Ausgabe 
(19.6.1938) Nr. 166
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vremerMimg

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zielen Hansestadt vremen

Anzeigen - Grundpreise,

Die 22-wm-Zeile im Anzeigenteil 13 die 78-mm-Zeile im Tert- teil 73 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 7 (Nachlaßstasfel S). Für An­zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 18 Uhr. Geschäftsstellen: In Bremen:

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der Nationalsozialisten Bremens

flmtliches Verkiindungsblakt des Neichsstattfiaiters in Mdenburg und vremen

Nr. 166 / S. Jahrgang

Sonntag, 19. Juni 19Z8

kinzelpreis 15 Npf.

Westmarkfalirt der fllten öarde

kudolf ließ: kine der schönsten Siegesfastrlen

Sruhwoct des Stellvertreters des sichrers an stdols ljitlers älteste Kampfgenossen

Berlin. 18 . Juni.

Das große Parteiereignis der kommenden Woche wird die diesjährige Fahrt der Alten Garde der NSDAP. sein, die am Dienstag beginnt und in den Gau Koblenz- Trier führt. Die Fahrt findet ihren Auftakt in Trier. Dort versammeln sich am Dienstagabend die Teilnehmer aus allen Gauen des Reiches zu einer Kund­gebung, aus der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Gauleiter Simon sprechen.

Am Mittwoch, 22. Juni, beginnt die eigentliche Fahrt, die die Alte Garde in 26 Omnibussen drei Tage lang durch die schönsten Gegenden des Gaues Koblenz- Trier führen wird. Am Freitagabend wird die Fahrt mit einer nächtlichen Kundgebung am Deutschen Eck in Anwesenheit des Stellvertreters des Führers, Ru­dolf' Heß, ihren feierlichen Abschluß finden.

Der den Fahrtteilnehmern gewidmeten Festschrift hat der Stellvertreter des Führers, die folgenden Gruß­worte für die Alte-Garde-Fahrt 1938 vorangestellt: Eines der höchsten Ziele, um welches die Alte Garde unter dem Führer kämpfte, ist in wunderbarer Weise in diesem Jahr Wirklichkeit geworden: Eroßdeutschland! So ist die Fahrt'der Alten Garde 1938 eine der schönsten Siegesfahrten, die Adolf Hitlers älteste Kampfgenossen antreten können."

Hebelgriffe erfolgen, dann wird man, wenn schließlich papierne Proteste nichts mehr wirken, zu drastischeren Mitteln greisen müssen. Wir wollen den Frieden, und das deutsche Volk ist friedlich gesinnt. Aber man soll unsere Geduld nicht mißbrauchen. Feig, schwach und trottelhaft ist das deutsche Volk ganz gewiß nicht, und wer das beizeiten nicht begreift, der wird den Schaden davon haben. (Stürmischer, langanhaltender Beifall.)

Zum Abschluß der Kundgebung sprach Reichsleiter Buch, der' abseits von den Tagesfragen Richtlinien für die charackterliche Erziehung des Führerkorps gab. Der nationalsozialistische Kampfgedanke", so schloß Reichsleiter Buch unter begeisterter Zustimmung,ge­paart mit dem Glauben an die unendlichen Werte des deutschen Volkes, wird dazu beitragen, daß es von unseren Enkeln einmal nicht mehr heißen wird, sie seien ein Volk ohne Raum."

Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, traf am Sonnabendnachmittag in Königsberg ein, wo er heute auf einer Großkundgebung anläßlich des 10jährigen ost- preutzischen Gauparteitages sprechen wird.

Vor fünf Zähren paeteiverbot In öslerrelch

(Von unserer IVIsnor Lobriktlsitnng.)

. Wien, 19, Juni.

