Ausgabe 
(7.10.1937) Nr. 275
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Nachrichtenblatt der Deutschen flrbeitsstont vremen

flmtsblatt des Senats der Freien Hansestadt vremen

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Das amtliche Verkündungsblatt des IZeichsstatchaiters in Oldenburg und Vremen

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Nr. / 7. Jahrgang

Vonnerstag, 7. Hkwber 1SZ7

kinzelpreis 15 Npf.

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" Die Japaner haben erneut Tschapei und mili­tärische Stützpunkte bei Nanking bombardiert.

Konrad Henlein sprach in Prehburg zum 10- jährigen Bestehen der Karpathendentschen Partei.

Die deutschen Flugzeuge auf der II. Inter­nationalen Luftfahrtausstellung in Mailand finden starke Beachtung.

Der Führer und die gesamte Reichsregierung erlassen zum WHW. 1S37/38 einen Aufruf an das deutsche Volk.

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Die Reichsregierung hat für das kommende Jahr eine Volkszählung angeordnet.

In Ostpreußen werden über 68 000 Hektar Naturschutzreseroate geschaffen.

Für die Instandsetzung des Bremer Rolands werden voraussichtlich 1080 RM. in den Haushalt eingesetzt.

, Mit einer Kunjtslugveranstaltung erfreute die Schule der DAF. Hunderte von Bolks- : genossen.

weist Ueber die Verhaftung des Cuxhavener

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NLNgestattung deutscher Stödte

Anwendung auf Berlin, München, Nürnberg und Hamburg

Berlin, 7. Oktober.

Im Reichsgesetzblatt wird das Ersetz über die Neugestaltung deutscher Städte vom 1. Oktober 1927 veröffentlicht. Damit sind auch die gesetz­lichen Grundlagen geschaffen für die Ausführung der vom Führer und Reichskanzler wiederholt kundgegebenen Absicht, einige große Städte des Reiches baulich neu gestalten zu lassen. An der Spitze wird die großzügige Ausgestaltung der Reichshauptstadt stehen: zu diesem Zweck ist be­reits durch den Erlaß des Führers und Reichs­kanzlers wom 30. Januar 1937 ein Eeneralbau- inspektor (Professor Speers eingesetzt worden. Es soll weiter der Ausbau der Hauptstadt der Bewegung, der Stadt der Reichsparteitage und der Stadt Hamburg folgen. Für die Durchfüh­rung so großer städtebaulicher Maßnahmen, wie es die geplanten sind, reichen die bestehenden Baugesetze nicht aus. Es war notwendig, um eine einheitliche und geschlossene Durchführung der Maßnahmen sicherzustellen, neue gesetzliche Handhaben zu schaffen. Das Gesetz findet nur für die großen städtebaulichen Maßnahmen An­wendung. die der Führer und Reichskanzler an­ordnet. In dem nach den Vorschriften des Ge­setzes näher zu bezeichnenden Bereich der städte­baulichen Maßnahmen sind für die Beschränkun­gen des Grundeigentums die Vorschriften des Gesetzes maßgebend: darüber hinaus bleiben

aber die bestehenden Gesetze in Geltung, soweit sie mit dem neuen Gesetz nicht im Widerspruch stehen. '

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15 -Ztchrfeier in tobmg

Wiederkehr des „Deutschen Tages 1922" (Eigener Orsktberiebt äsr „Lrsmsr Leitung") Berlin, 7. Oktober.

