Ausgabe 
(18.9.1937) Nr. 256
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parteiamtliche Tageszeitung

NachrichtenblaN der Deutschen flrdeitsstont Dremen

der Nationalsozialisten Vremens

Amtsblatt des Senats der Zreien Hansestadt Vremen

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Nr. 256 / ?. Iatzrgang

Sonnabend, 1S. September 1SZ?

kinzelpreis l5 Nps.

vremen - die Stadt des deutschen labaktzandels

Me lagungsleilnehmer beim Negierenden öürgermeister SN.-6ruppenfülirer vöbmtker / Nroße Nede Senator vernbards

Zusammenarbeit

Bremen. 18. September.

Die offizielle Eröffnung der Tagung des Tabakhandels durch Senator Bernhard »nd die Begrüßung der Tagungsteilnehmer, insbe­sondere der auswärtigen Gäste durch den Re­gierenden Bürgermeister, SA.-Ernppenfiihrer Böhmcker, in der Historischen Halle des Alten Rathauses bildeten zweifellos neben den ver­schiedenen Fachreferaten den Höhepunkt des „Tages des deutschen Tabakhandels in Vremen". In einer großangelegten, richtungweisenden An-

Unser lagvsspiegsl

Der Tag des deutschen Tabakhandels erreichte mit der Begrüßung durch den Reg. Bürger­meister, SA.-Ernppenfiihrer Böhmcker und einer Rede des Senators Bernhard seinen Höhepunkt.

England und Frankreich halten sich nicht mehr an die Kontrollbeschlüsse des Nichtein- mischnngsansschusses gebunden.

Der Lausanner Mordfall wurde als Racheakt der GPU. aufgeklärt.

Das größte Gebäude des Wiener Messegelän­des wurde, vermutlich von Kommunisten in Brand gesteckt, völlig zerstört.

In einer sudetendeutschen Ortschaft in der Zips vernichtete ein Erotzsener 12» Wohn­häuser,

Die Bedeutung des DRL. legte der Reichs- sportfiihrer aus der Eründungsversammlung für das Deutsche Turn- und Sportfest 1938 in Breslau dar.

Einen glänzenden Berlaus nahm im Rahmen der DRL.-Leistungsschau der Boxabend Vre-

f men gegen Hamburg.

Zn der Reinhold-Muchow-Schule fand die , erste Tagung der Ausbildungsleiter des

, Gaues Weser-Ems statt.

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i spräche über die vielseitige Bedeutung des Tabaks d»uckte Senator Bernhard seine besondere Freude darüber aus. Vertreter der deutschen . Tabrkwirtschaft aus allen Gauen des Reiches be­grüßen zu können.

„Es ist das erste Mal", so begann der Redner im kleinen Elöckensaal seine Ausführungen, „daß der Tabakhandel geschlossen mit sämtlichen Antergliederungen der Reichsgruppe Handel eine gemeinsame Tagung zu fruchtbringender Arbeit veranstaltet. Entgegen sonstigen ähnlichen Ver­anstaltungen tritt die Organisation der gewerb­lichen Wirtschaft gewissermaßen in einem Kreise an, der sich lediglich um den Rohstoff Tabak gruppiert. Es wird nicht allen Kreisen bekannt fein, daß der Tabak vielen hunderttausend Volks­genossen Brot und Arbeit gibt, angefangen bei den Tabakpflanzern in Deutschland und auch in llebersee. Im vergangenen Jahr lebten im Deutschen Reich rund 88000 Pflanzer, die eine Ernte von 314 000 Doppelzentnern herein­brachten. d. h. nahezu ein Viertel der Gesamt­menge des deutschen Tabakverbrauchs. Tausend Hände sind am Werk, um die erforderlichen über­seeischen Tabake auf deutschen Schiffen in deutsche Häfen zu bringen. Hier geht die Ware dann durch die Hände der Hafenarbeiter, der Spedi­teure und der treuen Helfer des Imports, der Köper, um durch Vermittlung der Makler und Vertreter über den Zweitehandhandel in die Fa­brikation zu kommen. Rund 200 000 Arbeiter. Heimarbeiter und Angestellte, dazu kleine selb­ständige Hersteller und Spinner sorgen tagtäglich für die Herstellung unserer Tabakwaren. Ueber den Großhandel, die Vertreter und schließlich den Einzelhandel, der mit all seinen Sparten eine halbe Million Volksgenossen umfaßt, gelangen die Erzeugnisse schließlich in die breite Schicht der Verbraucher. Allen diesen Verufsgruppen ist der Tabak zur Grundlage ihrer Existenz ge­worden. Abgesehen von dieser arbeitsethischen und sozialen Bedeutung des Tabaks spielt die Ware auch finanzpolitisch eine bedeutende Rolle.

