Ausgabe 
(28.9.1937) Nr. 266
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parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenbiatt der Deutschen flrbeitsftont Bremen

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lalisten Vremens

der Naliona

flmtsblatt des Senals der Zreien Hansestadt Vremen

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Nr. 266 / 7. ZaHrgang

Menstag, 2S. 6eptember 1SZ?

kinzelpreis >5 Npf.

Mussolinis triumphaler kinmo in verlin

das keichskabmett empfing den dnce / lubelstürme umbrandeten die beiden Aaatsführer / feierlicher Staatsakt in der, keichskanzlei / Irinksprüche bekräftigen die deutsch-ita^enische Zolidarität gegen jeden Nörnngs- und Spaltungsversuch

Sroßer tag der Neichsdauptstadl

(UrLktbsi-Ieüt imZersr Lsrlinsr LokilkUsitrurZ) rS. Berlin, 28. September Warm und leuchtend liegt die Sonne seit den Vormittagsstunden über der Reichshauptstadt, schimmert hell von den unzähligen meisten Py­lonen wider, die der Straße Unter den Linden seit Tagen ihr feierliches Gepräge geben und ent­zündet die Tausenden und aber Tausenden von Fahnen, die alle Straßen schmücken, wie flam­mende. im Winde züngelnde Feuerbänder. Ueber Nacht scheint das farbenbunte Bild noch vollkom­mener geworden zu'sein. Die Straßen, durch die

Unser lagesspiegel

Der Duce besuchte mit dem Führer die Krupp­werke in Essen.

Die Bevölkerung der Reichshauptstadt berei­tete dem Führer und seinem hohen Gast einen unbeschreiblich herzlichen und lebhaften Empfang.

In Palästina wurde ein englischer Kommissar erschossen.

Das. bisher verschollene deutsche Flugzeug V HFvir, ist in Kabul gelandet.

Am S. Oktober wird durch- Gauleiter Carl Rover das WHW. in Bremen eröffnet. Kreisleiter Blanke führte den neuen Leiter der Ortsgruppe Hastedt, Pg. Ruppin, ein.

Die Knochensammlung der bremische» Schüler wurde nach der Sommerpause wiederaufge­nommen.

Kreisleiter Bürgermeister Passe scheidet aus Hemelingen.

Fünf Siege konnten Bremens Schwimmer in Mlllheim erziehen.

Heien Mills/ v. Cramm siegten in Los Angelcs im Gemischten Doppel.

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der Duce vom Bahnhof Heerstraße fahren wird, sind wie in ein Meer von Fahnen getaucht. Aber nicht wie sonst beherrscht heute das Rot allein- Las Bild. überall schimmert das.Grün der italie­nischen Trikolore dazwischen. Schon seit den Vor­mittagsstunden sind der Bahnhof Heerstraße, die Charlottenburger Chaussee, die sich kilometerlang schnurgerade zwischen Grün und Fahnen dahin­zieht, und die Straßenzüge um das Brandenburger Tor und den Wilhelmplatz das Ziel für Tausende. In den Mittagsstunden und am frühen Nach­mittag aber werden sie

von ven Menschenmassen überflutet

Ganz Berlin scheint auf den Beinen. Bereits gegen 3 Uhr gibt es Unter den Linden vom Bran­denburger Tor bis zum Eingang Wilhelmstraße kein Vorwärtskommen mehr. Am Wilhelmplatz ist der Verkehr schon längst ins Stocken geraten. Aber auch auf der Charlottenburger Chaussee säumen die Menschen schon jetzt in drei bis sechs Reihen den Straßenrand. Erwartungsvolle Hoff­nung liegt über den geduldig Harrenden. Nur noch Stunden, dann werden sie den Duce sehen.

