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parteiamtliche Tageszeitung
NaHrichtenblaN der Deutschen flrbettsstont Bremen
der Nationalsozialisten Vremens
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Nr. ? / S. Jahrgang
Sonnabend, S.Januar 1SZS
klnzelpreis 15 Npf.
Vorfreude über den Wlirerbesuch in Italien
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Vas Programm des oegenbesuchs in den ftauptlinien ietzt festgelegt
Luck Uespel umi klorenr u/sräen besuekl / vs§ gsn^e itsliemscks Volk 8ckickt Äck an, Läolk Hitler mit glü- kenäer Vsgsl8terung ru empksngen .
In diesem Jahre erfolgen 18 Luftschiffahrten Veutfchland Amerika
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k! » 8 o n o r 0 r s. k t b e r i v k t ckor „8 r e w o r LIvituvx" w. Rom, 8. Januar.
Für die Vorbereitung des im kommenden Frühjahr erwarteten Führerbesuches in Italien ist unter der Leitung des Außenministers Gras' Ciano eine besondere Kommission eingesetzt worden. Diese Kommission hat bereits das Programm des Staatsbesuches in seinen' Hauptlinien festgelegt. Außer Rom wird der Führer auch Florenz und Neapel besuchen. Sein Gegenbesuch in Italien wird also nicht nur ein Staatsbesuch, sondern zugleich ein Besuch des Führers beim italienischen Volk und ein Besuch der schönsten Landschaften Italiens werden.
Die erneute Mitteilung der Ankündigung, daß der Führer und Reichskanzler dem Duce im Frühiahr seinen Gegenbesuch machen wird, ist von der gesamten italienischen Oeffentlichkei» mit Enthusiasmus aufgenommen worden. In Über
schriften, die über die ganze erste Seite gehen, teilen die römischen Blätter der Bevölkerung die entsprechende Mitteilung mit. Ausführliche Kommentare werden veröffentlicht. In allen Zeitungen finhet sich das Bild des Führers.
„Der unvergeßliche Empfang" so schreibt das „Gioinale d'Jtalia", „den das deutsche Volk dem Führer des Faschismus bereitet hat. wird -ein begeistertes'Echo in dem Empsa«g des italienischen Volkes sür den Führer des Nationalsozialismus finden. Es wird eine neue Bekundung der Freundschaft und der politischen Solidarität zwischen den beiden starken Völkern sein." „Trib-una" erklärt: „Das italienische Volk wird den Führer' mit Enthusiasmus empfangen. Der Besuch wird noch einmal die zivilisatorische Mission bekräftigen, die sich die beiden Staaten für den Frieden und die Zukunft Europas gesetzt haben. Die italienische Hauptstadt wird mit übervollem Herzen dem Führer der befreundeten Nation beweisen^ wie aufrichtig die Gefühle sind. die die ganze um ihren Duce und unter dem Zeichen des glorreichen Liktorenbündels versammelte Ration cheseelen"
„Ich möchte auf Schecks retten"
kine bebräische Verbrecherbande in Wien vor Bericht / . Nichts ral,len", die «fröhliche Vevise" der Judensamilie larob
Wien, 8. Januar
In Wien begann gestern ein aus mehrere Wochen angesetzter Betrugsprozetz gegen eine Bande jüdischer Schwindler, der' eine sensationelle Note dadurch erhält, daß es sich dabei um „europäische Exponenten" der berüchtigten amerikanischen Gangster AI Capone und Ben Faktor, des Chefs der „Weitze-Kragen-Banditen", handelt.
Angeklagt sind der aus der Systemz'eit noch in unangenehmer Erinnerung gebliebene jüdische Schreiberling Heinrich Eduard Jacob, seine Schwester Alice Lampl-Spiker, seine Mutter Marrha Jacob, die jüdischen Schieber Eornelius Friedrich und Ferdinand Kende sowie der „Buchsachverständige" Kasten. Die Anklageschrift vermittelt ein Bild der bedenkenlosen Verbrechermethoden der amerikanischen Gangster- bande, die in Europa ein ganzes Netz von Helfershelfern hatte.
