Ausgabe 
(10.3.1938) Nr. 68
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

parteiamtliche Tageszeitung

ttachrichtenblatt der Deutschen flrdeitsfront Vremen

der Tlalionalsozialisten Vremers

flmtsblan des Senats der Freien Hansestadt Vremen

Erscheint 7mal wöchentl. Monatsbezug: ^ S,ZD cinsckl. Zustellgeb.; Postbezugsprsis monatl. 2.8,

Postzeikungsgebühr) zuzügl. 42 ^ Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 1<272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch aufErftattuna oder Ersatz. NL.-Sauverlag Weser-EmS G. m. b. H., Bremen, Teeren 6-8 / Fernsprecher: 64121 und 61115.

Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

Anzcigen-Grundprejse: Die 22-wm.Aeile im Anzeigenteil >g die IV-mm-?,eile im Textteil 75 Rpf.

Ermäßigte Grundpreise <!ür kleine Familien-Anzeigen u. a.» sowie sonstige Bedingungen 'Preis­liste 6 kNachlaßstaisel «7. Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschlutz t8 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich I2-lS Uhr: Schristleitung Dienstag und Freitag Uhr.

Nr. 69 / 9. Jahrgang

Vonnerstag, 19. Mör; 1918

kinzelprels 15 Npf.

Meuterei in der Kreml-Vrigade

Mehreretreue" SPU -Negimenter in aller kile

von Leningrad nach Moskau entsandt

Neuer Nnfchlag aus Stalin geplant t / Vor zahlreichen weiteren Verhaftungen

London, 10. März.

Aus Warschau bringtDaily Mail" eine Meldung über neue revolutionäre Umtriebe in Sowjetrutzland. Zwei Obersten und ein Major der Kreml-Brigade seien unter dem Verdacht verhaftet worden» datz sie die gesamte Brigade zu einem Anschlag gegen Stalin überreden wollten. Weiter wird gemeldet, datz Marschall Blücher möglicherweise veranlatzt worden sei, gegen Moskau zu mar­schieren, um die Ordnung nach dem Chaos wiederherzustellen, das durch den jetzigen Prozetz verursacht worden sei. Mehreretreue" Regimenter der GPU. seien aber daraufhin von Leningrad nach Moskau in aller Eile entsandt worden, und man erwartet, datz es wieder zahlreicheVerhastungen geben würde.

Woroschttow in Ungnade

Warschau, 19. März.

In der polnischen Presse tauchen Meldungen auf, datz Marschall Woroschilow bei Stalin in Ungnade gefallen sei. Der gewaltige Vertrauens­verlust Woroschilows sei darauf zurückzuführen, datz in den Reihen der Armee immer neue Oppositionszellen gegen Stalin aufgedeckt würden. In einem Regiment der Leninarader Garnison sei ein in der russischen Emigrantenpresse erschienener Aufsatz General Denikins durch Flugblätter verbreitet worden. In diesem Artikel werde u. a. gesagt, datz nur die Rote Armee Stalin stürzen könne.

Me letztenAngeklagten" lm Vertzör

Moskau» 10. März.

In der Mittwoch-Sitzung des Moskauer Schau­prozesses sollen zunächst die Aussagen der übrigem angeklagten" Aerzte dasVerbrechen" Jagodas

abrunden. Als erster tritt der Herzspezialist Pro­fessor Plejstnow ans Mikrophon. Auch er be­hauptet zunächst, datz Jwgoda ihn im Jahre 1934 gezwungen habe, sich an der Beseitigung MeNschimskis und Gorkis zu beteiligen. Für den Fall der Weigerung habe ihm Jagoda gedroht, Beweise fürantisowjetische" Tätigkeit Ple- jetnows beizubringen. Auf die Frage des Staats- anwalts gibt der Angeklagte offen zu,anti-, sowjetisch" eingestellt gewesen zu sein. Der Rechts­anwalt Wyschinfki will ferner wissen, weshalb der Angeklagte" JagodasMovdpläne" 'nicht ange­zeigt habe. Pletjetnow eutgegnet darauf:Wem sollte ich sie anzeigen? Jagoda selbst war doch der allmächtige und allwissende GPU.-Kommis- sar!"

