Ausgabe 
(22.12.1938) Nr. 352
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parteiamtliche Lageszertung

Das Amtsblatt des legierenden lürgermeisters der freien Hansestadt Meinen

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der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des Reichsstatchalters in Oldenburg und Vrernen

Nr. Z52 / 6. Jahrgang

Donnerstag, 22. Dezember 19Z9

kinzelpreis 15 Npf.

französische lZewerkschast bricht zusammen

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Antwort der irregeleiteten -rbeiter auf den marristisch-kommuniftischen Seneralstreikoersuch Nationales Sewerkschastsleben olzne Moskauer Vevormundung

Paris, 22. Dezember.

Der Mißerfolg, den der marxistisch-kommunistische Gewerkschaftsverband mit dem Generalstreikversuch am 3V. November erlitten hatte, hat zu einem wahren Zusammen- bruch der CGT.-Gewerkschaft geführt. In den großen Metallindustrien, in denen sie die Mehrzahl ihrer Mitglieder hatte, macht sich seit Anfang Dezember ein passiver Wider­stand bemerkbar, der sich vorläufig noch in der Weigerung zur Beitragszah­lung auswirkt, nach und nach aber dazu übergeht, daß die meisten Mitglieder ihren A u s t r i t t erklären.

DerMattn", der sich ebenfalls mit dieser Zersplitte­rung des Gewerkschaftsverbandes besaßt, will hierzu aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, daß die,CGT., die noch vor nicht langer Zeit mit angeblich fünf Mil­lionen Mitgliedern protzte, im Jahre 1939 nur noch zwei Millionen Mitglieder zählen werde. Unter den Arbeitern, so schreibt das Blatt, mache sich eine Be­wegung bemerkbar, die darauf hinausgehe, das Gewerk­schaftsleben von allen politischen und wirtschaftlichen Einflüssen zu befreien, die von den Kommunisten hinein­getragen worden sind. Das Blatt hält es nicht für ausgeschlossen, daß der Zusammenbruch des marxistischen Eewerkschastsverbandes zur Schaffung eines natio­nalen Gewerkschaftslebens führen wird, das frei von ' der Moskauer Bevormundung sei.

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. Die Massenaustritte aus dem marxistisch-kommu- - nistischen Gewerkschaftsbund zeigen in aller Deut­lichkeit, daß die überwiegende Mehrheit der fran­zösischen Arbeiterschaft nicht mehr gewillt ist, sich von Kommunisten-Häuptlingen für die dunklen Ziele der Komintern mißbrauchen zu lassen. Seit dem Generalstreikversuch am 30. November hat die CGT. von fünf Millionen dreiMillionen verloren. Was das bedeutet, bedarf keiner Er­klärung, wenn man sich die allmächtige Stellung vergegenwärtigt, die die Gewerkschaftsorgani­sation in derVolksfront"-Aera und auch noch später einnahm. Damit scheint es jetzt endgültig vorbei zu sein. Die Macht des Gewerkschafts­papstes Iouhaux, der, gestützt auf seine Fünf- Millionen-Organifation, noch vor kurzer Zeit der heimliche Diktator Frankreichs war, ist praktisch gebrochen. In seiner Sowjethörigkeit schien er übersehen zu haben, daß der größte Teil der fran­zösischen Arbeiterschaft, wenn auch links orientiert sein mag, doch dem Kommunismus Moskauer Prägung ablehnend gegenübersteht. Er glaubte in Verkennung der französischen Menta­lität jenen Konservatismus ignorieren zu können, den man beispielsweise, so paradox es auch klin­gen mag, auch bei den Kommunisten vorfindet. Diese Massen, denen vor allem der Generalstreik­versuch des 30. November die Augen öffnete, haben Herrn Iouhaux die Quittung für sein Verhalten gegeben. Für den Kenner der französischen Ver­

hältnisse ist diese Entwicklung nicht überraschend; denn es ist auch noch heute in Frankreich so, daß sich zwar Millionen durch den Stimmzettel zum Marxismus bekennen, aber andererseits keines­wegs daran denken, sich den Befehlen auslän­discher Kräfte, also vor allem den kommunistischen Moskau-Parolen, zu beugen. Da es sich einwand­frei herausstellte, daß der Generalstreikversuch im Grunde nur eine Aktion war, die Iouhaux im Auftrage seiner Moskauer Auftrag­geber startete, gaben die enttäuschten Massen ihrer Unzufriedenheit durch den Austritt aus der

