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Nr. 244 / 7. Jahrgang
Montag, S. September 1SZ?
kinzelpreis 15 Npf
„wo wir stellen, da stellt veutstliland >"
200 l>00 umjubelten Br. öoebbels in Stuttgart / Abschluß der S. Neichstagung der Ausländsdeutschen
öroße Kundgebung auf dem Schloßplatz
Stuttgart, 6. September
Mit einer überwältigenden Schluhkundgebung, auf der Reichsminister Dr. Goebbels vor 2l>V OVV im Hof des neuen Schlosses und auf dem Schloßplatz versammelten auslandsdeutschen und schwäbischen Volksgenossen sprach, erreichte die 8. Neichstagung der Auslandsdeutschen in Stuttgart am Sonntagabend ihren glanzvollen Abschlug.
Kurz vor 18 Uhr traf Dr. Eoebhels, mit dem Flugzeug von Berlin kommend, auf dem Flughafen Böblingen ein. Zu seiner Begrüßung hatten sich u. a. eingefunden Gauleiter Reichs-
Unser lagesspiegel
Die Neichstagung der' Auslandsdeutschen fand mit einer großen Rede Dr. Goebbels' ihr Ende.
In Nürnberg wurde eine große antibolsche- wistische Ausstellung eröffnet.
In der Nähe von Neuß verunglückte ein Pilger-Sonderzug, wobei 1t Personen getötet wurden.
Die 13VÜ Männer des Arbeitsgaues 17 sind glücklich in Nürnberg eingetroffen.
Deutscher Vereinsmeister der Leichtathleten wurde wiederum wie im Vorjahre München 1860.
Deutsche Motorradmeister wurden: Ewald Kluge (Auto-llnion/DKW.1, Heiner Fleischmann (NEU.) und Gall (BMW.). Deutschlands Nationalmannschaft im Fußball besiegte den Gau Brandenburg 3:2.
Bei den Deutschen Sommerspielmeisterschas- ten in Ersurt errang Arbergen den Deutschen Meistertitel im Schlagball.
In der Bremer Kampsbahn unterlag der Niedersachsenmeister Werder-Bremen Hol- stein-Kiel.
statthalter Murr, Gauleiter Bohle, Eaupropa- gandaleiter und Landesstellenleiter Mauer, ss- Eruppenfiihrer Kaul, Kreisleiter Fischer und Oberbürgermeister Dr, Strölin, In Begleitung des Reichsministers befanden sich Ministerialdirektor Hanke und der stellvertretende Pressechef der Reichsregierung Ministerialrat B e r n d t. Unter klingendem Spiel schritt der Minister die Front des Ehrensturmes der ss-Versügungstruppe „Deutschland" ab. Die Fahrt vom Flughafen Böblingen nach der Stadt der Ausländsdeutschen glich einer einzigen I u b e l f a h r t.
Als der Wagen mit Dr, Goebbels vor dem Schloßhof eintraf, brauste stürmischer Jubel über den Schloßplatz, Dr, Goebbels begab sich unter den Klängen eines --A-Musikzuges durch das Chrenspalier der Fackelträger auf den Mittel-, balkon des neuen Schlosses, Hier waren führende Männer der Partei, des Staates und der Wehrmacht versammelt, die von dem Reichsminister herzlich begrüßt wurden. Der Einmarsch der Fahnen sowie des SA,-Ehrensturmes folgte.
