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Meiner ZeNim
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des legierenden vürgermeisters der Freien Hansestadt Dremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblatt des Tleichsstatchalkers in Oldenburg und Dremen
Dr. 6/9. Jahrgang
Freitag, 6. Januar 19Z9
kinzeipreis 13 Dpf.
der keichsführer ^ und seine Mannschaft
Vor lO Zähren verufung Himmlers
„Immer die gleichen / Von ^ ätcmclcii'tsnsllsti'Ei' 6untsr cl'^Iqusn
Am 8. Januar 1929, also vor zehn Jahren, ernannte Adolf Hitler seinen in langen Jahren bewährten Mitkämpfer Heinrich Himmler zum Reichsführer .st. Mit diesem Tage beginnt die eigentliche Geschichte der Schützstasfel, so wie sie heute in all ihren Wesenszügen, tief verankert in der nationalsozialistischen Bewegung, vor uns steht.
Die st und ihr Reichssührer, das heißt, ihr erster st-Mann, sie sind unzertrennlich im Ablauf dieser Jahre, und der Festtag dieses alten Soldaten Adolf Hitlers ist darum ein großer Tag im Dienste des Schwarzen Korps, im Dienst seiner Härte, seiner Straffheit, seiner Auslese und inneren Kraft der Gemeinschaft, als unzerbrechliches Glied der großen Bewegung.
Nicht die Zufälligkeiten der Kampfjahre, nicht taktische Unzulänglichkeiten rundeten die Formen > und brachten die Entwicklung dieser Truppe, sondern von Anbeginn an wurde der Nationalsozialist dieser Gemeinschaft- Mann um Mann, immer und immer wieder herausgehoben über den oftmals kleinen und kompromißlosen Alltag, herausgehoben über die eigenen Schwächen zu dem immer neuen Bewußtsein, daß er einer gewaltigen Aufgabe diene, einmalig in zweitausend Jahren deutscher Geschichte.
Im Jahre 1925 gab der Führer den Befehl zur Ausstellung der Schutzstaffeln. Als dann im Jahre 1929 sein Befehl zur größeren Organisation dieser Gliederung der Bewegung erlassen wurde, mußte es von Anbeginn an klar sein, daß diese Aufgabe im eigentlichen Sinne ihrer Ursache nur dann gelöst werden konnte, wenn sie in Verfolgung der letzten Konsequenz der vom Führer der Bewegung gegebenen Richtlinien angepackt und durchgeführt wurde.. Bei der nationalsozialistischen Grunderkenntnis vom Werte des Blutes und vom Gesetz der Auslese begann damals dann Heinrich Himmler als Reichsführer, st die Ausführung des Führerbesehls vom 6. Januar 1929.
Einer der letzten jungen Soldaten des großen Krieges, gleichzeitig einer der ältesten Mitkämpfer Adolf Hitlers, begann nun als zäher Organisator eine Mannschaft zu sammeln; eine Mannschaft der besten, nicht nur körperlich besten, sondern auch der zuverlässigsten, treuesten, letzten Endes charakterlich wertvollsten Männer aus allen Teilen der Bewegung, um in erster Linie mit ihnen das heiligste Gut, den Führer selbst, zu schützen.
Erst die Schwere einer Aufgabe ist der beste und stärkste Magnet für bewährtes Menschenmaterial. So wurde die st, ohne irgendwann einmal diese Entwicklung selbst beschleunigt zu haben, zu einem Sammelbecken kompromißloser Ratio n a l s o z i a l i st-e n , aus dem ihr Reichssührer dann, über die ersten Ausgaben hinaus, durch eigene harte Gesetze schärfster Disziplin und stummer Einordnung dem Führer ein brauchbares Instrument für entscheidende Notwendigkeiten schmiedete.
Eines der wesentlichen und bleibenden Verdienste des Reichsführers st ist es, daß er in einer
Zeit, da selbst oftmals noch in eigenen Reihen die Rassenfrage nur ein negativer, vom selbstverständlichen Antisemitismus ausgehender Begriff war, die theoretischen Erkenntnisse unserer Weltanschauung in dieser Grundsätzlichkeit mutig und konsequent in seine eigene Organisationsausgabe des Aufbaues der st einfügte und dann in der Folgezeit auch klar durchsetzte. Es wäre unsinnig und nach kurzer Zeit bereits wertlos gewesen, den Versuch zu unternehmen, eine männliche rassische Auslese zu sammeln, ohne dabei an die vorhandenen oder gar zukünftigen Familien dieser Männer zu denken. Entsprechend ganz klarer Erkenntnisse, zu denen die Geschichte drohende Lehren aus all ihren Abschnitten gibt, hat sich die st entsprechende Gesetze gegeben.
