Ausgabe 
(27.7.1936) Nr. 204
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parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeijkers der Freien Hansestadt Vremen

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der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches Verkunöungsblott des veichsstatchalters in Oldenburg und Meinen

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Nr. 204 / 8. Jahrgang

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' London. 27. Juli.

Der englische Ministerpräsident Chamberlain hielt am Dienstagnachmittag im Unter­haus eine große Rede, in der er einen ausführlichen Ueberblick über die außenpolitische Lage gab. Besonders eingehend beschäftigte er sich mit der tschecho-slowakischen Frage, wobei er feststellte, daß die von der Opposition ausgestellte Behauptung, die Präger Regierung sei von England unter zu starken Druck gesetzt worden, nicht den Tatsachen entspreche. Im Interesse des Friedens fühle sich jedoch die britische Regierung moralisch verpflichtet» Vermittlungsdienste zu leisten.

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Die britische Regierung sei sich wiederum nur zü sehr bewußt, daß alles Material vorhanden ist, das zu einem Bruch des Friedens führen könne, mit allen unberechen­baren Folgen, falls dies« Angelegenheit nicht kühn und ckit einem vernünftigen Maß von Beschleunigung be­handelt würd«. Es sei Prag nahegelegt worden, so er­klärte der Ministerpräsident, das Statut zuerst mit den Volksgruppen durchzuberaten, ehe es vor das Parlament gebracht werde. Ein freiwilliges Abkommen zwischen den einzelnen Nationalitäten und der Präger Regie­rung wäre immerhin noch der beste Ausweg gewesen. Erst als sich herausgestellt haje, daß eine solche frei­willige Einigung nicht zustandekommen würde, habe sich England eingeschaltet.

Die Regierung habe sich entschlossen, den früheren Minister Lord Runciman als Untersuch« und Ver­mittler auf Ersuche« der tschecho-slowakischen Regierung nach Prag zu entsenden. Er sei in keiner Weise ein Schiedsrichter und würde unabhängig von der britischen Regierung sein. Es würde natürlich notwendig sein, daß ihm alle Möglichkeiten sowie alle Informationen .zur Verfügung gestellt werden, damit er seine Aufgabe zu erfüllen vermöge.. Man hoffe in London, in Runciman den geeigneten Mann für die schwierige Mission gesunden zu haben.

Chamberlain kam dann aus das deutsch-englische Ver­hältnis zu sprechen. Er erklärte in diesem Zusammen­hang, daß Adolf Hitler seinerzeit mit dem Abschluß des deutsch-englischen Flottenvertrages einen höchst prak­tischen Beitrag zum Frieden geleistet hätte, und damit den Beweis erbracht hat, daß ein vollständiges lleber- einkommen zwischen einem demokratischen und einem totalitären Staat möglich ist. Er sehe nicht ein, warum diese Erfahrung sich nicht wiederholen sollte. Dieser Bei­trag sür eine allgemeine Befriedung scheine ihm nicht voll anerkannt worden zu sein. Durch den Flottenvertrag sei ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, daß Deutsch­land und England sich auch in anderen lebenswichtigen Fragen einigen könnten. Die Bemühungen um eine deutsch-englische Verständigung müßten, so führte Cham­berlain weiter aus, im Interesse der Wiederherstellung des Vertrauens in ganz Europa weiter fortgesetzt werden.

Der Ministerpräsident sprach sich dann auch sehr be­friedigt über den Besuch des englischen Königspaares in Paris aus. Die Freundschaft der beiden demokra­tischen Länder, die gerade jetzt sehr herzlich sei, wäre jedoch gegen kein drittes Land gerichtet. Sie müsse als ein Pfeiler des Friedens angesehen werden. In bezug auf Spanien betonte Chamberlain, daß er leider

noch keine Aussicht auf eine rasche Beendigung des furchtbaren Kampfes sehe. Die Regierung brauche jedoch nicht besonders aufgefordert zu werden, jede Gelegen­heit zu einer Vermittlung im spanischen Bürgerkrieg und zur Herstellung eines Waffenstillstandes zu ergrei­fen. ,Es gebe jedoch Augenblicke, in denen es sehr ge­fährlich sei, sich einzumischen. Dies halte die Regierung davon ab, unter den gegenwärtigen Umständen einzu­greifen.

