Ausgabe 
(26.3.1938) Nr. 84
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parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen flrdeitssront Bremen

der Tlalionalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der jreien kjansestadt Bremen

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Nr. S4 / 8. Jahrgang

Vas amtliche Verkündungsblatt des I Neichsstatchalters in Oldenburg und Bremen

Anzeigen-Grundpreise: Tie S2-mm,Zeilx im Anzeigenteil 12 die 70-mw-Aeile im Trxtteil 7b Rpf. Ermäßigte Grundpreise <!nr kleine Familien.Anzeigen u a.> sowie sonstig« Bedingungen Preis­liste 8 (Nachlahstassel O. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 18 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Tchristleitung Dienstag und Freitag I2>/>13>/> Uhr.

Sonnabend, 26. März 1SZS

klnzelpreis 15 Npf.

ks muß eine heilige Wahl sein!"

triumphfahrl des sichrere durch Königsberg

öewaltige Kundgebung in der Schlageter-Kalle / der deutsche offen dankt fldolf Killer für die Schaffung des Sroßdeutschen Neiches

. (Bixensr vraktberickt ck-e r .^Bremer 2 eitnn g")

Königsberg, 26. März.

Nach einer Trkumphsahrt ohnegleichen, die ihn durch das in ein Fahnen- meer und Lichterglanz getauchte Königsberg führte, hat der Führer Freitag abend in einer gewaltigen Kundgebung in der Schlageter-Halle vorn äußer­sten Osten Deutschlands her den großen Wahlkamps, den ersten im Groß- deutschen Reiche, eröffnet. Nicht nur ganz Königsberg, sondern Tausends und aber Tausende Volksgenossen aus der Provinz Ostpreußen empfingen den Führer und dankten ihm in begeisterten Kundgebungen für das, was den Inhalt der ereignisschweren letzten Tage und Wochen in der deutschen Politik ausmacht.

Ein überwältigendes Bild einmaliger Schönheit bietet Königsberg mit seinen geschmückten Stra­ßen. den froh bewegten Menschenmengen, denen die Lustwasse durch zahlreiche Lustmandner immer wieder die Zeit verkürzt, als der Führer im Schein der scheidenden Nachmittagssonne in Be­gleitung von Reichssührer ss Himmler, Ober­gruppenführer Brückn er und Reichspressechef Dr. Dietrich auf dem Flugplatz Devru landet. Inmitten des ostpreuglschen Führerkorps der Be­wegung sowie der Kommandierenden Generale des 1. Armeekorps und der ostpreuhischen Luftwaffe, General der Artillerie von Küchler und Gene­ralleutnant Keller, begrüßt Gauleiter und Oberprafident Erich Koch den Führer auf dem Rollfeld, während schon weit hinten vom Warte- feld immer wieder stürmische Heil-Rufe aufbrausen. Der Führer schreitet die Front der Ehrenkompanie des Heeres und der Luftwaffe ab, an deren Spitze die Fahnen und Feldzeichen sämt­licher Truppenteile des Standortes Königsberg stehen.

Unter den Klängen des Präsentiermarsches be­gibt er sich dann zur Front der angetretenen Ehrenformationen, und dann beginnt eine einzigartige Triumphfahrt, bei der Adolf Hitler die Ostpreußen grüßt, die stets in uner­schütterlicher Treue zu ihm standen.

20900 Zungen rm ölten Krdensschloß

üne einzigartige Kundgebung bereitete Ost- utzens Jugend dann dem Führer im Hofe des m Ordensschlosses von Königsberg. 20 000 nqen und Mädel waren angetreten, und aus äsenden von Kinderkehlen klingt Heller Jubel, i Befreier Deutsch-Oesterreichs, dem Einiger deutschen Volkes entgegen. Der Führer be- t dann, geleitet von Gauleiter Koch, das lensschlotz, erschien noch einmal auf dem Val- . um sich seiner Jugend zu zeigen und begab dann zu einem feierlichen Staats- pfangin den Thronsaal des Schlosses.