Bei einem Umsatz von 2 Milliarden RM.

vereinnahmt der Reichsfinanzminister durch

Tabakzoll und -steuern nicht weniger .als eine Milliarde!

Hinzu kommt der Wert der deutschen Tabak­einfuhr, der im Vorjahre nicht ganz 130 Mil­lionen RM. betrug. Aus diesen oielstelligen Zahlen ist zu ersehen, wie sich die Arbeit des Tabakgewerbes auch z u mNutzenderVolks- wirtschaft vervielfacht." Unter starkem Bei­fall hob Senator Bernhard hervor, daß ein Wirt­schaftszweig, der derartige Werte schasst, ein un­umstrittenes Recht darauf hat, sich einmal ge­schloffen zu versammeln. „Sie werden sehen", so fuhr der Senator fort „wie Sie schon jetzt alle mitarbeiten können an den Aufgaben, die uns der Führer durch den Vierjahresplan gestellt hat. Daß eine solche gemeinsame Arbeit zur Unter­stützung der Wirtschaftspolitik der Rcichsregie- rung nicht nur erwünscht, sondern unentbehrlich ist, vavon dürfen wir auf Grund bisheriger praktischer Erfahrungen überzeugt sein."

Der Redner wandte sich dann dem Plan der .Wirtschaftsgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhr­handel zu, im Zuge der Zusammenlegung, von Fachgruppen den Tabakwarengrotzhan- delmitdem Rohtabakhandel zu „ver­heiraten". Wenn diese Absicht anfangs nach bloßen organisatorischen Maßnahmen aussah, so sei heute bekannt, wie vorteilhaft die ständige Fühlungnahme der beiden Partner ist. Man brauche in diesem Zusammenhang nur an den Kampf gegen den „F arbenfimmel" zu erinnern, und jeder wisse, wie notwendig die Zu­sammenarbeit sämtlicher Wirtschaftsstufen gerade auf diesem Gebiet ist. wenn das Ziel überhaupt erreicht werden soll: für unser gutes deutsches Geld nicht die hellsten und teuersten Sumatradeckblätter, sondern quantitativ erheblich mehr Deckblätter nicht schlechterer Qualität, vielleicht nur dunklerer Farbe am holländischen Markt zu kaufen.

Es sei erfreulich, daß sich auf diesem Teil­ausschnitt die entschlossene Bereitwilligkeit des Einzelhandels zur Mitarbeit gezeigt hat. Ohne die unermüdlichen Vekufskameraden hinter dem Ladentisch, so erklärte Senator Bernhard bei lebhaftestem Beifall, sei eine sachgemäße Auf­klärung der Verbraucherschaft nicht möglich, und die damit erstrebte Berbrauchslenkung wäre illusorisch.

Das Verständnis sämtlicher Wirtschaftsstufen für das Gebiet der R oh m a te r i a l b e s ch a f-

