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Nr. 271 / 7. Jakrgang
Sonntag, Z. Oktober 1SZ7
kinzelpreis 15 Npf.
des deutschen Volkes krntedank
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* Bremen, 3. Oktober.
Wieder kehrt — und zwar zum fünften Male im fünften Jahre der nationalsozialistischen Zeitrechnung — der Ehrentag des deutsche» Bauern, das deutsche Erntedankfest.
Wieder stehen die aus allen deutschen Gauen zu vielen Tausenden herbeigeeilten ländlichen Gruppen des deutschen Volkes zusammen mit Gruppen des übrigen Deutschlands und der Wehrmacht, aus dem Bückeberg um den Führer geschart, zur großen, bereits geschichtlich gewordenen alljährlichen Kundgebung der Erntefreude und des Erntedankes.
Auch dieses Jahr hat uns wieder seinen Segen geschenkt, und mit der deutschen Bauernschaft erhebt das gesamte Volk, Dank im Herzen, seine Gedanken zu dem Führer, der mit der Durchführung seiner nationalsozialistischen Agrarpolitik und mit Zusammenfassung aller Arbeitsenergien des deutschen Bauern in der Erzeugungsschlacht Deutschlands Landwirtschaft errettet und dem deutschen Volke seine Nahrnngsfreiheit gesichert hat.
Bedarf es heute noch eines Rückblicks auf das, was gewesen, bevor die nationalsozialistische Staatsführung durch das Reichserbhofgesetz dem deutschen Bauern den deutschen Boden und durch das Reichsnährstandsgcsetz dem deutschen Volke den Bodenertrag sicherte? Braucht es noch eines Hinweises, wie nicht nur Anfälligkeit der Systemregierungen, sondern dazu noch eine wahnwitzige marxistische Theorie dem Antergang des deutschen Bauernstandes tatenlos zusah und diesen Antergang als ein unvermeidliches, teils sogar als ein begrüßenswertes Ergebnis der allgemeinen Entwicklung hinnahm? Weder der Bauer, noch der Städter kann es vergessen haben, wie es um die Landwirtschaft vor dem Jahre 1933 bestellt war. And ein Erntedankfest zu begehen, ohne daran zu denken, wäre mehr als Widersinn, wäre Undankbarkeit.
Der Dank des deutschen Volkes, der nach dem Führer dem deutschen Bauernstande gilt, richtet sich darüber hinaus an die allewige Allmacht, die der früchtespendenden deutschen Erde ihren Segen gab. Es fühlen die Massen auf dem Bückeberg und die Millionen im Reiche gleichermaßen Eh-furcht vor der immer regen, schaffenden Gewalt, die, nachdem ein Volk im Ackern und in der Aussaat das seine tat, gütig das ihre dazugibt und spendet, was der Einzelne wie die
Gemeinschaft zur Erhaltung des Lebens und zur ferneren Entfaltung ihrer Kräfte bedürfen.
And indem wir als Nationalsozialisten jener ewigen Schöpferkraft danken, sind wir uns bewußt des Bekenntnisses zu dem, was in allem wohnt und wirkt, was lebt und strebt. And da wir schon von diesem unserem Bekenntnis zur allerhaltenden und allwaltenden Kraft sprechen, wollen wir gleichzeitig betonen, daß solche Haltung dem Empfinden eines Volkes entspricht, das weit davon entfernt ist, zu heidnischen Bräuchen zurück sich zu verirren, selbstverständlich aber auch ablehnt, an verknöchertem Widersinn zu hängen, der ebenso fremd ist nationalsozialistischem Denken wie er feindlich sich dem nationalsozialistischen Staate gegenüber gebärdet.
And wenn wir gerade fetzt in unserer Stadt von „Kimbern der Wahrheit" und „Boten des Friedens" hören, die glauben, hier auftreten zu sollen, weil „Anglaube und Ansittlichkeit", „Verführung und Verhetzung" vielen Menschen ihren Herrn und Gott genommen hätten, so müssen wir leider bezweifeln, daß solche Apostel die richtigen Missionare sind, um der Wahrheit (etwa über Waldbreitbach) die Ehre zu geben, wenngleich dort tatsächlich vielen Menschen durch Ansittlichkeit und Verführung ihr Gott genommen worden ist. Was aber Verhetzung und Friedensstörung anbelangt, so tritt beides klar aus An- terstellnngen hervor, wonach der nationalsozialistische Staat vor lauter Staatskult die Weisheit des Evangeliums vermissen ließe, und wonach man im nationalsozialistischen Staate zu heidnischen Gebräuchen zurückzukehren im Begriffe sei.