Am kommenden 18. Oktober jährt sich zum 18. Male der „Deutsche Tag von Coburg 1922", dessen außerordentliche Bedeutung für die Ge­schichte der Partei und gerade der SA. der Führer in seinem Werk „Mein Kampf" unter dem Kapitel „Der Zug nach Coburg" gewürdigt hat. Dieser 18. Oktober 1922 brachte den ersten größeren und siegreichen Aufmarsch der jungen Sturmabteilungen außerhalb Münchens; er wird lur die NSDÄP. und für Coburg ein Ehrentag bleiben und in diesem Jahr aus Anlaß seiner Wiederkehr im Rahmen eines Eautreffens der Alten Garde der Bayrischen Ostmark und- eines Kreistressens des Kreises Coburg der NSDAP. gefeiert werden. Für den Verlauf der Feier ist eine Kundgebung auf dem historischen Marktplatz mit einer Ansprache des Gauleiters Wächtler vorgesehen. Im Anschluß daran findet ein Marsch durchwalke jene Straßen statt, die der Führer an der spitze seiner jungen SA. vor 15 Jahren be­rührt hat. Den Abschluß der Feier bilden eine Festoorstellung des Landestheaters und ein Ka- mcradschaftsabend.

Der Festtag in Loburg am Freitag, dem 15. Ok­tober, soll gleichzeitig eine Wiedersehensfeier für alle ehemaligen'Teilnehmer des „Zuges nach Lo- burg" sein. Es werden daher die Träger des Co- burger Ehrenzeichens im Reist,, die beabsichtigen, an der 15-Jahrfeier in Coburg teilzunehmen und die an diesem Tag ebenfalls wie die Alte Garde der Bayrischen Ostmark Gäste der Stadt Coburg sind. gebeten, sich an die Kreisleitung Coburg d'r NSDAP. (Telefon 3261) zu wenden, die wei­tere Auskunft erteilt.

2or kommende Neirhsbauerntag

Berlin, 7. Oktober.

Wie dem Zeitungsdienst des Reichsnährstandes von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, findet der s diesjährige Reichsbauerntag in der Zeit vom 28. bis 28. November in der Reichsbauernstadt Goslar statt.

fln das deutsche Volk!

Im Jahre 1SZZ wandte sich die Negierung des neuen Veutschlands angesichts eines Heeres von weit über 6 Millionen flrbeitslofen zum erstenmal an die Nation, um den Llpsern des überwundenen Sgstems über die Ärgste Not des Winters Hin­wegzuhelfen. das deutsche Volk legte damals den vrundstein zum Winterhilfswerk, dem größten sozialen Werk aller Zeiten.

Sie Gesamtleistung der Minterlzilsswerke seit 1SZZ/Z4 betrügt

14 S 07 K 0 SZ 4 nm.

Vie winterschlachten der vergangenen Jahre sind Nuhmesblütter unserer Volks­gemeinschaft, ein unwiderlegliches Zeugnis für den krsolg nationalsozialistischer krziekungsarbeit.

Zm Winter 1SZ7/ZS gilt es, die bisherigen kegebnisse noch zu steigern, deutsches Volk hilf mit!

verlin, den 5. Vktober 1SZ7

Ver sichrer und Neichskanzler und die gesamte Neichsregierung

Volks-, verufs- und vettlebsMIung ls;s

Vornahme von Probeerhebungen in flussicht genommen — rag der Fühlung noch nicht festgesetzt

Berlin, 7. Oktober

Die Reichsregierung hat am 4. Oktober 1937 ein Gesetz über die Durchführung einer Volks-, Berufs- und Betriebszäh-lung beschlossen, das im Reichsgesetzblatt vom 6. Oktober 1937 (RGB!, i Seite 1053) veröffentlicht wird.

Durch das Gesetz wird für das Jahr 1938 die Durchführung einer allgemeinen Volks-, Verufs-, gewerblichen und landwirtschaftlichen Betriebs- zählung und damit eine umfassende Bestandsauf­nahme von Volk und Wirtschaft angeordnet. Die letzte derartige Zählung hat im Jahre 1933 — für das Saarland im Jahre 1935 — stattgefun­den. Da die Ergebnisse dieser Zählung naturge­mäß vielfach überholt sind, ist die Vornahme einer neuen großen Erhebung im nächsten Jahre erforderlich. Der Tag der Zählung wird noch vom Reichswirtschaftsminlster bestimmt werden. Zur Vereinfachung des Zählungswerles ist vorge­sehen, die Vodenbenutzungserhebnng des Jahres 1938 mit der Zählung der landwirtschaftlichen Betriebe zu verbinden. Um einen möglichst

großen Nutzeffekt aus der Zählung zu gewinnen, ist Vornahme von Probe-, Vor- und Nach- «rhe-bungen in Aussicht genommen.

