Ausgabe 
(11.9.1937) Nr. 249
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Kr. 248

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IlachrichtenblaN der Deutschen flrdeitssront Bremen

der liationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Zielen Hansestadt Bremen

Erscheintkmal wöchentl. Monatsbezug: S,Zg einschl.Zustellgcb.: PostbezngSpreiS nwnatl. 3.30

(einschl. 50,54 ^ Pvstzeitungsgebühr) zuzügl. 42 ^ Bestellgeld. BezngSPreiS ist im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Betriebsstörungen begründen keinen Anspruch ansErstattung oder Ersah. NS.-Gauderlag Weser-EmS T. m. b. H., Bremen, Teeren S/8 / Fernsprecher: 54121 und 51115.

Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in MLenburg und Vremen

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Ermäßigte Grundpreise (für kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preis­liste 0 (Nachlaßstaflel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschlnß lk Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich >2 - >3 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag 12)4 -13)4 Uhr.

Nr. 249 / 7. Jahrgang

Sonnabend, N. September 19Z?

Einzelpreis 15 Npf.

des Mrers Parole an die Politischen Leiter

eindrucksvolle weilte der poli;eisalinen / sldols Hitlers Sank an die deutschen srauen / Beichsleiter Bares,

Beichsleiter flmann und Hauptamtsleiter ladt vor dem Parteikongreß

See sünste rag

(I'ixMsr DrLdtbsriolii äsr.Lrsmsr. 2siinilZ") ,78V. Nürnberg, 11. September. Dem fünften Tag desReichsparteitages der Arbeit" gaben der grandiose Aufmarsch und die erhebende Feier der Politischen Leiter auf der Zeppelinmiese unter den Strahlen des zum nächt­lichen Himmel märchenhaft strebenden Lichtdomes

Unser lagesspiegvt

In China toben heftige Kämpfe an allen Fronten.

In dem von Franco noch nicht besetzten Teil Asturiens ist eine Revolte ausgebrochen.

In Nyon trat dieMittelmeerlonferenz" zu­sammen. >

Der Führer weihte in Nürnberg 23 Fahnen der deutschen Polizei. '

Bor der NS.-Frauenschast ergriffen der Führer und die Reichssrauenführerin Scholtz- Klink das Wort.

Adolf Hitler sprach auf der Zeppelinwiese zu seinen Politischen Leitern.

Auf dem Parteilongreh sprachen Reichsleiter Amann, Hauptamtsleiter Dr. Todt und Reichsbauernsiihrer Darre.

308» Männer der Nordsee-SA. traten von Bremen aus die Fahrt nach Nürnberg an. Unter Beteiligung der in Nürnberg ver­sammelten Organisationen nahmen die NS.- Kampfspiele auch am zweiten Tage einen grogartigen Verlauf.

Die Reichsanleihe ist überzeichnet worden.

sein Gepräge. Ethäben waren die Worte des Führers an seine Getreuesten und voll innerstem Stolze. In 'tiefster Ergriffenheit standen diese auch in diesem Jahre wieder vor Adolf Hitler und schauten zu ihm empor in unermeßlicher Liebe, in unerhörtem Vertrauen mit dem tief- innerst empfundenen Gelöbnis und der ehernen Entschlossenheit, alles dem Manne zu geben, durch den sie alles wurden, durch den sie alles sind.Alles für Deutschland, Deutschland Sieg- Heil!" In diesen Worten des Führers klang un­ter ungeheurem Widerhall der Massen die wun­dervolle Feier aus.

Am Morgen des gestrigen Tages hatten auf der Zsppelinwiese nach dem Vorbeimarsch am Deutschen Hof" zum ersten Male in diesem Jahre Appell und Fahnenweihe starker For­mationen der deutschen Ordnungspolizei durch den Führer stattgefunden, während gleichzeitig auf dem Sportfeld die NS.-Kampfspiele ihre

Fortsetzung nahmen.

