Ausgabe 
(25.11.1938) Nr. 325
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vrmer Zeitung

parteiamtliche Hageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt vremen

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Nr. 86, Fernsprecher Nr. 5 4121. In Syke, Mühlendamm Nr. 2.

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Nerkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meinen

Nr. Z 2 S / 9 . Jahrgang

Lreitag, 25 . November 19 Z 6

kinzelpreis 15 Npf.

Paris erwartet stußenminister o. Mbenlrop

Vor einer -eutsch-fronzöfischen krklarung

Da» De««^

2ur ksivöbrung clss /^ntilcomintsi-nobleommsnv

sreündfchastttch-nachbarUches Verstültnis im Seist des Münchener flbkommens

Berlin, 25. Nopember.

Der Führer und Reichskanzler hat in den letzten Zähren oft Gelegenheit genommen, zu erklären, daß zwischen Frankreich und Deutschland keine Probleme bestehen» die einem freundschaftlich-nach­barlichen Verhältnis grundsätzlich entgegenstehen. Nach dem Münchener Abkommen haben sich die Wünsche getroffen, dem Streben nach einem sol­chen Verhältnis konkreten Ausdruck zu verleihen. Die Bedingungen für ein Uebereinkommen zwi­schen Deutschland und Frankreich im Sinne der in München getroffenen Vereinbarung zwischen Deutschland und England haben sich in den letzten Wochen als außerordentlich günstig gezeigt.

Die deutsche und die französische Regierung prü­fen deshalb gegenseitig eine gemeinsam vorberei­tete Erklärung betreffend das nachbarliche Ver­hältnis der beiden Staaten zueinander, und es steht zu erwarten, daß sich der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, in den nächsten Tagen nach Paris begibt, um mit dem französischen Außenminister George Bonnet zu einem Abschluß dieser vorbereiteten Erklärung zu gelangen.

Sroße Semigtmmg In Frankreich

.(Orabtstsriebt iurssr«s kswissr Vsrtrstsrs)

Paris, 25. November

'Neben dem Besuch der britischen Minister und den englisch-französischen Besprechungen wendet sich die Auf­merksamkeit der Pariser Öffentlichkeit in erster Linie der angekündigten deutsch-französischen Erklärung zu. Die Pariser Presse räumt schon rein äußerlich gesehen diesem als nahe bevorstehend angekündigten Ereignis einen relativ größeren Platz ein, als der Berichterstattung über den Aufenthalt der britischen Staatsmänner. Es ist sicherlich nicht übertrieben, wenn einige Blätter be­tonen, daß die deutsch-französischen Erklärungen den bisherigen Verlauf der französisch-britischen Bespre­chungen beherrscht habe. Mit Ausnahme der kommuni­stischen und marxistischen Kreise werden die Meldungen van deutsch-französischen Ausgleichsaussichten von der überwiegenden Mehrheit des französischen Volkes mit großer Genugtuung aufgenommen. Man steht nun in Paris dem Besuch des Reichsaußenministers von Ribbentrop und der feierlichen Unterzeichnung der deutsch-französischen Erklärung mit gespannter Erwartung entgegen. Ein Mann. auf der Strafe faßte die Kunde davon in dem spontanen Ausspruch zu-

zösische Eemeinschaftserklärung liegt bisher keine Aeuße­rung oder Stellungnahme von amtlicher italienischer Seite vor. Man ist deshalb darauf angewiesen, aus ge­wissen Reflexbewegungen, die die Londoner, Pariser uüd Berliner Berichte hier und da auslösen, auf die Einstel­lung der verantwortlichen Kreise Roms zu schließen. Diese Einstellung kann wohl kaum klarer wiedergegeben werden, als mit den Feststellungen, die in Würdigung des deutsch-italienischen Kulturabkommens — gleichsam das allgemeine Urteil zusammenfassend — das „Eiornale d'Jtalra" folgendermaßen trifft: „Die Bedeu­tung. dieses von Deutschland und Italien unterzeichneten Kulturabkommens ist auch von den Ländern begriffen worden, die noch immer geglaubt haben, die politische Achse Ropr—Berlin zerschlagen zu können. Sie müssen jetzt einsehen, daß diese Achse ihre geistige Untermaue­rung erhält."

