Ausgabe 
(20.10.1937) Nr. 288
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parteiamtliche Lageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Bremen

der Tlationaisozraiisten Bremens

Amtsblatt des Senals der Zreien kjanseftadk Lremen

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Nr. 2SS / 7. Jahrgang

Mittwoch, 20. Oktober 1SZ7

kinzelprels lS Npk.

Sudetendeutschepgttei verlangtSülinevonPrag

Maßregelung der tschechischen Polizisten gefordert / Segen falsche Berichterstattung und Zensur

Protest an stoüza

Prag, 211. Oktober

Wie die Pressestelle der Sudetendeutschen Partei mitteilt, hat der parlamentarische Club der Ab­geordneten und Senatoren der Sudetendeutschen und der Karpathendeutschen Partei an den Vor­sitzenden der Regierung, Dr. Hodza, ein Schrei-

Unssr VaZssspiegsI

Der Londoner Nichteinmischungsausschug ver­tagte sich erneut ergebnislos.

Der Duce ehrte Reichsführer st Himmler mit der Verleihung eines Ehrendolches.

Rudolf Heg wird auf Einladung Mussolinis demnächst nach Rom fahren.

Die Sudetendeutschen verlangen eine Maß­regelung der am Teplitzer Skandal betei­ligten Polizisten.

Reichsminister Dr. Frick sprach aus dem Ersten Deutschen Veamtentag.

Bruno Dieckelmann eröffnete den Leistungs- «ettkampf der Betriebe für den Gau Weser- Eins.

In Blumenthal-Rönnebeck wurde eine neue Kindertagesstätte der NSV. ihrer Bestim­mung übergeben.

Auf der Mahndorfer Düne wurde» zwei Rcitergriibsr freigelegt.

Die Bremer Straßenbahn stellte vor dem Hauptbahnhof eine neue Lautsprecheranlage auf.

Der Norddeutsche Lloyd kann im ersten Halb­jahr 1837 eine beachtliche Besserung der Ge­schäftslage verzeichnen.

Der Stellvertreter des Reichssportführers kündete einen großzügigen Neubau von Tportübungs-tätten an.

den gerichtet, in. dem er seine Entrüstung wegen d:: Vorfälle in Teplitz-Schönau am Sonntag

zum Ausdruck bringt.

In dem Schreiben heißt es u. a.: Der parla­mentarische Club der Abgeordneten und Sena­toren der Sudetendeutschen Partei und der Kar­pathendeutschen Partei sieht in den aus dem in Abschrift beiliegenden Schreiben an den Herrn Präsidenten des Abgeordnetenhauses ersichtlichen und unwiderlegbaren Tatsachen nicht nur eine schwere Beleidigung von feiten staatlicher Organe gegenüber seinen Mitgliedern, sondern ^ auch eine schwere Schädigung des Prestiges der tschechoslowakischen Nationalversammlung und der i tschechoslowakischen Republik.

Das Prestige des Staates ist auch durch andere k Vorkommnisse bei diesen Vorfällen in Teplitz- Echönau schwerstens mitbetroffen. So wurde ein Zur Sicherstellung vorgeführter Passant sogar in i Anwesenheit des Wachkommandanten, dreier Ab- j geordneter und anderer Personen von mehreren Polizisten mit solcher Eewalt behandelt, daß er vor Schmerz aufschrie. Wir erinnern daran, daß wir wiederholt auf solche Vorkommnisse aufmerk­sam gemacht haben.'

Der parlamentarische Club der Abgeordneten und Senatoren der Sudetendeutschen Partei und der Karpathendeutschen Partei fordert daher

schärfste Maßregelung aller tschechoslowakischen Polizisten einschließlich jener, die allenfalls ver­hindern helfen wollen, die direkt Schuldigen herauszufinden.

Der Club fordert öffentliche Bekanntgabe dieser Maßregelung, weil sich die Vorfälle größtenteils vor aller Öffentlichkeit auf dem Marktplatz eines international bekannten Kurortes abgespielt haben. Der Club fordert weiter, daß von seiten der Regierung alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden, daß sich ein solches Verhalten von staatlichen Organen, auf das wir, ausgehend von Beweismaterial, bereits seit längerer Zeit andauernd aufmerksam gemacht haben, weder gegenüber Mitgliedern der tschechoslowakischen Nationalversammlung noch auch gegenüber irgendwelchen Personen auf tschechoslowakischem Staatsgebiet, sei es öffentlich oder hinter ver­schlossenen Türen, wiederholt.