Auf der um die erste Mittagsstunde von Hauptpresseamtsleiter Dr. Dretzlsr geleiteten Tagung der Presseamtsleiter und Pressereferen­ten sprachen nach den einführenden Worten

Dr. Dretzlers zu Verufsproblemcn Stabsleiter

Sünddrmann, dann der Reichspressechef selber,

zahlreiche Anregungen, wertvolle Winke und straffe Ausrichtung den Männern der Presse ver­mittelnd. Weitere Sondertagungen, darunter die des Hauptamtes für Bsamte, fanden im Laufe des Tages statt. Besonders wichtig war die Ta­gung der Gauschatzmeister und Kreiskassenleiter der Partei, die in Anwesenheit des Stellvertre­ters des Führers stattfand. Der in jeder Hin­sicht bedeutungsvolle Bericht des Reichsschatz­meisters, lägt erkennen, welch ungeheures Matz von aufreibender, schwierigster, der Öffentlich­keit meist ganz unbekannt bleibender Arbeit vom Reichsschahmeister und seiner Organisation im Laufe eines Jahres geleistet wird.

Indes nahm auch der Kongretz seine Fort­setzung. Hier sprachen in Anwesenheit des Füh­rers vormittags Neichsbausrnführer und Reichs- minister Darrä überVier Jahre nationalsozia­listische Ernährungspolitik", danach über die Probleme der Presse Reichsleiter Amann und über das große Werk der Straßen des Führers Hauptamtsleiter Dr. Todt.

Nachmittags fand in Anwesenheit des Führers in der Kongreßhalle die große Kundgebung der NS.-Frauenschast statt, wo die Re'chsfrauenfllh- rerin einen großangelegten in allen seinen Tei­len für das Schaffen der Frauen glänzendes Zeugnis ablegenden Bericht gab, der in das warmherzige Gelöbnis ausklang:Unseren Her­zen haben wir die Hände geliehen, von unserem Geiste fordern wir das Beste zur Führung der

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Der Vorboimai'sell >lvr Lollnvi vor «lern brilii-ln- »i»Vvntselieu llok"

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Hände. Mögen des Geistes und der Hände Werk dereinst von der Seele unseres Volkes künden." Die Worte, die darauf der Führer zu den Frauen sprach, bildeten höchste Anerkennung für die Ar­beit der NS.-Frauenschaft und eine neue ver­pflichtende und anspornende Ehrung der deutschen Frauen.

Während im vergangenen Jahr auf dem Reichsparteitag nur die Blutorden- und Ehren­zeichenträger der Polizei am Führer vorbeimar­schierten, nahmen in diesem Jahre 3000 Polizei­offiziere und -Mannschaften,'unter ihnen wieder­um die 168 Blutordsn- und Ehrenzeichenträger am Freitagmorgen.an dem Aufmarsch auf der Deutschherren-Wiese teil. Der Aufmarschplatz, der ringsum mit den Fahnen des Dritten Reiches ge­schmückt war, bot ein überaus festliches Bild" da Polizeiofsiziere und -Mannschaften in ihren prächtigen Paradeuniformen angetreten waren. Unter den zahlreichen Ehrengästen, die zu dem Festakt der Fahnenweihe erschienen waren, befanden sich auch Polizeioffiziere aus Polen, Ita­lien, Ehina und Japan.

Kurz vor 8 Uhr traf der Führer unter den stürmischen Heilrufen der vieltausendköpfigen Zu­schauer und den Klängen eines Prässntiermar- sches ein. In seiner Begleitung befanden sich Reichsinnenminister Dr. Arick und Reichsfüh­rer ff und Chef der Deutschen Polizei Himm­ler. Nachdem der Chef der Ordnungspolizei Ge­neral Daluege dem Führer Meldung erstattet hatte, schritt dieser unter den Klängen des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes die Front der angetretenen Formationen ab.

