Ausgabe 
(10.1.1938) Nr. 9
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parteiamtliche ^geszeitung

TlachrichtenblaN der deutschen flrdeitsstonl Bremen

Amtsblatt des Senats der Lreien kjansestadt Bremen

Erscheinttmal wöchentl. Monatsbezug: 2,30 einschl. Zustellgeb.; Pvstbezugspreis monatl. 2,30

(einschl. 47,60 Utz/ Postzeitungsgebühr) zuzügl. 42 ^ Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aus Erstattung oder Ersatz. RS.-Gauverlag Weser-Ems G. m. b. H., Bremen, Geeren 8-8 / Fernsprecher: 641 21 und 81116.

Das amtliche verkündungsblatt des Deichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Anzeiaen-Grundpreise: Ti« 22-mm-Aei?e trn Anzeigenteil 12 die 70-win-Aeile im Textteil 75 Rps.

Ermäßigte Grundpreise (für kleine FamiliemAnzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 6 (Ncichlaßstassel N. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annnßmeschluß 16 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag 12r/--13i/, Uhr.

Nr. S / S. Jahrgang

Montag, 10. Januar 1S5S

. kinzelpreis 15 Npf.

kin alter Kämpfer lpa» Seburtstag

Herzliche und anerkennende ölückwünschworte unseres Kreisleiters an das Matt der National- sozialislenvremenszuinf.ltchreslagdesvesleliens

VieVremer Zeitung" teil -er vewegung / Zn schwerster Zeit aus dem Nichts geschaffen / troff Verbot nicht tot / erfolgreich über alle Schwierigkeiten ffmweg / Stolz und treude in der Partei über die steile stuswürtsentwicklung waffrend 7 Zaffren / treue um treue

* 8romdn, 10. ,7:>i>nni' 1938

Ln, 7. cks.brestsKv äer Orünü un^ äsr82.', äor partsiamtlivdvn Da^esMitunx üsr Xationalsomalistvn 8r«mon?!, bat un^er Lrsisloitsr, 8^ 81aalrv, äsr treusn blltkämplorsebakt äer82." in ävr Kampknvit in ainsm obrvnüen 2n«pruek aoäarkt.

8Iunbs bat äa boi nnok äsn82." riäkss null vrkolAreivbos ^«itsvstrsbon in äen ckakron nacb äom Ilmbi ncl> anorbennoinl borvonAsbobon. IVir von äsn8 2." Irenen uns alle, Ilan» kür Rann, von Noiria» « lor ilor8 2." <>rk-,I>re»oii "rlünion ^.vvrbvnnnnA üureb älv 8artei nnck nsbmen sitz als neuen Ansparn, auvk ^veitorbio ">> Erb^ton 8in--n.tr kiir «Ion Itfi, uu Ullä ckis 8srv«AUNA stets ckns 8vste 2 N Isis ton, vss wir als nntionalsnsinlistisvkv 2«itunx rm leisten imstnncke si»ü. v « s Lrvis I s 1 tors 2nsprnvb an 6 is8 r o m s r 2 s i t n n K" bat kolxoncksn >VartIn.ut:

Heute am 10. Januar 1938 kann unsere 5 ,Bremer eine steile Aufwärtsentwicklung erlebt hat. So wie Zeitung" ihren 7. Geburtstag feiern. Die alten Mit- sie uns in der Kampfzeit eines unserer wert- kämpfer Adolf Hitlers in Bremen gedenken anläßlich vollsten Kampf- und Hilfsmittel war und sich trotz aller dieses Tages der alten Kampfzeit und damit eines ihres Schwierigkeiten durchzusetzen verstand, so sind wir heute besten alten Kämpfers, derBremer Zeitung", die in mit derDZ." stolz darauf, daß sie sich in diesen weni- fchwerster Zeit von wagemutigen alten Parteigenossen gen Jahren so entwickelt hat. Damals fand sich kaum aus dem Nichts geschaffen wurde. Daher treten sämtliche ein Journalist oder Berichterstatter, der so -viel Opfer­alten Kämpfer des Kreises Bremen zum Geburtstag geist und Mut aufbrachte, seinen sicheren Brotplatz zu unserer Kampfzeitung an, um ihr die kameradschaftlich- verlassen, um ihn mit einem ganz und gar unsicheren sten Glückwünsche darzubringen, in Erinnerung an den Platz in einerNazizeitung" zu vertauschen. So wie Kampf um die Macht, als der Einsatz derBZ." oft man der Partei keinerlei Aussichten gab, glaubte auch dem Wert von Sturmbannen und Ortsgruppen gleich außer uns alten Nationalsozialisten niemand, daß eine kam. nationalsozialistische Zeitung, die nichts, weder Räume

