Ausgabe 
(16.11.1938) Nr. 316
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315 Jahrgang

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Werner Mimo

parteiamtliche Tageszeitung

Has Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen

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Die 22-uim-Zeilc im Anzeigenteil 13 sAk, die 78-mm-,Feile im Tert- teil 75 3^4. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a., sowie sonstige Bedingunqen Preis­liste 7 (Nachlaßstasfel 6(. Für An­zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annabmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Bremen:

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der Nationalsozialisten Vreinens

flmtliches Nerkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meinen

Nr. Z16 / 8. Ztchrgang

Mittwoch, 16. November 18Z8

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Kein Staat will luden ausnelimen

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die Kehrseite desMitleides"

fllle selbstbewußten Völker wehren sich gegen die jüdische Überfremdung

konMteationslager für fiebräer in velgien

Brüssel, 16. November

Die belgische Regierung hat neue verschärfte Maßnahmen zur Verhinderung der jüdischen Ein­wanderung ergriffen. Die Grenzwachen sind in diesem Zusammenhang erneut verstärkt worden.

Die von der Regierung beschlossene Einrichtung von Konzentrationslagern für Juden und Emigranten, die sich in Velgien eingeschmuggelt haben, hat bereits zu praktischen Maßnahmen geführt. In der früheren Straf­kolonie von Merxplas bei Antwerpen sind in den letzten Tagen und Wochen mehrere Hunderte von Juden unter­gebracht worden. In nächster Zeit soll diese Zahl auf mehrere Tausend gesteigert werden. Die Juden werden zum Arbeiten verpflichte^ und erhalten dafür kleine Lohnentschädigungen. Weitere Konzentrationslager werden demnächst eingerichtet u. a. in Marnesfe zwischen Namur und Lüttich.

holländische Massenversammlung für Sofortmaßnahmen

Amsterdam, 1K. November.

Zn einer politischen Versammlung in Amsterdam wurde vor IV Vltt) Zuhörern unter dem lebhaften Bei- iall der Massen die Forderung erhoben, in Holland alle jüdischen Richter und Lehrkräfte zu beseitigSn und sämt­liche nach 1914 eingewanderten Juden aus Holland auszuweisen. Das einzige Ziel des internationalen Ju­dentums sei es, das holländische Volk zu versklaven. Aus der Versammlung wurden zahlreiche Rufe laut, die einschneidende Sofortmaßnahmen gegen das Juden­tum in Holland verlangten.

losta Mca will Herr im eigenen Hause bleiben

Sän Jose (Costa Rtca), 18. November.

Das Außenamt von Costa Rica hat seiner Gesandtschaft in Paris strenge Anweisung gegeben, Gesuche jüdischer Emigranten um die Gewährung von Einreisesichtver- merken nach Costa Rica abzulehnen. Man hat nur die schlechtesten Erfahrungen mit den jüdischen Drohnen ge­macht und will sich durch diese Maßnahmen vor lästigem Volk schützen, um Herr im eigenen Hause zu bleiben.

sluch Uruguag stoppt

Montevideo, 18. November.

Die Regierung von Uruguay hat sich entschlossen, rigorose Maßnahmen gegen die Gefahr einer wachsenden Ueberfrcmdung durch die Zuwanderung jüdischer Ele­mente zu treffen.

Der Staatspräsident selbst hat die Frage der Ein­schränkung dieser unerwünschten Einwanderer aufge­worfen, und einem besonderen Ministerausschuß liegt die Ausarbeitung eines Gesetzes o>b, das die notwen­digen Abwehrmaßnahmen gegem die Juden zusammen­fassen soll.

