Ausgabe 
(17.4.1938) Nr. 105
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

kt

>6

»II

stvr

INI

suck eln! 7mal lvSchentlkch Monatsbezug 3?^! 2.30 einschl. Zu­stellgebühr? Postbezugspreis monatl. Z.Z0 ^ seinschl. 48,86 3?^ Post- zeitungsgebühr) zuzügl. 42 ^ Be­stellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Zämburg'l7272. Nne Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- §ms GmbZ.. Bremen, Geeren 6-8. Fernsprecher: 5 41 21 und 5 1115. Sprechzeit: Verlag werktäalich 1213 Uhr? Schriftleitung Diens­tag und Freitag.12)413)4 Uhr.

keiner Mung

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

Anzeigen - Grundpreise;

Die 22-ww-Zeile im Anzeigenteil 12 3H/, die 78-mm-Zeile im Tert- teil 75 3?/. Ermäßigte Grundpreis« (für kleine, Familienanzeigen u. a^ sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 6 (Nachlaßstasfel 0). Für An­zeigen durch den Fernsprecher kein« Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Vreinen!

Geeren 68, Fernsprechsammel- nummer 5 41 21. Nachtruf 811 15? Obernstraße Nr. 86, Fernkr "cher 5 41 21? Haskedter Heetstr. 403/67. In Oldenburg, Staustraße Nr. 21, Fernsprecher Nr. 36 09.

der Nationalsozialisten Vremens

flmttiches Berkündungsblatt des Beichsstatttsaiters in Oldenburg und Bremen

Nr. 105 / S. Jahrgang

i'

Ostern, 1^./1S. flpril 1SZS

Linzelpreis 15 Bpf.

^ Vernunft siegte über Spannungen

das italienisch-englische Abkommen unterzeichnet / wiedeeliergestelltes Lleichgewicht im Mittelmeerraum

...

bsLÄK».

L

. 1858

o

Zekau

bo«

> las«. !sr s«b

«LS°° om Wir

i". 4s

Lltllt. u IlM-

a llsee-

ztsiw«l! 'tmsllete r b m k»rt-

lLSei-,

ml«b

.R Mr,

Wortes

v.

yD«k<4'

istr»«n

orsu-

1 .-

-i

l

-

:«ck

Ver Inhalt -es Paktes

Rom, 17. April.

Der italienische Außenminister Graf Ciano und der englische Botschafter Lord Perth haben gestern 18.30 Uhr im Palazzo Chigi das italienisch-englische Abkommen unterzeichnet. Das Abkommen besteht aus einem Protokoll, acht angeschlossenen Verein­barungen und einem Notenwechsel. Außerdem ist zwischen Italien, England und Aegypten ein Ab­kommen über gute Nachbarschaft betreffend Jta­lienisch-Ostafrika von Außenminister Gras Ciano. dem englischen Botschafter Lord Perth und dem ägyptischen Gesandten Mustafa El-Sadek unter­zeichnet worden, die gleichfalls einen Notenaus­tausch vorgenommen haben.

, Das Protokoll sieht vor, daß folgende acht Erklärun­gen in Kraft treten, sobald dies die italienische und die englische Regierung gemeinsam festsetzen:

1. Eine Bestätigung der Erklärung vom 2. Januar 1937 über den Status quo im Mittelmeer und der Noten, die am 31. Dezember 1936 ausgetauscht wurden. (Diese Noten bezogen sich auf die Erhaltung des Status quo im westlichen Mittelmeer.)

2. Ein Abkommen üb er den Austausch mi­litärischer Informationen. Darin verpflich­ten sich beide Parteien, sich periodisch über die Vertei­lung ihrer Streitkräfte im Mittelmeer, im Roten Meer, im Golf von Aden, in Aegypten, im Sudan, in Jtali- enisch-Ostafrika, Britisch-Somaliland, Kenya, Uganda Und dem nördlichen Teil von Tanganyika zu unterrich­ten. Beide Parteien kommen hiernach weiter Lberein, sich im voraus über die Errichtung neuer Flotten- oder Luftstützpunkte im Mittelmeer östlich vom 19. Längen­grad und im Roten Meer sowie den Zufahrtswegen zum Roten Meer zu unterrichten.

