Ausgabe 
(20.4.1938) Nr. 107
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parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des Negierenden viirgermeisters der Freien Hansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Bremens

flmtliche-Nerkündungsblatt des Neichsstattdalters ia Oldenburg und vremen

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Zum peburtstag des Whrers

Von

Rsicli8pre88er:liek vr. Otto vistrlcd

Die Weltgeschichte ist die Geschichte einiger Männer. Diese Männer waren Soldaten; Sol­daten in ihrem Leben, Soldaten in ihrer Haltung, Soldaten in ihrem Handeln! Es waren soldatische Tugenden, die ihre Erfolge trugen und ihnen den Lorbeer des Ruhmes flochten: Der Glaube an die eigene Kraft, der Mut zum Kampf, der Entschluß zur Tat und der Wille zum Si^g. Nur diese Eigen­schaften echten Soldatentnms sind auch das Unter­pfand wahrer st aatsmän irischer Größe. And deshalb war es kein Spiel des Zufalls, sonder» Fügung des Schicksals, daß es dem deutschen Volke in seiner größten Not und Ermrdrigung eine« Soldaten zum Führer gab.

Adolf Hitler ist eine ebenso soldatische wie künst­lerische Natur. Künstlerisches Empfinde« und soldatische Haltung, das, was äußer­lich so oft als Gegensatz erscheint, ist in der Tiefe feines Wesens in begnadeter Arsprünglichkeit vereint; sie sind die Elemente seiner politischen Größe. Aus der gemeinsamen Wurzel beider erwächst das Spe­zifische, vielleicht Einmalige seines Genies. Aus ihrer Synthese offenbart sich das Mysterium seiner Er­folge, erschließt sich uns das Wunder seiner stäats- männischen Leistung.

Ein Arbeiter, dessen Traum es war, Bau­meister zu werde», wurde Führer einer Nation und Baumeister des Großdeutschen Reiches. Ein ein­facher Soldat, ein Gefreiter der ruhmreichen deutschen Armee, steht heute als Befehlshaber an der Spitze einer neuen deutschen Wehrmacht. Diese be­glückende unmittelbare Verbundenheit des Führers mit dem schaffenden Volk und seinen Soldaten ist von gewaltiger symbolischer Kraft. Sie läßt auch dem letzten unserer Volksgenossen tagtäglich aufs neue be­wußt werden, daß Adolf Hitler auch als Führer der Nation in seinem Herzen das geblieben ist, als was er sich immer fühlte und was er immer war: der SoldatseinesVolkes.

Als Soldat seines Volkes, als unbekannter Kriegs­freiwilliger eines reichsdeutschen Regiments zog er 1914 hinaus. Nach vierjährigem Heldenkampf zer­schlug Verrat die beste Armee der Welt. Aber als Soldat seines Volkes pflanzte der Gefreite Hitler noch im feldgrauen Rock sofort eine neue Fahne auf, um sie nach fünfzehnjährigem Ringen im Volke zum Siege zu führe«. Kaum fünf Jahre später zieht er an der Spitze einer neuen deutschen Armee als Befreier seiner deutschösterreichischen Heimat in Wie» ein. Ohne Schwertstreich schuf er ein größeres Deutschland und erfüllte als Soldat seines Volkes im Frieden das Vermächtnis seiner gefallenen Kameraden des große» Krieges. Er setzte ihnen das Denkmal, das ihrer Opfer würdig ist; das Großdeutschs Reich.

Die Größe dieser Leistung ist in der Geschichte ohne Beispiel. Sie konnte nur aus dem gläubigen Geist und dem starken Herzen eines Frontsoldaten erwachsen, der seine Mission nur zu erfüllen ver­mochte dank der harten Erziehung, die er als deutscher Soldat erhielt. Der Führer selbst hat es in seiner Linzer Rede vor seinen Landsleuten ausgesprochen: Die sechs Jahre als Soldat in der einzigen, unver­gleichlichen alten deutschen Armee haben mir di« Grundlage der Härte, der Festigkeit und Beharrlich­keit gegeben."

Man kann die Männer außerhalb des Krieges nicht beurteilen sagt ein bekanntes Wort. Wie der Krieg dem deutschen Volke seinen Führer schenkte, so schenkte er auch dem Führer den Glauben an sein deutsches Volk. Wie keinen anderen ließ ihn die harte Schule des Krieges und später des politischen Kampfes den Wert seines Volkes und seiner Men­schen erkennen. Frontsoldaten waren es, die sich als erste um ihn scharten, und soldatische Tugenden tru­gen im inneren Kampfe den politischen Sieg davon. Vom ersten Tage dieses Ringens an nimmt der Führer selbst die Hauptlast des Kampfes auf sich. Immer und überall steht er an der Spitzeseiner Männer, immer und überall tritt er als Erster dem Gegner und der Gefahr entgegen einleuch­tendes Beispiel soldatischer Haltung füralle, dieihmfolgen.

Die Energie und Arbeitskraft des Führers sind ohne Grenzen. Für ihn gilt wie für keinen andere» das Wort eines Soldaten, daß Müdigkeit eine Schwäche der Seele ist. Er hat sie in all den Jahren seines Kampfes niemals gekannt und kennt sie heut» nicht. Als Soldat hat er den politischen Kampf bo-