ipreußen gelobte Irene

Dort, wo einst vor über 108 Jahren die ost- eußischen Stände ihren Königen huldigten, hm der Führer aus dem Munde des Gauleiters n Dank und Gruß der Provinz Ostpreußen ent- gen. Für Ostpreußen gelobte Erich Koch die eiche Gesolgschaftstreue, die dieses Land bereits 1 5. März 1933 in einer überwältigenden Ver- luenskundgebung bewiesen habe. Adolf Hitler tonte darauf, daß er deshalb hier den großen rhlkainpf beginnen wolle, weil er im März 33 seinen ersten Wahlkamps nach der Macht- «ernahme im Osten des Reiches beendet habe. er Führer ließ sich die führenden Männer Ost- eußens, die Führer der Gliederungen, der arte,, ple hohen Offiziere sowie die Leiter der ehörden und die maßgebenden Vertreter der

Wirtschaft vorstellen und kam einer Bitte des Gauleiters nach, als er sich in das Goldene Buch der Provinz Ostpreußen eintrug.

Noch einmal begab sich dann der Führer auf den geschmückten Balkon, um dem Ruf aus 20 000 KinderkePen nachzugeben, die im Rhyth­mus und in rührender Begeisterung immer wieder nach ihm riefen. Der Jubel wollte auch noch nicht verebben, als der Führer im Wagen stehend durch das dichte Spalier der Hitler- Jugend unter den Klängen dos Vadenweiler Marsches zum Parkhotel fuhr.

Über retintauseird in See Schlageler-Kolle

Inzwischen hakte sich die riesige Schlageter- Halle. die über 10 000 Menschen faßt, bis zum letzten Platz gefüllt. Nicht endenwollendc Heil­rufe brandeten dem Führer entgegen, als er mit seiner Begleitung die Halle betrat. Es dauerte lange, bis der Führer nach der kurzen Begrü­ßungsansprache des Gauleiters das Wort nebmen konnte, weil ihm immer wieder in Spreckchören und begeisterten Kundgebungen zugejubelt wurde.

österrelcher müssen sich melden!

Letzter Meldetermin am heutigen Sonnabend Berlin, 26. März.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß alle über 2V Jahre alten Oesterreichs im Reichs­gebiet sich umgehend bei den Gemeindebehörden ihres Aufenthaltsortes zwecks Teilnahme an der österreichischen Volksabstimmung in der Zeit vom 21. bis 26. März zu melden haben. Zur Teil­nahme an der österreichischen Volksabstimmung sind berechtigt alle spätestens am 16. April 1818 geborenen Männer und Frauen, die die öster­reichische Vundesbiirgerschaft besitzen sowie die­jenigen Oesterreicher, die aus politischen Gründen seit März 1933 aus Oesterreich ausgebürgert wor­den sind oder aus politischen Gründen Oesterreich verlassen mußten; dabei ist unerheblich, ob die beiden letztgenannten Gruppen inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das Stimmrecht im Reich auszuüben ist und daß Reisen nach Oesterreich zum Zwecke der Abstim­mung zu unterlassen sind. Die im alten Reich wohnhaften Politischen Leitet der NSDAP. Oesterreichs haben an ihrem derzeitigen Wohnort zu verbleiben und eine Einteilung zur Wahl- arbeit abzuwarten.

Nähere Weisungen ergehen noch von Gauleiter Franz Hofer (Berlin W 80, Eeisbergstraße 21, Fernruf 210012), der von Gauleiter VLrckel mit der Organisation der . Wahl der im Reich leben­den Oesterreicher beauftragt wurde.

Der Führer erinnert zunächst daran, daß er vor wenigen Tagen in Wien, der südöstlichsten Großstadt Deutschlands, zum nunmehr geeinten Volk und Reich gesprochen habe. Heute sei er ge­kommen, um die Ostpreußen zu mahnen, seine Worte am 10. April einzulösen. (Stürmische Heil- Rufe.) Der Führer beschäftigt sich dann mit der vom Ausland zur Schwächung des deutschen Vol­kes und zum Schaden der österreichischen Bevölke­rung künstlich konstruierten österreichischen Souveränität. Er schilderte dabei noch- ein­mal mit erschütternder Anschaulichkeit den furcht­baren Leidensweg des gequälten deutschen Volkes in Oesterreich. Keine Gewalt könne das Bekenntnis zum Volkstum unterdrücken. Der deutsche Mensch lasse sich durch keine Not'und kein Elend von seinem Volke trennen. Blut