Lauleiler Sohle spricht
Dann ergriff Gauleiter Bohle das Wort. Er begrüßte die Menge, die.gekommen war, um diesen letzten Abend mitzuerleben Der Gauleiter dankte Reichsstatthalter Murr und Oberbürgermeister Dr. Strölin, ihren Mitarbeitern und der gesamten Bevölkerung der Stadt. Durch sie habe Deutschland seine Auslandsdeutschen und seine Seefahrer begrüßt. Dieser Gruß werde nimmermehr vergessen werden. Jetzt könnten die Ausländsdeutschen mit einem noch tieferen Klauben an den Führer und sein Reich wieder hinausgehen; sie wüßten, wie erlogen die Nachrichten einer gewissen Auslandsprege seien, die keine Gelegenheit zur Schmähung des neuen Deutschlands vorbeigehen laße. Deshalb sei es auch symbolisch, daß den Abschluß der Stuttgarter Tagung gerade die Worte des Mannes bildeten, dessen Wirken von der Auslandspresse immer wieder scharf angegriffen worden sei
Bohle dankte den Auslandsdeutschen und den deutschen Seefahrern als ihr Gauleiter nochmals für die vielen Opfer und Mühen, die sie in den letzten Jahren als Nationalsozialisten im Aus- land zu bestehen gehabt hätten, um an diesem gewaltigen Bekenntnis zu Führer und Reich teilnehmen zu können, DasReicherwidere ihre Treue. Es sei mit seinen Auslandsdeutschen unzertrennlich verbunden, denn es wisse, daß sie ihrer Heimat im Ausland immer Ehre machen würden, und daß sie die lebendigste Brücke zu den anderen Völkern seien, mit denen das neue Deutschland in Frieden und Eintracht zusammenleben wolle.
„Grüßt eure Bruder und Schwestern", so schloß Gauleiter Bohle, „und grüßte eure Jugend im Auslande von der Heimat". Deutschland erwartet euch alle zur 6. Neichstagung der Ausländsdeutschen 1938 in Stuttgart, der Stadt der Ausländsdeutsche»!"
Dann richtete Gauleiter Reichsstatthalter Murr an die aus der ganzen Welt gekommenen Partei- und Volksgenossen herzliche Abschiedsworte. Heute könnten die Ausländsdeutschen mit dem Gefühl des Dankes in alle Welt gehen, daß sich die Heimat unlösbar mit ihnen verbunden fühle. Mit Stolz könnten sie sich überall als Deutsche bekennen und brauchten vor niemand mehr die Augen niederzuschlagen. Im Geiste der Zusammengehörigkeit grüßte anschließend Dr, Strölin alle Bruder und Schwestern in der Welt, die an diesem Tage nicht in Stuttgart sein könnten. In diesem Geiste rief er den auslandsdeutschen Freunden im Hinblick auf die nächste Neichstagung zu: „Auf Wiedersehen in Stuttgart!"
Nach diesen Ansprachen trat Dr. Goebbels vor das Mikrophon, »m nach minutenlangen, stürmischen Heilrufen das Wort zu einer groß angelegten Rede zu ergreifen.
Me Nede des keichopropagandaministors
Der Redner entbot im Namen des Führers, des Reiches und des Volkes den Tausenden von Auslandsdeutschen, von denen viele ihr Vaterland jetzt zum ersten Male sahen, den Deutschen Gruß und verkündete die großen Lehren, die heute Deutschland erfüllen, die unser politisches, wirtschaftliches und kulturelles Leben ausrichten, die Lehren, die uns der Führer gelehrt hat und nach denen wir leben und arbeiten.
Der Minister stellte fest, daß das deutsche Volk nicht mehr das Volk von ehedem ist, und daß die ganzen internationalen Spannungen, soweit sie Deutschland betreffen, auf die Tatsache zurückzuführen sind, daß die Welt nicht einsehen will, daß das deutsche Volk 1937 ein anderes ist als das von 1932 oder gar von 1918, daß sich an ihm eine große historische Wandlung vollzogen hat, daß das deutsche Volk wie alle anderen Völker leben will, daß es auch wie alle anderen Völker ein vitales Recht darauf besitzt, sich die Lebensgrundlagen zu sichern.
Unter immer wiederholter Zustimmung führte der Minister u, a, aus: „Das hat nichts mit bösem Willen zu tun. Das liegt weniger an uns als an den anderen. Wenn die Welt von 1918 bis 1933 sich angewöhnt hatte, in Deutschland nur den Prügelknaben für ihre gegensätzlichen Interessen zu sehen, so muß sie heute erkennen, daß dieser Zustand nicht mehr existiert, daß heute in den Grenzen des Reiches ein anderes Volk lebt, und daß es nur zu natürlich ist, daß der Geist dieses Volkes auch alle Deutschen erfüllt, ob sie nun innerhalb oder jenseits unserer Landesgrenzen leben und arbeiten.
