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parteiamtliche Lageszeitung
^ Hachnchtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Dremen
Nr. 548 / 6. Jahrgang
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Menslag, 15. Vezember 1956
kinzelpreis 15 Nps.
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1S Zalire Zuchtliaus für Navld frankfurter
das Wentum bleibt auf der" .
„VorsStzlicher Mord"
Chur. 14. Dezember.
7 Das Kantonsgericht Graubünden in Chur hat den Juden David Frankfurter wegen vorsätzlichen Mordes an dem Landesgruppen- leiter Schweiz der NSDAP., Wilhelm Gust- lofs, zu der vom Ankläger beantragten Strafe von 18 Jahren Zuchthaus verurteilt.
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Unssr lagesspisgvl
Die Lage in China ist noch nicht geklärt. Italiens Antwort auf die englisch-französischen Vorschläge im Spanien-Konflikt liegt vor. Der tschechoslowakische Augenminister sprach über die Stellung der Deutschen im tschechischen Staat.
Der Mordjude Frankfurter wurde zu achtzehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
In der EV. der Ufa wurde die Höhe der Stargagen kritisiert.
In den Unterweserhäsen hat der Küstenver- kehr weiter zugenommen.
Der Kreisbauerntag in Bremen gestaltete sich zu einer machtvollen Kundgebung.
I» der Nähe von Hannooer wurde mit der Abtäufung eines neuen Kalischachtes begonnen.
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Auf die Strafe werden acht Monate Untersuchungshaft angerechnet. Die bürgerlichen Ehrenrechte sind ihm für die gleiche Zeitdauer aberkannt. Ferner wurde aus lebenslängliche Landesverweisung erkannt. Der Verurteilte wird grundsätzlich zum Ersatz des durch das Verbrechen verursachten Schadens verpflichtet. Er hat außerdem sämtliche Un- lersuchungs-, Gerichts- und Strafoollzugs- bosten zu tragen.
Tas Kantonsgericht Graubünden hat sich dem Antrag des Amtsklägers auf 18 Jahre Zuchthaus für den Juden Frankfurter angeschlossen und damit zu erkennen gegeben,
daß es sich, wie ja auch gar nicht zu bestreiten war, bei dem Meuchelmord an dem Landesgruppenleiter Wilhelm Gustloff um einen vorsätzlichen Mord handelt. Für die Richter und die Prozeßbeteiligten in der Schweiz mag damit die Akte Frankfurter geschlossen sein, nicht aber für Deutschland, dessen bedeutsame Frage „Wer sind die Hintermänner" in Chur leider unbeantwortet blieb, aber noch beantwortet werden muß, um der Gerechtigkeit genüge zu tun. Wir Deutsche wollen nicht ruhen, bis wir die Antwort gefunden und damit der Welt gezeigt haben, wie ruchlos aus dem Hinterhalt das Weltjudentum seine Gegner auflauert und durch Meuchelmord beiseitebringen läßt. Die Schrift auf der Zigarettenschachtel, die wir als unwiderleg- lichen Beweis für das geheime Spiel des Weltjudentums und der von ihm für Gustloff bestellten Hintermänner hier ausdrücklich wiederholen wollen, lautete:
„Montag, 3. 2. 38. 1410 Uhr. muß die Verurteilung ausgeführt werden. Vorher anrufen und fragen, ob er da ist. Wenn er nicht herauskommt, auch nicht zu sehen ist, versuchen zu fliehen. Sonst Ausführung des Selbstmordes. (Selbstverurteilung.) Ein bis zwei Schüsse in die Brust. Revolver in der rechten Tasche des Rocks. Nicht im Ueber- zieher. Sobald ich im Zimmer bin. plötzlich herausziehen und schießen. In den Kops oder in die Brust. Drei Schüsse."
Die Verherrlichung des Meuchelmörders David Frankfurter aber in der jüdischen Zeitschrift „Judenstaat" zeigt vollends, daß der jüdische Taugenichts David Frankfurter nicht anders wie als W e r k z e u g des Weltjudentums gehandelt hat. Echt jüdische Frechheit ist es übrigens wiederum, in dem Artikel die Richter von Chur des Justizmordes an Recht und an der Wahrheit zu beschuldigen und sie menschlicher Kleinheit unld Jämmerlichkeit zeihen. Wir sind fest davon überzeugt, daß das Weltjudentum dem Ruf dieses Artikels gemäß tatsächlich demnächst alles tun wird, um Frankfurter seiner gerechten Strafe zu entziehen; aber wir sind ebenso überzeugt, daß dieses Weltjudentum, das von neuem den Kampf mit dem national
sozialistischen Deutschland wünscht, an diesem Kampf keine Freude erleben wird. „Die deutsche Antwort auf den jüdischen Mord in Davor steht noch aus", schreibt der „Völkische Beobachter", und wir können ihm nur hundertprozentig beipflichten, wenn er des weiteren sagt: „Weder David Frankfurter noch seine Hintermänner haben die ihnen übertragene Aufgabe zum Nutzen des Weltjudentums durchgesühr t."
