Ausgabe 
(6.10.1937) Nr. 274
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der nationa

parteiamtliche Tageszeitung

Nachrichtenblatt der Deutschen Arbeitsfront Nremen

lalisten Vremens

flmtsblatt des Senats der Lreien kjansestadt vremen

Erfchemt7malwochentl.MonatSbszirg:^L,Z0einschl.8usteNgeb.;P°stb«zugsprei8m°na!l.L,3g^

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Das amtliche verkündungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

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Nr. 2?4 / ?. Jahrgang

Mittwoch, S. Vktober 1SZ?

einzelpreis k5 Npf.

der Wfirer findet sein Volk bereit!

die Parole sm das neue Wintechilfswerd

eindringlicher Nppell fidols Nitlers - Vr. Soebbels gibt den Nechenfchaftsbericht über die bisherigen gigantischen krsolge des Vftw. - Me Sroßkundgebung in der Veutschiandhalle

(vikrktbsriekt »nssrsr Ssrlivsr Zobriktlsitung)

rck. Berlin, K. Oktober.

In Europas größtem Hallenbau, der Deutsch­landhalle, erössnete gestern abend der Führer die große neue Schlacht gegen Hunger und Kälte, das WHW. 1937 / 38 . Zusammen mit den 20 606 Volksgenossen in den Rängen der Deutschland­halle hörte die ganze Nation am Lautsprecher die gigantischen Zifsern all' der Spenden während

Unser logesspiegsl

Die Mitwirkung der Pariser Sowjetbehörden bei der Beseitigung des Generals Miller ist jetzt erwiesen.

Die Mossul-Oelleitung wurde aus trans- jordauischem Gebiet in die Lust gesprengt. Der Führer gab in der Deutschlandhalle nach Dr. Goebbels' Rechenschaftsbericht die Parole zum Winterhilsswerk 1837/38 aus.

Gauleiter Carl Rover erläßt einen Appell zum Winterhilsswerk.

. Der erste Eintopfsonntag des WHW. 1837/38 / sällt auf den IN. Oktober.

Im Jndustriehasen brannten aus D.Siena" 300 Tonnen Kohlen.

Der neue verbesserte und verbilligte Volks­empfänger für 05 RM. ist jetzt im Handel zu haben.

Größte Anforderungen wurden an die Fah­rer der deutsches Heeres- und Marine- Meisterschaften gestellt.

Zwischen Deutschland und Neuseeland wurde ein Handels- und Zahlungsabkommen abge­schlossen.

des vergangenen Winterhalbjahrs und nahm den Ausruf des Führers zum Opfer und Einsatz und zur tatkräftigen Mithilfe in den kommenden Monaten entgegen.

Das riesige Transparent:Ein Volk hilft sich selbst", das neben den leuchtenden roten Haken­kreuzbannern von der Decke herabgrüßte, galt auch den Millionen draußen im Reich in Städten und Dörfern. Ein unsichtbares Band umschlang das deutsche Volk in diesen Minuten. Sie alle waren einig in dem festen unerschütterlichen Willen, auch diesmal wieder Schulter an Schul­ter mitzukämpfen bei der bevorstehenden sozialistischen Großaktion, mitzu schaffen an dem hohen Werk praktischer Nächstenliebe. Die feierliche Stimmung, wie wir sie in unzähligen Versammlungen der Bewegung immer und immer wieder erlebt haben, das zur Tradition gewor­den« äußere Bild des Fahnenschmuckes, des Ein­marsches der Standarten und Hakenkreuzbanner

und die schneidigen, mitreißenden Klänge flott gespielter Militärmusik gaben auch bei der ge­strigen Eröffnungsfeier den würdigen, festlichen Rahmen ab.

Auf der Ehrentribüne versammelten sich die Mitglieder der Reichsregierung, die Reichsleiter und Staatssekretäre, Reichsstatthalter und Gau­leiter, alle führenden Männer der Parteiglie­derungen, Generäle der Wehrmacht und der Polizei. Reichsminister Dr. Goebbels, der Schöpfer und Förderer des Winterhilfswerks, wurde mit lauten, anhaltenden Heilrufen be­grüßt. Der stellvertretende Gauleiter von Berlin, Staatsrat Görlitzer, eröffnete die Massen­kundgebung. Er begrüßte die 20 000 Erschienenen und das ganze deutsche Volk an den Radio­empfängern.