Zwischen 16 und 17 Uhr erreicht die Welle der Anmarschierenden ihren Höhepunkt. Alle Berliner Erschufte und Betriebe haben geschlossen. Jeder Berliner kann den großen Augenblick miterleben, in dem Adolf Hitler.zusammen mit dem Duce des befreundeten italienischen Volkes in die Hauptstadt des neu erstandenen Reiches einzieht. Immer dichter werden die Menichenmauern an den Straßen. Verkäufer mit Klappstllhlen drän­gen sich durch die Menge und finden reißenden Absatz. Zwei Meter hohe Leitern werden da und dort aufgestellt Auf den Steinumfassungen der Denkmäler am Großen Stern sitzen die Menschen dicht gedrängt wie Schwalben auf Telephondräh­ten. Aus der Spannung, mit der man das Weiter­rücken des Zeigers an der Uhr verfolgt wird gegen 17 Uhr brennende Ungeduld. Minute um Minute vergeht. »

fluf dem vaflnlios fleerstrahe

sind die letzten Vorbereitungen zum Abschluß ge­kommen. Aus den obersten Fenstern des Änhn- - Hofsgebäudes wehen in einem den ganzen ''tau verdeckenden Kranz Hakenkteuzhonner und i-ta- : lieniiche Flaggen bis .fast auf die Erde h-rrab. Tannengrün und Eichenlaubgirlanden verkleiden das Dachgerüst des Bahnsteiges, von dem in hän­genden Körben Herbstblumen leuchten. Tausende haben sich vor dem Bahnhof angesammelt, und immer neue Massen strömen herbei. Formationen der st sind aufmarschiert, Tonfilm- und Fern- sehwagen haben Aufstellung genommen. Kurz vor 17 Uhr beginnt die Anfahrt der Ehrengäste. Die führenden Männer der Partei und.des Staa­tes und die ausländischen Gäste werden mit herz? lichem Beifall begrüßt. Eine Ehrenkompanie der

Leibstandarte unter Kommando von Obergruppen­führer Sepp Dietrich nimmt nun vor dem Bahn­hof Aufstellung. wenig später kommen'Ehrenkom­panien der drei Wehrmachtsteilc und eine Ab­ordnung der Berliner Fascio. Ueber einen brei­ten Läufer gehen wir durch das Bahnhofsgebäude

hindurch die breite Treppe hinunter auf den in seiner ganzen Breite mit Teppichen bcdeckten Bahnsteig wo die Reichsleiter der Partei, das geiamie Rerchrkabineti und die Offiziere der Wehrmachtsreile auf sie Ankunft der Züge har­ren. Auch das Diplomatische Korps ist außer­

ordentlich stark vertreten. Neben den Missionschefs der in der Reichshauptstadt akkreditierten Nationen sind auch die Militärattaches erschienen Und endlich sieht man den Stadtpräsidenten und Ober­bürgermeister sowie den Polizeipräsidenten der Reichshauptstadt.

Milanen umsäumten Hie fesOraßen

Um 17.3U Uhr nähern sich aus dem Westen zwei Züge, die genau ausgerichtet in gleicher Höhe sich dem Bahnhof nähern, langsam einfahren und zu beiden Seiten des Bahnsteiges haltmachen. Es sind die Sonderzüge des Führers und des Duce, die auf die Minute pünktlich eingetroffen find. Der Führer verläßt als erster seinen Zug, überquert den Bahnsteig und begibt sich vor die Front der Reichslciter und Minister, um den Duce, der nun seinen Zug verläßt, zu begrüßen. Während die Reichsleiter' dem Duce bereits in München vorgestellt wurden, nimmt der Führer nunmehr in der Reichshaüptstadt die Vorstellung der Mitglieder des Neichskabinetts vor. Gefolgt von den Reichslciter« und Reichsministern ge­leitet der Führer den Duce des italienischen Vol­kes den Bahnsteig entlang durch das Bahnhofs­gebäude. Ein einziger Orkan der Begeisterung schlägt den beiden Männern entgegen, als sie das Bahnhofsgebäude verlassen und den Zehntausen­den sichtbar werden. Rhythmisch hallen die Sprech- chöre:

Sure, Suce, Sure!"

über den weiten Platz.

