Ausgabe 
(30.3.1938) Nr. 88
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parteiamtliche Tageszeitung

NarhrichtenblaN der Deutschen flrbeitsstont vremen

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Nr. SS / S. ZaHrgang

der Nationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Vremen

Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstattlialters in Vldenburg und vremen

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Mittwoch, ro. Mör; is;s

kinzelpreis 1S Npf.

der neue Kds.-Niese lief vom Stapel

Der sührer gab in Hamburg der „vremen des deutschen Arbeiters den Namen „Nobert Leg"

Adolf Hitler von Massen umjubelt

LiZsirsrOrsIiti)srir:IitZsr„ 8 rsiLsr 2 situn 8 "

^ . Hamburg, 30. März

Nach dem „Wilhelm Gustloff" glitt am Dienstagnachmittag in Gegenwart des Führers und Reichskanzlers der zweite der beiden stolzen KdF.-Riesen in die Fluten. Neben den österreichischen Arbeitskameraden wohnten unüberseh­bare Menschenmasfen dem feierlichen Augenblick bei. Der Führer hielt die Tausrede. Dem ersten KdF.-Schiffe habe er den Namen eines nationalsozialisti­schen Märtyrers gegeben, so erklärte er; das zweite Schiff taufe er jetzt auf den Namen des größten Idealisten unter den deutschen Arbeitern „Robert Sey". Die Leipziger Arbeiterin Lieschen Kietzling vollzog dann den eigentlichen Taufakt,

Ueber Nacht hat sich Hamburg ein neues Ge­sicht zugelegt. Als am Dienstag ein trüber, grauer Morgen über der alten Hansestadt an­bricht, da leuchten von allen Häuserfronten, von allen Dächern und von allen Plätzen Zehntausende von Fahnen. Hamburg erwartet den Führer zum Stapellauf des zweiten „KdF."-Schiffes und zu seiner größten Wahlkundgebung. Kopf an Kopf stehen die Menschenmassen bereits in den Mittags­stunden in den Straßen, im Hafen und in der Innenstadt, um die für zwei Uhr vorgesehene Ankunft des Führers zu erleben. In den Morgen­stunden läuft auf dem Hauptbahnhof Sonderzug um Sonderzug ein, gefüllt mit jubelnden, lachen­den Oesterreichern, die sich zurzeit in Deutschland aufhalten und auf Einladung des Führers Zeugen des Stapellaufes sind. Mit leuchtenden Augen ziehen sie wenig später durch die Straßen und bewundern die zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Hell leuchtet der weiße Schkffsleib des. neuen, des zweiten KdF.-Schrffes. Dichte Menschen­mauern unrgöben ihn. Seit Stunden schon wahrt der Andrang der. Masten. Oesterrsicher, Prüder aus der weiten deutschen Ostmark, kommen in Gruppen nick nehmen zu beiden Seiten der Tauf- kanzel in zwei großen Blocks Aufstellung. Unbe­schreiblich ist ihre Freude. Die meisten von ihnen haben noch nie ein derartig großes Schiff in der Nähe gesehen, geschweige denn einen Stapellauf miterlebt; und nun dürfen sie teilnehmen, wenn der Führer und Einiger des Deutschen Reiches das zweite Arbeiterschiff vom Stapel laufen läßt.

Ver siilirer auf dem Aammtor-vatinHos

Der Führer und Reichskanzler traf kürz nach 14 Uhr in Hamburg ein. Schön lange vor dem Eintreffen des Zuges sind alle Straßen uNd Plätze um den Dwmmtor-Bahnhof dicht gefüllt mit einer erwartmrgsfre-lM«eii und festlich ge-. stimmten Menge. Riesige, zehn Meter hohe Fah­nenmasten umräumen den Bahnhofsvorplatz, von denen die Banner der deutschen Freiheit herab- wallen. Auf der ganzen Länge des Schienen- strangs stehen, schon von der Stadtgrenze an ms zum Dammtor-Bahnhof ebenfalls unzählige Tau­sende, die beim Vorbeifahren des Zuges des Führers überall in stürmische Heil-Rufe aus- brechen. ^ '

Orkanartig schwillt der Jubelsturm an, als der Zug in die Halle einfährt und der Führer fernen Wagen verläßt. In der Begleitung des ^uhrers befinden sich der Leiter der Deutschen Arbeit^ sront und NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", Reichsorganisationsleiter Dr. Sey, se^ ner die Reichsleiter Reichspresseches Dr. Dietrich und Bouhler, die Adjutanten des Führers Ober­gruppenführer Brnckner und Gruppenführer Schaub sowie die militärischen Adjutanten.