sung erscheint augenblicklich als wichtigstes Gebot, einmal, weil jeder auf seinem Platz mit lebhaftem Interesse die Entwicklung der — von einer Ausnahme abgesehen — im großen und ganzen zufriedenstellenden Handelsbeziehungen zwischen den tabakpslanzenden Üebersee- und Orientländern und Deutschland verfolgen wird, in anderer Hinsicht aber auch, weil gerade in Bremen seit allen Zeiten die Blicke über das Meer in fremde Länder gerichtet waren! Den­noch darf man sich nicht den übrigen großen Fragenkomplexen verschließen, in Äonen eine ver­ständnisvolle Zusammenarbeit aller Wirtschafts­stufen, insbesondere des Handels, nicht von ge­ringer Bedeutung ist: in allen Wirtschaftsstufen bemühen sich die Fachgruppen, den von ihnen be­treuten Mitgliedern den Weg zu gesteiger­ter fachlicher Leistung zu weisen, sie zu beraten, wie manche Unkosten vermieden werden können. Ueber diese Berufsbetreuung hinaus sehen die Fachgruppen aber auch ihr Ziel darin, Sauberkeit in ihren eigenen Reihen und insbe­sondere Anständigkeit im Wettbewerb walten zu lassen. Ein reger Gedankenaustausch der einzelnen Wirtschaftsstufen auf den hier an­geführten Gebieten wird für das gesamte Wirt­schaftsleben, nicht zuletzt für den Tabakhandel fruchtbringende Ergebnisse zeitigen.' Die prak­tische Zusammenarbeit wird sich demnach kein ge­ringeres Ziel zu stecken haben, als für die unbe­dingte Jnnehaltung der guten kaufmänni­schen Sitten im gesamten Wirtschaftsleben zu sorgen, damit dem deutschen Kaufmann in unserm Volk die Stellung erhalten bltibt. um die er seit je mit zäher Schaffenskraft in Ileber- see und in der Heimat gerungen hat. Im Hinblick

auf diese hohen, idealen Bestrebungen führte Se­nator Bernhard die E h ren g e r i ch t s b a r- kett der deutschen Wirtschaft an, die eine sehr wertvolle Handhabe biete, ein sauberes wirtschaftliches Denken und Handeln zu erreichen und den ehrbaren Kaufmann vor unlauteren Machenschaften Zu schützen. Darüber hinaus müsse es aber auch unmöglich gemacht werden, daß irgend welche Personen eine wirtschaftliche Tä­tigkeit aufnehmen und entfalten, die weder über ein« ausreichende Berufsausbildung verfügen noch nach ihrem bisherigen Geschäfts­gebaren als zuverlässig angesehen »werden können und dürfen. In diesen Fällen habe der Einzel­handel den Vorzug, durch das Einzelhandels­schutzgesetz eine schlagbereite Waffe in der Hand zu haben. Es sei zu hoffen, daß aus dem Einzel­handelsschutzgesetz in organischer Weiterentwick­lung bald das Einzelhandelsberufs­gesetz erwächst und mit. ihm zugleich das Großhandelsberufsgesetz.

Nachdem der Beifall verebbt war, brachte Senator Bernhard zum Ausdruck, daß neben der engen Fühlungnahme in Zukunft auch für eine kameradschaftliche Zusammenarbeit auf dem Ge­biete der Berufserziehung und -aus- bildung gesorgt werden muß. Er schloß mit dem Wunsch, daß die gemeinsame Zusammenkunft das rechte Verständnis und gegenseitige Ver­trauen zwischen Tabakpflanzern, Handel und In­dustrie zum Wohl einer gedeihlichen Aufbau­arbeit herbeiführen möge. — Ueber den weiteren Verlauf der Tagung und den Empfang durch den Regierenden" Bürgermeister, SA.-Erüppönfllhrer Böhmcker, berichten wir an anderer Stelle der heutigen Ausgab«.

Wiener Meffegebäude niedergebrannt

Man vermutet SrandsWung durch kommunistische klemente

Wien, 18. September.

Die Wiener Rotunde, ein Kolossalbau, der zur Zeit der Wiener Weltausstellung am Ende des vorigen Jahrhunderts errichtet wurde, und dessen mächtige Kuppel ein Wahrzeichen der österreichi­schen Hauptstadt bildet, ist niedergebrannt.

Die Rotunde diente als Hauptgebäude der Wiener Messe. Sie war noch mit Waren von der erst am vergangenen Sonntag abgeschlossenen Wiener Herbstmesse angefüllt. Alle Feuerwehreri sind zur Bekämpfung des Flammenmeeres auf­geboten.

Das Kolossalgebäude der Rotunde ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Wie schnell das Feuer gewütet hat, geht daraus hervor, daß es kaum eine Viertelstunde dauerte, bis der Rie­senbau an allen vier Ecken in hellen Flammen stand. Das zur Zeit des Brandes noch im Ge­bäude befindliche Messegut wurde restlos ver­nichtet. Bei den Löscharbeiten erlitten zahlreiche Feuerwehrmänner Rauchvergiftungen.