Gerade das Fest vom Bückeberg und gerade das Empfinden aller an diesem Fest innig Anteil nehmenden Volksgenossen besagt das Gegenteil und als bewußte Verleumdung des deutschen Volkes im Dritten Reich steht gerade an solchen Tagen der Vorwurf der Gottlosigkeit oder des Hanges zum Heidentum am Pranger. Denn wenn je in einem mit der nationalsozialistischen Machtergreifung wieder voll zu Ehren gekommenen guten deutschen Brauche sich die Ehrfurcht vor dem Allewigen, das ist vor den Lebensgesetzen in der Natur, sich offenbart, dann doch gerade in der Erhöhung der den gegenständlichen Mittelpunkt des Erntedankfestes bildenden Erntekrone, als dem Sinnbild des im ewigen Kreislauf sich stets erneuernden Lebens.
kmpsang -er Sauern und Lan-arbeiter
Sie Neichsminister Vr. Voebbels und Varrö sprachen in Hannover kstrung der Neichssteger im teistungswettkampf
Hannover, 3. Oktober.
Der Empfang der deutschen Bauern und Land- arbeiter durch die Reichsregierung aus Anlaß des Erntedankfestes gestaltete sich auch in diesem Jahre zu einer eindrucksvollen Feierstunde.
Vor der festlich beflaggten und mit Erntekronen reich geschmückten neuen Gaststätte am Maschsee bei Hannover erwartet« schon in den Mittagsstunden eine freudig gestimmte Menschenmenge die Reichsminister Dr. Goebbels und Darre. Die Abordnungen der deutschen Bauern und Landarbeiter, die im Laufe des Tages nach Hannover gekommen waren, trafen nach einer Stadtrundfahrt am Maschsee ein, wo sie sich in dem kleinen Saal zur Ehrung der Reichssieger im Leistungswettkampf des Deutschen Landvolkes versammelten. Kurz nach 15 llhr erschien
Neichsbauernsiilirer Saers
der sich von den Landesbauernführern die Mitglieder der Abordnungen vorstellen ließ. Dann hielt er eine . kurze Ansprache, in der er seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß das deutsche Bauerntum geschlossen und einig die vom Führer ausgegebene Parole züm Kampf für die deutsche Ernährungsfreiheit angenommen und befolgt habe. Er wandte sich dann an die Reichssieger als leuchtendes Vorbild für alle in der Landwirtschaft tätigen Volksgenossen.
Als Zeichen seines Dankes und seiner Ehrung überreichte dann der Reichsbauerizsührer den Reichssiegern Urkunden, in denen für vorbildliche Haltung und Leistung der Dank der Rcichsregie-
rnng ausgesprochen wird. Gleichzeitig erhielten die anderen Mitglieder der Abordnung ein Bild des Reichsministers Darrs mit seiner Unter- schvist.
Nach diesem Festakt begab sich Reichsminister Darre mit den Gästen, unter denen sich auch Vertreter von studentischen Erntehelfern befanden, in den Großen Saal, wo bald danach Reichs- ininister Dr. Goebbels in Begleitung von Stabschef Lutze, dem Obmann des Reichsnährstandes, Bauer Behrens, und Staatssekretär Backe sowie einer großen Zahl führender Persönlichkeiten der Partei und sämtlichen Landesbauernführern des Reiches eintraf.
Neichsminister Nr. Soebbels
nahm bald nach Beginn der festlichen Stunde das Wort. Wenn heute in Deutschland ein großes Fest begangen werde, so sei das nicht eine Sache allein des Volkes oder allein der Regierung, sondern eine Angelegenheit, bei der die Regierung mit dem Volke und das Volk mit der Regierung zusammengehe. Nicht nur der Bauer danke dem Herrgott für eine gute Ernte, sondern das Volk danke auch dem Bauern für seine schwere und hingebungsvolle Arbeit. Wie es im nationalsozialistischen Staat von jeher Sitte gewesen sei, daß die Regierung Vertreter desjenigen Standes, dessen Arbeit der Nation gezeigt werden solle, als Gäste zu sich bitte, so seien nunmehr wieder die Vertreter des deutschen Landvolkes bei der Reichsregierung zu Gast.
Dr. Goebbels erinnerte dann daran, daß der Bauer früher als der Packträger des Volkes gegolten habe. Er habe nicht nur schwer um das tägliche Brot und um die Erhaltung seines Hofes
ringen müssen, sondern sei auch mit Steuern belastet gewesen, die den Ertrag seines Besitzes oft längst nicht mehr entsprochen hätten. Auch hier habe der Nationalsozialismus einen grundlegenden Wandel geschaffen. „Wir verdanken es vor allen dem Führer", betonte der Minister, „daß der Bauer in den Augen jedes Deutschen wieder der Urquell unseres Volkstums und unserer Volkskraft und der Schaffe- unseres täglichen Brotes ist. Der nationalsozialistische Staat ist mit Bewußtsein ein Bauern- und Ärbeiterjtaat. Er hat den Bauern wie den Arbeiter zum festen Fundament des ganzen Staates und ganzen öffentlichen Lebens gemacht."
Als die wichtigste Aufgabe der kommenden Jahre bezeichnete es der Minister, alle die Vorurteile restlos auszuräumen, die hier und da noch im deutschen Volke dem Bauerntum gegenüber vorhanden seien. „Es muß Sie mit tiefem Stolz und mit großer Freude erfüllen, daß nun das ganze deutsche Volk sich am morgigen Tag Mit Ihnen allen vereint in dem heißen Dankgesühl zum Himmel für die Ernte, aber auch zum Bauern für die schwere und sorgenvolle Arbeit, die er im vergangenen Jahre geleistet hat."
