Ausgabe 
(12.12.1938) Nr. 342
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Meiner MM

parteiamtliche ^geszeilung

Das Amtsblatt des legierenden lürgermeisters der Lreien fjansestadt lremen

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der Nationalsozialisten Vremens

Amtliches Derkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und lreinen

Nr. Z42 / 6. Zalzrgang

Montag, 12. Dezember 1SZ8

kinzelpreis 15 Npf.

vas Memelland schritt geschlossen;m walil

Mit freitzeitsliedern zur watzlurne

Ois ffsis Latin clsr LsrulLtücbtigsn

Sei stärkster veteittgung überall siegesbewußte sreude / »wir wissen wo wir hingehören!"

vekanntgabe des Wahlergebnisses erst knde der Woche

(vknktderlsdt n»s»r«s t»s ÄletmsIIuuä «atsanäts'n Sonäorboi iedterstattei s)

s. Memel, 12. Dezember

In glänzender Disziplin, mit siegesbewußter Freude und Begeisterung schritten gestern die Memelländer unter dem Gesang von Freiheitsliedern zur Wahlurne. Bei rund 73 vüv Wahlberechtigten ist eine Stimmabgabe zu erwarten, die den Rekord von 68 06Ü Wahlteilnehmern bei der letzten Wahl im Jahre 1935 noch übertrifft. Schon am Nachmittag der Wahlgang erstreckte sich von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends konnte eine Durchschnittsbeteiligung von 90 v. H. errechnet werden.

Die Wahlresultate selbst sind nicht vor Ende der Woche zu erwarten, dank des einzigartigen kuriosen litauischen Wahlsystems, nach dem jeder Wähler so viele Stimmzettel abgibt, als Abgeordnete gewählt werden sollen. Bei 29 Kandidaten dieser Wahl sind also mehr als zwei Millionen Stimmen auszuzählen.

Keine nennenswerten ZwischensiMe

Das Memelland hatte sich zum Wahlgang ein fest­liches Kleid angelegt. IleLerall, in Stadt und Land, beherrschten die Farben des Memelgebiets, griin-weitz- rot, und die deutschen Transparente, Plakate und Dekorationen das Bild.Uns kann kein Judaslohn betören, wir wissen, wo wir hingehören", mahnten die Spruchbänder. Die Männer des Ordnerdienstes fan­den sich zu festlichen Umzügen zusammen. Ihre Diszi­plin und ihre Besonnenheit machten von vornherein Zwischenfälle unmöglich. Selbst die zahlreich anwesen­den Ausländer, denen man gewiß nicht Deutschfreund- lichkeit nachsagen kann, geben allgemein zu, daß das memelländische Volk mit dieser Wahl vor aller Welt proklamiert habe, nicht länger mehr die Einmischung Litauens zu dulden: das litauische Element dagegen sei fast völlig verschwunden.

Die Begeisterung war im ganzen Memelland groß. Kilometerweit kamen die Bauern zum Abstimmungs­lokal gelaufen. Sie betraten mit dem Heil-Gruß den Raum. In den einzelnen Ortschaften sammelte sich die Bevölkerung spontan zu Umzügen. Mit ihren griin-weiß- roten Fahnen zogen die Gruppen der Wähler, Fre-- heitslieder singend, zu den Wahlurnen.

Der entschlossenen Haltung der Deutschen stand die ausfallende Unsicherheit der litauischen Propaganda gegenüber. Noch in der Nacht zum Sonntag wurden z.

B. Aufrufe der Woldemaras-Anhänger plakatiert die zur Stimmenthaltung gegenüber dem gegenwärtigen betrügerischen litauischen System" aufforderte.

ludenverstärken" die Ljtauer

Die Litauer haben allerdings bei dieser Wahl eine unerwartete und interessante Verstärkung erfahren: Tausende von Juden kamen in geschlossenen Gruppen aus Erotz-Litauen herüber ins Memelland, um hier zu wählen. Bei der letzten Wahl hatten sie sich noch der Stimme enthalten, um es weder mit den Litauern noch mit den Deutschen zu verderben, diesmal gehörten ihre Stimmen zweifellos den litauischen Listen. In der Ort­schaft Ramuttsn bekam der Vertrauensmann der memel­deutschen Liste einen Drohbrief, in dem man ihm ankündigte, sein Haus in Brand zu stecken. Die Antwort war eine um so stärkere Wahlbeteiligung der Deutschen.