Im Dezember 1938 wurden bei dem Wiener Bankhaus Kux, Bloch u. Co. Aktien einer amerikanischen Eisenbahngesellschaft im Gesamtwert von 28 000 Schilling belehnt. Einreicher der Papiere war die Schwester Jacobs. Eine Anfrage des Bankhauses in Amerika ergab einige Tage später, daß die Papiere gestohlen waren; sie stammten aus der Beute eines großen Handstreiches der Bande AI .Capones, bei dem der Baltimore Trust Ey. 800 000 Dollar geraubt worden waren. Mit der Unterbringung ein^s Teiles der Deute in Europa hatte ein Spießgeselle Al Capones namens Josef Schneid die jüdischen Verbrecher Jankiel Lewinbcrg, Cornelius Friedrich und Murrap Rorman Kohl bcaustragt, Lewin- berg und Kohl sind internationale Schwerverbrecher und gehörten eigentlich zu den berüchtigten „Weiße-Kragcn-Landiten". unterhielten aber anscheinend „freundschaftlich-geschäftliche" Beziehungen zu der Bande AI Capones.
Der erwähnte Betrug der Judensamilie Jacob im Dezember 1935, bei dem die Banse dingfest gemacht werden konnte, war das Schlußglied einer Kette von Verbrechen größten Stils
Bezeichnend ist. daß die Mitglieder der Bande sich selbst untereinander ständig betrogen habe« trotzdem aber weiter beisammenblieben. Auch bei der großen Schiebung im Dezember 1938 versuchten die Jacobs ihren Helfershelfer um den Erlös der Beute zu prellen, und es ist bezeichnend, daß das Kaunerkleeblatt seine Komplicen Lewinbcrg, Friedrich und Kohl selbst bei der Polizei anzeigte.
Di« moralisch verworfene Denkweise der Judensamilie Jacob, die früher in den ersten Häusern Wiens aus und ein ging, ergibt sich aus beschlag
nahmten Briefen. So schrieb Heinrich Eduard Jacob seiner Mutter: „Nichts zahlen soll Deine und meine fröhliche Devise sein.« (!) Und die alte Jacob äußerte ihrer verbrecherischen Tochter gegenüber folgenden Wunschtraum: „Ach, mein Kind, wie gern möchte ich auf Schecks reiten (Gaunerausdruck sür Scheckschwindel. Die Schriftleitung), wenn ich nur einen Partner dafür hätte."
Zuchthaus für Vernstein
Hamburger Reeder verurteilt
Hamburg, 8. Januar.
Der jüdische Reeder Arnold Vernstein wurde vor dem Hanseatischen Sondergericht in Hamburg wegen Verbrechens gegen das Volksverratsgesetz sowie wegen verschiedener Deoisenvergehen zu 214 Jahren Zuchthaus, 2 Jahren Ehrverlust und einer Geldstrafe von 1 Million Reichsmark verurteilt. (Näheres im Innern des Blattes.)
»er käilirei' iinil Ikvielislcaiirler bat als Cliren- prvis kür üas OstprenOiscks Hallenturnier (13. bis lk. Oanliar) eine 8ilborscin»lv. mit »ernste!» ausgelegt, gestiktvt. — Die 8ebale >vur<Ie »aeb einem »nt>vurk vnn Oarl-Oan Ilnlsvhub gearbeitet. (Drssss-Ikokkinann.)
Moskaus Hand m tkma
Gegen Beilegung des Konflikts
Moskau, 4. Januar
Aus einer Uebersicht, die gestern die Moskauer „Prawda" über die Lage im chinesisch-japanischen Konflikt. brachte, geht unzweideur-a -er>n-r, daß Sie Sowjets ihre Hoffnungen in China aus eine Verlängerung des Konflikts gründen.
Das Blatt, das erst vor kurzem darauf hinwies, welche besondere Rolle die .Sowjets bei der Stärkung des chinesischen Widerstandes spielen, erklärte jetzt, daß die rein kommunistischen Bezirke in China sich nur zeitweilig der chinesischen Regierung unterstellt hätten, ihre kommunistisch« Verwaltung jedoch weiterhin behalten würden. Die rote chinesische Armee werde mit den Truppen Tschiangkaischeks zusammenarbeiten.
