parteiamtliche ^geszeitung
NachnchtenblaN der Deutschen flrbeitssront Bremen
der Nationalsozialisten Vremens
flmtsbiatt des Senats der Zreien Hansestadt Bremen
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Nc. 255 / 7. Jahrgang
Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstalchalters in Oldenburg und Vremen
srettag, 17. September 1SZ7
Anzcigcn-Krundprcise: Die 22-mm.Zeile im Anzeigenteil 12 eh/, die 70-mm-Zeile im Textteil 7S Ermäßigte Grundpreise (sür kleine Familien-Anzeigen u. a.) sowie sonstige Bedingungen Preisliste 8 (Nachlahftassel 0). Für Anzeigen durch Fernsprecher keine Gewähr. Annahmeschluß l6 Uhr. Sprechzeit: Verlag werktäglich 12-13 Uhr; Schristleitung Dienstag und Freitag 12)4 -13)4 Uhr.
kinzelpreis 15 Npf.
Neue vombenanschläge - diesmal in Marseille
wüste presselietze gegen Italien
pariser -Mentale noch nicht aufgeklürt
Unser lagesspisgvl
Die Japaner melden einen siegreichen Verlauf ihrer Offensive in Nordchina.
Der bolschewistische „Voltsjustizkommissar" Krylenlo wurde seines Amtes enthoben.
Nach dem bedenklichen Ergebnis der Nqoner „Mittelmeerkonserenz" werden neue Beratungen der Unterzeichnermächte in Aussicht genommen.
Rumpf-Asturien droht ei« Opfer bolschewistischer Sprengkolonnen zu werden.
In Marseille führte eine Streikhetze zu neuen Bombenanschlägen.
Mehrere Persönlichkeiten des holländischen Wirtschaftslebens statteten Bremen einen Besuch ab.
„Der Tag des deutschen Tabakhandels" brachte auch am Freitag viele Anregungen.
Die grobe DRL.-Veranstaltung in den Cen- tralhallen nahm einen hervorragenden Verlauf.
Der Deutsche Tennismeister Henner Henkel schlug in USA. den Wimbledonsieger Budge.
......IIMM».IliMii.-»II«.....
sranco beglückwünscht den sichrer
Berlin, 17. September.
Der Führer des nationalen Spaniens, General sstmco, hat an den Führer und Reichskanzler s-sgmdes Telegramm gerichtet: „Im Namen
aller Spanier, die gegen die kommunistische Var- Lrrei kämpfen, beglückwünsche ich Eure Exzellenz /ebhaft zu Ihrer letzten groharttge« Rede, in Vn Sie es erneut verstanden haben, edle germanische Empfindungen dem große« deutschen Volk vor Augen zu führen."
Neichspropaganba-simter
Berlin, 17. September.
Der Führer und Reichskanzler hat durch Erlaß vom 9. September 1937 den Landesstellen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda die Bezeichnung „Reichspropaganda- iimter" und die Eigenschaft von Reichsbehörden verliehen.
Nosenbergs Dank
Berlin, 17. September.
Reichsleiter Alfred Rosenberg spricht seinen Dmk für die zahlreichen Glückwünsche zur Verleihung des ersten Nationalpreises durch folgende Veröffentlichung aus: „Aus Anlaß der Verleihung des ersten Nationalpreises durch den Führer habe ich aus allen Teilen des Reiches so zahlreiche Glückwünsche erhalten, daß ich außerstande bin, allen meinen Dank aus,zusprechen. Ich tue das hiermit auf diese Weise und danke für die ausgesprochen kameradschaftliche Verbundenheit."
Neurati, beglückwünsch» von tlndequlst
. Berlin, 17. September.
Der Reichsminister des Auswärtigen, Freiherr von Neurath, sandte an Herrn von Lindequist zu dessen 78. Geburtstag ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm.
Ueber 250000 Vesucher
auf der antibolschewistischen Ausstellung
Nürnberg, 17. September. Wie ungeheuer groß das Interesse der Volksgenossen aus allen Teilen des Ruches an der antibolschewistischen Ausstellung der Reichspropagandaleitung der NSDAP. in der Norishalle zu Nürnberg ist, beweist der in diesem Monat kaum erwartete Besucherstrom. Der Andrang von bisher über einer Viertelmillion Besuchern zeigt, daß diese Schau weit über den Rahmen der bisherigen politischen Ausstellungen hinausragt. Ehrengäste des Führers, Diplomaten und Regie- mngsvertreter aus fast allen Staaten der Welt besichtigten die große Schau.
