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Meiner Zeitung
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des legierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkiindungsblatt des Beikstsstattkalters in Oldenburg und Bremen
Nr. ZSZ / 8. Jahrgang
Lreilag, 2Z. Dezember 1SZ8
Einzelpreis 15 Bps.
Palästina ist eine stalle!
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Appell des arabischen Ausschusses an die Well
Unglaubliche Vrutalitäten der kngländer: grauen und Mädchen getötet - Vrei flraber lebendig verbrannt - fünf Personen die fingen ausgestochen und dann den Snadenschuß gegeben
London, 23. Dezember.
Ein in London eingetroffenes Telegramm des arabischen Palästina-Ausschusses lenkt die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erneut auf die brutalen Methoden gegen die arabischen Freiheitskämpfer in Palästina, deren Bekanntwerden von interessierter Seite in wohlverstandenem eigenen Interesse geflissentlich unterbunden wird. In dem Telegramm wird darauf hingewiesen, daß trotz aller Dementis der britischen Regierung die unmöglichen Terrormethoden weiter andauerten.
„Am 6. Dezember", so heißt es in dem Telegramm u. a.^ „wurde das Dorf Attil von Engländern angegriffen. Bei dem Angriff wurden auch Frauen und Mädchen getötet, und 30 Häuser angezündet, wobei drei Personen Verbrannten.
Am 12. Dezember wurde der Bürgermeister von Gaza, obwohl er bettlägerig krank war, verhaftet, und ins Gefängnis gesteckt.
Am 15. Dezember drangen Engländer in Hebron in der Morgendämmerung in die Häuser ein und schlugen erbarmungslos auf die schlafenden Männer, Frauen und Kinder ein. Läden 'wurden "niedergebrannt und Häuser zerstört. Die Bewohner waren 14 Stunden lang Regen, Kälte, Hunger und Durst ausgesetzt. 800 Einwohner wurden verhaftet.
Am 19. Dezember wurden die Einwohner des Dorfes Jutta in der Nähe von Hebron zusammengetrieben und mit Gewalt gezwungen, den Großmast: zu verfluchen und den Engländern Dankesbezeugungen auszu- sprechen. Durch Bombenabwürfe, wurden 60 Personen getötet und 100 verwundet."
Zum Schluß heißt es: „Palästina ist eine Hölle. Wir appellieren dringend an die öffentliche Meinung, die Menschheit und die Frauenvereinigungen der ganzen Welt, die Frauen und Kinder Palästinas von den Roheiten der Engländer zu befreien."
Durch dieses Telegramm des arabischen Palästina- Ausschusses werden noch weitere erschütternde Einzelheiten bekannt. Geradezu unglaublich sind danach die Grausamkeiten der Engländer, die sich keineswegs darauf beschränken, bewaffneten Freischaren entgegen- zutreten, sondern vor .allem die unbeteiligte Zivil- bevölkerung mit Quälereien und Roheitsakten verfolgen.
Bei dem Angriff auf das arabische D-rs Attil wurden fünf Personen willkürlich ausgewählt und m,h- handclt. Man versetzte ihnen Hieve über den Kopf und stach ihnen die Äugen aus. Nachdem man sie ,o in der scheußlichsten Weise verstümmelt hatte, gab man ihnen endlich den Gnadenschuß.
Auch Raub und Plünderungen sind bei den in Palästina gegen die Araber eingesetzten Engländern an der Tagesordnung. Wie aus dem Telegramm des Pala- stina-Ausschusses hervorgeht, wurde bei den Durchsuchungen der verschiedensten Orte gestohlen mnd geplündert. In Hebron wurden die Läden vor dem Niederbrennen der Häuser völlig ausgeplündert und in Attil den Arabern Geld und Wertgegenstande ent-
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unseren ^räZern uncl ^räZerinnen so^vie äsm tsekniseBen personal am V'siBiiaeBts- aksnä uncl am Normen äes ersten Vsift- naefttstaKes Vrkeit-iuBs ru gewähren, -viril -vis in äen vergangenen .1 akren suek in äie- SSNI 1 alrrs -vierter tie vv eiftnaelitsans- gabe äer Bremer 2eitnng Bereits in äen späten iVaeftmittagsstunäen äes 24. Dsseiu- Bsr als verstärkte ^nsgaBe erselieinen. Datur lallt 24. Denernksrs aus.
