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parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Freien liansestadt Vremen
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der Nationalsozialisten Bremens
pmtliches verkündungsblalt des veichsstalchalters in Oldenburg und vremen
Nr. 2Z / 9. Jahrgang
Montag, 2Z. Januar 19ZS
Linzelpreis 13 Npf.
Barcelona in Sichtweite francos
guch Villanueva z» Seltru erobert
Manresa als Hochburg -es roten Widerstandes unmittelbar bedrolit/panikstinimung in Barcelona
Bilbao, 23. Januar.
Der nationalspanische Heeresbericht meldet den Fortgang der Offensive in Katalonien. Mit der Eroberung der Städte Villafranca del Panades und Villanueva y Gelten in der Provinz Barcelona ist ein neuer wichtiger Abschnitt erreicht worden. Villafranca liegt 43 Ttratzenkilometer von Barcelona entfernt, während die Hafenstadt Villanueva y Gelte« 40 Stratzenkrilometer von Barcelona enffernt ist.
Die im Nordabschnitt längs der Straße nach der französischen Grenze vordringende Armee des Generals Munos'Grande erreichte Basella, wo ein wichtiger Verkehrsweg nach Solsona abzweigt. Ein Teil dieser Armee stößt auf Solsona vor, während ein anderer Teil südlich operiert und die Ortschaft Castellnou de Vasella eingenommen hat.
2m südlich anschließenden Operationsgebiet der Maestrazgo-Armee wurden weitere kleine Dörfer nördlich von Cervera erobert. Gleichzeitig sind national- spanische Truppen längs der Eisenbahnlinie von Cervera nach Manresa bis 15 Kilometer vor diese stark ausgebaute Festungsstadt vormarschiert. 2m südlichen Operationsraum ist das Gelände vor Manresa ebenfalls gesäubert worden.
Südlich von Jgualada wurden 13 Ortschaften eingenommen. 2m Gebiet um Vendrell hat das Armeekorps des Generals Pague drei Kleinstädte an der Hauptstraße von Vendrell nach Villafranca erobert, sowie weitere 16 Ortschaften im Dreieck Vendrell—Villanueva y Eeltru—Villafranca aus bolschewistischer Herrschaft befreit. Bei den letzten Operationen wurden 1514 Gefangene in die Sammellager gebracht, darunter der gesamte „Eeneralstab der 24. roten Division".
An der Estremadurasront verlor der Gegner 3VO Tote, Die nationale Luftwaffe schoß sieben feindliche Flugzeuge ab, Nationalspamsche Bomber belegte- im Laufe des Sonnabends die militärischen Ziele und die Hafen- anlagen von Valencia und Barcelona erneut mit schweren Bomben.
Aus den Aussagen von lleberläufern und Gefangenen geht hervor, daß die Leitung der roten Truppen 'Manresa als Hochburg des Widerstandes betrachte, so daß nach dem Fall dieser Stadt die Möglichkeit des völligen Zusammenbruchs der bolschewistischen Front in Katalonien bestehe. Bon den Manresa vorgelagerten Höhen ist bereits die noch 46 Kilometer entfernt liegende Stadt Barcelona zu sehen.
Bei der Einnahme von Villafranca des Panades und der Küstenstadt Villanueva y Eeltru zeigte sich erneut, daß die roten Streitkräfte infolge ihrer ständigen Verluste. ihrer schlechten Ernährung und Ausrüstung und als Folge der widersprechenden Vefehlsgebung durch die kopflos gewordenen Häuptlinge immer mehr demoralisiert werden.
Die schweren Verluste, die die Roten am Wochenende erlitten haben, scheinen — wie man aus Barcelona hört — die dortige Verzweiflungsstimmung auf einen Höhepunkt gebracht zu haben. An verschiedenen Stellen der Stadt sollen sogar Umzüge, stattgefunden haben, durch die offen für die kampflose Üebergabe der.Stadt an die nationalspanischen Truppen demonstriert wurde.
Z0 Kilometer vor Varcelona!
