Ausgabe 
(3.4.1938) Nr. 92
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vremer Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

vas flnttsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

stattliches Verkündungsblatt des Neichsstatchaiters in Oldenburg und Bremen

Nr. 92 / S. Jahrgang

Sonntag, Z, flpril 19Z8

kinzelpreis 15 Npf.

England erkennt Anschluß österreichs an

VMsche Nealpolitik bewülzri sich wieder

krrichtung eines öeneralkonsulats in Wien / Ver britische votfchaster in Vertin,

Sir Neoitle izenderson, überreichte dem Neichsminister des Auswärtigen zwei Noten

Berlin, 3. April.

Der britische Botschafter Neville Henderson hat dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop gestern zwei Noten überreicht, in denen die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich anerkannt und das Exequatur für das in Wien zu errichtende Generalkonsulat erbeten wird.

Die Roten haben folgenden Wortlaut:Euer Exzellenz, ich habe die Ehre, Euer Exzellenz, auf Weisung S. M. Staatssekretärs für auswärtige Angelegenheiten davon zu benachrichtigen, daß S. M. Regierung im Vereinig­ten Königreich beschlossen hat, S. M. Gesandtschaft in Wien zurückzuziehen und durch ein Generalkonsulat zu ersetzen. Es ist beabsichtigt, diesen Wechsel etwa am 15. April durchzuführen. Herr D. St. Gainer, L.M.E., O.V.E., zur Zeit S M. Generalkonsul in München, ist für . den Posten S. M. Generalkonsuls in Wien auser- sehen. Unter diesen Umständen habe ich die Ehre zu bitten, daß Herrn Gainer in seiner neuen Eigenschaft

u. München, 3. April.

Die unbeschreibliche Trinmphsahrt Adolf Hitlers durch die alten Gaue des geeinten Reiches erreichte am Sonnabend an ihrem Ende noch einmal einen beispiel­losen Höhepunkt. Nach Königsberg, Leipzig, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Stuttgart empfing München den Befreier der Ostmark mit Begeisterungs­stürmen, wie sie sogar die Hauptstadt der Bewegung noch nie zuvor erlebt hat. 6VSV8S Menschen aus allen Teilen Bayerns waren aus der riesigen Theresien-Wiese ausmarschiert, die das flackernde Licht vieler hundert Flammenpqlonen magisch überstrahlte. Ihre Jubel- und Dankchöre nach der Rede Adolf Hitlers wurden zu einer einzigen Vertrauenskundgebung des Traditionsgaues für den Führer.

das Exequatur bewilligt werden möge; zu diesem Zwecke füge ich seine Bestallungsurku-nde.bei. Ich benutze diesen Anlaß usw,"

Euer Exzellenz, mit Beziehung aus meine Note vom heutigen Tage. mit der ich die Deutsche Regierung von dem Beschluß S. M. Regierung im Vereinigten König­reich, S. M. Gesandtschaft in Wien durch eiu General­konsulat zu ersetzen, Kenntnis gegeben habe, habe ich die Ehre, Sie auf Weisung S. M. Staatssekretärs für auswärtige Angelegenheiten in diesem Zusammenhang davon zu benachrichtigen, daß S. M. Regierung im Ver­

schon von der vierten Nachmittagsstunde an begann, nachdem die Betriebe und Geschäfte geschlossen hatten, der riesige Aufmarsch der Bevölkerung zur Theresien- wiese.

Dieser fast unübersehbare Wissenplan. einzeKrtet von roten, mit schwarzen Feuerschalen gekrönten Pylo­nen. ist nun die Stätte der größten Kundgebung, die München je in seinen Mauern gesehen hat. Die The- resienwiese ist zum Aufmarschforum der 600 008 geworden, die in der Hauptstadt der Bewegung, >n der Wahl­heimat des Führers Adolf Hitler, dem Einiger des deutschen Volkes, dem Mehrer und Schmied des neuen Reiches ihre Herzen in überströmender Dankbarkeit und Liebe entgegentragen.

