Ausgabe 
(26.11.1938) Nr. 326
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parteiamtliche Tageszeitung

Has Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmrkches verkündungsblatt des Neichsstattiiaiters in oldenburg und Vcemen

Nr: Z26 / 6. Jahrgang

Sonnabend, 26. November 19Z8

Linzelpreis 13 Npf.

Ve-roliliche Zuspitzung in frankreich

24stün0iger Seneralstreik angesagt

Vala-ler will mitvelagerungszustand und lZestellungsbefedlen auf öewerkschastsbeschluß anlworlen

Paris 26. November

Die Führung der marxistisch-kiommunistischen Gewerkschaften hat in einer Sitzung am Freitagabend beschlossen, für Mittwoch nächster Woche einen 24stiindigen General­streik als Protest gegen die Notverordnungspolitik Daladiers zu proklamieren. Dieser Streik soll alle Zweige des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens umfassen. Auch die Eisenbahnen werden an diesem Tage nicht verkehren. Wenn diese Streikparole ver­wirklicht wird, so erleidet die Regierung nach der Ansicht maßgebender politischer Kreise einen derartigen Autoritäts- und Prestigeverlust, daß ihre außenpolitische Aktionsfähig­keit in Frage gestellt ist.

Wie verlautet, hat Ministerpräsident Daladier wah­rend des Freitags umfangreiche Beratungen gehabt, mit welchen Maßnahmen der Generalstreik verhindert wer­den könne. Er hat in Gesprächen mit den zuständigen Kabinettsmitgliedern keinen Zweifel'darüber gelassen, daß er eine Einstellung der öffentlichen Dienste unter keinen Umständen dulden werde. Neben der Verhängung des Belagerungszustandes seien militärische Maßnahmen vorgesehen, wonach beispielsweise an alle Angestellten der öffent­lichen Dienste eine Mobilmachungsorder ergehen würde, die in dem Augenblick, in dem der Generalstreik beginnt, in Kraft tritt. Von diesem Augenblick seien die Arbeiter und Angestellten unter Mobilrecht, das heißt also: unter die Autorität, der Mili­tärbehörden gestellt. Falls sie trotzdem die Ar­beit verweigern sollten, würden die Militärgerichte gegen sie ein Verfahren wegen Meuterei eröffnen.

Die innerpolitische Lage hat sich in Paris in den letzten 24 Stunden b e d r o h l i ch z i> y e s p i tz t. Es han­delt sich sür Daladier um «ine politische Macht­probe erster Ordnung.

Die Streikbewegung hält sowohl in Paris als auch in der Provinz weiter an. Allein in Valencienne sind jetzt über 51000 Arbeiter in den Ausstand getreten. Insgesamt sind von der Streikbewegung in Paris 50 000 bis 60 000 Arbeiter betroffen. Die Renault-Werke mutz­ten ebenfalls ihre Betriebe schließen, weil sie nach An­sicht der Streikleitung die Kollektiv-Verträge gebrochen haben. Auch die illegalen Fabrikbesetzungen werden weiter fortgesetzt. In Nordfrankreich, beispielsweise in Lille, sind sogar Direktoren und Ingenieure von den Streikenden festgenommen worden. Die „Libertö" schreibt über die Hintergründe der Streiks einen sehr aufschlußreichen Artikel, dessen Verfasser der ehemalige Kommunistenführer Doriot ist, der bekanntlich seit 1936 im nationalen Lager steht. „Am Anfang der Unzufrie­denheit steht der psychologische Irrtum Reynauds. Seine völlige Unkenntnis der Avbeitermassen hat ihn dazu ver­leitet, brutal unnötige Maßnahmen durchzuführen und allgemeine Aenderung an den Sozialgösetzen zu verord­nen, während man zu Teilabmachungen in den einzel­nen Jndustriegruppen hätte greifen sollen. Die Zwi- schenfälle bei Renault sind von den Kommunisten pro­voziert worden. Sie seien schon eine blutige Lösung, die die sür eine Protestbewegung notwendige Aufregung schassen soll. Dhorez hat der Regierung die Schlacht um Renault auferlegt. Daladier begeht einen Jehler, wenn er sich lediglich auf dem von dem Gegner gewähl­ten Terrain schlägt. Er muß das Haupt seiner Gegner schlagen."

