Ausgabe 
(19.11.1938) Nr. 319
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Nr. 318

erscheint 7mal wöchentlich

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ommenden Jahres kommt besw ien gilt dies sür die LeichtatM den Charakter einer vorchch . Allerdings legt der Lr» inkung aus, denn MeisteislM e Sportfeste sollen gleichsah itschen Leichtathleten müssen M sichert angesehen werden, Eims Angebot an, am 2. Jnli »ij andern hat neuerdings Zch»e e fünfte Begegnung am i. M irchzusühren, zugestimmt. Äite D rei n de r tressen mt l ab 5. und 6. August in Nr sersehen, dem Gau Lstmai!» Austrieb zu verheilen, ünscht Italien den deutsch dem 1. und 10. Juli nach M ivollen Einladung kaum nach, noch der Kamps gegen Enp n aus, doch sind die gen« :ser Hinsicht noch nicht bekannt nach USA. angenommen Haler ckkamps erwartet werden. M ich Finnland und Schm- ampspause zum erstenmal tnilda tockholm treffen wollen. An t« Kamps der beiderseitigen llch rki stattfinden. Don llngau 1 gegen Schweden und Norweg» den nordischen Staaten antM >apest zu Gegnern haben >«M

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der Nationalsozialisten Nr einen s

Amtliches Nerkündungsblatt des Neiktzsstatttzalters in Oldenburg und Diemen

Nr. Z1S / S. Jahrgang

Sonnabend, 19. November 19Z9

Linzelpreis 15 Npf.

Üble britische laktlosigkeit

kmmischungsversuch -es In-ienmmisters

tord Zetland nimmt dieverfolgten luden in Schutz / peinliche krinnerung

an britischeKolonisterungsmeltzoden"

London, 19. November

Der britische Indienminister Lord Zetland hielt am Freitag in Torquay eine Rede, in der er sich auch mit den deutschen Vergeltungsmaßnahmen gegen die Juden nach dem feigen Meuchelmord des Judenjungen Grünspan an dem jungen Gesandtschaftsrat vom Rath beschäftigte.

In völliger Verständnislosigkeit gegenüber der spon­tanen Abwehraktion des gesamten deutschen Volkes gegen die neue Herausforderung des Weltjudentnms erklärte der Minister, daß seine im Anschluß an München ge­hegten Hoffnungen durch die Ereignisse der letzten Wochen in Deutschland stark erschüttert.worden seien. (!) Zwar muß auch Lord Zetland zugeben, daß man nur Abscheu für das scheu gliche Verbrechen empfinden könne, das der polnische Jude begangen habe, als er einen unschuldigen deutschen Diplomaten ermordet habe. Dann aber mischt sich der Lord unbekümmert in die deutiche Innenpolitik und lamentiert:Man stehe be­stürzt vor den Vergeltungsmaßnahmen, die Deutschland gegen Tausende von' unschuldigen (?) Personen ergriffen habe. Dr. Goebbels habe erklärt, daß die Reichsregierung es nicht wünsche, daß England daran Interesse nehme, wie Deutschland die Judenfrage löse. Für diese ein­deutige und in jeder Weise gerechtfertigte Erklärung findet der britische Minister eine in höchstem Grade er­staunliche Erwiderung. Der einzige Kommentar, den er dazu abgeben wolle, so erklärte er, sei lediglich der, daß selbst ein solcher Wunsch einer so hochgestellten Per­sönlichkeit, wie der des Reichsministers für Volksaus­klärung, nicht imstande sei, dasGewissen eines ganzen Volkes" und zwar nicht nur des englischen, sondern der ganzen zivilisierten Welt" zu unterdrücken. (!) Schon aus menschlichen Erwägungen erheische das deutsche Ju­denproblem eine eilige Bobandlung auf internationalem Gebiet. Man könne versichert sein, daß die britische Re­gierung diesem Problem seineernstesten Ekwägungen" widme. Dabei soll es aber offensichtlich wie stets bis­her im wesentlichen bei denErwägungen" bleiben, denn der Lord fügt hinzu, daß die britische Regierung bereit sein werde, eine Freistätte innerhalb des britischen Imperiums füreinige" von ihnen zu finden.

