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Meiner Mmo
parteiamtliche Tageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Nürgermeisters der Lreien Hansestadt vremen
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Anzeigen - Grundpreis-:
Die 22-nwi-Zeile im Anzeigenteil 12 die 78-iuin-Zeile im Tert- teil 75 eAk. Ermäßigte Grundpreise (für kleine, Familienanzeigen u. a.» sowie sonstige Bedingungen Preisliste 6 (Nachlaßstafsel <?). Für An- zeigen durch den Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß 16 Uhr. Geschäftsstellen: In Vremen: Geeren 6—8, Fernsprechsammel- nummer 5 41 21. Nachtrus 511 15» Obernstraße Nr. 86, Fernsprecher 5 4121- Hastedter Heerstr. 403/07. 8n Oldenburg, Slauftraßr Nr. 21, Fernsprecher Nr 36 0g
der Nationalsozialisten Bremens
flmtüches Nerkündungsblatt des veichsstattlialters m Oldenburg und vremen
Nr. 96 / S. Jahrgang
Donnerstag, ?. flpril 19Z8
kinzelprels 15 Nps.
Ireuebotschaft unseres stliues andenfülirer
tarl Nöoer: „Unser Leben gebort Ibnen!"
Lmtscheflibei
Gau Weser-Ems
HtLÄkrrgsrlirc-VosNiohtdertz, am^.flpril 1HSK
MIM««:!!
Der GmrMser-ikms, m MelLnSchLachtm für Zre LMotchMÄ mIMmstWLfirrMMtmrremeKM tragen: Das Bekenntnis W Ihnen und M Ihrem Merk.
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Ich ftnde Ihnmr an dieftm HMgeyrgeMchLchm Tage diese VoLschO Äs M Mchm der Verpflichtung Wn der tAederdeutschrn GedenWtte„Zredlny§ehre 7
Mie an dieser Ztätte schon vor IM Jahren em LauMwolk um Ehre urrdZrechert strich so Volten wir an der Vordsee Mischen Weser und Ems für das neue gwße Reich im NordMstm die treuesten Wächter sein.
Heil mein Führer!
Bauieller
Unser Gauleiter Carl Röver hat zum „Tag des Grohdeutschen Reiches" vorstehende Treuebotfchast dem Führer übersandt, die von einer NSKK -St«ssel von der Niederdeutschen Gedenkstätte „Stedingsehre" gleichlaufend mit den Treuebotschaften aller übrigen Gaue nach Wien überbracht wird. (Ausführlicher Bericht im Innern des Blattes.)
der sichrer in Salzburg
wieder umbrandeten Jubelstiirme den vesreier der Sstmork
(MZenor Vrabtberlvbt äsi „Lrswvr 2«itunA°°) Salzburg, 7. April
Adolf Hitler, der Führer, hat in einer hinreißenden Massenkundgebung am Mittmochnachmittag im Salz- tmrger Festspielhaus die Männer und Frauen des Gaues Salzburg zum Vekenntnisgang am 16. April aufgerufen. Am 7. August 1626 hat der Führer zum erstenmal in Salzburg gesprochen. Es war in der Zeit, als die Anschlußbewegung, angestoßen von vier Hitler- leuten» begann. Am 1. Oktober desselben Jahres forderte Adolf Hitler in einer mehrstündigen Rede im Kurhaus zu Salzburg die Vereinigung der Deutschen diesseits und jenseits der Grenzen. Und drei Jahre später endlich schien die Zeit reif. Der Führer erschien damals an derselben Stätte, wo heute das Festspielhaus steht, mit dem Bataillon München der SA., welches der damalige Hauptmann Göring führte. Alles ward aufgerufen für die kommende Auferstehung Großdeutsch- lands. Aber die damalige Zeit konnte nicht die Erfüllung bringen. Gestern deutete der Führer den Massen im Festspielhaus seine Tat, die Oesterreich befreite und den Grundstein legte zu Großdeutschland. 3666 sitzen hier, 86 666 hören draußen, Huuderttausenden trägt der Rundfunk die Stimme des Führers zu.