In dieser Feststellung liegt zweifellos eine mittelbare Antwort an jene politischen Kreise nicht nur in Frank­reich und in England, die die von Londoner und Pari­ser Korrespondenten eingehend behandelte deutsch- französische Erklärung zu politischen Spekulationen'

(Oi-aütlisriekt unseres Larissr Vertreters)

Paris, 25. November

Die Streikbewegung gegen die Notverordnungspolitik Daladiers hat sich bedenklich ausgedehnt. Die Gesamtzahl der Streikenden, die sich um 40 000 vergrößert hat, beträgt heute schon über 80 000 Mann. Es befinden sich darunter vor allen Dingen Pariser Metallarbeiter, die in der überwiegenden Mehrzahl kommunistisch eingestellt sind. Unter den Großbetrieben, die stilliegen, gehören viele der R üst u n g s i n d u st r i e an. Für Sonnabend waren in Paris Straßendemonstrationen der Gewerk­schaften vorgesehen, die jedoch von der Regierung ver­boten worden sind. Die Gewerkschafts'führung hat nun diese Kundgebung in Säle verlegt.

Man befürchtet, daß sich die Streikbewegung in den nächsten Tagen, die inzwischen auch schon aus Süd-Frank­reich übergegriffen hat, noch weiter ausdehnen wird und gegebenenfalls in einen Generalstreik mündet. Die „Liberte" erklärt, daß der Bolschewismus einen

über eine verschiedenartige Beurteilung eines solchen Schrittes, das heißt über seine Opportunist, auch für die Achsenpolitik benutzen möchten. Wir glauben uns nicht zu irren in der Annahme, daß Rom trotz seiner Spannung gegenüber Frankreich die Regularisierung der deutsch-französischen Beziehungen nicht als ein Minus für Deutschland, sondern im Gegenteil als ein Plus für die allgemeine Befriedungs­politik angesehen hat. Die Möglichkeit einer deutsch- französischen Annäherung wird als weiterer Schritt auf dem von Deutschland und Italien eingeschlagenen Weg gewürdigt.

Die große Zurückhaltung Italiens erklärt sich einfach daraus, daß trotz günstiger Ansätze die öffentliche Mei­nung Englands und Frankreichs noch keine ausreichende Gewähr für eine ganz grundsätzliche Bereinigung vor allem der Mittelmeerfrage bildet. 2n Rom nimmt man die Pariser Besprechungen jedenfalls mit Gelassenheit zur Kenntnis und verweist darauf, daß die einzige posi­tiv« Grundlage weiter die Achse Berlin—Rom mit ihren politischen Ausstrahlungen bleibe.'

(Siehe auch Seite 2)

schweren Schlag gegen die Regierung Daladier vorbereite.

Der stellvertretende Sekretär des marxistischen Ge­werkschaftsverbandes. Frachon, erklärte auf einer Kundgebung in Rouen, daß der Generalstreik, der vom Verwaltungsausschuß des Eewerkschaftsverbandes be­schlossen worden sei und dessen genauer Zeitpunkt für heute festgesetzt ist. an Ausdehnung alles übertreffen werde, was man gesehen habe. Er werde sich auf s äm t- liche Wirtschaftszweige erstrecken, und auch die Beamten würden daran teilnehmen.

Ueberall Näumungsmaßnaßmen

Der Präsident der französischen Republik Lebrun hat ein Eesetzesdekret unterzeichnet, wonach das Innenmini­sterium dem Ministerpräsidenten Daladier kommissarisch übertragen wird. Der Erlaß wird heute früh im amt­lichen Gesetzblatt erscheinen.

