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ers cheint 7mal wöchentlich
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firmer Zeitung
Parteiamtliche Lageszeitung
vas flmtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien Hansestadt vremen
Anzeigen - Grundpreise!
Die 22-mm-Zeilc im Anzeigenteil 13 H/, die 78-mm-Zeile im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a., sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 (Nachlaßstaffel 0). Für An- zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Bremen:
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der Nationalsozialisten Vremens
Amtliches verkiindungsblatt des Neichsstattstalters in Oldenburg und Vremen
Nr. Z14 / S. Jahrgang
Montag, 14. November 1SZ8
Einzelpreis 15 Nps.
DerVMe desvolkeswird vollstreckt
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llr. l-oebbels über die Lösung der Judenfrage
Nede vor den ehrenamtlichen lzelsern des Win terhilfswerkes Abrechnung mit der internationalen ludenhehe / dem Volksempfinden entsprechend
Berlin, 14. November.
Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels brachte am gestrigen Eintopssonntag den 70 888 freiwilligen Helfern und Helferinnen, die seit Jahr und Tag neben ihrer eigenen Berufsarbeit für das Winterhilfswerk in Berlin tätig sind, seinen Dank und seine Anerkennung für ihren selbstlosen und opferfreudigen Einsatz dadurch zum Ausdruck, datz er im Kreise von 588 Helfern und Helferinnen in den festlich geschmückten Germania-Sälen im Norden der Reichshauptstadt das Eintopfessen einnahm. Dr. Goebbels leitete diese Stunde der Gemeinschaft mit einer Ansprache ein, in der er nach Abstattung seines Dankes und seiner Anerkennung für die Helfer des WHW. auch auf den Pariser Meuchelmord des Juden Grünspan und die entsprechenden Vergeltungsmaßnahmen der Reichsregierung zu sprechen kam, die zusammen mit der vom Minister in Form einer neuerlichen scharfen Abrechnung gegebenen Begründung durch immer wieder aufbrechende stürmische Zustimmungskundgebungen als eine Willenskundgebung der Nation als solche eindeutig unterstrichen wurde.
Dr. Goebbels,, auf dessen persönliche Anregung die Einführung der Emtopffonntage zurückzuführen ist, wies zunächst darauf hin, datz diese
SoliSaritätsbekundung des deutschen Volkes
von Jahr zu Jahr volkstümlicher geworden sei und sich zu einem charakteristischen Kennzeichen des vom Volke und vor allem vom deutschen Arbeiter selbst getragenen Soz i a l i s m u s de r Tat entwickelt habe. Wie einst schon mit heiligem Ernst gerade in Berlin um die Seele des deutschen Arbeiters gerungen worden sei, so sei auch heute der Staat Adolf Hitlers zutiefst von dem Wunsche beseelt, vom Vertrauen und von der Liebe der breiten Schichten des Volkes getragen zu werden. Eine Regierung, hinter der nicht als die eigentliche Kraft der Nation die Arbeiter und die Bauern stünden, werde zu großen innen- und außenpolitischen Handlungen völlig unfähig sein. Sie könne sich nicht lediglich auf eine dünne und meist recht wankelmütige Oberschicht von Intellektuellen stützen. Wenn Geschichte gemacht werde, dann müsse das Voll in seiner Gesamtheit die Nerven behalten. Von nichts komme auch in der Politik nichts. Und es sei meist ein großes Risiko nötig, um einen großen Erfolg zu erzielen. Gestützt auf die deutsche Nation, die einmütig und geschlossen hinter ihm stand, habe der Führer in den vergangenen fünf Jahren auch diese Risiken nicht gescheut, und es sei dabei aus einem ohnmächtigen, getretenen und verschieden am Boden liegenden Deutschland eine Weltmach t geworden, die zugleich auch die stärkste Militärmacht der Erde sei.
Es sei sehr kurzsichtig, die Behauptung aufzustellen, daß es in einem Staatswesen, in dem ein Mann befehle und das Volk ihm folge, sehr leicht zu regieren sei.
Wenn eine Regierung so wie die nationalsozialistische an ihrem Volk hänge, wenn sie mit dem Herzen bei seinem Schicksal sei, ja, wenn sie ihr eigenes Schicksal mit dem des Volkes identifiziere, so bedeute es im Gegenteil ein llnmatz von Verantwortung, gewagte Entschlüsse zu fassen, von deren Ausgang Führung und Volt zugleich in ihrem Bestände abhängig sind.
