Ausgabe 
(9.9.1937) Nr. 247
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Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront vremen

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt Bremen

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Nr. 247 /?. Jahrgang

Donnerstag, 9 . September 1 SZ 7

kinzelpreis lS Npf.

Sie Männer des Spatens vor dem fülirer

ZS lwo marschierten / „Sem Klassenliaß das 6rab geschaufelt" / Neicholeiter Nosenberg sprach auf dem Parteikongreß

dritter lag in Nürnberg

(Ornktbericlit uossrsg in k^liinbsiA Wöilsnäsn Lnnptsciii-ittlsitsis)

jvv. Nürnberg, g. September. Das große Ereignis des dritten Tages des „Reichsparteitages der Arbeit" bildete der Vor­beimarsch und Appell des Reichsarbeitsdienstes mit der tief ergreifenden Feier — diesmal unter Teilnahme auch der Arbeitsdienstschulen und

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Unser lagesspiegel

Moskau hat an Italien eine neue unver­schämte Note gerichtet.

Die KdF.-Jtalienreisen beginnen am 24. Ok­tober 1937.

38 999 Arbeitsmänner marschierten vor dem Führer auf der Zeppelinwiese auf.

Aus dem Parteikongreß sprachen Reichsleitcr Alfred Nosenberg, Hauptamtsleiter Hilgen- seldt und Reichsärzteführer Dr. Wagner.

Die Weltpresse würdigt eingehend die Nürn­berger Ereignisse.

Bei den deutschen J^mendmeisterschaften in Nürnberg errang das Gebiet Nordsee im H2.- Führer-Zehnkampf zwei Siege. Minderbemittelten wird eine noch bessere Fettversorgung ermöglicht.

Die Firma Luedtke L- Heiligers kann aus ein 39jähriges Bestehen zurückblicken.

Tokios Stadtrat bewilligte 5 Millionen Peil für die Olympischen Spiele 1949.

zweier Gruppen von Arbeitsmaiden. Es mutz ge­sagt werden, daß sich weder der unübertreffliche durch Strammheit und unendliche Exaktheit aus­zeichnende Vorbeimarsch, noch der an Wucht sei­nesgleichen suchende, mit schön und wundervoll klar klingenden Marschliedern vollzogene Auf­marsch der Säulen unseres herrlichen Arbeits­dienstes hinreichend beschreiben lätzt, wie auch jede Kunst versagt in der Schilderung der unter stimmungsvollem Elockengeläut und mit ergrei­fenden Sprechchören gestaltetenLeierstunde. Was der Arbeitsdienst hier in Nürnberg gerade in diesem Jahr zeigte, rechtfertigt voll das Wort des Führers, wonach die Schaffung des Arbeits­dienstes eine der stolzesten Taten ist, die der Na­tionalsozialismus zur Heraufführung der deut­schen Volksgemeinschaft vollbracht hat.

Den zweiten Teil des Tages bildete die Fort­setzung des Kongresses, wo Reichsleiter Alfred Nosenberg, Hauptamtsleiter Hilgenfeldt und der Aerzteführer Wagner sprachen. Es bedarf keines Hinweises, datz Kongretzreden immer von hoher Bedeutung und voll aufschlußreicher For­mulierungen sind. Die Erkenntnisse, die Rosen- berg, fortgesetzt von stärkstem Beifall unter­brochen, in weltanschaulicher und außenpoliti­scher Hinsicht und insbesondere unter Hervor­hebung der gegen blutiges Chaos eingestellten gestaltenden Kräfte des Nationalsozialismus for­mulierte, gingen weit über die Bedeutung dessen hinaus, was man sonst hier in Nürnberg ohne­hin an Bedeutsamen erwarten kann. Diese For­mulierungen wurden in ihrem tiefen Eindruck auf die Hörer nur noch überboten durch die Zi­tierung jüdischer Hatzgesänge, aus denen die grauenhafte jüdische Planung spricht. Datz an­gesichts solcher Tatsachen weder die politisch gro- tzen europäischen Reiche, noch die Kirchen bisher es fertigbrachten, sich zusammenzuschließen und die Völker zur befreienden Tat gegen den Bolsche­wismus auszurufen, spricht für die „Eignung" der in den Reichen und in den Kirchen heute maß­gebenden Personen.

