Ausgabe 
(2.1.1939) Nr. 2
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parteiamtliche Tageszeitung

Has flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Bremens

flmtiiches verkündungsblatt des BeichsstkMlzalters in Oldenburg und Bremen

Nr. 2/9. Jahrgang

Montag, 2. Januar 19Z9

Linzelpreis 15 Nps.

Parlamentarismus bei angehaltener tllir

vewegte Sitzung im Pariser Parlament

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Mimsterprästdent Valadier beweist feine bekannte kntschlußkrast

Paris, 2. Januar.

Die Iahresabschlutzsitzungen des französischen Parlaments standen im Zeichen leb­hafter Meinungsverschiedenheiten. Die Sabotagetaktik der Marxisten bei der Schlutz- beratung des Staatshaushaltes führte mehrfach zu Protestkundgebungen der übrigen Ab­geordneten. Schließlich sah sich Ministerpräsident Daladier gezwungen, durch Stellung der Vertrauensfrage einer weiteren Verzögerung seiner Korsikareise entgegenzutreten. Da bis Mitternacht eine Einigung in mehreren im wesentlichen technischen Fragen im Haus­halt zwischen beiden Häusern nicht erzielt werden konnte, wurden zunächst in Kammer und Senat die Uhren angehalten, damit der Bestimmung, daß der Haushalt noch im alten Jahr verabschiedet sein mutz, wenigstens auf diese Weise äußerlich Genüge getan würde.

Ministerpräsident Daladier und Finanzminister Rey- naud erschienen beide vor dem Finanzausschuß der Kam­mer, um durch persönliches Eingreifen einen vermit­telnden Text in den strittigen Finanzfragen vorzuschla­gen und so die Möglichkeit einer schnellen Ueberein­stimmung zwischen Kammer und Senat vorzubereiten. Kurz vor 7 Uhr erklärte Ministerpräsident Daladier noch einmal energisch, daß er gegen all« Anträge, die darauf abspielten, die vor seiner Abreise notwendige Verabschiedung des Haushalts hinauszuschieben, die Vertrauensfrage stellen werde Die Beratungen des Finanzausschusses zogen sich soweit in die Länge, daß die ungeduldigen Abgeordneten, die die Nacht unver­richteterdinge in den Wandelgängen der Kammer verbringen mußten, ihre Unzufriedenheit sehr deutlich zum Ausdruck brachten.

Der Finanzausschuß beendete schließlich gegen acht Uhr seine Beratungen, und als die Ausschußmitglieder

ihren Sitzungssaal verließen, kam es erneut zu lebhaf­ten Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzcnden der Sozial'demo- kraten und einer Reihe von Abgeordneten, die den ver- schiedendsten.Gruppen angehören und die sich über die von den sozialdemokratischen und kommunistischen Aus­schußmitgliedern geübte Obstruktion lebhaft beschwerten.

Die Vollsitzung der Kammer, die ursprünglich auf O.öll Uhr festgesetzt war, wurde schließlich erst um 9.45 Uhr wieder aufgenommen. Als der kommunistische Abgeordnete Duclos erneut einen Vorstoß gegen die Re­gierung versuchte, indem er einen Zusatzantrag zu einem der umstrittenen Artikel stellte, machte Daladier kurzen Prozeß,

. Er wandte sich nachdrücklichst gegen die Annahme dieses Zusatzantrages und stellte sofort die Vertrauensfrage. Die Kammer lehnte mit 383 gegen 237 den Antrag des Kommunisten ab und nahm den umstrittenen Artikel

anschließend ebenfalls auf Grund einer zweiten Ver­trauensfrage der Regierung mit größerer Mehrheit an.

Die Kammer nahm mittags die dritte Lesung des Haushalts vor. Ministerpräsident Daladier wartete die endgültige Verabschiedung des Haushaltes nicht mehr ab und verließ das Sitzungsgebäude gegen 12 Uhr, um von Marseille seine Reise nach Tunis anzutreten. Er begnügte sich damit, daß die Kammer in ihrer Mehr­heit ihm das Vertrauen ausgesprochen hatte.

