Ausgabe 
(11.10.1938) Nr. 280
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Das Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Freien Hansestadt Meinen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblalt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Nr. 280 / 8. Jahrgang

Dienstag, 11. Oktober 19Z8

kinzelpreis 15 Npf.

Sudelendeutsche Zonen ganz besetzt

Vormarsch planmäßig vollzogen

Luftwaffe übernatzm tschechische Anlagen / Me für die Vevölkerung

Berlin, 11. Oktober

Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern abend bekannt: Das Heer hat die bis zum 10. Oktober vorgesehene Besetzung sudetendeutschen Gebietes planmäßig be­endet.

Die Luftwaffe hat im besetzten Gebiet die Anlagen der tschechischen Luftwaffe über­nommen und Fliegerverbände sowie Flakartillerie dorthin verlegt. Alle Truppenteile haben Maßnahmen ergriffen, um in den Notstandsgebieten der Bevölkerung zu helfen.

Zur Beseitigung der an den Bahnlinien vorgefundenen Zerstörungen und Beschädi­gungen sind Spezialtruppen des Heeres eingesetzt. Ein großer Teil der Eisenbahn konnte durch die Deutsche Reichsbahn bereits jetzt in Betrieb genommen werden.

20 Jahre geknechtet -

m 10 lagen befreit

(Von unserem NLvIi 8nlletenll«ut8eblanü e ii ts nullten 8onÜ8rberivIltersts.ttvr) Komotau, 11. Oktober.

Nun ist das Glück des Vefreitseins nach LOjähriger Irutaler tschechischer Unterdrückung auch den letzten ge­schlossenen Sudetendeutschen-Gebieten zuteil geworden. Mit tausend wehenden Fahnen, mit schwingenden Gir­landen, mit unübersehbaren Blumenteppichen und einem vicltausendstimmigen erschütternden Aufschrei des Ju­bels empfing das bisher noch nicht besetzte Gebiet die deutschen Truppen, die als Befreier und zugleich als Garanten einer neuen großen Zukunft kamen. Mit mustergültiger Genauigkeit wurde der mili­tärische Einmarsch beendet. Er führte nach Leitmeritz, Wiegstaedtl, nach Saaz und nach Neutitschein tief unten im schlesischen Sudetenland.

Seit den Abendstunden des Montags weht so über ganz Sudetcndeutschland das Hakenkreuzbanner als flam­mendes Zeichen ewiger Freiheit. Urdeutsches Land, das sich zwei Jahrzehnte lang fremder Willkür beugen mutzte, fand in zehn kurzen Tagen heim. Mutter Grohdeutsch- land hat ihr verwundetes Kind sür immer an sich ge­nommen; sie wird nun seine Gebrechen heilen und es teilnehmen lassen am gigantischen Ausstieg, am gewalti­gen Zukunstsmarsch der geeinten grotzen Nation.

Wenige Stunden vor dem deutschen Einmarsch hatten die letzten tschechischen Kolonnen die sudetendeutschen Dörfer und Städte geräumt. Die Anordnung und das Chaos, das sie hinterließen, hat sich in kurzer Zeit ge­wandelt. Totes erstarrtes Land, das sehnsüchtig der Be­freier harrte, lebt wieder auf. Die unendliche Freude der erlösten deutschen Männer und Frauen, die hier am längsten warten mutzten und nur heimlich am Laut­sprecher die Befreiung ihrer Vrüder miterleben konn­ten, bricht nun in ergreifenden Szenen durch.

Zwischen Lachen und Weinen, überglücklich und über­wältigt von der grotzen Freude, werfen sich die Bewoh­ner der besetzten Orte den deutschen Soldaten an die Brust. Zu Vlumenteppichen sind alle Straßen geworden, auf denen die Kolonnen des deutschen Heeres einmar­schieren, unendliche Mengen blühender Dahlien und Astern breiten sich vor dM Tanks und Panzerwagen und vor dem Marschtritt der deutschen Infanterie.