' Der Minister nahm auch hier wieder Gelegenheit, dem deutschen Volk und in Sonderheit der großen Masse seiner Werktätigen
des führers Sank
dafür zum Ausdruck zu bringen datz sie sich bei den weltpolitischen Ereignissen dieses Jahres so treu, so
tapfer, so verstehend und so einsichtsvoll hinter seine Führung gestellt haben. Der Lohn dafür sei nicht ausgeblieben. Mit tiefer Beglückung, so stellte der Minister unter stürmischem Beifall fest, stünden wir dank dieser Einmütigkeit der Nation heute vor der Tatsache, datz nicht ein einziger dieser großen und schweren Entschlüsse des Führers zu einem Fechlschlag geführt habe, daß sie im Gegenteil alle von nie geahnten Erfolgen gekrönt worden sind. Ein großartiger Beweis für dieses grenzenlose Vertrauen des Volkes zu seiner Führung sei die in der ganzen Welt ohne Beispiel dastehende soziale Aktion des Winterhilfswerkes. Was könne die Welt ihm gegenüberstellen!?
Vas ruchlose -Mental von Paris
habe unser Volk erneut nicht zu der an sich wohlverdienten Ruhe kommen lassen. Dr. Goebbels erinnerte, von stürmischen Entrüstungskundgebungen begleitet, an den Hergang und die ersten Auswirkungen dieses feigen Mordanschlages, mit dem ein gedungener Judenjunge nicht einen einzelnen Mann, sondern, nach seinen eigenen Erklärungen, das deutsche Volk habe treffen wollen. Aber bei diesem zweiten Anschlag sei die Geduld des Voltes und der Regierung zu Ende gewesen.
Immer wieder von stürmischer Zustimmung unterbrochen, zerriß Dr. Goebbels das Lügengewebe, mit dem die internationale Judenprcsse das Verbrechen des Juden Grünspan zu bemänteln und zu beschönigen versucht. Er legte den eigentlichen Plan dar. den das Judentum mit dieser Tat verfolgte.
(Fortsetzung auf Seite 2)
vombenwürfe in Jerusalem
Heftige Schießereien — Iruppen nach Jericho unterwegs — Zerstörung der ölleitung
Jerusalem, 14. November.
In den letzten Tagen erfolgten in Jerusalem wieder zwei Bombenwürfe. Jetzt ist auch über das Musrara- Viertel ein Ausgehvcrbot von 24 Stunden verhäng! worden. Die Verordnung des britischen Oberkommandierenden des Jerusalem-Bezirks besagt, es müsse angenommen werden, daß die Bomben aus der Jorusalemer Altstadt stammten. Falls weitere Bombenwürfe erfolgen würden, werde über die Altstadt wieder das durchgehende Ausgehverbot verhängt werden. Gleichzeitig wird die Bevölkerung vor Ausschreitungen gewarnt.
In der letzten Nacht kam es in Jerusalem im Kata-
mon-Mertel zu heftigen Schießereien. Das Musrara- Viertel ist militärisch abgesperrt.
In Jaffa wurden erneut Telefonleitungen zerstört: auch an der Oellinie erfolgten wieder Zerstörungen. Von Jerusalem gingen größere Truppenaufgebote zu militärischen Operationen in der Richtung nach Jericho ab.
Die Wasserzuführung nach Jerusalem ist-in den letzten Tagen durch schwere Wolkenbrüche unterbrochen worden. Es sind Rohre zerstört worden, so daß Jerusalem zum Teil ohne Wasser ist und mit diesem Zustand wohl noch für mehrere Tage rechnen muß.
Vonnerstas Staatsbegräbnis für vom Nach
gas Programm für Sie rrauerfeierlichkeiten in Düsseldorf - Mittwoch früh eintreffen des Sarges auf deutschem Soden
Düsseldors, 14. November Das Staatsbegräbnis für Eesandtschaftsrat Ernst vom Rath findet am Donnerstag in Düsseldorf statt.