3. Ein Uebe reinkommen über gewisse Gebiete im Nahen Osten. Dieses aus acht Ar­tikeln bestehende Uebereinkommen verpflichtet beide Teile, die Integrität und die Unabhängigkeit Saudi- Arabiens und des Pemens zu respektieren. Beide Teile kommen Worein, daß es in ihrem gemeinsamen Inter­esse liegt, daß keine andere Macht die Unabhängigkeit

und Integrität dieser beiden Länder in Frage stellt. Be­züglich der Gebiete, die östlich und. südlich von Saudi- Arabien und dem Peinen liegen (d. h. also das Gebiet des Protektorats Aden) erklärte die italienische Regie­rung, Laß sie nicht versuchen wird, irgendwelchen poli­tischen Einfluß in dieser Zone zu erwerben. Die britische Regierung erklärt, daß sie in diesen Gebieten nichts unternehmen wird, was die Unabhängigkeit oder die Integrität Saudi-Arabiens oder des. Pemen beeinträch­tigen wird. Das Abkommen sieht ferner vor, daß keine von beiden Parteien Inseln im Roten Meer annek­tieren oder aus ' ihnen Befestigungen errichten wird. Ferner verpflichtet sich England und Italien, in keinem Streit zwischen Saudi-Arabien und dem Pemen zu in­tervenieren.^ Das Abkommen klärt ferner gewisse kri­tische Grenzfragen in dem Bereich dieser beiden Länder..

4. Eine Erklärung üb er die Propaganda. Die Erklärung bestimmt, daß keines der, Leiden Länder gegen das andere Presse- oder Propagandamethoden ge­brauchen wird, die geeignet sind, die Interessen des anderen Landes zu schädigen, oder die unvereinbar mit guten Beziehungen sein würden.

8. Eine Erklärung über den Tana-See. Diese Bestimmung wiederholt die Zusicherungen der italienischen Regierung vom 3. April 1936, wonach die

strgenlimen bedauert

Vuenos-Aires, 17. April.

Der argentinische Außenminister spricht in einem.in der hiesigen Presse veröffentlichten Kommuniquö sein Bedauern Wer die Vorfälle vom 10. April insbeson­dere die Verletzung der deutschen Flagge aus und weist auf die von der argentinischen Regierung in die­sem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen hin. Das Kommunique bringt weiterhin zum Ausdruck, daß die Regierung den Zwischensällen, die keinesfalls die sehr freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Leidem Län­dern beeinträchtigen könntest, durchaus fernstehe. Sie bedauere auch die Hetze gewisser Presseorgane, die keine Rücksicht auf'das bestehende herzliche Einverständnis zwischen den beiden Völkern nähmen. Abschließend er­wähnt die Verlautbarung, daß der deutsche Geschäfts­träger die Maßnahmen der argentinischen Regierung, die die reibungslose Durchführung der Kundgebung der deutschen Kolonie aus Anlaß der Wiedervereinigung mit Oesterreich ermöglichte, dankbar anerkannt habe.

italienische Regierung die britischen Interessen, die mit diesem See zusammenhängen, respektieren wird.

6. Eine Erklärung über den Militär­dienst von Eingeborenen in Jtalienisch-Ost- afrika. In dieser Erklärung wiederholt die italienische Regierung die Zuficherung an die Genfer Entente vom 39. Juli 1936. Danach ist Italien bereit, den Grundsatz anzunehmen, wonach Eingeborene in Jtalientsch-Ost- wfrika nicht gezwungen werden sollen, Militärdienst zu leisten, wovon nur Polizeidienst ausgenommen ist.

7. Eine Erklärung über die freie Aus­übung der Religion und die Behandlung von britischen religiösen Körperschaften in Jtalienisch-Ost- afrika. Die Erklärung sichert britischen Staatsange­hörigen in Jtalienisch-Ostafrika die freie Ausübung ihrer Religionstätigkeit zu. '

8. Eine Erklärung über den Suez-Kanal. Die bri­tische Regierung und die italienische Regierung bestäti­gen hier von neuem ihre Absicht, die Bestimmungen der Suez-Kanal-Konvention vom 29. Oktober 1888 zn respektieren und innezuhalten. Dieses Abkommen garan­tierte allen Mächten den freien Gebrauch des Suez- Kanals zu allen Zeiten, d. h. in Krieg und Frieden.