Professor 6rimm ;um Urteil in lliur
Essen, 14. Dezember.
Zu dem Urteil des Kantonsgerichts in Chur gegen den Juden David Frankfurter nimmt Pros. Grimm wie folgt Stellung: „Dieses Urteil ist sür jeden, der an der Verhandlung teilnahm und Zeuge der Versuche wurde, das Gericht und die Schweizer Öffentlichkeit mit den schmutzigsten Mitteln einer rücksichtslosen Propaganda für den Mörder Frankfurter einzunehmen, ein Beweis für die objektive Einstellung des Gerichts, wenn auch das Rechtsempfinden des deutschen Volkes für eine solche Tat die Höchststrafe mit Recht erwarten durfte. Das Gericht, dessen Vorsitzender die Verhandlungen mit Ruhe und Sachlichkeit zu führen bestrebt war, hat sich durch die unverantwortliche politische Stimmungsmache. die die Verteidigung in den Prozeß hineintrug, nicht beeinflussen lassen. Es ist der sachlichen Linie gefolgt, die der Amtskläger in anerkennenswerter Weise in diesem Prozeß innegehalten hat und die der schweizerischen Rechtspflege zur Ehre gereicht. So hat dieses Urteil eine Klärung und Luftreinigung gebracht, von der zu hoffen ist, daß sie sich a u f d i e d e u t s ch - schweizerischen Beziehungen günstig auswirken wird. Die Frage der Hintermänner war nicht unmittelbar Gegenstand des Prozesses, in dem allein über die Schuld Frankfurters zu entscheiden war. Immerhin hat der Prozeß auch in dieser Richtung beachtliche Anhaltspunkte ergeben. Es wäre wünschenswert, wenn die Frage nach den Hintermännern jetzt, wo der Prozeß Frankfurter abgeschlossen ist, einer neuen Prüfung unterzogen werden würde.
Ein positives Ergebnis hat der Prozeß unter allen Umständen gezeitigt: Die erneute Fest
stellung der absoluten Legalität der Tätigkeit der Auslandsorganisation der NSDAP. und der makellosen Persönlichkeit Wilhelm Gustloffs, der als Vorbild der Pflichttreue und Hingebung fiel. getreu seiner Parole: „Die Fahne muß und wird stehen, wenn der Mann auch fällt."
M Wen feiern den Vaooser Meuchelmord
eoldsleln: „Verbeugt euch vor Vavid frankfurter, dem großen Sokn unseres Volkes!"
1ii> Prag, 14. Dezember.
A. In der in Prag erscheinenden jüdischen Zeit- Mschrist „Medina Iwrit« (.,Judenstaat«) verherrlicht ein gewisser Dr. I. Eoldstein aus Wien 2 Unter dem Titel „Verbeugt euch vor David Frank- stirter!« in der schamlosesten Weise den Meuchel- Mörder Frankfurter, indem er versucht, den ver- kommenen jüdischen Verbrecher als „Märtyrer« ^ hinzustellen.
Mi Es heißt da u. a.: „Es wäre Pflicht aller A Aufrechten gewesen — und allen voran die F Pflicht der Juden — die Anklage gegen Frank- s furter zu einer Anklage gegen das Ziel seines »V Revolverlaufs zu machen. Denn nicht der Mörder, sondern der Ermordete ist hier schuldig. Wer in David Frankfurter einen Mörder sieht, hat über sich selbst das Urteil menschlicher Kleinheit und Jämmerlichkeit gesprochen. David Frankfurter ist ein Held. ein glühender Kämpfer für Menschenwürde und gegen Barbarei, ein stolzer Sohn seines Volkes — und eine Hand des Schicksals. In Frankfurter ist heute Menschenwürde und Freiheit, jüdische Ehre und Kamps gegen Barbarei verkörpert, und eine Verurteilung Frankfurters bedeutet Justizmord am Recht und an der Wahrheit, bedeutet Sieg des Nazismus'. Vor der Welt mutz der Fall Frankfurter als das dastehen, was er ist: Nicht um Weltanschauungen und die Austragung einer politischen Leidenschaft ging es und geht es. Wir i§ werden nie zulassen, daß Frankfurter von einer gewissen Seite requiriert und zum Symbol des D>, Kampfes gegen irgendeinen Nationalismus oder irgendein Staatssystem oder Staatsregime gemacht E wird.
