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vremr Mmo
parteiamtliche Lageszeitung
vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Lreien lzansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Siemens
sinnliches Nerkündungsblatt des Neichsstotchalters in Oldenburg und Vremen
Nr. 1?Z / S. Jahrgang
Sonntag, 26. Juni 1958
Linzelpreis 15 Npf.
chr letztes tzeil in Watznstnnstaten
Sowjeffpanien droht mit der veschiestun- italienischer Schiffe und StSdtel
Paris und London lehnen die bolschewistische Proookationspolitik ab
(lligener Orsktbericbt der „vremer Leitung")
Paris, 26. Juni.
Eine neue schwere Gefahr für den europäischen Frieden, wiederum aus Grund bolschewistischer Brandstiftungspläne, aber mit merkwürdigem Hintergrund zusammenhängend, droht. Aus Grund der Londoner Veröffentlichung über die dortige Demarche des rotspanischen Vertreters Azcarate bei Lord Halifax am Freitagabend entschließt sich plötzlich Paris zu der Mitteilung, daß Barcelona gleichartige Vorstellungen und gleich ungeheuerliche Ankündigungen vor einigen Tagen in Paris am Quai d'Orsay eingebracht habe, darunter Drohungen, daß gegen die Bombardierung von Häfen oder Städten (Mittelpunkten der rotspanischen Wassenversorgung von außen und der eigenen Massenherstellung) mit Repressalien vorgegangen werden solle, die auch die Bombardierung italienischer
Schisse und Städte einschließt!!
Nur Mbi Pariser Morgenblätter, o-ffensichttich inspiriert, gehen auf den Tatbestand ein: Der „Mattn an fand einer Londoner Meldung und der „Petit Parisren , essen Stellungnahme als offiziös gelten kann. Der ubrr- -en französischen Presse ist offenbar nahegelegt worden, las heiße Eisen nicht anzufassen, oder die maßgebenden Stellen haben nach der Veröffentlichung, durch die .Daily Mail" schleunigst eine kurze Darstellung des ranzösischen Standpunktes für notwendig erachtet.
Beide Blätter berichten. Paris habe Barcelona sofort vissen lassen, daß derartige Pläne unter kernen Umländer, feine Zustimmung finde» konnte. Der „Petit Fristen« spricht sogar davon, daß die Machthaber von Sarcclona anscheinend von setzt ab ihr Heil ,n Wahn- innsgesten suchen wollten. Sre rechneten vielleicht damit, lurch Ausbreitung des Konfliktes neue Hoffnungsmog-
lichkeiten zu entdecken. Frankreich werde nicht zulassen, daß ihm irgendeine Verwicklung in irgendeinem Konflikt durch Provokation auferlegt werde.
Diese Ablehnung der bolschewistischen Machenschaften ist zu begrüßen, obwohl die Erkenntnis, von welchem Geist und welchen Zielen sich die Bolschewisten leiten lassen, etwas spät kommt. Vor allem ist es merkwürdig, daß Paris jetzt auf Grund einer Enthüllung aus London die schon vor einigen Tagen von Barcelona eingebrachten Ankündigungen ablehnend der Oeffentlichkeit bekanntgibt. Mehrere Tage sind also vergangen offenbar unter geheimen Verhandlungen, ohne daß in der gebührenden Schärfe und unter Kenntnis der Oeffentlichkeit eine Zurückweisung erfolgt wäre.
Der frühere Ministerpräsident Vlum macht neue Enthüllungen über Frankreichs'Nichteinmischungspraxis. Er
spricht von einer gewissen „indifferenten Neutralität", hie an Stelle der ursprünglichen Kontrolle getreten sei. Für Frankreich habe es sich nur darum gehandelt, entweder das Nichteinmischungsabkommen rechtlich zu kündigen oder es praktisch aufzulockern. Bekanntlich hatte sich Blum. hierzu entschlossen und eine entsprechende Praxis eingeführt.
Die Pariser Hoffnungen, datz die Vereinigten Staaten zur Teilnahme an der sogenannten Untersuchungskommission für Städtebombardcments gebracht werden könnten, haben sich bekanntlich auf Grund der letzten Unterhaltung zwischen Außenminister Bonnet und dem amerikanischen Botschafter Bullit als trügerisch erwiesen. '
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Vabanque! Es ist also nun so weit.