Hätte er doch geschwiegen! Ausgerechnet der englische Indienminister mußte vonscheußlichen Vergeltungsmaßnahmen" Deutschlands gegen die Juden reden, von dem man eigentlich annehmen sollte, daß er die englische Kolonialgeschichte stu­diert hat. Dort sind sie nämlich zu finden, die wirk­lich scheußlichen Vergeltungsmaßnahmen. Wenn sich Lord Zetland dieserSegnungen" der briti­schen Herrschaft, die ihren sichtbaren Ausdruck in Bajonetten, Gewehrkugeln, blutigen Gewalt- und Terrorakten finden, nicht mehr ganz bewußt sein sollte, so wollen wir nicht versäumen, dieserhoch­gestelltes Persönlichkeit" einen kurzen, aber doch wirksamen Anschauungsunterricht zu erteilen. Ge­rade ihm mühte es doch bekannt sein, mit welch teuflischen und kaltblütigen Barbareien während der indischen Freiheitskämpfe von 1930 bis 1932 ein Volk dem britischen Imperialismus gefügig ge­macht wurde. 300 000 indische Männer, Frauen und Kinder wurden damals von Engländern in die Ge­fängnisse geworfen. Ueber 3000 Inder wurden kaltblütig niedergemacht. Mit Bajonetten, Gewehr­kolben und mit Blei gefüllten Bambusstangen wurden Tausende verwundet. Ganze Dörfer wur­den ausgeplündert und dann in Brand gesteckt. (Heute sprengen sie ganze Ortschaftenaus Zweck­mäßigkeitsgründen" gleich in die Luft. Siehe Palästina!) Harmlose Inder wurden vor Kanonen gebunden und diese Kanonen dann abgeschossen. Oder ist Lord Zetland auch jene scheußliche Me­thode nicht bekannt, bei der Engländer Elefanten auf indische Dörfer losließen, die alles zertram­pelten, was sich ihnen in den Weg stellte? Und was sagt der verantwortliche englische Indienmini­ster zu jener britischenKolonisierungsmethode", die ein -britischer Kommandant anwandte, als er .Maschinengewehre aufstellen ließ und in eine un- bewaffnete Menge die todbringenden Kugelgarben sandte? 1200 Männer, Frauen und Kinder wurden getötet, mehr als 3000 verletzt.

Lord Zetland regt sich nun wie ein Teil der englischen Presse über Deutschlands Vergeltungs­maßnahmen auf, die eigentlich in Anbetracht des scheußlichen Verbrechens der Engländer in Indien als viel zu gelinde angesehen werden müssen. Wir

w'ollen dem englischen Indienminister auf seinen Vorwurf jedenfalls keine Antwort schuldig blei­ben. Was preßt England denn jährlich aus dem armen und unterdrückten indischen Volke heraus? Wenn die Frage auch peinlich ist, so wollen wir sie Lord Zetland doch beantworten: Gelder im

Wert von fast 100 Millionen Reichsmark muß das indische Volk jährlich nach England schicken, um die Pensionäre zu befriedigen.

Das deutsche Volk könnte mit viel größerer Be­rechtigung aufstehen und Englands scheußliche Ver­

geltungsmaßnahmen um mit Lord Zetland zu sprechen verdammen und die unmenschlichen Taten der britischen Machthaber vor aller Welt anklagen, die sie tagein und tagaus begehen. Wir haben aber gar nicht die Absicht, uns als Welt- Polizist aufzuspielen. Doch, wenn solche. Männer wie der englische Indienminister uns unberechtigte Vorwürfe machen und sich als Sprecher der zivi­lisierten Welt aufspielen will, so müssen wir diese Kritik energisch zurückweisen. Man soll jenseits des Kanals den Mund nicht zu voll nehmen, wenn man selbst kein reines Gewissen hat! Was für Lord Zetland gilt, können sich auch noch andere englische Persönlichkeiten und vor allem gewisse englische Blätter merken. ,

Lord Zetland, diesmal haben Sie sich unsterblich blamiert. O, hätten Sie doch geschwiegen! 8.

Neue Krisengefatzr in Frankreich

Valadier vor der radikalsvjialeir fraktivn:Ich übemetzme die Verantwortung'

remps" warnt vor Kabinettwechsel

Botschafter Vr. Viecktzoff nach Verlin gerufen

Berlin, 1S, November.