kinzug in die ftauplstadl des Sahburger Landes
Lange vor 14 Uhr, dem Zeitpunkt, zn dem der Führer in der Hauptstadt des Salzbnrger Landes eintreffen sollte, hatten sich vor dem festlich geschmückten Bahnhof Tausende und aber Tausende von Volksgenossen einge- funden, die den Führer schon bei seiner Ankunft sehen und ihm ihren Dank in jubelnden Kundgebungen bezeugen wollten. Vor dem Bahnhof hatten Ehrenformationen der Wehrmacht, der ff-Versügüngstruppe, eine Ehrenhundertchaft der Polizei und je ein Chren- sturm der SA., des NSKK., der Politischen Leiter und der Hitler-Jugend in Zugkolonne in Neunerreihen Aufstellung genommen. An führenden Persönlichkeiten waren erschienen: der Gauleiter des Gaues Salzburg, Wintersteiger, der Beauftragte des Gauleiters Bürckel, Dietrich, der Kommandierende General des 18. Armeekorps General der Infanterie Beyer, der Kommandeur der Leibstandarte „Adolf Hitler" jf-Obergruppenführer Dietrich und der Leiter der Volksdeutschen Mittelstelle ff-Obergruppenführer Lorenz, ferner die Führer der örtlichen SA.-Vrigaden und jf-Abschnitte, der Führer der Oberstaffel des NSKK., der HJ.-Führer des Gebietes Salzburg, die Inspekteure und Kommandeure der Ordnnngspolizei Innsbruck und der Polizeigrnppe Salzburg.
Wenige Minuten vor 14 Uhr erreicht die Spannung der Jugend und der vielen Tausende vor dem Bahnhof ihren Höhepunkt. Endlich kommt die mit Girlanden und Fahnen geschmückte Lokomotive des Sonderzuges des Führers in Sicht. In diesem Augenblick löst sich die Spannung und Begeisterung der Tausenden in einem einzigen, minutenlang andauernden Schrei, der dem Führer, als er als erster seinem Wagen entsteigt, den begeisterten Willkomm dieser Stadt und dieses Landes entbietet. In der Begleitung des Führers befinden sich Reichsfnhrer ff Himmler, SA.-Obergruppensührer Briickner, Reichspressechef Dr. Dietrich und ff-Gruppenführer Schaub.
Sichtlich ergriffen verharrt der Führer, als er den Wagen verlassen hat, einen Augenblick und nimmt dann Gruß und Willkomm des Gauleiters Wintersteiger entgegen. Auf dem Platz vor dem Bahnhof schreitet der Führer die Front der Ehrenformationen ab, während der Musikzug der Wehrmacht die nationalen Hvmnen spielt.
Lriumpiilalirl durch die Stadt
Dann beginnt ein triumphaler Einzug in eine befreite Stadt, der in seiner Eindringlichkeit den Triumphfahrten durch die Hauptstädte der Steiermark, des Kärntner Landes und des Landes Tirol in keiner Weise nachsteht. Tausende und aber Tausende von Volksgenossen, die dem Führer jubelnd Dank und Huldigung entbieten und immer und immer wieder in begeisterte Kundgebungen ausbrechen, als der Wagen der Führers, ganz langsam fahrend, den Weg zur Residenz einschlägt. Eine befsnbers eindrucksvolle Huldigung erfährt der Führer an dem Platz, der jetzt seinen Namen trägt. Hier allein sind mehrere Tausend Menschen versammelt, deren begeisterter Gruß sich an den Höhen Wänden des Platzes bricht und zu einem Bekenntnis der Liebe und Verehrung wird.
Ein überwältigendes Bild bietet sich, als die Wagenkolonne des Führers die Staatsbrllcke erreicht und hier nochmals der Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, die Feste Hohensalzberg mit dem Fahnenschmuck ihrer Türme und dem gigantischen Hakenkreuz auf grünem Grunde frei wird, das von dort oben dem Führer entgegen- leuchtet. Sind hier doch noch 1834 SA.-Männer in so barbarischer Weise gefoltert worden, daß ihre Schreie
USfl erkennt flnschluß an!