Nachdem alle heftigen Bemühungen Moskaus, die europäischen Mächte mittels der bestehenden Meinungsgegensätze im spanischen Konflikt in einen furchtbaren Krieg zu verwickeln, unfruchtbar blieben, sehen die bolschewistischen Mordbrenner in Sowjetrußland und Spanien keine andere Möglichkeit mehr, ihr verruchtes Ziel zu erreichen, als den unmittelbaren Mordüberfall auf Städte und Schiffe im Frieden befindlicher europäischer Nationen. Sie hoffen durch solche frevelhafte Herausforderung die europäische Kriegsfackel noch in letzter Minute vor dem Zufammen- bruch'der sowjetspanischen Armee zu entfachen (Fortsetzung auf Seite 2)
lßinas Negierung unterstellt sich Moskau
Weitgehende ZugeMndMe tlzinas — der Voischewisierung alle lore geöffnet — Vor Sem Stur; Miangkeischetks
Warschau, 26. Juni.
;ber die Verhandlungen, die der chinesische Sonder- ftraate Sinfo mit der Sowjetregierung, rn Moskau te, werden jetzt nähere Einzelheiten bekannt. Es sich, daß die Zugeständnisse Lh-nas an Moskau eicht weitgehender sind, als anfangs angenommen Sie gehen sogar soweit, daß die Feststellung Pest werden kann:
oskau wird durch die neuen Vereinbarungen nicht unmittelbar an den Verhandlungen der ch,ne,r,chen ierung beteiligt, sondern die chinepsche Regierung ! Moskau unterstellt!
is wichtigste Zugeständnis Chinas ist folgendes, chinesische Regierung erklärte sich der Sowietregle- ! gegenüber damit einverstanden, daß der Letter chinesischen Komintern Wangmin und sechs Miller des Vollzugsausschusses der Komintern E n att o- olitischen Rat Chinas sitzen und Stimmen erhalten, nationalpolitische Rat ist kürzlich von u.schiangkei- ! abbildet worden und übt gegenüber der chinesischen ierung die Kontrollfunktion aus. Die chrnep.sche -erring ist also in ihrer Handlungsfreiheit dem onalpolitischen Rat. in dem nun sieben hohe Funttio- Moskaus sitzen, unterstellt. Wangmin selbst ist zu elanger Schulung in Moskau gewesen, igesehen von dieser neuen staatsrechtlichen Stellung Komintern, die sich mit der sowjetischen Spamen- m vergleichen läßt, sind nun der Bol,chew,s,erung ras alle Tore geöffnet.
s erste Folge dieser Vereinbarung mit Moskau ist
chinesische Verpflichtung anzusehen nach der samr- Propaqandasendungen des solozetiichen Rundfunks hinesischer Sprache auf alle chinesischen Sender zu
Wiederholung der Neffe von Neichsminister Vr. Soebbels zur kröffnung
der verkehrsunftill-verhütungswoche
Berlin. 26. Juni.
Alle deutschen Sender bringen am Montag. 27. Juni, von 2V Uhr bis 20.1V Uhr die Wiederholung der Eröffnungsansprache von Reichs- minister Dr. Goebbels zur Verkehrsunfall-Ver- hütungswoche.
übernehmen sind. Moskau hat also auch den chinesischen Rundfunk vollständig in der Hand.
Sinfo war nach Moskau gekommen, um die Regelung für die sowjetrussischen Rüstungslieferungen nach China zu erreichen. Moskau machte seine Zubilligung davon abhängig, daß die letzten Hemmungen, welche Tschiang- keischeck noch dem Bolschewismus entgegensetze, aufgegeben werden und datz den unter dem Kommando
Moskaus stehenden Komintern eine führende Stellung staatsrechtlicher Art eingeräumt werde. Dieses ist nun erreicht worden.
In Moskau hat man nunmehr keinen Zweifel daran, daß die Kominternbewegung in China einen derartigen Aufschwung erhält, daß Tschiangkeischeck bald von Moskau gestürzt werden kann.
(Siehe auch Seite 2)
Xenes Voll i'2vi eben lies kasvliistisekvn Imperiums. ,Vm T»im-8«e in litsüeiiiseli Ostakrikn nui'de ein „llvuclittnrm lies LieZes" einteiltet, dessen Sockel dieses Symbol des Heldentums rviederAibt. (Lrssss-Lokkwann.)
..
