!)
M'
»ri Lelnt lmal wöchentlich
Uonalsbezug ^ 2,30 einschl. Zu- Ilcllaebühr- Postdezugspreis monatl. z,ZN M leinschl. 51,80 Post- -eilungsgebühr» zuzügl. 42 ^2 Be- stcllgeld. Bezugspreis ist Im voraus -ahlbar. Postscheck: Hamburg 172 72. §ine Behinderung der Liesirung rechiferlig! keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- ßms GmbH-, Bremen, Geeren 6-8 Fcrnspr.: 5 41 21, Nachtr.u.Sonntg. 51115. Sprechz.: Verlag: werktl. 12—13 lihr; Schriftleltung Dienste und Freitag 1214—1314 Ubr.
vremerMung
parteiamtliche Tageszeitung
Has Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Lreien kjansestadt Vremen
Anzeige» - Grundpreise:
Die 22 mui-Zeile im Slnzeim-meü 13 2^2, die 78-mm-Zeile im Tert- keil 75 2A2. Ermäßigte Grundpreiie (für kleine, Familienanzeigen u. n.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 7 (Nachlaßstaffel O. Für Anzeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr Geschäftsstellen: Nn Bremen:
Geeren 6—8, Fernspr. Nr. 5 41 21, Nachtrus und sonntags: Fernspr. Nr. 511 15; Obernstr. 86, Fernspr. Nr. 54121. In Oldenburg, Staustraße 21, Fernspr. Nr. 86 09. 8n Syke, Mühlendamm Nr. 2.
der Nationalsozialisten Bremens
sinnliches Nerkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Meineid
Nr. 264 / 8. Jahrgang
Sonntag, 25. September 19Z8
kinzelpreis 15 Npf.
ser lieber nr, 8r°ß-
az Lehar llh»
»erung!
he Lper igner lihr, wlkA-1 - Preisen "
i»
! §oimtsz,
«oekg: 1 l>, t > oi-esss-1.^ ^
! r» l/lit, -ngereirls Voki»i ?ssr Sfni" k 8 !It sur.
>0lv »
Nicodem » K. Lews Uhr, Sm- L
lser-
Ihr, r°v-
llricli
lirg
». Kleist j
, Freitag' j
rag vor letzte kutschewung gestellt
^ «eimtzii, ^
st-iu-Aik
E« U
war m?
3°hre» msmr z,,^ arbeit steti ch l»W M
arbeit« M kichr
«Ehmhald»
mb« 1W
findet am ember, um imsberger
lisute, 8 Msdeßö.l.kÄ^! r. 8a.
nabend, s. 22.30 Uhr
SSstNUg.
Die seist Säuft am l. Oktober ab
vemto Mussolini und die deutsche sorderung
Padua, 25. September.
Benito Mussolini hielt gestern in Padua eine nach Bekanntgabe des Schluß- kommuniques über die deutsch-englischen Besprechungen mit besonderer Spannung erwartete Rede, in der er wichtige Erklärungen zur Tschechensrage abgab.
Nach einer kurzen Unterbrechung feiner ob« ritali Mischen Reise, die Mussolini anläßlich der Einweichung des altröinischen Friedensaltars'für einige Tage nach Rom geführt hatte, kehrte der Duce auf schnellstem Wege wieder nach Obevitwlien zurück, um zunächst die Stadt Padua zu besuchen. Nach einer Rundfahrt zu den verschiedensten Schöpfungen des Faschismus, in allen Teilen der Stadt traf der Duoe gegen Mittag auf dem Prato- Plah ein, wo ihn «in nstbe schreib sicher Jubel empfing. Hier hielt Mussolini eine mit ungeheurem Jubel aufgenommene Rede. Er führte aus:
„In G o e r z sagte ich, daß, wenn auch am Horizont eine Aufklärung sich abzeichne, jeder Optimismus in iezug auf die europäische Lage als voreilig betrachtet werden müsse. In Trevrso kündigte ich an, daß der englische Premierminister im Begriff sei, das Schifflein in den Hafen zu steuern. Aber ich sagte nicht, daß er ankommen werde.