marxistischen Gewerkschastsorganisation Ausdruck. Da der elementare Mitgliederschwund noch immer anhält, wird in manchen französischen Kreisen sogar mit der Möglichkeit eines völligen Z u - sammenbruchs der CGT. gerechnet. Dagegen scheinen bereits Bestrebungen im Gange zu sein, die aus die Neubildung eines nationalen Gewerk­schaftsbundes abzielen, der von französischen und nicht von bolschewistisch-moskowitischen Interessen beherrscht wird. Angesichts dieser Entwicklung äußert man sich in Pariser Regierungskreisen sehr optimistisch, wobei man in diesem Zusammenhang darauf hinweist, daß damit vorläufig die Gefahr einer Regierungskrise gebannt sei. Zweifellos hat sich die Stellung des französischen Ministerpräsi­denten nach der kläglichen Niederlage feines ge­fährlichen Gegners Iouhaux, der außerdem noch durch verschiedene Finanzaffären schwer belastet ist, verstärkt. Sie gibt ihm die Bewegungsfreiheit und Möglichkeit, den Angriffen der extremen Linken mit noch größerer Schärfe als vorher zu begegnen. (Siehe auch Seite 2)

Der Konflikt um köre veliska

Ministerpräsident lstamberlain berichtet dem König Schnelle kntscheidung?

London, 22. Dezember.

Der Konflikt um den englischen Kriegsminister Höre Belisha hatte sich in den Nachmittagsstunden des Mitt­wochs zugespitzt. Auf Veranlassung Höre Belishas faßten die Nationalliberalen eine Protestentschließung, die sich dagegen wendet, daß Höre Belisha von seinen Gegnern für seinen Ministerposten als unfähig und ungeeignet bezeichnet wird.

Höre Belisha suchte daraufhin Chamberlain auf und hatte mit ihm eine längere Unterredung, über deren Ergebnis jedoch nichts bekanntgegeben wurde. An­schließend begab sich Chamberlain zum König, um ihm über die Lage zu berichten. Wie verlautet, hat Chamber­lain den parlamentarischen Staatssekretär im Kriegs­ministerium Lord Strathcona sowie den parlamenta­rischen Staatssekretär im Kolonialministerium Lord Dufferin and Ava für Donnerstag zu sich gebeten.

In politischen Kreisen hält man es für möglich, daß eine Entscheidung im Konflikt um Höre Belisha doch noch unerwartet schnell fallen werde. Von seilen der Regierung wird das strengste Stillschweigen über die gesamte Angelegenheit gewahrt. ^ .

König Georg wird sich heute von London nach Schloß Sandringham begeben, wo er mit der königlichen Familie die Weihnachtsfeftrtage verbringen wird.

Der Vorstoß der jüngeren Kabinettsmitglieder gegen Höre Belisha und Jnskip wird von der Londoner Presse weiter eingehend erörtert.

DieTimes" meint in ihrem Leitartikel, es sei irre­führend von einerRevolte" oderSpaltung" zu sprechen. Die Maßnahmen, die Chamberlain kürzlich zur Stärkung des Kabinetts ergriffen habe, feien niemals als endgültig angesehen worden, und es sei nie ein Geheimnis gewesen, daß er bei der richtigen Gelegen­heit versuchen würde, die Schlagkraft der Regierung zu stärken. Man könne jetzt hoffen, daß die Veröffentlichun­gen über private Besprechungen und die falschen Ver­mutungen, die daraus gefolgert seien, sich nicht als Hin­dernis für eine weitere Kabinettsumbildung erweisen werden. Der politische Korrespondent desDaily Tele­graph"-schreibt, daß zur Zeit mit Rücktritten nicht zu rechnen sei.