Immer wieder schwellen die Heilrufe der ju­belnden Menge zu neuen Begeisterungsstürmen an. Die Kapelle spielt die Eiovinezza und die italienische Königshymne, und gefolgt von Außen­minister Gras Ciano und Ministerpräsident Ge­neraloberst Göring schreiten der Führer und sein Gast die lange Front der mustergültig ausgerich­teten Ehrenformationen ab. die unbeweglich mit präsentiertem Gewehr stehen

Dann nimmt der Führer mit seinem Gast im ersten Wagen der langen Autokolonne Platz und unter erneuten begeisterten Ovationen biegt der Wagen in die Heerstraße ein. die von hierab den stolzen NamenStraße des Triumphes" trägt. 36-, 16- und ällfach gestaffelt steht die Menge, eine Mauer von Menschen, deren Jubel und über­schäumende Begeisterung keine Grenzen kennt. Noch nie ist einem gekrönten Herrscher ein der­artiger Triumph bereitet worden, wie diesen bei­den Männern. die aus dem Volke kamen und denen die ganze Liebe und Verehrung ihrer bei­den Nationen in diesem Augenblick entgegen- schlägt.

Begleitet von einem

Vrkan des Jubels und der Vegeisterung

umfährt die Wagenkolonne, in der wir uns be­finden an der Spitze der Wagen des Führers das Rondell des Adolf-Hitler-Platzes, in dessen Mitte die wuchtige und markante Architektur einer mit den nationalsozialistischen und faschisti­schen Emblemen geschmückten Triumphsäule stolz

in den Himmel strebt. Zehntausende und aber­mals Zehntausende sind es dann wieder, die den Kaiserdamm hinunter über die Berliner Straße zum Knie eine einzige, hier fast hundertfach ge­staffelte Mauer von Menschen bilden. Der Wagen des Führers verlangsamt sein Tempo. Fast fährt er im Schritt, hinter ihm die Kolonne der Wagen mit den Reichsleitern der Partei, sämtlichen Reichsministern sowie den italienischen Gästen, an deren Spitze sich die Wagen der faschistischen Minister befinden. Im Wagen stehend dankt der Führer Unaufhörlich., rechts neben ihm der Duce. für den wahrhaften Orkan des Jubels, der ihm entgegenschlägt.

Der Wagen des Führers führt in die Char­lottenburger Chaussee ein. an den mit Zehn taufenden von Menschen gefüllten Tiibünen vor­bei. Wie eine Sturmflut brandet die Vc.geiste rung dem Wagen des Führers entgegen. Von fern langsam kommend schwillt sie zu einer ge­radezu grenzenlosen Begeisterung an die nock- nicht verklungen ist. wenn der letzte Wagen der beinahe einen Kilometer langen W m-mkolonn? vorüber ist. Ueber eine Million Menschen bat diese Stunde des wahrhaften Triumphes mil- erlebt. Durch das Brandenburger Tor über die Linden pflanzt sich der Orkan des Jubels fort.

vor Sem NeichsprällS» "chnpalms

in der Wilhelmstraße ist die Ehrenkompanie unter Gewehr getreten. Trommelwirbel empfängt den Wagen des Duce des italienischen Volkes. Der

Führer geleitet seinen Gast persönlich in das Rerchspräsidentenpalais. das dem Duce für die Tage seines Berliner Aufenthaltes als Heim dient. Unübersehbar ist auch die Menschenmenge, die sich hier in der Wilhelmstraße und vor allem auf dem Wilhelmplatz eingefunden hat. Immer wieder bricht die-Vegeisterung der Massen durch. Immer stürmischer wird der Jubel, und immer eindrucksvoller und eindringlicher rundet sich das Bild ab, von dem uns italienische Journalisten spontan sagten, daß es zu den größten Erlebnissen ihres Lebens gehöre. Dieser Empfang in der Hauptstadt des Reiches und diese beispiellose Fahrt des Tri»v-vh7- wurde zu einem der glanzvollsten und feierlichsten ^ölnmunkte > in der