Von den frühesten Morgenstunden des Montags an stehen alle Häuser des noch unbesetzten Gebietes ver­lassen. Als unübersehbare lebendige Mauer säumt die Vevölkerung der Dörfer und Städte die Einmarsch- straßen. Ihr Jubel übertönt den Lärm der Motoren und das Gedröhn der Flugzeuge.

Noch imposanter, noch überwältigender wird das Bild gegen Abend. In allen Fenstern flammen unzählige helle Kerzen auf, «ine einzige unendliche Lichterkette. Aus ihren schimmernden Schein strahlt die Freude all der überglücklichen Menschen wider, lleberschwemmt und vollgepfropft von Menschen sind am Montagabend alle Plätze in Dorf und Stadt. Tausende umdrängen die Soldaten, die mit Begeisterungskundgebungen über­schüttet werden. Während von den Türmen der Dorf­kirchen Glockengeläut die Erlösung verkündet, finden sich Vevölkerung und die deutschen'Truppen zu ergrei­fenden nächtlichen Befreiungskundgebungen zusammen.

Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, hat am 10. Oktober eine Be- sichttgungsreise in das von Truppen des deutschen Heeres besetzte Sudetenland angetreten. Generaloberst von Brauchitsch begab sich von Ziegenhals aus zunächst in den Einmarschabschnitt IV.

Sie letzte einseitige Handlung Italiens

flmtliche Verlautbarung Noms ;ur sreiwlttigen;urück;iekung kein Zusammenstang mit besonderen politischen Voraussetzungen

Rom, 11. Oktober.

Zu der Heimschaffung italienischer Freiwilliger aus Spanien veröffentlicht dieJnformazione Diplomatica" am Montagfrüh folgende amtliche Verlautbarung:

In den verantwortlichen römischen Kreisen wird darauf hingewiesen, daß die Heimschaffung eines star­ken Kontingents Infanterie-Freiwilliger aus Spanien vom Generalissimus Franco im vollen Einver­nehmen mit Italien lange vor dem Münchener Treffen verfügt worden ist. Es handelt sich um Frei­willige, die seit Januar-Februar 1937 in Spanien sind, an allen hlutigen Schlachten des Krieges von Malaga bis Santander, von Eandesa bis Barracas teilgenom­men haben, und die, da sie nicht ersetzt werden können, nunmehr die Heimkehr verdienen, nachdem der Aus­gang des Krieges als zugunsten Francos ent­schieden angesehen werden kann.

Diese Heimschassung eines beträchtlichen Kontingents italienischer Freiwilliger steht nicht im Zusammenhang mit besonderen politischen Voraussetzungen internatio­naler oder mittelmeerländischer Art, wie das von der,

neuen Gleichgewicht Rechnung tragen. Es wäre absurd zu glauben, datz man im Mrttelmeer »der anderwärts sich an Positionen klammern könnte, die bereits in Frag« gestellt sind."

Spanien-Legionäre am 28. Vktober in Nom

L70Ü Italiener für Spaniens Freiheit gesallen

(vrsbtberlebt unseres Vertreters in Koni)

Rom, 11. Oktober.

Es wird damit gerechnet, datz bereits in den nächsten Tagen die ersten Einheiten der auf Grund des lleber- einkommens zwischen Rom und Burgos zurückgerufenen italienischen Legionäre in Cadiz nach Italien einge­schifft werden. Die Eesamtziffer der heimkehrenden Spanien-Legionäre wird auf 10 000 Mann geschätzt. Be­reits am 28. Oktober soll die Ueberfllhrung nach Genua und Neapel beendet sein. Am 16. Jahrestag des Mar­sches auf Rom werden in der Parade der faschistischen Streitkräfte mehrere Bataillone Spanien-Legionäre mit- marschieren. Nach Mitteilungen derTribuna" sind seit

Beginn des Einsatzes italienischer Legionärsstreitkräfte in Spanien insgesamt 2700 Italiener für die Freiheit Spaniens im Kampf gegen den Bolschewismus gefallen.

vegmnenSe Lokalisierung"

London, 11. Oktober.