Auf dem Bahnsteig hatten sich zur Begrüßung außer den führenden Männern Hamburgs mir Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann an der Spitze auch Reichssührer ff Himmler, Korps- Dhrer Hühnliin und ss-Obergruppenfuhrer Sepp Dietrich eingefunden, die bereits vorher in Hamburg eingetroffen waren. Ferner bemerkte man unter den führenden Männern Hamburgs den Regierenden Bürgermeister Krogmann. den General des X. Armeekorps General der Kavallerie Knochen Hauer, den Komman­dierenden General im Lurtkreis 6, General Flieaer Lander den Admiral der Kriegs­marine-Dienststelle Hamburg Staats-

Wolf den stellvertretenden Gauleiter «taats- mt Hennrngsen. ^Obergruppenführer Kasch«, jj-Gruppenführer P r u tz m a nn. NS KK.-Eruppenfllhrer ? urge" s? A Gruppenführer von Bulow. HJ.-Geb f h

^Reichsstatthalter Gauleiter K°ufm°nn hieß den

Führer iw Samburgs M°uern °us ^s herzttchs ^

willkommen. Als der FWrer " ö,:» in

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kompanien des Heere- undd°rLu^a^^ ^ Ehrenformationen der -veroegun-u . der Führer die

saßet durch die Straßen der Stadt

zu den St.-Pauli-Laüduna-brücken an. E- H °m°

einzigartige Fahrt Jubels un

sterung. Die Häuser, ronten ver^- -^schem

hinter einem Meer von Fahne ^ > Glie-

Erün. In Mauern von 1S. 20 und I« ->»

dern stehen die Massen der Hansestadt, zu denen sich unzählige Volksgenossen aus der Nordmark und von her Unterelbe und aus Ried er fach- sen Hinzugesellen.

Sie alle bereiten dem Führer, der, aufrecht im Wagen stehend, i»einer wieder die Hand zum Gruß erhebt, Kundgebungen großer Verehrung und hin­gebender Treue. Alle norddeutsche Schwere und Ruhe ist von den Massen gewichen. Sie jubeln, schreien, winken, recken die Arme dem Mann entgegen, dem sie mit Herz und Hand gehören, der ihnen Garant siir Deutschlands Größe und Weltgeltung ist.

Es ist ein Augenblick von historischer Symbolik, als der Schöpfer des Großdeutschen Reiches vorbei­fährt an dem geschmückten, mit jubelnden Men­schen dicht umlagerten gewaltigen steinernen Mal Bismarcks, des Gründers des Zweiten Reiches. Vor den St.-Pauli-Ländungsbrücken ist der Ansturm beängstigend. Es bedarf aller Anstrengungen der Äbsp'errungskettrn, um die jubelnden Massen zurückzuhaltend

Auf der Werft ist nunmehr bereits die Tauf­patin erschienen. In nationalsozialistischer Fort- entwicklung eines alten, schönen Brauches ist es eine junge deutsche Arbeiterin. Lieschen Kießling heißt sie, eine Arbeitskameradin aus einem nationalsozialistischen Musterbetrieb, der Leip­ziger Wollkämmerei.

Adolf Hitler im Hosen

Ueber die Wasser der Elbe hinweg hört man das Brausen der Jubelruse, die den Führer emp­fangen, als er an den St.-Pauli-Landungsbrücken eintrifft. Der Führer verläßt hier den Wagen, um sich mit den führenden Männern Hamburgs und seiner Begleitung in Staatsbarkassen durch den Hafen zur . Werft der Howaldtswerke zu be­geben.

vor Kübrer bvim Verlassen des Hamburger llatdauscs. Xvbon dem Vüliror llogiorender LürAermeistvr Krogmann und koielisstattlialtor Kaukmann. ^.nknabws: l?rsgs-8awburg.