Die Operationen an der Katalonienfront schritten am »Sonntagmorgen außerordentlich günstig fort. Die Na- varra-Brigaden drangen nach der Eroberung der Kreisstadt Villafranca de Panakes nördlich auf der Straß« Villafranca—Jgualada vor und besetzten nach Ueberwindung nur schwachen feindlichen Widerstandes die Orte . las Labanyas, Eranada und Sän Quintin de
Medio, die alle an der genannten Straße liegen. Andere Kolonnen stießen von Villafranca aus nördlich längs der Eisenbahnlinie nach Varcelona vor und besetzten den Ort Sa« Saturnino de Noya. 2m Kirsten- abschnitt eroberte das Marokkanerkorps überraschend den Badeort Sitzes an der Hauptstraße Tarragona—Barcelona und stieß sofort weiter bis unmittelbar vor Ballcarca, wo die Volschewisten umfangreiche Munitionsfabriken angelegt hatten.
2m Abschnitt 2 gualada besetzte das Legionärkorps die Orte Tudo, Capellades und Noya östlich davon. Die im Norden nachstoßende Maestrazgo-Armee setzte ihren Vormarsch in westlicher Richtung auf Barcelona fort, wobei ihnen der Ort Aguilar de Segarra in die Hände fiel.
Bis zum Sonntagmittag hatte der Vormarsch an allen Abschnitten durchschnittlich 8 Kilometer Tiefe erreicht. Die nationale Front verläuft nun in der Provinz Varcelona von Sitzes fast gerade nordsijdlich bis zum Gebiet westlich von Manresa. Die nationalen Vorhuten waren am Mittag stellenweise bis zu 36 Kilo- meter an Varcelona herangerückt.
Dem nationalen Hauptquartier nahestehende Kreise weisen darauf hin, daß in den letzten drei Tagen der neuen Offensive an der Katalonienfront viel bedeutende Kreisstädte erobert würden seien, nämlich 2gualad«, Villafranca de Penades, Villanuvy. G?ltru und Vendrell sowie etwa 106 meistens reiche Ortschaften. Die Tiefe des Vormarsches habe stellenweise bis zu 35 Kilo- meter betragen. Bemerkenswert sei, daß die Gebirgskette, der natürliche Schutz der Provinz Barcelona, wo die rote Heeresleitung angeblich ihren Widerstand hatte konzentrieren wollen, überwunden sei. Die nationalen Operationen hätten sich dank der präzisen Berechnungen General Francos mit einer derartigen Schnelligkeit und Beweglichkeit vollzogen, daß der Feind allenthalben überrascht worden sei. Die roten Widerstandsnester seien in wenigen Stunden umgangen, eingekreist und genommen worden, wodurch sich auch die große Zahl der Gefangenen und die reiche Beute erklärte. Der Badeort Sitges, ein Städtchen von 8606 Einwohnern besitze insofern eine besondere Bedeutung, als hier dne Zementfabriken für die katalanische Vefestigungs- industrie lägen.
das Mulkonto der SPU.
Brüssel, 23. Januar.
Die „Metropole" veröffentlicht neue Enthüllungen über das traurige Schicksal der belgischen „Freiwilligen". die nach Rotspanien in den Tod geschickt wurden. Von rund 6066 Belgiern, die sich bei den Volschewisten verdingt hatten, sind bisher nur 566 nach Belgien zurückgekehrt. Von den übrigen sollen rund 3Y00 an der Front gefallen sein.
Die Zeitung fragt nun, was mit den restlichen 2466 Belgiern geschehen sei, die weder an der Front gefallen noch nach Belgien zurückgekehrt seien. Die Wahrheit sei die, das Hunderte und Tausende von „Freiwilligen" nicht im Kampf gefallen, sondern hinter der Front auf Befehl der Tschekisten niedergemetzelt und erschossen worden seien. 2n einem Falle seien 83 Belgier, die sich hals
starrig zeigten, unter dem Borwand einer Zigaretten- verteilung in die Arena von Albacete gelockt worden. Hieraus habe man Maschinengewehre aus sie gerichtet und sie ausnahmslos niedergeschossen.
offene kinmifchung -er zweiten Internationale
Brüssel, 23. Januar
Unter Vorsitz des früheren Ministers de Vroukere beschloß der ausführend« Ausschuß der sozialistischen Internationale, einen Aufruf an alle sozialdemokratischen Parteien in der ganzen Welt zu richten, um sie z» ersuchen, einen Druck auf.ihre Regierungen und auf die öffentliche Meinung auszuüben, damit Rotspanien unverzüglich mit dem erforderlichen Kriegsmaterial versorgt werde. Ferner soll eine Aktion eingeleitet werden. um Rotspanien in großzügigster Weise Wirtschaftsund Finanzhilfe zuteil werden zu lassen. Fast die gesamte belgische Presse wendet sich in schärfen Ausführungen gegen die gefährlichen Umtriebe der marxistischen Internationale, durch die der Friede auf dem Kontinent aufs Ernsteste gefährdet werde.