Von unterrichteter englischer Seite wird darauf hin­gewiesen, datz vor dem Zusammentritt des Parlaments am 1. November amtliche Mitteilungen über den Ver­lauf der englisch-italienischen Verhandlungen n'-cht zu erwarten seien. Die Unterhaltungen zwischen Graf Ctano und dem britischen Botschafter in Rom, Lord Perth, würden weiter fortgesetzt. Nach wie vor nehme man an, so betont man weiter, daß die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen würden.'

In diesem Sinne äußert sich auch die Londoner Presse. So schreibt der diplomatische Korrespondent derTimes" u. a.. die Zurückziehung einer grotzen Anzahl von italie­nischen Freiwilligen werde in London als der Beginn der Lokalisierung des spanischen Bürgerkrieges begrüßt.

(Siehe auch Seite 2)

Lies ViMseeette-

Von

Uaiebsministsr Usiobslsitsr Or. Haus braute

Am heutigen 11. Oktober feiert der National­sozialistische Rechtswahrerbund als ältester ange­schlossener Verband der NSDAP. sein lOjähriges Bestehen. Vor 10 Jahren hatte der Führer im Völkischen Beobachter" alle der Nationalsozialisti­schen Deutschen Arbeiterpartei angehörigen Ju­risten Deutschlands und Deutsch-Oesterreichs auf­gefordert, sich dem BundNationalsozialistischer Juristen" anzuschließen, der sich mit dem Sitz in München bei der Reichsleitung gebildet hatte. Auf­gabe des Bundes war nach den Worten des Füh­rers,zu allen Fragen rechtlicher Art, die die Partei und ihre Idee oder Angehörigen betreffen, Stellung zu nehmen und die Entwicklung des deut­schen Rechtswahrers vom nationalsozia­listischen Standpunkt aus ideell und praktisch zu beeinflusse n".

Diesem Ruf des Führers der NSDAP. folgten bis zur Machtübernahme durch den Nationalsozia­lismus etwas über 1000 Juristen. Aber das war angesichts der damaligen Iustizzustände in Deutsch­land schon ein beachtlicher Erfolg. Die Mitglieder des Nationalsozialistischen Iuristenbundes haben denn auch in der Kampfzeit der Partei wertvollste Rechtsdienste geleistet. Den Tausenden und aber Tausenden wegen ihres Kampfes sür die NSDAP. verfolgtenParteigenossen standen sie vor den Gerichten bei. Der kämpferische Geist, dgr diese Kämpfer für die Partei und zugleich für ein neues deutsches Recht beseelte, hat sich allen reaktionären Versuchen gegenüber in der Kampf­zeit der Bewegung durchgesetzt. Diese fanatische Entschlossenheit schuf auch die Möglichkeit, nach dem 30. Januar 1933 den unvergleichlichen, in der Rechtsgeschichte unseres Volkes erstmaligen Zu- sammenschlußallerdeutschenRechts- wahrer in einer Organisation durchzuführen. Die deutschen Rechtswahrer haben sich ohne Unter­schied ihrer beruflichen Spezialaufgaben im Natio­nalsozialistischen Rechtswahrerbund im Dienste der nationalsozialistischen Weltanschauung gesammelt. In engster Verbindung mit allen Schichten des deutschen Volkes sind die deutschen Richter und Staatsanwälte, die Rechtsanwälte und Notare, die Rechtspsleger, die Rechtswahrer der Verwaltung, die Wirtschaftsrechtler, die Hochschullehrer des Rechts und nicht zuletzt die jungen Rechtswahrer angetreten, um eine 300jährige Verfallsperiode der deutschen Rechtszustände durch eine neue unzer­störbare Rechtsordnung, gegründet auf dem Rechts­gefühl unseres deutschen Volkes, abzulösen. Heute steht der Nationalsozialistische Rechtswahrerbund mit seinen fast 100 000 Rechtswahrern als ange­schlossener Verband der NSDAP. mitten im deut­schen Volke; heute ist der Jurist nicht mehr Ver­treter einer formal abstrakten Rechtslehre, als Rechtswahrer baut er mit an der Volksgemein­schaft unseres durch Adolf Hitler frei gewordenen Deutschtums. Zwei besondere Aufgaben hat sich dL^t Nationalsozialistische Rechtswahrerbund ge-