vrückenpfeiler von Volk zu Volk
Richtfest des neuen Theaters in Saarbrücken Saarbrücken, 17. September. Nachdem in angestrengter, mühevoller Arbeit der Rohbau des vom Führer der Stadt Saarbrücken geschenkten neuen Theaters vollendet worden ist, fand am Donnerstagnachmittag das Richtfest statt. Zu dem Festakt hatten sich die Vertreter von Partei und Staat in großer Anzahl eingesunken. Der Rohbau des Theaters zeigte sich im festlichen Flaggenschmuck. Nach altem Handwerksbrauch sprachen die Gesellen ihren Richtspruch, der in ein dreifaches. Siegheil auf den Führer ausklang. Dann ging es in geschlossenem Zuge unter Vorantritt eines Musikzuges zum Johan- nis-Hof, wo der festliche Richtschmaus stattfand. Hier ergriff der Erbauer des neuen Saarbrücker Theaters, Professor Baumgarten-Berlin, das Wort, der mit herzlichen Worten allen denen dankte, die an dem Werk in fleißiger Arbeit mitgeholfen haben. Der Oberbürgermeister von Saarbrücken, Schwitzgebel, überbrachte die Grüße des Gauleiters Bürckel. Noch stehe das ganze deutsche Volk unter dem Eindruck des Reichsparteitages der Arbeit. Auch das neue Theater wolle «in Brückenpfeiler von Volk zn Volk werden.
(lüigsnsr Orabtdsriekt cksr „Lrswsr 2situng'') Paris, 17. September.
Im Zusammenhang mit einem schon seit Wochen in Marseille durchgeführten Streik wurde gestern in eine Marseiller Kirche eine Bombe geworfen. Obwohl dieser Anschlag vermutlich mit den Pariser Attentaten nicht in unmittelbarem Zusammenhang steht, hat er doch unter der Bevölkerung weitere Beunruhigung hervorgerufen.
In der Angelegenheit der Pariser Attentate gehen die Nachforschungen der französischen Polizei weiter, wobei man auch zurückliegende Fälle wieder aufgreift, die noch nicht aufgeklärt werden konnten. Ganz besonders erstrecken sich diese Untersuchungen aus S ü d f r a n k r e i ch.
Höchstbezeichnend ist die antiitalienische Hetze, die plötzlich wie aus Verabredung von der französischen Linkspresse betrieben wird. Die Mahnungen Chautemps, den Bogen nicht zu über
spannen, werden jedenfalls aus dieser Seite nicht beachtet. „Populair" faselt von einem italienischen „Faschisten", der sich als Anarchist ausgebe. Andere Blätter besitze» die ungeheuerliche Frechheit, von einem „geheimnisvollen Angestellten" des italienischen Konsulats von Barcelona zu sprechen.
Kurz vor Redaktionsschluß geht uns noch die folgende Pariser Meldung zu: In einer bestreikten Fabrik in Marseille brach ein Feuer aus, das auf Brandstiftung zurückzuführen ist. Die Polizei hat bei der Untersuchung des Brandherdes die Spuren einer Brandbombe festgestellt.
verschärfte VrenMerwachung
Eine Spur der Bombenattentäter in Nordfrankreich?
Paris, 17. September.
Eine französische Provinzzeitung in Lille, der „Reveil du Nord", will erfahren haben, daß im Zusammenhang mit den beiden Pariser Attentaten besonders scharfe Ueberwachungsmaßnahmen für die Gegend von Lille angeordnet seien. Be
ilage hatten sich in verschiedenen Botschaften- in Madrid in Sicherheit gebrächt. Es handele sich teilweise, so wird berichtet, um Leute, die mit Franco sympathisieren.
Vormarsch an Spaniens Nordsronl
Das Cuera-Eebirge in nationalem Besitz . Leon, 17. September.