Darauf wird der Angeklagte Kasakow ver­nommen, der eher den Eindruck eines Pariets- und Zauberkünstlers erweckt als den eines Arztes. Er versucht ganz im Sinne des Staatsanwalts, Jagoda weiter zu bezichtigen. Er will ausge­meiner Furcht" vor dem allmächtigen Jagoda den '

Tod Menschinskis durch Heilpräparate eigener Er­findung beschleunigt haben, die erLqsate" nennt, und deren Wirkung er noch jetzt lebhaft vertei­digt.

Als letzterAngeklagter" wird Maximow vernommen. Er behauptet, datz Penukidse ihm 1932 die Stellung als Privatsekretär bei Kuiby­schew vermittelt habe. In der Folge will Maximow von Penukidse und Jagoda den Auf­trag erhalten haben, bei dem Anschlag auf Kuiby­schew mitzuwirken, indem er das von den Aerzten vorgeschlagene falsche Heilverfahren Lei den Kranken unterstützte, sowie jeweils bei den akuten Anfällen des Herzleidens Kuibyschews die ärzt­liche Hilfe hinauszögerte.

Hierauf wird die medizinische Expertive über dieVerbrechen" der Aerzte verlesen, die die Anschuldigungen" derAnklage" Punkt für Punktbestätigt". Da Wyschinski keine Fragen mehr zu stellen hat, ist dasVerhör" derAn­geklagten" beendet. Der Gerichtsvorsitzende kündigt darauf an, datz die nächsten Sitzungen des Gerichtes hinter geschlossen Türen statt­finden.

Die nächste Sitzung, die bereits dasPlaidoyer" des Staatsanwalts bringen dürfte, wird für den heutigen Donnerstag erwartet. Danach dürfte sich der weitere Verlaus des Schauprozesses etwa solgendermatzen abspielen: Am Donnerstag

sprechen die Anwälte derAngeklagten", am Freitagvormittag ko- : mit dem Schlußwort gerechnet werden und frühestens Freitag nach­mittag oder Sonnabend mit der Verkündung des Urteils".

(Siehe auch Seite 2)

Kommunisten wollen in die Negier»»-

Politische Hochspannung in Paris Heule vormittag tritt das Kabinett vor Sie Kammer

(vraütdericllt unseres Larissr Vertreters) bv. Paris, 10. März.

Paris steht völlig im Zeichen der Regierungs­krise. Die beruhigenden Erklärungen, die Mini­sterpräsident Chautemps noch am Mittwochnach­mittag der Presse gab, haben die erwartete Wir­kung nicht gezeitigt. In den Wandelgängen der Kammer herrscht eine unglaubliche Konfusion, da niemand weitz, was die nächsten Stunden bringen werden.

Die Nervosität wurde noch erhöht durch ein erneutes Absinken des F r a n ke n kurse s, da das Pfund an der Pariser Börse auf fast 157 stieg. Die Kommunisten setzen alles daran, um ihre Regierungsbeteiligung durch­zusetzen. Sie verlangen offiziell die Bildung eines Kabinetts entsprechend der Zusammen­setzung der Volksfront, zu der sie bekanntlich auch gehören. Der auf ihr Betreiben einberufene Volksfrontausschutz käm jedoch zu keiner Eini­gung. Trotz des Widerspruchs der Radikal­sozialisten lehnten die Sozialdemokraten und

Kommunisten die von Chautemps geforderten Vollmachten ab. Als die letzteren eine Delega­tion zum Ministerpräsidenten entsenden wollten, lieg dieser telephonisch mitteilen, er betrachte eine derartige Aussprache als unnütz, wenn nicht einmal der Grundsatz der von ihm gewünschten Vollmachten angenommen werde. Dem Volks- frontausschutz blieb nichts anderes übrig, als sich zu vertagen.