Das Protokoll sieht vor, daß nach dem Inkrafttreten der oben genannten Erklärungen und Abmachungen Verhandlungen zwischen der ägyptischen Regierung und der italienisch'en Regierung stattfinden sollen, um alle Fragen zu regeln, die Aegypten berühren. Ferner sieht das Protokoll vor, daß Wirtschaftsverhandlwngen zwi­schen Großbritannien und Italien zur Regelung der Wirtschaftsbeziehungen von Jtalienisch-Ostafrika mit dem Britischen Reich sobald wie möglich aufgenommen werden sollen.

Der zweite Teil des Abkommens besteht in einer An­zahl von Briefwechseln. Diese Briefwechsel beziehen sich auf:

1. Libyen. In diesem Briefwechsel stellt die italienische Regierung fest, daß sie eine Anweisung für die Verminderung der italienischen Streitkräfte in Libyen gegeben hat und daß die Zurückziehung von 1000 Mann in der vergangenen Woche bereits begonnen habe. Diese Truppenzurückziehungen würden fortgesetzt werden, bis die Friedensstärke der Garnisonen erreicht ist. Dies bedeutet, daß die italienischen Streitkräfte in Libyen seit dem Beginn der Besprechungen uNi die Hälfte ver­mindert würden.

(Fortsetzung, auf Seite 2)

sramos Iruppen am Mittelmeer

Mnaro; erobert VolschewistenbSuptlinge fliehen Begeisterungsstürme in Nationalspanien Sowjetspanien vor dem knde

Salamanca, 17. .April.

Einer Meldung'aus Saragossa znsolge sind die natio- nalspanischen Truppen unter Führung des Generals Aranda am Freitagnachmittag in die spanische Küsten- sladt Binaroz, südlich von Tortosa, eingerückt. Damit ist die einzige bisher noch übrige Landverbindung zwi­schen Barcelona und Valencia in einer Breite von be­reits 42 Kilometer unterbrochen.

Durchbruch der nationalen Truppen zum Mittel- vird in ganz Nationalspanien als ein Vorzeichen Lägen Beendigung des Krieges mit unbeschreib- Veqeisteriung gefeiert. Alle Städte und Dörfer reichen Flaggenschnmck auf. Ueberall brachte die : stürmische Hochrufe auf General Franco aus. ;iche Personen haben Sau Sebastian und Vurgos en, um nach teilweise' einemhalbjähriger Tren- oon ihrem Besitz wieder an die oft,paar,che Küste

rationalen Heeresbericht wird die Einnahme der irte Benicarlo, Calig, Sän Jörge und der an der der Provinzen Castellon und Tarragona ge- i Ortschaften Ulldecona. Sän Raphael und La- mitgeteilt. Die hierdurch herbeigeführte Unter- ig der Verbindung zwischen dem südlichen und )en bolschewistischen Spanien ist eme Alge der ir Niederlagen, welche die Bolschennsten der ihren iandsversuchen in Hen letzten Tagen e,«stecken

Zenicarlo wurden fünf noch verwendungsfähige Mische Tanks eine große Zahl von Maschmen- m ein Geschütz und mehrere Munitionsdepots t. Außerdem fielen hier ^0 .Gefangene dmr na- mnischen Truppen in dre ^nde. Westlich von i aelcma es wichtige feindliche Störungen gu er Auf dem Frontabschnitt in den Pyrenäen setz- Navarra-Brigaden ihren Vormar,ch nach Nor- t. Im Abschnitt Balaguer Wugen die Truppen s zwei bolschewistische Angrifse ab 2m Abschnitt z schoß die national,pamiche Luftabwehr zwei Mische Fluazeuqe ab. Nationalspanische Jagv- vWgtk?Lf Schissen sliehend° Vol,chewist-n. ieser Flüchtlingsschifte wurden zur Rückkehr ge n, während auf der Hohe von Sän Carlos eme

°-SL»"L°- r.«-» -L-L'S

in die eroberten Küstenstadte Vinaroz und Vem

nit unbeschreiblicher Begeisterung von der Zivil

rung empfangen. 2m Hafen von BiNarz 8 3

; größte Schiff sowie zahlreiche kleinere Damp-

f denen sich bereits eine große Anzahl von Bai­en zur Flucht eingeschifft hatten, zu kapern Die an Gefangenen und Kriegsmaterial is s h

'unter den nationalspanischen Truppen anst dem

»schnitt von Madrid loste d-e Nachrichten dem : zum Mittelmeer ungeheuren JWÄ aus. Der ale Sender, sowie die nationalspanrschen Truppe»

in den vordersten Gräben fordern die bolschewistischen Verteidiger unter Hinweis auf die Unterbrechung ihrer letzten Verbindung mit Katalonien zur Uebergabe auf.