binde fester als Gesetze. So sei durch

Not, Unterdrückung und Elend der Wille zur Vereinigung unwiderstehlich gewachsen. Der Führer rechnete in diesem Zusammenhang scharf mit den internationalen Aposteln ab, die im Namen des angeblichenWeltgewissens" schamlos die Völker vergewaltigen. Sie redeten von Gewalt, da die 61L Millionen Deutschen in Oesterreich vor dem Schicksal Spaniens bewahrt worden seien. (Stürme der Begeisterung begleite­ten diese Feststellung.) Wenn Menschen taub sind gegen alle Gerechtigkeit, dann müsse man sich sein Recht selb st nehmen, dann mutz man zurückkehren zum alten Grundsatz: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Unter atem­loser Spannung der gewaltigen Versammlung schilderte dann der Führer noch einmal seine Be­sprechung mit Schuschnigg. Heute wisse man, daß Schuschniga damals damit gerechnet habe, in einer günstigen Stunde das Ausland gegen Deutschland mobilisieren zu können.

Die begeistert« Stimmung der nächtlichen Ver­sammlung steigerte sich zu feierlicher Ergrif­fenheit, als der Führer nach einer Schilde­rung der unbeschreiblichen Freude des ganzen deutschen Volkes in Oesterreich feststellte, daß die Vorgänge in Oesterreich der stärkste Beweis für die Kraft der nationalsoziali­stischen Idee gewesen seien. Da wußten alle, was es heiße, Träger eines großen Bekenntnisses zu sein. Erst unter dem gewaltigen Eindruck der jubelnden Freude eines ganzen Volkes, das die deutschen Truppen als Befreier begrüßte, habe er sich entschlossen, die Eingliederung sofort durch­zuführen. Er wisse, daß der 10. April seinen Ent­schluß bestätigen werde.

Ganz Deutschland, so ruft der Führer, muß die Größe des Erfolges wissen. Es muß eine heilige Wahl sein, und ganz Deutschland soll sich dazu bekennen.

Und wieder brausen dem Führer wie ein ein­ziges Bekenntnis der Zehntausende unaufhör­liche Heilrufe entgegen, so daß er erst nach mehreren- Minuten weitersprech.en kann. Der Führer schließt, während die nächtliche Versamm­lung sich wie ein Mann erhebt, mit dem Be­kenntnis zum Sieg des Glaubens:Ein Volk, ein Reich. Deutschland!"

Ein Volk ein Reich ein Führer!" braust ihm als Antwort entgegen. Gauleiter Koch ruft dem Führer zum Abschied zu: Berichten Sie in Oesterreich:Wir Nordostmärker glauben fana­tisch an das Bekenntnis Oesterreichs! Ostpreußen, mein Führer, folgt Ihnen!"

Die Hunderttausende, die von den Mittagsstun­den an bis in die späte Nacht den Weg des Führers durch Königsberg umsäumten, legen auch jetzt wieder ein ergreifendes Bekenntnis der Liebe und Treue zum Führer des neuen großen Reiches der Deutschen ab.

Wie wird am 19. flpril abgestimmt!

krläuterungen ;ur Volksabstimmung unv Neichstagsmaki

Berlin, 26. März.

tlich wird zur Verordnung des Reichsmini- ies Innern über die Volksabstimmung und ahl (siehe auch örtlichen Teil der vorlicgen- lusgabe!) folgendes mitgeteilt: An der abstimmung und der Reichstagswahl »eh­alte reichsdeutschen sowie alle österreichi- Stimmberechtigten teil. Der Stimmzettel ir alle ein und denselben Wortlaut.

Reichsdeutsche, die ihren Wohnsitz oder stän- Äufenthalt in Oesterreich haben, können den österreichischen Stimmbehörden ihre ne abgeben.

Oesterreichische Stimmberechtigte, die ihren fitz oder ständigen Aufenthalt im bisherigen -gebiet haben, können vor den reichsdeut- Stimmbehörden ihre Stimme abgeben.

Reichsdeutsche, die sich am Wahltag in Oester- aufhalten, ohne »ort ihren Wohnsitz oder gen Aufenthalt zu haben, also z. B. Rei­

sende, können mit einem von der reichsdeutschen Hsimatbehörde ausgestellten Sttmmschein vor den österreichischen Stimmbehörden abstimmen.