Als die Barkasse mit dem, Whrer von den Lan­dungsbrücken ablegt, beginnen die Sirenen der S chi ffez.u he u le n.-Trotz des echt Ham­burger Wetters — leichte Regenböen gehen Wer den Hafen nieder und malen seine Konturen Grau in Grau — bietet sich ein Bild von berau­schender Eindringlichkeit: Die prächtig geschmück­ten über die Toppen geflaggten Schiffe, die im Winde flatternden Hakenkreuzsahnen auf allen Dächern und Türmen, auf allen Helgen und Hä­fenanlagen, die jubelnden Menschenmauern an den Ufeistaßen, an den Relingen der Schiff«. Und mitten in all diesem wogenden und wirbeln­den Leben die schnell die Wasser der Elbe durch­schneidende Staatsbarkasse mit dem Führer, der diesem Hafen durch sein Wirken und Werk wieder schäumendes Leben und rastlose Arbeit gab. Mit­ten im Fahrwasser der Elbe stockt plötzlich die Staatsbarkasse mit dem Führer;

die Kriegsmarine ehrt ihren obersten Mrer

die gesamte Besatzung des an der Uebevseebrllcke liegenden Kreuzers „Nürnberg" ist auf Deck ange­treten. Jetzt blitzt es auf: 21 Salutschüsse donnern über den Hamburger Hafen. Laut bricht sich der Widerhall an Schiffswänden, Helgen und Docks, Dann nimmt die Staatsbarkasse wieder Fahrt auf und nähert sich schnell der Howaldtswerft.

Hsilrufe brausen über das Werftgelände, als der Führer auf der Staatsbarkasse sich dem Lan­dungssteg nähert. Beim Betreten des Werftge­ländes wird der Führer von dem Betriebsführer Direktor Paech und dem Vetriebsobmann der Werft, Hartig, herzlich begrüßt. Abebbend und immer wieder anschwellend branden dem Führer die Heil rufe entgegen, hallen weit über den Platz und brechen sich donnernd an den hohen Wänden der auf den Helgen liegenden Schiffe.

Durch das von Werftarbeitern gebildete Ehren- spalier begibt sich der Führer mit seiner Beglei­tung unter den Klängen des Badenweiler Marsches zur Ehrentribüne. Vor der Tribüne überreicht ihm die Tochter eines Direktors der Vauwerft einen prächtigen Strauß Frühlings­blumen. Der Führer betritt die Tanfkanzsl, von der die Standarte des Führers leuchtet. Neben ihm stehen der Reichsleiter der Deutschen

Schöpfer des großen „Kraft- rkes Reichsorganisationsleiter

Arbeitsfront und durch-Freude" - Werkes Dr. Ley, Generaladmiral Räeder, Reichs­führer ff Himmler. Korpssührer Hühnlein, Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann, Kom­mandierender General K n o ch e n ham e r, Reichs­amtsleiter Dr. Lafferentz und der Betriebs­sichrer der Werft Direktor Paech. Auch die Patin des. Schiffes der üom Betriebsführer Blumen überreicht werden/ hat die Taufkanzel betreten. Auf der Ehrentribüne haben die übrigen Männer der Begleitung des Führers, ferner das gesamte Hamburgische Fllhrerkorps der Partei, Staat und Wehrmacht ihre Plätze. Außerdem sieht man u. a. Reichsstatthalter Röver, Gauleiter Dr. Meyer. Auch Professor Woldemar Vrtak­ln a n n, der die großzügige Innenausstattung des „Wilhelm Gustloff" geschaffen hat und die gleiche Aufgabe auch für das zweite Urlauberschiff durch­führen wird. weilt unter den Ehrengästen.

Reichsamtsleiter Dr. Lafferentz erstattet dem Führer die Meldung: „Mein Führer! Ich melde: 40 000 Volksgenossen, Männer und

Frauen, darunter 10 000 Volksgenossen unserer deutschen Südostmark, zum Staxellauf des zweiten KdF.-Schiffes auf der Howaldtswerft versammelt."

Reichsstatthalter Gauleiter. Kaufmann be­grüßt jetzt den Führer und dankt ihm angesichts der großen Friedonstat dieses Stapellaufes, für all das, was er für Hamburg und feinen Wiederauf­stieg getan habe. Zu gleicher Zeit, so sagte der Gauleiter, in der in anderen Ländern bolsche­wistische Verbrecher die Menschen sinnlos gegen- emanderhetzen, Streiks und Aussperrungen die Massen der Arbeiter in Not und Elend treiben, stehen wir hier vor einem neuen stolzen Wahr­zeichen des überwundenen Klassenkampfes und der Fürsorge für den schaffenden Menschen." Der Gau­leiter schloß mit einem Treuebekenntnis rm Namen der gesamten Bevölkerung der Hanse­stadt.