Heute sage ich, daß die Lage der Witterung des heu- ÜM Tages entspricht. Heute morgen war der Himmel fehr^gr au, binnen kurzem könnte die Sonne hervortreten. Es schien, daß man mit der von Prag erfolgten Annahme des sogenannten französisch-englischen Planes vor dem Epilog stehe.
Aber es ist das eingetreten: Die Regierung, die jenen Plan annahm, hatte die moralische Pflicht, im Amte zu bleiben, um den Plan zur Annahme zu bringen. Sie ist aber zurückgetreten. Ihr Platz wird jetzt von einem General eingenommen, den alle als allzu großen Freund Moskaus bezeichnen. Der erste Mt dieser neuen Regierung ist die Ausrufung der allgemeinen Mobilisierung gewesen.
Gegenüber dieser Tatsache, die zu dem Terrorregime hinzukommt, das die Tschechen im sudeten- deutschen Gebiet zur Anwendung bringen, hat Deutschland den äußersten Beweis der Mäßigung gegeben. Es hat Forderungen an Prag gestellt und hat sür ihre Beantwortung Zeit bis zum 1. Oktober gegeben.
Es sind also genau sechs Tage, in denen die Präger Regierung den Weg zur Einsicht wiederfinde» kann, da es wirklich widersinnig, und ich füge hinzu, verbrecherisch wäre, daß Millionen Europäer sich nur deswegen auseinanderstiirzen sollen, um die Herrschaft des Herrn Venesch aufrechtzuerhalten.
Aber es wäre ein schwerer, ja außerordentlich schwerer Fehler, wenn man dieser geduldigen Haltung Deutschlands eine falsche Auslegung geben wollte. Denn in den demokratischen Regimen ist die
Unverantwortlichkeit an der Tagesordnung, weil jeder daran denkt, die Verantwortung auf den anderen, aus den Nachbarn abzuwälzen. In den sogenannten totalitären Regimen ist eine solche Verschiebung der Verantwortlichkeit nicht möglich.
Das Problem, das jetzt vor das Gewissen der Völker gestellt worden ist, muß in integraler und endgültiger Weise gelöst werden. Es ist Zeit für eine solche Lösung.
Falls ein Konflikt dennoch ausbrechen sollte, so ist die Möglichkeit gegeben, ihn zu lokalisieren. Aber es ereignet sich in diesen Tagen, daß die Parteien die Tendenz in den Westländern annehmen, daß jetzt der gegebene Augenblick gekommen sei, um sich mit den totalitären Staaten auseinanderzusetzen und mit ihnen abzurechnen. In diesem Falle werden sie sich nicht zwei Ländern gegen- überbefinden, sondern zwei Ländern in einem einzigen Block.
Falls es in Italien eisten Prozentsatz von Leuten geben sollte, die sich immer hinter den Fensterläden verstecken, jene Leute, die ich moralisch als „Bourgeois" bezeichne, so erkläre ich, Laß sie sofort außer Kampf gesetzt werden.
Ich weiß, daß jeder von euch, daß ihr alle für jedes Ereignis bereit seid. (Stürmische Ja-Rufe.) Diese eure Antwort, dieser euer orkanartiger Schrei ist im nämlichen Augenblick von der Welt vernommen worden, und durch mich und euch hat das ganze italienische Volk geantwortet." (Ungeheurer, stürmischer, nicht endenwollender Beifall.)
Deutsches Memorandum in Prag überreicht
kabinettsihung in tondön — knglanös Presse;u öodesberg
v« gonr
WM»
deWA
ist
„>i, iävck »"«i ^
Sonn-
lreije»
ivrtzins t.-Nnr. j
,M.
isen
ttwockl-
Mvers-
Orleanssstaü
(vrsbtdsriolit unseres l-onäousr Vertreters)
lb. London, 25. September.