Der Wahlhilfsdienst war glänzend durchorganisiert. Die alten Leute wurden durch den Ordnungsdienst abge­holt. In Memel hat sogar ein lOOjähriger gewählt. Im Dorf Schwarzort auf der kurischen Nehrung verlangte eine Frau, die erst am Vortage niedergekommen war, zur Wahlurne gebracht werden.

vor dem Zuchthaus Sajohren

Ein eisiger Nordost pfeift über das Land zwischen Memel und Ostsee, lleberall grüßen die Männer und Frauen mit leuchtenden Augen unseren Hakenkreuz­wimpel am Wagen. An der ehemaligen deutsch-russi­schen Grenze stoßen wir auf ein großes weißes Gebäude, das sich von den anderen Häusern des Ortes abhebt: es ist das Zuchthaus Bajohren mit kleinen Gitterfenstern und hochaufragenden Ecktürmen, vor denen Posten in

Judenskandal in Newgork

vischof als Nedner bei einem antiSeutschen Veranstaltungsrummel stehversainmlung mit einemSebet" eingeleitet

Newyork, 12. Dezember Die Newyorker Juden veranstalteten in der Carnegie- Halle unter der DeviseGegen die rassische Unterdrük- kung" wieder einmal eine der üblichen antideut,chen Hetzkundgebungen. Besonders bemerkenswert an dieser Judenversammlung war, daß an ihr neben den Newyor- ker Judenhäuptlingen auch zwei Bischöfe terlnahmen. Der eine von ihnen, Bischof Donohue, hatte sogar dre Geschmacklosigkeit, diesen üblen jüdischen Rummel, als dessen Hauptakteur der hinlänglich bekannte >;ude La- guardia zeichnete, mit einem Gebet einzuleiten.

Ferner sah man bei dieserMassenversammlung" neben dem Landwirtschaftsminister Wallace den ehemaligen amerikanischen Botschafter in Berlin Dodd, dessen selt­sames Gebaren selbst in den Vereinigten Staaten all­mählich heftige Widersprüche auslöst.

Sämtliche Redner stimmten ihr übliches moralisieren­des Wehgeschrei und Haßgeheul an; sie geiferten in ohn­

mächtiger Wut gegen die autoritären Staaten und vor allem gegen Deutschland. Ihr alten abgedroschenen Phrasen langweilten aber sichtlich die Versammlungs­teilnehmer, soweit sie keine Juden waren. Unter den Rednern befand sich auch der Rektor der katholischen Universität in Washington, der zugeben mußte, daß er eine große Anzahl von Briefen erhalten habe, in denen katholische Amerikaner gegen sein Auftreten in dieser deutschfeindlichen Judenkundgebung protestierten.

Im übrigen verlief dieseMassenversammlung" höchst undiszipliniert. Infolge des wüsten Durcheinanders konnten sich die einzelnen Redner kaum Gehör verschaf­fen. In katholischen Kreisen der USA. wird vor allem auf das unwürdige Bild hingewiesen, das der Vischof der Erzdiözese Newyork inmitten dieser wild gestikulie­renden Judenversammlung bot. (Kommentar über­flüssig.)

Anschlag stehen. Hier nahm die Leidenszeit der 125 deutschen Memelländer, die im Kownoer Blutprozeß verurteilt worden waren, ihren Ausgang. Von hier aus schleppte man Dr. Neumann, den heutigen Führer desMemeldeutschen Kultnrverbandes" nach Kowno und weiter ins Zuchthaus Mariampol, in dem er vier Jahre gefangehalten wurde. In Deutsch-Grottmgen treffen wir auf einen memeldeutschen Kreisleiter, der vor noch nicht langer Zeit aus dem litauischen Zucht­haus entlassen wurde. Mit freudiger Zuversicht spricht er von der Zukunft.

sackehüge nach der walz!