Am Abend teilte der städtische Branddirektor, Ingenieur Wagner, im Rundfunk mit, daß als Ursache des Brandes der Rotunde ein Kabel­brand nicht in Betracht komme. Alle elektrischen Leitungen seien zur Zeit des Ausbruches des Feuers ausgeschaltet gewesen. In Frage komme nur entweder Unvorsichtigkeit oder Brandstiftung. In der Stadt sind Gerüchte verbreitet, daß die

Brandstiftung von kommunistischer Seite ausgehe. Die Blätter bringen fortlaufend Son­derausgaben heraus. In einer von diesen wird behauptet, daß die Polizei bereits mehrere ver­dächtige Personen in Haft genommen habe. Die Polizei hat alle dienstfreien Mannschaften ein­berufen und in Bereitschaft gestellt.

Wie groß die Aktivität der österreichischen Kom- .munisten gerade jetzt ist, geht aus einem Prozeß hervor, der vor einem Wiener Schöffengericht stattfand. Neun Angeklagte hatten sich als Agi­tatoren in dem Wiener Arbeiterbezirk Florids-

dorf betütigt, in dem sie Spendenmarken für die bolschewistischen Machthaber in Valencia ver­trieben und Geldmittel für einen geheimen kom­munistischen Rundfunksender beschatten. Bis zur Verhaftung überbrachte ein Kurier der geheimen Moskauer kommunistischen Zentralleitung Anwei­sungen. wie sich die österreichischen Kommunisten in ihrer illegalen Tätigkeit zu verhalten hätten. Der Gerichtshof erkannte sämtliche Angeklagten trotz ihres Leugnen? für schuldig und verhängte Straft« in der Höhe von drei bis fünj Monaten schweren verschärften Kerkers, die allerdings als unbegreiflich niedrig bezeichnet werden müssen.

Portugal antwortet Hüll

Washington, 18. September.

Auf die von Staatssekretär Hüll im August aus Anlaß des japanisch-chinesischen^Zusammsnstoßes abgegebene Erklärung, daß man doch „im Geiste internationaler Zusammenarbeit" und „durch friedliche Methoden" Streitigkeiten schlichten lassen solle, hat sich Portugal jetzt in einer entschieden gehaltenen Note geäußert. Diese enthält eine rück­sichtslose Darlegung der Meinung Portugals, das auf Grund seiner Erfahrungen und Erkenntnisse zu den bisherigen Methoden internationaler Po­litik eine Stellung einnimmt, die in Washington beträchtliches Aufsehen erregt.

In seinem Memorandum erklärt Portugal, viele Nationen der Welt hätten sich angewöhnt, die Lö­sung ernster und tiefgreifender Probleme nicht ge­nau desinierbaren Formeln und inkonsequenten Kombinationen anzuvertrauen. Portugal glaube, daß die Methoden der kollektiven Politik zwar im­stande wären, einen gewissen moralischen Druck auszuüben, aber nie praktische Wirkung erzielen könnten.

Mit Entschiedenheit verteidigt oft portugiesische Regierung gegenüber einer seiner Meinung nach verblendeten Weltpolitik die Nationen, die unter dem Zwang internationaler Ungerechtigkeiten Not­maßnahmen finanzieller und wirtschaftlicher Art trcfsen

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Stoh auf das Kelch

Von

ttsuptstellenleiler Hans Xrsbs

Fast ein volles Drittel aller Deutschen lebt jenseits der Grenzen des Reiches. Sie alle leben und wirken in fremden Staaten, und nichts an staatlichen Banden verbindet sie, soweit sie nicht Reichsangehörige sind, mit dem Reiche. Und dennoch sind diese Deutschen jenseits der Grenzen unlöslich durch Blut und Sprache mit der Gesamtheit der Nation verbunden, ob sie unter dem fernen Himmel Südamerikas, in Süd- und Osteuropa oder in der Nähe der Reichsgrenzen leben. Diese Gemeinsamkeit der Abstammung und Sprache verbindet sie nicht nur, sondern läßt auch jenes Bewußtsein der nationalen Solidarität ent­stehen, das jeden Deutschen mächtig erfaßt, der jemals auf fremder Erde unter fremden Gesetzen sein Dasein führte. Da schwindet, je weiter sich die Räume dehnen, je ferner das Land unserer Väter ist und je härter die Bedingungen des Le­benskampfes werden, desto mehr alles, was uns sonst trennen mag. Selbst in den Zeiten der Par­teikämpfe fanden sich die Deutschen jenseits der Grenzen leichter und selbstverständlicher in dem einzigen, das uns allen unverlierbar in Blut und Sprache vererbt ist — im deutschen Volks- t u m.

