Ausgabe 
(10.4.1938) Nr. 99
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Ich kenne einen deutschen Strom, der ist mir Wert und lieb vor allen, umwölbt von ernster Eichen Dom, umgrünt von kühlen Buchenhallen,"

So singt Dmgelstedt von der Weser und trifft damit den Kernpunkt Ihrer Schönheit. Das veich^gegliederie Eebirgsla-nd, das den Flug begleitet, ist durch herrlichen Laubwald ausgezeichnet. Wer auf einem seiner bis zu SOll Meter ansteigenden Aussichtsberge steht, wird immer wieder überwältigt sein von den prächtigen Waldmassen, über die das Auge bis in weite Ferne schweift: vom Brocken bis zum Hermannsdenkmal; im Süden bis zu Thüringens Jnselsberg; im Norden weit in die Tief­ebene. Besonders reizvoll sind die Kammwanderungen mit dem Blick auf die grotesken Felsbildungen des weihen 2ura wie im Ich, im Setter und im Hohen- steingebiet. Geologisch interessant sind auch die Stein­brüche auf dem Bückebevg bei Obernkirchen, deren Wäldersandstein zu vielen berühmten Bauwerken des In- und Auslandes Material geliefert hat, zum Kölner Dom, zum Bremer Rathaus, zu den Münstern in Ulm und Bern, zum Friedenspalast im Haag, zum Rathaus in Antwerpen, zu'den dänischen Königsschlössern, zum brasilianischen Nationaldenkmal in Belem do Para, zur Kathedrale in Baltimore USA.

Zu Schiff nach. . .?

Wer aber nicht die Höhen erklimmen will. der besteige eines der mit allest Bequemlichkeiten ausgestatteten Schiffe der Oberweser-Personendampfschisfahrt. Mühe­los wird er die Schönheiten des Weserberglandss ge­messen. Bald treten die Berge dicht heran, bald geben sie üppigen Kornfeldern und behäbigen Dörfern Raum, Straßen- und Eisenbahnbrllcken überspannen den Strom, alte Städte und Schlösser grüßen von den Ufern. Den großartigen Abschluß der Fahrt bildet der Blick auf den Bückeberg mit seinen Anlagen für den alljährlichen Erntedanktag und das vom Killt überragte alte Hameln, im Hintergrund das wuchtige Massiv des Süntels, von dessen Höhe das Ehrenmal Horst Wessels, des Spröß­lings eines alten Bauerngeschlechtes dieser Gegend, nach seiner Vollendung herübergrüßen wird.

Alts Burgen, Schlösser und Klöster

Zwei ganz großartige Ruinen gibt es nahe bei Eöt- tkngen: die das Leinetal beherrschende gewaltige Plesse und die auf einem mächtigen Sandsteinfelsen zusammen­gedrängte Doppelburg des Hardenbergs. Malerisch von

Vurgtrümmern überragt sind auch Greene im Lcinetal, Adelebsen und Hardegsen am Solling und vor allem Helmarshausen mit der wunderschönen Krukenburg bei Karlshafen. An der Weser selbst liegen nur Burg Polte und unterhalb Hamelns die alte Stammburg der Schaumburger auf dem Nesselberge.

Frühgeschichtliche Befestigungen

gibt es in Menge. Große Volksburgen aus der Zeit der Kriege der Cherusker mit den Römern und der Sachsen mit Karl dem Großen. Dazu gehören die besonders gut erhaltene Herlingsburg bei Schieber im Emmertal, die Brunsburg bei Höxter, Sieburg bei Karlshafen, Obens- burg Lei Hameln, Amelungsburg bei Hessisch-Oldendorf, das Lager auf dem roten Brink in der Weserkette, der Hünenstollen bei Eöttingen. Mit der Eroberung Sach­sens durch die Franken verlieren diese Volksburgen ihre Bedeutung. Befestigte Königshöfe wie Altschieder im Emmertal, die Vennigser Burg und die Heifterburg im Deister, die hohe Schanze bei Alfeld sorgten für Ruhe und Ordnung.

Viele der schönen

Renaissanceschlösser

des Weferlandes liegen abseits der großen Verkehrs­wege. Die Schlösser in Apelern und Hülsede, nicht weit von Bad Nenndorf Fürstenberg und Hehlen an der We­ser, auch das schaumburgische Stadtschloß in Stadthagen zeigen noch die einfache ältere Bauart. Als unerreichte Prachtbauten der Hochrenaissance werden gepriesen: die Hämelschenburg im Emmertal, nahe bei Bad Pyrmont, und die Schlösser Bevern bei Holzminden, Schwöbb«' bei Hameln und Varenholz an der Weser unterhalb Rintelns.