Der parlamentarische Club der Abgeordneten und Senatoren der Sudetendeutschen Partei und der Karpathendeutschen Partei erhebt gleichzeitig schärfsten Protest gegen die Art der Bericht­erstattung des tschechoslowakischen Preßbüros und seine amtlichen Informationen, sowie gegen das Verhalten der Zensurbehörde einschließlich aller Auftraggeber in bezug auf die Teplitz-Schonauer Voriälle. Der parlamentarische Club der, Ab­geordneten und Senatoren der Sudetendeutschen Partei und der Karpathendeutschen Partei pro­fitiert hiermit auch auf das Misste gegen die Verhinderung der Veröffentlichung des offenen Vriefes des Vorsitzenden der. Sudetendeutschen Panei. Konrad Henlein, an den Herrn Präsi­denten der tschechoslowakischen Republik.

„ Der Club der Abgeordneten und Senatoren der sudetendeutschen Partei imd der Karpathendeut- K» Partei erwartet, daß zur Wahrung der «urdc der tschechoslowakischen Rationaloer,amm- tung sowie seiner Mitglieder und zur Wahrung

des Ansehens des Staates alles Notwendige sofort veranlaßt wird. Da der ganze Vorfall von grund­sätzlicher Bedeutung ist, sich vor aller Oeffentlich- keit am Marktplatz eines Weltkurortes abspielte, und da überdies darüber entstellte Nachrichten ver­breitet wurden, sehen wir uns veranlaßt, den In­halt dieses Schreibens gleichzeitig der Oefsentlich- keit zur Kenntnis zu bringen.

Von Sen rschechen getreten und gewürgt

Prag, 20. Oktober.

Im Hinblick auf die entstellte und. den tasäch- lichen Verlauf der skandalösen Vorgänge in Teplitz-Schönau keineswegs gerecht werdende Be­richte. die von tschechoslowakischer Seite verbreitet worden waren, haben die Abgeordneten Karl Hermann Frank und Kundt dem tchechoslowaki- schen Pressebüro-nachstehende richtigstellende Er­klärungen zugesandt:

Abgeordneter Karl Hermann Frank: „Ich habe mich bei meiner Vorführung auf der Poli­zeiwachstube nicht nur beschwert, daß ich mit Gummiknüppeln geschlagen wurde, ich habe mich

bei meiner Vorführung auf der Polizeiwachstube vielmehr auch darüber beschwert, daß ich trotz meiner Legitimierung als Abgeordneter mit Ee­walt zur Wachstube gebracht und hierbei nicht nur mit Gummiknüppeln geschlagen, sondern auch mit Füßen getreten und geboxt wurde, und wei­ter darüber, daß ich noch auf der Polizeiwachstube von dem Wachmann Nr, 72 gewürgt und ins Ge­sicht geboxt uno vorn Kommandanten der Wachstube hierbei noch auf das heftigste angeschrien wurde." Abgeordneter Kundt: „Es ist unrichtig, daß ich mich bei meiner Verhandlung mit der Polizei darüber beschwert hätte, daß ich ergriffen wurde, als ich den Abgeordneten Karl Hermann Frank verteidigen wollte und daß ich hierbei zwei Stufen hinabrutschte. Richtig ist vielmehr, daß ich mich darüber beschwerte, daß ich von der Polizei mehrere Stufen hinuntergeworfen wurde, als ich der Polizei über die Stufen nachfolgte, um mich auf der Wachstube als Zeuge über die eben stattgefundenen Vorfälle zu melden und Abgeordneten Frank zu verteidigen."

Dazu erklärte Abgeordneter Karl Hermann Frank über die Pressestelle der SDP. noch:

„Die Meldung des tschechoslowakischen Presse­büros entspricht nur teilweise den Tatsachen und bedarf einiger Ergänzungen. Als ich' knapp hinter Konrad Henlein zu seinem Auto ging, wurde ich von einem Polizisten am Arm gepackt. Ich legi­timierte mich sofort als Abgeordneter und gab bekannt, daß ich mit Konrad Henlein in dessen Auto fortfahre. Trotzdem ergriffen mich einige Wachleute, die dann noch Verstärkung bekamen und schleppten mich unter Anwendung von Bra­chialgewalt trotz meiner ständigen Proteste und meiner ständigen Erklärung, von selbst zur Wache zu gehen, über den Mozart-Platz zur Wachstube. Hierbei hielten mich zwei Polizisten an beiden Armen fest, während andere Polizisten mich ver­schiedene Male mit Gummiknüppeln und den Fäusten schlugen, mit Fußtritten und Boxhieben traktierten. Auf der Wachstube sprang der Wach­mann 72 auf mich zu, würgte mich, riß mir Kra­gen und Krawatte herunter und versetzte mir einen Voxhleb ins Gesicht, der nach ärztlicher Feststellung eine Schwellung mit leichtem Blut­erguß zurückließ.

