Ausgabe 
(31.1.1939) Nr. 31
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parteiamilictze Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien iiansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches verkündungsblatt des Michsslatchalters in Oldenburg und Lremen

Nr. Z1 / 9. Jahrgang

Dienstag, Z1. Januar 19Z9

kinzelpreis 13 Nps.

krlsebender Verlauf der ersten Sitzung des vrohdeuischen Neichstages / Leltungsdauec des kcmächtigungsgesetzes verlängert/stufgabenstellungundfluftragserleilungansülirersltiaft und Volk / klndrucksvolle Abrechnung mit den antideutschen Heuchlern und Helfern

d

Berlin, 31. Ianua^.

Um 2V Uhr trat gestern der grotzdeutschc Reichstag im Sitzungssaal der Krolloper zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammen. Es war eine geschichtliche Stunde, in der der Führer zu den Abgeordneten des Grotzdeutschen Reiches, damit zum deutschen Volk und darüber hinaus zur ganzen Welt sprach, die diese Kede mit höchster Span­nung erwartete.

Der Sitzungssaal trägt die übliche würdige und schlichte Ausschmückung: an der Rückwand der Regie­rungstribüne ein riesiges goldenes Hoheitszeichen auf weißem Untergrund, zu beiden Seiten ein großes Haken­kreuz auf dunkelrotem Grund. Die für die Zuhörer be­stimmten 600 Plätze sind voll besetzt. Einige Diploma­ten sind bereits uni 19.30 Uhr anwesend Für die deutsche und die ausländische Presse konnten, da der Raum be­grenzt ist und die Zahl der Abgeordneten jetzt auf 885 angewachsen ist, nur 200 Plätze zur Verfügung gestellt werden, die natürlich restlos besetzt sind. Gegen 19.50 Uhr haben alle Abgeordneten ihren Sitz eingenommen. Man sieht fast ausschließlich die braunen Uniformen der politischen Führer und der SA. sowie die schwarze Uni­form der ss. Nur ganz wenige Abgeordnete sind in Zivil erschienen. Die Reichsminister, die gleichzeitig Ab­geordnete sind, haben ihren Platz auf den Regierungs­bänken.

gedankt und 12 Abgeordnete zu Schriftführern bestellt hat, gedenkt er, während sich das Haus von den Plätzen erhebt, der sechs Reichstagsabgeordneten, die seit der Wahl des neuen Reichstages verstorben sind. Dann er­hält der

fraktionofiihrer vr. ?rick

das Wort. Er bittet die Abgeordneten, das Ermäch­tigungsgesetz bis zum 10. Mai 1943 zu verlängern und führt dazu folgendes aus: Am 23. März 1933 hat der Reichstag das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich, das sogenannte Ermächtigungsgesetz, beschlossen, mit dem der Reichstag der Reichsregierung gesetzgebende Gewalt übertrug. Nach einer Forderung des FührersGebt mir vier Jahre Zeit!", wurde dieses Gesetz bis zum 1. April 1937 befristet, und am 30. Ja­nuar 1937 hat es der Reichstag durch Beschluß auf weiter« vier Jahre zur Durchführung des zweiten Vier­

jahresplanes des Führers bis zum 1. April 1941 ver­längert. Durch ein Gesetz, das die Reichsregierung heute erlassen hat. ist die Wahlperiode' des gegenwärtigen Reichstages bis zum 30. Januar 1943 verlängert wor­den. Es ist zweckmäßig, daß auch das Ermächtigungs­gesetz bis zum Ablauf der Wahlperiode verlängert wird, bis der dann neu zusammentretende Reichstag selbst das Gesetzgebungsrecht ausüben kann. was späte­stens am 10. Mai 1943 der Fall sein wird. Einer wei­teren Begründung, so fügt der Abgeordnete Dr. Frick unter dem Beifall des Hauses hinzu, bedarf der Eesetzes- antrag nicht. Die Leistungen des Führers in den ver­gangenen sechs Jahren und insbesondere im Jahre 1938 sind für das Gesetz Begründung genug. Es ist nichts weiter als ein einfaches Gebot der Dankbarkeit, so tze- tont Dr. Frick unter dem erneuten Beifall des Hauses, und als ein Beweis unseres unerschütterlichen Ver­trauens zum Führer, wenn wir dieses Gesetz einstimmig annehmen.

