Ausgabe 
(7.9.1937) Nr. 245
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Nr. 244

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Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont Vremen

der National

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Nr. 245 / 7. Jahrgang

Vienstag, 7. September 1SZ7

kinzelpreis 15 Npf.

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festlicher empfang des fichrers in Nürnberg

Neichsparteitlig 1SZ? eröffnet!

Vr. Meirich an die Weltpresse / Vec vegrüßungsakr im Nachaus

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llkv. Nürnberg, 7. September.

Im nun bereits herkömmlich gewordenen Rahmen, aber immer wieder als neues, frohes und stolzes Erleben nahm gestern mit dem Einzug des Führers in Nürnberg und mit seinem Empfang durch den Oberbürger­meister der Stadt im großen Rathaussaal der Reichsparteitag 1937 seinen herzerhe- benden Ansang.

Es. ist nichts Neues mehr — denn es ist längst, zur gewohnten Erscheinung geworden —, daß schon von morgens an die Massen die Straßen umsäumten, auf denen der Führer unter dem

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Unser lagesspiegel

Nach einem neuen Vorstoß -er Japaner gegen Schanghai rechnet man mit einer Negenofsen- sive der Chinesen.

--Deutschland und Italien wurden zur Mittel-

meertonserenz eingeladen.

Mit dem festlichen Empfang des Führers in Nürnberg nahm der Reichspartejtag 1837 seinen Ansang. '

Neichsprefseches der NSDAP., Dr. Dietrich sprach in Nürnberg zur Weltpressen Unser Tsch.-Schristieiter besuchte in der Stadt der Reichsparteitage Bremer Niirnbergsahrer. Mit dem Eeländeritt im Modernen Fünf­kamps nahmen die NS.-Kainpsspiele in Nürn­berg ihren Austakt.

Ein begeisterter Empfang wurde dem Deut­schen Schlagballmeister in Arbergen zuteil.

Die Kämpfe in China rücken einen Verzicht Japans aus die Olympischen Spiele 1940 in den Bereich der Möglichkeit. ss-Hauptsturmsührer Claus Krohn erlag einem Herzschlag.

Läuten der Glocken und unter dem Salut der Haubitzen am Abend zum Rathaus fuhr. Es ist nichts Neues mehr, sagen wir, denn es ist uns im Reiche längst zur Selbstverständlichkeit ge­worden, wenngleich es einem Teil des Auslandes anscheinend immer noch ein ungelöstes Rätsel er­scheint. Und doch ist gerade dieses Rätsel hier in Nürnberg so leicht zu lösen! „Wer den Geist des nationalsozialistischen Deutschlands begreifen will, der mutz seinen tiefsten und erhabensten Ausdruck, der mutz den Reichsparteitag in Nürn­berg erleben", so sagte Reichspressechef Dr. Dietrich in seiner von bedeutsamen Gedanken getragenen Rede bei dem großartigen, dem Einzug des Füh­rers vorhergegangenen Empsangder Presse zum neuen Reichsparteitag im großen Saal des Kulturvereinshanses. Es bedarf keiner Erörte­rung, wie recht Dr. Dietrich hat und wie sehr er den Kern der Sache erfaßte in diesem einen Ge­danken wie in den übrigen schön formulierten Sätzen, aus dv< sich seine Rede zusammensetzte, die wahrlich nicht allein der Presse des national­sozialistischen Deutschlands, sondern darüber hin­aus auch der gesamten Auslandspresse zur Richt­schnur dienen könnte und sollte. Mit seiner Rede hat der Reichspressechef das vom Ausland anschei­nend so schwer zu begreifende Geheimnis des großen Geschehens in Nürnberg aufgedeckt und es allen Auslandspressevertretern leicht gemacht, sich zu eigen zu machen, was ihnen hier in Nürnberg auf Schritt und Tritt entgegenkommt. Leicht ge­nug wird es der Auslandspresse auch sonst ge­macht, deren Vertreter stets aufs beste betreut, sowie über- und überall zugegen sein können, wo der grandiose Pulsschlag der Bewegung in Nürn­berg schlägt. So konnten die Auslandspressever­treter auch zugegen sein bei dem Abschluß des ersten Abends dieses Reichsparteitages, bei der festlichen Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg" in Gegenwart des Führers.