Indem -vir äies unseren I-esern Bekanntgeben, -vissen -vir uns mit iBnen eins im . sorialsn Bmpünäen inr unsers um die reckt- rsitigs Herstellung unä Zuverlässige Austeilung äer BA. äas gan 2 e laBr BinäureB trsuBesorgte OelolgscBakt.
/^lle Dienststellen, BeBöräen nnä Volksgenossen, äis lVlitteilnngen nnä Vei^ölbent- lieliunLS-vnnseBe liir äie V eiBnaelrtsausgaBe Baken, -vollen Bereits am Breit ag', aller- spätsstens Bis3onnaBenä trük 9 DBr, iliro Binsenäungen äer ZeBriltleitung Zugestellt Baken. — ZeBIuIZ äer Vn-sigen- annakme: Lonnakenä vormittag 1 0 II B r.
?lacl, Veiknaekten ersokeint äie näekste Vnsgske äer 8A. am Dienstag, 2 7. Dsrem - Ber, 2 ur ge-volinteii ätunäe.
Aee««!
(Orabtdsrietit unseres Varissr Vertreters)
Paris, 23. Dezember.
Wider allen Erwartungen ist die Regierung Daladier am Donwerstagmittag knapp an einer Krise vorbeigegangen. Die Opposition zwang bei der Abstimmung über den Artikel 2 des Finanzgesetzes den Ministerpräsidenten, die Vertrauensfrage zustellen. Die Regierung erhielt nur 291 gegen 284 Stimmen, 34 enthielten sich der Abstimmung. Dieses Ergebnis zeigt deutlich, in welch gefährlicher Situation sich das Kabinett gestern befand.
Die Kammersitzung wurde um 9.30 Uhr durch Kammerpräsident Herriot eröffnet. Sie stand im Zeichen der Finanzberatungen. Insgesamt waren anfangs nur 30 Abgeordnete anwesend. Als dann die Entscheidung über den Artikel 2 getroffen werden sollte, erhob sich plötzlich der kommunistische Abgeordnete Duclos und warnte das Haus vor der Annahme dieses Artikels, der praktisch die Notverordnungen Reynaubs sanktioniere. Der Fraktionsführer der Sozialdemokratin stellte auch dann sofort den Antrag, die Sitzung zu vertagen, denn den Sozialisten war es inzwischen zum Bewußtsein gekommen, daß in der Tat der Artikel 2 der Regierung die Berechtigung gab. den finanziellen Teil der Notverordnungen zu realisieren. In der kurzen Pause wurden die anderen Abgeordneten telefonisch herbeigerufen und die Sitzung wurde in einer bis zum Platzen gespannten Atmosphäre wiederaufgenommen. Die Debatte glitt vom Finanztochnischen durch einige Aeußerungen des Finanzministers Reynauds, sogar in die allgemeine politische Sphäre über. Der Kommunist Duclos stellte an den Ministerpräsidenten die Frage, ob die Abstimmung über den Artikel 2 der Notverordnungen seiner
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wendet. Ein beliebtes Mittel, die Einwohner willfährig zu machen, bildet auch in Palästina die Peitsche, die fast jeder Engländer mitführt.
Die Zeitung „Myom" meldet, daß bei Durchsuchung des Dorfes Attil drei Araber von Soldaten in einen Holzschuppen gesperrt wurden. Der Holzschuppen sei
daraufhin in Brand gesteckt worden, so daß die drei Araber bei lebendigem Leibe verbrannten.
wieder drei sodesurteile
Drei Todesurteile und drei weitere Urteile auf hohe Gefängnisstrafen, die von dem Kriegsgericht in Jerusalem gegen Araber gefällt worden waren, sind von dem Kommandierenden General der britischen Streitkräfte bestätigt worden.
