Ausgabe 
(14.9.1938) Nr. 253
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sbeilittfe vorgesehen

r der lausenden KmdrM e und Töchter der bauern. die m »en Hof verlassen müssen, werden. '

tehen, daß die lausenden l den durch eine in ein» luszahlbare Baue e. Dadurch wird es den 'ntlich erleichtert werden irden auszustatten.

llen des Mrers

-em BuchMein Kamps« k i eines Volkes« erklärt und i, »geführt:

rer faulen, ja verbrechen^ man heute die sozialen M eichen Familie behandelt,»,!, an Stelle dessen als olniitn :n Segens eines Volkes ch mehr dem Kind als dem b

nen Leitsatz des Führen ii iahren Nationalsozialist,!^ rr Finanz- und StencrpM «esolgt, soweit das in Wiiiti eits möglich war, nnd r hmen zu allgemeiner KS» g und zur Erhaltung der p üauernblutes getrossen. K nen nach Maßgabe der siw nen, so wie die ehernen U us im Interesse des deM

i in Treue und Er- eser ihrer inneren In diesem Jahr isratkonen zu »er- alsozialistische Be- !l.-Männer, die ii> tenlange stürmische

mutzten, um ihrem ,nd die Freude, die Demonstration der itschen Volkes beste lg der Hunderttau-

«rirbe int 7mal wöchentlich

Monatsbczug 2,30 eins chl. Zu- lrelloebühr- Postvezugspreis monakl. z^zv tLL leinschl. 51,80 Post- -eirungsgebükil zuzügl. 42 Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rcchtferrigi keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- §ms GmbH., Bremen, Gecren k-8. Fernsp:-: 5 41 21, Nachtr.u.Gonnkg. §111Z. Sprechz.: Verlag: werktl. 1213 Uhr: Schriftleitung Diens­tag und ffreitaa 12141314 Uhr.

Meiner Mim

parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien fjansestadt Vremen

Anzeigen - Graadpretfer

Die 22-ll,lli-8eile ,m Anzen oleil 13 ^4, die 78-mia-Aeile im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Fomilienanzeigen u. a.) sowie lonstige Bedingungen Preis­liste 7 kNachiaßslassel 01. siür An­zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr Annabmeschluß 16 Uhr Geschäftsstellen: In Bremen:

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches verkündungsblatt des Neichsstatttzalters in Oldenburg und vremen

Nr. 25Z / S. Zalirgang

Mittwoch, 14. September 19Z6

kinzelpreis 15 Npf.

Ver tschechische Mordterror rast!

Wieder neunSudetendeutsche niedergeknallt

planmäßige seuerübersiMe und öewnltakte in ganz Sudeten- deutschland / Standrecht über 8 vezirke verjüngt! / Vesristete sorderungen Konrad kenteins an die Präger Negierung / Nie Stunde der kntscheidung: Prag bat nun die letzte Selegenheit

seiger seuerüberfall

Aussig, 14. September

Ein seiger Feueriibersall tschechischer Friedensbrecher kostete am Montagabend wieder einem Sudetendeutschen das Leben!

Am Abend des 12. Septembers versammelte sich die Bevölkerung des Aussiger Bezirks, der unter den Drang- salicrungen und Gewalttaten der Tschechen stets beson­ders zu leiden hatte, auf dem Ringplatz in Aussig. In Tprcchchören wurde der Wille zu unverbrüchlicher Ein­heit des Deutschtums betont und das Selbstbestim- mngsrecht des Sudetendeutschtums unterstrichen. Zu der geordnet und in machtvoller Geschlossenheit versam- miten Volksgemeinschaft sprachen vom Balkon eines Mes herunter der neugewählte Bürgermeister Dr. i«chc und der Abgeordnete Ritter.