Oeneraistabschefs begleiten Saladier

i-ll Paris, 2. Januar,

An die Reise Daladiers nach Korsika und Tunis werden nicht nur Marineminister Campinchi, sondern auch die Chefs der drei Eeneralstäbe für Armee, Ma­rine und Luftwaffe teilnehmen Der „Jour" erklärt, man müsse dieser Teilnahme der drei Eeneralstabs- chefs eine besondere außerordentliche Bedeutung bei- messen, Ministerpräsident Daladier erklärte vor seiner Abreise vor der parlamentarischen Gruppe der radikal­sozialistischen Partei, er sei entschlossen, die Reise zum Anlaß, zu nehmen, um öffentlich den festen Entschluß der Regierung zu unterstreichen, unter keinen Um­ständen auch nur einen Schritt breit französischen Terri­toriums abzutreten. Kroße Beachtung hat in der Öf­fentlichkeit auch eine Ansprache gefunden, die der Kom­mandant der 15. Militärregion bei der Einschiffung hcs nach Dschibuti entsandten,Senegalschützcnregiments hielt. Er erklärte wörtlich: „Eure Abreise ist nicht nur eine diplomatische Erwiderung, sondern eine Hand­lung der Stärke!"

Katalonien endgültig in der Zange

erfolgreicher Vorstoß auch an der Valencia-front

Vurgos, 2. Januar.

Wie aus dem nationalspanischen Heeresbericht hervor­geht, gehörten die Truppenbewegungen am Sonnabend zu den bedeutendsten Operationen der neuen Offensive Francos. Das gilt besonders für den Vormarsch auf dem rechten Flügel.

Trotz des schlechten Wetters überwanden die natio­nalen Truppen den zuxn Teil sehr heftigen Widerstand des Feindes und besetzten im Abschnitt B a l a g u e r den Ort Cubells an der Straße, die zur französischen Grenze führt, ferner im Abschnitt von Lerida den Ort Pobla de la Granadella und weiter die Ortschaften La Palma und Bisbal de Falset, nordwestlich von Falset. Auch am Sonnabend erlitten die Roten sehr erhebliche Verluste. Allein auf dem linken Flügel der Front mußten 500 tote Feinde bestattet werden. Die Zahl der Gefangenen bestes sich hier in den letzten Kämpfen auf 1200. Zu der Beute, die hier gemacht wurde, gehören zwei sowjet- russischs Tanks,

An der Front von Madrid konnten im Abschnitt von La Maranotz die nationalen Stellungen vorverlegt werden.

Eine besondere Bedeutung hat auch der Angriff der nationalen Truppen an der Valencia-Front, wo ebenfalls die feindlichen Linien durchbrochen werden konnten, ll, a. wurde die Burg Vall de Uxo erobert, die etwa 20 Kilometer nördlich von Sagunt liegt. Auch bei diesen Kämpfen wurden zahlreiche Gefangene gemacht.

Die natioualspanische Luftwaffe belegte auch am Sonnabend wieder zahlreiche militärische Ziel« hinter der roten Front mit Bomben, und zwar Tarragona, Balls. Reus, Lombrils und im Hafen von Valencia. Auch der Flughafen Tarrega in Katalonien wurde mit Erfolg beschossen. Insgesamt wurden in der jetzigen Offensive von den nationalen Truppen 12 885 Gefangene gemacht und 27 Dörfer von der roten Herrschaft befreit.

Nach einer weiteren Meldung wurde bei dem Vor­marsch in Katalonien auch Juncvsa erobert, ein größeres

„Ver großdeulsche Nundfunk"

Berlin, 2. Januar.

Reichsminister Dr. Goebbels hat dem deutschen Rund­funk in Anerkennung seiner politischen Leistungen im abgelaufenen Jahr die Bezeichnung „der großdeulsche Rundfunk" verliehen.