Die Uebernahme des Lordkanzleramtes durch Jnskip sei schon beabsichtigt gewesen, und Las Ausscheiden Höre Belishas aus dem Kabinett sei nicht ausgeschlossen. Ge­rüchte. daß er das Landwirtschaftsministerium über­nehmen werde, würden in gut unterrichteten Kreisen dementiert. Der politische Korrespondent desDaily Expreß" will wissen, daß Höre Belisha keine Rücktritts- absich^en habe. Der politische Korrespondent derDaily Mail" will berichten können, daß Chamberlain einen genauen Bericht über die Fortschritte der Ausrüstung angefordert habe, nach dessen Studium er sich über die zu ergreifenden Maßnahmen schlüssig werden wolle. Eine größere Kabinettsumbildung sei nicht ausgeschlossen.

lo-esurteil Dr -en INör-er -es ^-Postens

sorster vor dem Weimarer Sondergericht Noch auf den Schwerverletzten kallweit eingeschlagen Urteil bereits vollzogen

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'»»- Weimar, 22. Dezember

Vor dem Sondergericht in Weimar hatte sich Mittwoch Peter Förster, der zweite Mörder des si-Manncs Kall­weit, zu verantworten. Nach fünfstündiger Verhandlung wurde der Angeklagte wegen Mordes und wegen Ge­fährdung dos Gesetzes zur Gewährleistung des Rechts- friedcns zum Tode verurteilt.

Der Mörder widerrief vor dem Sondergericht alle früheren Geständnisse und stellte die unglaublichsten Be­hauptungen aus, in der offensichtlichen Absicht, die Ver­handlung in die Länge zu ziehen. Das Gericht bewies trotzdem größte Geduld und bemühte sich, den aus der Lust gegriffenen Konstruktionen des Angeklagten bis in jede Einzelheit nachzugehen.

Vialektische Schulung

Ueber iein Vorleben gibt Förster, der 27 Jahre alt ist, nur ganz kurz Auskunft. Seine Vergangenheit scheint reichlich dunkel zu sein. Die Ehe wurde nach fünfjähriger Dauer wieder geschieden, nach eigenen An­gaben des Angeklagten nahm die Frau Anstoß an der damaligen politnchen Tätigkeit ihres Mannes. Die Taktik Försters ändert sich mit einem Schlag, als die Anklage verlesen wird. die das Verbrechen vorn 13. Mai dieses Jahres zur Sprache bringt. Der Angeklagte be­ginnt sich mit großem rhetorischem Aufwand zu ver­teidigen, weiß von bisherigen Geständnissen nichts mehr und antwortet auf die Frage des Vorsitzenden in einer Art. die dialektische Schulung verrät. Es ergibt sich mit aller Klarheit. Laß Förster, der nach eigener Aus- sage nur eine mangelöast-e Schulbildung genossen hat und im Unterricht' nie io recht mitkam, sich in be­stimmter Richtung sehr gut auszudrücken versteht. Vor Gericht allerdings verfehlen die an den Haaren herbei­gezogenen Kombinationen ihre Wirkung.

Der Zweck der mit großem Pathos vorgetragenen Verteidigungsrede lag klar: Das Gericht sollte davon überzeugt werden, daß Bargatzky, der bekanntlich kurz nach dem Mord festgenommen und seiner gerechten Strafe zugeführt werden konnte, der eigentliche Mörder gewesen sei. Er, Peter Förster, hatte ihn bei der Arbeit 'während der Haft näher kennengelernt und die ge­meinsame Flucht beschlossen. Bargatzky, gelernter Schlächter und späterer Berufsverbrecher, war wie auch die Verhandlung ergeben hatte viel schwerfäl­liger und nicht entfernt so geistig regsam wie! Förster, der den Mordplan entwarf und vorbereitete, während sein Komplice für die Mithilfe bei der Durchführung bestimmt war.