W Schluß der erhebenden Kundgebung für das Laschtum begaben sich die Teilnehmer gruppenweise ,/»oller Disziplin in ihre Heimstätten. Als ein Teil k von der Kundgebung Kommenden den Ort Schhn-

grietzen passierte, näherte sich ihnen frech provozierend unter beleidigenden Zurufen eine kleine Gruppe von Tschechen. Die Sudetendeutschen kümmerten sich nichr um die lärmenden Wegelagerer; darauf singen diese an, wild aus die Vorüberziehende» zu feuern. Der sudeten- deutsche Ordner Helmut Lang wurde sofort tödlich ge­troffen. Ein anderer Schuh traf einen an einem Fenster stehenden Einwohner Rudolf Vacha in den Hals.

Infolge der unbekümmerten Gewalttaten der hier eine Minderheit bildenden Tschechen, die schwer be­waffnet nach Lust und Laune morden und provozieren dürfen, hat sich der Bevölkerung von neuem Trauer und Erbitterung bemächtigt. Alle die den Feuerüber- fall miterlebten, brachten den Willen des Volkes zum Ausdruck, in einer eindeutigen und geschlossenen Kundgebung einen Strich zwischen sich und jenen zu machen, die auch in diesem Augenblick unfähig sind, die Bürgerrechte von Millionen Staatsbürgern zu schützen.

Dem entsetzlichen tschechischen Mordanschlag bei Aussig fielen im ganzen 5 Sndetendeutsche zum Opfer. Die tschechische Gendarmerie feuerte plötzlich ohne jegliche

Warnung in die Sudetendeutschen. Fünf von ihnen brachen auf der Stelle zusammen und wälzten sich in ihrem Blute. Da die tschechischen Schergen Miene nach­ten, erneut zu schiehen, entstand ein Durcheinander, so daß es längere Zeit dauerte, bis man an din in ihrem Blute liegenden Sudetendeutschen, von denen man drei sür tot hielt, herankam. Die Bilanz dieses seigen tsche­chischen llebersalles sind ein Toter nnd vier Schwerver­letzte. Ihr Befinden ist sehr ernst. Man tut von seilen der Sudetendeutschen alles, um die Schwerverletzten am Leben zu erhalten.

Sie schössen mit Vum-Vum!

Prag, 14. September.

Zu den unerhörten tschechischen Ausschreitungen, die sich im Anschluß an die Freudenkundgebungen in Aussig in dem Ortsteil Schönprießen ereigneten, werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Der von den Tschechen aus dem Hinterhalt ermordete FS.-Mann (Frei­williger Schutzdienst) Helmut Lang wurde durch ein Dum-Dum-Eeschotz niedergestreckt. Die Polizei fand bei ihren Nachforschungen in der Nähe der Mordstelle ab­geschossene Patronenhülsen und ein Dum-Dum-Eeschoß.

lerror ohne knde

Graslitz, 14. September.

Als am Dienstagmittag 280 sndetendeutsche Arbeiter, die auf reichsdeutschem Gebiet in Sachsenberg-Georgen- thal arbeiten, aus dem Heimwege am tschechischen Zoll- (Fortsetzung auf Seite 2)

VeutschSan- lM wieder einen Zepp

LZ. 150 fertiggestellt Vor der Werkstültenfastrt kin Meisterwerk deutscher Technik

(Oroktboriekt nnssros in krisäriebsboksn vsilsvcksn Hauptsobriktlsitsrs)