Ministerpräsident Chamberlain hat nach seiner Ankunft in London sosort eine Konferenz des inneren Kabinetts, einberufen, die zwei Stunden lang dauerte. Kurz nach 17 Uhr trat die Ministerrat zu einer Vollsitzung zusammen. In politischen Kreisen hält man sich in einer Beurteilung der Eodcsbcrger Ergebnisse stark zurück, da über den Inhalt.authentische Einzelheiten noch nicht be- laniit sind..Altan verweist dabei aus die Worte Cham- beriains nach seiner Ankunft <n London, daß er zunächst mit seinen Ministcrkollegen und der französischen Regierung berate und vorher über seine Reise nach Deutschland keine Erklärungen abgeben könne. Er hoffe, daß' alle Beteiligten ihre Anstrengungen fortsetzen würden, tos ischccho-slowakijche Problem friedlich zu lösen, denn baoon hänge gegenwärtig der Friede Europas ab.
Die tschechische Gesandtschaft in London gab in den spülen Abendstunden des Sonnabends eiste amtliche Verlaut- iarung heraus, die den Empfang des deutschen Memorandums bestätigt. Es wurde dem tschecho-slowakischen Außenminister von dem britischen Gesandten in Prag Sonnabend überreicht.
In der englischen Presse finden die Meldungen über Hiimpathieknndgebungen der Dominions, i'ir die Regierung Chamberlain starke Beachtung. Andererseits haben die Marxisten erneut ihre Anhänger mobilisiert, um im Londoner Regiernngsoiertel gegen die Friedenspolitik Chamberlains zu demonstrieren. Die Einberufung des Unterhauses für Dienstag wird als feststehend bezeichnet, wobei man ausführliche Debatten aber das tschecho-slowakische Problem und die englische Außenpolitik erwartet.
„Evening Standard" erklärt, daß die internationale "age und das Ergebnis von Godesberg einer kühlen und "iiehterncn Prüfung unterzogen wurde. Man könne jedoch schon jetzt mit Sicherheit feststellen, daß keine Bor- lchicige abgelehnt würden, durch die eine friedliche Re- iistung unter erträglichen Bedingungen in Aussicht gestellt werden.
Gegenüber den letzten Ereignissen in der Tschecho-Slo- E^koi nimmt ein großer Teil der englischen Blätter bedauerlicherweise eine wenig faire Haltung ein. »Evening Standard", „Evening News" und „Star" glan-
könig Voris von vulgarien bei ööring
Alt-Sternberg, 25. September.
Ministerpräsident Generalfeldmarschall Eöring, der um, wie bereits gemeldet, zur Zeit in Ostpreußen bcfin- hatte in Liesen Tagen König Boris von Bulgarien Zu Gast. Der König hat sich am Sonnabend mit dem mugwua na» B-rlin zurückbegeben
-G- ae. behandelnde Arzt Dr. Morell mitteilt, ist die G- undh-it des Eeneralfel'dmarschalls Eöring vollständig -stellt.
ben beispielsweise, der deutschen Presse gute Lehren erteilen zu können. Die furchtbaren Greueltaten der hussiti- schn Horden im Sudetengebiet werden vielfach als „übertrieben" bezeichnet und den Tscheechn wird die angeblich „würdige und anständige Haltung" bescheinigt.
Die Abgeordneten rechneten damit, daß das britische Parlament für Dienstag oder Mittwoch einberufen wird. Chamberlain werde dann eine ausführliche Erklärung zur Lage abgeben.
Segen die Serüchlemacher
flufschlußreicher ward-price-vericht über öodesberg
London, 25. September
In einer späten Sonderausgabe der „Daily Mail" berichtet Ward Price aus Godesberg über seine Eindrücke, die er aus einer Unterhaltung mit führenden deutschen Persönlichkeiten gewonnen hat. „Sie würden der Welt einen Dienst erweisen", so habe man ihm gesagt, „wenn Sie die Panik zerstreuten, die wir aus anderen Ländern hören und die nicht der im Hotel Dreesen vorherrschenden Atmosphäre entspricht. Hitler und Chamberlain sind im Augenblick dabei, den Frieden zu erwägen, nicht aber den Krieg vorzubereiten."
