' Atz
ü!«
^SN^z,
«, scheint 7mal wöchentlich
Monalsbezug 2,30 einschl. Zustellgebühr- PostbezugSpiels monatl. 2,g0 M« (einschl. 51,80 Postzeitungsgebühr) zuzügl. 42 ^ Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreise«. Verlag: NS.-Gauverlag'Weser- Ems GmbH., Bremen, Teeren 6-8. Fernspr.: 5 41 21, Nachtr.u.Sonnig. §1115. Sprechz.: Verlag: werkil. 12—13 Uhr- Schriftleitung Dienstag und Freitag 1216—13)6 Uhr.
-reiner Zeitung
parteiamtliche Tageszeitung
Uas Amtsblatt des legierenden lürgermeisters der freien kjansestadl Vremen
Anzekgrn - SrundpreiseV
Die 22-lluu-Zeile im Anzeigenteil 13 ^/, die 78-uuu-Zeile im Tert- teil 75 Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis-- liste 7 (Nachlaßstaffel S). Für Anzeigen durch den Fernsprecher kein« Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: Sn Bremenr
Geeren 6—8, Fernsprecher Nr- 5 4121, Nachtruf und sonntagsi ^Fernsprecher Nr. 5 II 15t Obern-- straße Nr. 86, Fernspr. 5 41 21, In Oldenburg, Staustraße Nr. 21, Fernsprecher Nr. 86 09.
der Nationalsozialisten Vremens
flmiiiches Verkündungsblail des leichsstalllialrers in Oldenburg und Meinen
.« , >d. i
«kz, v.!l>
Nr. 1S4 / 8.Jahrgang
Sonntag,»1?. Juli 1SZ8
Linzeipreis 15 Npf.
--N- ^
»'»«»!!!
«Nil »IM ii«,
l
»in»«
j,
IlliM ich«, üllitt ISPR
-d°d-l°- Sg°e,i »'
IMS
t.N
IS.A
Sie Koalition -er „Sölzne Israels"
fllsrei» Nosenberg geißelt die welrberrsckafts
ansprüche plljudas
Konkurse
Otto
7. w. d. 2. in
Berlin, 17. Juli.
Der „Völkische Beobachter" veröffentlicht einen Artikel Alfred Rosenbergs, der sich mit den Auslassungen der jüdischen Zeitschrift „The American Hebrew" in Amerika beschäftigt, die die „Bremer Zeitung" bereits in ihrer Nummer 181 vom 14. Juni ds. Is. ans Licht der deutschen Öffentlichkeit stellte. In schamloser Offenheit werden in dem Artikel des jüdischen Blattes die letzten Ziele des Judentums enthüllt und mit unerhörter Deutlichkeit aufgedeckt.
V»r!e>c>,z,eN»dr«» -
re. Sn SsttlsiMistM ÜWi« z«, -1
, DsmeickiiteeMlLt. »
1SI»it Im SuiI. vis Zsdl S« KLZ S°ii voi IMW ew IM Lm »Z ». Lot SiesM LMkm mirSeit-l-'I ms-i II IN y!iIO> WI M Mr- l s lUIAi Ilill. r,I °Sw «
». üs» KlltdsdsL mk Sei kost,Ä^» , ,t«e»Ss « st«) W1 Dl, i»I,! I <«.I! WI. M.' !
ilki- xmükeii 7sr/Ms»kM km , eins SsoWs .Voloi'ea/iriiS. s-'erMiwllx ÄSk ia LmoM iilisger bkMWzt Sw MW i LborelwwL. M Tiexa MowSuslns im Slsses?iMeoi ! Vkockm lunmt« Si« m mopss mit einer ileWlsistMlI ntt in UWUM in betrieb x» Inge destebt E mei üentr-lq »t Ons kür Srei stsdvnäs V-E M Lebsirnn? von InSrutueöl»! itst nneb sn« litnnsn s!n?«»^
iiSentlieb rnkrieSsnstsllenliE
rnncklsgs kni biwltigs Men.