Am heutigen Sonntag steht Wien im. Zeichen des Gedenkens an den 5. Jahrestag des Parteiverbots durch Dollfuß: am 19. Juni 1933 wurde die NSDAP in Oesterreich verboten, und damit begann der Kampf der Nationalsozialisten in Oesterreich um die politische Freiheit und um das Hochziel des Anschlusses, ein Kampf, der von der Systemregierung mit den bekann­ten Terrormethoden bis zu Galgen und Vernichtung geführt wurde. Die Erinnerungsfeierlichkeiten begin­nen in Wien mit einem vormittags abgehaltenen großen Appell. Auch Gedenkstunden für die Opfer der Bewe­gung und Aufmärsche sind für diesen historischen Tag vorgesehen, der in einem Volksfest auf der Jesuitenwiese im Prater und schließlich in einer großen Sonnwend­feier des Gaues Wien seinen prächtigen Abschluß fin­den wird.

Parleiappell in Königsberg

NeichsminMerVr.Zrick,NeichsleikerVr.Leu undNeichsleiter Such sprachen

Königsberg, 19. Juni.

Im weiteren Verlaus des ostpreußischen Gaupartei­tages wurde Sonnabend der große Parteiappell in der Schlageterhalle zu Königsberg im Beisein von Reichs­organisationsleiter Dr. Ley, Reichsinnenminister Dr. Frick und Reichsleiter Buch fortgesetzt.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley entwickelte zu­nächst vor den Parteigenossen der Nördostmark die tragenden Gedanken, aus denen die nationalsozialistische Idee und die Organisation der Partei erwachsen ist. Er legte den versammelten Amtswaltern vor allem die Pflicht zu höchster Verantwortungsfreudigkeit ans Herz.

Dann ergriff Reichsinnenminister Dr. Frick das Wort, um zunächst mit herzlichen Worten seiner Ver­bundenheit mit der Nordostmark Ausdruck zu geben. Der Reichsminister hob dabei besonders die Tatsache

hervor, daß in Ostpreußen, wo Gauleiter Koch und seine Mitarbeiter einen Trümmerhaufen vorfanden, zuerst von allen deutschen Gauen die Rettung der Landwirt­schaft und die Beseitigung der Arbeitslosigkeit gelungen sei. Mit besonderem Nachdruck würdigte der Reichs­minister dann die aufopferungsvolle Arbeit des von nationalsozialistischem Geist erfüllten Beamtentums, ohne dessen Mitwirkung der Aufbau niemals möglich ge­wesen wäre.

Der Minister knüpfte daran die Hoffnung, daß in An­betracht des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs bald auch für die deutschen Beamten ein gerechter Ausgleich ermöglicht werden kann.

Der Minister erwähnte auch die neueste tschechische Grenzverletzung und erklärte:Wenn immer wieder

Prag verkünde» amtlich: VemobMsterung

Sie;uaußerordentlichen Übungen" einberufenen Neservisten entlassen Line deutsche Stellungnahme

Prag, 19. Juni.

Nach einer amtlichen Verlautbarung des tschecho­slowakischen Pressebüros wurden die zu Ende des Monats Mai zu außerordentlichen Uebungen ein­berufenen Reservisten dieser Tage entlassen. Die Aus­bildung der Reserve vollzieht sich nunmehr in normaler Weise.

Berlin, 19. Juni.

Zu der gemeldeten Demobilmachung in der Tschecho­slowakei schreibt derDeutsche Dienst:"

Wenn nunmehr die am 20. Mai einberufene Jahres­klasse in der Tschechoslowakei wieder zur Entlassung kommt, so ist darauf hinzuweisen, daß die Demobili­sierung in einem solchen Fall nach der Gesetzesvorschrift nach dem Ablauf von vier Wochen ohne weiteres zu erfolgen hat, so daß ein besonderer Beschluß der zu­ständigen Stellen nicht erforderlich ist.

Im übrigen ist inzwischen das bei dieser aufsehen­erregenden Maßnahme gesteckte Ziel erreicht, rn dem die Wahlen an den drei Wahlsonntagenunter den Waffen" stattgefunden haben. Wenn damit allerdings gleichzeitig auch ein Druck auf den Wahlhergang und das Wahlergebnis beabsichtigt war, so ist demgegen­über festzustellen, daß an der vorbildlichen Disziplin der Sudetendeutschen jeder Versuch, militärisch den Wahl- hergang zu beeinflussen, fehlschlagen mußte und daß das Wahlergebnis doppelt klar im Sinne des sudetendeut­schen Volkswillens trotz dieser unberechtigten Maß­nahme vor aller Welt eine eindeutige Sprache geführt Hai

freiwaldau unter lerror

Wüste Ausschreitungen betrunkener tschechischer Soldaten

Prag, 19. Juni.