Zu den englisch-italienischen Abkomme« erklärte Chamberlain, daß es nur nach einer Regelung der Spanien-Frage in Kraft treten könne. Es sei nicht Schuld der italienischen Regierung, wenn diese Vorbe­dingungen noch nicht erfüllt seien. „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Zurückziehung der ausländischen Freiwilligen aus Spanien zu erleichtern, damit dieses Land aufhört, «ine Bedrohung für den Frieden Europas darzustellen."

Chamberlain wandte sich nun den Beziehungen Groß­britanniens zu den Vereinigten Staaten zu. Diese seien noch nie besser gewesen als gegenwärtig. Was

die Dandelsvertragsverhandlungen -betreffe, so sei er der Ansicht, daß es sich hier nicht um ein bloßes wirt­schaftliches Abkommen, sondern darüber hinaus um einen Beweis für die Möglichkeit einer Zusammenarbeit der beiden größten Länder handele. Das könne ein Vorläufer für eine weitere politische Weiidüng sein. Was die Lage im Fernen Osten betreff«, so sei die bri­tische Regierung zu der Schlußfolgerung gelangt, daß man ein Sondergesetz zur Ermöglichung einer Anleihe an China nicht rechtfertigen könne, weil die Sicherheiten für diese Anleihe nur einen hypothetischen Wert haben würden. -Das schließe jedoch nicht aus, daß man China auf ander« Weise finanziell helfe. Gewisse Vorschläge würden zur Zeit hier geprüft. Großbritannien sei zur Zeit durchaus nicht im Fernen Osten uninteressiert. Wenn Japan sage, daß es seine Interessen schütze, io müsse es anerkennen, daß auch Großbritannien Inter­essen in China habe. Großbritannien könne nicht zu­sehen, wie seine Interessen hier gestört würden.

Am Schluß seiner Ausführungen wandte sich Cham­berlain der Genfer Liga zu, deren Lage als vorüber­gehend anzusehen sei. Wenn man in Genf auch auf die Anwendung von Gewalt verzichten müsse, so bliebe ja genug anderes zu tun. Chamberlain schloß mit der Fest­stellung, daß sich die Atmosphäre allgemein aufge­hellt habe. Auf dem gesamten Kontinent sei eine Ent­spannung der Lage eingetreten, die vor sechs Monaten noch bedrückend gewesen sei. Zu dieser Besserung der Atmosphäre und der Minderung der Spannung, glaube er, habe die britische Regierung ihren Beitrag geleistet. Sie beabsichtige, das fortzusetzen. Sie hoffe, auf diese Weise Sicherheit und Vertrauen nach Europa zurückzubringen.

Paris zu Nuncimans kntsendung

Paris, 27. IM.

Die englische Initiative, zur Lösung des -tschecho­slowakischen Problems Lord Runciman nach Prag zu entsenden mit dem Ziel, ein Abkommen mit den Su- detendeu-tschen zu erleichtern, bildet das Haupt-ge­sprächsthema in deck außenpolitischen Kommentaren der Pariser Blätter. Der dem Quai d'Orsay nahestehende „Petit Puristen" erklärt, daß die englische Initiative, die von der Besorgnis beseelt sei, den Frieden zu wah­ren, die volle Zustimmung der französischen Re­gierung finde. Das der Tschecho-Slowakei verbündete Frankreich könnte zwar nicht der Vermittlungsaktion beitreten,' wohl aber sei abgemacht, daß Frankreich sorgsam auf dem laufenden gehalten und unterrichtet würde. Das Blatt verspricht sich von dem Eintreffen Lord Runcimans in Prag eine bessere Atmo­sphäre und weift auf das persönliche Ansehen des englischen Ratgebers und auf die Autorität seiner Re­gierung hin,' hierdurch könnte das gegenseitig« Miß­trauen beseitigt und eine Lösung erreicht werden.