Von selten des Landwirtschaftsministeriums hat man nicht gezögert, ggg jüdischen Einwänderersamilien, die Land in Uruguay zu kaufen beabsichtigten, einen ab­schlägigen Bescheid zn erteilen. Vorsorglich wurde den jüdischen Antragstellern die Einreiseerlaubnis ver­weigert.

lolumbien bringt flntijudengefetsie ein

Bogota, 16. November

Die ständig wachsende Abwehrbewegung gegen das «udeiltuin in Columbien hat jetzt zu der Einbringung eines Gesetzentwurfes geführt, in dem ein Einreiseverbot

Vor Vormarsch am kbrobogen

Bilbao, 16. November

Der nationale Heeresbericht gibt bekannt, daß der Vormarsch der nationalen Truppen am Ebrobogen an­dauert. Die Ortschaft Fatarella wurde besetzt. Gleich­zeitig konnten rote Positionen im Fatarella-Gebirge er­obert werden. Auf dem linken Flügel beherrschen die nationalen Truppen das gesamte Gebiet von der Mün­dung hes Matarrana-Flusses in den Ebro bis m die Nahe von Ribarroja. Auch auf dem rechten /slugel konnte der Vormarsch fortgesetzt werden, der stellen­weise bis zu 11 Kilometer tief in das rote Gebiet führt. Der Eeländegervinn ist sehr groß, darunter befinden llch ly Kilometer der Eisenbahnstrecke Saragossa Varcelona Auch die Waffenbeute ist recht beträchtlich, -an die Hand der nationalen Truppen fielen 1263 Ge­wehre. 2? Maschinengewehre, mehrere Mörser und -Aunitionsdepots Es konnten wieder 190 Gefangene gemacht werden An der Segre-Front slvg ein sowset- rassischer Tankvin die Luft.' Zwei rote Jagdflugzeuge wurden abgeschossen.

> der Madrider Universitätsstadt geriet ein Ange- horiger der Bande die am 12. Juli 4936 den monarchr- stllchen Abgeordneten Lalvo Sotelo in seiner Wohnung überfiel, verschleppte Und ermordete, in die Gefangen- m,ait der nationalen Truppen. Es handelt sich um -"netto Castro Pineiro. Man erwartet von ihm zn- nrriiante Auslagen über die Ermordung Sotelos, dessen ">che seinerzeit auf dem Madrider Ostfriedbof gefunden wurde

für Luden und der Schutz der einheimischen Industrie gegen die unlautere jüdische Konkurrenz gefordert wird.

Dieser Gesetzentwurf ist von der Bevölkerung mit Erleichterung ausgenommen worden, denn vor allem die Kleingewerbetreibenden und Handwerker sind durch die jüdische Invasion immer mehr in ihrer Existenz bedroht worden. Vor allem in der Hauptstadt Bogota haben die schmutzigen Eeschäftsmethoden der jüdischen Einwanderer zu einer Protestbewegung der Einheimi­schen geführt, die bald auf andere Städte übersprang.

flllstralische Negierung fühlt sich beunruhigt

Sidney, 16. November.

Schon seit Monaten wehrt sich Australien gegen die Einwanderung europäischer Juden. Nachdem der australische Innenminister, um die Bevölkerung zu beschwichtigen, ausdrücklich erklärt hatte, daß man keine Sonderbegnnstigung für eine solche jüdische Ein­wanderung gewähren könne, mußte die australische Re­gierung zugeben, daß sie sich durch die Flut von An­fragen. die von australischen Bürgern wegen der jüdi-

Newyork, 18. November.

Weltjudentum und Bolschewismus verfolgen das ge­meinsame Ziel der Zersetzung aller nationalen Staaten, um aus ihren Trümmern ihre Idee vom Weltreich ver­wirklichen zu können. Beide versuchen jedoch aus durch­sichtigen Gründen über die Gemeinsamkeit ihrer zer­störenden Tendenzen hinwegzutäuschen. Die enge Waffenbrüderschaft zwischen Weltjudentum und Bolsche­wismus wurde auf keiner der vielen judensreundlichen Versammlungen, die in diesen Tagen in den Vereinigten Staaten veranstaltet werden, deutlicher gekennzeichnet

(Oraktösriekl unsers» Oonäonsr Vsrtrstsrs)

London, 16. November.