Am 16. und 17. Juni kam es in Freiwaldau zu wil­den Ausschreitungen der tschechischen Soldateska gegen die Zivilbevölkerung. Tschechische Soldaten fielen über einen Sudetendeutschen her und verletzten ihn, als er zwei Jugendlichen zu Hilfe eilen wollte, die von den Soldaten bedroht wurden. Auch in Eastlokalen kam es zu wüsten Szenen, die betrunkene Soldaten hervor­gerufen hatten. Im Gasthaus Thiel zerschlugen betrun­kene Soldaten mehrere Einrichtungsgegenstände.

-b

Wie lange sollen diese Zwischenfälle sich noch Wiederholen? Es ist nichts erreicht, wenn die

Präger Regierung nach jedem Uebergrisf unter­geordneter tschechischer Organe die Bestrafung der Schuldigen ankündigt, ohne daß dieser Ankündi­gung die Tat folgt. Interessant wäre es jedenfalls, von amtlicher tschechischer Seite zu erfahren, w i e viele schuldige tschechische Beamte und Soldaten

Nückzug der Volschewisten

Greuel der Roten Einmischung Frankreichs Salamanca, 19. Juni.

An der Lastellon-Front versuchten die Volschewisten einige Gegenangriffe, die jedoch mit schweren Verlusten abgewiesen wurden. Im wirksamen Gegenstoß besetzten die nationalen Truppen die Ausgangsstellungen des Gegners bei Caftillo de Villamafefs. Im Abschnitt Alörca fielen ihnen die Höhen Perdriza und Galotos in die Hände. Die gleiche Angriffskolonne überquerte den Mijares und beherrscht die Gabelung der nach Onda führenden Straßen. Auch im Küstenabschnitt wurden die Volschewisten bei Angriffsversuchen verlustreich abge­wiesen. Ein ebenfalls von den nationalen Truppen mit großer Stoßkraft ausgeführter Gegenangriff warf den Gegner bei Almazora über den Mijares-Flutz.- Im wei­teren Rückzugsgefecht wurde er überflügelt und verlor über 1000 Gefangene. Unter der umfangreichen Beute an Kriegsmaterial befinden sich 24 Maschinengewehre.

Die Nachrichten von bolschewistischen Gewalttaten in den verlassenen Ortschaften häufen sich von Tag zu Tag. Nach dem Blutbad in Castellon haben die Sowjetabtei­lungen auch in Villa Real vor ihrem Abmarsch ein Massenmorden veranstaltet. Beim Einrücken der nationalen Truppen lagen in den Strgßen zahlreiche Leichen, die zum Teil grauenhaft verstümmelt waren. Auch Mütter mit kleinen Kindern fand man unter den Leichenhaufen; sie hatten sich vermutlich geweigert, die Stadt zugleich mit den Sowjetabteilungen zu verlassen und waren daher kurzerhand erschossen worden.

Mailand, 19. Juni.

DieEazetta del Popolo" nimmt die Tatsache, daß 12 909 Milizsoldaten der 43. rotspanischen Division, die auf französisches Gebiet geflüchtet waren, wieder nach Barcelona zurückgeschickt würden, zum Anlaß, die fran­zösische Politik des doppelten Bodens schärsstens anzu­prangern. Keine noch so heuchlerische Berufung auf die Nichteinmischung, so schreibt das Blatt, könne die Welt verhindern, festzustellen, daß Frankreich damit eine neue und beklagenswerte offizielle Einmischung zugunsten der Sowjets begehe.

nach den zahlreichen Zwifchenfällen und Grenz­verletzungen wirklich zur Rechenschaft gezogen und bestraft worden sind. Darüber hinaus fragen wir, welche Maßnahmen zur Verhinderung wei­terer Skandale getroffen worden sind. Mit allge­meinen Erklärungen ist es, wie gesagt, nicht getan.

vefechlsruhe in thina

Das Hochwasser 159 Kilometer südlich der Lunghaibahn

Schanghai, 19. Juni.

