Nachrichtenblatt der VeuMen flrbeitsstont vremen
der»lattonalsozialisten Vremens
flmtsblatt des Senats der Freien kjanseftadt vremen
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Nr. 2S8 / ?. laNrgang
Das amtliche Verkündungsblatt des Neichsstatchalters in oldenburg und Dremen
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kinzelpreis 15 Npf.
Preissenkungen M kntlastung des prbeiters
Unser lagvSLpivgel
Die sndetendentsche Partei erhob im Präger Parlament wegen des Teplitzer Polizei- Skandals schärfen Protest.
Der Nichteinmischungsausschug nahm trotz Moskaner Störungsversuche den Entschlie- hungsentumrs an.
Die chinesische Front wurde erneut bei Schanghai durchbrochen.
Mussolini »ahm die Einweihung Aprilias vor.
Aus dem Gebiet der Markenartikel wurden bedeutsame Preissenkungen vorgenommen. Gauleiter Carl Rover sprach aus der Arbeitstagung der Nordischen Gesellschaft in Bremen. Gruppenführer Jiirgensen, General v. Schauroth und Kreisleiter Blanke besichtigten die NSKK.-Motorsportschule Hülsen.
In Vegesack wird heute die große NSV.- Schau des Gaues Weser-Ems eröffnet. Flugkapitän Hanna Reitsch wurde das Mili- tär-Flugzeugsührerabzeichen verliehen.
Aus der Rekordwoche der deutsche» Rennfahrer sielen insgesamt 42 Rekorde.
Kailiolischer Jungmänner-Verband aufgelöst
Oldenburg, 30. Oktober
Aus Grund der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat wurde -er Katholische Jungmänner-Verband der Diözese Münster einschließlich seiner Unter- und Neben- , gliederuugen mit sofortiger Wirkung ausgelöst. Das Vermögen wurde beschlagnahmt und sichergestellt.
Jede Tätigkeit, die den Versuch der Fortführung der im Katholischen Jungmänner-Verband der Diözese Münster zusammengeschlossenen Vereine oder den Versuch einer Neugründung mit gleichen oder ähnlichen Zielen darstellt, wurde untersagt. Die dem Katholischen Jungmänner-Verband der Diözese Münster angehörenden Jungmäwner- Vereine mit ihren Gliederungen, insbesondere die Jungscharen, Sturmscharen und die Pfadfindergesellschaften St. Georg hatten bis in die letzte Zeit unter Duldung ihrer geistlichen und weltlichen Leiter Fahrten und Wanderungen, bei denen zum Teil auch einheitlich« Kleidung getragen wurde, veranstaltet, Sport und sportliche Spiele jeder Art getrieben, ihre Heimabende und sonstigen Zusammenkünfte in überwiegend weltlichem Sinne aufgezogen und ausgestaltet und damit fortgesetzt gegen die Verordnung über die Betätigung der konfessionellen Jugendverbände verstoßen.
Stiftung einer stl.-steim-plakelte
Berlin, 30. Oktober.
Der Jugendführer des Deutschen Reiches hat eine HJ.-Heimplakette gestiftet, die denjenigen Persönlichkeiten der Partei und des Staates.verliehen weiden soll, die sich um die Heimbeschaffungsaktion der H2. verdient gemacht und die das Heimbauprogramm der Reichsjugend- führung besonders tatkräftig unterstützt haben. Die HJ.-Heimplakette zeigt auf der Vorderseite das Symbol, das würdigen HJ.-Heimen verliehen wird, auf der Rückseite die Widmung: Für die Förderung der Heiinbsschaffung der Hitler- Jugend.
Sechs Motorgruppen des NSKK.
Berlin, 30. Oktober.
Der Führer des Nationalsozialistischen Kraft- fahrkorps, Korpssührer Hühnlein, hat mit Wirkung vom 1. November 1937 nachstehende NSKK.- Motorbrigaden zu Motoraruppen erhoben: Mo- torbrigave Berlin. Motorbrigade Franken,. Mo- torbriqade Pommern unter gleichzeitiger llmbe- ncnnung in Motorbrigade Ostsee, Motorbrigade Niedersachsen, Motorbrigade Sudwest, Motorbrigade Hochland.
ster;og von windsor spendet sür dos W1W.
