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Erscheint 7mal wöchentlich
Monatsbezug -H°^!2,3<1 elnschl. Zustellgebühr- Postbezugspreis monatl. 2,30 ^S^ik (einschl. 48,86 Post- zeitungsgebühr) zuzügl. 42 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt, keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NG.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 5.41 21,Nachtr.u.Sonnkg. 51115. Sprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr- Schriftleitung Dienstag llnd Freitag 12 >4—1314 Uhr.
Meiner Mmg IZ
Parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien ijansestadt Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Nerkündungsblatt des Beichsstatchaiters in Oldenburg und Bremen
S. Jahrgang
Donnerstag, 2. Juni 19ZS
Linzelpreis 10 Npf.
Tschechische Soldateska raubt
deutsche Neichsslagge!
ZwischenfaU Im Zimmer eines reichsdeutschen khepaares; Trau mit Bajonetten bedroht
dstne Ordnung und Tichrung
Prag, 2. Juni.
Im sudetendeutschen Gebiet ereigneten sich in letzter Zeit Uebergrisse tschechischer Truppen, die sich sogar gegen reichsdeutsche Staatsbürger richteten. U. a. wurden die reichsdeutschen Staatsangehörigen Heinrich und Marie Exner, wohnhaft in Nieder- ullersdorf 178 im Bezirk Senstenberg (Tschechoslowakei) von Soldaten gezwungen, die Hakenkreuzslagge auszuliefern, die sie, entsprechend der Regierungsermächtigung, am 1. Mai zusammen mit der tschechoslowakischen Staatssahne an ihrem Hause gehitzt halten.
Die deutschen Reichsangehörigeu Heinrich und Marie Exner wurden, nachdem sie sich bereits zu Bett begeben hatten, durch kräftiges Klopfen an der Haustür geweckt. Vor der Tür standen vier mit Gewehren bewaffnete tschechische Soldaten, die etwas in tschechischer Sprache forderten, was Exnbr nicht verstehen konnte. Frau Exner, die die Landessprache beherrscht, richtete an die Soldaten in tschechischer Sprache die Frage, was denn los sei. Die tschechischen Soldaten forderte» die Herausgabe der Hakenkreuzsahne. Frau Exner fragte die Soldaten nach einer schriftlichen Anweisung der zuständigen Behörden. Die vier Soldaten drangen jedoch, ohne diese Aufforderung zu beachten, in das Schlafzimmer ein und bedrohten Frau Exner mit ihren aufgepflanzten Bajonetten. Ein Soldat setzte ihr sogar das Bajonett aus
die Brust. Die Soldaten drohten, die ganze Wohnung zn demolieren und die Familie niederzuschlagen, wenn die Hakenkreuzflagge nicht sofort ausgeliefert würde. Angesichts dieser unmißverständlichen Gewaltandrohung sah sich Exner schließlich gezwungen, vom Boden die dort aufbewahrte Hakenkreuzslagge zu holen. Die Soldaten nahmen außer der Flagge den beiden Reichsdeutschen noch zwei Abstimmungsabzeichen vom 1v. April 1838 mit dem Bild des Führers und Reichskanzlers unter schweren Beschimpfungen des Führers und der Hakenkreuzslagge fort. Eine Beschwerde der Cheleute Exner am nächsten Tage aus der zuständigen militärischen Kommandostelle in Riederullersdors blieb ersolglos. Daß man sich der Rechtswidrigkeit der „Beschlagnahme" wohl bewußt war, geht aus der dort gemachten Zusage hervor, die Flagge wieder herausgeben zn wollen.
Prag organisisrl im surlsKsnrlsut seksn Eokiot am« Hungorlcota- siroplis / Eanx ^oncion so» koi I-u§tangri§Lon goräuml v^orcisn / I^orxiston ükorlallon Vielgonosson vor Vo»csl(ük!sekranlc Iromml
Deutscher Neichsangestöriger mißhandelt
Unglaublicher Roheitsakt zeugt von systematisch gesteigerter Haß-Stimmung
Dresden, 2. Juni
Den „Dresdener Neuesten Nachrichten" ist folgendes Telegramm ihres Präger Korrespondenten zugegangen:
Außer dem Fall Exner wird noch ein zweiter Zwischen- sall bekannt, der sich in Mährisch-Schönberg ereignete. Ein deutscher Reichsangehöriger namens Joseph Schnepf wurde aus dem Heimweg von tschechischen Soldaten angefallen, weil er weiße Strümpse trug. Er wurde gestoßen, mit Füßen getreten und erhielt außerdem von einem Soldaten einen schweren Faustschlag ins Gesicht, wodurch ihm ei» Zahn ausgebrochen wurde. Einer der Soldaten wurde zwar von einem Polizeibeamte» angesprochen, jedoch unbehelligt gelassen. 7 ^
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Montag, 7. Mär; 1SZS
Die Juden füttern in der österreichischen Presse ihre Leser bereits aus der 1, Seite mit Kitsch.
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Auslösung des Deutschen Reichstages.
Neuwahlen am 16 . April.
Biftorlslhe Worte des Aiiyrers in der gestrigen RetGStagSfitzung.
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Sonnabend, 1S. Mär;
Die Juden mutzten abtreten, und die politische Neuordnung der österreichischen Presse setzt ei». ^