Pariser Bezirks sind Leiter des Ministerbüros im Kriegsministerium, teilnahmen. Es wurden die Maß­nahmen besprochen, die znr Sicherung des Funktionie- rens der öffentlichen Dienste am Eenerakstreiktag, dem 30. November, getroffen werden könnten. Beschlüsse sind vorläufig noch nicht bekanntgegeben worden. Minister­präsident Daladier hatte anschließend eine lange Aus­sprache mit Außenminister Bonnet.

Die Sozialdemokraten haben in einem Beschluß den

(Oralrtbsriesit uvssrsr Bsilivsr LesiriktlsitvvA) rä. Berlin, 26. November

Die französisch-englischen Besprechungen haben unter äußeren Begleitumständen ihren Abschluß gefunden, die den französischen Gastgebern alles andere denn angenehm sein dürften. Noch während des Aufenthaltes der bri­tischen Gäste auf französischem Boden ist die Krise in unserem Nachbarstaat in vollem Umfange zum Ausbruch gekommen, die nunmehr in die offene Prokla- mierung des Generalstreiks eingemündet ist.

Es ist schwer zu sagen, auf welches Endziel diese Ent­wicklung zutreibt. Zeitpunkt und Ursache der neuen ernsten Ereignisse auf französischem Boden lassen es un­zweifelhaft erscheinen, daß es sich nicht um eine Summe von zufälligen Einzelaktionen handeln kann, sondern daß eine organisierte Macht am Werke ist. Das plötzliche Einsetzen der Streikhetze sowie die unmit­telbar darauf folgenden direkten Aktionen haben unter Beweis gestellt, daß der französische Marxismus zu einem Schlage ausholt, der in System wie Methode einen genau abgestimmten Plan verrät.

Ein Thema der britisch-französischen Besprechungen sollte zweifellos die Fortsetzung des in München begon­nenen 'europäischen Friedensgespräches sein, das inzwi­schen auch zwischen Berlin und Paris direkt in der posi­tivsten und aussichtsreichsten Weise weitergeführt wor­den ist. Ein Erfolg der Pariser Besprechungen in diesem Punkte hätte geradezu einen Erdrutsch und eine vernich­tende Niederlage für alle jene unterirdischen Kräfte mit sich «gebracht, die mit München schon eine Schlappe aller­größten Ausmaßes erlitten haben. Nur so ist es zwei­fellos zu erklären, daß sich die französische Linkspresse vor der hemmungslosen Schllrung der Streik- und Auf­ruhrhetze — während des Besuches der englischen Mt-

sofovtigen Rücktritt der Regierung Daladier verlangt, da sie eine Gefahr für das Land geworden sei. Die bis­her zur Regierungsgruppe gehörige Sozialistische Union hat in Gegenwart der drei Minister, die sie im Kabinett hat, Beschlüsse zur Abänderung der Notverordnungen gefaßt. Finanzminister Reynaud will heute abend im Rundfunk vor dem französischen Volk über die Fort­setzung der Sanierungspolitik sprechen.

Moskaus keße klar erkannt

In gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß die Regierung beabsichtigt, jeden Beamten, der den als politisch betrachteten Streik mitmacht, sofort zu ent­lassen.

Die in erster Linie von ausländischer Seite geführte kommunistische Streikhetze hat verschiedene Abgeordnete veranlaßt, die Regierung aus die Notwendigkeit schärf­ster Maßnahmen gegen die im Solde Moskaus stehen­den Agitatoren hinzuweisen.

(Die englischen Minister wieder in London. Siehe S. 3.)

ni-ster? — nicht scheute, und das Bekanntwerden der bevorstehenden deutsch-französischen Friedenserklärung mit einem ohnmächtigen Wutgeheul und mit abfälligster und negativster Kritik beantwortete.