Ich habe mit einigem Erstaunen in einer uns allzu bekannten Auslandspreise gelesen, daß diese Tagung nur dazu angetan sei, die internationalen
Spannungen nach zu vertiefen und zu verschärfen, Ich frage wieso? Was kümmert es die Welt, was wir Deutsche miteinander auszumachen haben? Macht es uns Sorge, wie und wann und wo und worüber Engländer sich etwa unter sich unterhalten?
Woher nimmt der deutschfeindliche Teil der englischen Presse das Recht, in einem erheblichen Eouvernantenton über deutsche innere Angelegenheiten mitzureden? Man wirft dort erstaunt die Frage auf, warum denn überhaupt unsere auslandsdeutschen Volksgenossen in der Partei organisiert sein sollten. Diese Frage kennen wir von unseren Gegnern her. Die Partei hat nicht nur die Aufgabe, die Macht zu erobern, sie muß auch die Macht behaupten, denn wir reden nicht nur von Jahrhunderten, sondern wir wollen die Jahrhunderte ausgestalten, Sie können aber nur gestaltet werden vom Volke selbst, und die Partei ist die lebendige Vertreterin unseres Volkes und unseres Volkstums- gedankens. Sie ist die eherne Spitze am bleiernen Keil. Gedanken und Ideen werden immer von Menschen und Organisationen getragen und die Organisation, die heute den deutschen Gedanken und die deutsche Idee trägt, heißt: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Deshalb ist es keine Ueberheblichkeit, wenn wir Nationalsozialisten sagen: Wo wir
stehen, da steht Deut sich land!
sForlsetzung auf Seite 2!f
„Unser die Zukunft
Zur kröffnung des Neichsparleitages 1SZ7
Zehn Jahre zurück. 1927. Der Parteitag einer kleinen unerschrockenen Schar von Nationalsozialisten, Was sind schon 209 009 in einem Volk von 6ö Millionen, Man lächelte, höhnte, schwieg rot. Acht Jahre war die Bewegung damals erst alt, und schon marschierten in den braunen Kolonnen unsichtbar die vielen Toten der Bewegung mit. „Unser die Zukunft!" hieß die nationalsozialistische Parole für 1927. Der erst« Parteitag in der wohl deutschesten Stadt wurde große Kräftesammlung für den kommenden Kampf. Nürnberg wurde Fanfare. Damals wehte auf den Burgen des Rheins die Trikolore. Entrechtet und geknechtet waren wir, die Parier unter den Völkern der Welt.
Im Kampf gegen Joung und Juden, im Kampf gegen die rote und schwarze Front, gegen die wankende Reaktion waren die Parteitage in Nürnberg die Sammlung zu erneutem Angriff, Auf dem Wege über schwere Wahlgänge trug Adolf Hitler seiner Bewegung das Banner des Glaubens voran. Es folgten ihm seine Getreuen, nie irre werdend, Sie folgten damit Adolf Hitler, der im Chaos und der Qual erniedrigender Jahre den tiefen Sinn fand, der durch das Wiedererstarken des Glaubens an das Vaterland den Deutschen ihr Ziel aufzeigte. Diesem größten Deutschen schenkte die Nation ihr ganzes Vertrauen und stattete so den Führer einer Bewegung mit königlichen Rechten aus.
Adolf Hitler würde der erst« Volksführer. Und Männer wie er, zäh und unerbittlich durch den größten aller Kriege gegangen, hatten die Jugend um sich geschart. Jugend marschierte neben den Frontsoldaten in den Straßen der Großstädte. Jugend marschierte durchs Land. Jugend bekannte sich in Nürnberg zu Adolf Hitler. Wo sunge Herzen schlagen muß der Endsieg sein.