War das schon vor dem Kriege so, wieviel stär­ker ist dieses nationale Zusammengehörigkeiisge? fühl erst jetzt, seitdem es ein starkes Reich unter der Führung eines großen Führers gibt! Wieviel haben die Volksdeutschen, ebenso wie die Reichs­deutschen im Auslande während jener Jahre ge­litten, als nach dem Zusammenbruch von 1918 ein Regime von Deserteuren und Volksverrätern an die Spitze des Reiches gelangte und alles, was dem deutschen Volk groß und heilig war, ver­höhnte und beschmutzte. Wie groß war die see­lische Not dieser Millionen treuer deutscher Männer und Frauen, als sie die einzige Quelle ihrer seelischen Kraft, das Reich, die Mutter aller Deutschen, in den Händen einer sich zankenden und alles Große und Starke vernichtenden Par- teienherrschaft sahen. Wie jubelten diese Deut­schen in allen Ländern der Erde auf, als in jenen historischen Tagen des Januar 1933 Adolf Hitler und die von ihm geschaffene nationalsozialistische Freiheitsbewegung mit dieser Zeit der Schmach und Schande ein Ende machte und mit seinen starken Händen ein Reich der Freiheit, der natio­nalen Würde und Ehre wieder aufrichtete. Nichts anderes erwarteten sie von diesem nationalsozia­listischen Staat als dies: Die Deutschen in aller Welt wollten wieder stolz auf das Reich sein. In einem Geleitwort zum „Tag des deutschen Volks- tums" hat Reichsminister Dr. Frick dieses Er­lebnis in seiner ganzen Größe ausgesprochen:

„Der Führer hat durch die Ausrichtung des na­tionalsozialistischen Staates, der niemand ande­rem als dem deutschen Volk dient, dem im Reich geeinten Volk einen sicheren Hort geschaffen. Die jenseits der Reichsgrenzen lebenden Deuischen können wieder stolz auf das Reich, seine Macht und Stellung in der Welt sein."

Das ist es, was. die Volksdeutschen in aller Welt sroh und glücklich macht, selbst dann, wenn die Sorgen des Kampfes von ihnen nicht weichen wollen: Die Deutschen jenseits der Grenzen kön­nen jetzt wieder stolz darauf sein, der deutschen Nation, die sich einen herrlichen S.aat der Ord­nung, Größe und Ehre schuf, angehören zu dür­fen. Und wenn sie auch in ihren Heimatländern, fern vom Reich, alles tun, um treue Bürger ihrer Eaststaaten zu sein, so bleibt unzerreißbar jetzt erst recht die Bindung von Blut und Sprache zur alten Heimat. Sie dürfen die Sprache Goethes. Schillers, Bismarcks und Adolf Hitlers sprechen, dürfen stolz, nicht nur auf die geschichtliche Größe ihres Volkes, sondern noch mehr auf die nach größere Zeit der Gegenwart sein.

Die Aufgabe des 67-Millionen-Dolkes im Reich ist es, alles zu tun, daß der Staat Adolf Hitlers, auf ewige Zeiten gegründet, der Hort und Slolz alles echten Volkstums bleibe. Die Pflege der kulturellen und völkischen Zusam­menhänge der Deutschen in aller Welt wird da­mit zu einer ewigen Aufgabe. Wo sie nicht mehr von Mensch zu Mensch, von Familie zu Familie geleistet werden kann, wird sie immer mehr die Aufgabe, der der Bolksbund für das Deutschtum im Auslande seine Arbeit gewidmet hat.

Am „Tag des deutschen Volkstums", den wir am Sonntag, dem 19. September, im ganzen Reich begehen, soll sich jeder Deutsche seiner völ­kischen Verbundenheit mit den Deutschen jenseits der Grenzen bewußt werden. Wir alle sollen uns an diesem Tag der heiligen Verpflichtung bewußt werden, die wir den Deutschen jenseits der Gren­zen gegenüber haben t