krmächtigungsgesetz bis IS4Z verlängert

Geschlossen erheben sich die Abgeordneten des groß- deutschen Reichstages von ihren Plätzen, so daß Reichs­tagspräsident Eöring feststellen kann: Das Ermächti­gungsgesetz wird ooin Reichstag Großdeutschlands ein­stimmig angenommen. Wir kommen nun, so fährt Her­mann Eöring fort, zur Erklärung der Reichsregierung.

Auf der Tribüne im ersten Rang sieht man u. a. auch die Träger des Nationalpreises, mit dem Ehrenzeichen geschmückt, das ihnen der Führer selbst überreichte. 2n der Diplomatenloge, deren 50 Plätze voll besetzt sind, be­merkt man die Botschafter von Japan. Spanien, Italien, der Türkei. Polen, der Sowjetunion, China und Frank­reich sowie fast alle Gesandten und Geschäftsträger.

Ncichstagspriisident Eöring erwartet am Eingang des Hauses den Führer. Pünktlich um 29 Uhr betritt der Führer den Sitzungssaal, begleitet von dem Reichstags­präsidenten Eeneralfeldmarschall Eöring, Reichsminister Rudolf Hcß und Reichsinnenminister Dr. Frick sowie SA.-Obergruppenführer Vrückner und SA.-Gruppen- sührer Schaub. Die Abgeordneten begrüßen den Führer mit lauten Hcilrusen. Der Führer begibt sich aus seinen Platz, und unmittelbar darauf eröffnet Rcichstagsprä- sident Eeneralfeldmarschall Eöring in seiner Eigenschaft als Präsident des alten Reichstages die erste Sitzung des Großdeutschen Reichstages. Er erteilt zur

wokl des neuen prästüenten

dem Neichstagsabgeordneten Dr. Frick das Wort.

Abgeordneter Dr. Frick schlägt namens der Reichs­tagsfraktion der NSDAP. zum Präsidenten des Groß­deutschen Reichstags denaltbewährten Präsidenten Hermann Eöring"' und zu seinen Stellvertretern die bis­herigen Stellvertreter Kerrl, Esser und Dr. von Stauß vor. Durch Erheben von den Plätzen wählt der Reichs­tag vorschlagsgemäß das bisherige Präsidium wieder. Nachdem dann Rcichstagspräsident Eöring für das neuerdings dem Präsidium ausgesprochene Vertrauen

Verttn am Z0. Januar

Berlin, 31, Januar.

erschwer und trübe hing der Januarhimmel über eichshauptstadt. Haus um Haus, Straßenzug um mzua prangten seit den frühen Morgenstunden im cke der Fahnen des Reiches, und so jedes Haus, Dorf und jede, Stadt im ganzen Eroßdeutichen 80 Millionen begingen in Dankbarkeit den 30. r.

n am frühen Morgen bot der Wilhelmplatz den k eines großen Tages. Jungvolk und viel hielten schon seit früher Morgenstunde die besten besetzt um den Führer zu sehen, um ihm zuzu- l n um ihn mit dankbarem Herzen zu grüßen. wr'8 Uhr erklang vor der I^ichskanzlei das erste chen, erklangen an diesem Tage dieLieder der l. Immer m'ehr Menschen sammelten stch auf den Flächen des Morschen Platzes. Bald nach ihr ging Bewegung durch die Menge. Vor dem gandaministerium waren Kraftwagen Zenia später verließ' Reichsmlnister Dr. Goebbels Amtssitz um sich nach der schule in der Zech- Straße zu begeben, von wo aus er zur utschen Jugend sprach. Kurz vor 11 Uhr zog die vor den beiden großen Toren der R^^A Hiesige Männer der Leibstandart« l» uw^m ekoppelzeug nahmen Ausstellung. Dann begann die

rt der Nationalpreisträger.