Die Hochstimmung, die an diesem Wahlsonntag das ganze Memelland erfüllte, klang in den Abendstunden nach der Wahl in großartigen Kundgebungen aus. Fackelzüge bewegten sich durch die Straßen und Frei­heitslieder klangen erneut auf. Jeder Memelländer weiß, daß dieser Wahl eine besondere Bedeutung zu­kommt, denn sie ist die erste, die nach einem zwölf­jährigen Kriegszustand ohne Terror von außen her durchgeführt werden konnte und die Möglichkeit des freien Bekenntnisses gab. Die gestrige Wahl wird die Geschichte der letzten 15 Fahre korrigieren.

In Karrollischken bei Memel zertrümmerten einige Litauer die Fenster des Wahllokals durch Steinwürfe. Sie wurden von der Polizei festgenommen.

Unzweifelhaft überwältigende deutsche Mehrheit

Parts, 12. Dezember.

Die Pariser Blätter betonen, daß das Ergebnis der Memelwahl unzweifelhaft eine überwältigende deutsche Mehrheit sein werde.

wieder Ausnahmezustand in kowno

KowNo, 12. Dezember

Sonntag abend wurde ein Erlaß des litauischen Staatspräsidenten verkündet, durch den über Stadt und Kreis Kowno der Ausnahmezustand, der bekanntlich erst am 1. November aufgehoben worden war, für die Dauer von sechs Monaten wieder verhängt wird^

Noch am Sonntagabend wurde von dem litauischen Propagandaamt eine längere Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es u. a., daß im Zusammenhang mit den Vorgängen im Memelland unverantwortliche Elemente und einzelne Hitzköpfe, die sich teils als Woldemaras- Anhänger bezeichnen, eine schädliche Tätigkeit entfalten, die.auch in einer Studentendemonstration vom Sonn­abend ihren Ausdruck fand. Außerdem versuchte auch die Rechtsopposition, durch «ine Stimmungmache für eins sogenannte nationale Konsolidierung für ihre Partei Geschäfte zu machen und persönliche Vorteile aus der ernsten Lage zu ziehen.

6roße Mehrheit für Stojadinowitsth

Terrorversuche der jugoslawischen Opposition

Belgrad, 12. Dezember.

Die Wahlen entwickelten sich in Jugoslawien in voller Ruhe, Ordnung und Freiheit der Stimmabgabe ab, mit Ausnahme der Banste Save und Littoral, wo An­hänger Matscheks, unter Mißbrauch der Wahltechnik auf die Wähler einen unerhörten Terror ausübten.

Soweit die bisher vorliegenden Ergebnisse der Stubschtina-Wahlcn in Jugoslawien die Mandaisver- teilung in der neuen Kammer beurteile» lassen, kann dre Regierungsliste mit Süll bis 310 Abgeordneten rechnen, während die gesamte Opposition nur KV bis 78 Sitze erlangt haben dürfte.

Sensationelle Wendung im Skoblin-Prozeß?

Ist ins Wasser geworfen Nach dem rode gehängt eine wichtige Zeugin meldet sich

Paris, 12. Dezember.

DerParis Soir" veröffentlicht eine sensationelle Meldung, die unter Umständen geeignet sein dürfte, dem sich im Gestrüpp der Zeugenaussagen und des hart­näckigen Leuguens der Plewitzkaja hinschleppenden Skoblin-Prozeß eine neue Wendung zu geben. Eine Pariserin. Frau Elise Eody, die eine chemische Reini­gungsanstalt und Färberei betreibt, hat dem mit der Leitung des Skoblin-Prozesses betrauten Gerichts­präsidenten Delegorgue ein Schreiben gesandt, in dem sie eine aufsehenerregende Mitteilung macht und verlangt, als Zeugin in dem Prozeß gehört zu werden.

Zwei Männer, so erklärt Frau Eody, seien heute tot, weil sie das Geheimnis des Verichwindcns des Generals von Miller kannten. Frau Eody, die 12 Jahre lang mit einem weißrussischcn Emigranten in Paris namens Theodor Senko zusammenlebte, war ebenfalls eng be­freundet mit einem ehemaligen russischen Obersten namens Tschimerin, der gleichfalls in Paris als Taxi­chauffeur lebte. Nach der Entführung des Generals von Miller teilte Tschimerin Frau Eody mit, daß er eben- salls Gefahren für sein Leben fürchte, da er um das Ge­heimnis der Entführung Millers wisse. Ende des Jah­res 1937 wollte Tschimerin Frau Eody Einzelheiten

darüber mitteilen und die in seinem Besitz befindlichen Dokumente in dieser Angelegenheit zur Aufbewahrung übergeben. Er kam jedoch nicht mehr zur Ausführung 'einer Pläne, da er auf geheimnisvoll« Weise starb.