Die haßerfüllte Berichterstattung der unter jüdischem Einfluß stehenden Londoner Presse gegen das national­sozialistische Deutschland wegen der berechtigten Ab­wehrmaßnahmen gegen die Juden ist noch nicht abge­flaut. Auch am Dienstag veröffentlichten die Boulevard­blätter wieder die unglaublichsten Behauptungen über die antijüdischen Maßnahmen Deutschlands, die von A bis Z natürlich erfunden sind. Die notorischen Deut­schenfeinde benutzen die Gelegenheit, um eine Kampagne gegen die Rückgabe der deutschen Kolonien zu insze­nieren, wobei sich, wie nicht anders zu erwarten war. besonders die Edenclique auszeichnet.

Auch im Unterhaus wurde die Kolomalsrage am' Montag aufgerollt. Chamberlain erteilte jedoch den berufsmäßigen Hetzern eine deutliche Abfuhr, indem er darauf verzichtete, sich mit den Argumenten, daß bei­spielsweise Deutschland nicht imstande sei. mit der ein­geborenen Bevölkerung fertigzuwerden, abzugeben. Der Premierminister kündigte lediglich an, daß selbstverständ­lich das Parlament über eventuelle koloniale Vorschläge unterrichtet werden würde.

sorLerungen nach einer großen englischen llffenstoluftflotte

Der Luftkorrespondeni desDaily Telegraph" for­dert in einem Artikel nicht nur die gleiche Stärke der englischen Luftflotte mit jeder Nation in Reichweite, sondern sogar die U e b e r l e g e n h e i t für Englands Luftwaffe.

Im Hinblick auf die neuen Pläne des Luftfahrt- ministers, so schreibt der Korrespondent, sei es nicht richtig, wenn man glaube, daß die Aufgabe der Luft-

schen Einwanderung gestellt werden,etwas beunruhigt fühle".

Die breite Öffentlichkeit interessiert sich dabei be­sonders für die Frage der Arbeitsbeschaffung für die Einwanderer und versucht sich ein Bild davon zu machen, welche Auswirkungen ein« Masjeneinwanderung aus dem australischen Arbeitsmarkt haben muß.

Den unmittelbaren Anlaß zu diesen Ueberlegungen, die schon seit einiger Zeit angestellt werden, bildet die Tatsache, daß zahlreiche jüdische Einwanderungsgesuche an die australische Regierung gerichtet wurden. In einer Mitteilung an sämtliche Schisfahrtsgesellschaften Australiens erklärte das australische Innenministerium, daß die jüdische Einwanderung eingeschränkt wer­den müsse. Im Zusammenhang damit machte das Mi­nisterium darauf aufmerksam, daß zahlreiche jüdische Einwanderer, die mit Rückfahrkarten in australischen Häfen landeten, den Versuch machten, dauernd im Lande zu bleiben und daß in Zukunft daher Fahrscheine nur noch an solche Reisende ausgegeben werden, die eine australische Landungsgenehmi'gung besitzen.

als durch eine Kundgebung im vollbesetzten Newyorker Madison Squire Garden, wo am Montag Juden und Volschewisten gemeinsam den Ge­burtstag der Sowjetunion feierten.

Nach den üblichen unverschämten Ausfällen gegen Deutschland machte in dieser Kundgebung der amerika­nische Kommunist Carl Browden als Hauptredner das bemerkenswerte Eingeständnis, daß der Antisemitismus in Amerika immer weiter um sich greife und auch bei den kürzlichen Wahlen sich stark bemerkbar gemacht

waffe in Zukunft hauptsächlich auf die Verteidigung beschränkt werden solle. Wenn England keine Bomber habe. würde es für einen Feind sehr leicht sein. einen Luftangriff im günstigsten Augenblick zu unternehmen. Daher verlangt der Korrespondent eine englische Luft­waffe. durch die die Angrisfskapazität des Feindes be­schränkt, d. h. seine Fabriken und Waffenlager mit Bomben belegt werden könnten. Die Luftwaffe sei in der Hand der Status-quo-Länder ein Machtmittel, das den Krieg verhindere statt ihn herbeizuführen. Die englische Ueberlegenheit in der Luft, entweder allein oder zusammen mit Frankreich sei für England eine primäre Notwendigkeit.

