Ausgabe 
(16.6.1938) Nr. 163
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliäjes Verkündungsblatt des Neichsstatchaiters in Oldenburg und Bremen

Nr. 16Z / 9. Zastrgang

Donnerstag, 16. Juni 1959

Linzelpreis 15 Npf.

thina opfert 20 Millionen Menschen

Sie stochwalserkataftroplie am Selben siuß

Kampf ums Necht

Zur 8. Jahrestagung der Akademie für Deutsches Recht

200 Meter dicke Seiche gebrochen / Japaner und tlimesen im verzweifelten Dbwelir- kampf / Vildbewegter See mit unzähligen Leichen / vanden verhindern die kin-

deichungsverfuche / Kommunisten die Schuldigen

(D ru 8 tdorieIit unseres Qouäonep Vertreters)

London, 16. Juni.

Der Gelbe Fluß, dessen Überschwemmung einen Stillstand der Operationen in Mittel­china verursacht hat, steigt ständig weiter. Die halbe Honan - Provinz steht unter Wasser. Die japanischen Militärbehörden erklären, datz alle Gegenmaßnahmen erfolglos seien. Die Durchbruchstellen seien fünf Kilometer breit. Man befürchtet, daß der Fluß, der schon meh­rere Male im Laufe der Jahrhunderte seinen Lauf verändert hat, die Provinz Honan voll­ständig verwüsten wird..

In Schanghai treffen stündlich neue Alarmnach­richten von der Hochwasserkatastrophe am Gelben Fluß ein. Die japanischen Truppen stellten im nördlichen Teil der Honan-Provinz alle Eefechtshandlungen ein und nahmen dafür, unterstützt von 300 000 chinesischen Bauern, unter Einsatz aller technischen Formationen den Kampf gegen den entfesselten. Gelben Flug auf. ,

Di« 12 Meter hohen und 200 Meter dicken Deiche lassen sich an den Bruchstellen nicht mehr flicken, so datz das ausströmende Wasser durch Anlegen neuer Deiche und den Bau von neuen Kanälen gebändigt werden soll. Diese riesige Arbeit vereinigte zum ersten­mal Japaner und Chinesen zur Abwehr einer beide gemeinsam bedrohenden Gefahr. Die kriegerischen Ge­gensätze sind zum Schweigen gebracht.

Die Hauptstadt von Honan, Kaifeng, die von Flücht­lingen überfüllt ist, gleicht einer hoch ummauerten In­sel in wildbewegter See. Solange die Mauern der Stadt und die mit Sandsäcken verrammelten Tore dem Wasserdruck standhalten, besteht keine unmittelbare Ge­

fahr. Zehntausende von Flüchtlingen, die vor den Flu­ten so gut wie nichts retten konnten, sammelten sich auf den nicht zerstörten Teilen des Lunghai-Bahndam- mes. Mit Hunderten von Flößen wird versucht, Er­trinkende zu retten. Ilm die Stadt Chungmon hat sich ein riesiger See gebildet, der 800 Quadratkilometer groß und 4 Meter tief ist. In ihm schwimmen un­zählige Leichen. Die chinesischen Bauern sind auf der Flucht nach Südosten.

Im übrigen haben die gewaltigen.lleberschwemmun- gen einen allgemeinen Stillstand der militärischen Ope­rationen in Mittelchina verursacht. Dazu kommt noch, datz auch der Pangtse katastrophal steigt.

Japanische Flieger befinden sich über dem lleber- schwemmungsgebiet und beobachten das rasende Vor­dringen der Fluten, die die Lunghar-Bahn schon längst überschritten haben. Die ersten Ausläufer haben be­reits 50 Kilometer südlich der Bahn, alles vernichtend, ganze Dörfer weggespült. Die riesigen Menschenverluste sind noch gar nicht abschätzbar.