Auch Griechenland errichtet ein Generalkonsulat in Wien
Berlin, 7. April , Die Berliner amerikanische Botschaft hat dem Auswärtigen Amt mitgeteilt, daß ihre Regierung beschloßen habe, die amerikanische Gesandtschaft in Wien aufzulösen und an ihrer Stelle ein Generalkonsulat zu errichten. — Auch der griechische Gesandte hat das Auswärtige Amt von dem Beschluß seiner Regierung verständigt, die bisherige griechische Gesandtschaft in Wien in ein Generalkonsulat umzuwandeln.
bis hinab in die Stadt gehört wurden. Heute hält der Befreier des Landes seinen Einzug, heute steht auch die Salzbnrger SA. in Reih' und Glied angetreten, dem Führer ihre Huldigung zu bereiten.
Rund um den Residenzplatz führt die Fahrt des Führers, wiederum durch eine vielgliedrig gestaffelte Menge begeisterter Menschen dieses Landes, die von den SA.- Männern der Standarte Salzburg nur mit Mühe hinter der losen Absperrung zurückgehalten werden können. Und während noch die Stürme der Begeisterung, die dem Befreier des Landes entgegenbranden, von den Wänden der festlich geschmückten Residenz widerhallen, verläßt der Führer vor dem Ehrenhos den Wagen, wiederum empfangen von dem brausenden Jubel der Jugend, die hier Aufstellung genommen hat, und schreitet dann ganz langsam den Weg zu der Freitreppe in die Empfangsräume, vorbei an Bergknappen von Dürrn- berg bei Hallein in ihrer malerischen Tracht und an herrlichen Trachtengruppen aus dem Flachgau Salzburgs und den anderen Gauen dieses herrlichen Landes. Goldene Riegelhauben aus dem Pengau wetteifern in ihrer Schönheit mit den malerischen Häubchen anderer Gaue — das Ganze mit den schwerseidenen Gewändern ihrer Trägerinnen und dem schlichten Festgewand der Männer ein Bild von hinreißender Schönheit.
Der Führer betritt mit seiner Begleitung den Kara- binieri-Saal der Residenz. Hier erwarten ihn Vertreter der Stände in den herrlichen Festgewändern der alten Zeit, um dem Befreier des Landes ihre Huldigung in einem „Begrnhungs-Busche" darzubringen. Das Sinn
gedicht, von einem ihrer Vertreter in der Mundart des Landes vorgetragen, gibt in ergreifender Weise der Sehnsucht dieses Landes^ aus der Nacht zum Licht geführt zu werden, Ausdruck:
„Mia ham nur den eanzig'. Glaub'n g'habt, daß da Führer für uns wucht, der an Weg für uns macht gangbar zu an Morgen aus der Nacht."
Das Gedicht schließt mit dem Wunsch aus Herzensgrund für den Führer, daß Gott ihn für alle Zeit und zu jeder Stund' beschützen möge und bringt dem lieben Führer ein Sieg-Heil, das in alle Gaue gellen soll. Dann grüßt ein Lied der Heimat vorgetragen von jungen Männern und Frauen des Volksliedchors in Salzburg in der Tracht des Landes, den Führer. Anschließend betritt der Führer den Rittersaal, wo sich auch SA.-Brigadeführer Minister Elaise-Hor- stenau zur Begrüßung eingefunden hat, und wo ihn die Spitzen der Parteigltederungsn, die Regierung des Landes Salzburg, führende Persönlichkeiten der Stadt und der Wirtschaft des Landes erwarten. Der Führer begrüßt seine alten treuen Mitkämpfer aus diesem Gau, die vielfach mit Gefängnis und Konzentrationslager Bekanntschaft gemacht haben, einzeln mit einem Druck der Hand, Dann spricht her Bürgermeister der Stadt, Eiger. Als Zeichen des Dankes bittet er ihn. einige Gaben der Stadt entgegenzunehmen, und zwar ein Bildwerk mit Ansichten der Schlösser und Gebäude der Stadt und ihrer Umgebung und ein prächtiges Gemälde von Svikweg.