Die wettergebräunten jungen Männer des Reichsarbcitsdienstes hatten am gestrigen Mitt­woch ihren Ehrentag. Ihr Appell auf der Zeppe­linwiese ist immer wieder einer der erhebendsten und beglückendsten Eindrücke des Reichspartei­tages. Das ist in diesem Jahre um so mehr der Fall, als dieser Parteitag schon durch seine Namensgebung im Zeichen der Arbeit, des Willens zum Schassen steht.

Der Stellvertreter des Führers hat bei der Kongretzeröffnung erklärt, datz durch die deutschen Lande eine Symphonie der Arbeit klingt, wie nie zuvor. Der Arbeitsdienst ist es gewesen, der .bereits in den ersten Tagen nach der Machtüber­nahme durch den Nationalsozialismus daran­ging, die jungen deutschen Männer zu sich heran­zuziehen. sie in freiwilliger Unterordnung der Aufbauarbeit des neuen Reiches dienstbar zu machen. In den seither vergangenen Jahren hat der Arbeitsdienst, der aus einem freiwilligen zu einem Pflichtjahr wurde, in friedlichem

vor Vorbei,imi-seli ,I<m Iieiel>->i>l'bei<m1><->mte8 nnk üvr ikoppelii,niese vor ckoin Viilirer. (l'ressa-ilokkwonn)

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Kampfe dem Reiche neue Provinzen er­obert, neues Ackerland in erheblichem Matze geschaffen und an unzähligen Stellen schlechten Boden in fruchtbaren Boden verwandelt. Das dankt ihm das deutsche Volk.

In den 289 Zelten in, der Zeltstadt Lang­ln ass er, in denen 38 900 Arbeitsdienstkame­raden aus den 30 Gauen des Reiches unterge­bracht sind, fand Mittwoch bald nach Sonnen­aufgang das Wecken statt, Nach dem Morgen­appell und der Losungsausgabe wurden die Fah­nen vom Fahnenhain am Horst-Wessel-Platz ab­geholt, und dann begann der Marsch zum Zeppelinfeld in zwei großen Marsch­kolonnen.

Die großen Tribünen auf der Zeppelinwiese, die lOO'OOO Zuschauer aufnehmen, sind bereits seit der achten Morgenstunde voll besetz, i auch der Anmarschweg, den die Arbeitsdienstmänner neh­men ist von vielen Zehntausenden gesäumt. Auf der Ehrentribüne versammelten sich die zahlreich geladenen Gäste, unter ihnen die in Nürnberg weilenden Mitglieder des Diplomatischen Korps, alle führenden Männer von Partei und Staat, eine große Zahl von hohen Offizieren aller drei Wehrnrachtsteile, die Obergruppenführer und Gruppenführer der SA., ff, des NSKK. und des NSFK. und die zahlreichen ausländischen Gäste, von denen außer den Militärattaches die italieni­schen und spanischen Gäste in Uniform erschienen waren. Das glänzende Bild wurde von strahlen­dem Sonnenschein überflutet.

Der Führer traf pünktlich um 19 Uhr, von einem Sturm der Begeisterung begrüßt, auf dem Festplatz ein und sofort begann

der Vorbeimarsch

des Reichsarbeitsdienstes, den der Führer unter­halb der großen Ehrentribüne im Kraftwagen stehend abnahm.

Von dem Standort des Führers aus fiel der Blick frei auf das fabnengeschmückte Feld. Mit klingendem Spiel, voran der Reichsspielmanns­und'Reichsmusikzug, begann der Vorbeimarsch der 38 000 Arbeitsmänner, an der Spitze der Reichs- arbeitsführer Reichsleirer Hier! mit seinen Adjutanten. Es folgten die Schulen des Reichs­arbeitsdienstes mit ihren Fahnen und dann in ununterbrochenem anderthalb Stunden währen­dem Vorbeimarsch die dreißig Arbeitsgaue, als erster der Arbeitsgau 28 (Franken). Die Musik­züge schwenkten vor dem dem Führerstand gegen­über errichteten Arbeitsehrenmal ein. Die Leiter der Schulen und die Arbeitsgauführer mel­deten dem Führer in der Reihe des Porbeimar- sches ihre Reichsparteitagsabordnung. Der Reichsarbeitsführer hatte vor dem Wagen des Führers Aufstellung genommen, ihm zur Seite die Reichsminister Rudolf Heß und Dr. F r i ck.