Die Entgegnung Rosenbergs lautet:
Die Weltpresse und viele Rundfunksender in den verschiedensten stauten sind wieder einmal bemüht, nicht gehaltene Reden sühnender deutscher Persönlichkeiten als authentisches Material zu verbreiten und eine planmäßig« Hetze gegen das Deutsche Reich zu inszenieren. Wie es wohl nicht zweifelhaft sein kann, hat der jüdische Bolschewismus in Prag alle Anstrengungen gemacht, um durch immer wieder neue politische und sonstige Provokationen Konflikte herbeizuführen, die geeignet wären, banz Europa in einen furchtbaren Zusammenstoß zu verwickeln. In diesen Tagen mußte Deutschland erneut auf einen infamen Versuch aufmerksam machen, den ein großes Judenblatt in London in die Welt ge- I setzt hatte, um eine tiefe Verfeindung zwischen dem ^deutschen Volk auf der einen Seite und dem englischen und französischen auf der anderen herbeizuführen. Merkwürdig ist dabei, daß, während diese Zeitungen Lügen- nachrichten fabrizieren und «in großer Teil der anderen Weltpresse jegliche gedruckte Aeußerung aufgreift, dies irgendwie verdreht, als der sogenannte deutsche 'Imperialismus dargestellt werden könnte, die gleichen Leute die unverschämtesten jüdischen Drohungen an die
Welt einfach zu übersehen belieben, selbst wenn diese frechen Drohungen gröbste Beleidigungen des englischen oder französischen Volkes enthalten. Wir möchten deshalb an dieser Stelle heute die Aufmerksamkeit der französischen, englischen und amerikanischen Staatsmänner auf eine jüdische Aeußerung lenken, die sie — vielleicht — übersehen haben, die aber zur Kenntnis ihrer Völker zu bringen heilsamer wäre, als die Hetz« gewisser Zeitungen gegen das Deutsche Reich zuzulassen. „The American Hebrew", «ine in den Vereinigten Staaten erscheinende jüdische Zeitschrift, brachte in ihrer Ausgabe vom 3. Juni 1938 einen Aufsatz, der sich eingehend mit der jüdischen Weltpolitik befaßt und den Titel trägt: „Wird Eli Eli über Horst Wessel siegen?"
In diesem Aufsatz wird gesagt, daß die Koalition zwischen England, Frankreich und Sowjetrußland sich gemeinsam dem siegreichen Zug des vom Erfolg berauschten Adolf Hitler entgegenstellen würde, und, ob nun zufällig, oder mit Vorbedacht, aber in jedem dieser Länder stehe an wichtigster Stelle ein Jude. „In den Händen von Nichtariern liegt das Leben von Millionen."
Dann wird ausgeführt: Leon Vlum sei zwar zur Zeit nicht mehr Premierminister in Frankreich, aber Daladier habe die Schwere der Regierung — wohl nur für kurze Zeit — auf seine Schultern genommen. Blum sei ein hervorragender Jude, „er kann noch der Moses werden, der noch zur rechten Zeit die Schöne (das französische Volk) aus der Wüste führen wird". Danach wird festgestellt, daß Litwinow, also der „russische" Autzen- kommissar, ein großer Jude sei, der zur Rechten Stalins sitze, „dieses kleinen Zinnsoldaten des Kommunismus!" Litwinow sei jetzt schon so groß geworden, daß er jedem Genossen aus der Internationale über den Kopf gewachsen sei, „mit Ausnahme des Wächters des Kremls mit blassem Gesicht". Stalin wird sich freuen, daß die Vlutgenossen Litwinows, und dieser selbst wohl auch, ihn als einen „Zinnsoldaten" betrachten.
Von Litwinow wird dann gesagt, daß dieser „durchdringende und talentvolle Mann" den französisch-sowjetischen Pakt erfunden und in die Tat umgesetzt habe. „Er war es, der Roosevelt hineinlegte'. . . bezüglich der Errichtung von Handelsbeziehungen ... Er war es, der bis zur Grenze der diplomatischen Erfolge gegangen ist, indem er das konservative von den Eton-Schülern in Zylindern regierte England zwang, in freundschaftlichste Beziehungen zum roten Rußland zu treten." Mit diesen Eton-Schülern ist offenbar in erster Linie Herr Eden gemeint, dessen sowjetrussische Sympathien notorisch sind.
(Fortsetzung auf Seite 2)
News liironkle" hetzt und lügt weiter
viesmal die Mecho-Slowakei — dreiste Lrstndungen über angebliche deutsche flngriffsabsichten
London, 17. Juli.
Unter der Ueberschrift „Tschechische Spannungen und Nazi-Truppenbewegungen" berichtet ein Sonderkorrespondent des „News Chronicle" über die zunehmende Nervosität in Nordböhmen und eine angeblich steigende Propaganda der Henlein-Partei.