Die Leiche eines erschossenen Arabers wurde im Akko- Bezirk gefunden. Nördlich von Beisan wurde die Oel- leitnng erneut angebohrt und in Brand gesteckt. Mittwoch abend wurde eine arabische Frau im Dorfe Jrtah — nngeblich versehentlich — von einer britischen Militärstreife angeschossen und verwundet.
fialadier stellte Vertrauensfrage
knapp an der Kabinettskrise vorbei — Unerwartete Kammerabstimmung
Meinung nach auch für die Notverordnungen überhaupt entscheidend sei. Daladier erwiderte darauf, daß er auf eine solche Frage nur die Vertrauensfrage stellen könne, denn die Regierung könne es nicht zulassen, daß ein Artikel aus den Notverordnungen herausgegriffen und damit das ganze Eesetzeswerk in Frage gestellt werde. Die Regierung wird nicht an der Macht bleiben, wenn man ihr die Möglichkeit nimm t.
Die Abstimmung vollzog sich unter einem großen Tumult. da die einzelnen Parteien in der Eile sich noch nicht schlüssig waren, ob sie dafür oder dagegen stimmen sollten. Mit ungeheurer Spannung sah man dem Auszählungsergebnis entgegen, das, wie oben gesagt, der Regierung eine Mehrheit von sieben Stimmen brachte. Die Sozialdemokraten sowie die Kommunisten hatten dagegen gestimmt. Insgesamt waren dies 226 Stimmen. Die restlichen 58 verteilen sich auf die republikanischen Sozialisten und sogar auf die Radikalsozialisten. Es ist bezeichnend, daß sich nicht weniger als die Hälfte der radikalsozialistischen Parteimitglieder der Stimme enthalten oder sogar gegen den Ministerpräsidenten gestimmt hat. Trotz dieses knappen Sieges zeigt sich Daladier sehr optimistisch. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die er nach der Sitzung der Journalisten abgab. ..Es sind noch 6 Stimmen zuviel, denn ich würde auch mit einer Stimme an der Macht geblieben sein."
Im Verlauf der weiteren Haushaltsaussprache am Donnerstagabend stellte die Regierung ein zweites Mal die Vertrauensfrage, und zwar über den Artikel 2 des sogenannten Finanzgesetzes. Dieser Artikel wurde mit 322 gegen 285 Stimmen bei 23 Enthaltungen angenommen.
I"Isuts Vollcswsiliiioclitslsisi'n in allen (pausn
„Daily Expreß" meldet: „Zehn Millionen Männer und Frauen in England freuen sich nicht auf Weihnachten. Den Handarbeitern werden die Feiertage nicht bezahlt. Damit bedeutet das Weihnachtsfest für sie einen Loihnaus'fall, den sie durch äußerste Sparfgm- keit, ja oft durch bitteren Hunger wieder, ausgleichen müssen. Wer hat vor allem darunter zu leiden? Fabrikarbeiter, Kumpels, Techniker, Metallarbeiter und Bauarbeiter, Möbeltischler und auch die Männer und Frauen, die die Weihnachtsspielsachen herstellen. Man schätzt, daß der Betrag, den diese Arbeiter so verlieren, sich auf etwa 11 Millionen Pfund belänft. In zehn Millionen Familien bedeutet dies einen Lohnausfall, gerade in der Zeit, da man mehr Geld benötigt zur Begleichung der weihnachtlichen MeAausgaben."
Der Gau Berlin meldet: „Am 23. Dezember werden in Berlin im Rahmen der deutschen Volksweih- nachtsferern 120 000 Kiitder beschert. In bedürftigen Berliner Familien wurden 100 000 Weihnachtsbämne und 300 000 große Lebensmittelpakete durch die Block- walter der NSV. verteilt."