Ein Marschblock nach dem anderen zog in dröh­nendem Gleichschritt an dem Führer vorbei, der fast ununterbrochen mit dem Deutschen Gruß dankte. Die Sonnenstrahlen brachen sich auf den blitzenden Spaten, die Freude glänzte aus den Augen der an ihrem Führer vorbeimarschierenden Arbeitsmänner. Stolz und Begeisterung der Zu­schauer äußerten sich immer wieder in stür­mischen Heilrufen und Beifalls­klatschen, dem sich auch die ausländischen Gäste, die mit anerkennenden Worten nicht zurück­

hielten. anschlössen. Einige oer Marschsäulen, die am Führer vorbeimarschiert waren, rückten sofort wieder auf die Zeppelinwrese ein, legten Spaten und Tornister ab und standen in Hab-acht- Stellung auf den Beginn der anschließenden Feierstunde wartend.

Je länger der Vorbeimarsch dauerte, desto größer und eindringlicher wurde die Begeisterung der Zuschauer. Ununterbrochen hallten Beifalls­stürme und Beifallsklatschen über das Feld. Herr­lich und eindrucksvoll war dieser prachtvolle Bor- beimarsch. Diese jungen Männer dienen mit Leib und Seele ihrem Führer, ihrem deutschen Vater­lande, sie sind sich bewußt, daß sie bei dem großen Aufbauwerk an einer der wichtigsten Stellen stehen.

Nach beendetem Vorbeimarsch begab sich der Führer auf die große Ehrentribüne. Wieder um- jubelten ihn der Dank und die Begeisterung der auf

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Elockengeläut setzt ein. Fanfaren ertönen, wäh­rend langsamen Schrittes 600 Arbeitsmai- den in den gewaltigen Raum einziehen und in Kreisen um zwei große Fahnenmaste Aufstellung nehmen. Zum erstenmal erscheint damit der Ar­beitsdienst der weiblichen Jugend in den Feier­stunden der Reichsparteitage. Langsam steigen an den beiden Masten die Fahnen des Arbeits­dienstes in die Höhe.

Jetzt nahm die eigentliche Feierstunde ihren Anfang. Eine Einzelstimme rief zum Bekenntnis auf, und sie fand die Antwort in dem gemein­samen Ruf:'„Wir sind bereit!" Mit Einzelstim­men, in Sprechchören und Liedern wurde der Dank an den Führer und der Jubel über das neue Deutsche Reich zum Ausdruck gebracht. Als die 38 000 Männer ihr Bekenntnis in das eine Wort legten: ..Deutschland!", lag darin das Gelöbnis eines ganzen Volkes. Mit dumpfem Trommelwirbel begann dann die Totenfeier. Die Fahnen wurden gesenkt. Die drei großen Eichcnkränze wurden am Arbeitsehrenmal aufge­hängt zum Gedenken an alle. die für Freiheit und Größe des Reiches fielen. Aber die Gedanken an die Toten blieben nicht in der Vergangenheit, sie richteten sich auf die Zukunft — und so folgte auf die eindrucksvolle Totenehrung ein eindrucks­volles Gelöbnis. „Wir sind dein, Deutsch­land !". rief diese Jugend dem Führer zu. Elockengeläut und das Lied der Arbeit schlössen diese unvergeßlich schöne und eindrucksvolle Feier- kundgebung ab.

Vec Neichsarbeitsjükrer spricht

Reichsarbeitsführer Hier! richtete nach Abschluß der Feierstunde folgende Worte an den Führer:

„Mein Führer! Wiederum sind Ihre Arbeits­männer angetreten, um vor den prüfenden Augen ihres obersten Führers zu bestehen und von die­ser Stätte neuen Glauben und neue Kraft mitzunehmen Und neben den Atbeits- männern stehen zum ersten Mal Arbeite­rn aiden aus allen Bezirken geschart''um un­sere Fahnen, die sie hochgezogen haben als Sym­bol dafür, daß der Reichsarbeitsdienst nicht allein eine Einrichtung für die männliche Jugend, son-

den Tribünen anwesenden Menschsnmassen, und an diesem Jubel beteiligten sich vor. allem auch die Tausende von Ausländsdeutschen, die als Gäste zum Reichsparteitag gekommen sind.

Dann begann der Aufmarsch des Reichs­arbeitsdienstes zur Feierstunde. Ein Marschlied klang auf, und in mächtigen 32er-Reihen mar­schierten auf der breiten Straße von Süden her drei große Marschsäulen in das Feld ein. Jede dieser erdbraunen Marschkolonnen wurde Lurch Fanfaren angekündigt. Brausend erklangen die Lieder der einmarschierenden Arbeitsmänner.