Trotz Regens und einer tiefhängenden Wolkendecke, die zurzeit jede Fliegertätigkeit unterbindet, setzten die nationalen Streitkräfte am Donnerstag ihren Vormarsch an der Nordfront fort. Die Bolichewisten versuchen mit allen Mitteln, den nationalen Siegeszug wenigstens bis zum ersten Schneefall aufzuhalten. Jedoch müssen die roten Horden trotz des Einsatzes ihrer letzten Reserven vor der Wucht des nationalen Angriffes langsam zurückweichen. Im Abschnitt Villasimpliz an der Straße Leon--Oviedo besetzten die Ratio-- nalen wichtige Höhen und kamen bis zu der 47 Kilometer nördlich von Leon und 60 Kilo- meter südlich von Oviedo gelegenen Ortschaft Villamanin. Die westlich der Straße Leon -Oviedo marschierenden Kolonnen besetzten am Donners- lag früh wichtige Stellungen unmittelbar westlich des 1360 Meter hohen Gebirgspasses Pajares an der Provinzgrenze Leon—Asturien. An der Ost-
Ausschmückung erhalten, die alle bisherigen übertreffen wird. Wir hatten Gelegenheit, uns mit Reichsbühnenbildner Professor von Ahrendt, der vom Führer mit der Ausschmückung beauftragt worden ist, zu unterhalten und Einzelheiten über. den geplanten Schmuck zu erhalten. Im Mittelpunkt der Ost-West-Achse steht der Straßenzug
sonders die Ausländerkontrolle sei verschärft worden. Ein Spanier namens Dominigue Empa- rator Mariano, der in anarchistischen Kreisen sehr bekannt sei, stehe unter dem Verdacht einer Teilnahme an den beiden Attentaten, seit denen er verschwunden sei. Bisher sei es der Polizei noch nicht gelungen, auch nur die geringste Spur von dem Flüchtling zu finden. In diesen Tagen finden daher besonders scharfe Grenzkontrollen statt, um einen etwaigen Erenzübertritt des Verdächtigen zu verhindern.
Die Pariser Blätter schenken dem von Ministerpräsident Chautemps angekündigten neuen Fremdengesetz, das die Abschiebung unerwünschter Ausländer aus Frankreich ermöglichen soll, starke Beachtung. Dieser Plan findet allgemein Zustimmung. Nach dem „Figaro" soll u. a. der Paß- zwang für alle Länder wieder eingeführt werden. Sich in Frankreich aufhaltende Ausländer sollen Personalausweise mit Lichtbild und Fingerabdrücken erhalten. Schließlich sollen noch Sondergerichte für Ausländer, wie sie schon während des Krieges in Frankreich bestanden, geschaffen werden.
Her Nachwuchs Im betrieb
Von Pros. Dr. Karl Arnhold Leiter des Amtes für Berufserziehung und Betriebssllhrung
Am heutigen Freitag findet im Rcinhold- Muchow-Haus, Bremen, eine Tagung der Betriebs- und Ausbildungsleiter des Gaues Weser- Ems statt. Die solgcndcn Ausführungen dürsten deshalb von besonderem Interesse sein.
Unter allen Möglichkeiten, etwas zu lehren, ist die planlose die am wenigsten ergiebige. Berufserziehung ist für den Betrieb eine Aufgabe, die ebenso gewissenhaft geplant werden muß wie die Herstellung eines Erzeugnisses. Was für die Schule der Lehrpian ist, muß sich der Betrieb ebenso schaffen, um so mehr als die Berufsarbeit den Menschen in seiner Lebensentwicklung viel nachhaltiger formt als die Erlernung des Schulwissens.
Das stürmische Tempo der technischen Entwicklung verleitet uns oft dazu, den Schwerpunkt der Berufserziehung in der Kenntnis neuer Werkstoffe, Arbeitsverfahren und Maschinen zu sehen; diese bilden die zwar rastlos sich weiterent- wickelnde, aber doch berechenbare Seite des Berufskönnens. Wenn wir aber dieses Gebiet allein betrachteten, so könnten wir nie den Nachwuchs heranbilden, den wir brauchen. Dazu müssen wir noch Dinge in der Verufserziehung zu Worte kommen lassen, die sich der organisatorischen Erfassung entziehen: der jugendliche Mensch muß so innerlich aufgeschlossen und geführt werden, daß sich in ihm der Mut zu selbständigem Denken, die Pflichttreue und der kämpferische Willenseinsatz für die Gemeinschaft als tragende Eharaktereigenschaften herausbilden können.
Keine dieser beiden Aufgaben läßt sich unabhängig von der anderen lösen. In der Berufserzie- bung darf weder der Gedanke des technischen Fort- pchritts und der Wirtschaftlichkeit, noch die Charakterbildung und das Eemeinschaftserlebnis unbeachtet bleiben. Würde die eine oder anders dieser polaren Kräfte ausgeschaltet, so würden wir nie wieder das pulsierende Leben wecken, das heute un,er Volk zu unerhörten Leistungen befähigt und uns-über die kleinen Meinungsverschiedenheiten des Tages hinweg doch immer wieder alle zu Gefolgsmännern des Führers macht.