Chautemps besprach sich seinerseits mit Her- riot und Vlum und berief schließlich über­raschend einen Kabinettsrat ein, der län­gere Zeit dauerte. Da die Kommunisten ünd die Gewerkschaften eine eifrige Agitation gegen die Regierung entfalten mit der gleich­zeitigen Forderung einer kommunistischen Regierungsbeteiligung, ist die Lage außerordentlich gespannt.

Unter den auftauchenden Versionen gibt man einem Kabinett Vlum bis Reynauld einigt Wahrscheinlichkeit; andere prophezeien eine Um­bildung unter dem Vorsitz Chautemps mit Ein­beziehung der Sozialdemokraten und der demo­kratischen Allianz, die übrigens die kommunistische

8etirvei-el- Kel.^tui-r! an 6vi- englischen IVestkiisle. -V» 6e» Klippen v»i> 1'intaAel tV«>i-»rvaII) ereixnste sieb ein selirvorvr b'elsstmr, 6er rrvei Toüesopker koräerts. linsen V1I6 reiAt: Line kettnnKsinannscliakt vvrsuclit öle Opfer /.n bergen. (Lrssss-Hokkmann.)

Regierungsbeteiligung ablehnte. Wieder andere glauben ein Kabinett Daladier ankündigen zu können. Damit sind nach wie vor alle Entschei­dungen offen. Jedenfalls rechnet man jedoch mit einem Rücktritt Chautemps.

Im Anschluß an seine Besprechungen kündigte Ministerpräsident Chautemps an, datz die Regie­rung beschlossen habe, am heutigen Donnerstag- vormittag vor die Kammer zu treten.

ttsrvorrsgsaüss ksagergskms

der WälfangexpeditionWalter Ran"

(gonösrdsrickt äsi-Lrsivsi- Leitung")

Düsseldorf, 10. März Der für die in Bremen beheimatete WalfangflotteWalter Rau" gecharterte MotortankerBeth", der Heizöl und Post in das Südliche Eismeer gebracht hatte, ist jetzt mit einer vollen Ladung Walöl, Walfleischkonserven und anderen Neben­erzeugnissen zurückgekommen und hat in Rotterdam gelöscht. Das Walöl wird in Leichtern rheinaufwärts verschifft und soll in Tankanlagen der Walter Nau, Neußer Oelwerke, Neuß, gelagert werden.

Von den für die Walfangflotte beschäf­tigten fünf Tankschiffen sind nun vier zurückgekehrt. Sie haben zusammen über 40000 To. Walöl und einige tausend To. Walmehl und andere Erzeugnisse mitge­bracht. Das ist annähernd die Hälfte der insgesamt erwarteten Erzeugung der deut­schen Walfangflotte.

siuchi aus der tabour-parip

§ London, 19. März.

Nachdem bereits vor acht Tagen Lord Arnold. Oberhausmitglied und maßgebende Persönliche keit der Labour-Party. aus der Partei aus­getreten war, hat nun auch Lord Sunderson die marxistische Partei verlassen. Als Begrün­dung führte er an, er sei mit der Autzen- . politik der Labour-Party nicht einver­standen, denn sie stelle eine Kriegsvor bereitung im Namen der kollektiven Sicher­heit dar und sei somit eine Bedrohung des Weltfriedens. Lord Sunderson, der in der englischen Marxistenpartei eine führende Rolle gespielt hat, ist bereits 1936 wegen des Sanktions- krieges gegen Italien, den er verurteilte, aus dem Vollzugsausschuß der Partei ausgeschieden.

Der t?üt>rei- besiebtiAtv 6iv Oiircbl» ucbsnrbeiten in 6er Voösti-allo kür ävn birrveitornnAsban 6er llvieliskannivi. llevlits neben 6er» KüIrrer lkeieksinioistsi- Dr. Oovbdvls nn6 Ikeiebslviter llorinann, links Oaulvitsr WaKner-islnneken. (Lrssss-Hokkwann.)

Er-.