Als erste dieser Grundforderungen gab der Reichsführer st bereits im Jahre 1931 das Gesetz für die st, das die Verlobungs- und Heiratsgenehmigung des st-Mannes vorschreibt. Dieser Befehl und die Selbstverständlichkeit seiner Durchführung beweist, schwere Jahre noch vor dem Sieg, die Selbstsicherheit dieses freiwilligen »Ordens vor einer Bestimmung, die für die Zeit, in der sie entstand, einen Eingriff in die sogenannte persönliche Freiheit des einzelnen bedeuten mußte.
Nicht allein der revolutionäre Kampfgeist dieser nationalsozialistischen Gemeinschaft, ihr täglicher Einsatz und damit die letzte und schärfste Auslese bestimmten zu Anfang ihr Wesen, ihr Wirken und ihren immer eindeutigen Weg. Es kann vielleicht nur zu diesem besonderen Festtage einmal gesagt werden, was weit darüber hinaus das in weite Zukunft hineinweisen.de, in ferne Zeit hineinreichende Verantwortungsgefühl Heinrich Himmlers für diese Truppe bedeutete. Von Anbeginn seines politischen Weges an eir^ froher, lebensbejahender Sturmsoldat mit der instinßtiven, bäuerlichen Sicherheit des geborenen Nationalsozialisten, so fand er in jedem schwierigen Augenblick jene Lösungen, die zwar dem Tag gerecht werden mußten, darüber hinaus aber kompromißlos den Weg zukünftiger Entwicklung voll Verantwortung in sich.trugen.
Abseits vom grünen Tisch, nicht um Augenblickerfolge willen, fern von Dogmatik und Schablone, sondern mit einer großen, gläubigen Schau deut-
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scher Geschichte, im frommen Bewußtsein vom Erbe der Ahnen und vom Leben der Kommenden, so gab der Reichsführer st zu der Entschlossenheit der Kampfzeit und zu ihrer Auslese dieser Mannschaft die eigentliche Richtung ihres Mar- f ch e s. Nur ein großes Herz konnte Quelle dieses. Stromes sein. Und nur ein Mann mit treuem
Herzen konnte eine Truppe aufbauen, die aus bewiesener Zuverlässigkeit dann eines Tages das große Wort des Führers verdiente: „st -Mann, deine Ehre heißt Treue!"
Erst die gläubigste Bindung an den großen Blutstrom des Volkes, erst die Erkenntnis von der Erfüllung der allerbesten Sehnsucht im Dienst am
Italiener protestieren gegen lunis Provokation
kmpörung über die Schändung der Nationalflagge / Schwere Vorwürfe gegen Frankreich / Nädelsfichrer von Vekörden bezahlt
(v I II Ii t I> o n i v b t u » svi' es V v i' t r e t v i' s in l! » in)
Rom, 6. Januar
Die Ausschreitungen des jüdisch-marxistischen Mobs in Tunis gegen die dort lebenden Italiener haben in ganz Jtalieit riesige Empörung hervorgerufen. Die Reise Daladicrs nach Tunis wird nunmehr in steigendem Matze als Provokation empfunden.
Dies lommt vor allem auch in den Kommentaren der Presse zum Ausdruck, die feststellt, daß die marxistischen Rädelsführer von den französischen Behörden bezahlt worden seien.
Die Führer >ter in Tunis ansässigen Italiener haben hem italienüchen Eeneralkonwl ein Schreiben überreicht, in dem es u. a. heißt: „Die Italiener von'Tunis bestätigen noch einmal ihre wiederholt zum Ausdruck gebrachten Gelübde über die Unverlctzlichkeit ihrer ungeschriebenen Rechte, die durch die geltenden Vertrage und durch tausendjährige Gewohnheitsrechte geheiligt sind. Gegenüber den unaufhörlichen Provokationen und Gewalttätigkeiten in den vergangenen Tagen mit wiederholten Beschimpfungen, die in der Schändung der glorreichen italicnöchen Flagge ihren Höhepunkt fanden und die im Gegensatz zu den von dem Ministerpräsidenten der Beichlltzernation ausgedrückten Gefühlen der Achtung stehen, drücken die Tunis-Italiener ihre tiefste Verachtung für die ruchlose Hetze zugleich mit der bitteren Feststellung aus, daß auch dies« Tat wie die vorhergehenden Provokationen bis jetzt keine Bestrafung der Schuldigen zur Folg« gehabt haben. Die Tunis-Italiener bedauern den künstlichen Hetz- und Alarmfeldzug gegen sie. der die Beziehungen unter den verschiedenen Nationalitäten stört.