VeAt N!>nf! KZ scki-p f'k>kion??'o;iaksginus

»wischen diesen beiden Revolutionen, die. das Gesicht Europas Neu geformt hoben. Niemand, der Zeuge dieser glanzvollen Stunde war. wird sich diesem eindrucksvollen Bild haben entziehen tonnen

Noch einmal brandet der Jubel empor, als der Tubr.'r in dcm blumenae'chmückten Portal des Rcip-.>-.nx^tzb^ntenpgl 0 's sio' mit einem herzlichen Händedruck von dem Duce verabichiedet und dann üe' mid im Waaen für d-e Trenekundgebungen mit erhobener Hand dankend den Ebrenhof verlaßt und üch in die Reichskanzlei begibt. Lange noch klinoeii die Rufe nach dem Duce durch die Wil­helmstraße.. sUeber den Staatsempfang berichten wir auf Seite 2.)

Heule Malfeld-Kundgebung

Berlin. 28. September

Der heutige Dienstag hat in Berlin den Cha­rakter eines Staatsfeiertages erhalten. Die Arbeit ruht in den Betrieben.

Der Duce wird am späten Vormittag zunächst der italienischen Botschaft und dem Haus der Fascio einen Besuch abstatten. Fm Haus der Fascio wird sich die Berliner italienische Kolonie versammeln, um dem Führer des italienischen Volkes ihre Huldigung zu bringen. Am Nachmit­tag wirlLder'Duce Gast des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring in seinem WaldbausKa­rinhall" sein. während der italienische Minister für Bolkskultur Alfieri und Minister Starace, der Gencraliekretär der faschistischen Partei, mit den anderen italienischen Herren Gäste von Reichs­minister Dr. Goebbels in den Festräumen des Propaaandaministeriums sein werden.

Der Abend des 28. September bringt die groß­artige Kundgebung auf dem Maiseld, auf der der Führer und der Duce das Wort ergreifen wer­

den. Sie wird der Höhepunkt des italienischen Staatsbesuches sein. Der Führer und der Duce werde« sich gegen 18 Uhr von der Wilhelmftraße zum Rcichssportseld begeben. Gegen 18.36 Uhr wird die große Kundgebung auf dem Maifeld ihre« Anfang nehmen. Sie wird eröffnet durch Neichsminister Dr. Goebbels. Dann spricht der Führer. Nach seiner Ansprache werde« die italienischen Nationalhymnen gespielt. Darauf wird der Duce zu einer Ansprache zu den auf dem Maiseld und im Olympia-Stadion versam­melten Hunderttausenden, zu den Millionen, die an der Feststraße durch Lautsprecher die lleber- trägnng seiner Rede hören werden, und zu den Hunderten von Millionen, die über den Rundfunk in vielen Ländern der Erde Zeuge der historischen Stünde werden, das Wort ergreifen.

Der Führer und der Duce begeben sich dann mit ihrer Begleitung durch das Maifeld und über das Marathontor zur Regiernngsloge im Stadion. Um 16.10 Uhr beginnt dort das große Wehr- machtskonzert. an dem- 1066 Musiker und Spiel- leute mitwirken.

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Blick in die faschistische Sozialordnung

Mitten im schassenden deutschen Volk stand Benito Mussolini gestern, als er und der Führer vor ihrer triumphalen Fahrt in die Reichshaüptstadt gemeinsam in den Esse-, ner Kruppwerken weilten. Es war ein be­zeichnender Vorgang, als der ebenso wie Adolf Hitler aus der Arbeiterschaft hervor- gegangene italienische Regierungschef un­mittelbare Fühlung mit den Werk­männern unserer Waffenschmiede nahm, ein bezeichnender Vorgang deshalb, weil der Duce nicht nur durch die Grund­legung der militärischen und außenpoliti­schen Machtstellung Italiens, sondern auch als Schöpfer neuer sozialer Le­bensformen in die Geschichte seines Landes eingegangen ist. Diese Seite des faschistischen Staatsmannes ist noch bis in die letzte Zeit hinein, und zwar ohne Recht, gegenüber den anderen Aufbauwerken des Duce zurückgetreten. Bei einer.Würdigung der politischen Gesamtpersönlichneit Musso­linis darf jedoch nie außer acht gelassen werden, in welch starkem Maße die so­ziale Befriedung des italienischen Volkes die Voraussetzung für den sonstigen inner- politischen Ausgleich und vor allem für die ideemnyßige Festigung des Machtstaates Italien war.