Gleich einer' Sturzflut strömen die Tausende, die Zehntausende, die Hunderttausende hinauf auf diesen Kundgebungsplatz und rüsten sich zur schönsten Feier­stunde ihres Lebens. Da marschieren die Gliederungen

einigten Königreich sich naturgemäß MjreStellungnahme zu den Fragen vorbehalten muß, die sich auf Verträge und ändere Angelegenheiten beziehen, die sich daraus ergeben, daß Oesterreich aufgehört hat. als souveräner, unabhängiger Staat zu bestehen. Ich werde deshalb zu gegebener Zeit die Ehre haben, Euer Exzellenz eine weitere Mitteilung über diese Angelegenheit zugehen zu lassen. Ich benutze diesen Anlaß Usw."

rschechosloroakisches Seneralkonlular

Berlin, 3. April.

Der tschechoslowakische Gesandte hat im Auswärtigen Amt eine Note überreicht, in der der Beschluß der tschechoslowakische» Regierung mitgeteilt wird, ihre diplomatische Vertretung in Wien mit dem 2. April 1838 aufzulösen. Das tschechoslowakische Generalkonsulat ver­bleibt in Wien.

der Partei, die SA. und sf, das NSKK., das NS- Fliegerkorps, die DAF., der Luftschutz, die Vereine und Verbände, die Beamtenschaft, die Betriebe und die Männer der Werkscharen, die Jugend und so, wie ihre im Zug mitgetragenen Transparente und Schrifibänder den Führer und Deutschland grüßen, so jubeln sich die Massen beim Marsch durch die fahnengeschmückten, son- nendurchfluteten Straßen zu, wenn Kolonne sich neben Kolonne reiht, wenn der Heerbann immer breiter, immer wuchtiger, immer mächtiger wird.

Formationen der Gliederungen säumen die breite Straße des Führers, die sich quer über die Wiese von der Ehrenpforte am Ende der Vecthooenstraße hinüber erstreckt zur breit angelegten Freitreppe am anderen Ende des Weisenplanes. Hier hat der Führer der Gruppe Hochland der SA.. Obergruppenführer Helfer, der Leiter des imposanten Aufmarsches, Aufstellung genommen.

(Fortsetzung auf Seite 2.)

Vom flufbruch unserer loge

sreuvigen Herzens sollt ilzrZa" sagen

s. L. O. Bremen, 3. April. Noch eine Woche trennt uns von dem einzig­artigen Lag, wo Deutschland, wo das vom Führer geeinte deutsche Bold von 75 Millionen zu des Führers Walten und Werk seine Zustimmung geben soll. Fünfzig Millionen deutsche Wähter von Gvaz bis Aachen, von Bregenz bis Tilsit werben mit einem einzigen einmütigen Ja sich zum Füh­rer bekennen und ihm damit Treue auf Leben und Tod schworen.

Daß alle 50 Millionen, die zur Wahl berechtigt sind, wirklich kommen werden, um ihr Ja zu sagen, darüber brauch? kein Wort mehr verloren zu werben. Selbst das Austand, stets alles scheel unö mißgünstig beurteilend', was in Deutschland vorgeht, wagt keinen Zweifel an dem eindeutigen Ausfall der bevorstehenden Wahl zu äußern. Das Werk des Führers steht zu hoch, seine jüngste große geschichtliche Tat leuchtet zu hell, als daß auch nur irgendwer in der Welt annehmen könnte, des Führers Größe werbe im deutschen Volke nicht verstanden.

Im übrigen ist der Gang zur Wahlurne diesmal für jeden einzelnen deutschen Wähler eine Sache selbstverständlichen Anstandes, eine Sache ganz natürlichen Dankempfindens. Somit ist die Aus­übung des Wahlaktes eine Angelegenheit, von der man gar nicht zu reden hätte/ wenn es nur darauf ankäme, daß überhaupt jeder ja sagt. Dar­über hinaus aber ist es unerläßlich, daß sich auch jeder Wähler über die volle Bedeutung seiner Zu­stimmung bei der Wahl bewußt ist. Es genügt nicht bei diesen Wahlen am kommenden Sonn­tag, hastig zum Wahllokal zu kommen, und seinen Schein mit dem Ja für den Führer in die Urne zu werfen etwa weil man gegen einen Mann von so geschichtlicher Größe wie Adolf Hitler ein­fach gar nicht stimmen kann. Nein, wenn je das Wort, daß man den schlechten Mann verachten muh, der nicht erkennt, was er vollbringt, Gel­tung hatte, so bei der Wahl am 10. April.