Wierrec » E Arces

Hos Kompagns im Oisnsts clsr Völlcsrvstslstzung / Von unserem pariser k. V.- Vertreter

Von Richelieu bis Clemenceau gehörte zu den traditionellen Linien oex französischen Ostpolitik der Kampf gegen Oesterreich, Es wech­selten die Bundesgenossen, aber die Linie blieb. Nun auf einmal aber hat sich Las Bild gewan­delt. Ueber Nacht hat Frankreich für den Gegner von einst, dem man die Ketten des Diktates van St. Germam aufzwang, Gefühle derFreund- schaf t" entdeckt. Aus dem Feinde ist plötzlich der Beschützte" geworden; die Habsburger, die Frankreich stets als die ewigen Gegenspieler sei­ner europäischen Politik ansah, möchte man lieber heute als morgen nach Wien zurückführen. Man schwärmt- mit einem Mal« von Wien, begeistert sich an Walzermelodien, fühlt Mitleid mit dem kleinenVolk der Oesterreicher", das man noch vor knapp 29 Jahren bis aufs Hemd ausgeplün­dert und fast dem Hungertode ausgeliefert har.

Eine plötzliche moralische Anwandlung? Oh nein, nur politische Interessen. Auch Paris kann sich jaleider" der Einsicht nicht ver­schließen, datz die Oesterreicher deutsch spre­chen, datz ihre Kultur seit jeher deutsch war und deutsch ist. Aber seit dem Kriege machen sich bei diesen Ossterveichernunangenehme" Nei­gungen geltend, ihrem Deutschtum in einer Weiss politisch Ausdruck zu geben, durch die sich Frank­reich in seinen oft- und südostsuropäischen Inter­essen bedroht fühlt. Also spricht man schnell dem Oesterreicher sein Deutschtum ab und schildert dem französischen Bürger Tag für Tag, fast b e für Stunde durch den Mund seinerPol ", von den Rednertribünen und durch die esse in den schwärzesten Farben die Gefahr die diesem so schutzbedürftigen Oesterreich yen. Zwar sind die geographischen Kenntuissi oieser Kreise über Oesterreich mitunter ebenso unklar wie die der breiten Massen, aber sie haben nun einmal dasösterreichische Volk" entdeckt, ebenso wie diehistorische Mission", dieses Volk zu be­schützen.

In einem kleinen Theater an den Thamps Elysses traf sich vor einigen Tagen dievornehme Welt", die sonst um diese Tageszeit im allge­meinen wenig Interesse fürgeistige Kost" zeigt und dafür vor den Terrassen der Kaffeehäuser auf und ab spaziert. Aber eine bekannte fran­zösische Journalistin, eine sogenannteAutzen- politikerin von Ruf" hatte einen Vortrag über Oesterreich angezeigt, und da dieses Thema wie gesagt nun einmal Mode ist, gehört« der Besuch der Veranstaltung eben zum guten Ton. Vor den Kassen drängten sich pelzbehangene Danyen, deren politische Interessen im allgemeinen wohl gleich ' Null sind, neben würdigen alten Herren im Bratenrock und jungen Gecken mit feschen Krawatten'und blitzendem Monokel, Stür­mischer Beifall begrüßte dieboliebie" Star- Journalistin, die sich dem vornehmen Milieu die­serpolitischen Kundgebung" auf das Beste ange­paßt hatte und in langem, schwarzem Seidenkleid, reich mit schillernden Perlenketten behängen, Ein­druck zu erwecken versuchte.

Wirklich, sie verstand es, in herzergreifenden Worten das Mitgefühl ihres Publikums für das arme, kleine, verfolgte Volk an der so schönen blauen Donau" zu erwecken. Auch die kleinen pikanten politischen Sensatiönchen durften natürlich nicht fehlen. Anscheinend stand sie mit nner Hellseherin im Bunde, denn über politische Unterredungen, die im allgemeinen der Oeffent- iichkeit nicht zugänglich sind. wußte sie mit erstaun­licher Ausführlichkeit zu berichten. Geheimnisse gab es für sie einfach nicht, über alles war sie im Bilde, und die ringgeschmiickten Hände der eleganten Damen- und Herrenwelt spendeten ihr auch dankbar Bestall, Welche Gefahren sie aber auch vor den geistigen Augen ihrer Zuhörerschaft auf­tauchen ließ! Sogar die sonst doch sehr stark auf­