Bezeichnend ist, daß die Sowjetblätter tm Zusammenhang mit den Veränderungen in der chinesischen Regierung auch von der Bildung einer Abteilung „für die politische Erziehung der Armee" im Generalstab berichten. Offenbar hofft man auf eine Verstärkung des bolschewistischen Einflusses auch in der Leitung der chinesischen Armee.
Eigener vräktb erlebt <lor „Bremer Leitung"
ckll. Frankfurt a. M., 8. Januar.
Während in Frankfurt am Main die neue Lustschifshalle sür das im Bau befindliche Luftschiff LZ. 13V von Tag zu Tag weiter wächst, werden neue interessante Angaben für den diesjährigen Zeppelin-Transatlan- tikdienst bekannt, der, im Juni dieses Jahres aufgenommen werden soll. Das Programm der Zeppelin-Gesellschaft, das bereits in Newyork veröffentlicht wurde, sieht demnach insgesamt 18 Ueberfahrten vor.
Von der amerikanischen Presse wird dazu immer wieder die Tatsache unterstrichen, daß das Schift mit Helium gefüllt ist, das aus den Vereinigten Staaten kommt.
Die neue Helium-Regenerierungsanlage wird im Luftschifsihafen Rhein-Main südlich des Hallen- neubaues Platz finden. Mit der Errichtung der großen Eisenkonstruktion der neuen Zeppelinhalle ist ein weiteres Bauvorhaben verknüpft. Die beträchtlichen Eisenmengen wirken nämlich störend und ablenkend auf die elektromagnetischen Strahlen der Funkpeilankage des Flughafens. Um dieses für die gesamte Luftschiffahrt wichtige Sicherungs- ipstem einwandfrei arbeiten zu lassen, mußte die Peilanlage aus dem Störungsbereich der Halle herausgelegt werden.
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»«^ koi'-'-buns-- und 1 --rmt-^-iMM'-c-ltilk -er lvi i» L^nmi-ine. ..llcteor", liek -un Willielmü davon rn einer seebsmvnstixen Inisekungskabrt in ilen ^tlantiic uns. (?rsk> -lloli.naim.)
Vrei Verräter hingerichtet
Berlin, 8. Januar.
Die Justizpressestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: „Der am 3. September 1937 vom Volksgerichtshof wegen Landesverrat zum Tode und zu lebenslänglichem Ehrverlust verurteilte 30jäh- rige Herbert EajewsIi auS Schneidemühl ist Freitagmorgen hingerichtet worden. Als Eajewski bei seinen im Ausland wohnenden Verwandten zu Besuch war, wurde er von diesen mit einem „reichen Erbonkel« bekanntgemacht, der ihn in den nächsten Tagen in großzügiger Weise freihielt und unter dem Vorwand ausfragte. Nachrichten für eine deutschfreundliche Zeitung zu sammeln. AIs der Fremde so das Vertrauen des Verurteilten erworben hatte, offenbarte er sich ihm als Agent des ausländischen Spionagedienstes. Anstatt nunmehr sofort alle Beziehungen zu dem Agenten abzubrechen und nach seiner Rückkehr nach Deutschland alsbald Anzeige zu erstatten, hielt der Verurteilte auf das Drängen des Agenten und aus Geldgier die Beziehungen zu diesem ein Jahr „lang aufrecht und suchte dessen Aufträge, die wie üblich mit einem harmlosen Probeauftrag begannen und dann immer verfänglicher wurden, auszuführen. So wurde der Verurteilte zum Landesverräter.«
Die Justizpressestelle Berlin teilt mit: „Das Reichskriegsgericht hat am 27. Oktober 1937 den >2osel Starck aus Köln und am S. November 1937 den Otto Demwolff aus Militsch wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilt. Beide Verurteilte sind Freitag hingerichtet worden.«
Milchner Mittwoch in Berlin
(Dradtdsricdt unserer Berliner Lckriktlsitung) rck. Berlin, 8. Januar
Professor Filchner, der Nationalpreisträger für 1937, wird am 12. Januar nachmittags in Berlin eintreffen. Filchner wird auf dem Anhalter Bahnhof von Vertretern des Staates, der Partei, der Deutschen Arbeitsfront und der Stadt Berlin ossiziell begrüßt werden. Im Laufe der nächsten Monate wird Filchner in einer Reihe von Vortragen über seine Erlebnisse auf seiner letzten Forschungsreise in Asien berichten.