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Wenige Stunden bevor die Glocken Nürnbergs den Reichsperteitag 1937 einläuteten, empfing im festlich geschmückten Kulturvereinshaus der Reichspressechef der NSDAP., ss-Gruppenführer Är. Otto Dietrich zum simstenmal die in- und ausländische Presse, die den Reichsparteitag 1937 miterleben und der Weltöffentlichkeit vermitteln will.

Mit Rücksicht auf die ungewöhnlich starke Teilnahme ausländisch« gab

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Reichsleiter Dr. Dietrich in großen Zügen einen Ueberblick über die Symbolik und den Ablauf der traditionellen großen Veranstaltungen dieser Heerschau der Nation und benutzte dieses Mal die Gelegenheit, ein lebendiges Bild der national­sozialistischen Idee äußerst plastisch dargestellt zu geben.

Dr. Dietrich führte aus: „Zum fünften Male habe ich die Ehre und die Freude, Sie, die Ver­treter der deutschen und ausländischen Presse, hier in Nürnberg namens des Führers und im Auftrag der Nationalsozialistischen Partei will­kommen zu heißen und Ihrer Arbeit auf dem Reichsparteitag Worte der Begrüßung voranzu­stellen. Viele von Ihnen sind hier in unserem Nürnberger Kreise, der nun schon fast tradi­tionell geworden ist, alte Bekannte. Wenn in dieser Stunde in Ihnen, die Sie Jahr für Jahr unserem Rufe gefolgt sind, die Erinnerung zurück­geht zu den Reichsparteitagen des Sieges, des Glaubens, der Freiheit und der Ehre, dann wird Ihnen bewußt, wie Jahr um Jahr diese Nürnberger Tage in ihrem inneren Erleben und ihrer äußeren politischen Bedeutung wuch­sen und zu dem wurden, was der Reichspartei­tag heute ist: des nationalsozialistischen Reiches politische Bekenntnisstunde, der große Tag der deutschen Nation, die Feierstunde ihrer Wieder­geburt und der Ausdruck ihres Willens, ein Fest nicht nur der Erinnerung, sondern auch der Ar­beit und der Entschlossenheit zu kommenden Auf­gaben!

Sie als Journalisten, die Sie nicht nur mit dem Geschehen des Tages, sondern auch mit den geistigen Entwicklungen im Leben der Völker so eng verbunden sind, und die Sie mit Recht von sich sagen können, daß Sie durch Ihre publizistische Aufgabe berufen sind, die werdende Geschichte mit- zugestalten, sind Jahr für Jahr gern ge­sehene Gäste hier in Nürnberg. Denn die Na­tionalsozialistische Partei hat von jeher Ver­ständnis für die Bedeutung der

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gewesen ist. Und diese Solidarität der anständi­gen Gesinnung ist hier auf den Reichsparteitagen der NSDAP. in unserem Kreise immer zu Hause gewesen.

Wenn dieser Reichspa^teitag heute zu einem Ereignis geworden ist. dem alle Völker der Erde ihr Interesse und ihr Augenmerk zuwenden, dann haben auch Sie, meine Damen und Herren, dann haben die über 600 Pressevertreter, die Jahr für Jahr nach Nürnberg kommen, durch ihre Ar­beit mit dazu beigetragen. >

Deshalb begrüße ich vor allem diejenigen unter Ihnen, die schon zum wiederholten Male sich hier in Nürnberg einfinden. nicht als Fremde, sondern als Freunde, die gekommen sind, um hier aufs neue die nationalsozialistische Be­wegung in ihrer einzigartigen organisatorischen und geistigen Konzentration zu sehen. Ebenso herzlich begrüße ich aber auch diejenigen, die heute zum erstenmal zu uns gekommen sind, um hier in Nürnberg diese Bewegung in ihrem wah-

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ren und tiefsten Wesen zu erkennen und kennen­zulernen.