(Fortsetzung ans Seite 2)

Sst ststst Streikende in Frankreich

französische Negierung greift scharf durch — Daladier durch Verfügung des StaatsprSsidenlen jetzt auch kommissarischer Innenminister

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Am heutigen 25. November jährt sich zum zwei­tenmal der Tag, an demwie deutsche und die japa­nische Regierung das historische Antikomintern- Ablwmmen unterzeichneten und damit die Grund­lage für eine neue Weltordnung schufen. Durch den Beitritt Italiens am 6. November 1937 erfuhr diese Abwehrfront gegen den Bolschewismus die Erwei­terung zu einem rveltpolitischenDreieck, das sich vom ersten Tage seines Bestehens an als entscheidendes Element der Stabilität inmitten einer durch Krisen und Auflösungserscheinungen erschütterten Welt erwies.

Durch das Antikomintern-Abkommen wurde nicht nur ein unzerreißbarer Damm gegen die Brandung des bolschewistischen Umsturzes errichtet, sondern zugleich auch ein Instrument des Friedens geschaffen, das auch alle weiteren Versuche der berufsmäßigen Quertreiber, die Völ­ker in das Chaos des Krieges zu stürzen, im Keim ersticken wird. Während in den sogenannten De­mokratien nur zu' offenkundig die Ktäfte der jüdisch-bolschewistischen Zersetzung am Werke sind, um auf den Trümmern des politischen, wirtschaft­lichen und kulturellen Verfalls das Banner der Weltrevolution aufzupflanzen, haben die autori­tären Mächte^Deutschland, Italien und Japan die Voraussetzungen einer neuen Weltordnung ge­schaffen.

Dem Willen der Zerstörung setzte das Dreieck Berlin—Rom—Tokio den Willen des Aufbaues entgegen, der Recht und Gerechtigkeit zu den ent­scheidenden Prinzipien des internationalen Völ­kerlebens erhob und die ihm innewohnenden völ­kischen Kräfte zur Neugestaltung der Zivilisation und der Kultur vereinte. An diesen Grundsätzen scheiden sich die Geister unserer Zeit. Mag die bol­schewistische Aktivität infolge neuer Anstrengungen der Komintern noch so frech hervortreten, mag man sich sonstwo auch an inhaltlosen Phrasen be­rauschen und sich durch Drohungen und Lügen dar­über hinwegzutäuschen suchen, daß die Politik von Versailles und Genf endgültig bankerott ist — den Marsch der Jungvölker in die Zukunft wird man damit nicht mehr aufhalten!

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, „Nun also nie wieder Krieg zwischen dem deutschen und dem französischen Volke, diesen beiden großen Nachbarn!" ^

Der „Paris Soir" schreibt in seinem Leitartikel, das Abkommen mit Deutschlands sei eines der wenigen Ding«, die die französische öffentliche Meinung wirt­lich interessieren und in Aufregung ver­setzen könn«. Man freue sich, man sei beunruhigt, man beglückwünsche sich und rate hin und her. Aus alle Fälle sei es mehr wert, ein Abkommen zu schließen, als das Gegenteil. Es werde in erster Linie von den Franzosen und den Deutschen selbst abhängen, ob d^je Erklärung eines der großen Denkmaler der Geschichte werden oder nur ein toter Buchstabe blecken >oU.

In Pariser offiziellen Kreisen äußert man sich über die deutsch-französische Erklärung ! ° h rpo ! i tl v .in­dem man feststellt, daß dadurch das Uebereinkommen. das Adolf Hitler und Lhamberlain am 30. September in München abgeschlossen hüben, jetzt ergänzt wor­den sei und Frankreich sich mit England aus gleicher Linie befinde. Außenminister Bonnet soll den britischen Ministern bei den Besprechungen zu verstehen gegeben haben, daß das deutsch-französische Uebereinkommen vor allem auch der Zusammenarbeit der Ach,e Paris Lon­don zugute komme. Die Politik Frankreichs und Eng­lands gegenüber Deutschland sei jetzt durch das Ueber- einkommen aufeinander abgestimmt.