Reichsarbeitsführer Hier! wandte sich, nachdem alle Kolonnen Aufstellung genommen hatten, mit folgenden Worten an den Führer: „Mein Füh­rer, ich melde 38 999 Arbeitsmänner zur Feier angetreten!" „Heil, Arbeitsmänner!" ruft Adolf Hitler den Männern zu, und jubelnd tönt es aus 38 999 Kehlen zurück: „Heil, mein Führer!"

dein Erziehungsschule der ganzen jungen Nation sein soll, so wie Ihr Wille, mein Führer, es im Arbeitsdienstgssetz festgelegt hat. Wir sind uns bewußt, mein Führer, daß es in diesen ersten Jahren des Daseins unseres Reichsavbeitsdienstes darum geht, dieser jungen Einrichtung den Charakter zu geben, die Züge einzuprägen, die sie tragen wird für alle Zukunft. Der Geist, der in einer Einrichtung lebt, ist es, der ihre Züge prägt. In welchem Geiste wir arbeiten und dienen, vor Ihnen, mein Führer, und vor dem ganzen Volk kundzutun, soll Sinn dieser Feierstunde sein.

So tun wir kund: Unsere Arbeitslager sind Bollwerke gegen jene jüdisch-materialistische Ar­beitsauffassung, die in der Arbeit nur ein Geld­geschäft. in der Arbeitskraft eine Ware sieht. Kür uns bedeutet die Arbeit keinen Fluch, son­dern den größten Segen Gottes, der einen Funken seiner Schöpferkraft in den arbeitenden Menschen aufleuchten läßt.

Wir tun kund: In unseren Reihen hat der Ar­beiter der Stirn und der Arbeiter der Faust wieder zusammengefunden, gemeinsam haben sie mit ihrem Spaten dem Klassenhochmut und dem Klassenhaß das Grab geschaufelt. Bei unserer Arbeitsgemeinschaft haben wir die Nichtachtung der Handarbeit längst überwunden. Wir achten jede in anständiger Gesinnung geleistete Arbeit. Wir werten den arbeitenden Menschen nicht nach der Art seiner Arbeit, sondern nach seiner Ar- beitsgcsinnung und Arbeitsleistung. Wir werten eine Arbeitsleistung um so höher, je wertvoller sie für unser Volk ist. Uneigennütziger Arbeit im Dienst des Volkes gebührt besondere Ehre. Darum ist der Arbeitsdienst der deutschen Jugend ein Ehrendienst.

Wir tun kund, daß wir unsere Gemeinschaft aufgebaut haben auf den Grundpfeilern der Treue, des Gehorsams und der Kame­radschaft, weil wir in diesen Tugenden auch die Grundpfeiler einer wahren Volksgemeinschaft sehen.

Wir bekennen uns zu dem Glauben, daß wir auf Erden sind, um unserem Volke zu dienen als Arbeiter und, wenn es not tut, als Kämpfer,

damit unser Volk seiner Eigenart gemäß leben und seine ihm von Gott verliehenen Fähigkeiten und Anlagen entfalten kann zum Wohls auch anderer Völker. Indem wir so mit Herz und Hand unserem Volke dienen, glauben wir auch Gott zu dienen, der die Völker geschaffen und uns in unser Volk gestellt hat. Damit wird uns unser Arbeitsdienst im tiefsten Sinne auch zum Gottesdienst.

Dieser Geist soll unsere Arbeitsmänner und Arbeitsmaiden während ihrer Dienstzeit leiten und bei ihrem Ausscheiden aus dem Reichs­arbeitsdienst begleiten, so daß auch ihr ferneres Leben ein Arbeitsdienst für Deutsch­land bleibt. Darum glauben wir, daß unser Arbeitsdienst ein nicht mehr zu ent­behrender Bestandteil unserer nationalsozialistischen Volkser­ziehung geworden ist und ein granitener Quaderstein im Fundament des neuen Reiches. Wir glauben, daß unser Arbeitsdienst so dazu beiträgt, daß Ihre Lehren und Ihr Werk, mein Führer, fortlebt von Generation zu Generation bis in die fernste Zukunft. Dieser Glaube ist es, der uns immer wieder neue Kraft gibt für unsere Arbeit.