Zwei kurze Meldungen nur und doch bringen sie bereits einen großen Teil dessen zum Ausdruck, was angesichts der bevorstehenden deutschen Volksweihnachtsfeiern zu sagen ist. Die deutsche Weihnacht steht vor der Tür und umschließt zum ersten Male die besinnliche Ruhe und den äußeren und inneren Frieden eines SO-Millionen-Bolkes, das weitab oom -Gezänk und Streit der übrigen Welt sich anschickt, ein Weihnachtsfest zu begehen, dessen Glanz auf alle Angehörigen unseres Volkes ausstrahlt. Umsorgt und umhegt von der Liebe und Treue der vielen Millionen sollen sich gerade zu Weihnachten auch d i e Volksgenossen im Schoße der Mutter Deutschland geborgen fühlen, denen ihr wirtschaftliches Schicksal in vergangenen Systemjahren jede Weihnachtsfrendc versagt hätte. In Deutschland ist es seit fünf Jahren zu einer schönen Sitte geworden, am Tage vor dem Heiligen Abend das Fest der V o l k s w ei h n a ch t zu begehen, das Fest all derer, die aus schenkenden Händen Freude und mit dieser Freude materielle Hilfe empfangen. Zugleich aber ist diese Volksweihnacht das Fest jener, die mit frohgestimmten Herzen gegeben .haben, aus dem Gefühl der inneren Verpflichtung, aus dem Gefühl in diesen Tagen des Festes der deutschen Familie, des Festes der Gemeinschaft Freude auch in das letzte Haus und in das letzte Herz tragen zu müssen.
Zur Mittlerin und Trägerin all dieser Wünsche und Liebe aber ist seit fünf Jahren die Partei und in ihr wiederum die NSV. geworden, die auch in diesem Jahr im Norden und Süden, im Westen und Osten, im neugewonnenen Sudetengau, in der heimgekehrten Ostmark, im verschneiten Ostpreußen und im weglasen Einsland Volksweihnachtsfeiern vorbereitet hat, die alle von ihr
I^SUS sorisle ciss nstionslsorislistiselisn L tsstes
Altersversorgung des Aandwerkers gesichert
„kin Werk, das in der beschichte des kandwerks aller Völker okne Beispiel dastekt" / kin großzügiges wechnachtsgeschenk
Berlin, 23. Dezember.
Am 21. Dezember hat der Führer und Reichskanzler leine Zustimmung zu dem Gesetz über die Altersversorgung für das deutsch« Handwerk gegeben. Aus diesem Änl'aß land ein« große Kundgebung im Hause des deutschen Handwerks in Berlin statt an der neben zahlreichen Vertretern des Landwerks und der Presse Reichsarbeitsminister Sei die und Reichshandwerksmeister Schramm teilnahmen.
Der Reichsarbeitsminister gab den Inhalt des Gesetzes bekannt und führte dabei u. a. aus: Das neue Gesetz spricht den Grundsatz aus. daß der Handwerker für sein Alter und leine Hinterbliebenen Borsorge treffen muß. Mancher junge Handwerker hegt« seinerzeit die Hoffnung. sich in gesunden Tagen so viele Ersparnisse sammeln zu können, daß seine Familie auch bei Nachlassen seiner Erwerbsfähigkeit und im Falle seines Todes vor Nol geschützt lein werde. Aber diese Hoffnung erwies sich sehr oft als trügerisch. Anderen, deren Verdienst nur gering war, wurde der Entschluß schwer, die zur Altersversorgung erforderlichen Mittel auszubringen.
Es mußte also ein gewisser Zwang angewendet werden, um zur Sicherung des Lebensabends der Handwerker beizutragen. Die Art der Vorsorge bleibt aber in weitem Umfange dem eigenen Entschluß des Handwerkers überlassen. Er kann entweder eine Rentenversicherung abschließen oder eine Kapitalversicherung eingehen. Er kann aber auch einen Mittelweg wählen und bei halben Beiträgen zur Rentenversicherung eine mindestens ebenso hohe Prämie sür eine Lebensversicherung bezahlen. Er erhält in diesem Falle neben dem Kapital aus der Lebensversicherung die halbe Rente von der Reichsoersicherungsanstalt. Aus diese Weise kann er die Borzüge der Renten- und der Kapitalversicherung miteinander verbinden, ohne dabei seine Kräfte zu überanstrengen.