Sie bitten ihren Generalkonsul, dem Außenminister ihre unverbrüchliche nationale Treue und ihre Ergebenheit für König und Ducc, den Gründer des Imperiums, zu übermitteln."
Der italienische Generalkonsul hat das Verspreche» gegeben, daß die Protestnote Graf Ciano überreicht wird. Er richtete an seine Landslcute den Appell, weiterhin Ruhe und Disziplin zu wahren.
Washington, 8. Januar Wie nicht andcrs^zn erwarten, ist der sattsam bekannte Senator Pittman von der Jahresbotschast Roose- velts ganz begeistert. Er geht so weit, vorauszusagen, der Kongreß werde moralische, wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen gegen die „Diktatoren" billigen. Die Bereinigten Staaten müßten den demokratischen Ländern in ihrem Kampf gegen die „Diktatoren" mit allen Mitteln, die nicht unbedingt Krieg bedeuten, helfen. Pittman machte keinen Hehl daraus, was er unter „nicht unbedingt Krieg bedeuten" versteht, indem er hinzufügte: „Warum einen Mann erschießet, wenn man ihn zu Tode hungern kann?"
In seiner Begeisterung über Roosevelts Iuden- freundlichkeit ließ der uns sattsam bekannte Sena-
Dic „Türmer Stampa" erklärt, was mit der Dolch- geste in Ajaccio geschah, sei lächerlich gewesen, was sich aber jetzt in Tunis gegen ^die Italiener ereigne, sei verbrecherisch. Die Franzosen hätten in einem Lande, das juristisch außerhalb ihrer Hoheitsherrschast liege, Angrisfshandlungen begangen. Die Kanten würden immer umfangreicher, aber sie würden nach dem Grundsatz der Gerechtigkeit bis zum letzten Centesimo beglichen werden.
Der Direktor der „Tribuna" betont, daß es sich in Tunis um ein wohloorbereitetes und vorbedachtes Pro
tor Pittman wieder einmal die Maske fallen. Er droht mit Aushungerung der Völker des Kulturerhaltenden Blocks der autoritären Staaten, um damit eine Probe der vielgerühmten „amerikanischen Humanität" zu geben.
Die edlen Wünsche Pittmans werden allerdings nie in Erfüllung gehen. Der deutsche Vierjahres- plan und die italienische Autarkieschlacht haben beizeiten vorgesorgt, daß Hungerblockaden und Sanktionen hier ein für allemal unwirksam geworden sind. Diese Tatsache hätte der famose amerikanische Hetzer bereits einer sehr deutlichen Erklärung des Führers im vergangenen Jahr entnehmen Rönnen.
vokationsmanövcr handele. Die Hetz- und Verleumdungskampagne richte sich sowohl gegen den Wert des italienischen Soldaten wie gegen die Achse, von der man in Frankreich jeden Tag vergeblich eine Schwächung prophezeie. -
. ,„Popolo d'Jtaiia" stellt fest, daß die Reise des französischen Ministerpräsidenten nunmehr den Charakter einer offenen Kundgebung gegen Italien angenommen (Fortsetzung auf Seite 2)
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Roosevelts Ablenkungsmanöver wurde auch in Amerika durchschaut.
Der amerikanische Senator Pittman empfiehlt Hungerblockade gegen die autoritären Staaten.
Die USA. bauen für ihre Luftwaffe Stratosphären- Flugzcuge mit 8IIU bin Stundcngcschwindigkeit. Hiranuma hat unter Beteiligung der Mchrheits- partcien das neue japanische Kabinett gebildet.
Die antiitalicnischen Krawalle in Tunis haben in ganz Italien stärkste Empörung hervorgerufen. Francos Truppen eroberten Borjas Biancas. Heute jährt sich zum 10. Male der Tag der Berufung Heinrich Himmlers durch den Führer. Flugkapitän Vlankenburg und seine Kameraden wurden auf dem Ohlsdorscr Fricdhof beigesetzt.
Das Ergebnis des Film-Jdccn-Wcttbewcrbs der Eausilmstelle Wcscr-Ems liegt vor.
Für das Berliner Reit- und Fahrturnicr wurde» 2800 Meldungen abgegeben.
„warum nicht zu lade hungern?"
0er amerikanische Senator pittman demaskiert sich