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parteiamtliche Lageszeitung
vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Bremen
«»reisen-Grundpreis»«
Die 22-mm-Zeile Im Anzeigenteil 13 die 78-wm-Ze!le im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 (Nachlaßstasfel S). Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Bremen: Geeren 6—8, Fernsprecher Nr. 5 4121, Nachtruf und sonntags: Fernsprecher Nr. 51115, Obern- straße Nr. 86, Fernspr. 5 4121. In Oldenburg, Staustraße Nr. 21, Fernsprecher Nr. 3669.
der Nationalsozialisten Bremens
sinnliches Verkündungsbiatt des Beichsstatchalters in Oldenburg und Bremen
Nr. 1?4 / S. Jahrgang
Montag, 2?. Juni 1SZS
Einzelpreis 15 Npf.
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Per „tondorauf Langstreckenslug
Berlin-Kairo-Berlin
Bremer socke-Wulf-Sroßflugzeug gestern um Mitternacht zum 6200 klm.-slug von Berlin gestartet / Neue gigantische Leistungspeobe der deutschen slugtechnik
(Von unserem an dem Hux teiluelimencleu dU.-8ellriktIeituuxsmitxIiecI.)
Berlin, 27. Juni.
Heute morgen 0.05 Uhr stand der Flughafen Berlin-Tempelhos im Zeichen eines großen fliegerischen Ereignisses. Das Großflugzeug der Focke-Wuls-Flugzeugwerke Bremen, FW 2VV „Condor" startete von dem Rollfeld des europäischen Flugverkehrs-Zentrums zu einem Langstreckenslug Berli n—K a i r o—B erlin. Der von Mensch und Material allerhärteste Bewährung erfordernde Flug führt über Saloniki nach Kairo und noch am gleichen Tage zurück nach Berlin. Aus der insgesamt K20V Kilometer langen Strecke werden nur zwei kurze Zwischenlandungen zwecks Auffüllung des Brennstoffvorrats vorgenommen. Bei glattem Fahrtverlaus wird der „Condor" noch vor Ende des Starttages, also am heutigen Abend, wieder in Berlin-Tempelhos landen.
Das Flugzeug wir-^gesteuert vom Chefkonstrukteur der Focke-Wuls-Flugzeugwerke, Direktor Tank, und Flugzeugführer Sander sowie dem Funker Heikseld. An Bord befinden sich 17 Fluggäste, darunter Direktor Junge- Berlin von den Focke-Wulf-Flug- zeugwerken; Oberregierungsrat Dr. Orlovius, Pressechef des Reichsluftfahrtministeriums' Regierungsrat Kühl vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda; ferner der bekannte Zeichner Theo Matejko, Friedrich Ro se lius- Bremen und Frau H a r m s - Hamburg als einziger weiblicher Fluggast. Außerdem sind elf Vertreter großer deutscher Tageszeitungen Gäste dieses epochemachenden Fluges, unter ihnen ein Sonderberichterstatter der „B remerZeitun g", der nach der Heimkehr unseren Lesern einen Erlebnisbericht vermitteln wird.
Die Vorbereitungen zu diesem einzigartigen Langstreckenslug wurden in aller Stille getroffen. Die Focke-Wuls-Flugzeugwerke wollen die Leistung des „Condor", der seine hervorragenden konstruktiven Eigenschaften schon so erfolgreich unter Beweis stellen konnte, vor aller Welt für sich sprechen lassen und nicht durch laute vorherige Ankündigung die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ein Unternehmen lenken, das nach seinem Gelingen ein neues glanzvolles Zeugnis bremischer Flugzeugbaukunst und darüber hinaus der Weltgelttmg deutschen Fliegergeistes sein wird.
Vansigs feste Kulturoerbundenheit mit dem Kelch
feierlicher flusklang der Bonziger öaukutturwoche mit einer bedeutsamen Nede von Neichsminister Vr. Boebbels
über nationalsozialistische kunstpflege
Danzig, 27. Juni.
