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der Nationalsozialisten Vremens
sinnliches Nerkiindungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Nremen
21 ? / 8 . Jahrgang
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Neue tschechische vluttat im Vöhmerwald
folgen-er amtlich geduldeten stehe gegen die Sdp.
(vraktberickt unseres kraxerVertrstvis)
Prag, 9. August.
In dem Orte Glaserwalde (Bezirk Hartmanitz) im Böhmerwald wurde in der Nacht zum Montag der 28 Jahre alte Sägearbeiter Baierle, Mitglied der SdP.» von Tschechen aus dem Hinterhalt ermordet.
idöstkche biz szj nd aus wchj, .
^ wolkig, e,Wk mit zwei seiner Kameraden, Küchler und
>. » ,Schwarz, im Gasthaus Herrer satz, wurde von einer
^." s?°°MA Gruppe tschechischer Gäste, die sich in Gesellschaft eines » grW tschechischen Zollbeamten befanden, in der übelsten Weise belästigt. Der Wirt wies daraufhin die Tschechen einschließlich des Zollbeamten aus der Gaststube. Auf dem Nachhausewege wurden die drei Sudetendeutschen aus t dem Hinterhalt angefallen. Zwei von ihnen gelang es,
i die Flucht zu ergreifen, während Baierle durch ruchlose
.Mörderhand sein Leben lassen mußte. tlllyUW Er erhielt mehrere Messerstiche. Mit seinen schweren äb.a « Verletzungen schleppte er sich noch einige Meter kriechend am Boden fort, starb aber wenige Minuten nach" der - Main mitten auf der Straße.
malen litt U ^urde später vom Lehrer Rusa aus Glöckelberg ur unter aui^ aufgefunden. Der Ermordete, weist insgesamt vier 2tiche auf, zwei im Rücken und je einen in der rechten ,m°^Ar»»und ^ der linken Seite. Nach der feigen Tat ergriffen chLogm-Tabk,^ Mörder samt dem Zollbeamten die Flucht. Die Täter
bis jetzt nicht ermittelt worden, was angesichts der r Apotheke «Anstellung der tschechischen Staatspolizei nicht ver- t holen rmb'^yunderlich ist. Bisher wurden 13 Personen, die sich zur konnten es «Zeit bei der Gendarmerie befinden, festgehalten, im glauben, b- Aus dem sudetendeutschen Gebiet sind zahlreiche rblüffende Nweitere Meldungen über politische Zwischenfälle ein- üeder die Ackgelaufen, die deutlich erkennen lassen, daß von h der 3. PaÄitschechischer Seite eine neue Terrorwelle gegen die bis heute »Bewegung Konrad Henleins eingesetzt hat. Bezeichnend Nun muß ist der folgende Roheitsakt, der erkennen läßt, daß :gner geschieh ftlbst Kranke von den Tschechen nicht geschont werden: mgung, imß r, 2u einem Sonderzug der Sudetendeutschen Turner- einemLeidens Ichast, der aus Breslau über Bodenbach zurückkehrte, sät. Meinenchö°scmd sich ein erkrankter junger Turner. Man hatte ^ihn nur unter Schwierigkeiten an den Zug schaffen können, wo er im Krankenabteil untergebracht wurde, die von Rhen» Als in Vodenbach die üblichen Zolluntersuchungen statt- chuß sowie N funden, schleppten Beamte der tschechischen Finanzwache :n geplagt »k den Kranken aus seinem Abteil in einem Raum des ncht. Selbst: Vodenbacher Bahnhofes. Dort mußte sich der Turner ischende EM ganz ausziehen, während zwei Beamte seine Kleider sjrippe'bekärr durchsuchten. Bei dieser Durchsuchung schlugen die d beseitigtd«i( tschechischen Beamten grundlos dem Kranken -mehrfach cheinungen!- ins Gesicht. Gleichzeitig zerrissen sie das Festabzeichen nd Kliniken!' des Breslauer Turn- und Sportfestes und eine Karte achen Sie: ... . gall In "
mit einer Sondermarke und einem Sonderstempel, die der Turner als Briefmarkensammler mitgenommen hatte. Der Polizeiarzt, der den Turner noch vor seiner Weiterfahrt untersuchte, mutzte Schwellungen am Jochbein feststellen. Bei einer späteren Gegenüberstellung mit den Zollbeamten erkannte der Turner die tschechischen Finanzbeamten Frantik und Visek als die Täter wieder.
Sudetendeulsche Sauern Zielscheibe tschechischer Soldateska
Prag, 9. August.
Am 5. August gefährdete ein Soldat der tschechoslowakischen Wehrmacht in mutwilligster Weise die Sicherheit mehrerer Menschen. Er gab auf der Straße von Mittel-Langenau nach Hohenelbe mehrere scharfe Schüsse ab. Die Geschosse gingen knapp über die Köpfe einiger in etwa 150 Schritt Entfernung auf dem Felde arbeitenden Sudetendeutschen Hinweg. Auf die Zurufe einer Frau, der eine Kugel am Köpfe vorbeigeflogen war, fuhr der Soldat, der die Schüsse abgegeben und sein Rad in der Richtung Mittel-Langenau umgewendet hatte, gegen Hohenelbe davon. Niemand hatte dem Soldaten auch nur den geringsten Anlaß zum Schießen gegeben.