In allen Lagern wird zur Zeit die Schuldfrage leb­haft erörtert. Die Japaner beschuldigen die Chinesen, datz sie bewußt zwanzig Millionen Menschen opfern, um den Vormarsch der Japaner zu stoppen. Gerüchte wollen wissen, datz Marschall Tschiangkaischek, der W zuerst der Zerstörung der Deiche widersetzt habe, doch dem Einflutz der Kommunisten habe nachgeben müssen. Als sicher darf jedoch gelten, datz chinesische Banden die verzweifelten Eindeichungsversuche der Japaner über­all mit der Waffe zu verhindern versuchen.

Segen Unfälle mit Neiseomnibufsen

Vollmacht des Führers für Korpsführer Hühnlein

Berlin, 16. Juni.

Der Führer hat an den Korpsführer des NSKK. Hühnlein folgendes Schreiben gerichtet:'

Die wiederholten Unfälle mit Ausflugsomnibussen erfordern schnelle Mahnahmen. Ich beauftrage Sie, Korpsführer Hühnlein, unverzüglich durch sachver­ständige NSKK.-FLHrer sämtliche im Gelegenheitsver­kehr mit Omnibusse« eingesetzten Frachtführer auf ihre persönliche und fachliche Eignung nachprüfen zu lassen. Ihre Vorschläge über weitere Sicherheitsmaßnahmen bitte ich, den zuständigen Reichsministern zu über­mitteln. gez. Adolf Hitler.

forverungen und veschwerden der Sdp.

Line amtliche Mitteilung über die Verhandlungen in Prag

Prag, 16. Juni.

Das Presseamt der' Sudetendeutschen Partei teilt mit: Dienstag abend waren die Vertreter der Sudeten­deutschen Partei, die Abgeordneten Kundt, Dr. Peters, Dr. Rösche, Dr. Sebekowsky und Dr. Schicketanz bei Ministerpräsidenten Dr. Hodza, um die Antwort der Regierung auf das Memorandum der Sudetendeutschen Partei entgegenzunehmen. Ministerpräsident Dr. Hodza erklärte namens der Rhßierung, datz diese sowohl das Memorandum der Sudetendeutschen Partei als auch das Nationalitätenstatut der Regierung als Grundlage der Verhandlungen betrachten wolle. Am die gegen­seitige Stellungnahme zu ermöglichen, findet eine wei­tere Aussprache in den nächsten Tagen statt.

Abgeordneter Kundt nahm die Mitteilung des Mi­nisterpräsidenten zum Anlaß, um das Memorandum neuerlich zu begründen und legte besonderen Nachdruck auf die Feststellung, datz dieses keine Theorien enthalte, sondern Unerlätzlichkeiten, die nach zwanzigjährigen Er­fahrungen znr Sicherung des Sudetendeutschtums und zur Neuordnung der politischen Verhältnisse im Staate notwendig sind.

Weiter betonte Abgeordneter Kundt gegenüber dem Ministerpräsidenten, datz die Karlsbader Grundsätze Konrad Henleins eine realistische Beurteilung der Eesamtlage der einzelnen Volksgruppen und des Staates bedeuten.

Das tschechoslowakische, Pretzbüro hat eine gleich­lautende Erklärung veröffentlicht.

Im einzelnen teilt das Pressebüro der SdP. noch mit:In der Unterredung mit Ministerpräsident Dr. Hodza brachten die Vertreter der Sudetendeutschen Par­tei auch jene Erscheinungen und Vorfälle des öffent­lichen Lebens bis auf den letzten Tag zur Sprache, die es insbesondere der Öffentlichkeit schwer verständlich erscheinen lassen, datz auf gewisser tschechischer Seite ernste Absichten einer Regelung und Ordnung bestehen. Sie brachten insbesondere die unverständliche und stö­rende Zensurpraxis, die gegenüber den deutschen Zei­tungen gehandhabt wird, zur Sprache, die es unmöglich macht, datz selbst wahrheitsgemäße Berichte unter per­sönlicher Haftung der Betreffenden und von Abgeordne­ten über Tatsachen und Ereignisse veröffentlicht werden können. Die amtliche Berichterstattung erzeugt in der deutschen Öffentlichkeit den Eindruck einer vollständigen

Vier Neservejatzrgänge für Moskau?

(Ligsvsr vrabtdsricbt äsrSrswsr Leitung")

Helsinski, 18. Juni.