Sie zwei Möglichkeiten

Der Angeklagte jongliert vor Gericht mit den be­rühmten zwei Möglichkeiten, die der Fluchtplan vorge­sehen haben sollte. Er selbst sei nur für denSprung in den Wald", also für die unblutige Alternative ge­wesen. Der Posten hätte infolge der Bäume und Sträu­cher auf dem Schauplatz des Ueberfalls keine Schuß­möglichkeiten gehabt, und das Lager selbst war 5 Kilo- meter entfernt, so daß ein Alarm immerhin erst nach einer Stunde möglich gewesen wäre. Vom Vorsitzenden des Gerichts nach der zweiten Möglichkeit befragt, weist der Angeklagte mit verdächtigem Eifer darauf hin, daß dieser Plan von Bargatzky vertreten worden, er selbst also nicht damit zu identifizieren sei.Bargatzky hatte den Plan, der noch mehr Zeitenvorsprung vor den Verfolgern sichern sollte, er wollte den Posten nieder­schlagen. da dieser dann -keine Hilf« holen konnte "

V'e Vorbereitungen zur lat

Am 12. Mai erfuhr Bargatzky, der als Vorarbeiter übet die Arbeitsoerteilung für den kommenden Tag immer vorher unterrichtet war, daß die beiden zum

letztenmal auf die abseitsgelegene und für eine Flucht außerordentlich günstige Arbeitsstelle gehen würden. Morgen ist unsere letzte Chance, ich habe es jetzt satt und warte nicht mehr, die Entscheidung wird fallen, so oder so", sagte Bargatzky an diesem Abend bei der Besprechung des Fluchtplanes. Förster habe rechtzeitig Brot für die Flucht besorgt. Am 13. Mai, dem Tage des Verbrechens, wußte es Bargatzky bei der Arbeitseinteilung so einzu­richten, daß er zusammen mit Förster zur abgelegenen Arbeitsstelle kam.

Mit dem Spaten zugeschlagen

Als der ss-Posten mit den beiden Häftlingen vor dem Waldrand angekommen war, blieben diese plötzlich stehen und zündeten sich eine Zigarette an um die Er­regung zu dämpfen. Beim Weitergehen hab« Förster, der einen Spaten auf dem Rücken trug, Bargatzky ein Zeichen gegeben und ihm zugeraunt:Los, jetzt ist's so weit!" Erst beim zweiten gleichen Zeichen habe ihm dann Bargatzky den Spaten von der Schulter gerissen und auf den kurz hinter ihnen gehenden und völlig über­raschten Posten eingeschlagen. Beim ersten Hieb fing sich der si-Mawn noch und rief:Ihr Halunken!" Bar­gatzky schlug dann auf den Schwerverletzten noch ein­mal ein. Die Verbrecher schleppten den bewußtlds Ge­wordenen in das nahe Gebüsch, wo Bargatzky, als der si-Mann noch Lebenszeichen von sich gab, in viehischer Weise noch einmal auf ihn losschlug.

Naive flusreden

Förster nahm währenddessen das Gewehr des Postens vor und probierte an dem Schloß herum, da die Waffe die Flucht decken sollte. Vor Gericht versuchte der Ange­klagte, .nun seine Rolle bei der Mordtat in ein mildes Licht zu stellen. Mit dem Rufe:Los, jetzt ist's so weit!"

(Fortsetzung auf Seite 2)

(Von unserem ^.mstsrclamer ölltarbsitsr)

Amsterdam, 22. Dezember.

Von niederländischer Seite wird uns geschrieben: Die Frage, wie das holländische Volk sich zum Juden­tum stellt, wird weder durch die niederländische Presse noch durch die niederländischen politischen Parteien be­antwortet. Die Gründe dieser Tatsache sollen später beleuchtet werden.

Es ist klar, daß die Auffassung Hollands zum inter­nationalen Problem des Judentums von erheblicher Bedeutung ist. Die Lösung des Juden-Problems ist in wesentlichem Maße abhängig von der Mitarbeit einer Kolonialmacht vom Range Hollands. Würde man die Presse Hollands, als den Dolmetsch niederländischer Auf­fassungen betrachten, so müßt« Deutschland mit Verdruß feststellen, daß zwei Böller, die Jahrhunderte hindurch freundschaftliche Beziehungen zueinander unterhielten, sich jetzt einander entfremden. Wollte man an­nehmen, daß die Beteiligung des Regierungschefs Dr. Colijn an einer gegen. Deutschland gerichteten Sam­melaktion für die Juden dem Bolkswillen entspräche? Wollte man weiter annehmen, daß das Verbot des