Her Vme ehrt keichsfWer U Himmler

klzrendolch der faschistischen Miliz — Vemeinsamer Kamps dem Volschewismus

Rom, 20. Oktober.

Benito Mussolini hatte Dienstag nachmittag den Reichsführer li und Chef der deutschen Poli­zei, Heinrich Himmler, mit seiner Begleitung zu einer Ehrung , der deutschen Abordnung in das Generalstabsgebäude'der faschistischen Miliz eip- geladen. An dieser Ehrung nahmen neben Tau­senden von italienischen Volksgenossen viele füh­rende Persönlichkeiten des faschistischen Italiens teil, darunter Minister Alfieri, Marschall de Bono, Exzellenz Starace, llnterstaats- sekretär Exzellenz ' Ricci, der Komman­dierende General der faschistischen Miliz Ge­neral Russo, der Chef der italienischen Polizei Exzellenz Bocchini. 2n der Ehrenhalle für die Toten der faschistischen Bewegung, die mit den Feldzeichen und Standarten der Kampfzeit der faschistischen Miliz geschmückt ist und die die Na­men der 3000 für die faschistische Bewegung Ge­fallenen trägt, legte Himmler einen Kranz nieder,

Vor dem Verlassen des Hauses wurde dem Reichsführer ii und seinem Hauptamtschef eine

hohe Ehrung zuteil: der Duce überreichte ihnen den Ehrendolch der faschistischen Miliz.

Nach Beendigung des Rnndganges begab sich der Duce mit dem Reichsführer ii und dessen Beglbitung vor das Eenerälstabsgsbäuds, wo er .mit Reichsfllhrer ii Himmler an seiner Seite den Vorbeimarsch der faschistischen Legionäre ab­nahm-

Auf einem Essen, das der Chef der italienischen Polizei, Exz. Bocchini, aus Anlaß des Tages der italienischen Polizei den in Rom weilenden aus­ländischen Polizeiabordnungen gab, hielten die Chefs der italienischen und der deutschen Polizei bedeutsame Ansprachen. Nach einem Hinweis auf die Bedeutung des Tages der italienischen Poli- zeit kam Bocchini auf die Gefahr des Bol­schewismus zu sprechen, welche alle Länder, die diese Gefahr erkennen und guten Willens seien, zwangs­läufig zu einem Zusammenschluß und enger kame­radschaftlicher Zusammenarbeit geführt habe. Er begrüßte besonders die deutsche Delegation und wies darauf hin, daß die deutsche Polizei anläß­

lich des Besuches Mussolinis vor besonders schwie­rige technische und organisatorische Aufgaben ge­stellt worden fei, die sie meisterhaft gelöst habe.

Im Anschluß hieran ergriff Reichsführer st und Chef der deutschen Polizei Himmler das Wort im Namen sämtlicher fremden Vertreter. Es gäbe. wohl kaum eine Tätigkeit der Welt, welche so zu einer wirklichen Kameradschaft füh­ren könne wie der Dienst der Polizei. Bis zu einem gewissen Grade habe es ja auch schon früher eine Kameradschaft unter den Polizisten gegeben, nämlich bei der Bekämpfung krimineller Verbrechen. Von einer wirklichen Kameradschaft könne man jedoch erst heute sprechen, wo die ge­meinsame bolschewistische Gefahr alle anständigen Menschen zusammenführe. Es gebe aber noch eines, was hervorgehoben werden müsse, daß nämlich die Polizei heute nicht mehr der miß­achtete und gehaßte Büttel sei, sondern wirklich Freund und Helfer aller Anständi­gen, gefürchtet und gehaßt aber von den Ver­brechern.

Musterbetrieb bedingt vetrlebsgemeiMust

Sauobmann ösr Ws. Lruno Mecke?mann eröffnete vor 7600 Selriebsfülzrern und SefoSgschastsmttgSieSsrn den

Leistungsrverrkamp? der Verriebe für den Sau Meser-kms

(Loväsrbsrieük cisr „Lrswsi- 2situvg")

L.-Ik. Delinenhorst. 20. Oktober Dclmenhorst stand gestern im Zeichen der Eröff­nung des Leistungswettiampfes der Betriebe, die im Rahmen eines Betriehsappells der Nord­deutschen Woll- und Kammgarn-Industrie-A-E, in Delinenhorst Gauobmann Pg. Bruno Dieckelmann mit einer - richtungweisenden Rede vornahm. Im großen Sortieröoden der Nordwolle waren etwa 7000 Betriebsführer und Gefolgschaftsmitglieder der am Leistungswett- kampf beteiligten Betriebe versammelt. Kurz nach 17 Uhr trafen der Gauobmann Pg. Bruno Dieckelmann in Begleitung des Kreisleiters Pg. Sturm, von den Tausenden begeistert begrüßt, ein. Unter den Klängen der Marsch­

musik einer Werkscharkapelle marschierten die Fahnen aus dem Kreis Delinenhorst und Olden­burg-Land in den Saal ein.