Der deutsche Botschafter in Washington, Dr. Hans Dieckhoss, ist heute zur Berichterstattung nach Berlin be­rufen worden.

(Oralitbsi'ielck uvssrss Larissr Vvrtrsisrs)

Paris, 19. November.

Trotz der Reden Daladiers, Reynauds und Lebruns (s. S. 2) in denen dem französischen Volk die Notwendigkeit der Durchführung der Notverordnungspolitik klargemacht wurde, hat sich die innerpolitischc Lage in Frankreich nicht entspannt. Das Kabinett Daladier ist, wie man in politischen Kreisen betont, sogar gefährdet.

DerTemps" warnt vor den gefährlichen Folgen, die ein Scheitern Daladiers für Frankreich haben würde. Das Blatt äußert die Befürchtung, daß, falls Daladier demissionieren würde, wieder einVolksfront"-Kabineti folgen werde. 'Das Blatt warnt die Kritiker der Not­verordnungen im Rechtslager, das Kabinett Daladier zum Sturz zu bringen, denn das bedeute Wiederherstel­lung derVolksfront", Zwangswirtschaft und ver­mehrte Kriegsgefahr.

In der Fraktionssitzung der Radikalsozialistischen Par­tei erhielt Daladier fast sämtliche Stimmen der 105 An­wesenden. Das Vertrauensvotum bezieht sich jedoch nicht ausschließlich auf die Notverordnungen, sondern aus das notwendige natiqnale Wiederoufrichtungswerk, wobei also die Frage der Methode offenbleibt.

Slaatsaussaben um 20 MilliarSen gestiegen

Nach ergänzenden Nachrichten über die Sitzung der radikalsozialen Kammergruppe hat Ministerpräsident Daladier vor seinen Parteifreunden u. a. erklärt, er übernehme ganz allein die Verantwortung für die ge­troffenen Maßnahmen und Unpopularität, die sie zur

Folge haben könnten. Diese Anstrengung werde er aber nur machen, wenn seine Partei mit ihm einig sei. Im Jahre 1926 hätten die Radikalsozialen die durch die Finanzlage des Inlandes notwendig gewordenen An­strengungen nicht machen wollen. Sie seien damals praktisch acht Jahre von der Regierung ausgeschlossen gewesen. Seit 1936 seien die ordentlichen Ausgaben des Staates um 20 Milliarden gestiegen, diejenigen der Eisenbahnen und die Ausgaben der Gemeinden um sieben Milliarden. In weniger als zwei Jahren habe- man 200 009 neue besoldete Stellen geschaffen. Diese Lage könne nicht weiter andauern. Wenn man nichts dagegen unternehme, müsse man für das Jahr 1939 mit über 66 Milliarden allein für die ordentlichen Aus­gaben des Staates rechnen. Die Regierung habe ge­glaubt, die erforderlichen Maßnahmen treffen zu müssen, um diesen Zustand zu ändern. Diese Maß­nahmen seien hart, aber die Regierung sei der Ansicht, daß sie durchgeführt werden müßten. Wenn man das nicht wolle, solle man es sagen. Das würde aber eine Ministerkrise bedeuten.

Aus den Einwurs des ehemaligen Unterstaatsjekre- tärs de Tessan, daß er im Plan der Regierung die Vorschläge des vormaligen Finanzministers Marchan- dcau und des Handelsministcr Gentin vermisse und daß er wegen der Mehrheit, die die Regierung unterstützen könnte, beunruhigt sei, antwortete Daladier:Sie wollen wissen, mit welcher Mehrheit ich regieren werde? Ich werde an alle Republikaner appellieren. Wenn man die Regierung stürzen will, so soll man das sagen, aber diejenigen, die nach mir folgen würden, würden ihren Weg durch Ruinen zu suchen haben."