„Excelstor" spricht von einer „Beruhigung.über Mit­teleuropa" und -betont, daß Prag die englische Ver­mittlung für die Regelung des sudetendeutschen Pro­blems angenommen habe. Für die Wahl Lord'Runci­mans sei eine eingehende Kenntnis der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Fragen Mitteleuropas ausschlaggebend gewesen.

Der Außenpolitik« des „Journal" bringt dem engli­schen Ministerpräsidenten Chamberlain, seine hohe An­

erkennung zum Ausdruck und wünscht ihm für seine kühne Unternehmung alles Gute. Jedenfalls habe Großbritannien jetzt die sudetendeutsche Angelegenheit in die Hand genommen.

Während der sozialdemokratische „Populaire" nur rein meldungsmäßig di^ Zustimmung der tschecho­slowakischen Regierung zu dem britischen Vorschlag der Entsendung Lord Runcimans verzeichnet, tobt und schäumt die kommunistische „Humanitä" selbstverständlich gegen den Londoner Plan wie gegen die englische Diplomatie und verschont auch keineswegs die fran­zösische Diplomatie.

Ne SSP. ist bereit,

eine objektive Informierung zu ermöglichen

Prag, 27. IM.

Das sudetendeutsche Sägeblatt „Die Zeit" nimmt in ihrer Mittwochausgabe zu der Entsendung Lord Ru-nci- mans nach Prag Stellung. Der Zweck dieses Besuches wäre, das Problem und die Ursachen der Meinungs­unterschiede über dessen Lösung zu untersuchen. In maß­gebenden Kreisen- der Sudetendeutschen Partei erkläre man, daß die Sudetendeutsche Partei selbstverständlich immer bereit sei, durch Darlegung ihres Standpunktes eine objektive Informierung zu ermöglichen und da­durch beizutragen, daß das- schwierige Nationalitäte-n- problem einer Lösung nähergebracht wgrde.

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kiukiang von den Japanern eingenommen

Me tstinesisksten Stellungen am llangtse und die Löwenforts gefallen

Schanghai, 27. Juli.

Im Verlause des Dienstags ist es den japanischen Truppen gelungen, die Stadt Kinkiang völlig in ihren Besitz zu bringen und die chinesischen Truppen restlos zu vertreiben. Japanische Einheiten wurden zur Ver­folgung des Feindes eingesetzt.

Ein japanischer Konsul ist bereits in Ki-utiang ein­getroffen, um Feststellungen über eventuell an auslän­dischem Eigentum eingetretene Schäden infolge der Kampfhandlungen zu treffen.

Japanische Kriegsschiffe beschossen die chinesischen Stellungen am Yangtse einschließlich der Lowenforts. Nach einer Mitteilung des japanischen Sprechers sind auch die Löwenforts gefallen.

die öedeutung der Einnahme stiukiangs

Die durch Extrablätter verbreitete Einnahme Kiu- kiangs wird in militärischen Kreisen als entscheidender Fortschritt der Vorbereitung des Angriffes au-s Hankau bezeichnet.. Ki-ukiang, -das Stützpunkt des äugeren Ver- teidigungscrürtels von Hankau war, habe als Ausgangs­stellung der am Hangle angesetzten sapanr'chen An- griffstruppen Bedeutung. Durch -die Einnahme dl^er Stadt sei nunmehr auch eine Brücken-kopfstellung zur Sicherung des Uebergangs der japanischen Angnfss-

armee über das Seen-göbiet südlich von Hnkau geschaffen,, womit ein weiterer wichtiger Verteidigungsabschnitt Hankaus verloren sei.

die japanischen Unterhändler sind zurückgekehrt

Die beiden japanischen' Unterhändler, die vor acht Tagen von ihrem Abschnittskomm-andeur zum sowjet- russischen Erenzkommando entsandt worden.waren, um Vorschläge und Forderungen in Angelegenheit des Zwi- schenfalles bei Schanfeng zu machen, sind gestern mittag endlich zurückgekehrt. Sie überschritten die Grenze nahe Schamfeng. _

Oer Vormarsch auf Valencia

Verbindung mit den Levantestreitkräften hergestellt

Bilbao, 27. Juli.