,.Für die Ueberführungs- und Beisctzungsfeierlichkeiten ist folgendes Programm festgelegt: Der Sarg mit den sterblichen lleberresten Ernst vom Rath wird in einem ftanzösischen Sonderzug am Dienstag zunächst nach Aachen geleite!, wo er am Mittwoch früh eintrifft. Kurz
nach Eintreffen des Sonderzuges wird die Umbachrung vom französischen auf einen deutschen Sonderzug vorgenommen. Hieran schließt sich auf dem Bahnhof eine kurze Feier. Darauf setzt sich der deutsche Sonderzug zu seiner Fahrt nach Düsseldorf in Bewegung, die über Köln und Köln-Mülheim führt Auf allen Bahnhöfen, die der Sonderzug in langsamer Fahrt ^passiert und wo die Angehörigen der Parteigliederungen Spalier bll-
Irouonkeioi' kür- vom llatk Iw Beisein äss äsutscirsn Botseliaktsrs Srat IVsIorwoü tavä in äsr svsngsliselwn kucke in Baris vie bor wlitst. äie Trauorksier tür äen srmorästen Sssanätsoli^ttsral vom Bald statt, kr-ts tzsiüs Glitte- Oral IVslersck; Zanr links unten: Brankrewüs .Luüenwrnister Sonnst. (Srosse-Sottw.)
den, ist der Bevölkerung der westdeutschen Erenzgaue Gelegenheit gegeben, dem für Deutschland Gefallenen ihren letzten Gruß zu entbieten.
Beim Eintreffen des Sonderzuges auf dem Bahnhof in Düsseldorf findet eine Feier statt, die auf dem Bahnhofsvorplatz, wo sich inzwischen der Trauerzug aufgestellt haben wird und auf die umliegenden Straßen übertragen wird. Alsdann setzt sich der große Trauerzug zur Rheinhalle in Bewegung. An den berührten Straßen, vie einen würdigen Trauerschmuck erhalten, steht das Volk. Inmitten von Blumen und Kränzen wird Ernst vom Rath in der Rheinhalle aufgebahrt. Ihrem Wuniche entsprechend wird die Bevölkerung an dem Sarg vorbeiziehen.
2n der Rheinhalle findet am Donnerstag um 12 Uhr die offizielle Trauerfeier statt. Anschließend wird die Leiche zum Nordfriedhof übergeführt wo die Beisetzung in einer Familiengruft erfolgt.
Irauerfeier des fluswärttgen flmtes
Staatssekretär Kepplcr zeichnet ein Lebensbild Ernst vom Raths
Berlin, 14. November
2m Auswärtigen Amt fand eine Trauerfeier für Ge iandtschafttzrat Erster Klasse vom Rath statt, an der die gesamte Gefolgschaft des Auswärtigen Amtes teilnahm. Im Namen des von Berlin abwesenden Reichsministers des Auswärtigen gedachte Staatssekretär Kep.pler des Ermordeten in einer längeren Ansprache, wobei er besonders betonte, daß Eesandtschaftsrat vom Rath als Vorbild treuer Pflichterfüllung eines nationalsozialistischen Auslandsbeamten in der Erinnerung des Auswärtigen Amtes fortleben werde.
Dank an die französischen veftörden
Paris, 14. November
Staatssekretär von Weizsäcker hat dem französischen Außenminister persönlich seinen Dank für die Haltung der französischen Behörden anläßlich des Attentats in der deutschen Botschaft ausgedrückt.
Ü/rs 4« Heätüek»/
„Soweit das deutschfeindliche Ausland das Bedürfnis hat, für die Juden einzutreten und sich ihrer anzunehmen, stehen sie ihm in beliebiger Anzahl zur Verfügung."
Woidisnilnister Dr. Koobbow.I
k?. ^lii. Das Wehgeschrei in der jüdisch-marxisti>chen Auslandspresse über die deutsche Vergeltung der feigen Pariser Mordtat will nicht verstummen. In allen Tonarten wird gezetert, gewinselt und gedroht. Lügen- fabrikanten und Spezialisten für Ereuelschilderungcn schwimmen nach wie vor in Hochkonjunktur. Uns kann dieses Gebaren der Agenten des Weltjudentums nicht aus der Ruhe bringen. Wir kennen das Wesen der Hebräer zu gut und haben mit ihrem ehrlosen Treiben bereits gerechnet. Nur den „humanen Regungen" des n i ch t jüdischen Auslandes wollen wir hier einmal auf den Grund gehen. Wir meinen das >,tiefe Mitleid" mir den „armen verfolgten Juden", wie es jetzt zahlreiche englische und amerikanische Blätter im Namen der „schwer beleidigten Menschlichkeit" beherrscht.