fldolf ftttler spricht

Mit brausendem, lang anhaltendem Beifall begrüßt s ganze Haus, das sich wiederum von den Platzen er­ben hat, den Führer am Rednerpult. Der ^uhrer mmt nun das Wort: - , ,

Abgeordnete, Männer des Deutschen Reichstages! s vor 6 Jahren an diesem Abend unter dem Scheine r Fackeln die Zehntausende nationalsozialistischer lmpser durch das Brandenburger Tor zogen, um nnr, m soeben ernannten Kanzler des Reiches, das Ge­il ihrer überströmenden Freude und das Bekenntnis rer Gefolgschaftstreue zum Ausdruck, zu bringen, rrten wie in ganz Deutschland so auch in Berlin zählige besorgte Augen auf den Anfang einer Ent- cklung, deren Ausgang noch unkenntlich und un­ersetzbar zu sein schien. , . .

Nund 13 Millionen nationaliozml,striche Wähler und iihlerinncn standen damals hinter mir. E,ne gcwal- e Zahl, aber doch nur etwas mehr als ein Drittel er abgegebenen Stimmen.

Freilich: Die übrigen 20 Millionen verteilten und fplitterten sich aus rund 35 andere Parteien uno üpvchen Das einzig Verbindende unter? ihnen war r der aus dem schlechten Gewissen oder aus noch lechteren Absichten, stammende gemeinsame Haß gen unsere junge Bewegung. Er einte -- e anderwärts auch heute noch - ZentrumsprieM d kommunistische Atheisten, sozialistische ElgentumS-

michter und kapitalistische Börsenmteressentem ton- vative Staatserhalter und republikannche Reichs- störer. Sie alle hatten sich in langem^Kampf des itionalsozialismus um die Führung zur Verteidigung er Interessen gefunden und mit dem -ouoen- m a e.m e i n s a.m e S ach e gemacht. Segnend diel­en darüber die politisierenden Bischöfe det verschiede- n Kirchen ihre Hände. Dieser nur im Negativen ligen Aufsplitterung der Nation stand nun ,enes ittel gläubiger deutscher Männer und Frauen gegen- er die es unternommen hatten, gegenüber einer elt von inneren und äußeren Widerstanden das itsche Volk und Reich erneut auszurichten.

>s öesamtbttd der Vröße des damaligen

Zusammenbcuchs

Zimt allmählich zu verblassen. Eines aber ist auch rte noch nicht vergessen: Nur ein Wunder in zwölfter unde schien Deutschland retten zu können! Und an >ses Wunder glaubten wir National,oz,allsten. Ueber , Glauben an dieses Wunder lachten unsere Gegner, r Gedanke, die Nation aus einem 1)4 ,ahrzehiite- raem Verfall einfach durch die Kraft einer neuen -e «lösen zu «°ll°n. schien ^den Nicht-National- ialisten als Phantasterei, den -rüden und sonstigen aatsfeinden aber als belangloses Aufzucken einer sten nationalen Widerstandskraft, nach derc,, Ar­chen man h-fs-n durste, nicht nur Deutschland, svn- cn Europa endgültig vernichten zu konncm Ein am lschewistischen Chaos versinkendes Deutsches Reich ttc damals das ganze Abendland rn cinc Krise n unvorstellbarem Ausmaß Stürzt. Nur bcschranktc sulancr können sich einbilden, daß die »te Pest vor c Heiligkeit einer demokratischen Idee oder an den :enzen desintcressierter Staaten schon von selber

haltgemacht haben würde. Mit Mussolini und dem italienischen Faschismus hat die Rettung Europas an einem Ende, begonnen. Der Nationalsozialismus hat diese Rettung am anderen sortgesührt, und in diese» Tagen erleben wir in einem weiteren Lande das gleiche Schauspiel einer tapferen Ueberwindung des jüdisch-internationalen Pcrnichtungsoersnches gegen­über der europäischen Kulturwelt.