Die Gaukulturwoche des Gaues Danzig der NSDAP. erreichte gestern in Anwesenheit des Reichsministers für Volksaufklarung und Propaganda Dr. Goebbels nnt -,n-r kulturpolitischen Tagung und einer großen Kundgebung der gesamten Danziger Hitlerzug-nd ihren abschl,egenden festlichen Höhepunkt. Hatten schon die Veranstaltungen dieser Woche in ihrer Reichha tigke.t "«d künstlerische» Hohe die unlösliche kulturelle Verbundenheit der auf eine 700jähr,ge deutsche Geschichte zurückblickenden Stadt mit dem Reich zum Ausdruck gebracht, so wurde diese aus den Wurzeln gleichen Volkstums geborene Einheit durch die Teilnahme des Reichsministers Dr. Goebbels, des tatkräftigen Förderers der deutschen Kunst, auch in diesem Jahr noch nachhaltiger bekräftigt.
er zum zweitenmal in dieser Stadt zu Kulturfragen das Wort ergreife. Diese Tatsache möge Symbol dafür sein, daß das Reich und die Freie Stadt Danzig über die Grenzen hinweg durch Sprache und Kultur aufs innigste verbunden seien. „Hier fühlen wir- wohin wir gehören! Hier schlägt das starke Herz unseres Volkstums!"
Sodann wandte sich der Minister der
Erörterung bedeutsamer Kulturprobleme
Zum erstenmal hatte Danzig zur Feier diefes Tages einen Festschmuck angelegt, der den Hauptstraßen ein farbenprächtiges Aussehen gab und die wundervolle Architektur der historischen Gebäude und 'alten Patrizierhäuser in unvergleichlicher Weise zur Geltung brachte. Mit einem Jubel sondergleichen begrüßte die Bevölkerung den Minister, als er an der-Seite des Gauleiters Förster und in Begleitung des stellvertretenden Gauleiter Senatspräsidenten Greiser zum , Staatstheater fuhr. Am Theatereingang hieß Generalintendant Merz den Minister willkommen. Er gab rn wenigen, aber bewegten Worten dem tief gefühlten Dank der Danziger Künstlerschaft für die tatkräftige Hilfe Ausdruck, die der Minister den Künstlern und dem führenden Theater Danzigs im besonderen ange- deihen ließ. Im Theater selbst hatten sich das politische Führerkorps der Bewegung und die leitenden Männer des künstlerischen Lebens der Htadt in gespannter Er- Wartung der großen Rede des Ministers ver,ammelt. Sie alle. bereiteten Dr. Goebbels ein überaus herz-
hes Willkommen. ^ ... ^
Weihevolle Klänge von Brahms, zu Gehör gebracht m Orchester des Staatstheaters, leiteten zu der Be- üßungsansprache des Gauleiters Förster über.
Er hieß den Minister als den unentwegten Förderer r deutschen Kunst auf das herzlichste willkommen ater langanhaltendem Beifall teilte Förster mit, daß nftig auf den Eaukulturwochen 10 000 Gulden (ur die sten künstlerischen Leistungen des Jahres zur Ver- ilung kommen werden. Als äußeres Zeichen des nigen Dankes für das stete Interesse an allen Le- nsfragen der Stadt überreichte der Gauleiter dem
Heule Wiederholung der Nede von Neichsminister Br. öoebbels zur Eröffnung
der verkelzrsunfall-VertMungswoche
Berlin, 27. Juni.
Alle deutschen Sender bringen heute von 2V bis 20.1» Uhr die Wiederholung der Eröffnungsansprache von Neichsminister Dr. Goebbels zur Verkehrsunsall-Verhütungswoche.
Minister 20 außerordentlich seltene kunstvolle alte Stiche mit Danziger Stadtmotiven,
Dann ergriff unter aufs neue einsetzenden Beifallsstürmen
Neichsminister Vr. voebbels
zu einer großen kulturpolitischen Rede das Wort. Der Minister ging zu Beginn seiner Rede davon aus, daß
zu und führte aus, daß unter der Fülle der Aufgaben, die der Nationalsozialismus bei der Machtübernahme vorgefunden habe, der Kulturaufbau das schwierigste Problem gewesen sei, da die Fragen der Kultur so überaus empfindlich gewesen seien.