Kreisobmann Pg. Höpfner eröffnete die Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront und begrüßte mit-herzlichen Worten den Gauoümann Pg. Dieckelmann, Kreisleiter Pg. Sturm sowie die Vertreter der Partei, des Staares und der Wehrmacht. Kreisleiter Pg. Sturm hob die gute Zusammenarbeit der Partei und der Deutschen Arbeitsfront im Kreise Delinenhorst und Oldenburg-Land hervor. Besondere Begrll- ßungsworte fand er für den Gauobmann, dem er dafür dankte, daß er in die Soldaten- und Ar­beiterstadt Delinenhorst gekommen sei, um zu den schaffenden Menschen zu sprechen.

Dann sprach Gauobmann Pg. Bruno D i e ck e l- mann- Er führte u. a. aus: Wenn wir ehrlichen und aufrichtigen Herzens durch Deutschland rei­sen, dann sehen wir etwas, was die meisten von uns vor Jahren noch nicht einmal geahnt haben. Wir sehen etwas Großes und Gewaltiges, daß unsere Herzen höherschlagen müssen. Wir erken­nen, daß. eine ganz neue Zeit hereinbricht.

Auf den Leistungswettkampf der Betriebe ein­gehend, betonte Eauobinann Pg. Dieckelmann, grundlegend sei, um den Betrieb als Muster­betrieb anzusehen, daß in ihm eine wahre Ve- t r i eb s g e m e i n s ch a f t herrsche.

Es sei leicht, wenn ein Betriebssichrer viel Geld zur Versügung habe, ein Kameradschafts­haus zu bauen und andere bauliche Veränderun­gen vorzunehmen. Das alles könne man mit Geld machen. Aber die wahre Kameradschaft vom Betriebsführer zur Gefolgschaft, die müsse im Herzen verankert sein. Der Betriebsführer solle der Vater der Gefolgschaft sein und die Be- triebsgemeinschast müsse Freud und Leid mit­einander teilen. Wenn diese nationalsozialisti­sche Betriebsgemeinschaft in einem Betrieb ver­ankert ist, erst dann können wir ihm die Bezeich­nung nationalsozialistischer Musterbetrieb ver­leihen.

Keiner solle glauben, daß er aus der Reihe springen könne, denn jeder Stand in Deutschland sei aufeinander angewiesen. Deswegen fordere die Deutsche Arbeitsfront die Betriebsgemein- schaft. Die Deutsche Arbeitsfront arbeite' immer am Wohlergehen des deutschen schaffenden Men­schen. Die große soziale Gesetzgebung werde ein Lherk darstellen, wie es kein Land auf der Erde besitze. Eingehend auf den Facharbeiter­mangel, betonte der Redner, daß sich die Sün­den der Systemzeit setzt schwer rächen.

Wenn all die Facharbeiter, die bei den Ar­beitsämtern verlangt werden, vorhanden wären, so dürste es in Deutschland keinen einzigen Ar­beitslosen m-hr geben. Deshalb wurde auch solch großer Wert aus eine ordnungsgemäße und umfassende Durchbildung des Lchrlingsnachwuch- scs gelegt. Sie alle sollen einmal tüchtige und fähige Kopse werden. Wenn wir immer so weiter arbeiten und immer den Willen haben, nur an Deutschland zu denken, dann wird es kein deut­scher Arbeiter bereuen, der treuestc Diener seines Staates zu sein.

Nachdem der Kreisobmann der DAF. Pg. Höofner die Schlußworte gesprochen hatte, wurde die Kundgebung mit den Liedern der Na­tion geschlossen.