- Der Jude Frankfurter hat geschossen: Er ist f« unser David Frankfurter. Das Ziel seiner Kugel war das Herz, das Judenhaß gesät, das Hirn, das ^ Pogrom und unsägliche Peinigung der Juden «>' ausgedacht hat. Er ist unser David Frankfurter, r; Nicht nur, daß wir uns seiner nicht schämen: Wir ^ find stolz auf ihn. Wenn unsere Studenten wieder zu nationalem Kamps erwacht und unsere künftigen Legionäre groß sein werden, wird vor ihnen der Name David Frankfurters in >. nem Atemzüge mit den Helden des nationalen Frei- heitskampses genannt werden. Es geht ein Ruf
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I an die gesamte jüdische und nichtjüdische Welt, die noch Sinn hat für Ehre und Menschlichkeit: Rettet Frankfurter, kämpft für seine Freiheit!
I Morgen wird David Frankfurter Legende sein. Heute aber verbeugt euch vor dem stillen» schlichten, großen, mutigen Sohn unseres Volkes!«
Vie unsichtbare ftanb
Es ist noch viel zuwenig dem Umstand Rechnung getragen worden, daß Dr. Curti sein Material ständig von einem jüdischen Rechtsanwalt und Mitarbeiter, der neben ihm saß, einem Dr. Wyler, zugereicht erhielt. Dieser Dr. Wyler beeinflußte auch in den Pausen den Angeklagten und war auch hinter den Kulissen sehr tätig. Wie dem „Völkischen Beobachter" jetzt bekannt wird, hat er am 10. Februar 1936, also kurz nach der Tat, an David Frankfurter folgenden Brief geschrieben:
„Lieber Herr Frankfurter! Sie haben mich seit einiger Zeit nicht mehr gesehen, aber in Ihrer heutigen Lage müssen Sie mir so viel Vertrauen entgegenbringen, daß Sie mir in diesem Moment es überlassen, den für Sie am besten geeigneten Verteidiger zu empfehlen. Ich kenne die
Sowjet-Velegierle ermordet
Moskau, 14. Dezember.
Nach Meldungen der Sowjetpresse ist die Delegierte des Kujbyschew-Gebietes (früher Samara an der Wolga) bei ihrer Rückkehr vom Moskauer Rätekongreß in ihrer Heimatstadt Melekeß ermordet worden. Die Delegierte, Prob ina, wurde von drei unbekannten Männern auf der Straße überfallen und durch neun Messerstiche getötet. Die Gründe für die Tat konnten bisher noch nicht geklärt werden. In Anbetracht der Bedeutung, die von feiten der bolschewistischen Machthaber diesem Vorfall beigelegt wird, hat der Generalstaatsanwalt der Sowjetunion, Wyschinski, zusammen mit der GPU. die Untersuchung selbst in die Hand genommen. Der Untersuchungsrichter für wichtige Sonderfälle der sowjetrussischen Staatsanwaltschaft, Dolitzki, und der Oberinspektor der Moskauer GPU. sind sofort nach Melekeß entsandt worden.
Verhältnisse in der Schweiz und im Kanton Graubünden und kenne insbesondere alle geeigneten Anwälte, die in Ihrem Fall in Frage kommen. In Zürich haben sich einige Persönlichkeiten zu- sammengetan, um Ihnen die denkbar beste Verteidigung, die Sie sich wünschen können, zu sichern, so daß nicht nur die persönliche, sondern auch die finanzielle Seite der Angelegenheit Sie nicht in der geringsten Weise beschäftigen muß. Als Ihr Verteidiger ist in erster Linie der geeignete Herr Rechtsanwalt Dr. Eugen Curti-Zürich und diejenigen Persönlichkeiten. die sich in dieser Angelegenheit zusammen- getan haben und die vor altem zu den Sachkundigen gehören, haben sich prinzipiell auf Herrn Dr. Curti geeinigt, der auch bereits grundsätzlich seine Zusage erteilt hat. Ich halte nach genauer Ueber- legung dafür, daß alle anderen Anwälte ausscheiden, wenn Herr Dr. Curti tatsächlich die Sache durchführt. Schreiben Sie mir also umgehend, ob Sie mir die Sorge in dieser Sache überlassen, und seien Sie sicher, daß alles in den besten Händen ruht. Mit freundlichem Gruß Ihr sgez.) Dr. Veit Wyler."
Immer mehr verdichten sich die Beweise für das Wirken einer unsichtbaren Hand bei der Ermordung Wilhelm Gustloffs.
liefere Staffelung der Maginot-tinie
Paris, 14. Dezember.