AuchDaily Mail" setzt sich in einem Leitartikel für ven Bau von Bombern ein. Die Erklärung des Lnft- fahrtministers. daß dem Bau einer Flotte von Jagdflug­zeugen der größte Vorrang gegeben werde, sei sehr be­unruhigend. England brauche für seine Sicherheit vor allem eine große und gefährliche moderne Bomberflotte, mit höchster Geschwindigkeit und größter Reichweite. Der Angriff sei die beste Form der Verteidigung. Wenn man genügend Bomber besitze, die sofort aufsteigen und die feindlichen Fabriken sowie andere militärische Ziele vsr- . Nichten könnten, so würde die abschreckende Wirkung, die darin liege, England vor einem Angriff bewahren.

pirow für tüamlierlains Friedenspolitik

London, 16. November.

Der südafrikanische Verteidigungsminister Pirow, der zur Zeit in London weilt, setzte sich in einer Rede für die Politik Chamberlains ein. Er stellte dabei u. a. fest, die südafrikanische Regierung stehe auf dem Stand­punkt, daß die Gespräche, die man mit der Münchener Konferenz eingeleitet habe, fortgesetzt werden sollten,

Wir haben schon vor wenigen Tagen auf den seltsamen Widerspruch hingewiesen, der zwischen dem angeblichen. Mitleid judenfreundlicher Kreise des Auslandes und ihrem beharrlichen Sträuben besteht, den hebräischen Cliquen Ausnahme zu ge­währen, bzw. ihnen durch Landzuweisung in dünn besiedelten Gebieten einNationalheim" zu errich­ten. Jene Sympathiekundgebungen für die Israeliten stehen nicht ohne Grund nur auf dem Papier: die staats- und kulturfeindlichen Eigenschaften des mit dem Bolschewismus orga­nisch verbundenen Judentums sind überall erkannt und gefürchtet. Diese Tatsache wird von ver­schärften j u d e nf ein d li ch e n Maßnah­men einer Reihe fremder Regierungen bestätigt. So dämmt Belgien den Strom jüdischer Ein­wanderer erheblich ein und errichtet neuerdings sogar Konzentrationslager für israelitische Emi­granten. Holland setzt sich gleichfalls lebhaft zur Wehr. Für sich selbst sprechen ferner anti- hebräische Vorkehrungen der Regierung von Uruguay, sowie die soeben bekanntwerdenden Be­schlüsse Costaricas gegen jüdische Parasiten. Zu den Selbstschutzmatznahmen in Polen, in Jugoslawien, in der Schweiz, in Südafrika, in den südamerika- nischen Staaten, sowie in Australien ist an dieser Stelle bereits das Nötige gesagt worden. Heute verzeichnen wir noch das aufschlußreiche Einge­ständnis eines amerikanischen. Kommunisten, daß die antijüdische Bewegung in USA. mehr und mehr an Stärke gewinne. Ferner sei die Aus- weisung zahlreicher Juden aus Ecuador wegen verbotener Handelsmanipulationen erwähnt.