Neichsnifnister vr. Sosbbels

nahm dann, von neuem Beifall begrüßt, das Wort, um den Rechenschaftsbericht über das ab­geschlossene Winterhilsswerk 1936/37 zu erstatten.

Meine Volksgenossen und Volksgenossinnen! Es ist eine schöne Tradition im neuen Staat, gleich nach dem Erntedankfest auf dem Bückebrrg das Winterhilsswerk zu eröffnen. Damit bekommt der Erntedank erst seinen echten und vollen Sinn. Das tägliche Brot wird auf die ganze Nation ver­teilt. Es ist auch mehr als eine Geste, daß der F ü hrer das Winterhilsswerk jährlich selbst er­öffnet. Im Namen des ganzen deutschen Volkes, das weit über den Kreis der hier in der Dsutzch- land-Halle versammelten 20 000 Mitarbeiter des WHW. nun an den Lautsprechern versammelt sitzt, wollen wir ihn an diesem Abend begrüßen und ihm unseren Dank abstatten.

Das WHW. ist eine soziale Großtat, die in der Geschichte der deutschen Nation unvergänglich sein wird. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude rn diesem Jahre wiederum den Leistungsbericht dieses sozialen Monnmentalwerkcs dem deutschen Volke zur Kenntnis bringen zu dürfen.

Me oesamileistung des wljw. ISZ6/;?

beträgt 108 323118 Reichsmark. Sie übertrifft die Leistung des Winterhilfswerkes 1835/36 um 30 379 232 und die des ersten Winterhilfswerkes um rund 58 Millionen Reichsmark. Sämtliche bisher durchgeführten Winterhilfswerkc zusammen haben eine Gesamtsumme von 1 180 700 831 Reichsmark erbracht, damit also fast anderthalb Milliarden Reichsmark erreicht. Der Opkergeisi des deutschen Volkes hat in vier Winterhilfs- werkeu für unsere notleidenden Volksgenossen eine Leistung vollbracht, die in der Welt kein Beispiel hat.

Ein besonders bemerkenswertes Vorbild gaben die deutschen K o h l e n s y n d i k a t e, die im Jahre 1936/37 mit einem Betrage von insgesamt 1,5 Millionen Reichsmark am Winterhilsswerk des deutschen Volkes beteiligt waren. Mit diesem Be­trag steht der deutsche Bergbau, vor allem des

Ruhrgebietes, unter den Spendern der deutschen Wirtschaft mit an erster Stelle. Wertmäßig betrugen die Leistungen des Winterhilfswerkes 1936/37 im einzelnen: für Nahrungs- und Genuß­mittel 121080 301,02 RM., an Brennmaterialien 62 937 592,36 RM., an Bekleidung 78 965 265,14 RM., an Haushaltungsgegenständen 9 579 671,89 RM., an Gutscheinen und sonstigen Leistungen 38 630 041,72 RM., an sonstigen Sachspenden 7 650 106,53 RM.

Um außer der Sammeltätigkeit des Winter­hilfswerkes die übrige Zeit des Jahres von Sammlungen möglichst frei zu halten, wurden wäh­rend des Winterhilfswerkes 1936/37 zum ersten Male das Deutsche Note Kreuz,, die Verbände und Organisationen der Wohlsahrtspslege mit 16 500 000 RM. unterstützt. Außerdem wurden aus Mitteln des Winterhilfswerkes für das Tuber­kulös e - H i l f s w e r k der NSV. 3000000 RM. abgezweigt. Die Sachleistungen des Winterhilfswerkes 1936/37 betrugen an Kar­toffeln 5 478 019 Doppelzentner, an Kohlen, Koks und Torf 21271710 Doppelzentnern, an sonstigen Lebensmitteln 1256 224 Doppelzentnern, an Be­kleidungsstücken und Haushaltungsgegenständen wie Betten, Decken usw. 13 647 459 Stück bzw. Paar, an Freitischen. Schulspeisungen und WHW.- Speisungen wurden 32 980 557 vergeben. An Kar­ten für Theater, Konzerte und Kino, die dem WHW. gratis zur Verfügung gestellt wurden, ge­langten 3 734 752 Stück und an sonstigen Sach­spenden wie Büchern, Musikinstrumenten, Spiel­zeug und Weihnachtsbäumen 3 212 462 Stück zur Verteilung. Ein lebendiges Bild von diesen un­geheuren Leistungen ergeben entsprechende Ver­gleiche.