Ebenso wie vor dem 21. Mai — dem kritischsten Wochenende seit dem Kriege — habe Henlein die Tschecho-Slowakei verlassen. Er sei mit seiner Familie nach Deutschland gegangen und — wie immer nach seiner Abreise — habe in den Grenzgebieten eine lebhafte Propaganda von Mund zu Mund eingesetzt. Immer und immer wieder bedrohten die Anhänger Henleins den demokratischen Teil der Bevölkerung, und es werde der Tag der Abrechnung bald da sein. (!) Der Berichterstatter behauptet dann weiter, daß Mitglieder der Sudetendeutschen Partei nur ihre Parteiblätter lesen dürften und daher nicht wüßten, was im Aus- lande vorgehe.
Z Die deutsche Bevölkerung verweise aus eine Zusam- menziehung deutscher Truppen aus Truppenübungsplätzen und auf den Befehl der Henlein-Partei, daß alle Parteimitglieder für eine neue deutsche Aktion bereit sein sollten. Henlein habe an alle Parteiorganisationen im sudetendeutschen Gebiet einen Befehl erteilt, daß alle Arbeiter der Partei sich für einen Generalstreik bereit halten sollten, der mit der Verkiindung des Nationali- tätenstatuts beginnen solle. Man verspreche außerdem, daß die darauf folgende Unordnung durch Deutschland sehr bald ausgenutzt werde» würde. Offen bereiteten stch die Nationalsozialisten in den deutschen Gebieten sür eine militärische Aktion vor. Deutsche Soldaten, die nach der Tschecho-Slowakei desertiert (!) seien, erklärten, daß die deutschen Manöver nur deshalb abgesagt seien, um Truppen so unauffällig wie möglich in Grenzstädten und aus Truppenübungsplätzen zusammenziehen zu können.
>, Der Voykott tschechischer und jüdischer Läden greife immer weiter um sich, so daß viele Kaufleute und Industrielle ihre Unternehmungen in die slawischen Gebiete verlegten, was wiederum weiteren Zündstoff für die Angriffe der Henlein-Anhänger auf tschechische Juden, Demokraten und Katholiken gebe. Durch die Erklärung des offiziellen katholischen Organs, daß die Römisch-Katholisch« Kirche Wünschen von Eltern, Henkeln zum Paten ihrer Kinder zu machen, nicht stattgebe, sei der Terror gegen Kirche umv Geistliche wieder aufgeflackert.
Aus der tschechischen Seite sei die Bevölkerung sich stets bewußt, wie gefährlich die Lage sei, der sie in naher Zukunft gegenüberstünde, besonders im August. Man treffe daher Vorsichtsmaßnahmen, falls sich aus einer erneuten Spannung die Vorgänge des 21. Mai wiederholen sollten. Verschiedene Besuche deutscher Generäle in Wien und Budapest, Trnppenzusammenziehungen an der österreichjsch-tschecho-slowakischen Grenze und der Anblick iewasfneter Donauschisse unweit von Preßburg regten zu weiteren Vorsichtsmaßnahmen an.
Obwohl die militärischen Maßnahmen in Oesterreich zum Teil auf die dortigen inneren Schwierigkeiten zurückzuführen seien, vertrete man in Prag doch die An- sicht, daß «s nicht wahrscheinlich sei, daß die Schwierigkeiten in Oesterreich Hitler davon abhalten würden,
seine Pläne in der Tschecho-Slowakei durchzuführen. Die Zunahme innerer Schwierigkeiten möge mehr oder weniger der Grund dafür sein, die Unzufriedenheit der Bevölkerung abzulenken. In Prag wisse man, daß von einem Wochenende zum anderen die Lage immer gespannter werde.
Verlauste Natten über kngland
Seltsame Phantasien einer französischen Wochenschrift
Berlin, 17. Juli.
Wie erst jetzt bekannt wird, hat die französische Wochenschrift „Cyrano" am 8. Juli einen Artikel „Seltsame Experimente" veröffentlicht. Darin wird behauptet, daß nach einem Geständnis eines angeblich in England verhafteten deutschen Arztes deutsche Sportflieger
in England aus einer Höhe von 509 Meter Ratten herabgeworfen hätten, die voller Läuse seien. Diese Ratten seien in deutschen Laboratorien gezüchtet worden und Träger von verschiedenen Krankheiten gewesen. Die Ratte» wären in der Luft krepiert, die Läuse hätten den Kadaver verlassen und bei Menschen und Tieren neue Heimstätten gesucht. Ueberall, wo die deutschen Touristenslieger-Spione herumgeflogen wären, seien kleine Epidemien ausgebrochen. Die Deutschen hätten so die Wirksamkeit ihrer Experimente feststellen wollen. In Frankreich seien nach englischen Behauptungen schon ähnliche deutsche Experimente gemacht worden.