Das alles verrät System! Der französische Marxis­mus aller Schattierungen hat zu einer, neuen Kraft­probe ausgeholt, deren Opfer sowohl das Kabinett Da­ladier wie sehr vieles mehr sein kann. Die innnerfran- zöftsche Entwicklung, die die Regierung ohnehin schon vor ernsteste Entscheidungen gestellt hatte, ist wiederum auf die abschüssige Ebene geraten. Die Folgen einer Durchführung des für kommenden Mittwoch proklamier­ten Generalstreiks würden, wie die französische Presse sich selbst vorrechnet, vernichtend und gerade­zu verheerend sein. Aber schon die Ereignisse der letzten 48 Stunden haben der notleidenden französischen Wirtschaft zweifellos einen Schaden zugefügt, der, ganz abgefchtn von den psychologischen Auswirkungen und der durch sie erfolgten Beeinträchtigung des fran­zösischen Kredites und des französischen Ansehens im allgemeinen, unübersehbar ist.

Bekanntlich hat der Bolschewismus — und seine An- sangsform, der parlamentarische Marxismus aller Schattierungen — niemals irgendwelche Skrupel ge­kannt. Sein Rezept ist die r ü ck s i cht s l o s e st e und brutalste Anwendung aller Mittel, die durch den Zweck, dem sie dienen, „geheiligt" werben.

In dem Augenblick, in dem Impulse der Verständi­gung neue wertvolle Ergebnisse für die Zusammenarbeit der europäischen Kulturnationen zeitigen sollten, dringt ein neuer verhängnisvoller Brandgeruch vom Westen herüber. Die Brandstifter Europas sind wieder am Werk! Es wird darauf ankommen, sie recht­zeitig in Quarantäne zu -legen!

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Ein Volk ist tot, wenn es keine Vergangenheit besitzt, die lebendig in das Leben der Gegenwart hineinragt.

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Es gab eine Zeit in Deutschland, in der sich eine Handvoll herzhafter Männer unter schwersten Opfern darum mühte, unser Vaterland wieder stolz, stark und frei zu machen, wie es sich in der Geschichte unserer Vor­fahren so manches Mal bewiesen hat. Das war jene Zeit, in der der Führer mit seinen Getreuen sich gegen eine Eligue stemmte, die Schindluder mit unseren heiligsten Kulturgütern trieb, und die in ihrer volksfremden „Führer-schicht" großangelegte finanzielle Manöver aus Kosten des deutschen Arbeiters in ihre eigene Tasche ver­anstaltete. Gleichzeitig aber gingen sie her, um in geheu­cheltem Mitgefühl zu dozieren: für kulturelle Probleme haben wir keine Zeit, solange nicht die wirtschaftlichen gelöst sind.

Diese wirtschaftlichen Probleme, die ja nur auf einer Fiktion aufgebaut waren, löste der nationalsozialistische Staat mit starker Hand in einer geradezu verblüffend kurzen Zeit, indem er von jener Fiktion abging und statt ihrer die Arbeitskraft des deutschen Volkes als sein größtes Vermögen neu entdeckte. Aber nie ist dabei der Satz gefallen, daß nun alle anderen Fragen bis zur Erledigung dieser ungelöst bleiben müßten. Mit ge­nau der gleichen Tatkraft ging es an den planmäßigen Aufbau des deutschen Geistes- und Kulturlebens, das von The­ater- Und Pressejuden, von Literatur- und Kunstbolsche­wiken ebenso planmäßig zerstört worden war.

So haben wir recht bald das Recht, ja die Pflicht gewonnen, einmal im Jahre mit einer umfangreichen Veranstaltungsreihe an die Oosfentlichkert zu treten, in der das gesamte kulturelle Wollen und Werden gewisser­maßen im Querschnitt aufgezeigt wird, eine Deranstal- tungsreihe, in der endlich sämtliche Volksgenossen mit- einbezogen werden in jene Atmosphäre, der man sie früher absichtlich fernhielt mit der Begründung, daß „die Masse" ja davon nichts verstünde.