Weltkongreß
„strbelt und freude" IM
In den Tagen vor den Olympischen Spielen in Berlin versammelten sich in Hamburg im Jahre 1936 die Vertreter vieler Länder, um in freundschaftlichem Gedankenaustausch die Ideen einer fruchtbringenden Freizeitgestaltung der schaffenden Menschen voranzutreiben. Schon seit langer Zeit, etwa seit Ende des Weltkrieges, hatte man erkannt, datz eine der Voraussetzungen des sozialen Friedens eine sachkundig geleitete Gestaltung der Freizeit der Schaffenden darstellt. Gab man dem Werktätigen durch den Achtstundentag ein Mehr an freier Zeit, so erforderte dies, daß man ihm auch Wege und Möglichkeiten wies und eröffnete, diese Freizeit auszunützen. Brachte die immer stärker und nervenkostender in Erscheinung tretende Industrialisierung und .Mechanisierung des Arbeitslebens eine erhöhte gesundheitliche Inanspruchnahme des Arbeiters mit sich, so mußte als Ausgleich auch eine er-> weiterte Entspannung und Erholung geboten werde«!.
Diese Grundgedanken liehen in fast allen Ländern der Erde Organisationen entstehen, wie sie in höchster Zweckerfüllnng Deutschland in der Gemeinschaft „Kraft durch Freude" und Italien in seinem „Dopolavoro" besitzen.
Die Hamburger Tagung beschloß die Gründung eines „Internationalen Büros Freude und Arbeit", das durch zwischenstaatliche Zusammenarbeit die Erfolge praktischer Freizeitgestaltung allen Völkern nahebringen und zu neuem Schaffen auf der eingeschlagenen Bahn zum Wohle aller arbeitenden Menschen und damit zur Hebung der Lebensfreude aller Völker beitragen soll. Denn — so sagte Dr. Ley in Hamburg —, wenn alle Völker den Begriff „Kraft durch Freude", den Sinn wahrer Lebensfreude als Symbol ihrer Arbeit vor sich haben, so sind Kriege in der Welt unmöglich! Würden die Billionen, die die Völker für blutige Auseinandersetzungen vertan haben, den Aufgaben einer Hebung der sozialen Lage der Menschen dienstbar gemacht worden sein, so brauchte die Welt wicht in Angst vor Krieg und Zerstörung, vor Not und Elend zu schweben. Die Erziehung der Menschen znr Lebensfreude ist das A und O jeder erfolgreichen sozialen Arbeit.
Ueberblickt man die verschiedenen Bestrebungen, die — diesen Ziesen zu dienen — in aller Welt gegründet worden sind, so sieht man, daß mit Ausnahme der autoritär regierten Völker Italien und Deutschland noch in keinem Land in so umfassendem Matze Erfolge erzielt wurden. In vielen Ländern „demokratischer Prägung" überläßt man die Pflege und Förderung der Freizeitgestaltung der Arbeiter privaten Vereinen, Sportklubs, Wandervereinen, Gesang- und Volkstanzvereinen, privaten Erwachsenenfortbildungs-Jnstituten usw. In Ländern mit betonter Neigung zu marxistischen Ideologien sind es meist die Gewerkschaften, die dieses Arbeitsgebiet als ihre Domäne gepachtet haben. Daß natürlich die Folge solcher einseitigen Bindung der Freizeitgestaltung «ne tiefgehende Verknüpfung mit marxistischer BeeiyMssung und Verhetzung der Völker
Vnrssr LsSSsspisysL
Japan bereitet sich auf eine 19jährige Kriegsdauer vor.
Tschinagkaischeck hat sich unter Moskaus Oberhoheit gestellt.
Rotspamen plante Angriffe aus italienische Schiffe und Städte.
Heute beginnt in Rom der Internationale Kongreß „Arbeit und Freude 1938".
Die katholischen Jung- und Altakademiker-Verbände wurden für das ganze Reich verboten.
Der Segelslug wird in das Programm der Olympischen Spiele ausgenommen.
Staatssekretär Vrinkmann sprach vor den Reichsbankbeamten über nationalsozialistische Handelspolitik.
In Vremen sand gestern ein Wettrennen mit dem Tod statt.
In der Bahr begannen die Sportwettkämpse der , SA.-Gruppe Nordsee mit den reitrrlichen Wettbewerben.
Dora Rathjen-Vremen stellte im Hochsprung einen neuen Weltrekord aus.
Das Treffen um den 3. Platz der Deutschen Fußballmeisterschaft HSV.— Fortuna in Vremen endete 9 : 0 . Sieger der Deutschlandfahrt 1938 wurde der Chem- »itzer Schild.
Durch schwere Unwetter wurde in Siiddeutschland großer Schaden angerichtet.