Berlin. 30. Oktober
Oer Herzog von Windsor hat unter gleichzeiti- c Ueberweisung einer namhaften Geldspende das Winterhilsswerk dem Reichsleiter Dr. Ley n Paris aus einen Brief übersandt, m dem er c die Aufnahme in Deutschland dankt. „Wir d sehr beeindruckt", so heißt „es weiter „von n was für die schaffende Bevölkerung Deutsches getan wird. Ich füge eine Spende bei die Sie bitte der bewundernswerten Organisation ; Winterhilfswerkes zukommen zu lassen.
Italienische kolonialpolitiker in Hamburg
Hamburg, 30. Oktober.
Der Vizepräsident des Faschistischen Kolonial- istituts, Luigi Silva, traf gestern mitselnei egleitung in Hamburg ein. Auf ^'".lo^ng des srika-Vereins Hamburg/B rem en " Geinem- mft mit der .Verbindungsstelle Samburg des olonialpolitischen Amtes fand in der Industrie
id Handelskammer eine Zusammenkunft statt.
ie italienischen Gäste gaben einen umfassenden iublick in die wirtschaftliche Lage der alten und wen italienischen Kolonien und Uegen sich an- jließend über die Organisation des deutschen ußenhandels in Afrika unterrichten.
krlellßteniW sür Sie deutsche Hausfrau
lölirttä, 100 MMionm NM kaufkrastersparnis
Berlin, 30. Oktober.
Aus dem Gebiet der Markenartikel wird eine Reihe von Preissenkungen vorgenommen, die in Zusammenarbeit und im vollen Einvernehmen zwischen dem Neichskommissar sür die Preisbildung und den einzelnen Wirtschastsgruppen zustande gekommen sind.
So werden im Bereich der Wirtschaftsgruppe Elektro-Jndustrie eine Reihe von Fabrikaten im Durchschnitt um S bis 10 Prozent gesenkt. Der Groß- und Einzelhandel ist an diesen Preissenkungen mit je ö bis 10 Prozent seiner Handelsspannen sowie mit einem Abbau bestimmter Rabatte beteiligt. Bei den chemischen Markenartikeln, wie Seifen- und Waschpulvern, Körperpflegemitteln. Feinseifen, photographischen Artikeln, pharmazeutischen Präparaten usw., werden Preissenkungen freiwillig vorgenommen, die von der Wirtschaftsgruppe Chemie, gemessen am Kleinverkaufspreis, im Durchschnitt auf 8 bis 10 Prozent geschätzt und so schnell wie möglich. spätestens aber bis zum 18. November 1937 in Kraft treten sollen. An der Senkung haben sich die erzeugende Industrie und der Groß- und Einzelhandel entsprechend beteiligt. Ferner wer
den auf dem Gebiet der Papier- und Büroartikel, I bei den Metall- und Eisenwaren und in der j Spinnstoffwirtschaft einzelne Preissenkungen von teilweise bedeutender Höhe vorgenommen. Auch hier haben Industrie und Handel gemeinsam zu dem vorliegenden Erfolge beigetragen.
Auf dem Gebiet der Ernährungswirtschaft hatte der Uebergang von loser zu verpackter Ware Preiserhöhungen zur Folge. Hier sind Maßnahmen vorgesehen, das Verhältnis von loser zu verpackter Ware auf den Stand der Jahre 1934/38 und 1938/38 zurückzuführen. Einige bedeutende Firmen der Nahrungsmittelindustrie haben außerdem Preissenkungen ihrer Erzeugnisse angeboten, die zur Zeit noch überprüft werden. Im Bereich der Kraftstoff-Industrie' treten Preissenkungen für die Markenautoöle und -fette, so- - wie für eine Reihe von Spezialschmiermitteln mit Wirkung für den Verbraucher zum 18.. Nov. 1937 in Kraft. Bei den Markenautoölen und -fetten wird der Kleinverkaufspreis um 6 bis 12 Prozent, bei den Spezialschmiermitteln bis 29 Prozent gesenkt. An der Preissenkung sind sowohl die Industrie als auch der Groß- und Einzelhandel beteiligt.