Und vielleicht haben gerade wir in der Nordwestecks Eroßdeutschlands eine doppelte Pflicht zum kulturellen Bekenntnis, wie wir es jetzt in der zweiten Eau- kulturwoche des Gaues Weser-Ems wieder ablegen wollen. Der harte, karge Norden, bedrängt von den Stürmen und Fluten der See, bildete von jeher ein bedeutsames germanisches Kulturzentrum, ge­tragen von Männern, die fest mit ihrer Heimaterde verwurzelt waren und aus der Kraft eines genera- tionenalten Blutstromes schöpften.

Zwischen Altenesch und Elsfleth, am linken Ufer der Weser, erstreckt sich das Land, das vor mehr als 700 Jahren das Blut deutscher Bauern trank, die sich bis zum letzten Atemzug gegen macht- und geldgierige Tyrannei einer volksfeindlichen Schicht verteidigten. So ist das Stedinger Land für alle Zeiten zu einem Schand­mal jener Machte, zu einem Ruhmesmal kerndeutschen Wesens geworden. Und nichts verpflichtet uns unse­rem Gauleiter Earl Röver mehr, als daß er jener Schlacht ein lebendiges Denkmal setzte in der Kult­stätte „Stedingsehre" auf dem Bookholz. ber.g: nichts wird den Ruhm unseres niederdeutschen Heimatdichters August Hinrichs fester begründen als sein Festspiel „De Stedinge", in dem jener heldenhafte Kampf kraftvoll wiederauflebt.

„Der kulturelle Mittelpunkt des Nordseegaues" ist

vrmr-geruch aus dem Westen

Sie organisierten Kräfte der Vernichtung sind wieder am Werk

daladier bereitet sich kör den M November vor

Am Spätabend des Freitags fand beim MinisterPräsi- denten Daladier eine dreistündige wichtige Konferenz von Militärs und hohen Ver-waltungsbeamten statt, an der u. a. der Pariser Polizeipräfekt Langeron, die Ge­neräle Bourres und Decan, Militärkommandanten des

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drei Staaten - ein Kampfziel!

Zwei Itchre flnlikomintern-flbkommen — flnsprachen Mbbentrops, cianos und ftritas im Ntchmen einer Semeinfchaftssendung

Berlin, 26. November

Aus Anlaß des zweiten Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-japanischen Antikomintern-Abkommens hielten der Reichsminister des Auswärtigen von Ribben- trop, der italienische Außenminister Graf Ciano und der japanische Außenminister Arita im Rahmen einer deutsch-italienisch-jaxanischen Gemeinschaftssendung Rundfunk­ansprachen, die vom deutschen Rundfunk über alle Sender verbreitet wurden.

Neichsminister Ses fluswörtigen von Mbbentrop

betonte in seiner Ansprache: „Der Sinn dieses Ab­kommens war die gemeinsame kompromißlose Kampf­ansage gegen die zersetzende Tätigkeit der kommunisti­schen Internationale. Heute können wir mit Befriedi­gung feststellen:

' Die Zusammenarbeit zwischen den drei Staaten gegen diese Zersetzung hat sich glänzend-bewährt! Weder i» Spanien noch in China ist es den Machenschaften Mos­kaus geglückt, ihre bolschewistische Herrschast auszurich­ten, um von dort and die Brandfackel in die friedlichen Länder zu tragen. Die Tschecho-Slowakei sollte ein wei­terer Ausgangspunkt der Weltrevolution werden. Auch diese Absichten wurden im Herbst durch die eiserne Ent­schlossenheit des Führers und durch die Solidarität der antibolschewistischen Staaten und vor allem durch die enge Zusammenarbeit von Nationalsozialismus und Faschismus im Keime erstickt. In der Zeit seines Be­stehens hat das Abkommen gegen die kommunistische Internationale größere Bedeutung erlangt. Das Dreieck Berlin—Rom—Tokio ist heute sür die Welt ein Begriff. Es ist nicht nur ein Faktor und ein Garant der Ord- > nung, sondern eine weltpolitische Tatsache.