Wie dieUusi Suomi« von ihrem Korrespondenten aus Moskau erfährt, hat Marschall Woroschilow um die Ein­berufung von vier Reservejahrgängen, d. h. etwa zwei Million Mann, ersucht. Diese Einberufung soll mit Sondcrmanövern" gerechtfertigt werden, obgleich sie mehr als eine an die Nachbarländer gerichtete mili­tärische Demonstration aufzufassen ist.

Einseitigkeit und Voreingenommenheit. Demgegenüber ist es vor allem der tschechischen Presse und selbst Zei­tungen von Regierungsseite gestattet, Eigenberichte über solche Ereignisse ohne Ueberprüfung des wahren Sach- verhalts zu veröffentlichen, wobei die Gelegenheit be­nutzt wird, gegen die Sudetendeutsche Partei, mit der die Regierung des Staates seit drei Wochen offizielle Besprechungen führt, zu hetzen.

Des weiteren brachten die Vertreter der Sudeten­deutschen Partei neuerliche Beschwerden über die Fort­dauer der außerordentlichen Maßnahmen vor, die auch in Bereichen nicht behoben werden, für welche bereits verbindliche Zusagen vorliegen. Die Normalisierung der Verhältnisse bedeutet eine unaufschiebbare Notwen­digkeit im Interesse des Fremdenverkehrs, des freien Handels, der Feldbestellung und der industriellen Pro­duktion. Im besonderen wurden die Vorkommnisse bei den einzelnen Wahlen am vergangenen Sonntag be­handelt.

Weiter wurde die Erledigung der eingebrachten Be­schwerden, die rascheste Konstituierung der Gemeinde­vertretungen und die umgehende Bestätigung der Vor­steher und Bürgermeister gefordert. Gegen das Ver­halten der Sicherheitsorgane, wie in Mährisch-Schön- berg, Grünwals), Warnsdorf, Reichenberg, Trautenau- Neüern, Winterberg, Eisenstein, wurde nachdrücklich Beschwerde eingelegt. Schließlich wurde neuerdings die Notwendigkeit der Zahlung von Entschädigungen im Zusammenhang mit den Militärmatznahmen der letzten Wochen hervorgehoben und eine sofortige Klärung der Rechtslage verlangt. Der Ministerrat nahm das mitge­brachte Material entgegen, das durch weitere Darstel­lungen ergänzt wird."

kstrung Pg. Jungs durch den sichrer

Berlin, 16. Juni.

Aus Anlaß seiner 30jährigen Tätigkeit als völkischer Kämpfer erhielt Pg. Rudolf Jung ein Bildnis des Führers im Silberrahmen mit folgender Widmung: Dem alten nationalsozialistischen Vorkämpfer Rudolf Jung zum 15. Juni 1938 mit den herzlichsten Wünschen. Adolf Hitler." Aeberdies verlieh ihm der Führer den Titel Professor.

Polens Kampf gegen die sreimmirer

(bllgsvsr Orsbtbsriebt äsrL swsr 2situvZ")

Warschau, 16. Juni.

Unter der Führung des Sejm-Abgeordneten Dud- zinski, der im polnischen Sejm schon mehrfach den Kampf gegen das Freimaurertum gefordert hat, fand in War­schau die erste öffentliche antifreimaurerische Kund­gebung statt.

Abgeordneter Dudzinski legte die drei Etappen dar, in denen der Kampf gegen das Freimaurertum zu führen sei: Erstens mühe dem Volk klargemacht wer­den, welche öffentliche Gefahr das Freimaurertum ihm bedeutete, zweitens müßten die Ziele der Logen aufge­

deckt werden und drittens müßte der Staat zur Aus­rottung des Freimaurertums antifreimaurerische Ge­setze erlassen.

Die einstimmige'Entschließung in dieser ersten Kund­gebung stellt fest: Die Freimaurerei ist nur ein Werk­zeug in der Hand des internationalen Judentums. Sie ist der gefährlichste Feind Polens, denn sie macht Polen von Auslandsstellen abhängig und gefährdet somit die polnische Unabhängigkeit. Zweitens: Das polnische Freimaurertum trachtet danach, die gesamte Macht in Polen in die Hand zu bekommen, und schließlich: ein zerschmetternder Schlag gegen die Logen ist notwendig.

