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parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen prbeitsstont vremen
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Nr. W / S. Jahrgang
Menotag, N. Januar 1 SZS
kinzelprels 18 Np?.
fülzrungsrecht der NSVflp. unbegrenzt
die flrbeitstagung der Sau und Kreisschulungsleiter
Ziel nationalsozialistischer Schulung: der ewigkeitsbewußte deutsche Vier Forderungen des Leiters des Sauptfchulungsamtes der NSVflp. Überwindung der wirtschastspatriarchen und wirtfchastsliberalisten lotalttötsanspruch auch auf dem Sebiet der Sesundlieitsfülirung
stuf Sontstosen
Tont Hofe». 11. Januar
Auf der ersten Arbeitstagung aller Gau- und Kreisschulungsleiter der NSDAP. auf der Ordensburg Sonthosen hielt der Leiter des Hauptschulungsamtes der NSDAP., stellvertretender Gauleiter Schmidt, eine große Rede. Ausgehend von der Reujahrsbotschaft des Führers, in der Adolf Hitler einen verstärkten Einsatz der NSDAP. zur Erziehung des deutschen Volkes forderte, kam er zu der Feststellung, daß die revolutionäre Dynamik des Nationalsozialismus sich nunmehr immer klarer und eindeutiger abhebe und das Wissen um die totale Revolution immer weitere Kreise ziehe. Die Welt erkenne heute bereits, daß in Deutschland ein neues Gemeinschaft-- und ein neues Führungsgesetz wirksam geworden sei.
Im Verlauf seiner Rede gab Pg. Schmidt ein« eingehende Darstellung und Sinngebung des bisherigen geschichtlichen Ablaufs des deutschen Schicksals. Er brachte dabei zum Ausdruck, daß man niemals die Zeit des deutschen Mittelalters als eine Zeit nur kirchlicher oder konfessioneller Kräfte ablehnen dürfe. Alles, was in dieser Zeit gestaltet und geschaffen wurde, sei geformt worden von deutschem und germanischem Geist und deutscher und germanischer Gläubigkeit.
Als Folgerung aus dem heutigen politischen Geschehen in Europa bezeichnete der Redner es als vordringliche Aufgabe der Partei, dem Führer für sein Werk am deutschen Leben nicht nur im Innern die Voraussetzung zu schaffen, sondern sie auch zu sichern und für die Zukunft zu erhalten. Für die Schulung bedeute dies, den Totalitätsanspruch des Nationalsozialismus auf allen Gebieten des Lebens zu proklamieren und zu verwirklichen. Der Leiter des Houptschalungsamtes stellte in diesem Zusammenhang vier Forderungen
auf:
1. Das Primat der NSDAP. in ihrem weltanschaulichen Hoheits- und Führungsrecht.
2. Die Alleinberechtigung der nationalsozialistischen Weltanschauung, die Wirtschaftsführung, Wirtschaftsordnung und Wirtschaftsmöglichkeit des deutschen Volkes zu bestimmen. Das setzt für die
rßngtau von japanischen Iruppen besetzt
Tokio, 11. Januar.
Wie die japanische Nachrichtenagentur Domei meldet, haben japanische Marinetruppen am Montagnachmittag die Stadt Tsingtau, ohne aus Widerstand zu stohen, besetzt. Nach einer Säuberungsaktion gegen versprengte Reste chinesischer Truppen war Ruhe und Ordnung in der Stadt wiederhergestellt.
Vor der Besetzung Tsingtaus überflog die japanische Luftwaffe die Stadt und warf Flugzettel ab, in denen die Chinesen zur llebergabe aufgefordert wurden. Ferner wurde in den Flug
etteln versichert, daß die begründeten Rechte und "nteressen dritter Mächte in Tsingtau voll geachtet
werden würden.