Am ungebrochensten prallen diese Kräfte da aufeinander, wo der Führer des Betriebes über diese Entwicklung weittragende Entscheidungen zu fällen hat. Vergeblich würde er sich hier nach Regeln und Organisationen umsehen, die ihm letzte'Verantwortungen abnehmen könnten. Berufsbilder und Prufungsanforderungen sowie Verordnungen über Lehrnngszahlen stellen nur „reichseinheitliche Grundsätze zur Erreichung einer Mindestleistungs- hohe dar. Sie können auch ihrem Wesen nach nur die Statistik des schon Erreichten umreißen, nie aber die Dynamik in die Zukunft weisender Ziel- letzunqen erschöpfend wiedergeben. In selbständiger Enticheidung muß sich deshalb der Betriebssichrer mit beiden Gestaltungskräften, der technischen und der menschlichen, innerlich auseinandersetzen soll es zu einer lebensfähigen Lösung der Aufgabe „Verufserziehung' kommen. Wohl aber kann er sich zur Willensbildung geeignete Berater heranziehen, ohne sich ihnen bedingungslos zu verschreiben.
Wo finden sich nun die Köpfe, in denen sich die Kenntnis des Betriebes mit den Notwendigkeiten der Verufserziehung zu einem klaren Bild formt? Es werden nur ganz wenige Betriebe sein. die aus den eigenen Reihen Männer mit Erfahrungen auf allen wesentlichen Gebieten herausstellen können, und auch bei diesen wird häufig die Bindung an eine Werkstradition das lebensvolle Erfassen unserer aanzen heutigen Entwicklung erschweren Der gegebene Weg wird also darin liegen, daß der Kenner des Betriebes sich mit- einem überbetrieblichen Trauer des Berufserziehunasqedankens zu einer Bestlölung zusammenfindet. Dies ist um so naheliegender. als die technischen Gegebenheiten von-Betrieb zu Betrieb wechseln während der deutsche. Mensch, soll er durch die Arbeit zu einer Gemeinschaft zusammengeführt werden, überall denselben inneren Keiekmäßigkeiten folgt.
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nen'"deii ..Die deutsche Arbeitsi--unt bat für Me Beruisschliluna Sorne zu tränen." Sie wird da, wo es sich »in die Erfassung des Mensch-n handelt^ ihr ureigenstes Wirkungsgebiet sehen Das bedeutet nun nicht, daß die Deutsche Arbeitsfront die Dinoe des Betriebes selber gestalten wollte, sie bringt vielmehr dem Betrieb-führer die Entwicklung-linie der Berusserziebuna zum Bewußtsein, indem sie ihm einen Berater zur Verfügung stellt' ^u diesem besonderen Zweck hält Las ,.Amt für n-rul-er'iebuna und Betriebssllhrung der Deutschen Arbeitsfront" Planungsingenieure für die Ausbildungsbetriebe bereit. Ein solcher wird auf Anforderung des Betriebsrnhrers eingesetzt um ibm die Erfahrungen des Amtes zur Verfügung zu stellen.
Schon die Frage- .Wieviel und welcher Nachwuchs soll ausgebildet werden?" bedarf einer grundsätzlichen Untersuchung. Daß hier eine behördliche Richtlinie nur aewisse Minde'twerte neben kann, wurde schon oben angedeutet' darüber hinaus bestebep aber Gesetze des inneren Aufbaues der Gefolgschaft, aus denen heraus der Blanunasinaenieur den angemessenen Ruchwuchs ermitteln kann Dieser bietet die Gewähr dafür, don dem Betrieb die genügenden jungen Lebens- krgrte zugeführt werden .um ihn vor Berqreisung zu bewahren und dem Facharbeitermangel an seinem Teil entgegenzuarbeiten. Hier sind nicht nur die Forschungsergebnisse über die GesamUtriUtur der einzelnen Berufe, sondern vor allem der Glaube des Betriebssichrer? an die Leben-kraft des Betriebes und die des deutschen Volkes entscheidend.
Auch in der Frage, in welchen Berufen der Betrieb ausbilden soll, darf er sich nicht durch die
Wurlen so» ein Irümmerhaustn werden
volsckewWscke Sprengkolonnen an der ftrbeit - Vor Muitzund Lomas macht seine ftnkiindigungen wahr
Eijon, 17. September.
Alle Anzeichen deuten daraus hin, daß in dem bis jetzt noch unter bolschewistischer Herrschaft befindlichen Teil Asturiens die entsetzlichsten Verbrechen von seiten der bolschewistischen Mordbanden zu erwarten sind, die während des Konfliktes überhaupt begangen worden sind. Der berüchtigte Oberbolschewist Tomas, der kürzlich erklärte, die nationalen Truppen würden in Asturien nur noch Trümmerhaufen vorfinden, macht seine Ankündigung wahr, Tomas hat zwei motorisierte Sprengabteilungen zusammengestellt, die mit den nötigen Werkzeugen und Sprengstoffen- versehen sind und von einem Frontabschnitt zum andern fahren, um ganze Dörfer, Brücken und Straßen vor der Räumung durch die Noten in die Luft zu sprengen. Zu diesem Zweck hat Tomas sämtliche Dynamitvorröte in Asturien beschlagnahmen lassen.