4. Ebenso können österreichische Stimmberech­tigt«, die sich am Wahltag im bisherigen Reichs­gebiet befinden, ohne dort ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt zu haben, vor den reichs­deutschen Stimmbehörden mit einem von der österreichischen Heimatbehörde ausgestellten Sttmmschein abstimmen.

5. Der einzige Unterschied Lei der Abstimmung der reichsdeutschen und der österreichischen Volks­genossen ist der, daß die Reichsdeutschen mit einem weißen Stimmzettel abstimmen (auch wenn sie in Oesterreich abstimmen!) und daß die österreichischen Stimmberech­tigten mit einem grünen Stimmzettel ab­stimmen (auch wenn sie im bisherigen Reichs­gebiet abstimmen)

6. Der Zweck dieser verschiedenen Farbe der Stimmzettel ist folgender: Bei der Ermittlung des Ergebnisses der Abstimmung über den An­

schluß werden die gesamten Ja-Stimmen aus grünem Stimmzettel zusammengezählt, so daß das Abstimmungsergebnis der österreichischen Stimm­berechtigten klar vorliegt, ohne daß die Stimmen von reichsdeutschen Stimmberechtigten irgendwie daraus eingewirkt haben.

7. Wie weiter eben bekanntgegeben wird, ton­nen die österreichischen Volksgenossen im alten Reichsgebiet nicht in jedem Abstimmungslokal ihre Stimme abgeben, sondern nur in bestimm­ten hierfür besonders vorgesehenen: 2n jedem

einzelnen Stadtkreis und am Sitz jeder Lano- kreisverwaltung ist ein Abstimmungsraum vor­gesehen, in welchem auch österreichische Stimm­berechtigte ihre Stimme (grüner Stimmzettel!j abgeben können. In Großstädten sind mehrere derartige Abstimmungsräume vorgesehen Außer­dem kann auf einer größeren Zahl von Ueber- gangsbahnhösen des alten Reichsgebiets, die tu der Tagespreis und aus den Bahnhöfen bekannt­gegeben sind, der österreichische Stimmberechtigte seine Stimme abgeben.

Das österi'viebiselle Bataillon vor ,Iem Bülirvr. lvuiL vor seinem Ldsrliiock von Berlin marseüiorte das österrviekisvlio Bataillon in neuer Bnikorm an der keiebslranrivi vorbei. vsr Vitkrer nimmt ant ilvm Balkon den Vorboimarsek ab. (Lissss-BoHmauv.)

SS.

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In einem Tempo, das geschichtlich ohne Beispiel ist, hat Adolf Hitler vielhundertjäh- riges Sehnen der Deutschen erfüllt-, das Großdeutsche Reich ist Wirklichkeit geworden. Was Bismarck 1871 begonnen, hat Adolf Hitler 1938 vollendet.

Er hat es vollendet, er hat die Einigung vollzogen, weil er im Volke selbst die Vor­aussetzung der Einheit schuf; weil er das Reich Bismarcks in sich einte über alle klei­nen Eigenheiten, über Länder- und Stam­mesgrenzen hinweg und hinweg über alle Klassengegensätze. Wohl ließ er den Deutschen jedes Stammes und jeder Landschaft ihre Eigenart, aber er gab ihnen in der Ein­heit des Volkes und des Reiches Kraft und Stärke.

Das neue Reich, das Adolf Hitler nach 1933 schuf, wurde so stark und konnte des­halb zum Hort der Deutschen auch über die Grenzen Oesterreichs hinweg werden, weil die Menschen in ihm allem voran Deutsche sein wollten: noch nie haben die. Deutschen mit so viel Inbrunst ihr LiedDeutschland, Deutschland über alles" gesungen wie heute unter Adolf Hitler.

Dieses Werk der großen inneren Einigung eines weit über 76-Millionen-Bolkes aber vollbrachte der Führer durch die von ihm geschaffene NSDAP.