Der Premierminister habe ein Memorandum Hitlers, vor sich, so berichtet Ward Price weiter, das nichts anderes als die Durchführung der bereits angenommenen Vorschläge über die Abtretung des sudetendeutschen Gebietes enthalte. Wenn die Tschechen zustimmten, so habe man ihm erklärt, die Deutschland durch den französisch- englischen Plan bereits zugestandenen sudetendeutschen Gebiete zu evakuieren, dann werde es keinen Konflikt geben. «
Sowohl Chamberlain wie der Führer sind beide für den Fricdön und alle, -ie guten Willens sind, sollten sie beide in ihrer Fricdensark'vlt unterstützen, statt die Welt durch falsche Nachrichten in Panik zu versetzen.
Europa vor einer klaren Entscheidung
ll. R. 0. Bremen, 25. September.
Der in verantwortungsloser Großmannssucht unternommene Versuch der neuen moskauhörigen Präger Regierung, die hingebungsvollsten Friedensbemühungen des Führers und Neville Chamberlains in Godesberg durch die plötzliche Gene- ralmodilmachiung in der Tschecho-SIowakei zunichte zu machen, ist an der eisernen Ruhe und dem selbstlosen Friedenswillen Adolf Hitlers und seines Verhandlungspartners gescheitert.
Zum zweiten Male in wenigen Monaten hat Prag mobilisiert, ohne daß ein Angriff ssin Gebiet bedroht hätte, ohne daß es nun richtig weiß, was es mit dem mobilisierten Heere anfangen soll. Ueber die Grenze hinweg gegen Deutschland zu marschieren, wird es wohl bleiben lassen. Innerhalb der Grenze selbst aber steht kein bewaffneter Feind. Daß es einen solchen dort gäbe, mag die krampfhafte Hoffnung der Präger Machthaber sein, die dann als die unschuldig angegriffenen Opferlämmer die sogenannte Bündnispflicht der westeuropäischen Demokratien anrufen könnten. Der ebenso sehr von Moskau wie von Prag geschälte allgemeine Kriegsbranü in Europa wäre dann erreicht. Vorerst aber ist es noch nicht soweit.
Kühl, bis ans Herz hinan, mit unerschütterlicher Ruhe, sieht Deutschland dem gefährlichen Brandstiftungsversuch Prags zu. Dabei denkt es aber nicht daran, auch nur ein Tüpfelchen seines gerechten Anspruches auf das deutsche Sudetenland aufzugeben, dessen Abtretung die Regierung Hodza bereits Frankreich und England zugesagt hatte. Daran nämlich — und nicht an der provokatorisch vollzogenen Mobilmachung — wird sich Krieg oder Frieden entscheiden. Das nämlich wird die entscheidende Frage bleiben, ob sich Prags neue Regierung bereit erklärt, die von ihrer Vorgängerin eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen oder ob sie die loyale Erfüllung dieser Verpflichtung verweigert. Denn dann zerstört sie gewissenlos alles, worauf der Frle- densplan von Godesberg beruht, dann sabotiert sie Chamberlains Bemühen, das so weit ging, das deutsche Memorandum vom britischen Bevollmächtigten überreichen zu lassen.
Sechs Tage — so ermähnt in seiner jüngsten Rede Mussolini die Präger Regierung — hat Prag Zeih den Weg zur Einsicht zu finden. Man möchte um des unsäglichen Leides und der Qualen der blutig terrorisierten Sudetendeutschen willen nur wünschen, die verblendeten Militärdiktatoren in Prag verschlössen sich nicht noch volle 6 Tage lang der Einsicht, daß nach allen Regeln der Vernunft und des Rechtes das gegebene Versprechen gehalten werden muß. Ist doch bei der bestialischen Behandlung, welche die Sudetendeutschen durch tschechisches Untermenschentum nun schon so lange erdulden müssen, jeder weitere Tag des Verzögern« der Lösung des tsäzechischen Problems ein fast übermenschliches Opfer. Und dieses Ovfer erscheint nur gerechtfertigt als äußerster Beweis deutscher Mäßigung und. deutschen Friedenswillens im Hinblick auf die noch nicht gänzlich entschibundene Hoffnung, den Frieden vielleicht doch noch Europa erhalten zu können.