Was sind 6 Jahre im Leben eines einzelnen Menschen? Was sind sie aber erst im Leben der Völker? Man sieht in einer so kurzen Spanne der Entwicklung kaum mehr als die Symptome einer allgemeinen Stagnation, eines Rück- oder eines Fortschrittes. Die nunmehr in Deutsch­land hinter uns liegenden sechs Jahre aber sind er­füllt von dem gewaltigsten Geschehn unserer deutschen Geschichte überhaupt.

Am 39. Januar 1933 zog ich in die Wilhelmstraße ein, erfüllt von tiefster Sorge für die Zukunft meines Volkes. Heute sechs Jahre später kann ich zu dem ersten Reichstag Großdeutschlands sprechen! Wahrlich, wir vermögen vielleicht mehr als eine andere Ecneration den frommen Sinn des Ausspruches zu ermessen:

welch eine Wendung durch Voltes Fügung"

Sechs Jahre genügten, um die Träume von Jahrhunderten zu erfüllen. Ein Jahr, um unser Volk in den Genuß jener Einheit zu bringen, die die vergeblich angestrebte Sehnsucht zahlreicher Genera­tionen war. Da ich Sie heute als Vertreter unseres deutschen Volkes aus allen Gauen des Reiches um mich versammelt sehe und unter Ihnen die neugeroiihltsn Männer der Ostmark und des Sudetenlandes weiß. er­liege ich wieder den gewaltigen Eindrücken des Ge­schehens eines Jahres in dem sich Jahrhunderte ver­wirklichten. Wieviel Blut ist um dieses Ziel umsonst geflossen? Wieviele Millionen deutscher Männer sind bewußt oder unbewußt im Dienste dieser Zielsetzung seit mehr als tausend Jahren den. bitteren Weg in den raschen oder schmerzvollen. Tod gegangen! Wi.eviels andere wurden verdammt, hinter Festungs- und Ker­kermauern ein Leben zu tzeenden. das sie Eroßdeutsch- land schenken wollten! Wieviele Hunderttausende sind als endloser von Not und Sorge gepeitschter Strom deutscher Auswanderung in die weite Welt geflossen' Jahrzehntelang noch an die unglückliche Heimat den­kend. nach Generationen sie vergessend. Und nun ist in einem Jahre die Verwirklichung dieses Traumes gelungen.

Nicht kampflos,

wie gedankenlose Bürger dies vielleicht zu glauben pfle­gen. Bor diesem Jahr der deutschen Einigung stehen fast zipei Jahrzehnte des fanatischen Ringens einer poli­tischen Idee. Hunderttauscnde und Millionen setzten sür sie ihr ganzes Sein, ihre körperliche und wirtschaftliche Eyistenz ein; nahmen Spott und Hohn genau so willig auf sich wie jahrelange schimpfliche Behandlung, er­bärmliche Verleumdung und kaum erträglichen Terror.

(Fortsetzung auf der 1. Seite des zweiten Bogens)

Heoüe Oeec/ittökl-

Männer mache» die Geschichte"