Polästma Konferenz wieder gefährdet
London, 23.. Januar.
Die arabische Haltung gegenüber den englischen Konferenzplänen hat sich, wie die englische Presse übereinstimmend berichtet, wieder versteift. Wie die „Times" meldet, haben die Abgeordneten der Palästina-Araber beschlossen, an der geplanten Londoner Konferenz nicht teilzunehmen für den Fall, daß sie nicht als die allein legitimierten Vertreter der arahischttz Sache angesehen werden. Zweisellos ist dieser neue arabische Vorstoß darauf zurückzuführen, daß man auf arabischer Seite gewisse englische Absichten klar durchschaut hat, die daräuf hinauslaufen, die Vertreter des um ihre Freiheit kämpfenden Arabertums in London am grünen Tisch durch die Hinzuziehung der sogenannten „kompromiß- geneigten" Araber zu überspielen. Wie es scheint, geht der neue Beschluß der arabischen Abgeordneten auf eine direkte Einwirkung des Mufti zurück.
Jerusalem, 23. Januar.
In dem nordpalästinensischen Dorf Teitaba unternahm das britische Militär eine Durchsuchungsaktion, wobei zwei Araber „aus der Flucht" erschossen wurden. Auch an vier anderen Stellen wurden am Sonntag Durchsuchungen vorgenommen, bei denen zahlreiche Araber verhaftet wurden. In Jerusalem wurde am Sonntag ein jüdischer Händler auf dem Wege zu seinem Laden erschossen.
Neues -gnamit in Manchester
London, 23. Januar
In Manchester konnte soeben in einem kleinen Ladengeschäft ein neues Sprengstofflager entdeckt» werden, das eines der Hauptlager der Sprengstoffattentäter gewesen zu sein scheint. Es wurden nicht weniger als ganze Fässer und Kisten voller Explosivstoffe. Metallbüchsen und Weckeruhren entdeckt. Inzwischen gehen die umfangreichen polizeilichen Sicherheitsmaßnahmen im ganzen Lande weiter. Der nordirische Innenminister ist in London eingetroffen, um mit der Regierung gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung der Vomben- attentäter zu beraten.
Ssi. eine Stücke von Partei zu welirmackt
Stabschef Lutze über das neue Ziel der Sturmabteilungen
. Düsseldorf. 23. Januar.
Die SA.-Gruppe Niederrhein veranstaltete am Sonntag in Düsseldorf eine große Führertagung, an der rund 3566 SA.-Führer teilnahmen und die durch die Anwesenheit von Stabschef Lutze kurz nach der Vekanntwerdung der Verfügung des Führers über die SA. als Träger der vor- und nachmilitärischen Wehrerziehung ihre besondere Bedeutung erhielt.
2m Mittelpunkt der Vormittagstagung stand ein Vsrtrag des Chefs des Erziehungsamtes der Obersten SA.-Fllhrung, SA.-Obergruppenführer Luyken über „Die SA. als Ausbildungsinstrument der Partei zum politischen Soldaten". Auf die Verfügung des Führers eingehend betonte der Redner, daß die SA., die Träger des politischen Kampfes um die Freiheit war, nun auch der Träger der Verantwortung für die Zukunft sei. Die sittlichen Werte deutschen Mannestums — die Kräfte der Seele, des Geistes und des Körpers — immer zu erneuern und zu stärken, sei die nie aufhörende Aufgabe der SA.