*
Es dürfte sich hier nicht um Ratten gehandelt haben, sondern um weihe Mäuse, die die Redaktion des „Cyrano" infolge zu anhaltenden und umfangreichen Kognakgenusses gesehen hat. Delirium tremsirs ist ein Leiden, das bei Redakteuren vom Schlag des „Cyrano" schon öfter zu bemerken gewesen ist und das augenblicklich im besonderen Maße in der Redaktion des „News Chronicle" grassiert.
Tschechen Ziesten Iruppen zusammen
von sroppau bis lrautenau find vrenzsperren eingerichtet
Maschinengewestrstände
offene Seschich- und
Waldenburg (Schlesien), 17. Juli.
Seit gestern morgen sind im gesamten Grenzgebiet von Troppau bis Trauten»« neue tschechische Truppen- zusammenziehungen zu erkennen. Die Straßen sind wieder militärisch besetzt. Es sind wieder Grenzsperren eingerichtet worden, man kann mit dem Fernglas osfene Geschütz- und Maschinengewehrstände erkenne». In vielen Gegenden wimmelt es von Militär. Braunau ist mit einem neuen Regiment belegt worden. Der sudetendeutschen Bevölkerung hat sich wiederum große Unruhe bemächtigt, zumal ihr diese militärischen Maßnahmen nach der schweren Schädigung der ganzen bäuerlichen Bevölkerung durch die seinerzeitige K Wochen lange Mobilisierung jetzt mitten in der Erntezeit erneut schweren Schaden zufügen und die Einbringung der Ernte außerordentlich behindert. An vielen Stellen sind erneut Gespanne und Pferde beschlagnahmt und zahlreiche Wirtschaftswege gesperrt worden.
Wie wir erfahren, hat Prag es für gut befunden, gestern nachmittag noch seinen Gesandten beim Auswärtigen Amt in Berlin vorsprechen und dort mitteilen zu lassen, dah seitens der tschecho-slowakischen Regierung keinerlei Mobilmach nngsmaßnahmen getroffen worden seien. Demgegenüber wäre zu sagen, daß nicht von Mobilmachungsmatznahmen, sondern von militärischen Truppenbewegungen
in der Nähe der deutschen Grenze die Rede ist, und diese der Gesandte nicht in Abrede gestellt hat.
Im übrigen ist noch festzustellen, daß tschechische und der Tschecho-Slowakei befreundete Blätter oe- hauptet haben, Deutschland ziehe-Truppen gegen die Tschecho-Slowakei zusammen. Diese Blätter haben ihre Behauptungen mit dem Umstand begründet, daß auf Uebungs- plätzM — 100 Kw von der deutschen Grenze entfernt —, ebenso wie aus den übrigen Uebungsplätzen des Reiches Truppenteile zu ihren Sommerübungen zusammengezogen worden sind. Prag kann ruhig schlafen, .Deutschland tut ihm nichts, wenn es sich endlich eines artigen Benehmens befleißigt. Deutschland hat es nicht nötig, wie der kleine tschechische Gernegroß mit dem Säbel zu rasseln und braucht auch nicht, wie es Prag nach seiner Mobilmachung zu einem „Kriege ohne Gegner" tat, zur Stärkung seines Ansehens einen Sieg an die Wand malen, wo gar kein Krieg war. Dafür aber ist es höchste Zeit, datz nun endlich einmal dem tschechischen Tunichtgut die ihn betreuenden Mächte den Standpunkt dahingehend klarmachen, daß ihm nicht weiter erlaubt sein kann, mit hohlem Wasfengetöse Europa zu beunruhigen.
Des
Ltop cisn jücliseksn Wsltrnseklplsnsn!
s. L. O. Bremen, 17. Juli.
Die mit allen Mitteln gerissener Greuelpropaganda seit einigen Tagen aus Hochtour laufende Kriegshetze gegen Deutschland treibt wie ein unaufhaltsames Verhängnis der Katastrophe zu, wenn ihr nicht endlich von dem vereinten Wollen aller verantwortungsbewußten Kräfte Europas ein ganz entschiedenes Halt geboten wird.