Nichts wäre verfehlter als zu glauben, daß der Bol­schewismus seinen Kampf aufgegeben hätte. Gerade in diesen Tagen erleben wir, daß die kommunistische Inter­nationale eine neue Organisation geschaffen hat, um die Ziele der Weltrevolution propagandistisch vorwärts zu treiben. Die Wirkung dieser Propaganda zeigt sich in einer neuen Hetze, die überall gegen die sogenannten autoritären Staaten, d. ^ also die Staaten der Ord­

nung, entfesselt wird. Denn was anderes als diese jüdisch-bolschewistische Zersetzungspropaganda steht bei­spielsweise hinter der neuen Hetzwelle gegen Deutsch­land in Amerika, mit der man versucht, den anständigen Teil des amerikanischen Volkes, das gar nichts gegen das deutsche Volk hat, in eine.Haßpsychoje gegen das deutsche Volk, das gar nichts gegen das amerikanische Volk hat, zu treiben?

Trotz alledem bin ich fest überzeugt, daß es don im Antikomintern-Abkommen vereinigten Mächten gelingen .wird, das von den Kommunisten erstrebte Ziel der Welt­revolution zu vereiteln und damit den Kultur­staaten «inen unschätzbaren Dienst zu erweisen. Der Kamps gegen die kommunistische Inter­nationale richtet sich gegen keine andere Nation und schließt keinen 'anderen Staat aus. Die Mächte des weltpolitischen Dreiecks aber werden aus ihrem harten und unerbittlichen Kampf gegen den Kom­munismus in immer tieferer Freundschaft einander verbunden und somit Gestalter und Garanten einer neuen und gerechteren Wcltordnung.

Außenminister Vraf liano

hielt folgende Ansprache: „Das Jahr, das sich seinem Ende zuneigt, hat sowohl im Westen wie im Osten die italienisch-deutsch-japanisch« Solidarität am Werke ge­sehen. Sie hat sich in klarster Weise im Lause der Ereig­nisse, die eine entscheidende Bedeutung für den Frieden und die Gerechtigkeit der Welt gehabt haben, erwiesen.

Ich bin überzeugt, daß diese Solidarität auch in Zu­kunft sich immer stärker und lebendiger zu einer Krast

entwickeln wird, die die drei großen Staaten in den Dienst der Zivilisation und der Gerechtigkeit stellt. Italien, Deutschland und Japan sind in der Tat nicht nur durch eine zufällige Uebereinstimmung zusammen­fallender Interessen verbunden. Ihre Zusammenarbeit beruht auf gemeinsamen Idealen, aus gemeinsamen, un­verbrüchlichen Grundsätzen des politischen Lebens.

(Fortsetzung auf Seite 2)

»»»IIMIMIMIIIIMMIIMIIMIIIIIIMIMIIIIIMIMIIMIIMIIMIMIIIMIIMIMMMI

Unser Vsgessmesel

Anläßlich des zweijährigen Bestehens des Anti­komintern-Abkommens sprachen von Ribbentrop, Ciano und Arita.

Deutschland und Japan schlössen ein Kultur­abkommen.

In Frankreich beschlossen die Gewerkschaften für Mittwoch einen 24stiindigen Generalstreik; Daladier droht mit Belagerungszustand und Eestellunqs- bezehlen.

Auf der Festtagung der Reichskulturkammer und der NSE. „Kraft durch Freude" hielten Dr. Leu und Dr. Goebbels Ansprachen.

In Wien ist eine Außenhandelsstelle eingerichtet worden.

Sämtliche jüdischen Einzelhandelsfirmen werden liquidiert, ebenso die handwerklichen Betriebe.

Bei 300 der in Bremen ansässigen 800 Juden wurde ein Vermögensdurchschnitt von 45 000 RM. ermittelt.

Die Sudctendeutschen Bremens treten zur Einsicht in die Wahllisten sür die sudetendeutsche Ergän­zungswahl an.

Der Verkehrsverband Niedersachsen-Weserbergland tagte in Bremen. .