Stabschef tutze
: zusammen mit Gauleiter Florian. Obergruppen- srer Knickmann und Obergruppenführer Luy- n erschienen war, ergriff, von fernen SA -Fuhrern rmisch begrüßt, das Wort. Er betonte einleitend Lag für ihn. der er hier als SA.-Mann und -Führer neu ersten Schritt getan habe. ein innerer «totz d eine innere Freude, aber auch eine Genugtuung , nun hier am Tage des Bekanntwerdens der Ver- zung des Führers zu seinen SA.-Fuhrern sprechen
zu können. „Nach dem -vollzogenen Auflöseprozeß stehen wir nun vor einem neuen Abschnitt in der SA."
Die Verfügung des Führers, betonte der Stabschef dann, bedeute eine große und wichtige Aufgabe für die SA., für die Partei und für das ganze deutsche Bolk. Als wichtigstes Moment sehe er hier die immer engere Verknüpfung von Partei und Wehrmacht an, hierbei wolle die SA. eine Brücke sein. Genau mit demselben Vertrauen, mit dem der Führer sich an seine Wehrmacht wandte, wolle auch die SA. an die Arbeit gehe», um gemeinsam mit Partei und Wehrmacht das fertigzubringen, was für Deutschlands Zukunft notwendig sei: den Willen der Wehrfähigkeit und die Wehrkraft stets wach zu halten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe habe jeder seine letzte Kraft einzusetzen, und zwar mit der gleichen Verantwortung und dem gleichen Pflichtbewußtsein wie die SA. es von jeher getan habe.
Die Ansprache des Stabschefs klang aus in einem Appell an die SA.-Führer, nie im Ringen um den deutschen Menschen müde zu werden. Mit einem Bekenntnis zum Führer schloß der Stabschef seine immer wieder von Beifall unterbrochenen Ausführungen.
Obergruppenführer Knickmann versprach dem Stabschef im Namen der SA.-Führer der Gruppe, daß die gesamte SA. der Gruppe Niederrhein mit ihm auf das Ziel. marschiere, das der Führer von neuem gewiesen habe.
Sff. marschierte in verlin
Freude über den Erlaß des Führers
ick. Berlin, 23. Januar.
Die Nachricht von dem Erlaß des Führers, durch den der SA. eine große und verantwortungsvolle Ausgabe übertragen wurde, hat. wie im ganzen Reich, bei allen Formationen der Berliner SA. lebhafte Freude ausgelöst. In den Morgenstunden des Sonntags traten in allen Stadtteilen die Standarten an und zogen unter dem Gesang der alten Kampflieder durch die Straßen Berlins.
Gleichzeitig versammelten sich die höheren SA.-Führer zu dem kurzen Appell im Standartensaal des Horst- Wessel-Hauses. wo Obergruppenführer von Jagow eine Ansprache an sie richtete. Nach dem Appell begab sich Obergruppenführer von Jagow zu seinen SA.- Männern und nahm in verschiedenen Stadtteilen die Vorbeimärsche ab. Auf dem Kaiser-Franz-Josef-Platz sprach er unter großer Begeisterung zu den Männern der zum Abmarsch bereitstehenden Standarte 8.
jVoo «uissrem Vertrstssf
kb. London, 23. Januar.
Der siegreiche Vormarsch der «ationalspanischeji Truppen hat in England zweifellos vollends die letzte« Illusionen zerstört, die über die Zukunft der mit so viel Sympathien umgebenen Barcelona-Machthaber noch vorhanden gewesen sind. Die meisten Blätter finde» natürlich die Ereignisse in Spanien plötzlich nicht mehr so wichtig und interessant und begnügen sich mit verhältnismäßig kurzen Berichten, die zudem meist dl« wahre Lage immer noch verschleiern und auf die Bedeutung der Ereignisse nicht entfernt angemessen sind. Dazu gehört auch die „Times", die allerdings zugebe» muß, daß General Franco nicht auf seinen Lorbeeren ausruhe, sondern unaufhaltsam weit«» vordringe. Die Linkspresse versucht ihre Einmischung damit zu verbergen, indem sie schreibt, daß die rotspanischen Truppen sich auf eine neue starke Verteidigungslinie zurückgezogen hätten. Diese Taktik erinnert lebhaft an die Zeit des Krieges in Abessinien, wo i» der englischen Presse ebenfalls dauernd die Abessinie» siegten und sich in Ordnung zurückzogen, bis plötzlich die Italiener in Addis Abeba waren und in London de» große Katzenjammer einsetzte.