„Zerschlagung der Zentralregierung ltzinas
Tokio, 11. Januar
Der Sprecher des japanischen Autzenamtes erklärte, die japanische Regierung habe sich zu endgültigen Maßnahmen gegen die Zentralregierung entschließen müssen, da alle Bemühungen Japans, mit China zum Frieden zu kommen, anscheinend erfolglos seien. Japan sei sowohl zum Friedensschluß als auch zur Fortsetzung der bewaffneten Aktionen vorbereitet. Der Frieden mit Japan sei jedoch nur möglich, wenn China offiziell unter Beweis stelle, da^ es seine japanfeind- liche Haltung und damit seinen Widerstand aufzugeben entschlossen sei. Da aber die chinesische Zentralregierung unter völliger Außerachtlassung der Wohlfahrt des chinesischen Volkes die Fortsetzung des Widerstandes vorbereite, werde Japan alle Mittel anwenden, um die japanfeind- liche chinesische Zentralregierung zu zerschlagen.
Zukunft die Ueberwindung der Wirtschaftspatui- arche» und der Wirtschaftsliberaliste» voraus.
3. Die Schaffuug einer uationalsozialistischen Erziehuugsordnung nach nationalsozialistischen Erziehnngsgrundsätzen mit der Ausrichtung, den einzelnen zum Dienst an der Gemeinschaft, am Volk zu erziehen.
4. Totalitätsansprntz anf dem Gebiet der Ge- sundheitssiihrung.
Anschließend an die eingehende Darlegung dieser vier Grundforderungen fuhr der Redner fort. wir müßten so stark sein als revolutionäre Na
tionalsozialisten, daß wir die Kraft besäßen, ein ne,ues WeltbiId in uns zu tragen, und dabei bereit seien, dieses Weltbild keimen und wachsen lassen, ohne ihm dogmatische Fesseln anzulegen.
Der ewigkeitsbewußte nationalsozialistische Deutsche sei das Ziel der bisherigen und aller kommenden Arbeit aus dem Gebiete der Erziehung, der Schulen, der Menschenformung und -sührung. Die biologische Gebundenheit und Geborgenheit sei des nationalsozialistischen Menschen stärkste Kraft. Sie dem ganzen Volke zu geben, sei die
tägliche Aufgabe der nationalsozialistischen Bewegung, deren Verwirklichung alle jene herbeizuführen hätten, die heute innerhalb der NSDAP. als Erzieher tätig find.
Mit dem Hinweis auf das ewige Vorbild des Führers und seines Schaffens schloß der Leiter des Hauptschulungsamtes den ersten Vertrag der Arbeitstagung der Gau- und Kreisschulungsleiter der NSDAP. Anschließend wurden mehrere Arbeitsreferate von den zuständigen Sachbearbeitern und Amtsleitern des Hauptschulnngs- amtes gehalten.
s,?s Millionen Mark
Das vorläufige Ergebnis des letzten Eintopfsonntags
Berlin, 11. Januar.
Das vorläusige Reichsergebnis des dritten
Eintopssonntags beträgt 8 744 477,62 RM. Der Eintopfsonntag im Monat Dezember des Vorjahres erbrachte 5 714 714,85 RM.
Neue Nanga-Parbat-kkpedition
NIx « uer
Frankfurt a. M.< 11. Januar.
Im Rahmen der 28. Tagung der Geologischen Bereinigung, die ihren Sitz in Frankfurt a. M. hat, berichtete der wissenschaftliche Leiter der Nanga-Parbat-Expedrtion, Professor Dr. T r o I l, über die Ausbeute der letzten Reise. Die schlichten Worte des Gelehrten enthüllten den Hörern das heldenhafte Ringen der Männer der Wissenschaft um den Berg Nanga Pavbat, dem bereits zwei deutsche Forschungsreisen wertvolle Opfer bringen mußten. Unter dem 29 Toten, die der Nanga Par- bat forderte, befinden sich 11 Deutsche. Erschütternd wirkte es, als Professor Troll erzählte, wie er auf der Rückseite des 8120. Meter hohen Pwr- bat seinen wissenschaftlichen Forschungen nachging und das Auftauchen seiner Freunde beobachten wollte, die sich Meter um Meter emporgearbeitet hatten. Währenddessen hatte aber schon eine an der Nordseite niedergegangene Lawine den Kameraden den Tod gebracht.
