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Sudwest 3:1. ^
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Reichsbahn Eleiwitz 4.». :»» «2 -- Preußen Hch! iC. Breslau 2:1 ^
Leipzig 7:0: Sportfr m ^'8 ^ H°rth° 3:°
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lscha 6:0: Cricket Viktors . Halle 96 - SV. Stecher SV. 2:1: Komet Ham- 3: Victoria Hamburg ^ arburg — Borussia M „ Kiel 1:6. ^
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r Hamborn 2:2: Edelste» : Hornberger Spielverein
Mn 99 1:1; Tura Bonn Durselen — TuS. Neuen-
Kassel 03 —; 1. M . Großauheim — Spiel- Dunlop Hanau 6:0. tracht Frankfurt/M. 24- s 03 0:0; Kickers Ossen- :G. Ludwigsh. 61 — Ug
gart — Stuttgarter Kik- 8D- 94 2:1; FV. Zufscn- 1. S---V. Ulm — Stutt-
DsB. Coburg 3:3: BLE rg 3:1; Bayern Müpchen lsburg — Iahn Regens-
spiele:- Rapid — Amtro : Wien 3:2 (22); Adniira
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in Mannheim :r SV. Waldhof in der e fertig geworden war. rrheinilschen Gauliganeu- erung 3:2 (2:1) zu schalln. Minute als Herbold :teste WalVhofer Stürmer nddlten. Rund 7000 Zu- Kamps bei.
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zwischen der deutschen Wahl des Gaues Wintert ist die deutsche Natio- e Reichssportsührung bat tge Nachwuchsspieler besten Lorbeeren erworben Muesch (Troisdors) und Nittelläuser taucht Lm Sturm stehen aus den z und der Risaer Arlt.
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Nlonalsbezug 2L0 einschl. Zustellgebühr; Postbezugspreis monatl. z,80 M! (einschl. 44.24 Postzeitungsgebühr) zuzügl. 42 4^ Bestellgeld. Bezugspreis ist !n> voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Eins GmbH., Bremen, Geeren 6-8 Fernspr.: 5 41 21. Nachkr.u.Sonntg. Z1115. Sprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr, Schriftleitung Dienstag und Freitag 12)4—13)4 Uhr.
vreinerMung
parteiamtliche Tageszeitung
Bas Amtsblatt des legierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Bremens
flmtliches Verkündungsblatt des Beichsstattkalters in Oldenburg und Bremen
Nr. Z08 / 8. Jahrgang
Dienstag, 8. November 1SZ8
kinzelpreis 15 Nps.
lüde verübt Nev olver-stttentat
in der pariser deutschen Botschaft
tegationssekretär schwer verlegt
der tätec vergastet / Strengste Untersuchung zugesagt / Valadier übermittelt seine stnteilnastme / Zgnische Sestündniste des Vstjuden
Paris, 8. November
Nus den Legationssekretör an der deutschen Botschaft in Paris, vom Batst, wurde gestern morgen in seinem Bienstrimmer ein Nevolverattentat verübt, wobei der Legationssekretär schwer verletzt wurde, ftls täter wurde später der jüdische polnische Staatsangetzörige fterschel Seibel örgnsjpan sestgestellt.
Im einzelnen spielte sich der Vorfall wie folgt ab: Der Täter meldete sich bei einem Amtsgehilfen der Botschaft und verlangte einen der Legationssekretäre zu sprechen. Er wurde darauf zu Legationssekretär vom Rath geführt. Gleich darauf fielen in dem Zimmer des Herrn vom Rath Schüsse, und der soeben erst gemeldete Fremde versuchte zu flüchten. Der Ämtsgehilse der Botschaft veranlaßte daraufhin die sofortige Festnahme des Täters durch den vor dem Botschaftsgebäude stehenden französischen Polizeibeamten, der den Täter dem nächsten Polizeikommissariat zuführte.
Bei der sofort durchgeführten Vernehmung erklärte der Täter, er habe das Attentat verübt, „um seine Mischen Rassegenossen zu rächen".
Legationssekretär vom Rath ist in ein Krankenhaus übergeführt und in ärztliche Pflege genommen.
Die Botschaft hat beim französischen Autzenmini- sterium strengste Durchführung der Untersuchung verlangt und zugesagt erhallen.