Zu der namhaften Senkung der Markenartikelpreise ist erläuternd zu bemerken, daß das Gebiet der Markenartikel deshalb im Vordergründe steht, weil einerseits die Markenartikel eine beherrschende Stellung im Verbrauch einnehmen, und andererseits der Reichskommissar für die Preisbildung sich als Anwalt des Verbrauchers und
besonders des wirtschaftlich schwachen kleinen Mannes betrachtet. Die Maßnahme, die wie alle Maßnahmen des Reichskommissars sür die Preisbildung die Bildung volkswirtschaftlich gerechtfertigter Preise zum Ziele hat, ist also ausgesprochen aus die Entlastung und Entspannung der wirtschaftlichen Lage des breiten Volkes abgestellt. Durch die Preissenkung, die auf dem Gebiete des täglichen Bedarfs große Erleichterungen für die Haussrau bringen wird, dürste eine jährliche Kauskrastersparnis von etwa 10V Millionen RM erzielt werden.
Die jetzt vom Reichskommissar für die Preisbildung durchgeführte Preissenkung für Markenartikel ist als ein Markstein in der weiteren Entwicklung der Preise in Deutschland zu betrachten. Der Reichskommissar ist nicht willkürlich vorgegangen, sondern hat die beteiligten Wirtschaftsgruppen zuvor um entsprechende. Ratschläge gebeten. Es verdient anerkannt zu werden, daß die Beteiligten hierbei guten Willen an den Tag gelegt und sich .den Notwendigkeiten einer Preispolitik nicht verschlossen haben. Diese Preissenkung beweist erneut, daß der Reichskommissar gewillt ist, kompromißlos seinen Weg zu gehen, immer mit der Zielsetzung, die volkswirtschaftlich gerechtfertigten Preise zu finden.
Mussolini ehrt Sie Spanien-Heiven
ergreifende lotenfeier am stltar des Vaterlandes — Vie kinweiliung flprilias
(Ligs-nsr Vrsbtbsviobt äsr „Lvomsr 2situug")
Rom, 30. Oktober.
Im Mittel^.», gewaltigen Kundgebungen des faschistischen Italiens aus Anlaß des 15. Jahrestages der faschistischen Revolution stand eine ergreifende Totenfeier am Altar des Vaterlandes in Rom sür die in Spanien gefallenen italienischen Legionäre.
Ueber ihnen ragten riesige Transparente, die an den Heldenkampf italienischer Legionäre in Spanien erinnerten und verkündeten, daß 783 italienische Freiwillige aus spanischem Boden die Einsatzbereitschaft sür ihre Idee mit dem Tode besiegelten und 2875 verwundet wurden.
Fanfcrrenrufe kündeten die Ankunft.des Duce. Ner durch das Spalier in Spanien verwundeter Legionäre und nationalspanischer Offiziere langsam die Stufen zum Nationaldenkmal hinaufstieg. Ehrfürchtiges Schweigen breitete sich über den weiten Platz, als mit dem Gebet der Miliz die feierliche Helüenehruwg begann. Nachdem der Ducp. begleitet von den Mitgliedern der deutschen Parteiabordnung, einen riesigen Lorbeer- kranz niedergelegt hatte, verlas der Kommandeur
der Miliz, General Russo, die Namen der in Spanien gefallenen Legionäre. Mussolini selbst ehrte ihre Angehörigen, indem er ihnen die von ihm gestifteten Ehrenzeichen an die Brust heftete. Insgesamt wurden sieben goldene, 49 silberne und 29 bronzene Medaillen verliehen. Anschließend mas General Russo mit lauter Stimme den faschistischen Eid vor, den die 20 000 Schwarzhemden mit einem donnernden voi" bestätigten. Gefolgt von der deutschen Parteiabordnung schritt dann der Duce die Front der angetretenen Formationen ab und nahm dann von den Stufen des Nationaldenkmals aus den Vorbeimarsch der faschistischen Miliz ab.