4. S. v. Friedrichshafen, 14. September. Ein unserem einzigartigen deutschen Luftschiffbau mißgünstiges Schicksal hat es gewollt, daß nach einer schönen Reihe wundervoll und glücklich verlaufener Lzeanfahrten des technischen WunderwerkesHinden- lmrg" dieses Luftschiff nach einer besonders glänzend verlaufenen Reise über das Meer am Ziel angelangt auf dem Landeplatz von Lakehurst in dem Augenblick sein vorzeitiges Ende fand, als sein älterer Bruder und VorgängerGraf Zeppelin" an der Ueberalte- rungsgrenze angelangt war. Dieser mußte aus Cichorheitsgründen abgewrackt werden, nachdem er eine Strecke von der Länge des größten Erdumfanges vierzigmal genommen, zurückgelegt hatte, trotzdem er seines immer noch llberausgediegen sich darstellenden Zu­standes gemäß noch ohne Weiteres eine ganze Anzahl von großen Fahrten hätte durchführen können. Das brave Luftschiff mutzte sein Ende nehmen und gemäß dem ErundsatzSicherheit vor allem" abgebaut werden: Deutschland aber war seit der Katastrophe von Lake­hurst bis heute überhaupt ohne Luftschiffe. Heute, da Mn das neue Luftschiff in der großen Bauhalle in «sticdrichshafen mit dem NamenLZ. 130" als das U9. seiner Art sokbeit fertig ist, daß es diese Halle Massen und seine erste Werkstättenfahrt anzutreten «»mag, kann gesagt werden, daß Deutschland 'nicht Minai solange, wie es tatsächlich dauerte, ohne ein Mchiff hätte sein müssen, wenn nicht die sattsam mannten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Vklium, mit welchem Stoff das neue Luftschiff hatte Mllt werden sollen, die Bauleitung gezwungen hätten, das in seinem Bau bereits weit fortgeschrittene bchiss nochmals umzubauen und es der nunmehr er­legten Wasserstosfgasfllllung anzupassen.

Das neue deutsche Luftschiff, das wie der glücklichste und erfolgreichste seiner Vorgänger den NamenGras Zeppelin" erhält, ist, wie Dr. Eckener beim gestrigen Zur Besichtigung von Werft und Luftschiff veranstalteten Plesseempfang in Fricdrichshafen mitteilte, eine Kompromißkonstruktion geworden, die zwar im Hinblick uns Sicherheit und auf Bequemlichkeit der Fahrgäste Es nur Erdenkliche bietet, aber gerade darum auch unt der Zahl der Fahrgäste gegenüber dem zuerst be- Mndencn Bauplan von 70 Personen auf 40 herab­sehen mußte.

Da im großen gesehen die Konstruktion eines Zeppe- ünluftschiffxg als bekannt vorausgesetzt werden darf, haucht hier lediglich dessen gedacht zu werden, worin Pch das neue Schiff von den alten, insbesondere von dem LuftschiffHindenburg" unterscheidet. Da fällt zu- sch in die Augen gleich die Abänderung der großen Motorengondeln, die, rechts und links seitwärts unter dem großen Schiffskörper angebracht, jetzt ihre gewal- ngen Luftschrauben vorn anstatt hinten haben und so- M nun als Zug- und nicht mehr als Druckpropeller wirken. Gut gelüftet und leicht überwachbar Störun­gen können während der Fahrt jeweils behoben wer- en enthalten die Gondeln zusammen vier Daimler- «enz-Dieselmotoren von 800 bis 840 PS. als Dauer- eqtung, wodurch das Schiff eine Höchstgeschwindigkeit l.!5 Kilometer in der Stunde erreichen kann, wäh- end man mit einer durchschnittlichen Marschgeschwin- Mit von 125 Stundenkilometern rechnet, laiin* ?^ölbrennstoff für die Motoren wird in großen Zb des Kiellausganges "untergebrachten Behältern

büiio Knknalimo von ckon letzten ^ibvlton am neuen ilvntaeben Imit^elrik! I-X 138. Knin.: IVeltdilä

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geführt. Eine sinnreiche Einbauung von Ballast- ssergewinnern ermöglicht den laufenden Ersatz des :ch den Verbrauch des Motorenöl eintretenden Ee- htsoerluftes mittels Wasser, das aus der Luft ge- en und aus Abgasen der Motoren als Wassernieder- aa gewonnen wird. Hierdurch UÜbrigt sich bei Lan- igen und sonstigen Notwendigkeiten das Ablassen baren Traggases.