F. 8. 0. Bremen, 31. Januar.

Es brachte der Reichstag, der anläßlich des sech­sten Jahrestages nationalsozialistischer Macht­ergreifung gestern in Berlin zusammengetreten war, wieder einmal eine Führerrede von gran­diosem Inhalt. Ein Rechenschaftsbericht war es, so gewaltig, wie ihn nur ein Mann, der Welt­geschichte machte und macht, geben kann. In For­mulierungen h^reißenb und von unübertrefflicher Plastik erging sich der Rückblick auf das Werden Großdeutschlands unter besonderer Betonung der Bewährung unserer neuen Wehrmacht und der Verpflichtung, welche die geschichtliche Tat dem deut­schen Volke auferlegt. Nicht weniger eindrucksvoll war die Mahnung an alle Volksgenossen, in Rück- erinnerung auf die deutsche Zersplitterung früher und im Zwecke des nationalsozialistischen Zieles und Ideals der Volksgemeinschaft die Aufgaben zu erkennen und zu erfüllen, die tagtäglich von neuem der deutschen Nation gestellt sind. Es gilt die Schaffung einer Führerschicht für das kom­mende Geschlecht und die Fortsetzung des Bolks- kampfes um die deutsche Volksgemeinschaft.

Man muh des Führers Worte, so wie sie gestern am Rundfunk in ihrer ganzen Lebendigkeit uns ergriffen und aus uns einwirkten, heute nochmals Wort für Work nachlesen, um sie sicheinzuprä- ge n in ihrer ganzen Bedeutung, auf daß sie leben­dig bleiben nicht nur bis zum nächsten Jahrestage deutscher Machtergreifung, sondern unser ganzes Leben lang, wir, wie es der Führer mit Recht er­wartet und wie es uns Ehre und Blut gebieten, Deutschland geweiht haben und weiter widmen wollen. Den Blick, den der Führer des deutschen Volkes in die Zukunft richten hieß, damit dem deutschen Volke eine ganze Reihe neuer und schö­ner Aufgaben stellt, gab er mit prophetischer Gabe zu erkennen, daß Deutschland diese Aufgaben er­füllen werde, insofern es nur die disziplinierte und in Gehorsam erzogene Volksgemeinschaft von heute beizubehalten vermöge. Sie ist mittels der Gewalt unserer nationalsozialistischen Idee im­stande, Kräfte zu mobilisieren, von denen sich die fernab dieser Idee Stehenden keine Vorstellung zu machen vermögen. Mutige, gläubige and be­jahende Menschen sollen wir sein. In ihnen er­kennt der Führer die einzig wertvollen Elemente einer Volksgemeinschaft, und wenn er dazu sagt, daß alle Schwächen ihnen verziehen werden kön­nen, wenn sie nur die eine Stärke besitzen, für ihr Ideal, und wenn nötig, auch das Letzte herzu­geben. so wollen wir uns heute unter dem Ein­druck der gewaltigen Rhetorik des Führers jeder für stch prüfen, ob wir imstande sind, für die na­tionalsozialistische Idee, wenn es sein muß, nicht nur zu leben, sondern auch zu sterben.

Nur ein Volk, das aus solchen Menschen sich zu­sammensetzt, ist imstande, für die Ewigkeit zu leben und stch durchzusetzen gegen eine Welt von Geg­nern. Denn nicht formales Wissen, sondern die charakterliche Haltung ist es, die letzten Endes immer den Ausschlag gibt in dem Lebenskampf, den ein Volk zu führen hat. Mit Recht sagte der Führer, daß wir in einer Zeit leben, die erfüllt ist von dem Geschrei gegen das nationalsoziali­stische Deutschland. Es sind demokratischeMo­ral v e r f e ch t e r" undW e l t v e r be s s e r e r", die dabei die Führung bilden. Von befreiendem Humor war es für alle, die den Führer hörten, als er betonte, daß die Aeußerungen jener Apostel fast scheinen lassen könnten, als ob die ganze Welt darauf laure, das deutsche Volk von seinem Un­glück zu erlösen. Der schneidenden Abrechnung mit derwohlmeinenden" Demokratie, hinter deren sich ständig widersprechendem Gehabe und hinter deren sich selbst aufhebenden Behauptungen doch-nur der eine Wunsch steckt, daß Deutsch­land zugrunde gehen möge, setzte der Führer die Frage hinzu, welche unserer soge­nannten großen Demokratien wohl in der Lage gewesen wäre, das Gewaltige für ihr Volk zu lei-

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