NeicksfiSticor U IMS lkef der Bsulschen Polizei Himmler

begab sich dann zur Rednertribüne und führte folgendes aus:Mein Führer! Kameraden! Im vergangenen Jahre am Reichsparteitage 1836 marschierten zum' ersten Male Angehörige der Polizei, nämlich die Blutorden- und Ehren­zeichenträger der deutschen Polizei, an Ihnen, mein Führer, vorüber. In diesem Jahre haben Sie, mein Führer, erlaubt, daß außer den Blut- orden- und Ehrenzsichenträgern 3000 Mann der neuen, einheitlich im Reich organisierten Polizei vor Ihnen antreten und vorbeimarschieren dürfen.

Die Polizei weiß sehr wohl, daß keine Einrich­tung des Staates in den vierzehn Jahren von 1818 bis 1833 sich so viel Abneigung und Miß­achtung zugezogen hat wie die damalige Polizei der deutschen Länder. Tausends von deutschen Po­lizeioffizieren und -bcamtcn mußten in einem zum Symbol der Novemberrepublik gewordenen Anzug Dienst machen und bekamen Pefehle gegen ihre Volksgenossen und besonders gegen uns Nationalsozialisten.

Die Jahre 1833 bis 1835, haben einen sehr hart durchgeführten R e i n i g u nst sp r o z e ß in der Polizei mit sich gebracht; es wurden alle die An­gehörigen der deutschen Polizei, die über den Rahmen dienstlich gegebener Befehle hinaus aus

marxistischer und anationaler persönlicher Ein­stellung in den vergangenen Jahren ihren Dienst gemacht hatten, aus der Polizei entfernt. Wir wissen, daß das noch nicht genügt.

Achtung und Liebe müssen wie im Leben des einzelnen so auch im Leben eines Volkes allmäh­lich nicht nur - äußerlich, sondern vor allem von innen heraus errungen werden. Die Achtung des deutschen Volkes hat, glaube ich, die deutsche Polizei sich in den vergangenen Jahren schon wie- dererrungen; die Liebe des Volkes und insbeson­dere der Bewegung zu gewinnen und zu behalten, ist unser Bestreben, heute und in aller Zukunft.

Die Stellung der Polizei ist in keinem Falle leicht. Der Polizeibeamte ist Beamter und trägt trotzdem ein soldatisches Kleid und hat im Jnter-. esse der Staatsautorität, die er bis zum letzten Dorf verkörpern soll, blanke und Schußwaffen zu tragen. Der Polizeibeamte trägt also ein sol­

datisches Kleid und trägt soldatische Waffen; er ist aber dabei ganz klar seiner Aufgabe entsprechend nicht mit dem Soldaten der Wehrmacht gleichzustellen. Weiterhin erwar­tet Volk und Bewegung mit Recht von uns, daß wir fanatische Nationalsozialisten sind. Wir haben aber den Glauben, daß wir unser Ziel, die Liebe des Volkes und als Höch­stes Ziel, Ihre Zufriedenheit, mein Füh­rer, zu gewinnen, erreichen werden, wenn wir als Beamte pflichttreu, in unserem Leben soldatisch gehorsam und in unserer Welt­anschauung nationalsozialistisch sind.

Mein Führer! Wir sind uns der Ehre und Auszeichnung bewußt, wenn wir schon an diesem Parteitag von Ihnen Fahnen und am Sonntag eine Standarte verliehen bekom­men. Ich bitte Sie, mein Führer, die Fahnen zu weihen." ^

Mlf Wer weiht die falinen

Als der Reichsführer sts geendet und der Führer ihm mit herzlichen Worten für sein Treuegelöbnis gedankt hotte, ergriff der Führer zur Weihe der 23 Fahnen für die einzelnen Polizeistandorte dos Wort. Adolf Hitler führte aus:

Männer der deutschen Polizei! Wie schwer die Stellung des Polizeibeamten als des allen sichtbarsten Repräsentanten der Staatsautorilät dem Volke gegenüber ist, hat Ihr Führer, Pg. Himmler soeben umrissen. Im Jahre 1833 hat der nationalsozialistische Staat sofort versucht, Ihnen diese Stellung in Zukunft zu erleichtern. Mit der ausschließlichen Beschränkung Ihrer Wehr auf die scharfe Waffe ist jenes so verhaßte und charakteristische Merkmal der Novemberzeit von der Polizei fortgenommen worden. Wir waren damals der Ueberzeugung, daß es möglich sein muß. die Autorität des Staates, die Erfor­dernisse der Gemeinschaft den Volksgenossen gegen­über durchzusetzen und wahrzunehmen, auch ohne ein so beschämendes Attribut, wie es der Gummiknüppel war.