Dann erinnert Betriebsführer Paech daran, daß auf dem Nebenhelgen im Jahre 1912 Deutsch­lands größtes Schiff der Vorkriegszeit, der „Imperator", vom Stapel gelaufen sei, und betonte die Freude und den 2 tolzder Betrisbs- führung und der gesamten Gefolgschaft der Werft, daß nun dieses große Schiff.des Friedens und der Freude hier entstehe. „Mein Führer!",, so schloß der ,Betriebsführer, „ich melde'Ihnen: Das KdF.-Schiff, unser Neubau 754 ist "klar zum Ab lauf!"

See süßrer spricht

Jetzt tritt der Führer vor das Mikrophon, um selbst dem stolzen Schiff die Wsihevöde zu halten-. In diesem Augenblick schlägt wieder die Woge der Begeisterung über allen Köpfen zusammen. Minutenlange tosende Stürme des Jubels und der Verehrung schlagen zum Führer hinauf. Dann hält der Führer folgende Taufrede:

„Deutsche! Deutsche Volksgenossen und Volks­genossinnen! In diesen Tagen, da wir soeben die Gründung eines größeren Reiches erlebten, muß uns allen besonders bewußt werden, daß dieses größere Deutschland nur dann einen höheren Sinn und Zweck hat, wenn es erfüllt und ge­tragen wird von einer unlösbaren, wahrhaften deutschen Volksgemeinschaft. Diese Gemeinschaft kann kein Wunschtraum sein, sie ist ein Problem der Erziehung unseres Volkes, und damit eine Aufgabe, von deren Größe und Schwere wir alle durchdrungen sind. Im Dienste dieser Aufgabe steht auch der Kampf gegen alle jene Elemente die früher als asozial und klassenspaltend ange­sehen werden konnten.

(Fortsetzung auf übernächster Seite)

Neue lieichsliilfe für Kleinrentner

krste Zahlung knde April / fluch für die Allen wird gesorgt

Berlin, 30. März^

Nachdem die nationalsozialistische Regierung das nach der Machtübernahme geschaffene Gesetz über Kleinrentnerhilse durch eine Verordnung vom 24 Dezember 1SS7 weiter ausgebaut hat, stellt sie jetzt für das nächste Haushaltsjahr 28 250 000 RM. zur Einführung neuer zusätzlicher Leistungen sür die Kleinrentner bereit.

Der Reichs- und preußische Arbeitsminister ver­öffentlicht im Deutschen Reichsanzeigei die Be­stimmungen. die vom 1. April an für die Zahlung von Re'ichszüschüssen an Kleinrentner gelten. Während bisher das Reich besondere Mittel ein­setzen mußte, um die Fllrsorgeverbände bei der Durchführung ihrer Fürsorgemaßnahmen für die Kleinrentner zu entlasten, erhält von jetzt an ,eder einzelne Kleinrentner neben den Leistungen der Kleinrentnerfürsorge und Kleinrentnerhilse einen lausenden Reichszuschuß in bestimmter Höbe Die Fllrsorgeverbände .zahlen den Reichs- zuschuß im Auftrage des Reiches aus Die effte Zahlung erfolgt für die Monate April und Mai gleichzeitig Ende April. Vom Mai an wird der

Reichszuschuß regelmäßig monatlich im voraus gezahlt.

Die neuen Leistungen bedeuten für die Klein­rentner eine wesentliche Erleichterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Für die Zahlung des Reichszuschusses ist u. a. folgendes bestimmt: Den Reichszuschuß erhalten alle von den Bezirksfürsorgeyerbänden laufend unter­stützten Kleinrentner im Sinne des Kleinreytner- hilfeqesetzes oder der Fllrsorgepflichtverordnung. Der Kleinrentner braucht keinen Antrag auf Gewährung des Reichszuschusses zu stellen: vielmehr zahlt der Vezirksfürsoigeverband den, Reichszuichuß an alle laufend unterstützten Klein­rentner ohne weiteres aus. Kleinrentner, die der Vezirksfürsorgeverband in Altersheimen oder in sonstigen Anstalten betreut, erhalten den Reichszuschuß nur dann. wenn die im einzelnen Fall gewährte Anstaitsfiirsorge eigene grundlätz- liche Ausgaben des Kleinrentners zur Verbesse­rung seiner Lebenshaltung rechtfertigt. Keinen Reichszuschuß erhalten Kleinrentner, die im Sinne des Reichsbürgerrechtes Juden sind oder alö solche gelten.