Zustand des überfallenen setze ernst
Einer späteren Pariser MelÄumg zufolge drang eine der beiden Kugeln, die der Jude Erynspan auf den
deutschen Legationssekretär abschoß,, in die Schulter ein. Die dadurch hervorgerufene Verletzung ist nicht gefährlich.
Die zweite Kugel dagegen drang in die Seite ein und durchschlug die Milz, weiter verletzte sie die Magenwand an zwei Stellen. Glücklicherweise ist die Wirbelsäule nicht getroffen worden.
Die sofort vorgenommene Operation, die Pros. Baum- gartner von der Klinik d'Alma durchführte, dauerte bis kurz vor 14 Uhr. Es erwies sich als notwendig, die Milz zu entfernen. Die Verwundungen am Magen wurden genäht. Die Operation war infolge der Art und der Stellen der Verletzungen außerordentlich schwierig, sie ist jedoch gut verlaufen. Der Zustand des Verletzten bleibt, ohne zu unmittelbaren Befürchtungen Anlaß zu geben, sehr ernst.
kin Irommelrevolver, Kaliber
Sie Mordwaffe des jüdischen ftttenlalers m Paris
Iienamts Lavs-r
Parks, 8. November.
Der Staatsanwalt hat am Montagnachmittag den Untersuchungsrichter Tesnisres mit der gerichtlichen Untersuchung über den in der deutschen Botschaft begangenen Mordanschlag beauftragt. Der ruchlose Verbrecher wird Dienstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt und dann nach einem ersten Verhör ins Ee- richtsgesängnis eingeliefert werden.
Inzwischen ist es der Polizei gelungen, den Wassen- hiindler aussindig zu machen, der Montag früh dem Judenlümmel den Revolver verlauft hat. Der Wafsen- händler namens Carpe ist von der Polizei verhört worden und erklärt, daß Herschel Seibel Grynszpan ihm sehr ruhig erschienen sei und über die Gründe für den Revolvcrlauf gesagt habe, er trage des öfteren größere Geldbeträge bei sich. Der Jude habe zunächst zwischen einem automatischen Revolver und einem Trommelrevolver in seiner Wahl gezögert. Auf Anraten des Wasfenhändlers kaufte er dann den Trommelrevolver, Kaliber 8,35.
Uebrigens soll der Mordbube aus Verlangen des Waf- senhändlers einen gültigen Personalausweis und einen Paß vorgezeigt haben. Polizeiinspekteure haben auch den Onkel, Abraham Grynszpan, der am 13. September 1893 jn Polen geboren rst, und dessen Ehefrau Chana, geborene Vercnbaum, zum Kommissariat gebracht, wo sie verhört wurden.
lieber die bisherigen Ergebnisse der Verhöre des Attentäters und seines Onkels erfährt Havas u. m: Herschel Seibel Grynszpan befand sich schon im August ds. Zs. in Paris. Mitte August wurde ihm die Aufenthaltserlaubnis nichtverlängert, und er wurde ausgewiesen. Während seines damaligen Aufenthaltes wohnte er bei seinem Onkel, der in Paris seit längerer Zeit einen Kleiderhandel betreibt. Seit dem 15.'August will der Onkel seinen Neffen nicht wieder gesehen haben, der, über seinen Verbleib nach der Ausweisung befragt, erklärte (man ist allerdings übertuest. daß er lügt) er habe im Bois de Boulogne genächtigt. Auch habe er sich kurze Zeit in Brüssel und in einer anderen Stadt aufgehalten, auf deren Namen er sich nicht mehr besinnen will.
Ueber seine Eristcittmittel verhört, erklärte Herschel Seibel Grynszpans er habe vor etwa 14 Tagen von seiner Familie rund 3860 Frank erhalten. Seine Eltern, die inzwischen ausgewiesen worden sein sollen, leben zur Zeit, wie man annimmt, irgendwo an der deutsch-polnischen Grenze.