Nach unserer Auffassung gibt es nur zwei Mög­lichkeiten: Entweder es genügt die Autorität der Persönlichkeit des einzelnen oder es ist not­wendig, dieser Autorität mit der schärfsten Masse Respekt und Gehorsam zu verschossen. Unmöglich aber ist es. die Rücken eines Volkes wie bei barbarischen Wüsten- und Steppenvölkern zn prügeln und damit z» entwürdigen.

Heute weiß jeder Deutsche, daß der Polizei­beamte genau so ein Repräsentant des nationalsozialistischen. Staates und damit der nationalsozialistischen Volksgemein­schaft ist wie irgendein anderer Vertreter dieses Staates. Er weiß. daß der Polizeibeamte jedem Volksgenossen ebenso als Freund gegenübertritt wie irgendein anderer Träger der Aurorität die­ses Staates. Er weiß aber auch > deshalb und gerade deshalb dieser Träger der Autorität des Staates entschlossen ist, ihr unter allen Umständen Geltung zu verschaffen. Er weiß, daß dann

auch vor dem Aeußersten und Letzten nicht zurück­geschreckt werden würbe.

Und umgekehrt weiß auch jeder Vertreter dieses Staates, daß aber auch hinter ihm die Autori­tät des Staates steht, dag er von ihr ge­deckt wird in seinem Dienst am Volk und an unserer Volksgemeinschaft. Im Vollzug dieses Willens, dem deutschen Polizeibeamten seines früheren Charakters zu entkleiden, erfolgte dann die neue Uni formierung der deutschen Polizei; auch hier von dem Gedanken beherrscht, dieser Polizei auch äußerlich ein Bild zu geben, das des ersten, jedem sofort ins Auge springen­den Tatrepräsentgnten würdig ist.

Nun soll ein Schritt weitergegangen werden. Die deutsche Polizei soll immer mehr in leben­dige Verbindung gebracht werden mit der Be­wegung, die politisch das heutige Deutschland nicht nur repräsentiert, sondern darstellt und führt. Zu diesem Zweck sollen Sie die heutigen Fahnen von mir selbst empfangen. Es soll damit ein neuer Akt der sichtbaren Eingliederung der deutschen Polizei in die große Front der marschierenden und für die Nation kämpfenden deutschen Volks­gemeinschaft erfolgen. ,

Ich weiß, Sie werben diese Fahnen genau so tragen wie all die anderen Verbände' die be­rufen sind, mit stärkster Kraft der Nation zu die­nen! Sie werden in diesen Fahnen das Sym­bol Ihrer Verbindung sehen mit jenem deutschen Volk, das unter dieser Fahne heute sein neues Leben gestaltet.

Sie werden dabei von zwei Leitgedanken be­herrscht sein: 1. als Repräsentant des Staates zu­gleich der beste Freund des Volkes zn sein, 2. als der Repräsentant dieses Staates der unerbittlichste Vertreter dieser Volksgemeinschaft gegenüber allen verbrecherischen Elementen zu ein, die sich an ihr versündigen.

Es muß möglich sein und es ist möglich, zwischen diesen Aufgaben ein: Beziehung und eine Ver­bi n d y n g herzustellen. Es ist möglich, auf der (Fortsetzung auf Seite 2)

Sprechende Zahlen

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T8V. Nürnberg, 11. September Eine der größten Sorgen der national­sozialistischen Staatsführung ist seit der Machtübernahme das Problem der Selbst­ernährung Deutschlands. Nur diese macht uns frei von Druckmitteln des Auslandes, nur oiese gewährt dem Staate Bewegungs­freiheit bei notwendigen außenpolitischen Entscheidungen. Kein Wunder, daß die na­tionalsozialistische Staatssührung der Er- nährungspolitik ihr ganz besonderes Augen­merk zuwendet. Kein Wunder, daß nicht nur die Fachmänner, sondern alle Volks­genossen, die irgendwie politisch zu denken vermögen, dem Bericht des Reichsbauern-