Der von der britischen Regierung zum Zwecke der Wegschaffung von Flüchtlingen aus M ad r id gecharterte Dampfer „Eibel Zerjon" hat jetzt mit 400 Personen aus Madrid seine erste Fahrt von Valencia nach Marseille gemacht. Diese Flücht-
vnlln rüstet jtim Hukekmpfang
flussckmückung der Plötze und Straßen — kin Lichtermeer von zwei Millionen Kerzen
(Oiabtbsrivlit nnssrsr ösrlinsr LoliricktlsitunZ) Berlin, 17. September.
Die Reichshauptstadt bereitet sich schon jetzt zum Empfang Mussolinis vor, den sie noch in diesem Monat in ihren Mauern erwartet. Die Stadt wird eine diesem Ereignis würdige und festliche
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LräuLg Qlsckse. MSdKWl i« .SrtUÄu» Teil äsp eiorlisgouckeu äus8»b«.). tlulll.: Bors
front der Provinz Asturien besetzten die nationalen Streitkräfte die Dörfer Frescares, Ruenes und das Cuera.-Gebirge. Nunmehr ist dieses Gebirge völlig in nationalen Händen. Das umfangreiche in den letzten Tagen erbeutete Material ist mit wenigen Ausnahmen sowjetrussifchen Ursprungs.
Sison und ftoiles bombardiert
Salamanca, 17. September.
Nationale Flieger bombardierten erneut die Hafenanlagen von Eijon. sowie die Befestigungsanlagen der 28 Kilometer westlich von Eijon gelegenen Stadt Aviles. Die militärischen Ziele der Flieger wurden zur gleichen Zeit von natio- nalspaniichen Kriegsschiffen, die die Blockade an der asturischen Küste durchführen, unter heftiges Feuer genommen.
Das nun im festen Besitz der nationalspanischen Truvpen befindliche Pola de Eordon zeigt starke Spuren des Kampfes Es ist fast völlig durch Sprengungen und Lurch Brandstiftungen der bolschewistischen Horden zerstört worden. Das Elektrizitätswerk war mit Dynamit in die Luft gesprengt worden Die Zahl der von dem Sowjets ermordeten Einwohner von Pola de Eordon ist außerordentlich hoch.
lSiehe auch Seite 2)
Unter'den Linden bis zur Heerstraße. Als gewaltiger Auftakt zu den Feststraßen wird am Adolf-Hitler-Platz ein 42 Meter hohes Fah- nenmonument errichtet. Drei große Stufen führen zu einem 12 Meter hohen Sockel. Ueber diesen wuchtigen Aufbau ragt der eigentliche Fahnen- turm in die Höhe. von dem die grün-weiß-rote Trikolore neben dem Hakenkreuzbanner Herabgrüßen wird Von der Spitze des Fahnenturmes aus strahlen Scheinwerfer ihre Lichtflut gegen den Himmel. Neben diesem Straßenzug wird der Platz vor der Technischen Hochschule eine besonders festliche Ausschmückung erfahre». Auf dem Rasenplatz, vor der Mittelfront des Gebäudes, kommen zwei große H o l z p l a st i k e n zur Aufstellung.
Die eigentliche, große monumentale Straße beginnt am Brandenburger Tor: Beginnend am
Pariser Platz werden 140 elf Meter hohe Säulen stehen, die sich in Viererreihen hintereinander gruppieren. Jede dieser Säulen wird mit 14 000 Kerzen beleuchtet werden. Die Straße Unter den Linden wird daher in einem Lichtermeer von säst zwei Millionen Kerzen erstrahlen. Die Häiyersronten an beiden Seiten werden hinter einem Wald von riesigen grünen und roten Fahnentüchern, die von der Erde bis zu 20 Meter in die Höhe gespannt werden sollen, völlig zurücktreten. Gegenüber dem Ehr "nial an der Staatsoper wird ein Fahnensockel errichtet. Diese repräsentativen Bauten in strahlendem Lichte werden ein Bild von so packender Monumentalität geben, wie es die Reichshauptstadt noch nicht gesehen hat.
Wie Professor von Ahrendt betonte, sollen die Aufbauten nicht nur für eine einmalige Benutzung dienen, sondern auch bei künftigen Ausschmückungen wieder Verwendung finden.