.. Der Mörder ist nach dem Verhör in den Justizpalast übergefüllt morden, wo er einem neuen Verhör unterzogen werden wird. Während seiner Ueberführung zum 7 wstizpalazt hat er lein Verhalten vollkommen verändert. Er bemüht sich nicht mehr. sich den Photographen
zu entziehen. Auch hat Grynszpan plötzlich seine Gesprächigkeit wiedergefunden und sich im Gefängnis- wagen mit dem ihn begleitenden Polizeiinspektor lebhaft unterhalten.
Größtes flusselien in Paris
Verurteilung der Mordtat in der Presse
Paris, 8. November.
Der feige Anschlag des jüdischen Mordbuben auf den Legationsfökretär an der deutschen Botschaft in Par^> hat in Paris größtes Aufsehen erregt. Die Presse berichtet ausführlich über den Anschlag und die Verhaftung des Verbrechers.
Ministerpräsident Daladier hat dem deutschen Botschafter seine persönliche Anteilnahme sowie die Anteilnahme der Regierung übermittelt. !
Der „Jntranstgeant" schreibt, das bedauerliche Attentat habe in Paris große Erregung hervorgerufen. Es roll« aufs neue die Frage der unliebsamen Ausländer
auf, die nach Frankreich kämen, um sich ihren unkon- trollierbaren Machenschaften hinzugeben.
Londoner presse prangert die Mordtat an
London, 8. November.
Der feige jüdische Ueberfall in der Pariser deutschen Botschaft hat auf die Londoner Abendpresse einen tiefen Eindruck gemacht. In ausführlichen Pariser Berichten und unter großen lleberschriften schildern die Blätter ihren Lesern, wie der Jude seine Untat ^ausführte.
Besonders heben die Blätter auch hervor, daß Außenminister Bonnet einen Vertreter an das Krankenbett des schwerverletzten Herrn vom Rath entsandt hat, um sich über das Befinden des Verletzte» zu erkundigen.
„Cvening News" weist unter der lleberschrift „Ein Jude schießt auf einen Nazi-Diplomaten mit dem schrei .Rache"' auf die Ermordung Wilhelm Enstloffs hin. der ebenfalls das Opfer eines silbischen Mörders wurde.
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R. Klü. Tief erschüttert und Zugleich bis ins Innerste empört, nimmt das ganze deutsche Volk Kenntnis von der feigen Pariser Mordtat des infamen jüdischen Schergen Grynszpan. Unser Mitgefühl mit dem schwerverletzten Opfer des ungeheuerlichen Revolverattentats, dem deutschen Legationssekretär vom Rath, verbindet sich mit der Aeußerung grenzenlosen Abscheues gegenüber dem ehrlosen Verbrecher, dessen schändliche Tat eine um so härtere Sühne fordert, als sie mit kaltblütiger Vorsätzlich keit erfolgte. Hinter dem Angegriffenen steht, geschlossen wie ein Mann, die deutsche Nation, und darum fragen wir: Wer ist verantwortlich für den neuen jüdischen Anschlag auf unser Volk?
Hier die Antwort: Die gesamte hebräische Emigrantenclique, die schon die Ermordung Wilhelm Gustloffs organisierte, hat ihren Rassegenossen Grynszpan in die Pariser deutsche Botschaft vorgeschickt, nachdem sie ihm die Mordwaffe in die Hand drückte. Bereits der äußere Hergang des Verbrechens an Legationssekretär vom Rath zeigt, daß der Jude Grynszpan von den gleichen Hintermännern wie sein Rassekumpan David Frankfurter beauftragt wurde und daß er auch mit den gleichen skrupellosen Methoden wie jener zu Werke ging. Wie lauteten doch die (vor dem Meuchelmord an Wilhelm Gustloff geschriebenen) Zeilen auf der seinerzeit bei Frankfurter gefundenen Zigarettenschachtel? „Ein bis zwei Schüsse in die Brust. Revolver in der rechten Tasche des Rockes. Nicht im Ueberzieher. Sobald ich im Zimmer bin, plötzlich herausziehen und schießen! In den Kops oder in die Brust!" Das war eine für weitere Fälle zugeschnittene Anweisung. Das Verhör Grynszpans bestätigt die im Gesamtjuden- tum zu suchende Urheberschaft des Pariser Anschlages, und darum stellen wir nach der klaren Beantwortung unserer Frage mit Nachdruck fest:
Das Kollektivverbrechen kann mit der rücksichtslos schweren Bestrafung des einzelnen Instrumentes jüdischer Banden durch die französische Justizbehörde — wir erwarten jedenfalls kompromißlose Strenge der Pariser Ankläger und Richter — längst nicht feine ausreichende Sühne finden. Es geht nicht an, daß es den Exponenten der jüdischen Unterwelt im Auslande einfallen kann, über wehrlose, pflicht- getreue Nationalsozialisten heimtückisch herzufallen, während den Israeliten in Deutschland kein
Ich bedaure, daß er nicht tot ist!