Nom ist interessierter Zuschauer

.lDraütdoricbt.unssrss Vertreters in klein)

Rom, 25. November

Um es vorweg zu nehmen: Zum Pariser lRinisterlref- sen und zu den Verlautbarungen über eine deutsch-sran-

öenesch aus ossener Strafte geotzrfeiat

(Orabtbsriclit unssrss Lragsr Vertreters)

Prag, 25. November.

Wie unser Korrespondent aus bestinsormierter Duelle erfährt ist Herr Benesch, der bekanntlich nach London geflüchtet ist. bei einem Spar'°rS°"ß. v?" einem in England lebenden Tschechen auf Aener Strag geohrseigt worden. Der Tscheche machte Benesch zuerst wegen seiner Flucht aus der Heimat Vorwürfe und redete sich dann in solche Wut h-new- .d°>n

ehemaligen Staatspräsidenten zwe, kräftige Ohrfeigen »ersetzte, die so heftig waren, daß der Hut Bene,chs »us das Pflaster rollte. Der Vorfall hat unter den T raßenpassanten begreiflicherweise sehr großes Aus- l°h-n erregt. Herr Benesch zog es aber vor, sich schnell weiteren Angriffen seines empörten Landsmannes durch d« Flucht in ein Taxi, das gerade voruberfuhr. zu

entziehen.

Pariser öespröche im türm der Streiktzetze

krnste Warnungen der englischen presse an Paris: „Unstabilitür stört Zusammenarbeit"

(Oralitberlelit unseres Larissr Vertreters)

Pa^is, 25. November

Die Beratungen der englischen und französischen Staatsmänner dehnten sich länger aus als ursprünglich im Programm vorgesehen war. Die bevorstehende deutsch-französische Erklärung soll wesentlich zu der Aenderung des Veratungsprogrammes beigetragen haben. '

Ueber den weiteren Verlauf der Besprechungen ver­lautet, daß die Staatsmänner am Vormittag sich ein­gehend über beide Länder betreffende Rustungs- sragen unterhalten haben. Man betont in maß­gebenden politischen Kreisen, daß sämtliche Mitglieder des Kabinetts Daladier sich darüber einig sind, daß die Aufrüstung keine Unterbrechung erleiden dürfe. Diese Einstellung kommt auch in der Pariser Presse zum Aus­druck, wobei hingewiesen wird, daß Frankreich und Eng­land rüstungsmäßig ebenso stark sein müßten, wie Deutschland und Italien, um das Gleichgewicht der Kräfte herzustellen. Die Blätter begründen diese An­sicht mit „vermeintlichen Gefahren".

Kommunique des Yuai d'prsau

Der Quai d'Orsaq gibt über die französisch-englischen Besprechungen folgendes Kommunique aus: Der Besuch des britischen Ministerpräsidenten und des englischen Außenministers in Paris hat den französischen Minister» die Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch mit ihren britischen Kollegen über die hauptsächlichen Fragen ge­boten, die ein gemeinsames Interesse fü. beide Länder haben, einschließlich der Fragen, die die Landesverteidi­gung und die diplomatische Aktion betreffen. Die heute stattgefundenen Besprechungen haben erneut die völlige Uebereinstimmung der Konzeption in der allgemeine» Orientierung der Politik beider Länder hervortreten lagen, die von der gleichen Sorge um die Aufrechterhal­tung und Festigung des Friedens inspiriert ist.

Nundfunkansprache ltzamberlaino

Der englische Ministerpräsident Lhamberlain hat an­schließend' vor den in einem Raum des Quai d'Orsay aufgestellten Mikrophonen französischer und englischer Rundiunksender in englischer Sprache eine Erklärung abgegeben, in der er sich über die Besprechungen mit den französischen Ministern sehr zufrieden erklärte. Man habe alle Mittel zur Aufrechterhaltung des Friedens in

Europa besprochen. Er freue sich besonders über die gemeinsame deutsch-französi­sche Erklärung, die auf derselben Grundlage wie die deutsch-englische Erklärung von München beruhe.