Der Leiter des NS.-Gauverlages Weser- Ems, Parteigenosse Hugo Köhler, und Gau­presseamtsleiter Pg. Wilhelm Atzling, stell- vertret. Hauptschriftleiter der Bremer Zei­tung, erhielten aus der Hand des Reichs­leiters Amann Erinnerüngsürkunden für Alte Kämpfer der NS.-Presse. (Näheres siehe im örtlichen Teil.)

führers über die Ergebnisse und Ausblicke nationalsozialistischer Ernährungspolitik be­sonderen Wert beilegen. Es wäre ja unver­ständlich, wenn Volksgenossen, seien es nun Männer oder Frauen, die täglich mitten in den Auswirkungen unserer Ernährungs­politik stehen und am eigenen Leibe spüren, ob diefe Ernährungspolitik erfolgreich ist oder nicht, den Feststellungen eines Be­richtes, wie ihn der Reichsbauernführer im Kongreß gestern gab, nicht das höchste lebendige Interesse entgegenbringen wollten. Der Widerhall, den Parteigenosse Darr« daraufhin bei den vielen Tausenden von Zuhörern in der Kongreßhalle fand, hat jedenfalls gezeigt, daß die Massen des deut­schen Volkes sehr hoch zu schätzen und wer­ten wissen, was die nationalsozialistische Staatsführung auf dem Gebiete der Ernäh­rungspolitik geleistet hat.

Niemand, der die Zahlen vernahm, die Parteigenosse Darrs als die Zeugen natio­nalsozialistischer Eigenleistungen auf dem Gebiete der Ernährungspolitik gestern im Kongreß verkündete, wird der Bewunderung und des Dankes für das, was hier am deut­schen Volk getan ist, sich entziehen können. Zahlen sprechen, und wenn wir hären, daß der Verbrauch Deutschlands an Fleisch so­wohl. wie an Getreidemehl seit. der Macht­übernahme um zehn Prozent gestiegen ist und daß es trotz des ernährungspolitisch völlig unzulänglichen deutschen Raumes ge­lang, Deutschland ohne besondere Einschrän­kungen zu ernähren, dann wollen wir er­freut feststellen, daß die unbedeutenden Be­schränkungen, die im Zuge planmäßiger Versorgungspolitik für Deutschland notwen­dig waren, noch nicht einmal wert erscheinen, als Einschränkungen bezeichnet zu werden.

Wir freuen uns, aus dem Rechenschafts­bericht über vier Jahre nationalsozialisti­scher Ernährungspolitik entnehmen zu kön­nen, wie überaus richtig die Maß­nahmen der Staatsführung ge­wesen sind, wie insbesondere unsere Marktordnung, die auf den gleichen Grund­sätzen beruht, auf der einst die stolze und mächtige Hansa erblühte, sowohl dem Er­zeuger landwirtschaftlicher Produkte wie dem Verbraucher dieser Erzeugnisse, also dem gesamten deutschen Volk, in höchstem Maße zugute kam. Dabei möchten wir. um Irrtümern vorzubeugen, nicht uneri .. lassen, daß natürlich die Grundsätze der Hansa nichts, aber auch gar nichts mit li- beralistischem Irrst i zu tun hatten, ja, daß, wie Parteigenosse Darr« ganz richtig hervor­hob, unsere Preisstabilisierung gegen fede liberale Theorie, aber mit desto größerem Erfolg durchgeführt wird. Die Feststellung des Reichsernährungsministers, daß die Zeit der Hansa den königlichen Kmifmci"« hervorbrachte, daß aber die Z -- lismus diesen Begriff verwic.;Ha,. >. ..... den Typ des gerissenen Börsenaewaliigeu und spekulativen Händlers uns ..bescherte", mag besonders beherzigenswert denen er­scheinen, welchen in ih-em Berufsleben auch