Pulverfabrik rcofaiach — Siedlung der Söring-Werke

rck. Wien, 2. Januar.

Die berühmte Schwarzpulverfabrik Trofaiach ist jetzt aufgelassen worden, da die Rechte des Sprengmittel- monopols in Oesterreich auf die JG, Farben-Jndustrie übergegangen sind. Die gesamten Fabrikanlagen der Pulverfabrik haben die Reichswerke Hermann Eöring übernommen, um hier eine Werksiedlung aufzubauen.

Dorf an den Abhängen des Llena-Gebirges, das etwa 40 Kilometer von der Küste entfernt liegt.

Nach einer amtlichen Mitteilung des nationalspani­schen Oberkommandos der Luftwaffe wurden im Jahre 1938 838 feindliche Flieger abgeschossen und weitere 183 Flugzeuge wahrscheinlich aus der Luft heruntergeholt.

Der rote Heeresbericht gibt zu, daß die nationale Offensive mit großem Schwung durchgeführt wird. Die roten Bonzen in Barcelona erließen eine Bekannt­machung, nach der sämtliche Bauarüeiten sofort unter­brochen werden, damit alle Bauarbeiter in die gelichte­ten Reihen der Fronttruppen eingegliedert werden können.

wiener Juden für 1VVV0 Mark getauft

ist. Wien, 2. Januar.

Ein unglaublicher Schwindel ist jetzt in Stillfried bei Wien ans Tageslicht gekommen. Der „barmherzige" Pfarrer dieser Gemeinde, Olois Haning, hatte nach dem alten Kirchenwort: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt", in jüngster Zeit 34 Juden getauft und dafür die runde Summe von 10 080 Mark kassiert. Pro Taufe nahm er also die „Kleinigkeit" von 300 Mark.

Der Schwindel wurde durch die allzu große Geschäfts­tüchtigkeit dieses Seelsorgers selbst ruchbar. Den Gläu­bigen der kleinen Marchgemeinde, die jahrelang keinen Judey beherbergt hatte, viel eines Tages das Ge-

mauschel ihres Pfarrers mit ortsfremden Hebräern auf. Man leitete eine geheime Untersuchung ein, die zu dem überraschenden Ergebnis führte, daß alle Juden, die Stillfried besuchten, den Ort als gute getaufte Katho­liken verließen. Sogar ihre Papiere waren plötzlich katholisch. Jetzt übergab die Bevölkerung erschüttert über diesen Betrug ihres „Hirten" die Angelegenheit dem Staatsanwalt, der sofort das blühende Geschäft des Geistlichen schließen und ihn selbst hinter Schloß und Riegel setzen ließ, ,

Moskauer Flugzeugkonstrukteur ermordet

Konstruktionspläne eines Stratosphärenbombers geraubt

rä. Warschau, 2. Januar.

Nach einer aus Moskau stammenden Meldung der Warschauer Regierung nahestehenden „Dobry Dzien" wurde der sowjetrussische Flugzeugkonstrukteur Jakowiew in seinem Laboratorium in Moskau ermordet. Wie das polnische Blatt weiter berichtet, wurden die Panzer- schränke, in denen er seine Konstruktionspläne aufzube­wahren pflegte, beraubt. In Moskau habe der Fall die größte Sensation hervorgerufen. Die alarmierte GPU. konnte bischer noch keine Spur des Täters finden. An­geblich arbeitete Jakowiew, der ein Schüler des vor anderthalb Jahren erschossenen Flugzeugkonstrukteurs Tupolew war, an einem sogenannten Sphäreubomber, dessen Modell kürzlich auf dem Flugplatz von Tuszyn unter strengsten Absperrmaßnahmen ausprobiert worden sein soll.

Italien körte den sichrer

„Stärkster Widerhall in den Herzen der Italiener"

Mailand, 2. Januar.