Ü«e. I»eaek/ '

kins V/ornung aus clsm lakirs 1697

Die durch den Pariser Mord eingeleitete Zu­spitzung der Juden frage beschränkt sich nicht aus Deutschland. Man kann sagen, daß es heute kein Land auf der Erde gibt, in dem man noch glaubt, an dieser Frage vorbeigehen zu können. In einigen von diesen Ländern wurden die Dinge noch vor wenigen Jahren gern so dargestellt, als ob die Juden­frage im Jahre 1933 erfunden worden wäre. Diese allzu einfache Auffassung ist nun Mar überwunden, aber die deutschen Verteidigungsmatznahmen, die als Antwort auf den Mord von Paris ergriffen worden find, werden in einem Teil der ausländischen Presse mit einem solchen Matz von Verzerrung und Ver­drehung behandelt, daß man solche Kritiker zu ihrer eigenen Aufklärung nützlicherweise auf eine Warnung verweist, die von einem Juden stammt. Wir finden diese Warnung abgedruckt in dem BuchDie Juden in Deutschland, das vom Institut zum Studium der Judenfrage herausgegeben und im Verlag Franz Eher Nachfolger erschienen ist. Der Einleitung zu diesem Buche entnehmen wir den folgenden Absatz:

Es ist äußerst interessant zu sehen, wie Walter Rathenau sich mit dem gleichen Problem der Assimi­lation auseinandergesetzt hat. Denn auch er hat sich mehr als einmal darüber geäußert. Und das Sonder­bare ist, daß er im Grunde zu ähnlichen Schlüssen wie Martin Buber kommt, auch wenn er vom Standpunkt des Assimilationswilligen an die Frage herangetreten ist. Walter Rathenau hat in seinem BuchImpressio­nen" (Leipzig 1902) eine Betrachtung aus dem Jahre 1897 veröffentlicht:Höre, Israel!" Dieser Appell an die deutschen Juden ist wohl die treffendste Charak­teristik des modernen Juden und zugleich seiner Taktik, die es gibt. Vielleicht war Walter Rathenau gerade darum besonders befähigt, dem modernen deutschen Juden ins Herz zu blicken, weil er selbst auf der Brücke zwischen beiden Welten stand. Walter Rathenau be­ginnt seine Betrachtungen mit dem offenen Bekenntnis:

Von vornherein will ich bekennen, daß ich Jude bin." Durch diese klare Einleitung gewinnen seine Dar­legungen besonderes Gewicht, auch wenn sie eine bittere Abrechnung mit den Sünden seiner Rasse bedeuten. Schon mit den ersten Sätzen trifft er den Nagel auf den Kopf bei der Klarlegung des Problemes. Er schreibt:Die Philosemiten pflogen zu verkünden:Es gibt keine Judenfrage Wenn die Juden ihr Land schädigen, so geschieht es durch unzulässige Handlungen einzelner Hiergegen schaffe man Gesetze oder ver­schärfe die bestehenden." Sie habe nicht unrecht. Die Beantwortung der wirtschaftlichen Frage ist Sache der Gesetzgebung.' Aber von der wirtschaftlichen Frage will ich nicht sprechen. Drohender erhebt sich die gesellschaft­liche, die Kulturfrage. Wer ihre Sprache vernehmen will, mag an Berliner Sonntagen mittags um 12 Uhr durch die Tiergartenstaße gehen oder abends in den Vorraum eines Theaters blicken. Seltsame Vision! In­mitten deutschen Lebens ein abgesondert fremdartiger Menschenstamm, glänzend und auffällig staffiert, von

Kommunisten unterstützen Koofeoelt

^mexikanischer Seneral enchüllt die wakren Ablichten der jüdisch-bolschewistischen kriegskeher

Newyork, 19. November

Der im Ruhestand lebende amerikanische General­major George van Horn-Mosel ey hielt vor dem versammelten Offizierskorps der bekannten Militär­akademie Westpoint und vor zahlreichen führenden Männern Newoorks einen Vortrug der erneut die Tatsache unter Beweis stellt, daß man sich in weitesten Kreisen der amerikanischen Bevölkerung doch ganz andere Gedanken über die historische Entwicklung der letzten Zeit macht, als e.s die jüdisch diktierte ameri­kanische Sensationspresse der Wol« vorzutäuschen be­müht ist.

Mit nicht mitzzuverstehender Deutlichkeit und Schürfe wendete sich der Redner gegen das'immer stärkere Ueberhandnehmen des Kommunismus in den Vereinig­ten Staaten von Nordamerika. Eine Gefahr gegen die keinerlei Maßnahmen seitens der verantwortlichen Stellen unternommen werden, und Sie durch eine ge­radezu leichtfertige Unterschätzung der wirklichen Ab­sichten und Ziel« Moskaus zür wahren Weltge­fahr gewachsen sei.