(Fortsetzung auf Seite 2)
Zwölf von wk> örün-en
weslialb wir uns zur schöpferischen Lot des sichrere bekennen
kr. K1L. Bremen, 7. April
Wir sagen am 10. April I a,
weil wir dem Schöpfer Großdeutschlands für die Erfüllung einer jahrtausenidalten Sehnsucht der besten Deutschen mit heißem Herzen danken wollen)
weil der Führer der unnennbaren seelischen Qual und der erdrückenden wirtschaftlichen Not unseres Brudervolkes ein Ende setzte und den ernst geknechteten Volksgenossen das Glücksgefühl der Heimkehr ins Reich schenkte;
weil er die Einheit von Volk und Reich herstellte, um die Generationen vor uns vergebens gedämpft und gelitten haben;
weil der Nationalsozialismus das Rässedewutzt- fein unseres Volkes weckte und für alle Zeiten die Blutsreinheit der Nation wiederherstellte;
weil uns der Führer mit zähem Willen und kühner Entschlußkraft Ehre und Freiheit, die höchsten Güter des Vaterlandes, in überraschend kurzer Zeit zurückeroberte, indem er den Versailler Schandoertrag zerriß;
weil der einst unbekannte Soldat des Weltkrieges allen Widersachern zum Trotz das scharfe Schwert unserer Wehrmacht schmiedete und es dem, Frieden und dem Schutz der Arbeit weihte;
weil der erste Arbeiter der Nation, Wolf Hitler, einem Sieben - Millionen - Heer verzweifelter Arbeitsloser wieder Brot, Lebensfreude, Schaffenskraft und Zukunftsgiauben gab;
weil der Führer die Parteien und mit ihnen das lähmende Unwesen des Parlamentarismus aus dem deutschen Raum hinwegfegte;
weil er das Schicksal des Bauern, den das jüdisch- marxistische System an den Rand des Abgrundes gebracht hatte, zum Nutzen des ganzen deutschen Volkes und seiner Nahrungssreiheit wendete;
weil schon im ersten Aufbaujahr an die Stelle sozialpolitischer Zerrissenheit der schöpferische Arbeitsfriede zwischen Betriebssichrer und Betriebsgefoigfchaft trat;
weil das Winterhilfsrverk, um das uns die ganz« Welt beneidet, zum Symbol und zum Aktionsfeld unserer opferbereiten nationalsozialistischen Volksgemeinschaft geworden ist;
weil der Führer der Jugend die Tore zu Leistung und Bewährung, zu sozialem Ausstieg und zur Gemeinschaftsarbeit für das ewige Deutschland öffnete.
Darum: Das ganze Volk sagt am
10. April Ja!
Leon Blums Finanz- und Ermächtigungsplan erhielt in der französischen Kammer eine geringe Mehrheit.
In Paris breitet sich die Streikbewegung immer weiter aus.
Der Führer stand in Salzburg im Mittelpunkt wahrer Jubelstürme.
Seyß-2nquart sprach im Berliner Sport-Palast.
Dr. Sey erläßt zum 9. April einen Aufruf an die Betriebssichrer.
Die Treuebotschaft unseres Gaues an den Führer ging gestern vom Bookholzberg ab.
Die „Fliegende Redaktion" berichtet von dem Hilteraner Werk Walter Ran.
Seit der Machtübernahme entstanden im Kreise Bremen 2666 Siedlungsstellen.
Kreispropagandaleiter Pg. Tretow rüst zum Tag des Erohdeutschen Reiches auf.
Motorschiff „Leipzig" des Norddeutschen Lloyd legte gestern seine Probefahrt erfolgreich ab.
Die Berliner Städtestassel schwamm in Kovenhaae« Weltrekord über 466-Meter-Kraul.