Das Werden des neuen Staates ist wie ein Wunder, und doch sind es Menschen, Wesen aus T-leiscki und Blut, die unter dem Hakenkreuz dem Deutschland dieser Zeit Gestalt geben, ihrer Idee zum Siege zu verhelfen. Vom Vlockleiter
Uebertragung der Proklamation des sükrers schon Menstag mittag
Berlin, 6. September Am morgigen Dienstag von 11.99 bis etwa 13.3» Uhr übertragen alle deutschen Sender die Eröffnung des Parteikongrcsses mit der Verlesung der Proklamation des Führers durch Gauleiter Wagner.
und einfachen SA.-Mann bis zum Führer reicht die verschworene Gemeinschaft, der es zu danken ist, daß ein Volk höchster Begabung aus dem Dunkel des Weltdschungels wieder ans Licht trat. Schritt für Schritt sielen die hemmenden Fesseln. Eine gleichberechtigte Nation nimmt den Platz an der Sonne wieder ein, der ihr gebührt. Die nationalsozialistische Bewegung hat das Volk wachgerüttelt und es zu dieser Leistung befähigt.
Die Parteitage aber waren die Fanale für den Kampf. Hier wurden die besten Waffen geschmiedet für den großen Kampf um Deutschland. Immer wieder richtet der Führer hier in Nürnberg seine Getreuen auf. Einige blieben aus der Strecke, die Besten aber kämpften. So erhebt sich nun heute dank der Arbeit des Führers und seiner Mitarbeiter in der Bewegung, dank des Opfermutes der SA., dank der ireuen Gefolgschaft eines ganzen Volkes die deutsche Nation, beseelt von der Idee des nationalen Sozialismus als einen Fels von Erz in der Flut europäischer Machtkämpfe und Jntrigantenspiele. Arbeit, Treue und Glaube schuf dieses Reich. Albeitz Treue und Glauben werden es ^auch weiterhin erhalten.
Wer hätte es sich 1927 träumen lassen, daß schon zehn Jahre später Diplomaten und Botschafter, führende Persönlichkeiten fremder Mächte zum Parteitag der NSDAP kommen, weil während dieser Tage in der schönen Stadt an der Pegnitz Geschichte geschrieben wird.
Uns wurde vom Schicksal der Auftrag, die Revolution des 29. Jahrhunderts ourchzufllhren. Wir nahmen den Auftrag an und siegten unter Adolf Hitlers Fahne. Wie der Will« in uns Nationalsozialisten stark war, den Gegner trotz Terror und Verrat zu besiegen, so ist auch unser Wille unerschütterlich, dem Führer für die Aufbauarbeit mit der letzten Handreichung zu dienen
Wenn wir zurückblicken zehn Jahre zum Parteitag 1927, dann wissen wir: Es waren Jahre« des Kampfes gegen eine ungleiche Welt von
Serüstet M große» fjeekschau der Vewegung
Nürnberg vor beginn Ses Neschspar eNNhes - Sie ganze Stadt ein Meer von saknen
(liliZonsr vrabtboriebt cksr „Krems? 2sitanA") Nürnberg, 6. September.
Die alte Reichsstadt Nürnberg mit ihren Patrizierhäusern, spitzen Türmchen und engen Straßen, mit ihren repräsentativen Bauten und ihren gigantischen Parteitag-Anlagen ist in ein einziges Meer blutroter Fahnen und grüner Girlanden gekleidet. Ueberall werden in fieberhaf
ter Eile die letzten Vorbereitungen für die bevorstehenden Tage getroffen. Endlose Kette» von Automobilen, deren Kennzeichen ihre Hertunft aus allen deutschen Gauen und allen Ländern Europas verraten, durchführen die mit Menschen dicht gefüllten Stiaß n. Dazwischen marschieren die ersten Kolonnen der ff, die sllr die kommenden Tage den schweren Dienst der Ab-
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I>io ^kteilunKen üei- kul»-ei-svliulen lies llsiebsarlioitsaionstvs rieben mit Mselmlterten Znuteu ckureb Xiir-nberA ru ibi-em Tager. .Imln.: Presse-Illustration Lokkmamr
sperrung übernahm, zu ihren Quartier- und Sammelplätzen.