?5 )oHre Höchster karbwer-re
Frankfurt, 8. Januar.
Die in -der Welt unter dem Namen Höchster Farbwerte bekannten Betriebe Höchst der JG. Farbenmdustrie AE., Franksurt'Main, feiern am 8. Januar das Fest ihres 7üjährigen Bestehens. Tausendfältig ist heute die Produktion in Farben für di« Fuchsin, Indigo, Ainknöl, Alizaril Namonsträger von Rang wurden. In engster Zusammenarbeit mir der wissenschaftlichen Forschung wurde aas Gebiet dcr Heilmittel in ungeahnter W.'ue ausgedehnt. W:j nschastler, wie Robert Koch und Emil Beulin/i -tonnen neben den'eigenen Kräften des Hauses :er chenuichen Znoustrie im Kampf gegen die rückij-lun Feinde des Lebens erfolgreich .zur Seite. Sie gründeten gemeinsam den Ruf der U n e n 1 b e h r l i ch k« i t
fluch ein Kolonialproplem
Die Bevölkerungsbewegung der großen Kolonialmächte
Schaut man sich die Bevölkerungsgröße der einzelnen europäischen Länder und den entsprechenden Kolonialbesitz an, so ergibt sich, daß das Britische Reich im Verhältnis zum Stammland bei weitem über den größten Kolonialbesitz verfügt: auf eine Bevölkerung von 17 Mill. im Mutterland kommen 816 Mill. im gesamten Britischen Reich. Trotz der Dichte der Siedlung beträgt Englands Bevölkerung nur 2,2 v. H. der Erdbevölkerung, die insgesamt rd. 2 Milliarden ausmacht, während iin gesamten Britischen Weltreich 24,4 v. H. der WeltLevölkerung zusammengefaßt sind» Die zweitgrößte Kolonialmacht ist Frankreich, das insgesamt gegenwärtig rund 111 Mill. Menschen umfaßt, von denen 42 Mill. auf das Frankreich in Europa kommen, was nicht einmal die Hälfte aller französischen Staatszuge- hörigen ausmacht.
Alle sonstigen kolonialen Besitzungen, wie die der Italiener, Holländer, Belgier, Portugiesen u. a. kommen im Vergleich zu der Größe der englischen und französischen überseeischen Besitzungen (einschließlich der englischen Dominions) wenig in Betracht. Kein billig denkender Mensch wird den beiden abendländischen Völkern, die sich des größten Kolonialbesitzes erfreuen, die dahin gehende Anerkennung vorenthalten, daß sie durch diese weltweite Ausdehnung ein Zeugnis von Herrscherwillen und kluger Menschenbehandlung gegeben haben, das ihnen sicherlich häufig zur Ehre gereicht.
Der Besitz von Kolonien und der Zusammenhalt eines so großen und komplizierten Reiches, wie z. V. des britischen, ist aber heutzutage eine besonders schwierige Aufgabe, weil sich allenthalben unter den farbigen Völkern aller Schattierungen starke Selbständigkeitsbestrebun-
der deut chen Welt.
Heilmittel in der
Unser Isgesspiegel
In -schanghai kam es zu Schlägereien zwischen Japanern und englischen Polizisten.
Die Vorbereitungen für den Gegenbesuch Adolf Hitlers bei Mussolini sind in Italien »n vollem Gange.
Das „Ocsterreichische Jungvolk« will sich von den Juden trennen.
Das diesjährige Programm dcr Zeppelin- Gesellschaft sieht 18 Fahrten über den Atlantik vor.
Die Zahl der deutschen Rundfunkteilnehmer hat die 9-Millionen-Erenze überschritten.
Aus der Unterwcser ereignete sich infolge Nebels eine Kollision zweier ausländischer Dampfer.
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gaben dcr NSB. in unsere. Gau.
Heute wird in Bremen die große NSV.- Wanderschnu in der Börse eröffnet.
Die Ortsgruppe Altstadt machte den Anfang mit dem Easmaskcn-Verpassen.