Der Reichs,zuschuß beträgt sür Kleinrentner ohne mitunterstützte Angehörige in städtischen Vezirkssürsorgeverbäirden mit über 100 000 Ein­wohnern monatlich 12 RM., mit 20 000 bis 100 000 Einwohnern monatlich 11 RM., mit unter 20 000 Einwohnern monatlich 10 RM., in ländlichen Bezirkssürsorgeoerbänden monatlich 10 RM.

Bei Kleinrentnern, die mit einem oder meh­reren Empfängern öffentlicher Fürsorge oder Arbeitslosenunterstützung in Familiengemeinschast (Haushaltsgemcinschaft) zusammenleben, beträgt der Monatssatz des Reichszuschusses an Stelle der obenangegebenen Beträge in den entsprechenden Gruppen 16 RM.. 14.50 RM, oder >3 RM.

Der Reichsznschuß wird auf die eigenen Lei­stungen des Ve.zirksfürsorgeverbandes nicht an­gerechnet. so daß sich das bisherige Einkommen des Kleinrentners um den vollen Betrag des Reichszuschuües,'e r h ö k t Die Einführung ent- wrcchender Maßnahmen für die Kleinrentner im lyinde O-Nc-i-e'ck bleibt iw Hinblick aui das dort geltende Kleinrentnergesetz vom 18. Juli 1929 einem besonderen Erlaß vorbehalten.

I wir grüßen Vr. Leg

Ganz Bremen

hört heute den Reichsorganisationsleiter

ir. X4ü. Dr. Ley spricht heute in Bremen. Das bedeutet: der allezeit aktive Leiter der Deutschen Arbeitsfront, der lschöpfer von „Kraft durch Freude", der tat­kräftige Organisator des Reichsberufswett- kampfes, der Mitstreiter des Führers aus dem Gebiet der Sozialpolitik spricht heute zu den Schaffenden unserer Hansestadt. Wir freuen uns auf das lebhafteste, im Verlauf des so wuchtigen Wahlkampfes gerade Reichsleiter Dr. Ley in unserer Mitte begrü­ßen zu können. Im örtlichen Teil der vor­liegenden Ausgabe, auf den wir verweisen, ist die Persönlichkeit dieses Paladins Adolf Hitlers ausführlich gewürdigt. Hier sei jedoch noch besonders das Hauptwerk des restlos schaffenden Mannes — der übrigens nicht zum ersten Male in unserer Stadt die Massen begeistert — im einzelnen dargelegt und unterstrichen.

Wir meinen die Leistungen der Deut­schen Arbeitsfront, die jedem Volksgenossen sichtbaren Taten dieser größten Organi­sation der Welt. Fangen wir bei der kaum faßbaren Steigerung ihrer Mitgliederzahl in der verhältnismäßig kurzen Zeitspanne seit dem Aufbau der DAF. an. Von Grund auf mußte nach der Niederkämpfung der früheren Gewerkschaften die Front der

krssss-HokkmaLL

Schaffenden ins Leben gerufen werden, nichts gab es, woran man anknüpfen konnte — und heute weist die DAF. die stolze Zahl von 18 Millionen Einzelmitgliedern auf! Das

Unser logesspisgel

Francos Truppen haben den Cinca-Fluß überschritten.

Der Führer sprach in Hamburg.

Das neue „KdF."-Schiff erhielt den Namen „Robert Ley".

Reichsminister Dr. Goebbels wurde in Wien ein triumphaler Empfang zuteil.

Hermann Göring besuchte die Bergleute von Obersteiermark.

Das WHÄZ. wurde bis zum 10. April ver­längert.

Für die Kleinrentner wurde eine neue Reichs- hilse angeordnet.

Heute hört ganz Bremen Reichsleiter Dr. Robert Ley.

Die Seehäfen-Spcditionstarrfe für Bremen und Hamburg wurden verlängert.

Der Reichssportfiihrer umriß in Graz die neuen Aufgaben des deutschen Sports.

Franz Xaver Kießling wurde als erstem Oesterreich« der „Große Ehrenbries des DRL." verliehen.

Einen neuen Langstrcckenweltrekord sür Flug­boote stellte das Donierboot „Do. 18" auf. Max Schmeling äußerte sich sehr zuversichtlich über seinen Kamps gegen Stepp Dudas.