Von besonderem Interesse gerade im Hinblick auf die Ereignisse der letzten Zeit war -ie Feststellung des Ge­nerals, daß Earl Vrowder, der. bekanntlich bereits als USA.-Kommunistcn- und Gangsterhäuptling eine trau­rige Berühmtheit geworden ist, nun allen seinen Ge­nossen dringend empsohlcn habe, dem neuen Kurs Roose- velts jede nur mögliche Unterstützung zuteil werden zu lassen. Browder habe wörtlich erklärt:Wo Rooseoelt aufhört, da machen wir dann weiter!"

Nichts könne die wahren Hintergründe des Kommu­nismus in Amerika treffender kennzeichnen, als dieses Eingeständnis. Laß die augenblickliche amerika­

nische Politik als Grundlage für den Bolschewismus gelten kann. Nicht die künstlich vorgespiegelten Ge­

fahren jüdisch-bolschewistischer Hetze lei der größte Feind sür Amerika, sondern einzig und allein der Kommunismus. Amerika hat heute bereits mehr Kommunisten als Rußland im Jahre 1917. Generalmajor Moseley schüttete seinen ganzen Spott über Sie in den letzten Wochen mit ständig zunehmen­der Intensität von den Kriegshetzern in Amerika auf­gestellte Behauptung, Amerika müsse ständig in der Furcht vor feindlichen Fliegerangriffen leben Aus keinen Fall darf sich das amerikanische Volk", so meint Moseley,in eine Kriegspsychose und Hysterie hineinmanövrieren lassen, nur damit die Regierung vorgeblich riesige Summen für Kriegsvorbereitungen, aber in Wahrheit sür politische Zwecke vergeu­den kann."

Mexiko will keine USfl.-Juden

Mexiko-Stadt, 19. November Die mexikanische' ZeitungUltimos Noticias" wendet sich energisch gegen das Bestreben der Vereinigten Staaten, die Juden in Lateinamerika unterzubringen. Das Blatt bemerkt dazu, daß diese Absicht um so merk­würdiger sei, als USÄ. sich selbst heftig dagegen wehre, die Juden innerhalb der eigenen Grenzen aufzunehmen.

Protestkundgebung gegen die Juden in flntwerpen

Brüssel, 19. November.

In Antwerpen veranstaltete der nationalistische Ver­bandLegion Nationale" eine Protestkundgebung gegen die jüdische Gefahr. Der Hauptredner erklärte u. a.: Brüssel, Antwerpen, Lüttich und andere belgische Städte seien zu großen jüdischen Zentralen geworden. In Ant­

werpen allein gebe es 60 000 Juden und in ganz Bel­gien mit seiner Gesamteinwohnerzahl von acht Mil­lionen seien über eine halbe Million Juden. Die Folgen würden nicht auf sich warten lassen. Der Redner forderte die Regierung auf, scharfe Maßnahmen für die Kontrolle der jüdischen Einwanderung nach Belgien zu ergreifen.

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Unssr VssesspisgeS

Ein amerikanischer General durchleuchtet die Machenschaften des jüdischen Bolschewismus in USA. Der deutsche Botschafter in Washington ist zur Be­richterstattung nach Verlin berufen.

Der britische Indienminister mischte sich in takt- lostester Weise in die deutsche Innenpolitik ein.

Mit der Ablehnung der Schaffung eines britischen Munitionsministeriums erzielte Chamberlain im Unterhaus einen neuen Sieg.

In Frankreich spricht man von einer Kabinettskrise. Der englisch-amerikanische Handelsvertrag sieht er­hebliche Zollsenkungen vor.

Auf der schissbautechnischen Tagung in Verlin wurde die Hochdruckdampfanlage des Argo-DampsersAl­tair" behandelt.

Der Einfuhrüberschuß im deutschen Außenhandel hat sich im Oktober verringert.

Mit 17699 RM. geschmuggelten Geldes wurde bei Apenrade ein Jude aus Breslau festgenommen. Einen herrlichen deutschen Turnländcrkampfsieg gab es in Helsinki über Finnland. -