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der nationalsozialistischen Vewegung

lr. !AÜ. Am Anfang war die Tat? Hst das erste Glied der Kette alles Werdens, ist der Lebensborn von Kraft und Sinn, wie ihn Faust auf der Suche nach dem schöpferischen Prinzip zu erkennen wähnt, wirklich die Tat? Nein, wir müssen noch tiefer in das Geheimnis organischer Entwicklung ein­dringen: Am Ansang war, — wir sprechen vom Ursprung der nationalsozialistischen Be­wegung — der Entschluß zur Tat. Am Anfang des Dritten Reiches war, aus un­nennbar schwerem Leid geboren, der Ent­schluß des Frontsoldaten Adolf Hitler, Poli­tiker zu werden. Der ersten packenden Rede des Führers vor einer kleinen Gruppe ein­satzbereiter Kampfgefährten in München war in der Seele dieses Frontsoldaten ein Erleb­nis vorangegangen, das ihm, dem Treuesten der Nation, nach seinem eigenen Wort die entsetzlichste Gewißheit seines Lebens brachte. Der Schöpfer und Gestalter des national­sozialistischen Deutschlands, der Befreier des Reiches mußte vor nunmehr säst 19 Jahren voller Abscheu die Schmach des marxistisch- südischen Verrats an Front und Volkstum, die politische Zerrissenheit des Vaterlandes und die verbrecherischen Umtriebe internatio­naler Demagoßen in ihrer ganzen katastro­phalen Auswirkung empfinden, um in SchamundZornden.WegzurRet- tungzu suchen.

deutsche Soldat, „ein Mahnmal der Unsterb­lichkeit", nach vierjährigem heroischen Rin­gen unter Aufbietung aller seiner Kräfte der Uebermacht des Feindes trotzt, holt in der Heimat, für deren Freiheit zwei Millionen Volksgenossen ihr Leben Hingaben, das so- zialdemokratische Verrätergesindel bereits zum Dolchstoß aus. Nicht im offenen Kamps soll. Siegfried bezwungen werden, der Hin­terlist Ha-gens fällt er zum Opfer. Die Zer- se-tzungspropa-gcmda des Auslandes ist am Werk, während in den Kanzleien, wie es der Führer in seinem Buche „Mein Kampf" schildert, fast jeder Schreiber ein Jude und jeder Jude ein Schreiber ist. Die Spinne einer fremden Rasse beginnt. dem Volke langsam das Blut aus den Adern zu saugen. Die Kriegswirtschaft ist zum Aus- beutungsinstrument hebräischer Wucherer geworden. „Seit dem 23. Januar 1918 haben wir den Umsturz systematisch vorbereitet. Wir haben unsere Leute, die an die Front gingen, zur Fahnenflucht veranlaßt. Die Fahnenflüchtigen haben wir organisiert und mit falschen Papieren ausgestattet. Sie haben Frontsoldaten bestimmt, überzulaufen, und so hat sich der Zerfall -allmählich, aber sicher vollzogen" — das war das offene Einge­ständnis eines „prominenten - unabhängigen Sozial-demokraten" vor dem Magdeburger „Soldatenrat" noch vor Ablauf des Jahres 1918!

In jenen schmachvollen Tagen — man schreibt den 21. Oktober —, als trotz heim­tückischer Zermürbungsarbeit der Roten aus den blutgetränkten Kampffeldern in Nord­frankreich die gewaltigste der Material- schlachten tobt, als der Boden noch immer unter dem Donner der G ' ftim- bebt. als Gistg-assü-waden todbrmgend in Sie Reihen der Tapferen strömen, wird im 'Reserve- Lazarett in Pasewaik ein mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse ausgezeichneter Front­soldat eingeliefert. Er ist des Augenlichtes beraubt. An der Südfront von Ppern, auf einem Hügel bei Wervick. hat Gelbkreuzgas der Engländer die Augen des Frontkämpfers Adolf Hitler „in glühende Kohlen ver­wandelt".. Obwohl die körperlichen Schmer­zen unerträglich sind: die tiefste Qual steht diesem Verwundeten, noch bevor. Der Meu­chelmord der Juden am deutschen Volk. der von ihren Helfern herbeigeführte Zusammen- bruch der Front, die Revolte der schwarz­rotgoldenen Verbrecher — „was war der aanze Schmerz der Augen gegen diesen Jammer?!"

„In diesen Nächten wuchs in mir der Haß, bei Haß gegen die Urheber' dieser Tat. Wir wissen heute, daß in Adolf Hit­ler. als er diese Worte schrieb, noch . eine an­dere seelische Kraft Macht gewann: der un­erschütterliche Glaube an die Ewig­keit des deutschen Volkes. Jene Stunde, da der Frontsoldat Adoft Hitler Sorge um Deutschland wie ein r- m- > Feuer in sich trug", da Haß und Glauben in ihm den Entschluß reifen ließen, Politiker zu werden, dem Unheil Einhalt zu gebieten und aus den Trümmern der düsteren Gegen-