Am Abend des 24. Dezember spricht in einer Reichssendung über alle deutschen Sender der Stellvertreter des Führers, Rudolf Hetz, ab 21 Uhr zum gesamten deutschen Volk. Im Deutschlandsender wird am 24. Dezember in der SendungWeihnacht" von 18 bis 19 Uhr Glockengeläut aus dem Norden und Süden, Osten und Westen des Reiches aufklingen. Dabei wer­den in diesem Jahr auch Glocken aus der Ostmark (Braunau, Linz, Wien) und dem Sudetenland (Eger, Karlsbad, Reichenberg, Brüx) ihre Stimme ertönen lassen. Am Schlutz vereinigen sich sämt­liche Glocken der Reichshauptstadt zu einem Weih- nachtsgrutz an alle deutschen Menschen.

deutsch-niederländischen Fußball-Länderspiels durch den Bürgermeister von Rotterdam durch eine Grundhaltung der Feindseligkeit gegen das Reich diktiert worden sei, so wäre man gezwungen, von einer direkten Krise der Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu sprechen. Man müßte zu der Annahm« neigen, daß im Kampf Deutschlands gegen das Judentum sich Holland auf die Seite des letzteren geschlagen hätte. Es ist jedoch drin­gend erforderlich, in dieser Frage einen sorgfältigen Unterschied zwischen Wahrheit und Schein zu treffen. Wichtig ist dabei die Feststellung, daß auch in Holland die Zeiten endgültig vorüber sind, in denen man von katholischen und jüdischen Holländern sprach. In den Jahren der Wirtschaftskrise hat man sehr wohl erkannt,, welche Positionen sich das Judentum in Holland zu schaffen verstanden hat. Das Land zählt rund 590 000 Arbeitslose, der Staat ist hoch verschuldet, die Bevölke­rung ist verarmt. Folgende Zahlen sprechen eine deut­liche Sprache: In Holland entfallen auf 10 000 Ein­wohner 250 Juden. (Im Deutschland des Jahres 1925 waren es 90!) Amsterdam, die Hauptstadt des Landes, zählt mehr jüdische Einwohner als Jeru­salem! Im Haag, einer verhältnismäßig judenfreien Stadt, sind 6 Prozent der Aerzteschaft und 13,5 Prozent sämtlicher Juristen (Richter, Rechtsanwälte, Staats­anwälte) Juden! Nennt man die Margarine-Konzerne (Unilever), die Fleischfabriken, die Banken, dann hört man Namen, wie Sally Zwanenberg (der kürzlich wegen zahlreicher Sittlichkeitsoerbrechen an minder­jährigen Arbeiterinnen seines Betriebes zu einer mehr­jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde), Hartog, Eerzon, den Waffenschkeber Daniel Wolfs, Mannhei­mer usw. Man wird verstehen, daß die Bevölkerung die Unhaltbarkeit eines solchen Zustandes mehr und mehr erkennt.

Hollands Nationalsozialisten haben immer wieder auf den Umstand hingewiesen, daß die Juden zwar ständig

Unser Issessp>ese>

. (Dis Iisutigs Kusgabs umkskt 14 Lsitsn)

Ministerpräsident Chamberlain berichtete dem eng­lischen König über den Konflikt um Höre Belisha. Die Macht des marxistisch-kommunistischen Eewerk- schaftsbundes Frankreichs ist gebrochen.

In Italien wird Frankreichs Haltung in der Tunis- Frage mit Empörung verfolgt.

Der USA.-Jnnenininister Jckcs ließ sich erneut zu deutschfeindlicher Haltung hinreißen.

Der zum Tode verurteilte Mörder des ss-Postens Kallweit wurde hingerichtet.

Das Hamburger Sondergericht verurteilte einen weiteren Autofallcnbanditen zum Tode.

Die NSDAP., Kreis Bremen, feierte gestern die Wintersonnenwende.

Aus einem belgischen Dampfer wurden Diamanten und Goldbarren im Werte von 17 Millionen Franken gestohlen.

Die Schiffbrüchigen derJuist" konnten nach sechs- tjigigen Rettungsversuchen geborgen werden.