Londoner Neroosttöt

(vraktberielit unseres lckoäousr Vertreters) London, 25. November.

Der Pariser Besuch der britischen Staatsmänner steht nach wie vor im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Die Zeitungen sind in Paris neben ihren Korrespon­denten durch Sonderberichterstatter vertreten, die in Wort und Bild die Leser auch über die Begleitumstästde unterrichten. Ueber die politischen Besprechungen ist bis jetzt noch wenig bekanntgegeben worden, so daß die Presse sich in dieser Beziehung äußerst zurückhält. In den Artikeln und Kommentaren macht sich jedoch eine leichte Nervosität über die unsicheren inner­politischen französischen Verhältnisse bemerkbar. Sogar ein so franzosenfreundliches Blatt wie der „Daily Telegraph" nennt die innere Lage Frankreichs ent­mutigend. Die Streikbewegung, die einen nicht gerade glücklichen Hintergrund für das Pariser Tressen bilde, trage nicht dazu bei, das Mißtrauen gegenüber der französischen Innenpolitik zu zerstreuen. Sämtliche' Blatter richten an die Adresse Frankreichs ernste Ermahnungen im Interesse der engen Zusammen­arbeit der beiden Länder, die marxistischen Störnngs- versuche zu verhindern.

„Evening News" schlägt hierbei einen Ton an, den man Frankreich gegenüber in der englischen Presse nur selten findet. Lhamberlain sei bei seinem Empfang in Paris mit einem großangelegten Streik empfangen wor­den. Das sei bezeichnend. Frankreich stehe heute vor dem Scheideweg, entweder bleibe es, wenn es eine sehr große Anstrengung mache, eine Großmacht, oder aber es gleite langsam in den Stand einer zweit- rangigen Macht ab. Das französische Volk habe die Wahl, es dürfe aber nicht überrascht sein, wenn andere Länder, insbesondere aber diejenigen, die ihm politisch und wirtschaftlich nahestünden, mit Besorgnis die Entwicklung der Dinge in Frankreich verfolgten. Es sei gewiß sehr nett. wenn gewisse Leute, die Frankreich schätzen, daran erinnerten, daß Frankreich sich ans Krisen immer wieder aufgerafft habe. Heutzutage aber könnte

man dieses wirtschaftliche Wunder nicht einfach durch einen Stimmungsumschwung ver­wirklichen. Das französische Volk müsse einsehen, daß, wenn der Chamberlainbesnch in Paris etwas mehr bringen solle als lediglich einen Austausch von Höflich­keiten, das Land auch etwas anderes bieten müßte als das Schauspiel eines Volkes, das vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch stehe, und das oben­drein aus rein politischen Gründen anscheinend weder bereit noch fähig sei, die notwendigen Anstrengungen zu machen, um sich davor zu retten.

„Exchange Telegraph" läßt sich aus Paris drahten, daß die britischen Staatsmänner wahrscheinlich ihren Aufenthalt in der französischen Hauptstadt bis auf Sonnabend verlängern würden.

Polen löste sämtliche Freimaurerlogen aus.

In Mailand wurde eine jüdische Paßfälscherbande ausgehoben.

In Paris begannen die Besprechungen zwischen den englischen und französischen Ministern.

Die Streikbewegung in Frankreich dehnt sich weiter aus.

Reichsaußenminister von Ribbentrop wird demnächst anläßlich einer gemeinsamen deutsch-französischen Erklärung nach Paris fahren.

Der Führer empfing König Carol und Minister Pirow.

I» Goslar wurde der erste großdeutsche Vauerntag eröffnet.

Der Orkan verursachte im Küstengebiet große '1n- wetterschäden.

Durch den Sturm wurde ein großer Motorsegler an der Tiefer auf Land gesetzt.

Am Buntentorsteinweg ereignete sich ein schwerer Zusammenstoß zwischen Straßenbahn und Lastzug.

Die Frauen des Bremischen SB. stellten im Hansa­bad Bestleistungen auf.

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