Der Koalition der „drei Söhne Israels" mit deren Rachekriegsplänen gegen Deutschland (wie wir bereits in unserer Ausgabe vom 4. Juni, Nummer 181, berichten konnten) das amerikanische Judenblatt „American Hebrew" in echt jüdischer Frechheit sich brüstete, mutz endlich einmal Lis Koalition der anständigen Menschheit entgegengestellt werden. Denn diese ist es schließlich, die für Judo in einem Rachekrieg zu bluten und zu leiden hätte, wohingegen die Anstifter solchen Krieges zu Hause händ ererbend Geschäfte machen und sich ihres wohlgelungenen Tricks, die Völker gegeneinander zu hetzen, schadenfroh erfreuen könnten.
Wir, die wir den Völkern Europas vertrauen^ daß sie den Frieden und Gerechtigkeit rm Zusammenleben der Nationen wollen, vertrauen auch ihren Staatsführungen (mit Ausnahme der weiterhin krumme Pfade ziehenden tschecho-slowakischen Regierung) und erheben darum dringend die Mahnung, daß sie im Interesse des Friedens und der europäischen Menschheit endlich einmal jenen üblen Hetzern das Handwerk legen, die unablässig und unermüdlich täglich und stündlich immer wieder neue Stosse erfinden, womit sie den Unfrieden in Europa schüren und ö'as Mißtrauen -er Völker gegeneinander wachrufen. In Millionen und abermals Millionen von Auflagen beunruhigt eine jüdische, jüdisch beeinflußte u-nd bestochene Presse, (deren schönste Zierden das „Oeuvr e" in Paris und der „Nervs Chronicle" in London sind) die Welt und versucht sie mehr und mehr zur Kriegspsychose dadurch reif zu machen, daß sie mit unbeirrbar jüdischer Verstocktheit Deutschland als den kriegslüsternen Störenfried und die deutsche Staatssührung als ewigen Ränkeschmied hinstellt.
Es ist die vierte Lügenwoge, die von dem Iudenblatt „News Chronicle" gestern gestartet wurde mit der dreisten Behauptung neuer deutscher Angriffsabsichten auf die Tschecho-Slowakei. Die Tatsache, daß ein innerlich völlig haltloses, aufgeblasenes, hinterhältiges und feiges Gesinde! in der Tschecho-Slowakei die Sudetendeutschen unaufhörlich belästigt, verhöhnt, überfällt und mißhandelt, wird von dem Blatt in das Gegenteil verkehrt und behauptet, daß die Sudetendeutschen den demokratischen Teil der Bevölkerung bedrohen; des weiteren wird Deutschland unterstellt, daß es sich für eine neuerliche Aktion gegen die Tschecho-Slowakei vorbereite, und dies alles doch nur darum, weil die tatsächlich mit dem Feuer spielende Präger Regierung einen Grund zu ihren unverantwortlichen neuen bedrohlichen militärischen Bewegungen an der deutschen Grenze' braucht. Indem sie sich aus die Bundestreue Frankreichs und Englands verläßt und der Un-
IInsor
Der Konflikt Japan—Moskau verschärft sich immer mehr.
„News Chronicle« verbreitet neue Lüaen qeaeu Deutschland.
Die Tschechen konzentrieren wieder Truppen an der deutschen Grenze.
Was vom tschechischen Nationalitätenstatut verlautet, ist völlig unzureichend für die gerechten Forderungen der Sudetendeutschen.
Alfred Nosenberg rechnet mit den jüdischen Welt- herrschastsplänen ab.
Adolf Hitler nahm an den Traucrfeierlichkeiten für Eeheimrat Krrdorf teil.
Reichswirtschastsminister Funk verurteilte in einet Rede zu Ludwigshasen die politischen Kredite. Staatssekretär Königs sprach über das Problem de, Rheinschisfahrt.
In Stettin wird eine neue Großwerft errichtet.
Die Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk berichten über weitere Umsatzzunahmen. Deutschlands Gesamtheringsproduktion marschier! an erster Stelle in der Welt.
ckrsisleiter Blanke besuchte die Sommerlager de- NSLB.
Hitler-Urlauber aus der Ostmark kommen na» Bremen.
Walter Neusei wurde Europameister im Schwer gewicht.
Die Arado Ar 78 slog ihren vierten Weltrekord In vergangener Woche wurden in Hamburg seö indische Rassenschänder verhaftet.