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Atemlose Stille lag über dem gewaltigen Fest­raum, als der Führer an die 38 000 Arbeits­dienstmänner folgende Worte richtete: „Meine Arbeitsmänner, meine Arbeitsmaiden, Partei­genosse Hierl! Es genügt nicht, von einer Volks­gemeinschaft zu träumen, oder von ihr zu reden. Diese Gemeinschaft muß erkämpft und er­arbeitet werden: Wie überall steht auch hier über dem Wort die Tat. Sie kann nicht aus einem bloßen Wunsch geboren werden, sondern der Wunsch muß sich verwandeln in einen Willen und der Wille muß sich umsetzen in eine Tat.

Und eine der stolzesten Taten, die der Na­tionalsozialismus zur Wiederaufrichtung einer kommenden deutschen Volksgemeinschaft voll­bracht hat, war die Gründung des Reichsarbeits­dienstes! (Stürmischer Beifall der Hundert- tausende.)

Dieser Parteitag steht im Zeichen der Arbeit. Das Werk, das sich in Euch nun vor­stellt, ist auch ein Ergebnis unermüdlicher Ar­beit. Euer erster Arbeiter, meine Kameraden und Kameradinnen, ist Euer Führer, Partei­genosse Hierl! (Stürmische Heilruse.) Er hat einen Gedanken aufgegriffen, einen Plan ver­wirklicht, aus zerfahrenen Anfängen jene Ge­meinschaft geformt, die Ihr seid und die wir nun hier vor uns sehen. Er wird diese Gemeinschaft weiterleiten und damit weiterentwickeln. Ge­wiß ist auch dieses große Werk erst ein Beginn. Allein schon dieser Beginn ist für uns alle über­wältigend. Ihr, meine' Kameraden, seid in diesen wenigen Jahren ein Teil unseres Volkes ge­worden, der gar nicht mehr weggedacht werden kann (Anhaltende stürmische Zustimmungskund­gebungen). Ihr gehört in diesen Staat, den die Partei begründet hat, genau so, wie die Wehr­macht hineingehört.

Ihr seid nicht mehr wegzudenken und seid auch niemals mehr wegzubringen! (Erneute stürmische Kundgebungen) Es ist für uns eine erhebend? Ueberzeugung zu wissen, datz bis in die fernsten Zeiten hinein Generation um Generation das Ge­wehr des Friedens, den Spaten, schultern und mit ihm antreten wird zum Dienst an unserer Gemeinschaft und damit an unserem Volk. Es ist beglückend für uns zu wissen, daß durch Euch ein neuer Garant geschaffen wurde für die ewige Stärke Deutschlands, für die Größe unseres Vol­kes und unseres Reiches.

mehr, ,andern eine gewaltige Wirklich­keit! Möchten doch die Vertreter anderer Völ­ker und anderer Auffassungen nur einen Blick hier hereinwerfen, damit sie begreifen, was in 'diesen knapp viereinhalb Jahren geschafft wor­den ist, damit sie verstehen, daß sich hier ein neues Volk aufrichtet, das ebenso gewillt ist, mit Fleiß seiner Arbeit nachzugehen, wie ent- jchlossen, sich von niemandem um sein Leben und sein Lebensrecht bringen zu lassen. Eine Nation wird immer repräsentiert durch ihre wertvollsten Kräfte! Wer aber Deutschland kennen will der muß auch diese Kraft hier sehen, und er wird dann den richtigen Eindruck gewinnen von un- jerer neuen Gemeinschaft und damit unserem Volk So begrübe ich Euch heute wieder. Ick bin glück­lich und stolz, das Gedeihen dieses Werkes fest- ,teilen zu können. Ich sehe in Euch einen Garanten sur die Durchictzung des großen Zieles, das mir ernst vorschwebte: „Ein Bolk, ein Reich. eine Gemeinschaft, eine Kraft!" lMinutenlange, nicht endenwollende jubelnde Heilruse brau,cn über das Feld). Wenn Deutsch­land nach außen hin die Macht seines Selbjt- ,chutzes zeigt, dann zeigt es nach innen zugleich aber auch die Kraft seiner Arbeit. In beiden sehen wir die Sicherheit des Lebens dos Volkes, dem wir m,t Stolz angehöre». Unser Deutschland: Siegheil!"

Minutenlang dauerte es. bis sich die Begei­sterung aelegt hatte, als der Führer vom Ziel des grogen Werkes sprach: „Ein Volk. ein Reich, eine Gemeinschaft, eine Kraft." Im Anschluß an die An,prache des Führers sangen die Arbeitsdienst- männer das Lied „Heiliges Feuer" und gaben