Die norditalienischen Neujahrsblätter heben, aus­gehend von der Botschaft des Führers, die Herzlichkeit der Freundschaft hervor, die das deutsche und italie­nische Volk verbindet und die die Grundlage für eine gedeihliche Frie-ensarbeit in Europa darstellt.

Die Worte des Führers über die Beziehungen zwischen Italien und Deutschland werden von der Presse als außerordentlich klar bezeichnet. So wie die Worte des Duce Lei den unvergeßlichen Volkskundgebungen in Trieft und Venetien haarscharf und unmißverständlich gewesen seien, schreibt die „Stampa", w seien die Worte des Führers in feiner Botschaft an das deutsche Volk ebenfalls genau und unzweideutig. Die Ausführungen hätten in den Herzen der Italiener den stärksten Wider­hall gefunden. Jeder Ausdruck der Solidarität des großen Führers des befreundeten deutschen Volkes, jedes Wort der Dankbarkeit für den Duce vertiefe in der Seele des Italieners das Gefühl der Begeisterung und des Stolzes.

Die „Stampa" stellt weiter fest, daß die Achse stets funktioniert habe, intakt sei und weiter funktionieren werde in West und Ost, Nord und Süd, Die Triebfeder,

die die Vereinigten Staaten gegen die autoritären Staaten in Bewegung gesetzt haben, sei das Judentums aber diese Feder nütze sich rasch ab; bereits in Lima sei ihr Funktionieren recht mangelhaft gewesen.

Ein ebenso freudiges Echo haben die Reden und Bot­schaften von Göring, Dr. Goebbels und Dr. F r i ck in der oberitalienischen Presse gefunden.

Keine verzichte Italiens melzr

rck, Rom, 2. Januar.

Zu den französisch-italienischen Beziehungen stellt zu Beginn des Jahres 1939 das Organ des Instituts für Studien der internationalen Politik in Mailand „Rela- zioni Jnternazionali" folgendes fest: „Der europäische Kontinent befindet sich nach München in einer Phase der Neuordnung. Während für Italien Tunis das Leben darstellt, ist es für Frankreich nur eine Frage der Vor- herrsckia-t und des Prestiges. Eine Politik der Vorherr­schaft gibt es aber im Mittelmeer nicht mehr. In diesem Meer verhandelt man mit Italien. Wer sich dem wider­setzen will, spielt ein gewagtes Spiel. Die Franzosen müssen das beachten. Die Epoche der Verzichte ist für Italien seit 17 Jahren beendet."

Auf keine Schlappe hatten die Gegner des National­sozialismus so stark gehofft wie auf das Versagen der Kulturpolitik des Dritten Reiches. Sie sahen in den Grundsätzen der Bewegung die Todes­keime für jegliche geistige und schöpferische Regung. In völliger Verkennung geschichtlicher Tatsachen hielten sie jede Einflußnahme auf die Kunst für eine Entweihung ihrer individuellen Recht« Ein blinder Fortschritts­fanatismus glaubte an die Echtheit einer Entwicklung, auch wenn diese in den Abgrund führt«. Das alles konnte der Nationalsozialismus schnell widerlegen. Er ging allerdings anders zu Werke, wie seine allzu vor­eiligen Propheten es erwarteten Keine Zwangsjacken stellte er für die Kultur bereit, sondern er befreite sie von ihren Feinden Er kanalisierte die uferlos dahin- strömenden Energien und leitete sie zum richtigen Ziel. Er machte sie dienstbar für die Nation.

Das konnte nicht immer ohn« bürokratische Härten geschehen, aber die Kinderkrankheiten der Organisation wurden schnell überwunden. In fünf Jahren hatte sich der Mechanismus der Kammern präzise eingespielt. 1938 war es soweit, daß sie sich selbständig der berufs- ständischen Betreuung ihrer Mitglieder widmen konnten. Der Staat wurde nunmehr Förderer. Anreger und Schirmherr ihrer Wünsche. Großzügig stellte er seine Erfahrungen und leine Mittel bereit In großen The­aterwochen, Festspielen Ausstellungen, Musikfesten, in gigantischen Bauwerken, Schulgründungen und Akade­mien investierte er ohne materialistischen Nebengedanken sein Kapital, das der Gegenwert zinslos gegeben' wurde, weil es sich in den Idealen der Zukunft selbst amorti­siert.