)as Herz des Luftschiffes, als das man wohl die hrergondel bezeichnen kann, befindet sich vorn unter a Bug des Schiffskörpers. Höhen- und Seitensteuer, sowohl mit der Hand als elektrisch betätigt werben nen, mit allen für die Navigation notwendigen Jn- rmenten, Kreisel- und Magnetkompaß, Peilgeräte, henmesser nnd Echolot (letzteres zur Messung der he bei nebligem und unsichtigem Wetter), Schalt- eln für Gas und Ballast, Maschincntelegraphen, cnsprecher und alles, was die Geschwindigkeit und »torendrehzahl und die Füllung der Gaszellen an- ;en soll, ist an entsprechenden Geräten in dieser ndel untergebracht, über der die Funkstation für ze und fange Wellen sowie für den Sprechoerkehr gerichtet ist.

Sollen wir noch davon sprechen, wie schön, bequem, t und lustig die Fahrgasträume vonLZ 130" sind? e beiLZ 129" bieten sie Platz für 40 Fahrgäste

mit 20 zweibeinigen, auch als Einbetträume benutzbaren und größtenteils mit Aussicht auf die Landschaft ver­sehenen Schlafkabinen. Diese sind ausgestattet mit war­mem, kaltem und fließendem Wasser. Der Speisesaal ist erhöht in der Mitte des Schiffes, daneben Lese- und Schreibräume, abgetrennt davon eine Bar. Große Aus­sichtsfenster zu beiden Seiten erlauben den Blick in die Weite.

Für die bei großer Fahrt auf 41 Mann kommende Besatzung ist Unterkunft in den längs des Kiellauf­ganges angeordneten zrveibettigen Kammern geschaffen, wozu noch zwei Messeräume kommen, die kameradschaft­liches Zusammensein der jeweils dienstfreien Männer der Besatzung ermöglichen. Daß für Post- und Fracht­räume gleichfalls im Kiellaufgang gesorgt ist, braucht kaum eigens erwähnt zu werden. Ebenfalls im Kiel­laufgang finden Platz die Vorräte, die Ersatzteile, die Behälter für Ballastwasser Oel und Brennstoff.

Somit ist alles getan, um dem neuen deutschen Luft­schiffGraf Zeppelin" eine ebenso erfogreiche wie glück­liche Aufgabenersüllung zu ermöglichen zur Ehre Deutschlands, zur Freude aller neidlosen Menschen und zum Ruhme der europäischen Zivilisation. Wenn das Luftschiff aus der Halle gezogen wird und in seiner majcstätilchen Pracht in die Luft entschwebt, begleiten es die besten Wünsche des deutschen Volkes, das ebenso stolz und froh ist, wieder seinen Zepp zu haben.

Das MaÜ «t »aU/

(Von unssrsr Lsrlinsr Lekriktlsitnng)

rck. Berlin, 14. September.

Die ungeheure Spannung, mit der die ganze Welt nach Nürnberg blickte und die Schlußrede des Führers auf dem Parteikongreß erwartete, hat sich gelöst. Seine Erklärungen stehen heute im Mittelpunkt aller Erörterungen. In London, Paris und anderen Hauptstädten Europas fanden nach der Uebertragung der'hrerrede Ministerbesprechungen statt, die sich mit ihrem Inhalt und der dadurch geschaffenen Lage be­schäftigen. Die Extrablätter, die noch in der Nacht in allen Großstädten ausgegeben wurden, fanden reißen­den Absatz. Die Millionenmassen, die am Rundfunk den Worten des Führers lauschten, zeugten ebenso für die entscheidende weltgeschgichtliche Vedentund, die sie dieser Stunde beimaßen.

Wenn man die Kommentare der Weltpresse zu der in ihrer Klarheit, Wucht und Entschlossenheit unmiß­verständlichen Rede des Führers prüft, kann man im allgemeinen die befriedigende Feststellung treffen, daß sie richtig verständen wurde. Das PariserJournal" würdigt z. B. die Führerrede als Erklärungen eines Staatsmannes, der entschlossen sei, bis zum Ende und bis zu den letzten Konsequenzen die Rechte der Sudeten­deutschen zu verteidigen. Trotzdem habe er nichts gesagt, was als eine Drohung ausgelegt werden könnte. Das Blatt hält daher ein Uebereinkommen zwischen den Tschechen und den Sudetendeutschen immer noch für möglich, jedoch nur dann, wenn Frankreich und Eng­land keine Anstrengung vernachlässigen und vor keiner Mühe zurückschrecken würden.Oeuvre" registriert als Folge der Führerrede eine gewisse' Entspannung und verweist mit Genugtuung auf die nach den Worten Adolf Hitlers endgültig geregelte «lsäfsische Frage.