Jeder sich über die Bedeutüng seines Handelns am Wahltag klargewordene deutsche Volksgenosse sagt zu sich fund im stillen zu der Welt) bei Aus­übung seines Wahlrechts:Ich bin ein Deut­scher. Darauf kann ich heute so stolz sein, wie zu keiner Zeit vorher ein Deutscher stolz stein konnte. Ich danke dieses erhebende Gefühl meinem Führer, der Deutschland aus seiner tief­sten Erniedrigung zur Weltmachtstellung empor- geführt hat. Nichts mehr in der Welt kann heute geschehen, was meines Volkes Ehre beeinträchtigt oder seine Entwicklung hemmt. Und daß die jetzige Weltmachtstellung Deutschlands meinem Führer noch ermöglicht, den Frieden Europas ge­bietend zu wahren, macht mich vollends froh, zumal dieser Friede nicht allein der Wohlfahrt Deutschlands, sondern dem Glücke der ganzen europäischen Menschheit dient."

Schauen wir uns nur um in der Welt. Wie ist es um den europäischen Frieden bestellt? Oder vielmehr, wie wäre es damit bestellt, wenn Deutschland nicht als Weltmacht des Friedens Hort sein könnte? Von Moskau brauchen wir nicht zu reden. Sein unablässig schärender Haß gegen alles, was europäische Kultur heißt, ist bekannt. Längst wären Stalinsche Heere über Europas Grenzen ge­flutet, bestände auch nur ein Funke Hoffnung für den Bolschewismus, den gegen Sowjetrußland er­richteten deutschen Wall zu überrennen. Da es Moskau nicht mit der Gewalt versuchen kann, ver­sucht es unter demokratischer Tarnung in den ihm willigen Staaten Europas Machtpositionen zu errichten und die bereits errichteten zu festigen

Francos Truppen haben Lerida eingeschlossen.

Auch Frauen werden nunmehr vor Stalins Fallbeil geschleppt.

England hat den Anschluß Oesterreichs anerkannt. Wie» stand im Zeichen der österreichischen Legion. München erlebte mit einer Führer-Kundgebung den stolzesten Tag seiner Geschichte.

Hermann Eöring sprach in Salzburg.

Die Fliegende Redaktion berichtet vom Reichsbahn­ausbesserungswerk Lingen.

Reg. Bürgermeister SA.-Gruppenfiihrer Böhmcker sprach in Delmenhorst aus einem Vetriebsappcll. Heute erfolgt in Bremen der Großeinsatz aller aktiven Kräfte für die Wahl.

In den Vremer Wahllokalen für Seeleute herrscht Hochbetrieb.

Die Bremer HJ. führt diesmal ihr Sommerlager auf Langcoog durch.

Einen Rekordslug durch Afrika führte ein deutsches Kleinflugzeug VückerStudent" durch.

Im Städtekamps gegen Kopenhagen unterlagen Berlins Schwimmer.

Joe Louis schlug Harry Thomas in Chikago in der 5. Runde k. o.

Die Opel-Werke erhöhten 1837 ihre Aussuhr um <Ü7 Prozent.

vss grolle l.siä eines Volkes! vss groüe keimivek eines Volkes!

Lorgt «äaiür, 6crü crm 10. Lpril cruL ewig dieses I-eici gestillt, dieses Hsimvrsli sriiillt -wird! Llls sa^sn Ja!

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l nüer kiild roigt eine > --ckinternds .>/e»e aus dem Sommer l937 auk dem Obersalrderg. Küdeiien and pranen aus Wels in Obernstvrreieb kesueksn den piHirvr. Das llädekeo. ant dessen >ckulter der piikrer seine Hände legt, klag! ikm, dall sein krnder im kiampk kür die kvwegung srsekossen worden sei. Ion den umstellenden Kadcken nnd planen ka'te kas: seil. einen tirii-l r oder 6aiten iw 2nebtbans. lbrs Kienen spiegeln so reekt das tieke tleimwvb dos geknvelncten und unterdrückten doutseben Volkes in Oe->,ireieii wider. Der l'übror tröstet sie mir den Horten:Das Volk. das den Kampk oder das LInt seüent, wird nie den Lieg erringen. Aecki 6odnld, es wird nickt mekr lange dauern!" (prssss-ttokkmann.)

0er süstrer in -er stauptsta-t -er vewegung

6VVVVV Volksgenollen des rraditiönsgaues ausmarschiert / Münchens stolzester lag / Unbeschreiblicher Jubel

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