Was die Vergeltung der feigen Mordtat an Gesandtschaftsrat vom Rath betrifft, so steht auch hier die künstliche Aufregung gewisser judenfreund­licher Gruppen des Auslandes wir meinen nicht das englische Volk und seine Regierung in keinem Verhältnis zur Gleichgültigkeit, mit der man in den gleichen hetzenden Kreisen d i e britischen Bombenangriffe aus zahl­reiche Ortschaften in Palästina zur Kenntnis nimmt. Ganze Stratzenzüge und Wohn­blocks werden in diesem britischen Mandatsgebiet durch Bombenabwürfe zerstört. Die seit Jahr­tausenden in Palästina ansässige arabische Bevöl­kerung wird, nur weil sie ihren Heimatboden jü­dischen Zugriffen entziehen will, zu Hunderten ge­tötet, wobei wehrlose Frauen und Kinder nicht ge­schont werden. Das alles aber sehen diehu­manen Demokraten" als Bagatelle an, während sie. das von berechtigter Volkswut verursachte Klirren der Fensterscheiben jüdischer Geschäfte außer Fassung gebracht hat. Man möge sich in den betreffenden britischen Kreisen der grauenvollen Methoden erinnern, die seinerzeit bei der Unter­drückung der Buren von den Engländerner­probt" wurden, oder man wende sich jenseits des Kanals mit ganzer Aufmerksamkeit dem Elend in

um eine gesunde und dauerhafte Basis für den Welt- fneden zu finden. Es müsse jedoch ein Frieden zu einem vernünftigen Preise sein. Bei gutem Willen sollte eine solche Regelung möglich sein.

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In einer Newyorker Kundgebung trat die enge Ver­brüderung zwischen Weltjudentum und Bolschewis­mus zutage.

Zahlreiche Staaten haben scharfe Maßnahmen qeqen die indische Einwanderung beschlossen.

Ueber die ungeheure Kapttalanhäusung der Juden Berlins werden Einzelheiten bekannt.

Der Führer wohnte der Eröffnungsvorstellung des neu gestalteten Schiller-Theaters bei.

Dr. Goebbels und Dr. Ley erlassen einen Aufrus zum Volkstag deutscher Kunst.

Der Reichswirtschaftsminister führte den neuen Leiter der Reichsgruppe Industrie ein.

Die Spareinlagen weisen einen neuen Höchststand aus.

Die Bremer Verkehrszissern haben sich über den Rekord des Olympiajahres hinaus erhöht.

In Bremen wurde der erste tropcnmedizinische Lehr­gang eröffnet.

Reichsbeamtenfllhrer Pg. Neef sprach vor seinen Bremer Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Deutschlands Ringer-Ländermannschaft wurde in Reval mit 8:2 geschlagen.

weltjudentum

und volschewismus jirnr in Drm

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Siearmen" Juden von Verlin

Ungekeure kapitalanküufungen verliner Ihigs mit einem vermögen von zehn

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Berlin, 16. November

Die Juden haben bekanntlich aus Grund einer Ver­ordnung vom 28. April 1938 ihr Vermögen anmelden müssen. In Berlin waren insgesamt 35 882 Juden anmeldungspslichtig, d. h. diese Juden haben ein Ver­mögen von 5888 RM und mehr. Die reichsten Juden Berlins konnten zahlenmäßig bereits eripittelt werden. Diese Zahlen gelten nur für die Berliner Juden und das Ergebnis der Ermittlungen beruht ausschließ­lich aus den eigenen Angaben der anmeldungspflichtigen Juden. Die Zahlen dürften daher eher zu niedrig als zu hoch sein:

894 Berliner Juden besitzen nach Abzug vorhan­dener Schulden ein Vermögen von 30V 966 RM und mehr', davon besitzen 348 Juden ein Vermögen über eine halbe Million, 125 Juden ein Vermögen von über eine Million, 37 Juden ein Vermögen über zwei Millionen, 17 Juden ein Vermögen über drei Millionen, sieben Juden ein Vermögen über vier Millionen, acht Juden ein Vermögen über fünf Millionen und je ein Jude ein Vermögen über sechs Millionen RM, sieben Millionen RM, acht Millionen RM, zehn Millionen RM und 12 Mil­lionen RM.

Me englische Lreuelhehe auf dem Höhepunkt

kden-Mque will die deutschen Kolonien nicht zurückgeben