Das Hochwasser des gelben Flusses ist im Laufe des Sonnabend weiter nach Süden vorgedrungen, es befin­det sich in seinen Ausläufern bereits 150 Kilometer südlich der Üungbai-Vahn. Während am Freitag etwa 1600 Quadratkilometer überflutet wurden, stehen heute über 2000 Quadratkilometer unter Wasser. Die Zahl der Obdachlosen wird auf 700 000 geschätzt. Hunderte von Dörfern sind dem Vorwärtsbringen der Fluten in den letzten beiden Tagen zum Opfer gefallen. - Stellen­weise ragen nur die Dachfirste aus dem Wasser. Ueber der Wasserwüste kreuzen japanische Militärflieger, die die Aufgabe haben, die Vormarschrichtung des Gelben Flusses festzustellen. Vom Damm der Lunghai-Bahn sind nur kurze Strecken vom Hochwasser verschont ge­blieben.

Auf diesen Abschnitten drängen sich die chinesischen Flüchtlinge und auch abgeschnittene japanische Soldaten, denen die Flieger Verpflegung zuwerfen. Der japanische Sprecher in Schanghai teilte mit, daß'in vielen Dör­fern und Städten auch die japanischen Besatzungen von den Fluten eingeschlossen seien und an Proviantmangel litten. Auch hier schaffen japanische Flugzeuge Ab­hilfe. An den nördlichen Fronten herrscht völlige Gefechtsruhe. ,

Schwerer örenzzwischensall

zwischen der Sowjetunion und Mandschukuo

Tokio, 19. Juni.

Eine 29 Mann starke mandschurische Patrouille wurde am Freitag an der Grenze zwischen der Sowjetunion und Mandschukuo bei Hongtschung von einer sowjet- russischen Abteilung angegriffen. Es entwickelte sich ein Fenergesecht, das, nachdem von beiden Seiten Verstär­kungen eingetroffen waren, 29 Minuten dauerte. Die augenblickliche L ge am Kampsselde ist bisher noch un­geklärt. Vorläufigen Nachrichten zufolge wurde ein mandschurischer Soldat getötet und ein zweiter ver­wundet. Die Leiche des mandschurischen Soldaten wurde von den Sowjetrusse» verschleppt.

Die ZUe«

Von

Oeweinscbaltskübrer k. K. Osann

Wenn wir den Leidensweg unseres Volkes in der Geschichte überblicken, so stehen wir ohnmächtig immer vor der gleichen tragischen Tatsache: im entscheidenden Augenblick fehlten politische Fühver. Wir hatten ein Heer von Künstlern, Gelehrten und hervorragenden Soldaten zu allen Zeiten. Keinem der gewaltigen politischen Denker des deutschen Volkes aber war es ge­lungen, von ihm bis zum nächsten- genialen Staats­denker eine Brücke aus Generationen einheitlich ausge­richteter und mit den großen Zielen vertrauter poli­tischer Menschen zu bauen.

So mußte das gewaltige Werk eines Bismarck im Ghaos von 1918 enden. Immer war diese Frage des­halb des Führers größte Sorge:Jedoch eine Sorge habe ich, die mir wirklich Sorge macht. Das ist die Sorge, ob es uns gelingt, den Fllhrernachwuchs für die politische Leitung der ÄSDAP. zu bilden." Die Meiste, rung dieser Schwierigkeiten für alle Zeiten, die Aus­richtung politischer Führer, denen das Wohl und Wehe Deutschlands ehernes Gesetz ist, das ist die vornehmste Aufgabe der Ordensburgen.