Wirkliches, echtes Mitleid (auch wenn es hinsichtlich seines Objektes einer Verirrung entspringt) verharrt nicht in.Passivität. Es schreitet zur helfenden Tat und scheut dabei kein persönliches Opfer. Im Hinblick auf den hohen Grad des erwähnten Mitleides wäre es naheliegend, daß die englischen und amerikanischen Für- sprecher der Juden alles daransetzten, die „unschuldigen Opfer des Rassismus" bei sich aufzunehmen, bzw. in Gebieten ihres Machtbereiches anzusiedeln. Doch das Gegenteil ist der Fall: Man sträubt sich mit Händen und Füßen, den angeblich so bedauernswerten Hebräern unter die Arme zu greifen und ihr „furchtbares Los" selbst ^ und zwar durch Landzuweisung, zu wenden. Man beschränkt sich vielmehr auf die sattsam bekannten Gesten hysterischer Gouvernanten. Obschon heute jedes Kind weiß, daß in Europa so ziemlich sämtliche Kultur- staaten mit den Juden nichts mehr zu schaffen haben wollen und deshalb nur noch eine Auswanderung der Jfraeliten nach Uebersee zur Debatte stehen könnte, hüten sich die „menschenfreundlichen" Juden-Trabanten, ihrem Gönnertum praktisch Nachdruck zu verleihen. Wir brauchen zur Kennzeichnung der Lage in unserem Erdteil — von der antijüdischen. Gesetzgebung Italiens ganz abgesehennur auf folgende Einzelheiten hinzuweisen:
In der Tschecho-Slowakei wird die Landesverweisung aller seit 1914 eingewanderten Juden in Erwägung gezogen: in Ungarn müssen 12700 jüdische Arbeitskräfte durch Magyaren ersetzt werden: in
Polen sorgt vor allem die rassebewußte Hochschuljugend für eine weitgehende Entjudung des öffentlichen Lebens: in Jugoslawien macht sich ein erheblicher Unwille der Bevölkerung darüber Luft. daß die aus Deutschland eingewanderten Jüdinnen zwecks Erwerbung der jugoslawischen Staatsbürgerschaft Scheinehen mit Mohammedanern eingehen: die bulgarischen Behörden fordern von Ausländern bei deren Einreise den Nachweis arischer Abstammung: in der Schweiz dürfen sich die Hebräer nicht mehr an Hanüclsunter- nehmungen beteiligen; der belgische Justizminister beschäftigt sich mit dem Plan, alle jüdischen Personen, deren belgische Visen abgelaufen sind, in ihr Ursprungsland zurückzuverweisen, und Frankreich hat bereits vor der feigen Mordtat Herschel Seidel Grünspans seine Grenzen gegen eine weitere jüdische Einwanderung hermetisch abgeschlossen. Kurz: den Engländern und Amerikanern bietet sich reiche Gelegenheit, den Aeußerungen ihrer Sympathie für die „leidenden Juden" durch Unterbringung der „armen Verfolgten" in ihren eigenen Territorien die „rettende Tat" folgen zu lassen.
Doch auf diesen Entschluß hat die Welt schonlangevergebensgewartet. Das deutsche Institut zum Studium der Judenfragc hat soeben aufschlußreiche Ermittlungen über die Einstellung der in Betracht kommenden Regierungen zum Gedanken der jüdischen Einwanderung und Siedlung abgeschlossen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sprechen Bände. Hier nur eine knappe Auswertung der Feststellungen:
Gegenüber dem Plan, mehrere tausend Hebräer in Kenia anzusiedeln, hat sich die englische Zeitung „Spec- tator" zum Sprachrohr der britischen Interessen in Afrika gemacht und betont, die Juden würden in Kenia
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Unrsr Tsgsupiegel
Jerusalem wurde erneut von Bombenwürfe» heimgesucht.
Das Staatsbegräbnis für Ernst vom Rath ist auf Donnerstag festgesetzt.
Dr. Goebbels begründete die Maßnahmen der Reichsregierung gegen das Judentum.
Der Sudetengau erhält einen eigenen Reichssendcr. Den 28 italienischen Postkameraden wurde in Bremen ein herzlicher Empfang zuteil.
Der Eintopssonntag sah in Bremen über 4V0Ü Volksgenossen an der Gcmeinschaststafel. Deutschlands National-Boxstaffel besiegte Polen in Breslau mit 12:4.
In der Eanliga Niederjachiens besiegte Hannover 98 den VsL. Osnabrück mit 2:1. «
Baudendistl vom Club zur Bahr wurde für die deutsche Hockey-Ländermannschaft ausgestellt.