„Vier Ausgaben", so erklärte der Minister, „waren uns bei der Uebernahme der Verantwortung auf dem (Fortsetzung auf Seite 2)
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Die marxist ische und jüdische Presse in der Schweiz stellt seit einigen Tagen ihre Spalten einer unglaublichen antideutschen Stimmungsmache zur Der» fügung, die sich in erster Linie gegen die Auslands« organisation der NSDAP. richtet. Den Anlaß zu dieser Hetze bot ein Eesetzesantrag der Baseler Sozialbemo- kraten, die das Verbot der AO. und aller ihr angeschlossenen Organisationen forderte. Punkt 1 dieses Antrages lautet folgendermaßen: „Die nationalsozialistischen von Ausländern gebildeten Organisationen und Vereine, die als Auslandsstellen-Ortsgruppen oder Stützpunkte deutscher Reichsorganisationen tätig sind, wie Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Frauenschast, Hitlerjugend, Bund deutscher Mädchen, Deutsche Arbeitsfront, Nationalsozialistische Gemeinschaft „Kraft durch Freude", Nationalsozialistischer Frontkämpferbund, Deutsche Studentenschaft werden als staatsgefährlich (!) erklärt und im Gebiete des Kantons Bases verboten." Diese Formulierung war, wie nicht anders zu erwarten war, Wasser auf die Mühlen, der jüdisch-marxistischen Schreiberlinge, die in Artikeln und Kommentaren über die „staatsgefährliche Tätigkeit" der AO. faselten. In diesem Zusammenhang fehlten natürlich nicht die üblichen Verdächtigungen, die jedoch so lächerlich und naiv sind, daß es sich erübrigt, darauf «in, zugehen.
Das Schweizer Volk, das in feiner überwältigenden Mehrheit immer mehr vom Marxismus abrückt, weiß, was es von der Kampagne einer kleinen jüdisch« marxistischen Clique, die es nur darauf abgesehen hat, die politische Atmosphäre zu vergiften, zu halten hat. Es hat sich davon überzeugen können, daß die Auslandsorganisation feit ihrem Bestand sich nie» mals in innerpolitische Verhältnisse anderer Länder eingemischt hat, sondern lediglich ihre Ausgabe darin sah, die in der Schweiz lebenden reichsdeutschen Partei, genossen, wie in allen Ländern, zusammenzufassen und zu betreuen. Die Arbeit der AO. bewegt« sich stets im Rahmen der Landesgesetze; sie trat so offen zutage, daß die von der jüdischen Presse veröffentlichten Greuelnachrichten über eine angebliche militärische Spionage. Organisation sich von selbst erledigten. Es gehört schon eine ungeheure Portion Frechheit dazu, wenn die inter« nationale jüdische Hetzclique, deren Einfluß im wesentlichen in der Presse spürbar ist, sich nicht scheut, die- selbe alte Platte wiederaufzulegen. Sie dürfte aber dieses Mal vergeblich auf die Vergeßlichkeit der öffentlichen Meinung spekulieren. Nach der Ansicht seriöser Schweizer Blätter ist nicht damit zu rechnen, daß der sozialdemokratische Verbotsantrag in Basel Aussicht hat, zum Gesetz erhoben zu werden. In Bern ist allein die Tatsache, daß man über diese Frage jetzt öffentlich dis-
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Unser 7°aFossp»sssL
Japan beabsichtigt, durch eine Eroßoffensive die Landzufuhr sowjetrussischen Kriegsmaterials nach China abzudrosseln.
Londoner Meldungen zufolge soll das Nationali- tätenstatut ohne Verhandlungen der Tschechen mit der Sudetendeutschen Partei zum Gesetz erhoben werden.
Der III. Weltkongreß „Arbeit und Freude" wurde in Rom feierlich eröffnet.
Auf der Schlußkundgebung der Danziger Kulturwoche legte Neichsminister Dr. Goebbels ein großartiges Bekenntnis zur Kunst des Dritten Reiches ab.
Das Bremer Großflugzeug „Condor" ist heute morgen 0.05 Uhr zu einem Flug Berlin—Kairo—Berlin gestartet.
Der Kampf um die Deutsche Fußballmeisterschaft Schalke 04 gegen Hannover 96 endete nach Verlängerung 3:3.
Das deutsche Derby in Hamburg-Horn gewann Orgelton.
Auf dem Reitplatz Bahr wurden die Reiterwett- kiimpse der SA.-Eruppe Nordsee mit großem sportlichen Erfolg abgeschlossen.
Auf der Osterdeichstrecke wurde die Bremer Ruderregatta 1938 ausgetragen.
Im Radrennen um den „Eoldpokal" siegte in der Kampfbahn Fehrcke-Vremen.
Die NSDAP.-Ortsgruppe und die DAF.-Orts- waltung Osterholz zogen in ihre neue Geschäftsstelle ein.
In verschiedenen Stadtteilen Bremens wurde» Luftschutzübungen durchgeführt.