An den Alleebäumen wurde ein Steckschuß und zwei Streifschüsse festgestellt. Von dem Vorfall wurde der Gendarm Trchta in Pelsdorf verständigt, doch ist Wer die Einleitung einer amtlichen Untersuchung bisher noch nichts bekannt geworden.
Schmähungen und MißtiandlüngeN
Prag, 9. August.
Sonntag abend fuhr der Sndetendeutsche Herbert Fiedler aus Unter-Polaun im Jsergebirge mit seinem Motorrad vom Kamnitz-Tal kommend beim Gasthaus „Zum blauen Stern" in Unter-Polaun vor. Eine Gruppe von lärmenden Tschechen, die im Gasthause gezecht hatte, stand vor dem Hause. Als die Tschechen, unter denen sich auch zwei Soldatey befanden, des Motorradfahrers ansichtig wurden, der weiße Strümpfe
trüg, riefen sie: „Da kommt schon wieder so ein Henlein-Nowece!"
Kaum hatte Fiedler das Motorrad zum Stehen gebracht, als er von der Gruppe auch schon überfallen wurde. 'Er erhielt zuerst einen Faustschlag ins Gesicht, dann wurde er unter Schmährusen auf das gröblichste mißhandelt. Schließlich rissen die Tschechen dem Mißhandelten Schuhe und Strümpfe herunter. Gleich darauf verschwand die Bande auf einem Lastauto, wobei ste die zerrissenen Strümpfe als „Kriegstrophäe" mitnahm.
Vorher, gegen 6 Uhr abends, hatten dieselben Tschechen junge Turner vom nahen Spielplatz des deutschen Turnvereins vertrieben. Dabei hatte ein Turner einen Faustschlag gegen die Nieren erhalten. Gegen die Unbekannten wurde Strafanzeige erstattet, -i-
Die sich häufenden Terror-Meldungen aus Böhmen lassen keinen Zweifel: Die Sudetendeutschen sind im wahrsten Sinne des Wortes zum Freiwild tschechischer haßtriefender Mordbanden geworden. Friedliche, wehrlose SdP.-Mitglieder sind mit ihren Angehörigen ihres Lebens nicht mehr sicher, weil feiges Tschechengesindel ungestraft die Kette der Quälereien und Bluttaten verlängern kann. Das ganze deutsche Volk bäumt sich voll innerer Empörung gegen diese Roheitsakte tschechischer Horden auf und erlebt das maßlose Leid der Sudetendeutschen in tiefster Seele mit. Die ganze Wucht dyr Verantwortung für die Schreckenstat im Böhmerwald, für die Uebergriffe zügelloser tschechischer Soldateska und für alle die anderen Verbrechen trifft die amtlichen Präger Stellen. Ihre sudetenfeindliche Politik und die Rechtsbeugung tschechischer Gerichte, die Messerhelden und Revolver-Rowdies immer wieder in Freiheit setzen und damit auf die nichttschechische -Bevölkerung Böhmens erneut loslassen» haben erst die Atmosphäre jener unerträglichen Unsicherheit und des wachsenden Schreckens erzeugt. Wie lange sollen die bolschewistischen Hussiten ihre verbrecherisches Treiben noch fortsetzen? Lord Runci- man» dem Sonderbeauftragten der britischen Regierung in Prag, ist es fürwahr leicht gemacht, die tschechischen Chauvinisten in ihrer ganzen Gemein- gesährlichkeit am Werk zu sehen.
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Südtunefien ein waffenloser
.Magmot-tmie gegen Libgen!" — Velagerungs;ustand in tunesischen Provinzen — Vas ist Frankreichs kolonialpolitik!
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Rom, 9. August.
Die flinzösische Zensur in Tunis gestattet dem Beobachter der politischen Vorgänge im Mittelmeerraum nicht, ein einwandfreies Bild von der Situation in Tunis und Hinterland zu gewinnen. Als einzige Quelle äußer Leu scharf zensierten französischen Zeitungen in
Tunis bleiben die Informationen der italienischen Presse.
Durch sie weiß man, daß die Unruhen in Tunis im Frühjahr 1938 einen Umfang erreicht hatten, der von französischer Seite verheimlicht worden ist. Daß die Situation in Tunis auch heute noch undurchsichtig ist, be-
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weist die Tatsache, daß von 19 tunesischen Provinzen unter französischem Protektorat, sich immer noch drei, und zwar die bedeutendsten: Tunis selbst, Susa und Kap Bon, im Belagerungszustand befinden. In den übrigen 16 Provinzen kann die Lage aber keineswegs als ruhig bezeichnet werden.