Man fischte seinen Leichnam am 22. Februar 1838 auf, und die Untersuchungsstellen lamen zu dem Ergeb­nis:Selbstmord infolge einer geistigen Störung". Frau Gody versichert, daß Tschimerin nicht verrückt gewesen, sondern ermordet worden sei.

Später hatte Frau Eody mit Senko Meinungsver­schiedenheiten, weil sie immer ihre Ueberzeugung ver­trat, daß Tschimerin ermordet worden sei. Eines Tages habe auch Senko gesagt, wenn man wüßte, daß er das Geheimnis Tschimerins kenne, wäre er ein verlorener Mann. Einen Monat später, am 20. März 1938, habe man ihn an einem Haken seiner Stubentür erhängt auf­gefunden. Auch hier lautete das Ergebnis der gericht­lichen Untersuchung auf Selbstmord.

Frau Eody versichert jedoch, daß Senko vergiftet wor­den sei. Am Tage seines Todes habe er ein Zusammen­treffen mit einem gewissen Basil gehabt, der eine Ga­rage leitet. Basil habe schon seit langer Zeit Frau Eody mit Fragen über die Angelegenheit Millers bestürmt. Als Frau Gody sich an einen mit den beiden toten Russen befreundeten Polizeibeamten wandte und ihm

ihr Geheimnis mitteilte, hätte dieser ihr geraten, sich nicht weiter mit der Angelegenheit zu besassen, sonst würde sie Gefahr laufen, auch ermordet zu werden wie die anderen.

Der Berichterstatter desParis Soir", dem Frau Gody ihre Erklärungen gemacht hat. berichtet dann über "eine persönliche Untersuchung, die folgende Tatsachen ergeben hab«:

1. Der Eerichtsarzt, der die Autopsie Tschimerins vor­genommen hat, stellte fest, daß in seinen Lungen kein Wasser festzustellen war, wie es sonst allgemein bei Ertrunkenen der Fall zu sein pflegt. Der Eerichtsarzt habe also auf einen verdächtigen Tod hingedeutet. Tschimerin sei unter diesen Umständen schon tot gewesen, als ei ins Wasser geworfen worden sei.

2. Der Eerichtsarzt, der den Selbstmord Senkos fest­gestellt halle, und zwar auf Grund der Lage des Leich­nams und der Schnur, die zu seiner Erhängung diente, befindet sich im Widerspruch mit gewissen anderen Gerichtsärzten, die festgestellt hätten, daß die Aufhän­gung auch nach erfolgten! Tode stattgefunden haben lönnke. Die Autopsie Senkos sei nicht durchgeführt worden und man wisse heute nicht, ob in leine« Adern nicht die Spuren eines Giftes vorhanden gewesen seien.

blü. Die letztem Wochen 'des Jahres stehen für das schaffende Deutschland sozialpolitisch im Zeichen der geistigen und propagandistischen Vor­bereitungen für den am 1. Februar 1939 begin­nenden Reichsberufswettkampf. Wir sagen nicht zuviel, wenn wir diesen Wettstreit der Schassenden als die entscheidende Erziehmngsstuse des Berufs­nachwuchses bezeichnen. Das Kämpferische, dem Deutschen im Blute liegend, findet in.diesem Leistungsnachweis ein Betätigungsfeld, um das uns Jugendorganisationen anderer Länder von Jahr zu Jahr mehr beneiden. Willenskraft, Be­harrlichkeit, Zielsicherheit, im Gemeinschaftsgeist des Betriebes erprobte Kameradschaft ohne den Einsatz jeder dieser Eigenschaften ist auch im Reichsberusswettkamps an keinen eindrucksvollen Sieg zu denken! Sodann enthebt jenes wahrhaft schöpferische Sich-Rechenschast-Ablegen jeden Teil­nehmer der Gefahr, im Theoretischen, im bloßen Wissen, steckenzubleiben: denn in erster Linie sichert das praktisch Handwerkliche, das Anwenden des Gelernten und Erarbeiteten die Bewährung. Das Können wird auf seinen totalen Sinn zurückgeführt.