Schon am frühen Sonntagmorgen wurden die Nürnberger und ihre Gäste aus dem Schlaf geschreckt: Mehrere Geschwader der Luftwaffe donnerten über die Stadt hinweg. Wie ein majestätischer Zug gigantischer Böge! zogen die Maschinen am klarblauen Himmel entlang. Trotz der großen Höhe übertönte der Donner der Motoren den Lärm auf den Straßen und Plätzen. Hunderttausende verfolgten von den Fenstern und selbst von den Dächern der Häuser aus die letzte Generalprobe der Luftwaffe für die Wehrmachts- vorsührungen.
Während draußen auf dem Reichsparteitag- geländc die letzten Hammcrschlägc und das letzte Dröhnen der gewaltigen Dampframmen weithin hörbar über den Dutzendtcich klingen und in der Stadt selbst die Arbeiten an den hölzernen Fußgängerbrücken und der großen Tribüne am Adolf- Hitler-Plntz vollendet werden, hielt die Blut- fahne der Bewegung, getragen von Sturmbann- siihrer Erimminger, mit den Kolonnen der ff- Standarte „Deutschland" ihren Einzug in die Stadt der Neichspartcitage. Tausende gaben dem Blutdanner der Bewegung das Geleit.
Wenig später schon sammeln sich neue Menschenmassen an der Wilhelm-Gustlosf- Brücke, die im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben wurde. Nach einem schneidigen Marsch der Nürnberger Straßenbahner-Kapelle und der Weiherede des Oberbürgermeisters Liebel hielt Franken- fuhrer Julius Streicher eine kurze Ansprache über den Sinn des Opfers jener Männer, die ihr Leben im Dienst der Idee und ihres Führers ließen. Noch hatten sich die Massen nicht verlaufen. da hämmerte wieder Motorenlärm. Eine endlose Formation unserer Luftwaffe jagte über die Dächer der alten Häuser hinweg.
Weit draußen vor Nürnberg rücken die Marschkolonnen der nationalsozialistischen Gliederungen von Stunde zu Stunde näher an die Stadt heran Alle Ortschaften im großen Umkreis sind mit Formationen bereits belegt, die auf den Tag ihres Einrücken? warten.
Die Nürnberger Transportleitunq der Reichsbahn steht mit den 26 Reichsbahndirektionen, 887 Aemtern und 16 193 Dienststellen im ganzen Reich in e n g st e r V e r b i n d u n g, um den Ablauf der in ihren Ausmaßen wohl einzig dastehenden Transportbewegung ständig zu überwachen. Insgesamt werden bei voller Aufrechterhaltung des planmäßigen Verkehrs 6 9 9 Son- derzüge nach Nürnberg hingeführt Im Gegensatz zu den früheren Reichsparteitagen fließt'der An- und Abtransport diesmal zeitlich nicht ineinander. Die ersten Formationen, nämlich die der Hitlerjugend, werden diesmal erst am Sonntag. dem 12. September, abtransportiert. Aus den Bahnhöfen südlich Nürnbergs bis dicht hinter Rosenheim, stehen daher die Leerzüge für den Rücktransport bereit. Da die Masse der Formationen. die gleichzeitig und für eine im Vergleich zu früher weit längeren Dauer auf Nürnberg konzentriert sind. durch den späten Abtransport erheblich angewachsen ist, wird die Abwicklung der Verpflegung zu einer besonders schwierigen Aufgabe. Gewaltige Mengen von Nahrungsmitteln sind nach einem genauen Verteilungsplan bereitgestellt. Auch hier wird die Durchführuug bis in die kleinste Einzelheit klappen. Die Organisation der großen Heerschau unserer Bewegung steht! Die Stadt der Reichsparteitage ist gerüstet! (Siehe auch Seite 2)