Schmarotzer mchl geduldet!

Warschau, 16. Juni.

Die polnischen Behörden haben mehrere jüdische Rück­wanderer. die in der letzten Zeit auf legalem und ille­galem Wege nach Polen zurückgekehrt sind und dort sehr bald in unangebrachter Weise auftraten, ins Jfolie- rungslager gebracht. Aus einer Verlautbarung der pol­nischen Telegraphen-Agentur geht aber hervor, datz die­ses Vorgehen gegen weitere aus dem Ausland zurück­gekehrte Personell angewandt werden soll, die die Ab­sicht haben, angesichts der Entwicklung in anderen Län­dern, besonders im früheren Oesterreich, wieder in Polen ihren Wohnsitz aufzuschlagen und sich dort staats- schädigend zu betätigen.

praberaufftand niedergeschlagen?

Jerusalem, 16. Juni.

Die Palästina-Presse aller Lager berichtet mit offen­sichtlichem Erstaunen von einer Aenderung des britischen Kolonialministers in dessen llnterhausrede am Diens­tag. Dem Kolonialminister zufolge soll dem Araberauf­stand in Palästina das Rückgrat gebrochen worden sein.

Dem entgegen wird darauf verwiesen, datz am gleichen Tage, an dem die Rede gehalten wurde, folgende revo­lutionären Ereignisie sich abspielten, beziehungsweise Gegenmaßnahmen verhängt worden: Ueber fünf arabi­sche Dörfer in der Gegend bei Akko wurde das Ausgeh- verüot verhängt. Durch Freischärler wurden fünf Ara­ber und zwei Juden entführt, deren Schicksal ungewitz ist. Die Jrak-Oel-Linie wurde angegriffen und beschä­digt. An vier Stellen wurden Telephonhauptleitungen unterbrochen. In drei Fällen wurden Ernten ganzer Dörfer verbrannt. Zwischen Militär und Polizei aus der einen Seite und Freischärler» aus der anderen Seite kam es an sechs verschiedenen Stellen zu Schießereien. Telephonarbeiter wurden durch Freischärler überfallen und ihres Arbeitsmaterials beraubt. Ein Freischärler wurde bei Nain erschossen, drei Freischärler wurden ge­fangen genommen. 450 Meter des berüchtigten Stachel­drahtzaunes an der Nordgrenze Palästinas wurden von Freischätlern zerstört.

In Haifa sind wieder 350 Tonnen Stacheldraht zur Abriegelung der Nordgrenze Palästinas eingetroffen.

Nicht neu klingt das Wort an unser Ohr, mit dem einer der größten und heißesten Vorkämpfer des rich­tigen Rechts, Rudolf von Jhering, versuchte, aus der Welt der abstrakten Folgerungen, die die Dogmatik des Rechts der Savignpfchen Schule beherrschten, zur realen Seite des Rechtsdenkens und Rechtsforfchens überzuleiten. Seit Jahrhunderten hat derKampf ums Recht", um ein arteigenes, aus Landschaft und Volks- tum gewachsenes Recht den deutschen Menschen bewegt. Die Sickingen, die Hütten und Verlichingen wehrten sich gegen die lleberfremdung, die Bauern suchten in ihren zwölf Artikeln einen Schutzwall gegen das kalte römische Recht aufzurichten, die großen Denker und die Könige Preußens führten den Kampf weiter, der an der Schwelle unseres Jahrhunderts jene Werke unsäglicher Mühen schuf, vor denen wir heute noch in Ehrfurcht stehen. Werke, in denen der Geist der Vergangenheit, der vergangenen Gefchichts- und Wirtschaftsepochen sich zu leibhaftigem Dasein verdichtet hatte, Werke, die zum ersten Male vom Reich der Deutschen ausgehend,- ein einiges Recht aller Stämme zu schaffen unternahmen und damit leisteten, was die Erkenntnis ihrer Zeit zu leisten zuließ.