Obwohl der Berg viele unersetzliche Opser gefordert hat, läßt die deutsche Wissenschaft den Mut nicht sinken, sondern bereitet eine neue Expedition vor. Sie soll weitere Aufschlüsse geben über die
Professor Sr. Iroil berichtet über L ie Busbeute der letzten Netze
Vrabtdorivbt äor „Lromor Leitung"
Entwicklung des in seinem Werden noch nicht ab
geschlossenen jüngsten Gebirges der Erde. Der anschauliche Bortrag des Gelehrten bildete den Mittelpunkt der ergebnisreichen Tagung der Geologen.
kr;og den Nevolver
Moskauer Agent in Polen unschädlich gemacht Warschau, 11., Januar.
Im Kreise Horochow in Wolhynien, unweit der sowjetrusstschen Grenze, stieß eine Polizeistreife auf einen Kommunisten, der, als er sich ausweisen sollte, die Waffe zog. Einer der Polizeibeamten war jedoch schneller und schoß den Kommunisten nieder. Es erwies sich, daß es sich bei dem Erschossenen uM einen seit langem von der polnischen Polizei steckbrieflich verfolgten Agenten Moskaus handelt.
Jüdischer Klüngel wird frech
Radauszenen in Warschau
Warschau, 11. Januar.
In einem Warschauer Theater fand eine Versammlung der sogenannten „demokratischen Offensive" statt, die vom marxistischen Jugendverband
krste Sitzung der Sreier-Konseren;
Budapest, 11. Januar.
Die erste Sitzung der Dreier-Konferenz der Rom-Pakt-Mächte begann am Montagnachmitlag im ungarischen Ministerpräsidium. An der Sitzung nahmen der italienische Außenminister Siano, der ungarische Ministerpräsident Daranyi, Außenminister von Kanpa, der österreichische Bundeskanzler Schuschnigg und dessen Staatssekretär Schmidt teil. Die Beratungen sind streng vertraulich und werden im wesentlichen in deutscher Sprache geführt..
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Der rtttti xtze Aelvesutts
einberufen worden war, und auf der Vertreter der polnischen Marxistenpartei, der bäuerlichen Volkspartei und des demokratischen Clubs hervortraten. Die Veranstaltung gab ein bezeichnendes Bild jenes Klüngels in Polen, der bereit ist, im Rahmen einer „Volksfront" Moskau die geforderten Handlangerdienste zu leisten. 90 Pzt. aller Erschienenen gehörten dem „aus- erwählten Volk" an, angefangen von jüdischen Schillern bis zu Vertretern der jüdischen Eeistreichelet. Als ein Sprecher der bäuerlichen Volkspartei vor der kommunistischen Gefahr warnte, erhoben sich die Juden zu einer heftigen Gestikulation. Sie krähten Rufe auf Stalin und die Sowjetunion aus und fielen schließlich über mehrere Personen her, die gegen diesen Radau Stellung nahmen.