Ueber eine geplante tiefere Staffelung der Maginot-Linie veröffentlicht der „Matin" Einzelheiten, die auf Erklärungen des Vizepräsidenten des Armeeausschusses der französischen Kammer zurückgehen. Danach soll nicht die Absicht bestehen, im Lande eine gleiche Verteidigungsanlage zu errichten, wie sie bei Laurer oder im Bezirk von Longwy angelegt worden ist; auch wird nicht zwischen Sedan und Mont- msdy eine zweite Verteidigungslinie errichtet für die der Plan bereits im Generalstab ausgearbeitet worden ist. Verteidigungsminister Daladier soll vielmehr die Absicht haben, sogenannte Tiefenbefestigungen anzulegen. Die Auffassung des Verteidigungsministers sei, daß keine Artilleriekonzentration jemals ihr Ziel erreichen könne, wenn hie französischen Befestigungsanlagen eine Tiefe von acht bis zehn Kilometer hätten.
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prüsickeot Orak Uellckerkk. (Presse-Illustrationen Hokkwann.)
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6Ium und dsk sui-opäiscks ^i-isdsn
* Bremen, 15. Dezember 1936.
Ereignisse, wie der Prozeß in Chur und die Abdankung König Eduards VIII. haben in den letztvergangenen Tagen die Aufmerksamkeit der Welt von den Kämpfen in Spanien naturgemäß abgelenkt. Und doch bleiben die Vorgänge in Spanien weltgeschichtlich nicht weniger wichtig, wie die von London und Chur. Darum erscheint es uns notwendig, nun auch den Blick verschärft dorthin zu lenken, wo hart und zähe um ein großes Stück europäischen Schicksals gerungen wird.
Immer noch erstrecken sich die Fronten der in Spanien ineinander verbissenen Gegner mitten durch die Hauptstadt und die Roten vermögen, ständig verstärkt von außen, der Kriegskunst General Francos und der Tapferkeit seiner Truppen länger als man glauben konnte, Widerstand zu leisten. Kein Wunder, wenn jene europäischen Mächte, welchen an geordneten Verhältnissen in Spanien wirklich gelegen ist, alle denkbaren Möglichkeiten zur Wiederherstellung des Friedens ins Auge fassen.
Die neuerdings in der deutschen Note für London und Paris ausgesprochene Bereitschaftserklärung Deutschlands, brauchbare und konkrete Vermittlungsvorschläge für Spanien zu prüfen, zeigt, wie sehr auch Deutschland daran gelegen ist, den spanischen Krieg auf seinen Herd zu beschränken, wenngleich es nur mit Skepsis den Vorschlag eines Waffenstillstandes beurteilen kann. Es liegen ja leider die Dinge auch nicht so, daß man ohne weiteres an den Erfolg neuer Vermittlungsvorschläge glauben könnte. Denn es hilft nichts, wenn sich Rußland und Frankreich nur für neutral erklären.
in Wahrheit aber nicht neutral sind und leider auch gar nicht sein wollen.
Es verdüstert sich immer mehr der politische Horizont Europas, und immer mehr brauen sich schwere Gewitterwolken zusammen, weil außer den Leuten im Kreml, die nun einmal fest entschlossen sind, von Spanien aus die Welt in Brand zu setzen, leider auch Männer in Paris — das offizielle Frankreich des Herrn Blum — nicht davon ablassen wollen, dem Bolschewismus in Spanien zum Siege zu verhelfen.
Was nützen alle Verhandlungen, alle Be- ratunben, alle Tagungen des sogenannten Nichteinmischungsausschusses, wenn diejenigen, die in diesem Ausschuß tonangebend sein wollen, in unehrlicher Gesinnung anders reden als sie handeln. Der zu Beginn der außerordentlichen Tagung des Völkerbundsrats von dem italienischen Blatte „Messaq- gero" veröffentlichte und vollinhaltlich von dem französischen Blatt „Action Francaise" bestätigte Brief des spanischen Marxistenvertreters de los Rios an den spanischen Ministerpräsidenten Girat über Veryandlungen mit dem französischen Ministerpräsidenten Blum und 4 Männern aus seiner nächsten Umgebung bedeutet eine Katastrophe für die französische Diplomatie.
Aus diesem Brief ist allzu deutlich sichtbar, welch unlauteres politisches Spiel bei der spanischen Frage in Paris von aller Anfang an getrieben wurde, und es begräbt der Inhalt dieses Briefes alle Hoffnungen derjenigen, die bisher immer noch daran glaubten, daß man sich an der Seine gerne einer neutralen Haltung befleißigen möchte. Nach Kenntnis dieses Briefes bleibt nichts mehr übrig von der so oft gehörten Entschuldigung,
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