Die vier am Freitag zum Mittelmeer durchgestoßenen Kolonnen der Generäle Valino, Alonso, Escamez und Aranda setzten am Sonnabend ihren Vormarsch fort und zwar in südlicher Richtung auf das in der Luft­linie Sv Kilometer entfernte Castellon zu, und in nörd­licher Richtung auf Tortoga. Die im Norden von Vina­roz operierenden Truppenteile säuberten das im süd­lichen Zipfel der Provinz Tarragona gelegene Kllsten- gebirge Montsia und erreichten mit dem Lasen Sän Carlos, 2V Kilometer südlich von Tortosa gelegen, das Ebrodelta. An der Landstraße Valencia Tortosa nah­men die nationalen Truppen mehrere landeinwärts ge­legene Ortschaften, die nur wenige Kilometer von Tor­tosa entfert sind, darunter La Galerä. Die auf dem

linken Ebro-llser bei Tortosa stehenden roten Truppen­teile sind nunmehr von Norden, Westen und Süden bedroht. Die von Vinaroz aus nach Süden vormar­schierenden nationalen Kolonnen unter Aranda erreich­ten das Alcala-Eebirge.

Das Gebiet, das die Volschewisten noch im Norden des Ebro beherrschen, bildet ein Dreiecks das durch An­dorra, Tortosa und Portbou bestimmt wird und etwa 45 000 Quadratkilometer groß ist. Der nordsüdlich ver­laufende 200 Kilometer lange Schenkel AndorraTor­tosa bildet die Front. Der in nordöstlicher Richtung von Tortosa über Barcelona nach der Grenze bei Port­bau verlaufende 300 Kilometer lange Schenkel wird durch das Meer begrenzt, der dritte, der in ostwest- licher Richtung verläuft und 170 Kilometer lang ist, bildet die spanisch-französische Pyrenäengrenze.

(Siehe auch^Seite 2) .

Vor Vank unseres Sauleilers

Oldenburg. 17. April.

Gauleiter Carl Röver erläßt anläßlich des überwältigenden Wahlergebnisses am 10. April an die Bevölkerung des Gaues Weser-Ems folgenden Dank-Ausrus:

>Großdeutschland ist erstanden. Der tausendjährige Traum aller Deutschen ist durch Adolf Hitler nunmehr Wirklichkeit geworden. Das ganze deutsche Volk hat sich in ein­mütiger Geschlossenheit am letzten Sonntag zu Adolf Hitler und seinem Meisterwerk bekannt und damit zugleich dem Führer seinen Dank bekundet.

Was bedeuten angesichts dieser geschichtlichen Stunde, da das Großdeutsche Reich, beseelt von einer Idee, geführt von einem Führer, um den uns eine Welt beneidet, in Freiheit, Herrlichkeit und Stärke wiedererstanden ist, die armseligen Tröpfe, die sich selbst abseits unserer herrlichen Volksgemeinschaft gestellt haben, veranlaßt durch Dummheit, schnöde Ichsucht oder von den bekannten Dunkelmännern unserer Zeit. Ueber die Wenigen wird die Geschichte zur Tagesordnung übergehen und sie mit stum­mer Verachtung strafen.

Die Schlacht ist geschlagen! Auch die Männer und Frauen in Weser-Ems haben, wie immer, ihre Pflicht getan. Tausende und aber Tausende von Amisträgern der Par­tei, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände sind unermüdlich tätig gewesen in selbstloser Erfüllung ihrer Pflicht. Sie höben mit ihrem Einsatz mitgeholfen, den Er­folg zu erreichen. Ich spreche allen aus diesem Wege den Dank der Bewegung und meine Anerkennung aus.

Unsere Parole für die Zukunft heißt, wie immer:

Der Kamps geht weiter!

Oldenburg, Ostern 1938.

Carl Röver, Gauleiter Weser-Ems."

kuropäischellstergedanken

«-egensiihe, die keine sind

I.L.V. Bremen, 17. April.

Ostern, das Fest der Neuroerdung in der Natup, das Fest frischen Sprossens, herrlichen Grünens, das Fest beginnenden Gedeihens und hoffnungs­voller Fruchtbarkeit lenkt ohne weiteres unser Denken auch auf das politische Geschehen die­ser unserer großen Zeit.