L. Hlü. Heute vor 15 Jahren glaubten Poincars und Millerand das Ziel ihrer säbel- rasselnden Machtpolitik, die unbegrenzte Vorherrschaft Frankreichs in Europa, in greifbare Nähe gerückt: französische Truppen marschierten — man schrieb den 11. Januar 1923 — in Essen und Gelsenkirchen ein. Der Griff über den Rhein hinweg in das Wirtschaftszentrum des deutschen Westens war mehr als ein äußeres Symbol der Folgen des Versailler Schandsystems: unter einem lächerlich fadenscheinigen Borwand erfolgte ein unmittelbarer Vorstoß des seinerzeit entfesselten gallischen Chauvinismus in das mit Hilfe jüdisch-marxistischer Demagogen verratene, von egoistischen Parteigruppen und hetzenden Gewerkschaften zerspaltene Deutschland. Einige angeblich nicht auf Reparationskosten geneferte Tele- graphenstangen sowie geringfügige Mengen Kohle und-Holz mußten herhalten, einen militärischen Spaziergang in das Ruhrrevier zu „begründen". Nach außen hin nannte man das „Entsendung einer Ingenieuvkommission zur Beaufsichtigung des Kohlensyndikats und Entsendung von Truppen zum Schutz dieser Kommission". Schon am 10. Januar war der Reichsregierung mitgeteilt worden: „Sollten die Behörden durch ihre Tätigkeit oder durch ihre Untätigkeit irgendwelche Verwirrung im materiellen Leben oder in der Wirtschaft des Gebietes herbeiführen, so würben alle für erforderlich erachteten Zwangsund Stvaifmaßregeln unverzüglich ergriffen werden."
Obschon dieser Hinweis deutlich genug war, beschränkte sich das typisch charakterlose und lediglich von jüdischem Händlergeist beseelte Geschäftsministerium Luno auf „formelle Proteste" „vor aller Welt". Statt alle Kräfte zu einer geschlossenen nationalen Abwehr zu sammeln und die Gelegenheit zur Vorbereitung des aktiven Widerstandes zu nutzen, appellierte man im Rahmen eines sinnlosen Papierkrieges an das „Gewissen der Völker", ließ man im Auslande ebenso pathetisch wie wirkungslos „Verwahrung gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen Frankreichs" einlegen. Welch bittere Folgen das Fehlen einer wirklichen Reichssührung, einer ehrbewußten antimarxistischen Regierung haben sollte, zeigten dann die nächsten Wochen mit erschreckender Deutlichkeit:
Am 16. Januar 1923 wird Dortmund von den Franzosen besetzt, seitens der Besatzungs- hehorden wird die systematische Ausbeutung der staatlichen und privaten Gruben in Angriff genommen, Lohngelder. Kohlenzüge und Schiffe werden beschlagnahmt, deutsche Beamte müssen das Ruhrgebiet verlassen; vom 31. Januar ab wird die gesamte Koh- lennersendung ins unbesetzte Gebiet unterbunden; am 31. März eröffnen französische Truppen bei Sem Versuch, aus den Krupp- Wertzen Vetriebsautomobile zu entfernen plötzlich auf wehrlose Arbeiterqrupnen Maschinengewehrfeuer, 13 Arbeiter werden bei diesem Blutbad getötet, über 30 verletzt- die Umtriebe kommunistischen Gesindels nehmen
in^Vortmund und Gelsenkirchen unter sranzö-
bedrohliche Formen an; am gibt der deutsche Nationalheld Leo «chlageter, von bezahlten Schuften der „Preußischen Regierung" verraten und von
Die Japaner haben Tsingtau besetzt.
«eignete sich in ein toller Wrldweststreich amerikanischer Van-
Z'". zog der polnische Außenminister
's" Haus des Reichspräsidenten dre traditionellen Neujahrsempfänge statt. Die Arbeitstagung der Gau- und Kreis- !chulu,igsle,ter der NSDAP.. aus Ordensburg Sonthosen begann mit einer richtnngweise»-
anttekSchmidt. Hanptschulnngs-
An den Reichs-Wintersport-Wettkämpfen der werden 1938 1290 Jungen und Mädel teilnehmen.
Trainingslager Friedrichsrnh nahm Max Schmcling seine Vorbereitungen sur den Kamps gegen Ben Foord auf.
Mitsc März wird die Eaujchulunasburq Pew;u»i ihre Arbeit wiederaufnehmen.
In Wittmund wurden 890 000 Scemuschel- Abzeichen fertiggestellt und dem WHW. zur gaueigenen Sammlung übergeben.
Reg. Bürgermeister ÄA.-G'uppenführer Bohmcker ehrte zwei mutige Volksgenossen. Bremer Schisse übernahmen seltene Ladung nach Peru und Finnland.