Die Durchführung der Zahlungen, deren Ur- material grundsätzlich durch das Statistisch« Reichsamt bearbeitet wird, ist Aufgabe der Ge­meinden; die Deutsche Eemeindeordnnng enthält die näheren Bestimmungen über die Bestellung zu ehrenamtlicher Tätigkeit (Zähleramt). Die Zahlungen erfolgen mittels Fragebogen, in denen nach Personen- und Familienstand, Reli­gion, . Staatsangehörigkeit, Volkszugehörigkeit, Llutmäßiger Abstammung, Muttersprache, Grund­stücks-, Wohnnngs- Verufs- und Betriebsverhält­nissen gefragt werden darf. Eindringen in die Vermögens- und Einkommensverhältnisse ist aus­geschlossen. Der genaue Umfang der Erhebungen wird im Einvernehmen mit den beteiligten ober­sten Reichsbehörden durch den Reichswirtschafts- minister festgesetzt, der auch die Bestimmungen zur Durchführung des Gesetzes erläßt.

Wegen der Bedeutung der Zahlungen und ihrer Ergebnisse für die Erkenntnis der Valks-

nnd Wirtschaftsstruktur kann auf Antrag mit Ge­fängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen bestraft werden, wer eine Frage, zu deren Beantwortung er auf Grund des Gesetzes und der zu seiner Durchfüh­rung erlassenen Bestimmungen verpflichtet ist, wissentlich wahrheitswidrig beantwortet oder sich weigert, eine solche Frage zu beantworten.

4Z0 deutsche flrbeiter fahren nach Italien

Berlin, 7. Oktober.

Am 8. Oktober werden 156 deutsche Arbeiter in einem Sonderzug der NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude" zu einem achttägigen Aufenthalt nach Italien fahren, um damit den kürzlich er­folgten Besuch des italienischen Dopolavoro in Deutschland zu erwidern. Die Fahrt geht zuerst nach Rom, wo die Urlauber drei Tage bleiben und sich die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt des Imperiums und ihrer Umgebung ansehen werden. Am 12. Oktober erfolgt die Weiterfahrt nach Florenz.

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Vie Juden in Polen

Eine Nation wehrt sich gegen Bevormundung und Ausbeutung

k. blü. Die polnische voLsberrnchte Fugend verzeichnet in ihrem Abwehrkampf gegen das machtgierige zersetzende Judentum einen bedeutsamen Erfolg: Die Rektoren sämt­licher Warschauer Hochschulen haben, wie wir bereits kurz berichteten, den jüdischen Studenten entsprechend dem Verlangen der polnischen Hochschüler gesonderte Hör- und Uebungssäle zugewiesen. Mit dieser Anord­nung wird der grenzenlosen An­maßung der jüdischen Studen­ten , die in Warschau und in Krakau zu zahlreichen schweren Zwischensällen geführt hatte, ein Riegel vorgeschoben, wenn auch die räumliche Trennung der beiden Studen-- tengruppen noch keine ziffernmäßige Einschränkung des Judentums an den pol­nischen Hochschulen darstellt. Vergegenwär­tigt man sich, daß rund 11 Prozent der pol­nischen Gesamtbevölkerung Juden sind, ihr Anteil an der Studentenschaft aber 30 Pro­zent, in der medizinischen Fakultät sogar 80 Prozent beträgt, so leuchtet es ein, daß die polnischen Hochschüler auf dem Wege zur Säuberung des kulturellen und wirtschaft­lichen Lebens ihrer Nation von landfremden Elementen nach dem ersten Siege nur noch um so zielsicherer vorwärtsschreiten werden.