7 Jahre sind keine landläufige Iubiläumszeit. Wenn noch Maschinen noch Geld und keine eingearbeiteten wir aber heute im Geiste die Entwicklung unserer alten Mitarbeiter hatte, eine nennenswerte Zeit bestehen treuen Mitkämpferin verfolgen, so müssen wir bekennen, könnte. So war es nur unser Idealismus, unser Opfer- daß unsere aus dem Nichts in schwerster Zeit. geschaffene geist, unser Kampfgeist und unsere große Kameradschaft, Bremer Zeitung" im Verlauf dieser 7 Jahre die das Werk vollbrachte.

Mit Stolz und Freude gedenken wir da­her am 7. Geburtstag unserer alten verdien­ten Mitkämpferin, derBremer Zeitung", deren bis heute vollbrachten Leistungen für manchen vielleicht nur dann erst zu ermessen sind, wenn man berücksichtigt, daß sienicht wie andere Zeitungen auf eine jahrhunderte­lange Tradition und Entwicklung mit da­durch geschaffenen besten Verbindungen und einem seit Iahrzehntett gut eingespielten Apparat aufbauen konnte. Darüber hinaus mußte sie entsprechend unserer weltanschau­lichen Haltung von vornherein auf ganz wesentliche und erhebliche wirtschaftliche Vorteile verzichten, die anderen Zeitungs­unternehmungen durch laufende Aufnahmen

von Anzeigen jüdischer Firmen und Waren­häuser mühelos zuflössen und z. T. auch heute noch zufließen.

DieBremer Zeitung", die sich heute restlos im Besitz der NSDAP. befindet, ist damit ein Teil der Bewegung, deren Aufstieg und Förderung für jeden alten und neuen Parteigenossen nicht nur Stolz und Befriedigung bedeutet, sondern auch für jeden Nationalsozialisten die Verpflichtung in sich schließt, unser altes Kampfblatt nicht nur zu halten, sondern es auch in jeder Be­ziehung zu unterstützen. Angesichts der Ver­dienste in der Kampfzeit und der vor uns liegenden Aufgaben kann sich kein National­sozialist diesen Verpflichtungen entziehen.

Trotz Verbot nicht tot!! So, wie die Par­tei dauernd Verfolgungen ausgesetzt war, so, wie die SA. verboten wurde, wurde auch unsere Kampfzeitung dauernd verfolgt und mehrfach auf Wochen hinaus verboten. Trotzdem hat auch sie sich durchgesetzt und uns immer die Treue gehalten; unbeirrbar ist sie ihren Weg' gegangen, so wie die Par­tei unbeirrbar ihren Weg weiter gehen wird. So werden auch wir ihr die Treue halten; Treue um Treue.

SrlechenlanS jubelt dem Brautpaar zu

festlicher Verlauf See prin;en-6och;eit in flchen Herzliche vegriißung der deutschen Laste

Athen, 10. Januar.

Schon in den frühen Morgenstunden des Sonn­tags war buchstäblich ganz Athen auf den Beinen, um alle Vorgänge anliihlich der Prinzen-Hochzeit miterleben zu können. Die Fenster- und Balkon­plätze, die von den an der Feststrage ansässigen Hotels, Büros und Prioatbewohnern zu hohen Mietpreisen ausgeboten norden waren, waren ausverkauft.

Um 8 Uhr zeigen fünf dumpfe Kanonenschüsse den Beginn der Festlichkeiten an. Gegen 9 Uhr beginnt dieAuffahrtderHochzeltsgiiste. Unter den Mitgliedern des Diplomatischen Korps sieht man den deutschen Gesandten Prinz zuErbach-Schönberg mit Eesandt- schaftsrat Dr. Korbt und dem deutschen Mili­

tärattache Oberst Rode. Höchste Vertreter der griechischen Wehrmacht, der Ministerien und Be­hörden folgen. Besonders herzlicher Beifall grüßt den Ministerpräsidenten Metaxas, der in Be­gleitung der Minister Eeorgacopoulos und Kotzias erscheint. Ihnen folgen auch die anderen Regierungsmitgliever. Anschließend fah­ren die früheren Ministerpräsidenten und be­kannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Künste und Wissenschaften und der Wirt­schaft auf.