Wer aber die Niederschriften jener Zeit liest, der wird mit Beschämung erkennen, wie dieses Recht, wie der Idealismus seiner Schöpfer in den Machtkampf der Parteien gezogen, wie um eine Sache des Volkes gemarktet wurde, wie der Kampf ums Recht zu einem Kampf um den Sieg der materialistischen Weltanschau­ung erniedrigt wurde. And wie deshalb dieses Ringen nicht die erwartete Frucht tragen konnte, nicht zu dem wahren Volksrecht zu führen vermochte, wie der Par­lamentarismus in seiner eigensüchtigen VerständNis- losigkeit vereitelte, daß dieses neue Recht so geschaffen wurde, datz es im Volke hätte wahrhaft Wurzel schla­gen können.

Datz der Aufbruch der Nation diesen Fehler zu be­seitigen bestrebt sein mußte, daß der Nationalsozialis­mus die Schaffung eines Deutschen Eemein-Rechts sich zum Ziel wählen mutzte, war eine innere Notwendig­keit, die tief aus der Sehnsucht des Volkes nach end­lichem Rechtsfrieden gewachsen war. Datz er aber diese Aufgabe, kaum zur Macht gelangt, sogleich in Angriff nahm, ist eines der größten Geschenke, die er dem deut­schen Volke gemacht hat. Daß er sie durch die Grün­dung einerAkademie für Deutsches Recht" in Angriff nahm, ist eine geschichtliche Tät ohne Vorgang.

Die Akademien früherer Zeiten pflegten vornehmlich naturwissenschaftliche und historisch-philosophische Auf­gaben und zogen das Recht allenfalls in Betracht, so­weit es sich um die Rechtsgeschichte im eigentlichen Sinne handelte. An der Dogmatik des geltenden Rechts, an der Politik künftiger Gesetzgebungsakte und, an dem großen Komplex der Rechtsforschung gingen sie vor­über. Die Akademie für Deutsches Recht ging daher vom Beginn ihres Schaffens an völlig neue Woge, indem sie alle das Recht betreffenden Dinge in den Bereich ihrer Arbeit zog, und also Rechtsgeschichte und Rechts­philosophie, Methodologie und Pädagogik, Rechts­erkenntnis und Rechtspolitik gleichmäßig behandelte und pflegte. Sie ging diese neuen Wege so bewußt uNd stark, datz am 19. Juni 1ll37 eine besondere Abteilung für Rechtsforschung errichtet werden konnte, die nun­mehr auf eine einjährige fruchtbringende Tätigkeit zu­rückblicken kann.

Aber auch in anderer Hinsicht stellt sich die Akademie für Deutsches Recht als ein vollkommen Neues dar. Der gravitätische Aufbau der klassischen Akademie, die sich allein aus Gelehrsamkeit und altersgrauer Würde zu-

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Die Ueberschwemmungskatastrophe in China nimmt ungeheure Äusmatze an.

Ueber die Präger Verhandlungen Konrad Henleins werden bezeichnende Einzelheiten bekannt.

Der sowjetrussische Kriegskommissar will die Ein­berufung von vier Reservejahrgängen beantragen. 150M Menschen kamen in Indien durch eine Cholera-Epidemie ums Leben.

Ein schweres Unwetter ging über Ungarn nieder. Der Führer hat eine Sondereignungsprüfunq für Lenker von Reiseomnibussen angeordnet.

Durch Reichsgesetz wurden die Dienststellen der Reichsautobahnen in Reichsbehörden umgewandelt. Auf dem Deutschen Gemeindetag sprach Reichs­minister Dr. Frick.

Das Bremer Jungvolk führte sein Jungbannsportfeft durch.

Sportkameraden aus der deutschen Ostmark wurde» im bremischen Rathaus empfangen.

Insel Man in der englischen T. T Bremen grüßt die Reichsminister Funk und Era Schwerin von Krosigk und die weiteren Männer dei Wirtschaft, die heute als Gäste des Hauses Schiit- ting in Bremen weilen.

im Mai aus 19F. Milliarden Reichsmark,