An der Valenciafront schreitet der Vormarsch der Francotruppen, die jeden Widerstand des Feindes bre­chen, unaufhaltsam fort. Nördlich von Scgorbe wurde der Ort Pavias besetzt, wgdurch die Fronteinbuchtung beseitigt werden konnte und die Verbindung mit den Levantestreitkräften hergestellt wurde. Bei der Er­oberung mehrerer feindlicher Stellungen an der Le­vantefront ließen die Roten über 200 Tote zurück und verloren viel Kriegsmaterial und zahlreiche Gefangene.

Im weiteren Verlauf der Süuberungsaktion an der Cstremadurafront wurden zwei rote Divisionen, zahl­reiche politische Kommissare und ein bolschewistischer „Generalstab" gefangengenommen. Ferner fielen den nationalen Truppen mehr als 100 Maschinengewehre in die Hände. An allen Fronten wurden die Operationen durch die Luftwaffe wieder tatkräftig unterstützt. Bei Almorchen an der Estremadürafront konnte ein roter Panzerzug in Brand geschossen werden. Ferner wurden von der nationalspanischen Luftwaffe die Hafenanlagen von Sän Feliu de Euixols mit gutem Erfolg bom­bardiert. Wie der nationalspanische Heeresbericht weiter meldet, haben die Bolschewisten im Raume zwischen Tortosa und Flix eine Offensive angesetzt, wobei sie versuchten, den Ebro zu überschreiten. Sofort durch­geführte Gegenangriffe der Nationalen brachten dem Gegner mehrere tausend Mann Verluste bei.

Vorstöße der nalionalen Luftwaffe

Montag, um 21 Uhr, haben nationale Flieger erneut die Munitionsfabrik von Gandia an der Lmmnteküste Lombardiert. Die Wirkung der Bomben hat zahlreiche Brände in der Stadt hervorgerufen. Andere Einheiten der nationalen Luftwaffe, haben zu gleicher Zeit den Bahnhof von Vendrell, 29 Kilometer nordöstlich von Tarragona. erfolgreich mit Bomben belegt.

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zv^n. Brems«, 87. FllK.

Die hohe Sonnenzelt des Jahres 1938 kann sich nicht aus jenem Völkerfrühling entfalten, den wir alle und mit uns die Welt, die guten Willens ist, heißer denn jemals ersehnen. Wer in den letzten Monaten an dieser Stelle, der besonders der wahrheitsgetreue politische Wetterbericht einge­räumt ist, nach Gut-wett-er suchte, konnte sogar mit fanatischem Optimismus . nicht mehr als schwache Anzeichen finden, aus denen sich in unbe­stimmter Ferne vielleicht Entspannung, Klärung und Friedenswär-me herausbilden könnte. Tag sür Tag und Schlag auf Schlag brauen und ent­laden sich in den unzählbaren, kaum noch örtlich zu begrenzenden Wetterzentren die Gewitter über einer gärenden Welt. Völker, Nationen, Konti­nente und — noch unheilvoller — Begierden, Phantome und Phantasmen einer internationalen, aller Zucht und Verantwortung entfesselten Unter-- und Unmenschenbrut drängen und stoßen sich hart im Erdenra-ume, und über einer verfinsterten Welt knistern die Funken, die den an allen Ecken und Enden gehäuften Zündstoff in jedem Augen­blick zum Weltbrand zu entfachen drohen. Mit Recht ist auch in diesen Spalten wiederholt warnend bezweifelt worden, ob der faltenreiche Mantel der „hohen" Diplomatie jene Flä-mmen zu ersticken vermag, die immer wieder aufzüngeln, weil auch »eine gewisse Feuerwehr in Gens jeden Großalarm verschläft oder mit leeren Schläuchen löschen will. Und bis aus den heutigen Tag scheint es nicht, Laß das blutrote Gespenst des Krieges verblassen und vergehen könnte, solange noch jeder Heroldsruf des Friedens im chaotisch brau­senden Konzert der Völker untergeht und solange noch die offenen und verkappten Handlanger des Mars -den wüsten Totentanz der „Interessen" dirigieren. Wie wenn kein Raum und keine Zeit mehr wäre für die stillen Klänge aus dem Reich der Seele, wie wenn auch das innere Gesicht der Völker zur Fratze entstellt und -der reinmenschliche Klang seiner Sprache -brüchig oder gar stumm geworden wäre . ..