V E

Neubau einer verglaste« Wandelhalle in Bad Kreuz- nach. Bad Kreuznach, eines der ältesten und bekanntesten rheinischen Heilbäder, das während der Besatzungszeit und in Auswirkung derselben lange Jahre in seiner Entwicklung gehemmt war, befindet sich seit mehreren Jahren wieder in stetem Aufstieg, eine Folge vielseiti­ger Maßnahmen der Stadt- und Kurverwaltung und der Aerztesichaft im besonderen seit der Zeit der Macht­ergreifung. Der Oranienhofpark erfuhr eine völlige Neugestaltung. Besondere Beachtung verdient der Neu­bau einer Wandelhalle im Kurpark, der bis zum Be­ginn der diesjährigen Kurzeit vollendet sein wird.

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Königstein im Taunus kann jetzt auf fein 62 5 jähriges Bestehen als Stadt zurückblicken. Es erhielt am 27. Fe­bruar 1313 von Philipp IV. das Skadtvecht. Das Jubiläum wird im Sommer mit einem Festzug und anderen Veranstal­tungen gefeiert.

Das Fischerdorf Kamp, unweit von Kolbevg, ist mit' feinen elf strohgedeckten Fifchevkaten unter Denkmalsschutz ge­stellt worden.

Eltville am Rhein begeht am 2. bis 4. Juli ein fest, das unter dem MitwartFrohsinn und Wein - öf ville am RheinI" im Zeichen des Weines stehen, will, Stadt hat bekanntlich die Burg Eltville übernommen ß sie zu einer G u t e n b er g - G ed ä chkn i s st Lite n zugestellten.

Der Tag des Thüringen-Gastes, der seit einigen in jedem Sommer in allen.thüringischen Städten, Kimv- usw. gefeiert wird, findet in diesem Jahr am 2.D. Juli

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Zum Osterverkehr auf der Reichsbahn

Wie die Pressestelle der ReichSbahndireküon Münster mitteilt, rechnet die Reichsbahn zu Ostern mit einem recht leb­haften Reiseverkehr. Um die rei­bungslose Abwicklung dieses Spitzenverkchrs sicherzustellen, läßt ste in der Zeit vom 13. bis 21. April (Gültigkeitsdauer der verbilligten FesttagsrüLsahr- kartef zu den erfahrungsgemäß am meisten benutzten Zügen Vor- und Nachzüge ver­kehren. Auch der Reisende kann von sich aus zur glatten Abwick­lung des starken Reiseverkehrs beitragen, wenn er an den Spitzenverkehrstagen, ,d. h. am 14., 18. und' 18. Aprilj möglichst die Vorzüge, die im allgemeinen zehn Minuten vor den Haupt­zügen liegen, die gleiche Wagen- aattungen wie dies« führen und darüber hinaus weniger über­füllt sind, benutzt. Zur Vermei­dung unliebsamen Wartens an den Fahrkartenschaltern wird dringend empfohlen, die Fahr­karten bereits einige Tage vor dem Reisetage zu lösen.

Auskunft über die Ver­kehrstage und Fahvptäne , der Entlastungszüge erteilen die Bahnhöfe, Fahrkartenausgaben, Auskunftsstellen der Reichsbahn und die amtlichen Reisebüros.

Me die Pressestelle der Reichs- bahndirektion Münster ferner mitteilt, nehmen die Berechnn« gen der llrlaubskarten für grö ßere Entfernungen geraume Zeit im Anspruch. Es empfiehlt sich deshalb, die Ilrlaubskarte min­destens fünf Tage vor Antritt der Reise zu bestellen; sie wird dann am Reisetag bestimmt am Schalter bereitgshalten. Auf diese Weise spart der Reisende Zeit und erleichtert der Reichsbahn das Abfertigungsgeschäft im 2n teresse der Allgemeinheit.

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Wiedererössnung des Großen Gartens zu Ostern

Der im Herbst vorigen Jahres zur Durchführung weiterer Er Neuerungen und Verbesserungen geschlossene Große Garten zu Hannover-Herrenhausen wird am V. April wieder eröffnet. Das große Lnststück des Gartens wird sich dann erstmalig im Schmucke von Frühlingsblumen zeigen.

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