Vielleicht ist es das Geheimnis dek national­sozialistischen Idee, daß sie sich nicht rein ver- standesmäßig begreifen läßt. Darin liegt der große Irrtum derer, die draußen in der Welt vorgefaßte Meinungen über das nationalsozia­listische Deutschland vertreten, ohne es wirklich zu kennen. Die nationalsozialistische Welt­anschauung hat ja auch ihren Ursprung nicht im Hirn. sondern im Herzen. Die großen Ideen, die Adolf Hitler dem deutschen Volke gepredigt hat. sind mehr als Programmpunkte, sind mehr als politische oder wirtschaftliche For­derungen. sie können daher auch nichr allein aus Büchern studiert oder in Vortrügen' erläutert werden. Es wird nie ein „Lexikon des National­sozialismus" geben, das der Journalist auf sei­nen Schreibtisch st-llen und aus dem er den Nationalsozialismus begreifen könnte.

Nein — wer uns verstehen will, der muß zu uns kommen, um die lebendigen Kräfte unserer Seele zu ersassen! Wer den Geist des national­sozialistischen Deutschlands begreifen will, der muß seinen tiefsten und erhebendsten Ausdruck, der muß den Reichsparteitag in Nürnberg erleben!

Wenn in diesen Tagen der Engländer Winston Churchill in den Zeitungen zahlreicher Län­der seine Artikel gegen uns mit den Worten be­ginnt: „Das natisnal.soiiockist.isch->. De-u tick land ist

Presse und die hohe verantwortungsvolle Aus­gabe des politischen Journalismus gehabt. Ist es doch ein in die Tat umgesetzter Grundsatz der Par­tei. die Stellung der Presse als geistiges Binde­glied der Gemeinschaft im Volke immer fester zu verankern und ihr Verhältnis zum Volke immer mehr zu vertiefen. Die Nationalsozia­listische Partei als die große Erneuerungs­bewegung der deutschen Nation hat aus ihrer, eigenen Geschichte gelernt, daß das politische Denken des ganzen Volkes die Grund­lage aller nationalen und sozialen Erfolge ist. daß das Wissen um die gemeinsamen Schicksals­fragen erst den Willen hervorbringt, sie zu lösen. Sie hat erkannt, daß das Wissen ein Ele­ment der Macht ist und die Presse das stärkste Mittel, diesem Wissen zu dienen.

Darin sieht die Partei die innere Kraft und die nationale Bedeutung der Presse. In meiner Rede auf dem Parteikongreß werde ich Gelegen­heit nehmen, auf die weltpolitische Macht und die internationalen Verpflichtungen der Presse einzu­gehen, um ihre Bedeutung und Verantwortung für Krieg und Frieden im Leben der Völker auf­zuzeigen. Heute, in diesem kameradschaftlichen Kreise, möchte ich dabei meiner Meinung Aus­druck geben, daß journalistische Anstän­digkeit und selbstverständliche nationale Diszi­plin sich in der Pressearbeit aller Länder gut mit­einander vereinigen lassen. Deshalb sind wir auch weit davon entfernt, den ehrlich bemühten aus­ländischen Kollegen in Deutschland, das Recht der Kritik zu bestreiten. Aber wir halten es auch für selbstverständlich, daß im internationalen Presse- verkehr die persönlichen Antipathien derer, die ihren Lesern das unvoreingenommene Bild eines fremden Lanoes und Volkes vermitteln sollen, nicht die Grenzen überschreiten, nach denen sich auch sonst Gäste und Gastgeber im internatio­nalen Leben zu richten pflegen. Wir denken nicht daran, den Vorwurf unsachlicher und tenden­ziöser Berichterstattung zu verallgemeinern. Aber wir sind uns dessen Lewunt. dnb bi? Wahrheit noch immer