21 Salutschüsse kündigen den Beginn des königlichen Hochzeitszuges an.

Um 9.30 Uhr nahm der Zug am königlichen Schloß seinen Anfang. In 20 Autos fuhren die zahlreichen in- und ausländischen Fürstlichkeiten zur Kathedrale. Im letzten Wagen saß König Georg mit dar deutschen Braut­mutter. die besonders herzlich von der fpalier-

bildenden Menge begrüßt wurden. Es folgte eine Abteilung Kavallerie und danach der von sechs weißen Pferden gezogene historische Prunk- w ^gen, in dem die Braut mit dem Brautvater Platz genommen hatte. Prinzessen Frie­derike Luise, bei deren Vorbeifahrt überall großer Jubel herrschte, grüßte herzlich erfreut nach allen Seiten. Langsam und mit großen Umwegen bewegte sich der königliche Brautzug durch das festlich geschmückte Athen zur Metropolis, der Athener Kathedrale. 10 Bischöfe in ihren prächtig gestickten Ornaten, an ihrer Spitze der Erzbischof, erwarteten das Brautpaar vor der Kirche und führten es sodann zusammen mit den Trauzeugen und Brautjungfern auf ihre Plätze inmitten,der Kathedrale, die mit weißen, blauen und gelben Blumen eindrucksvoll geschmückt war.

(Fortsetzung auf Seite 2)

^ukn.: Lekmickt

Ivv VVV Mödel werden ausgebildet

Vie tiauswirtschastliche Arbeitspflicht als Vestandteil des VVM.-Menftes

Durch die von derVZ." veröffentlichte Anord- » nung hat der Reichsjugcndfllhrcr eine hauswirt- schastliche Arbeitspflicht als Bestandlcil des BDM.-Dienstes eingeführt und die Obcrgau- fllhrcrin Gertrud Kunzcmann mit der Durch­führung beauftragt. Ueber die künftige Durch­führung dieser Maßnahme wie auch über die bereits vorliegenden Erfahrungen des BDM. auf diesem Gebiet gab die Obergauführerin der Nationalsozialistischen Parteikorrespondenz" fol­genden aufschlußreichen Uebcrblick:

Der Gedanke einer bewußten Steuerung der Mädelberufsausbildung wird von den besonderen Erfordernissen und Gegebenheiten unserer Zeit und unseres Schaffens auferlegt. Sicher kommen auch heute noch viele Mädel ohne solche bewußte Len­kung in die Hauswirtschaft. Das vermindert aber durchaus nicht die Bedeutung dieser Aufgabe, denn entscheidend ist auch hier die angestrebte Totali­tät und Planmäßigkeit. Wie sehr eine solche Maßnahme dem vorhandenen Bedürfnis entgemmokentch z-7ovembsrtch-RDOGAVTV00; entgegenkommt, beweist das große Interesse der Mädel wie auch der Eltern bn allen bisher von uns auf diesem Gebiet getroffenen Einrichtungen. Sowohl di« Haushaltungsschulen des BDM. wie auch das Hauswirtschaftsjahr und der weibliche Arbeitsdienst konnten bekanntlich dem Andrang der Mädel bisher kaum nachkommen. Es wird eines umfassenden Ausbaues dieser und anderer ähnlicher Einrichtungen bedürfen, um den Abstand zwischen dem eingangs aufgezeigten Ziel und den augenbticks vorhandenen Möglichkeiten auszugleichen.

SHon daraus ergibt sich, daß wir nun nicht an die Schaffung eines völlig neuen und riesenhaften Unternehmens denken, sonderen an den Ausbau und die Gleichrichtung bereits vorgefundener, zum Teil von uns selbst geschaffener Einrichtun­gen. Ideal wäre freilich die Ueberziehung des ganzen Reichs mit einem dichten Netz von BDM.,

Unser lagssspisgej

In Budapest beginnen heute die Bespre­chungen der Staaten der Römischen Protokolle. Mussolini zeichnete in Gegenwart des Reichs­ministers Darrö erfolgreiche italienische Bauern aus.

In festlichem Rahmen wurde in Athen die Prinzenhochzcit gefeiert.

Krcislciter Blanke entbietet zum 7jährigen Bestehen derBZ" Anerkennung und Glück­wünsche.

Am ersten Eintopfsonntag im neuen Jahr fanden in Bremen ein großer Propaganda­marsch der Ortsgruppe Eröpelingcn und zwei Kemeinschastsessen statt.

Durch einen 2:1-Sieg über Fortuna-Düsseldorf gewann Schalke 04 den Tschammcr-Pokal. Werder-Bremen schlug in der Kampfbahn Kermania-Wolsenbüttel sicher 5:0 (2:0).

FV. Woltmershausen setzte sich bei Verlust- spielen des VsV. Oldenburg und der Bremer Sportfreunde an die Spitze der Bezirksklasse.