Wenn die soeben aufgeführten und von« Win- terhilfswerk verteilten Mengen an Kartoffeln, Brennstoffen und Lebensmittcln in einer Gesamt­menge von 28 005 853 Doppelzentnern in Säcken zu je 50 Kilogramm nebeneinandergestellt würden, so würde das drei Reihen Säcke von je 8335 Kilo- meter Länge ergeben; das ist zweieinhalbmal die Entfernung zwischen Berlin und Tokio oder fast

viermal die kntsernung Serlin Newvork

Das neuep"von den Junkerswerken erbaute Groß- verkehrsflugzeug In 80Der große Dessauer" würde mit einer Neisedurchschnittsgeschwindigkeit von 350 Stundenkilometer 80 Flugstunden be­nötigen, um diese in einer Reihe von 28 005 Kilo- meter aufgestellten Säcke zu je 50 Kilogramm ab­zufliegen.

Wenn man sich die mengenmäßige Leistung an > solchen Beispielen klarmacht, dann erkennt man erst. welch ungeheure Arbeitsleistung das Win­terhilsswerk für die deutsche Wirtschaft während des Winterhalbjahres bedeutet Die Deutsche Reichsbahn und die Privat- und Kleinbahnen beförderten während des Winterhilfswerkes 1936/37 26 566 064 Doppelzentner Sachgiiter des Winterhilfswerkes

tFortietzung aus Seite 2l

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Die Oxksr-, die der Lüür-si- dem dsnksolisn Volks üi-aoüüs, sind risssuAroL. Vir vollen als Lal: 1 anal s o 2 i al i sksn sovsii dies üvsrkauxl: möLliok isl: - sie ikm Zs-tlsi dunok die Pak 2 UNÜ 0 K- srsiai'tsn.

Oxksrl: lkm 2Ulis'bs und damli dem Vaterlands, Ikr oxksrt nioLt rlulstst kür Luok sslDst, Lurs Linder und Lindss- kindsr. ^.Ilss vas Ikr kür den Lükrsr tut, kommt dem Volks visdsr

LULUte.

OldendurZ, äsn 6 . Oktober 1937

Saulsitsr und Rsioksstattkalter

IVvim auc» in Livsvin llullr nieder jväer sei» Opker brinZt, rvirck keiner bunZer».

(Lrssss-Hokkwa»».)

AlttLsteitt lies Hetttissetts ciec Nation

I^suss V/IstV/. ein neues kulimssklott

* Bremen, 6. Oktober.

Der Führer hat in der Deutschlandhalle zu Berlin für das bevorstehende Winterhilss­werk die neub Parole ausgegeben. Gigan­tisch in seinen Ausmaßen und gewaltig in der Tiefe seiner Auswirkung, konnte der Führer mit Recht die Riesenleistung bezeich­nen, die das deutsche Winterhilsswerk als das größte Sozialwerk aller Zeiten bedeutet.

Des Führers Wort wurde im voraus be­stätigt'durch den Abschlußbericht des Winter­hilfswerkes 1936/37, den Dr. Goebbels vor der Ankunft des Führers in der Deutschland­halle den zu vielen Tausend zusammenge­ballten Massen gab. Und daß dieser Rechen­schaftsbericht aus seinen in anschaulichster Weise von Dr. Goebbels vorgetragenen Ziffern erkennen läßt, wie sehr in stei­gendem Maße das Winterhilsswerk beini deutschen Volke und gleichzeitig auch bei den Ausländsdeutschen Verständnis und Beifall findet, muß als besonders erfreulich und als entscheidend bei dem großen Gelin­gen des vergangenen WHW. bezeichnet werden.

In steiler Kurve stiegen seit dem Jahre .des ersten Winterhilfswerkes die Ziffern ständig in die Höhe; und ob es sich um die Gesamtabschlußsumme, ob es sich um das Ergebnis des Tages der Soli­darität, als des Tages dersozialen Volksabstimmung", wie ihn Dr. Goebbels nannte, ob es sich um das Ergebnis der Eintopfsonntage oder der Reichs- straßensammlungen handelt: wo

immer man den Vergleich der Zahlen Ver­letzten Winterhilfswerkes mit denen der Vorjahre beginnt, überall kommt man zu dem gleichen stolzen Ergebnis einer wesent­lich erhöhten Ziffer.