Deutschland hat seine Ostern erfahren. Es ist, vom Führer aus tiefer Nacht und Finsternis er­weckt, neu geworden; es ist schön, es ist kraftvoll geworden. Strotzend bis zur Blüte emporgediehen, hat es bereits eine gewisse Vollendung erreicht dadurch, daß ihm Oesterreich zugewachsen ist. Das Großdeutsche Reich hat seine Auferstehung er- fahren.

Deutschland liegt in Europa. Ist es nicht natür­lich, daß es den Wunsch hegt, auch Europa nun endlich einmal aus dem Zustand dumpfen Hin- brütens und gefährlicher Mißverständnisse er­wachen zu sehen? Ist es nicht natürlich, daß Deutschland wünscht, daß auch in Europa endlich eine Neuordnung einziehe, die der europäischen Kultllr und der europäischen Menschheit würdig ist?

Neid, Haß, Mißtrauen, aber auch Heimtücke sind das Gezücht, das bisher in den muffig-dumpfen Regionen von Genf und den der Genfer Institu­tion anhängenden Zentren Europas das ganze europäische Diplomatenschaffen verpestet. Neid, Haß, Mißtrauen und Heimtücke, von Moskau her noch besonders geschickt, haben in den letzten Jahren Europa mehrmals an den Abgrund eines Krieges gebracht. Daß ein solcher dennoch vermie­den werden konnte, verdankt Europa nicht zuletzt Deutschland und vor allem seinem Führer, der und das kann niemand in der Welt leugnen bei all seinem großen Einsatz für Deutschland sich keinen Augenblick der Verantwortung vor Europa entzog, der immer und stets, wenn er für das Glück Deutschlands sich mühte, auch den Frieden Euro­pas im Auge behielt.

Nun ist es aber endlich an der Zeit, daß dieses Europa selbst einmal alles, was es kann, dazu tut. den Frieden zu sichern und die allgemeine Wohl­fahrt seiner Völker herauszuführen. Die Ausschal­tung des mitteleuropäischen Gefahrenherdes im Donauraum durch die Lösung der österreichischen Frage war ein unermeßlich wertvoller Beitrag Deutschlands zum europäischen Frieden. Die jüngste Entwicklung auf dem spanischen Kriegs­schauplatz, wo mit der Erreichung der Ostküste durch die nationalspanischen Truppen Moskau seine Partie in Spanien endgültig verloren hat, ist gleichfalls ein Fortschritt zu Europas Befrie­dung. Der englisch-italienische Ostervertrag aber, der ganz gefährliche Spannungen zwischen dem italienischem Volk und der britischen Weltmacht beseitigt hat, muß als besonderer Meilenstein auf dem Wege zur Neuordnung Europas gemertet werden.

Mit ziemlicher Befriedigung und bis zu einem gewissen Grad sogar mit Optimismus könnte die europäische Staatskunst diesmal das Osterfest be­gehen, wären da nicht immer noch ganz starke ge­fährliche unterirdische Strömungen, die der sich anzeigenden Neuordnung Europas zielbewußt ent­gegenwirken. Wäre es nicht so vielsagend für die gegen Deutschland gerichtete Gehässigkeit der Saboteure des europäischen Friedens, was da

Vn8Sr VasssspissoL

Francos Truppen säubern kräftig das ostspanisch« Küstengebiet.

Der Inhalt des italienisch-englischen Abkommen« liegt vor.

Die ungarische Regierung begründet ihre Maß­nahmen gegen die jüdischen Schmarotzer.

In Rumänien wurden sämtliche Parteien auft gelöst.

Senator Bernhard und Professor Anton äußerte^ sich über die Gestaltung der Halle des Staates. Ueber 7599 Besucher zählt berits die Leistungs­schau des Bremer Jungvolks.

Die ersten Fangboote der WalfangflotteWalter Ran" sind in Wesermünde eingetroffen.

In der Fangzeit 1938/39 wird sich das Walfang­kontor Bremen mit 2 Flotten am Walfang be­teiligen.

Werder-Bremen schlug in einem Freundschastskamps die Stuttgarter Kickers hoch mit 7:2.

In Frankfurt wurden die neuen deutschen Amateur« Voxmeister ermittelt.

Schmeling schlug Dudas in der 5. Runde technisch k. o.; Neusel wurde Sieger durch Disqualifikation Ven Foords.

Ein Vergwerksunglllck bei Nachterstedt in der Näh« Magdeburgs forderte acht Opfer der Arbeit,