getragene Schminke der Damen Hielt dem jähoir Erblassen nicht stand, das angesichts des entsetzlichen Schicksals desösterreichischen Volles" die Versammlung befiel.. Kein Zweifel, es war eine erhebende Stunde ,, und als die berühmte Politikerin" dann noch ihrenFreund" Aristide Briand zitierte und mit pathetischer, vor Rührung zitternder Stimme ausrief:Der Anschluß ist der Krieg" da konnte sich keiner mehr dem Gefühl entziehen;- in dieser Stunde, in diesem Saal wurde Politik gemacht,

Vom Lächerlichen zum Gefährlichen ist aber -leider mitunter nur ein kurzer Schritt. Aus dem Geschrei wird allzuleicht die Hetze, die mit den Gefühlen der Massen Agitation betreibt. Was soll man z. B. dazü sagen, wenn ein großes Blatt, das sonst seriös zu erscheinen sich bemüht, plötzlich den Brief einer Oesterreicherin" veröffentlicht, der eine einzige Beleidigung alles Deut­schen darstellt und der trotz seiner Datierung aus Wien für den Eingeweihten den Pariser Ursprung nicht verleugnen kann. Diese angeb­liche Oesterreicherin schreit den Franzosen ent­gegen:Wer warum, warum mein Gott, sollen wir Deutsche werden? Wir sind es nicht, weder den Sitten nach, noch des Geistes, noch der Herzen!" Das ist schon nicht mehr Modepolitik, das ist Gehässigkeit, Aggressivität in höchster Stei­gerung.

Oder ein« andere Stelle aus diesemBrief": Als ich klein war, hat man mich eines Tages mit nach England genommen, und ich habe dort ein kleines Mädchen meines Alters kennengelernt, das mich fragte: Oo zmu spsak austrian? Und ich mutzte erwidern: klo, I spsak gsi-mav. Und ich war an diesem Tage im Innersten erschüttert und beschämt, daß ich nicht dieser kleinen Eng­länderin zurufen konnte: mein Land hat seinen eigenen Wert, »eine eigene Sprache, seinen eigenen Charakter. Die Einheit des deutschen Volkes läßt uns gleichgültig, wir haben ein Va­terland und wollen es behalten!"

Seit Wochen wird die französische Oeffentlich- keit nunmehr bereits mit solchen Produkten förm-

Ml! ! ! !!! ! ! !! !!! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !! !! M! !l!!M» W! ! iW!li! ! ! ! , ! ! ! !! ! !!! ! i !! !!!! ! z !!!l !!^>j! ! !, !! !! ! ,jjj ijWj,! , ! !!! ! ! ! !!

Unssr logesspisgsl

In Paris rechnet man mit einem Rücktritt der Regierung.

Die Verkündung der Moskauer Vlut-Ur- teile" wird sür Freitag erwartet.

In der belgischen Kammer kam es zu heftigen Zusammenstößen.

Der jugoslawische Ministerpräsident kenn­zeichnete seine auhenpolitischen Ziele. Senator Wiesner äußerte sich über die Ar­beitslosigkeit unter den Deutschen in Polen. Im Reichspropagandaministerium empfing Dr. Eoebcls die Männer der Presse.

Auf seiner Besichtigungsfahrt durch Ostfries­land besuchte Oberpräsident Stabschef Lntzc Emden, Leer und Werner.

Die Bremen-Amerika Bank hat im Vergleich zu 1833 ihre Umsätze verdoppeln können.

Die Dresdner Bank berichtet über eine starke Geschästsausdehnung.

Das Gebiet Nordsee der HJ. rüst zum Ein­tritt des Jahrganges 1828 auf.

Die bevorstehende Rattenbckiimpsungsaktion erfordert umfangreiche und gewissenhafte Vorbereitungen

Die Olympischen Spiele 1848 finden nach Aeußerung des japanischen Professors Kano aus jeden Fall in Japan statt.