1. Die Schaffung eines einheitlichen Rechtswahrertyps, der sein Vorbild in

wie üblich, schlecht unterrichteten Jnformationsprcsse be­hauptet worden ist.

Als einseitige Maßnahme steht sie ebensowenig in Verbindung mit den Beschlüssen des Nichteinnnschungs- ausichusses, von dessen Tätigkeit man übrigens nur vage und ziemlich stockende Meldungen erhält. Wenngleich unabhängig von der Entwicklung der italienpch-engn- schen Beziehungen, handelt es sich doch um eine substan- zielle Maßnahme.

In den verantwortlichen römischen Kreisen ist man der Ansicht, datz sie England die Gelegenheit breten könnte, jene Vereinbarungen vom 18. April, die bereits seit viel zu vielen Monaten in den Archiven des soreigi, Osfice ruhen, zur Ausführung zu bringen.

Wenn das geschehen wird, um so besser. In den ver- antwortlichcn römischen Kreisen ist man der Aufsagung, datz. wenn diese nicht symbolische, sondern tatsächliche Heimschassung der Freiwilligen durchgeführt ist, Italien einseitig nichts anderes mehr unternehmen wird.

Alles, was über im Werden befindliche Mittelmeer- paktc gedruckt wird, ist tendenziös und verführt und bringt die Lösung einiger sehr bestimmter Probleme nicht eine» Schritt vorwärts."

Die einseitige Beurteilung der Rückberufung der ita­lienischen Freiwilligen aus Spanien durch die Aus­landspreise und die Kombinationen, die daran geknüpft werden, erfahren eine besonders scharfe Abfuhr imTe­uere", der u. a. schreibt:

Die Mittelmeerfragen, denen die demokratischen Mächte heute besondere Aufmerksamkeit schenken, sind nur eine Seite der viel weitergehenden faschisti­schen Politik, die auf die Revision des alten europäischen Gleichgewichts abzielt. Denn das alte Gleichgewicht hat Europa an die Schwelle des Krieges geführt; der Geist des neuen Gleichgewichts hat Europa im letzten Augen­blick gerettet

Die Grundlage dieses neuen Gleichgewichts ist die italienisch-deutsche Achse. Bei der Ueberprüfung der in­ternationalen Beziehungen mutz jede Handlung diesem

Her zweite lag in Komorn

kinigung noch nicht erzielt - Ungarn optimistisch

Komorn, 11. Oktober.

Die ungarische Abordnung begab sich gestern wenige Minuten vor 14 Uhr zur Fortsetzung der am Sonntag­abend unterbrochenen Verhandlungen mit der tschecho­slowakischen Delegation nach Komorn. Die Tschechen hatten die spanischen Reiter und die Sandsack-Barri- kaden vorübergehend entfernt, so datz die ungarische Kraftwagenkolonne ungehindert über die Erenzbrücke fahren konnte. Als der letzte Wagen die Brücke passiert hatte, wurden die Sperren jedoch von neuem errichtet. Die Verhandlungen dauerten bis nach 18 Uhr. Dienstag vormittag werden zunächst wieder die Sachverständigen zusammentreten. An der Beratung wird auch der ungarische Kultusminister Teleli teilnehmen.