Besteht nicht angesichts und inmitten einer waf- f-enstarrenden Welt, die nur noch durch den Willen weniger Männer höherer Einsicht mühsam gezügelt wird, die Behauptung zu Recht, daß jede außer­halb des nackten Selbsterhaltungstriebes eingesetzte -seelische Energie verpufft und sür die unerbittlich notwendige Verteidigung der materiellen Lebens­güter verloren sei? Dürfen wir überhaupt noch die Sonne suchen, wenn das eherne Schicksal unseres Jahrhunderts uns zwingt, fortwährend unter dem Schatten des Hasses unserer Urseinde zu leben? - Wie lange hat sich unser Volk dem erstickenden Druck dieser Fragen gebeugt und ist damit in den Nachkriegsjahren den Weg der Ent­sagung und Verzweiflung gegangen, aus dem es scheinbar keine Rettung mehr gab! Als aber die Stunde der Wende Kam, jener Wende, die wir heute immer mehr als das deutsche Wunder be­greifen lernen, da schlugen angesichts der ganzen Welt die Besten von uns, und einer vor allem, diesen würgenden „Problemes" die Faust ins starrende Medusenantl-itz und bannten den töd­lichen Zauber -der zügellosen Selbstvernichtung und feigen Lebensgier mit -dem Feuer der Vater­landsliebe und des Opfers. Mit diesem Schlage und in dieser Flamme brach der höhere Sinn des Lebens i-m deutschen Volke aus, und seitdem haben wir Jahr sür Jahr eben jene Seelenkraft, die sich dem Nutzen des Augenblicks entzieht, mit

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Die Japaner haben Kinkiang eingenommen. Chamberlain setzte sich im Unterhaus sür deutsch­englische Verständigungsverhandlungen ein.

Die britische Regierung hat Lord Runciman als „Untersucher und Vermittler" nach Prag entsandt. Der neue Kommandeur der Bremer Schutzpolizei, Oberst Schroers, begrüßte in Holdheim die Tiroler Hitler-Urlauber.

Morgen findet in Vremen durch Brigadesiihrer Furholzer eine Kranzniederlegung am Ehrenmal zum Gedenken an die Blutopfer der Ostmark statt.

Für die Argo-Rcederei lief ein neuer Dampfer vorn Stapel.

Die Firma C. Lorenz hat sich an Focke-Wulf be­teiligt.

Die Regatta Kristiansand—Kopenhagen gewann die Bremer Jacht „Wanadis".

Niedersachsens Futzball-Eauels besiegte in Vreslau den Gau Brandenburg.

Auf der 17. Etappe der „Tour de France" wurde der Deutsche Weckerling Etappensieger.

Der Stellvertreter des Führers beglückwünschte die kühnen Bezwinger der Eiger-Nordwand.

In den Alpen ereigneten sich wiederum zahlreiche l tödliche Abstürze.