Sie war das Instrument, mittels dessen der Führer Sem deutschen Volk den Begriff seiner großen Einheit wiedergab; sie war das Instrument der Volkwerdung; in ihr verwandelte der Führer die nach Rang oder Stand, Landschaft oder Religion aufgesplit­terten und gegeneinander stehenden Men­schen des deutschen Landes erst wieder zu Deutschen. Und wie die NSDAP. da­mit das Instrument der Volk­werdung war, so ist und bleibt sie das gewaltige Instrument der Volksfüh­rung. Ein Instrument, das nichts gemein hat mit den Parteien und Parteichen von einst. Eine Bewegung, die keine Einzelinter­essen vertritt, nicht Interessen von Kapita­listen, nicht von Proletariern, nicht Arbeit- geberinteresssn, nicht Arbeitnehmerlnter- essen, nicht städtische Interessen, nicht ländliche Interessen, sondern einzig und allein dieGesamtinteressen aller Volksgenossen des Reiches.

Und es hat sich gezeigt, daß Adolf Hitler recht hatte, als er durch die vielen Jahre einst immer wieder predigte, daß die Inter­essen des einzelnen am besten vertreten wer­den, wenn die großen Interessen der Ge­samtheit gewahrt sind. Der Beweis wurde im neuen Deutschland erbracht.

Die Menschen in Deutschland haben es unter der Führung Adolf Hitlers fertig- aebracht. ihre Einzelinteressen dem großen Gemeinschaftsinteresse unterzuordnen, weil Adolf .Hitler sie mit großen neuen Ideen er­füllte. die stärker sind. als ihre kleinen All­tagsgedanken. Er hat die Idee des Natio­

nalsozialismus zur tragenden Idee des Vol­kes und seines Staates gemacht.

Er hat die Menschen gelehrt, daß Natio­nalismus und Sozialismus nicht einander ausschließende und notwendigerweise ein­ander. bekämpfende Begriffe sind, sondern daß wahrer Nationalismus und wahrer So­zialismus einander ergänzen. Ja, er hat sie gelehrt, daß das eine ohne das andere nicht einmal denkbar ist. Denn höchster Nationa­lismus ist höchste Liebe zum eigenen Volk; wer aber das eigene Volk wirklich liebt, muh zugleich wünschen, daß dieses Volk in allen feinen Gliedern so gesund wie nur irgend möglich ist, daß es jedem einzelnen so gut wie nur irgend möglich geht: dies aber ist bester Sozial ismus.

Umgekehrt weiß der wirkliche Sozialist, daß sein Ziel, das Wohlergehen der einzel­nen, nur denkbar ist, wenn die Nation als der Inbegriff der Gesamtheit stark und ge­sund ist und einen kraftvollen Schutz allen gibt, die in ihr leben. Die starke un­abhängige Nation aber ist zugleich wiederum das Ziel des Nationalisten.

Sozialisten und Nationalisten haben sich im neuen Deutschland zusammengefunden zum N a t i o n a l s oz i a l i st e n ; gemein­sam leben sie, und gemeinsam kämpfen sie für das gemeinsame Ziel: für das national­sozialistische Deutschland, das ihnen Adolf Hitler gab. Gesiegt hat die gemeinsame Liebe zu Deutschland, die gemeinsame Liebe zum Volk, die gemeinsame Liebe zum Führer.

Und deswegen hat die Eingliederung der alten Ostmark ins Reich die Deutschen Oesterreichs mit solchem Jubel erfüllt, weil

UnSSr loJSSSPZSgsl

Von Königsberg aus hielt der Führer seine erste Wahlkampsrede zur Volksabstimmung. Hermann 'Göring wurde auf seiner Fahrt durch das befreite Oesterreich überall stürmisch umjubelt.

Zur Volksabstimmung und Reichstagswahl werden wichtige Bestimmungen erlassen.

Die Provinzen Nieder- und Oberschlesie« wurden zusammengelegt.

Bremer Kameraden der Schutzpolizei erzählen der VZ. von ihren Erlebnissen im öfter- reichen Burgenland.

2n traditioneller Weise fand in der Glocke das Nautische Essen statt.

S(uf seiner Fahrt zur Wilhelmshavener Wahlkundgebung berührte der Reichsjugend- sührer Bremen.

Der Cuxhavener Fraucnmörder Körnig wurde zum Tode verurteilt.

Durch einen Sieg über Gustave Roth-Velgien wurde der Deutsche Adolf Heuser Weltmeister im Halbschwergewicht.

Den siegreichen Sechstagesahrcrn Kilian/Vopel wurde in Deutschland ein herzlicher Empfang