Me Verwandten 6rpns;pans unter flnklage gestellt — Jüdische kreise die Verantwortlichen
Paris, 8. November.
Wie man in unterrichteten Kreisen zu der polizeilichen Untersuchung gegen den jüdischen Morübuben Herschel Grynszpan noch erfährt, soll der Täter schon nach Frankreich gekommen sein mit dem festen Vorsah, einen Deutschen zu töten. Er soll sich im übrigen am Montag früh schon längere Zeit vor der deutschen Botschaft herumgetrieben haben.
Nach einem Havas-Bericht wollen die Polizeikom- missare ferner erfahren haben, daß die Verwandten den Mordbuüen heimlich und gesetzwidrig bei sich beherbergt haben. Bei der Haussuchung am früheren Wohnsitz des Onkels sei eine kleine Dachkammer entdeckt worden, in der der Verbrecher heimlich gewohnt habe. Unter diesen Umstäiiden habe die Polizei das Ehepaar Grynszpan festgenommen. Es sei wegen Verstoßes gegen das Gesetz vom 2. Mai 1838, das sich auf Personen, die Ausgewiesene beherbergten, beziehe, unter Anklage gestellt worden.
Der „Petit Parisien" stellt nach einer eingehenden Darstellung des Lebenslaufes des jüdischen Mörders fest, daß er nicht aus eigener Initiative gehandelt habe, sondern zu dieser außerordentlich bedauerlichen Tat von interessierten jüdischen Kreisen angestiftet worden sei, die ihm wahrscheinlich sogar die Waffe in die Hand gedrückt hätten.
Daß diese unerhörte Blnttat keine Afsekthandlung ist, geht aus dem „Matin" hervor, nach dem der jüdische Verbrecher dem Polizeikommissar beim Verhör erklärt habe, es sei ihm darauf angekommen, irgendeinen Deutschen zu töten. Er habe auf den ersten beste» geschossen. Zynisch habe der Mörder hinzugefügt, er könne nur bedauer» „daß er nicht tot ist".
sLutsche przte
bei Legmionssekretär vom Nach
Eine Anordnung des Führers
Berlin, 8. November.
Der Führer hat unmittelbar nach Empfang der Nachricht von dem jüdischen Mordanschlag aus Legations- sckretär vom Rath veranlaßt, daß sich sein Begleitarzt Dr. Brandt und der Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik in München, Pros. Dr. Magnus, aus dem schnellsten Wege zur Konsultation und zur direkten Berichterstattung nach Paris begeben.
flus kmden wieder ausgelausen
Emden, 8. November.
Der nationalspanische Hilfskreuzer „Eiudad be Ali- cante", der in der Nordsee den rotspanischen Dampfer
„Rio Mira" kaperte, die Besatzung gefangensetzte und dann mit dem gekaperten Schiff den Emder Hafen anlief, hat in den Abendstunden des Sonntags den Emder Hafen wieder verlassen.
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Unser Issesspiessl
Ein „polnischer" Jude verübte auf Legationssekretär vom Rath in der deutschen Botschaft in Paris ein Revolverattentat.
Francos Truppen stürmten einen neuen Ebro- Brllckenkopf.
Der Vrandkatastrophe in Oslo sielen insgesamt 11 Personen zum Opfer.
Die Weimarer Re:e des Führers fand in der ganzen Welt ein starkes Echo.
Korpsführer Hühnlein legte die Strecke Berlin— München auf der Reichsautobahn in 4V- Stunden zurück.
Auf der Reichsstraße Bremen—Hannover ereignete sich ein schweres Autounglück.
Der 8. November steht in Bremen im Zeichen der NSDAP.-Feiern.
I Bremen werden neun Stop-Straßen gekennzeichnet.