Ganz der Meinung Mussolinis, daß es ebenso widersinnig wie verbrecherisch wäre, Millionen Europäer m den Krieg zu führen, nur um Herrn Berteschs Herrschaft aufrechtzuerhalten, verkennt
Panik in der Ychecho-Slowakei
Massendeserlionen von den lruppenleilen — Un;ufriedenlieit mit Sen kriegsiieyern auf der Präger Vurg
Augenblick in
.at
Prag, 25. September
Die Meldung von der Mobilisation der gesamten tschecho-slowakischen Wehrmacht im ganzen tschecho-slowakischen Staatsgebiet wie eine Bombe eingeschlagen und eine ungeheure Panik ausgelöst. Schon gegen Mitternacht sammelten sich in Prag Tausende und Zehntausende in den Straßen, um ihren Abscheu gegenüber den gewissenlosen Kriegstreibern und Kriegshetzern auf der Präger Burg Ausdruck zu geben. In den Minderheitengebieten versuchten sich Zehntausende von Männern sofort in Sicherheit zu bringen, um nicht in der Armee des Mosaikstaates Nummer 2 gegen ihr eigenes Volk marschieren zu müssen
In Prag schenkte die Menschenmenge, trotzdem !ofort Abgeordnete als Redner auf die Menge einzuwirken versuchten den Angaben von der Hilfe keinen Glauben, die der Tschecho-SIowakei angeblich von außen kommen ,olle. Man erklärte ganz offen, daß die Bevölkerung der Tjchecho-Slowakei von Regierung und Rundfunk schon ,u oft betrogen und belogen worden sei, denn das Bolk babe eine gute Kontrollmöqlichkeit. Es wird insbesondere auf den Gegensatz zwischen der Behauptung des Präger Rundfunks, die Besprechung zwischen dem Führer und Chamberlain sei um 11 Uhr ergebnislos abge
brochen worden, und der Tatsachenmeldung des deutschen Rundfunks, daß sie um K-2 Uhr morgens erfolgreich beendet worden sei, aufmerksam gemacht. Es sei Beweis dafür, mit welchen Mitteln man dem tschechischen Volk Mut zu machen versuche.
Bei der Arbeiterschaft, insbesondere in den Präger Vorstädten, aber auch in Brunn, Pilsen und anderen Industriegebieten herrschte die Frage vor: Mas wird aus »ns, wenn Venesch und Sironn uns in einen Krieg treiben? Sie hätten ihr Millionciivermögen im Aus- land, hätten Flugzeuge, mit denen sie sich im letzten
- i. .. S'cherhert bringen könnten, wenn ihre fehlgeschlagen sei. Die Bauern und Ar- "b" l.mmEen lhre Höfe und Wohnungen nicht vcr- ^"'Ußten ?ur den Machtwahnsinn der verbrecherischen Chauvinisten auf der Präger Burg bluten. Ihre Aeckcr wurden verwüstet, ihre Arbeitsplätze zerstört, ihre Familien zerrissen, ihre Kinder einem ungewissen Schicken köwvU?^°"' ste zu zwingen, für etwas
n>° 9 ewollt hätten und auch heute nicht wollten, sur crn Phantom.
In den ersten Morgenstunden des Sonnabend sind die Zuge m der Tjchecho-Slowakei für den allgemein.«,, Ver- fllllt ""^kommen gesperrt und mit Reservist'n über-
Die Eisenbahnwaggons sind mit Inschriften übersät: „Wir wollen den Frieden". „Fort mit Venesch und Sirooq", „Wir wollen Arbeit und Brot", „Wir wollen kein Kanonenfutter sein". Teilweise sind die Waggons mit Kreidekarikaturen von Benesch und Sirovy bemalt, die alles andere als schmeichelhaft sind.