Trotz des. strömenden Regens standen tausend« italienische Bauern an den Landstraßen zum pon- linischen Acker und grüßten den Duce und seine deutschen Gäste aitf ihrer Fahrt nach Aprilia. Diese vierte Stadt des Faschismus, die an diesem Tage feierlich eingeweiht werden sollte, war reich mit italienischen und deutschen Flaggen geschmückt. Auf dem Marktplatz Aprilias ständen die Schwarzhemden und Bauern, größtenteils ehemalige Kriegsteilnehmer, die zu Ehren dieses Tages ihre alten Stahlhelme trugen. Sie bereiteten
Mussolini und dem Stellvertreter des Führers einen überaus herzlichen Empfang. Nach einer Besichtigung der neuen Stadt und der öffentlichen Gebäude vollzog der Bischof die kirchliche Weihe. Ungeheurer Jubel brandete an dem Rathaus empor. als dort Mussolini mit dem Stellvertreter des Führers sichtbar wurde. Generalsekretär Starace begrüßte den Duce, und in seinen Ruf stimmte die vielköpfige Menge mit einem begeisterten „A not" ein.
Die herzliche Verbundenheit des deutschen und des italienischen Volkes und die außerordentliche» Sympathien, denen der Stellvertreter des Führers aus Schritt und Tritt während seines Aufenthalts in Italien begegnete, fanden ihren spontanen Ausdruck in den jubelnden Rusen der Bauern: „Hitler, Hitler". Durch eine Ansprache Mussolinis wurde die eigentliche Einweihung der Stadt vollzogen.
Die eindrucksvolle Feier klang in einem heiteren Volksfest aus, bei dem Mussolini und die Mitglieder der deutschen Parteiabordnung sich unter die pontinischen Bauern mischten und sich an ihrer Festesfreude beteiligten.
(Siehe auch Seite 2)
Die /U>orckn»NA äer mit ibrsr Lsglsitung dslm vuo>> in !m patsrro V-»> lmtz-^ .-4!>.IIcvrtrotvncl»!r Qauteiter ITMIttE
Snnlsitsr IVagner, Loi-^bukier von Lasset, äer Ztellvortretor ckc-.-. l-'-.-ir.-r.«, kvieks>,„aister liirckoll 11.-8. Dr. ürantc Hlu-wlini
Oral Oirwo, Stubsoksk l-ntW. Sanlsttsy Dsrdorvu, äsr I-aoL-s-v.UoMpirsr. äer Ü8v^.k Italiens, Lrvur Lttvl. nnck Srak Oitaäiui. (kr-üoSmanu-
L-ÄM
AceiMcUec
k. älü. Bremen, 30. Oktober.