Und doch: neben dem Handwerklichen geht aus dem Berufswettkampf die gleichfalls zu den Grund­werten des deutschen Menschen gehörende Fähig­keit selbständigen Denkens gestärkt hervor, jenes geistige Vermögen, das dem Willen ein zwar weitgestecktes aber doch erreichbares Ziel setzt und die Leistung durch Verbesserung der Ar­beitsmethoden bewußt steigert. So wird, aas der Basis der nationalsozialistischen Weltanschauung, der Einsatz des ganzen Menschen zur typenbil- denden Voraussetzung der Konzentration unserer Berufserziehung im Reichsberusswettkampf.

Die praktischen Erfahrungen, die in den Vor­jahren mit diesem in der ganzen Welt einzigartig dastehenden Leistungsnachweis der kommenden und der bereits bewährtem Berufsträger erzielt wurden, haben zu einer planmäßigen Be­treuung nicht nur der Reichssieger, sondern auch der Gau- und Kreissieger geführt. Die Fllhrungs- stelle des Reichsberufswettkampfes hat sich jeden­falls eine großzügige Sicherung und Gestaltung des Ausbildungsganges der überdurchschnittlich be­gabten und besonders entwicklungsfähigen Könner innerhalb des Berussnachwuchses zur Aufgabe gemacht. Bei der Durchführung dieser bedeutsamen Begabtenauslese hat erfreulicherweise auch die materielle. Hilfe seitens der Betriebe nicht aus sich warten lassen.

Aufschlußreich ist die soziale Herkunft der Sieger des Reichsberufswett­kampfes: fast zwei Drittel der Reichssieger gehören Lohnarbeiterfamilien an, zum Teil solchen mit fünf Kindern! Bei mehr als einem Drittel der Spitzenkönner erfolgte die Berufswahl zwangs­läufig aus wirtschaftlichen Gründen, und zwar zwecks Schaffung frühzeitiger Derdienstmöglich- keiten: die gleiche Zahl der Beteiligten war wegen Fehlens finanzieller Mittel zum vorzeitigen Ab­bruch des Besuches der höheren Schule ae.uvunnen. Diese Feststellung bestätigt das unablässige Auf­steigen und EmporÄrängen des überdurchschnitt­lich berufstüchtigen Nachwuchses vorwiegend aus den minderbemittelten Volksschichten. Da also vor allem diejenigen Kreise, die für ihre be­rufliche Fortbildung kaum eigene Mittel zur Ver­fügung stellen können, über starke Begabungen verfügen,d besteht über die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der öffentlichen Siegerförderung kein Zweifel mehr. begegnet sie sich doch nicht zuletzt mit der in Punkt 80 des Parteiprogramms erhobenen Forderung ÄufAusbildung geistig be-

(vis llsutigg ^usAtcks uinkakt 8 Zeiten)

In Tunis wurden Italiener mißhandelt.

Der Pariser Skoblin-Prozeß dürste infolge des Auftretens eines neuen Zeugen eine neue sensa­tionelle Wendung nehmen.

Die Parlamentswahlen in Jugoslawien brachten eine starke Mehrheit für Stojadinowitsch.

Das Memeldeutschtum trat in einmütiger Ge­schlossenheit zur Wahl an.

Ueber 10 880 Bremer waren gestern beim Eintops- esscn der Beobachtungsabteilung 22 zugegen.

Der Silberne Sonntag brachte Bremen einen außer­gewöhnlichen geschäftlichen Erfolg.

Für Las Endspiel um den Tschammer-Pokal setzten sich Napid-Wien und FSB. Frankfurt durch. Deutschlands Turner siegten sicher im Länderkampf gegen Polen.

Ueberraschende Ergebnisse gab es in der Fußball- Bezirksstaffel Bremen.

Einen 7:3-Sieg erfocht im Handball ^»ra-Eröpe- lingen über MTV. Braunschweig.