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ein Rätsel für öie Welt", Sann könnte er, wenn er von ebenso fanatischem Wahrheits- und Wis­sensdurst wie von Angriffsgeist gegen uns be­seelt wäre, seinen starken Forscherdrang hier be­friedigen und in Nürnberg des Rätsels Lösung finden. Denn der Reichsparteitag ist ja nicht nur eine Folg« von eindrucksvollen Feierstunden und Demonstrationen — nein, sein ganzer Ablauf von der ersten bis zur letzten Stunde ist

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Hier wirken in unmittelbarer Anschauung all die geistigen Kräfte auf uns, die in der nationalsozi­alistischen Bewegung am Werke sind. Diese Kräfte sind einfach, klar und lebensnah. Und wer in Nürnberg Las Wunder des Nationalsozialis­mus ergründen möchte, der kann es hier schon mit einem einzigen Wort, in seinem eigenen Namen, erfassen. Nationalsozialismus, das heißt: den großen sittlichen Gedanken des Sozialismus für die Nation fruchtbar machen! Nationalsozia­lismus, das heißt: die ewige soziale Sehnsucht der Menschen aus der ebenso tragischen wie ver­brecherischen Verkettung mit dem internationalen Marxismus lösen, um ihre wunderbaren Kräfte nicht gegen, sondern für die nationale Gemein­schaft wirken zu lassen. Darin liegt das ganz« Geheimnis der nationalsozialistischen Bewegung und ihrer Erfolge beschlossen!

Mit dieser einfachen, aber deshalb so großen Idee hat der Führer im deutschen Volke eine neue Synthese des Geistes und der Menschen geschaffen. Diese Synthese aus Na­tionalismus und Sozialismus hat die Schöpfung unseres modernen nationalpolitischen Führer- staates erst möglich gemacht. Denn sie hat das individualistische Denken entthront und durch das gemeinschastsbewutzte Denken ersetzt, das unserem Leben ganz neue Grundlagen und unge­heure Auswirküngsmöglichkeiten auf allen Ge­bieten eröffnet. Und dieses Mit- und Fürein­ander. dieser Zusammenklang der Herzen und Hände, diese unermeßliche seelische Kraft und die gewaltige materielle Leistung, die dem deutschen Volke aus dieser fruchtbaren Synthese erwächst: das ist es. was man nur in Nürnberg sehen, erfühlen und als Erlebnis in sich aufnehmen kann! Und deshalb können wir auch mit so tiefer Be­rechtigung sagen:

Der Weg zum Verstehen des nationalsozia­listischen Deutschland führt hier über Nürnberg, führt über den Reichspartejtag.

Betrachten Sie allein schon den äußeren Rah­men. das räumliche Bild. in dem dieser General­appell der Nationalsozialistischen Partei sich ab­spielt! Versenken Sie sich in die Sprache der Monumente, der Flächen und Architekturen, die auf dem Reichsparteitagsseld emporwachsen zu jenem gewaltigen Denkmal der deutschen Wie- dcrln">irt. das als steinerner Ausdruck einer neuen Stufe deutscher Kultur vom Führer des Nationalsozialismus geschossen wurde. Steigen Sie durch Nürnbergs einzigartiges mittelalter-

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liches Stadtbild hinauf aus die alte Burg und blicken Sie hinunter auf das Parteitagsgelänöe, auf die werdende Weihestätte der Partei — und Sie empfinden die tiefe Verbundenheit bester deutscher Tradition mit dem jungen, starken, in die Zukunft vertrauenden Geist unserer Zeit.

lind diese gleichen Empfindungen werden be­sonders stark in Ihnen lebendig werden, wenn der Führer im alten Rathaussaal. in dem schon in vergangenen Jahrhunderten Nürnberger Pa­trizier deutsche Kaiser willkommen hießen, den Reichsparteitag eröffnet, und wenn am Abend dieses Tages in den „Meistersingern" Richard Wagners das Hohelied des deutschen Mittelalters, deutschen Strebens, deutschen Schaffens, deutscher Charakterstärke und deutscher Lebensfreude ge­sungen wird.