In maßgebenden ungarischen politischen Kreisen stellt man fest, datz sich die Verhandlungen normal weiter- entwickeln. Zu den nunmehr fest umrissenen territorialen Forderungen Ungarns seien von der Gegenseite ver­schiedene Einwendungen und Bemerkungen gemacht worden. Man erkläre sich grundsätzlich mit der ungarischen Forderung einverstanden, datz alle die von Ungarn bewohnten Gebiete der Tschecho-Slowakei an Ungarn zurückgegeben würden. Aus den Einwendungen gehe jedoch hervor, datz man mit den von Ungarn angegebenen Sprachgrenzen nicht einverstanden sei. Ungarischerseits ist man jedoch durchaus zuversichtlicher Stimmung und rechnet mit einem baldigen Ende der Verhandlungen. Ungarn fordere die Rückgabe eines zur heutigen Slowakei gehörenden Gebietes von ungefähr 13 000 Quadratkilometer mit einer Ein* wohnerschaft von rund 750 000 Seelen. Dadurch würden voraussichtlich etwa 200 000 Slowaken an Ungarn

kommen, während ebenso viele Ungarn weiterhin als Minderheit im Staatsverband der Tschecho-Slowakei verbleiben müßten.

Der ungarische Kultusminister Graf Teleki sagte: Zu seiner großen Freude könne er feststellen, Latz auch auf der Gegenseite ein ähnliches Matz von gutem Willen vorhanden sei wie ungarischerseits. Die ungarischen Forderungen, so führte Graf Teleki weiter aus, seien begrenzt durch den Volkstumsgedanken, ebenso wie durch das Selbstbestimmungsrecht, dessen freie Ausübung nach ungarischer Ansicht jeder Minderheitennation sicher- gestellt werden müsse Ungarn fordere nicht mehr, aber auch nicht weniger, als was Las Deutsche Reich im su­detendeutschen Raum erreicht habe bzw. noch erreichen werde bis zu einer endgültigen und abschließenden Rege­lung. Damit sei auch die Frage beantwortet, ob Ungarn nach der Rückgliederung der ungarisch besiedelten Ge­biete der Tschecho-Slowakei auf einer Volksabstimmung bestehen werde oder nicht.

Die tschecho-slowakischen Verhandlungspartner hätten ihren guten Willen durch die von Ungarn geforderte symbolische Uebergabe zweier Punkte in den heute noch ihnen gehörenden Gebieten sichtbar unter Beweis gestellt.

Kommunistische Partei in der Solwakei verboten

Pretzburg. 11. Oktober.

Die slowakischen Minister haben beschlossen, die Tätig­keit der kommunistischen Parten in der Slowakei zu oer-

s,» vr« Heilungen

der Slowakei das Postdebit entzogen worden.

Die neue slowakische Regierung nahm gestern Bratislawa ihre Tätigkeit auf.

in

Die Präger Regierung hat den Gouverneur der Karpato-Ukraine aus seinen Wunsch von seinem Amte abberufen und zugleich den Minister Dr. Iwan Parkany zum Gouverneur der Karpato-Ukraine ernannt.

Polnische Lruppen in Pderberp

Kattowitz, 11. Oktober.

Zn der Nacht zum Montag wurde die Stadt Oder­berg von polnischen Truppen besetzt.

Polnische krlasse über das 0lsa-0ebiel

Warschau, 11. Oktober.

Der polnische Staatspräsident hat einen Erlaß über die Vereinigung des Olsa-Gebietes mit Polen heraus­gegeben. In diesem Erlaß heißt es, datz die wieder­gewonnenen Gebiete des Teschener Schlesien ein un­zertrennbarer Teil der Republik Polen sind. Das Olsa- Eebiet wird der Woiwodschaft Schlesien angegliedert. Im schlesischen Sejm wird das Olsa-Eebiet durch vier Abgeordnete vertreten sein.