Einen größeren Bericht bringt der „Daily Telegraph" aus der Feder seines Sonderkorrespondenten ick Hendaye, in dem er erklärt. Franco habe die Verteidigungslinie Barcelonas praktisch schon durchbrochen. Das Blatt berichtet auch in Fettsatz, daß die bedeutende Stadt Jgualada bereits gefallen sei, womit ei» Schlüsselpunkt des Verteidigungsgürtels von Varcelona in die Hände der nationalspanischen Truppen gekommen sei. Ueberraschend findet der „Daily Telegraph" auch die schnelle Einnahme von Vendrell an der Küste nördlich von Tarragona. Die rotspanischen Truppen, durch den dauernden Druck der wochenlangen Offensiv« ermüdet, hätten sich in die letzten Verteidigungslinie« Barcelonas geflüchtet. Das Blatt läßt in diesem Zusammenhang durchblicken, daß auch diese letzte Lini« nicht mehr lange gehalten werdxn könne.
„Daily Mail", die den' Ereignissen in Spanien ebenfalls den gebührenden Platz einräumt, der von der übrigen Presse wieder einmal für antideutsche Hetzgerücht« ausgefüllt wird, schreibt, General Franco habe den eisernen Gürtel um Varcelona durch die Einnahme von zwei der wichtigsten Plätze durchbrochen. Jgualada stelle den Zentralpunkt des Verteidigungsgürtels um Barcelona dar. Das Blatt berichtet ebenfalls, daß die roten Bonzen in Barcelona schon Fluchtvorbereitunge« treffen.
Der Korrespondent des „Daily Expreß" aus Barcelona berichtet, die wationalspanischen Truppen seien auf 28 Meilen an die Stadt herangekommen und man höre zum erstenmal den Kanonendonner von der Front. Der Korrespondent erklärt, der Vormarsch auf Jgualada sei so schnell vor sich gegangen, baß er großes Glück gehabt habe, einige Minuten bevor die ersten Granaten einschlugen, die Stadt verlassen zu können.
Sogar ..News Chronicle" muß anerkennen. Varcelona könne sich nicht wie Madrid erlauben, den Feind bis vor die Tore kommen zu lassen, denn hinter Barcelona sei das Meer: Franco sei heute etwa so nahe an Barcelona wie die Deutschen im Kriege vor Paris gewesen seien. Mit dieser Bemerkung will das Blatt natürlich sagen, daß Barcelona nicht fallen werde, ein Zeichen dafür, wie schwer es den englischen Zeitungen wird. nach dem Motto „Wie sag' ich's meinem Kinde?" ihren Lesern allmählich die Wahrheit plausibel zu machen.
In Londoner politischen Kreisen kann man bereits hören, Chamberiain habe offenbar doch recht gehabt, wenn er seinen Besprechungen in Rom stillschweigend den baldige.» Endsieg General Francos zugrunde gelegt habe.
»I»M»I»»IM»MIN„»,I»I»II»M»M„»»»»„,»„I»„N,M,»NI„M,M„N»M»I
Uns«» Issssspisgsl
(vio bsutigs Ausgabe nmkaüt 8 Ssitsn)
Nach der Einnahme von Villasranca und Villanueva stehen Francos Truppen noch 36 Kilometer von Barcelona entfernt.
Stabschef der SA. Lutze sprach über die neuen Auf. gaben der Sturmabteilungen.
Der Reichsjugendführer würdigte in Dresden die Bedeutung des VDM.-Werkcs „Glaube und Schön, heit".
Die gaueigene Schulungswochc und erste diesjährige Gaupropagandatagung wurde in Dclmenhorst abgeschlossen.
Die „Woche der Weltanschauung" der Ortsgrupp» Burg klang mit einer erhebenden Morgenfeier mit Eauschulungsleiter Buscher aus.
Bei den Reichsbund-Pokalspielen unterlag die Ostmark überraschend dem Gau Schlesien.
In der Fußball-Eauliga Niedersachscns landeten alle Favoriten Siege.
Roderich Menzel schlug bei den Hallentennismeister- schaften in Vremen Henner Henkel.
Bei Brinkum ereignete sich ein schweres Verkehrs- ungliick.