Die feierliche Eröffnung des Kon­gresses ist das Ereignis des zweiten Tages. 2n seinem Mittelpunkt steht die Proklama­tion des Führers, die den Nürnberger Tagen die Richtung gibt. Der Kongreß selbst'ist

Zur Kulturtagung werden die Spitzen des geistigen und künstlerischen Lebens in Deutsch­land nach Nürnberg kommen. Die Rektoren un­serer deutschen Universitäten werden ebenso an­wesend sein wie die führenden Männer der Kunst, wenn der Deutsche Nationalpreis ver­kündet wird und des Führers Appell an alle deutschen Kulturschaffenden ergeht. Diese Ver­bindung des Reichsparteiiages mit einem großen Ereignis des deutschen Kulturlebens ist von einem besonderen Sinn erfüllt. Denn politi­scher Wille und kulturelle Aus­druckskraft sind die beiden Pole. die im Nationalsozialismus zu jener Einheit des deut­schen Wesens zusammengewachsen sind. aus der alles Große der Nation geboren und ihre Zu­kunft gestaltet wird.

Ein anderes Ereignis von dem ich Ihnen vor einem Jahr als einem Zukunfisplan sprach, wird in diesem Jahr dem Reichsparteitag eine neue Aufgabe hinzufügen. Wie im Wettstreit des Geistes dem deutschen Dichter und Künstler iir

die Stätte, an der die Partei sich einschaltet in das politische Geschehen der Gegenwart und von der Warte ihrer Weltanschauung aus Stellung nimmt zu den großen Problemen der Zeit. Die Probleme wechseln, die Warte bleibt. Es ist ein tleiner, vom Führer bestimmter Kreis von Män­nern, die hier zu Worte kommen, und es ist das Forum der ganzen Nation, vor dem sie sprechen. Hier zeigt sich die Partei als Trägerin einer S t a a t s fü h r u n g, die die großen Fragen der Zeit ihrem Volke vor Augen führt, die in allen entscheidenden Problemen offen zu ihm spricht und sich damit des Vertrauens des ganzen Volkes würdig erweist. Die Gedanken, die den Ablauf des Kongresses bestimmen, sind die Gedanken, die das Arbeitsjahr der Nation leiten. Die Schluß­rede des Führers, die den Blick von der Arbeit der Vergangenheit und den Fragen der Gegen­wart auf die Aufgaben der Zukunft lenkt, bildet den großen Schlußakkord des Kongresses zu Nürn­berg. Aber nicht nur Tage politischen Geschehens bringt der Reichsparteitag dem deutschen Volke, sondern auch

Nürnberg der Lorbeer verliehen wird so wird nunmehr auch im Leibeskampfderüeut- ichenIugend alljährlich in Nürnberg um den Sieg gerungen werden. Die National- ioziali strichen Kampfspiele — deren Träger die SA ist - werden einst in jenem großartigen Stadion stattfinden dessen Grund- stein in wenigen Tagen der Führer legen wird. sie >ollen die Krönung der sportlichen oveen werden, die im deutschen Volke lebendig >ind und die nationalsozialistische Bewegung Neu breiten Massen des Volkes gegeben hat. Hier treten, aus den Millionenorganisationen der A?.^p!""Nrnde der Partei, aus der SA., ss. dem NSKK„ ebemo wie aus dem Deutschen Reichs- bunö für Leibesübungen, aus dem Arbeitsdienst und der Wehrmacht alle an. die sich durch höchste Leistung den Weg nach Nürnberg errungen haben.

s» wird Nürnberg auch zur großartigsten Lei­stungsschau der deutschen körperlichen Erliichti- H"r mißt in Zukunft die Jugend des gan­zen Volkes ihre Kraft, hier ringt sie um die An-

grundlegende kulturelle Ausblicke