An entscheidender Stelle des deutschen Kulturlebens im Dritten Reich hatte das Theater seinen Aufstieg genommen. Es schien vor zehn Jahren dem Absterben nahe, es war entvölkert von seinen Besuchern, eine Bühne nach der anderen schloß ihre Pforten. Heute sind es bereits 60 mehr als 1932, hinzu kommen noch die Ostmark, in der sich langsam dieselbe Wandlung wie im Altreich vollzieht und das Sudetenland, das seine 12 Theater jetzt aus den wirtschaftlichen Nöten herausführt. Ausverkaufte Häuser in allen Städten waren die Bilanz des vergangenen Jahres, mehrere hundert Uraufführungen erwiesen sich als geistige Aktiv­posten und als Bahnbrecher für das Wollen der jungen Generation. Ueber 8000 Bühnenschaffende wurden wie­der in ihren Beruf zurückgeführt und das Gesamtein­kommen der deutschen Schauspieler konnte sich von 80 Millionen Mark auf jährlich über 100 Millionen Mark steigern.

Der Sommer brachte einen Höhepunkt für die schöp­ferische Kulturarbeit. Die Wagner-Fest spiele in Vayreuth hielten die große'Tradition des deut­schen Musikdramas wach und wurden der Magnet für Besuchermassen aus dem Ausland. Im Schloßhof von Heidelberg kamen Goethes „Faust", Shakespeares „Widerspenstige", Etchendorffs „Freier" und der „Eötz" in der Naturkulisse zu dramatischen Ehren. Die Mo­zartstadt Salzburg wurde im vergangenen Jahre zum ersten Male vom deutschen. Geist wiedererobert. „Oosi tun tutts". „Don Giovanni", „Fidelio", „Mei^ stersinger", „Egmont" und „Amphitryon" erstanden neu und rein in ihrer Gestalt, die ein jüdischer Geltungs­drang an der gleichen Stelle einst effektvoll zugerichtet hatte.

Die Reichstheaterwoche in Wien übernahm das reiche Erbe des Burgtheaters in großdeutsche Ob­hut. Hier, wo einst Kainz seine Triumphe feierte, wo Laube und Hebbel ihr schöpferisches Andenken hinter­ließen, spielte sich Gustaf Kründgens als Hamlet in das Herz der Donaustadt, meißelte der monumentale Szenenplan von Tietjens „Lohengrin" einen authenti­schen Wagner-Stil heraus. Die Donaustadt schenkte mit dem „Verschwender" von Raimund dem Altreich ein Wunder des Gemütes, das besonders Hermann

Unser Issesspöegel

(vis bsutiZs Tlnsgabs nmkakt 6 Saiten)

Der Vormarsch General Francos nimmt an der Katalonien- und Valencia-Front stetigen Fortschritt. Die Neujahrs-Votschaft des Führers erweckte in Italien begeisterten Widerhall.

Nach einer bewegten Kammersitzung startete Mini- Daladier zu seiner angekündigten Rundzahrt nach Tunis.

Nach alter Ueberlieferung entboten die Vcrchtes- gadener Schützen dem Führer ihren Neujahrsgruß.

statt Rathaus fand der Neujahrsempfang

Württembergs Fußballspieler schlugen Brandenburg glatt mrt 3:0.

Der VfB. Komet sperrte „Boy" Mahlstcdt bis zum 31. Dezember 1939.

Der Sportüetrieb des Neujahrstages beschränkte sich ick ive,entl,chen aus einige Fußballspiele und auf den Wintersport.

Eine deutsche Arado-Maschine legte de» Lvng- streckenflug nach Australien programmäßig zurück.