Wir werden keine antiproletarische Poli­tik machen. Wir wollen nicht das Prole­tariat unterdrücken, sondern im Gegenteil es materiell und geistig bilden. Es kann keine geeinte Nation geben, wenn unsere 20 oder 30 Millionen Arbeiter zu miserablen Lebensbedingungen verdammt sind/' Mit diesen Worten hat Mussolini unmittelbar nach dem Marsch auf Rom Ende November 1922 sein umfassendes sozialpolitisches Re­formwerk zielsicher in Angriff genommen. Leitgedanke der faschistischen Wirtschasts- und Sozialpolitik war von vornherein die Ueberwindung des Klassen- kampfes, und gerade hier ergeben sich in programmatischer Hinsicht wesentliche Be­rührungspunkte mit der inzwischen gleich­falls verwirklichten nationalsozia­listischen Parole des Arbeitsfriedens.

Als gesetzliche Grundlage für die Gestal­tung der faschistischen Arbeits-Idee diente die im April 1927 von Mussolini selbst formu­lierteCharta del Lavoro". Artikel 7 dieses Gesetzes lautet:Der korporative Staat er­klärt die private Initiative als das wirk­samste uno nützlichste Instrument für das Interesse der Nation." Da die. Gütererzeu­gung nach faschistischer Auffassung eine nationale Funktion darstellt, ist die Ver­antwortlichkeit des Unterneh­mers in Italien besonders betont; ein un­mittelbares Eingreifen des Staates erfolgt nur bei unzureichender privater Initiative. Selbstverständlich sind Streiks und Aussper­rungen ausdrücklich verboten. Auf dem wichtigen Gebiet der Wehrwirtschaft hat der Duce eine besonders straffe staatliche Organisation ins Leben gerufen. Wenn aus den skizzierten Grundsätzen auch eine weit­gehende Ähnlichkeit des faschistischen Ar­beitsethos mit der nationalsozialistischen Auffassung von Arbeit und Wirtschaft Her­vorgeht, so bestehen andererseits durch völ­kische und staatliche Sonderheiten bedingte Unterschiede organisatorischer Art, die für die Erreichung des Endzieles jedoch uner­heblich sind.

Vor dem Kolosseum in Rom rief der Duce 1928 den Faschisten temperamentvoll zu: »ach beinahe sechs Jahren des faschistischen Regims versichere ich euch mit vollem Be­wußtsein, daß keine Regierung der Welt <1928! Schriftl. d. BZ.) mit solcher aufrich­tigen Brüderlichkeit den Arbeitermassen ent­gegenkommt, wie das faschistische Regime." Alles, was Benito Mussolini in den seither vergangenen neun Jahren für die soziale Er­neuerung seiner Nation leistete, -zeugt mehr als jedes geschriebene Wort davon, daß er von dieser seiner Linie der Verbundenheit mit den schaffenden Massen nicht abgewichen ist. Seme scharfe Frontstellung, Marxismus nmg darin seine Ursache haben, daß er schon frühzeitig als einfacher Arbeiter die Schaden jener zer­setzenden Irrlehre aus unmittelbarer An-- schaumig heraus erkannt hat. Auch er hat sich, wie man weiß. sehr scknell von der Un- mogochkeit der Beseism'ma ^ -

durch faule Kompromisst- um ck,, , uaren der damaligen marxistischen Parleien überzeugt. Zu dem Entschluß, eine radikale Neuordnung des sozialenLebens aus völlig anderem, nämlich aus faschistischem