Mit Recht hat man das Winterhilsswerk den Prüfstein des Gewissens der Ration genannt. Zeigt doch sein Ergebnis jeweils den Grad der inneren Verpflichtung und des unerschütterlichen Willens der deut­schen Volksgemeinschaft, dem Befehl des Führers entsprechend keinen einzelnen Volksgenossen Not leiden zu lassen. Worauf aber die stetig sich steigernden Ergebnisse des Winterhilfswerkes beruhen, ist unschwer zu sagen: einmal in der durch die Erziehungs­arbeit der Partei bedingten, ständig sich vertiefenden Einsicht der Gesamt­heit des Volkes von der notwendigen Gemeinschaftsaufgabe auf dem Wege des freiwilligen Sammelns und Spen- dens; zum andern aber in der vom Füh­rer so überaus anschaulich aufgezeigten Aiacht des Ideals, das bei den beiden Faktoren, des Winterhilfswerks, bei den Opfer trägern sowohl als auch bei den Opferbringern lebendigsten Ausdruck findet.

Wie recht hat doch der Führer, wenn er sagt, daß die dem Winterhilsswerk innewoh­nenden ethischen Werte unter keinen Um­ständen ersetzt werden könnten, bei Aufbrin­gung derselben Summe durch Einziehung von Meilern vom Staate. Daß das Volk sich sel­

ber hilft, d. h. daß die Volksgemeinschaft für jeden einzelnen und jeder einzelne für die Volksgemeinschaft einsteht, ist das We­sentliche und Wichtigste beim Winterhilss­werk. Mit anderen Worten, die Erziehung zum Einsatz auf der einen Seite, das Emp­finden innerhalb des Volkes nicht allein zu stehen, von der Volksgemeinschaft betreut zu werden, dem Gefühl des sozialen Verlassen- seins entrissen zu sein auf der anderen Seite, das ist es, was den inneren Wert und den tiefsten Sinn des Winterhilfswerkes aus­macht.

zu erziehen, sagt der Führer und nennt du Aufgabe nie gänzlich lösbar. Da dieser A gäbe aber ein ungeheures Ideal im wohnt, wohnt ihr gleichzeitig auch eine i geheure Kraft inne, mittels der diejenige die den Glauben an die Verwirklichung t Ausgabe im Herzen tragen, dem Idi immer naher und näherzukommen vern gen. Die Kampfzeit der Bewegung v ihren ersten Anfängen an hat die Kraft L Ideals erwiesen und die Kraft des Iüei muß sich wiederum zeigen und hat sich I reits deutlich erkennbar gezeigt an den t folgen des Winterhilfswerkes gemäß t inneren Umwandlung des deutschen Ml scheu im Dritten Reiche.

. l'e weiter die innere Umwandln des deutschen Menschen fortschreitet ie me die deutsche Volksgemeinschaft jedem De: scheu etwas Selbstverständlich, wird, desto hoher werden natürlich die c gebmsziffern des Winterhilfswerkes steig! als der r-umme der Opfer, von jedem einz nen je nach seinem Einkommen und Vl mögen dargebracht, als einTribut c die Vernunf t" als einTribut c das Leben', als die sich tausendst lohnendeP rami e", die wir der Verfiel Volksgemeinschaft bringen.

Wie recht hat auch hier wieder der Fi rer: mit solchen Prämien zurVersicherun einer unerschütterlichen Volksgemeinsch dem Kriege bezahlt, hätte so manch oon Deutschland abgewendet werd können, Kriege wurden dann ganz o dere Opfer gebracht und die Kraft des I! als und der Glaube an das Ideal besieg durch den Tod von Millionen Volksgenossi Deutschland ist heute eine Insel des Fr .TT.dank Führer, dank der nat naljozmlistischen Staatsführung! Aber we das Schicksal Deutschland in Zukunft ar das Schwerste auferlegen sollte, wiederr wurden ungezählte Millionen von der Kn des Fdeals hingerissen, von dem Glauben l Deutschland ersaßt, ohne Zaudern in hei gern Schwünge echter Vaterlandsliebe ihr 1 den aufzuopfern bereit sein.

Was kann dagegen das Opfer für d Winterhilsswerk dem einzelnen ausmache fragt der Führer. Die Antwort haben t Massen in der Deutschlandhalle mit dem u geheuren Beifall, womit sie dem Führer rend und. nach seiner. Rede zujubelte