Burgen haben ihre eigene Geschichte in Deutschlands Fluchtburgen der Urzeit, sagenumwobene, Minnelieder» umkränzte Sitze kühner Geschlechter, Trutzburgen deut­scher Ritter im Osten, Felsenhorte verwegener Raub­ritter, an Kuppen klebend, von Wassern umspült. So ziehen sie vorüber und gehören zu Deutschland wie der Turm zum Dorf. Wieder findet eine gewaltige Zeit die Zeit der. Vollendung deutscher Geschichte ihren Ausdruck in Burgen.

Die Ordensburgen der Partei haben aber auch den Namen und das stohkühne, Gesicht mit jenen herrlichen Bauten deutscher Geschichte gemeinsam. Ihr Zweck wurde aus dem Teil zum Gayzen. Nicht dem Kriege und nicht einem Stande sind sie gebaut. Sie sind Ga­ranten des ewigen deutschen Volkes. Wohl wohnt Adel in ihnen der Adel der Leistung. Krössin- fse Vogelfang Sonthofen sind drei Namep, die heute schon Klang haben im ganzen deutschen Volk und weit über die Grenze. Mehrfach be­reits sind diese Stätten des Ringens um die Tiefen unserer Weltanschauung mit dem Namen des Führers zusammengebracht worden. Von Krässinsee aus hat Adolf. Hitler an dem Tage, als auf Vogelfang die ersten 500 Junker ankamen, die Burgen übernommen. In Vogelfang und Sonthofen sprach er mehrfach mit seinen engsten Mitarbeitern zusammen zu Junkern und zu den zu Tagungen dort weilenden Kreisleitern und Gauamtsleitern.

Vogelfang: Einsam in der unwirtlichen und doch so erhaben schönen Eifellandschaft liegt diese Burg. Aus einem Talausschnitt blickt aus der Tiefe silbern ein Stück eines Stausees zu dem trotzig über Hügel und Berge greifenden Turm und den Mauern herauf. Ueber 1000'Steinstufen verbinden von allen Seiten die um den Berg gescharten Kamegadschaftshüuser mit dem großen Wehrgang. Die Burg ist nichts Fremdes, sie ist die Krönung der Landschaft. Einen der schönsten Plätze deutscher Alpenlandschaft hat Dr. Ley, der Ur­heber der Bauten, für den landschaftsstilechtsn Holzbau der Ordensburg Sonthofen ausgesucht. Mit'gewal- tigen Dimensionen liegt die Burg inmitten der Berg- riesen. Auf Vogelfang werden jetzt die zweiten 500 Jun­ker ausgebildet: es ist der letzte Lehrgang, der mit etwa einem Jahr abschließt. In Sonthofen befindet sich vor­übergehend die Ädolf-Hitler-Schule. In endloser Ebene, belebt durch leichte Ausläuferwellen des baltischen Höhenzuges, inmitten gewaltiger Kiefernwälder und vieler blinkender Seen liegt die. Burg Krässinsee. Den Namen gab der See, an dessen Ufer die Burg ge­baut ist. Wieder sind Bauten und Landschaft Einheit: Großräumig, auf weiter Fläche verteilt, liegen die

Vnsor

Prag meldet Demobilisation.

In Nordchina wurden die Kampfhandlungen ein­gestellt.

Die Ostasien-Passagekonferenz in Bremen beendete gestern ihre Sitzungen.

Die Zunahme der Umsätze im Einzelhandel hält weiter an.

Mit einer Rede des Reichsminister Dr. Frank fand die Jahrestagung der Akademie für Deutsches Recht ihren Abschluß.

Die Westmarkfahrt der Alten Garde beginnt am Dienstag.

Der Regierende Bürgermeister hat den Reichsluft­schuhbund mit Erhebungen über die Luftschutzbereit­schaft Bremens beauftragt.

Der Propagandazug der HJ. zur Heimbaubeschaf- sung traf in Bremen ein.

Die neue Dammsielschleuse wurde feierlich einge­weiht.

2n einem Freundschaftstreffen spielten SV. Werder und FC. St. Pauli unentschieden 2:2.

In Bremen begannen die Krcismeisterschaften der Leichtathleten.

Deutsche Schild weiter die Führung.

In den llnterwcserstiidten nahm das große Krei treffen der NSDAP. seinen Auftakt.