Wie es nicht anders Nach Mussolinis erwarten war, hat
Kolomalerklarungen ^ bedeutsame Erklärung Mussolinis, das deutsche Volk müsse seinen Platz an der afrikanischen Sonne wiedererhalten, nicht nur im Reich, sondern in der ganzen Welt ein starkes Echo gesunden. Man beginnt überall zu begreifen, daß es sich hier um eine wirtschaftliche und politische Lebensfrage Deutschlands handelt. Was uns heute jedoch besonders beschäftigt, sind die höchst fadenscheinigen Einwände, die bei dieser Gelegenheit in London und Paris wieder einmal gegen die deutsche Kolonialforderung vorgebracht werden. Der Londoner Zeitung „Daily Telegraph" ist durch das offene Eintreten des Duce für unseren Kolonialanspruch das Konzept völlig verdorben worden. Das Blatt meint zunächst zwar ganz richtig, wenn man die Kolonialfrage auf friedlichem Wege bereinigen wolle, so könne das nur durch Verhandlungen zwischen den unmittelbar betroffenen Mächten geschehen; der Leitartikler des Blattes merkt aber offenbar nicht den Widerspruch, der zwischen dieser seiner Feststellung und dem Hinweis besteht, die augenblickliche internationale Lage biete keine Gelegenheit zur Lösung des Problems. Wenn „Daily Telegraph" schließlich eine Erklärung Deutschlands über den Inhalt seiner Forderungen vermißt, so können wir nur verwundert fragen, ob das Blatt von den eindeutigen kolonialpolitischen Proklamationen des Führers und Reichskanzlers sowie anderer amtlicher Stellen wirklich nichts vernommen hat. — In der französischen Hauptstadt macht sich das „Echo de Paris" zum Sprachrohr derjenigen, die mit der Erfüllung des deutschen Kolonial- anspruchs irgendein politisches Geschäft verbinden möchten. Dabei scheut sich das Blatt nicht, historische Tatsachen geradezu auf den Kopf zu stellen, und zwar fordert es von Deutschland ein Versprechen, „die Verträge zu achten und sie nicht mehr einseitig aufzukündigen". Es wird mit dieser Wendung an den Zerfall des Locarnovertrages angespielt und leider unterschlagen, daß dieser Westpakt ausschließlich durch das Militärbündnis Paris-Moskau automatisch aufgekündigt worden ist. Völlig unbelehrbar bleibt die „Epoque", die gegenüber Deutschland noch immer mit der Koloniallüge operieren zu können glaubt. Wirtschaftliche und nationalpolitische Selbstverständlichkeiten geben — das ist die Meinung aller Einsichtigen auch jenseits unserer Grenzen — diese armseligen Geschichtsfälscher schon jetzt der Lächerlichkeit preis. Den Nagel trifft in dieser Beziehung das italienische Blatt „Carriere della Sera" auf den Kopf mit den Worten: „Wie sollte man nicht die kolonialen Notwendigkeiten des neuen Deutschlands anerkennen, da doch die großen sogenannten demokratischen Nationen von den Kolonien leben und atmen!"
Hier irrt tschechoslowakische Mini-
Herr Hodza! sterpräsident Dr. Hodza hat in Rosenberg in der Slowakei dieser Tage im Rahmen der dortigen Erinnerungsfeiern über „Gerechtigkeit und Demokratie" gesprochen. Dabei streifte er auch die Präger Minüerhcilenpolitik gegenüber dem Sudetendeutschtuin und betonte, man könne heute berechtigten Forderungen „von einem Fünftel der Bevölkerung" ohne Schädigung der Position des Mehrheitsvolkes entsprechen. Daß Dr. Hodza von berechtigten Forderungen des Sudeten- deutschtums spricht, ist immerhin erfreulich, wenn er aber den Anteil der Deutschen an der Gesamtbevölkerung seines Landes so wesentlich nach unten abrundet, so möchten wir doch dringend davon abraten, hunderttausend Deutsche auf diese Weise einfach als nicht zu ihrem Volkstum gehörend auszugeben. Sodann weiß Herr Hodza wohl selbst am besten, daß es in seinem Staat ein Mehrheitsvolk nicht gibt, denn weder die Tschechen noch die Slowaken erreichen für sich allein einen ölprozentigen Anteil an der Gesamtbevölkerung. Tschechoslowakei: als Volk aber gibt es nicht; das Pittsburger tsä-echojlowakische Abkommen vom Mai 1018 wurde ausdrücklich zwischen zwei Völkern abgeschlossen. Der Präger Ministerpräsident verkündete weiter, daß man in der Tschechoslowakei Versuche einer Einmischung ablehne. Soweit er hierbei an die ^E^stung des gesamten deutschen Volkes anläßlich der Teplitzer Vorgänge gedacht hat, liegt eine Begriffsoerwechselung vor: Von einer, unstatthaften Einmischung kann man doch wohl nicht reden, wenn die deutsche Nation der systematischen Knechtung ihrer