In ähnlichem Tenor sind die meisten Pariser Kom­mentare gehalten. Nur De Kerillis in derEpoque" spielt den Schwerhörigen, denn nach seiner Meinung hat sich der Führernicht deutlich genug" über seine Absichten ausgedrückt. Aber selbst er glaubt beton,en zll können, baß die Verhandlungstüren nicht zugeschlagen seien.

Am so erstaunlicher ist das Echo, das die außenpoliti­schen Darlegungen des Führers in gewissen Kreisen Londons gefunden haben. Zwar bemüht sich die Daily Mail" um ein sachlicheres Urteil, wenn sie es als einen Wahnsinn bezeichnet, wegen der tschechischen Minderheit einen allgemeinen Krieg zu entfesseln. Das Blatt tritt in seinen weiteren Ausführungen wieder für den in England in den letzten Tagen schon mehrfach diskutierten Gedanken einer Volksabstimmung in der Tschecho-Slowakei ein, die nach seiner Ansicht seit 20 Jahrenüberfällig" sei.Daily Expreß" erwidert dem Führer, daß England ebensowenig die Klingen wieder mit Deutschland kreuzen wolle, wie das Reich nach den Erklärungen des Reichskanzlers derartige Absichten habe. Eiwe friedliche Lösung des tschecho-slowakischen Problems sei nur durch einen drastischen Umbau dieses Staates möglich.

Man traut jedoch seinen Augen nicht, wenn man zu­gleich die Kommentare der LondonerTimes" liest. Dieses Blatt besitzt die ungeheuerliche Unverschämtheit, selbst den Führer in übelster Weise zu beschimpfen. Seine Ausführungen über die brutale Unterdrückung der Sudetendeutschen durch die Tschechen, die zahllosen Terrorakte und Zwischenfälle bezeichnet das Blatt als eineabsurde Verdrehung der Wahrheit" und im übri­gen habe der Führer nurdie an den Haaren herbei­gezogenen Anklagen der Sudetendeutschen wiederholt."

Die Wahrheit wurde am Montagabend durch den Führer in der Nürnberger Kongreßhalle verkündet.

Vnsror

Die Führerrede hat in der ganzen Welt unge­heuren Widerhall gefunden.

Die Blutopfer der Sudetendeutschen erhöhen sich von Stunde zu Stunde.

Konrad Henlein hat an Prag vier befristete For­derungen gestellt.

Adolf Hitler hat sich von Nürnberg wieder nach Berlin begeben.

Der neue Zeppelin LZ. 130 wurde in Friedrichs- hascn scrtiggestellt.

Der Beschäftigungsgrad in Deutschland hat den bisher unerreichten Stand von 20,9 Mill. erreicht. Das FlugbootNordwind"" überquerte den Atlantik in neuer Rekordzeit.

Korpssührer Hiihnlein gibt in einem Nachruf für den verstorbenen NSKK.-Standartcnführer Wilder den Befehl Adolf Hitlers bekannt, nach dem in Zukunft der Sturm 12/M K2 den NamenCarl Wilder« tragen soll.

Die 2tägige Felddicnstiibung des verstärkten IN. 65 in der Garlstedtcr Heide wurde beendet.

Der Präsident der Neichspostdirektion Bremen, Hubrig, wurde zum Ministerialdirektor ernannt. Das neue Feldzeichen unserer Reiter-SA. wurde feierlich eingeholt.

Einen Weltrekord stellte abermals Dänemarks Meistcrschwimmerin Ragnhild Hveger auf.