Die Handwerker sollen oom 1. Januar 1939 an bei der Reichsoersicherungsanstalt sür Angestellte versichert werden. Ihre Selbständigkeit wird dadurch natürlich
nicht berührt. Die Versicherung umfaßt das gesamte Jahreseinkommen, wie es in dem letzten Einkommen- steuerbescheid festgestellt worden ist. Auch werden die Handwerker ohne Rücksicht auf die Höhe ihres Jahreseinkommens versicherungspflichtig. Diejenigen von ihnen, die während ihrer Beschäftigung als Lehrlinge oder Gesellen Versicherungsanwartschaften erwarben, sie dann aber wieder verfallen ließen, erhalten die Möglichkeit, durch Nachzahlung der Beträge Lücken zu schließen, sofern diese nicht über den 1. Januar 1934 hinausreichcn.
Durch alle diese Bestimmungen wurde die Altersversorgung für das deutsche Handwerk so beweglich gestaltet. daß sie sich dem Versicherungsbedürfnis auch jeder anderen Verufsgruppe. sür die noch ein Versicherungsschutz erforderlich ist. ohne weiteres anpassen läßt.
Aber nicht alle jetzt tätigen Handwerker können infolge ihres vorgeschrittenen Alters mit Hilfe der Renten- oder Lebensversicherung noch zu einer einigermaßen ausreichenden Altersversorgung gelangen. Weil auch ihnen geholfen werden soll, damit sie im Alter vor Not geschützt sind. sollen beim Deutschen Handwerks- und Eewerbe- kammertag sür sie Unterstützungsmittel angesammelt werden.
Nach - der Rede oes Reichsarbeitsministers Seldte brachte Reichshandwerksmcister Schramm in herzlichen Worten den Dank des Handwerks an den Führer und dessen Mitarbeiter zum Ausdruck. Er betonte, daß man früher wohl eine Fülle von Sterbekassen. Hilfskasscn, Unterstützungsvereinen und ähnlichen Einrichtungen hatte, die zwar viel Gutes leisteten, aber gegenüber dem, was wirklich noitat. durchaus unzulänglich waren. Wenn das Gesetz des Führers neben der Versicherungspflicht des jüngeren Handwerkers die Versorgung des nicht mehr versicherungsfähigen Handwerksveteranen geschaffen habe. so werde es jeder selbständige Handwerker als seine Ehrenpflicht ansehen, für die Versorgung der Männer, auf deren Schultern die jüngere Generation ihre Existenz aufgebaut habe, beizutragen.
„Ich bin" — schloß der Reichshandioerksmerster seine Ausführungen — „stolz darauf, daß das Dritte Reich von neuem ein grundlegendes Handiverksgcsetz geschaffen hat, das in der Händwerksgeschichtc aller Völker ohne Beispiel dasteht."
Mit dem neuen vom FUHrer unterzeichneten Gesetz wird dem deutschen Handwerk gerade zu Weihnachten eine große Freude bereitet. Die (Fortsetzung aus Seite 2)
Unser VsssssvSsgSt
(Die lientlge .Vasgabo uinlalst 16 Leiten)
Fürst Konoye legte Japans Plan zur Neugestaltung Ostasicns dar.
Immer neue brutale Greueltaten der Engländer werden aus Palästina bekannt.
Daladier wurde bei der Kammcrabstimmung zweimal gezwungen, die Vertrauensfrage zu stellen.
Die- Altersversorgung des deutschen Handwerkers ist gesichert.
Der Führer wohnte der Weihnachtsfeier der am Reichskanzlei-Nenbau beschäftigten Arbeiter bei. Aus den nordwestdentschen Wasserstraßen wurde der Rachtvcrkchr im beschränken Umfange freigegeben. Im Rahmen der Dr.-Goebbcls-Rundfunk-Spende wurden im Bremer Partcihaus «9 Kleinempfänqcr durch Krcisleitcr Blanke verteilt.
Aus dem Schulsparen-Wcttbewerb der Bremer Sparkasse gingen mit beachtlichen Arbeiten 213 Sieger hervor.
Der Autofallcnvcrbrecher Heinrich Janys wurde gestern hingerichtet.