Der Grad der Vorher >. s ch,a ft des Judentums in Polen isch- vor allem auf wirtschaftlichem Gebiet, in der Tat er­schreckend. Nach einwandfreien statistischen Angaben befindet sich der polnische H ä n.d e l zu 62,6 vom Hundert in jüdischem Besitz; die Industrie arbeitet fast zur Hälfte unter jüdischer Leitung und mit jüdischem Kapital. Seit langem bäumt sich die Landbevölke­rung unseres östlichen Nachbarstaates da­gegen auf, daß überzählige polnische Bauern­söhne brotlos bleiben müssen, weil Hand­werk und Kleinhandel in den Städten vor­wiegend von Juden betrieben werden. Sodann wird es in Polen immer mehr als katastrophal empfunden, daß die Ostjuden die Börse innerhalb ihres Machtbereichs völlig beherrschen. Der kapitalhungrige polnische Staat ist, was die „Enkel der Propheten" ge­schickt auszunutzen wissen, zu einem nicht ge- ringenTeil auf das Kapital jüdischer Geldgeber des Inlandes angewiesen; auch bei der Aus­nahme von Ausländsanleihen ist er bekannt­lich jüdischen Finanzgewaltigen mehr oder weniger ausgeliefert. Und die polnische Presse? Die Blätter der Linken sind zwar vor einiger Zeit von jüdischem Einfluß be­freit worden, doch ist bei den übrigen Zei­tungen, hauptsächlich bei denen mit hoher Auslageziffer, hinsichtlich ihrer Verjuüung eine Wandlung bisher nicht eingetreten. In ursächlichem Zusammenhang hiermit steht die einseitige Frontstellung zahlreicher pol­nischer Blätter gegen das nationalsozia­listische Deutschland, bei gleichzeitiger neu­traler Haltung gegenüber Sowjetrußland, obschon die im Rätestaat lebende polnische Minderheit von den bolschewistischen Macht­habern unbarmherzig entrechtet und miß­handelt wird! Das Ziel der „pol­nischen" Juden ist die Bolschewi- sierung ihres Wirtsvolkes. Es ist kein Zufall, daß bei Kommunisten-Razzren in Warschau sich stets fast sämtliche Verhaf­teten als Hebräer entpuppen und daß in Po­len jederdritte des Staat verratesangelftagte Verbrecher Angehöriger der jüdischen Rasse ftt.

Wen kann es überraschen, daß unter der wachsenden Erkenntnis dieser ernsten Tat­sachen der Abwehrwille der nationalpol­nischen Kräfte gegen die Blutegel an ihrem Volkskorper mehr und mehr wächst und zur Tat schreitet? Nicht nur in der Jugend, auch in zahlreichen Bepufsverbänüen protestiert das Volksgewissen gegen die jüdischen Aus­beuter und ihre heimtückischen Methoden. Der Verband der polnischen Kaufleute und der Chemikerverband haben erst kürzlich ihren Satzungen den Arier-Paragraphen hinzugefügt, wobei auch den getauften Juden eine scharfe Absage erteilt wurde. Auf einer Versammlung des Aerzteverban- des im Kreise Lodz stellten die polnischen Aerzte den Antrag auf Auflösung der Orga­nisation, weil kein Zusammenarbeiten mit den jüdischen Aerzten mehr möglich sei. Da der Antrag nicht durchkam, traten die pol­nischen Aerzte geschlossen aus dem Verband aus! Das war deutlich genug. Was den in breiten Käuferschichten organisierten Boy- jüdischer Geschäfte betrifft, so stellte sich dieser Tage ein von frechen mosai­schen Hetzern angerufenes polnisches Gerickt unter Freisprechung mehrerer Angeklagter auf den richtigen Standpunkt, daß jene Boykottbewegung nicht strafbar sei.

Besonders aufschlußreich ist übrigens die Rolle, die das Judentum-1920 während, des.