Man erinnert sich, daß 1936 70 Führer der arabischen Partei durch die französischen Behörden deportiert wurden, von denen die wenigsten zurückkehrten. Scheik Taali, einer der Hauptexponenten der Destur, kehrte Ansang dieses Jahres aus ISjähriger Verbannung zurück. Zu den Unruhen der arabischen Strömungen gegen Frankreich gesellen sich die Auseinandersetzungen zwischen der alten nationalen Partei der Araber, der Destur und der Neo- Destur.
Der Berichterstatter des Bologneser „Rests" schildert auf Gründ seiner Reiseeiudrücke in Tunis die südtunesi- schen Oasen als ein einziges Waffenlager. Nach seinen Angaben hat Frankreich seine Truppenstärke gegenüber Libyen beständig verstärkt und die Grenze sskbst in einen solchen Verteidigungszustand gesetzt, daß man von einer Maginot-Linie gegen Libyen sprechen kann. Spanische Reiter, Drahthindernisse, Schützengräben und Tanks seien die Eindrücke, die der Tourist aus Ost-, und Südtunosien mitnehme. UsberM seien Warnungstafeln, die den Zutritt wegen militärischer Zonen untersagen. Während Italien nachweisbar seine Truppenstärke in Libyen infolge des englisch- italienischen Abkommens vom 16. April 1938 verringert habe, habe Frankreich immer neue Truppen nach Tunis geworfen. Von französischer Seite hege man vor allem Besorgnisse über die Einstellung der eingeborenen Bevölkerung gegenüber Italien. Zu diesem Zweck habe man unter der Hand Gerüchte lanciert, daß italienische Truppen aus Libyen in Tunis einmarschiert seien, um die Stimmung der Araber- festzustellen. Das Ergebnis sei außerordentlich schlecht gewesen und habe zu weiteren französischen Truppensendungen geführt, da die Araber vielfach als spontane Aeußerung auf das Gerücht mit „Lvlva Italla" geantwortet hätten.
Aako AM»
Dem Marschall der italienischen Luftwaffe ^ zum Gruß
Heute trifft Luftmarschall Jtalo Balbo, der Generalgouverneur Libyens, einer persönlichen Einladung des Generalfeldmarschalls Hermann Göring folgend, zu einem mehrtägigen Besuch in Berlin ein.
d'rssse-Lokkraann).
Als Benito Mussolini am 28. Oktober 1922 an der Spitze seiner Schwarzhemden in die Ewige Stadt einzog, marschierte an seiner Seite ein 27- jähriger Mann, einer der vier Quadrumvirn des denkwürdigen Marsches aus Rom: Jtalo
Balbo. Trotz seines jugendlichen Alters gehörte Balsio, der als Generalstabsches der S ch war z Hemd en die verantwortungsvollste, aber auch stolzeste Aufgabe des Marsches auf Rom zu erfüllen hatte, zu den ältesten Gefährten des Duce. Aus dem heißblütigen Abenteurer und tollkühnen Draufgänger hatte sich in den Jahren des Kampfes um die Gewinnung des italienischen Volkes für die faschistische Idee eine hervorragende Führerpersönlichkeit entwickelt, in der sich Mut und Entschlossenheit mit Weitblick und Verantwortungsbewußtsein vereinten, die sich ebenso durch soldatische Disziplin wie organisatorisches Genie auszeichnete.
Daß er Schwert und Feder von jeher mit gleicher Gewandtheit zu führen verstand, bewies er schon in frühester Jugend. Bereits mit 14 Jahren erwarb er sich in seinem Heimatort Quartesana in der Provinz Ferrara, wo er am 6. Juni 1896 geboren wurde, die.journalistischen Sporen. Als Ricciotto Garibaldi 1910 in Albanien einen — allerdings gescheiterten — Aufstand gegen die Türken versuchte, meldete sich Jtalo Balbo als Freiwilliger. Man hätte den damals 14jährigen vielleicht zurückgewiesen, aber Balbo, nach seinem Alter befragt, erklärte unverfroren: 20 Jahre.
Und wieder wurde er Journalist, betätigte sich als republikanischer Volksredner und betrieb
Vnsor
Moskau lehnte Japans Vorschläge ab.
Drei von den 19 tunesischen Provinzen des französischen Protektorats befinden sich noch immer im Belagerungszustand.
An der Ebrofront verzeichnet Franco weitere Erfolge.
Mordgierige Tschechen erstachen im Böhmerwald einen Sudetendeutschen.
Heute trifft Marschall Balbo in Deutschland ein.
Englische Zeitungen sprechen von einer bevorstehenden neuen Währungskrise in Frankreich.
Die 28. Deutsche Ostmesse in Königsberg wird in diesem Jahre aus erheblich vergrößerter Fläche durchgeführt.
Bei den Arbeiten am Bremer Roland wurden Ueberreste eines noch älteren ähnlichen Standbildes gefunden.
Der Bremer Polizeihauptwachtmeister Eroeneveld, zum dritten Male Fiinskampfsieger, wurde auf dem Bremer Hauptbahnhos feierlich empfangen