In diesem Sinne begrüßte Neichsminister Dr. Goebbels die Bauern, Fischer und Landarbeiter besonders herzlich und gab dem Wunsche Ausdruck, daß diese Tage des Erntedankfestes für sie selbst und ihre Familien wie auch für ihre Nachkommen eine bleibende Erinnerung in ihrem schweren und arbeitsreichen Leben sein mögen. Der langanhaltende stürmische Beifall, mit oem die Anwesenden dem Minister dankten, bekundete zugleich das Gelöbnis des deutschen Bauern, im Sinne dieser Ausführungen an die schwere Arbeit der kommenden Jahre heranzugehen.
(Fortsetzung auf Seite 2f
Her führn in Vn siussicttung „Schaffende
fünfstündige eingehende Vestchiigung / vegeisterter empfang in Vüsfeldorf
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Düsseldorf, 3. Oktober.
Am gestrigen Sonnabend weilte der Führer in der Reichsausstellung „Schassendes Volk". Durch den Besuch des Führers erlebte die bedeutungsvolle Ausstellung, deren Besucherzahl bereits die 6-Millionen-Grenze überschritten hat, ihren größten Tag. Der Führer besichtigte zunächst eingehend die im Rahmen des Viexjahresplanes besonders wichtigen Hallen, die den neuen deutschen Werkstoffen, sowie der Stahl- und Eisenindustrie, vorbehalten sind. Anschließend besuchte er auch die übrigen Hallen, u. a. die des Reichsnährstandes, der Deutschen Reichsbahn, der Deutschen Reichspost, die Sonderhalle Gas und Elektrizität, Holz, die Maschinen- und Werkzeughallen, die Abteilung „Deutscher Lebensraum" und viele andere. Auch in der Eartenschau, der Wilhelm-Gustloss- Siedlung und in der Kunstausstellung verweilte der Führer einige Zeit. Der Führer unternahm ferner, begleitet von der jubelnden Begeisterung der in der Ausstellung tätigen Arbeiter und Angestellten, auf der Liliput-Vahn eine Rundfahrt durch das gesamte ausgedehnte Ausstellungsgelände.
Die Führung auf der Ausstellung hatte Gauleiter Florian, der Leiter des Amtes für -Roh- und Werkstoffe, Oberst Loeb sowie von der
Ausstellungsleitung Generaldirektor Dr. Ernst Poensgen und Direktor Dr. Maiwald übernommen. An der Besichtigung nahmen ferner teil Obergruppenführer Vrückner, Reichspressechef Dr. Dietrich, Brigadeführer Schaub sowie -Obergruppenführer Weitzel, Architekt Pros. Speer und Generalinspektor Dr. Todt.
Am Ende der fast fünfstündigen Besichtigung der Ausstellung begann der triumphale Einzug des Führers in das festlich geschmückte Düsseldorf. Die Straßen von der Ausstellung bis zum Parkhotel waren von einer nach mehreren Zehn- tausenden zählenden Menschenmenge umlagert, die in jubelnde Begeisterung geriet, als sie den Führer sah. 2n die brausenden Heilrufe der Großen mischten sich die hellen Stimmen der Hitler-Jungen, der Pimpfe und der VDM.-Mädel. Zum Parkhotel zu wurden die Menschenmauern immer dichter. Hier schwoll die Begeisterung zu einem wahren Orkan an. Die Fenster und Dächer des Opernhauses und aller umliegenden Häuser waren dicht besetzt. Die Kriegsopfer hatten am Parkhotel einen Ehrenplatz. Als der Führer mit Gauleiter Florian am Pärkhotel angekommen war, dankte er mit erhobenem Arm der jubelnden Menge. Infolge der riesigen Begeisterung drohten die vielfach gestaffelten Absperrungsketten zu reißen.
Ehrfurcht vor dem Leben und seinen Gesetzen aber heißt Ehrfurcht vor dem Schöpfer und seinem Walten, also vor der Gottheit. And solche Ehrfurcht im Herzen tragen, heißt — die Gottheit persönlich oder unpersönlich gedacht nnd erfühlt — gottgläubig sein im allerbesten Sinne und ist das Gegenteil von Anglauben und Gottlosigkeit. Wer also Unglauben und Gottlosigkeit dem Nationalsozialismus unterstellt, verleumdet ihn gegen besseres Wissen und beleidigt bewußt das deutsche Volk. Dieses aber läßt sich durch das heisere Geschrei übler Krähen in seiner Dankes- nnd Festesfreude am Erntedanktag nicht beeinträchtigen, sondern freut sich aus vollem Herzen dieses Tages und ist stolz, ihn als große, geschlossene Gemeinschaft von sicbenundsechzig Millionen begehen zu können.
Der Bauernstand freut sich dessen, was er geleistet, und das übrige deutsche Volk freut sich, des Bauern ungeheure Leistung freudig anerkennen zu können. Dazu kommt noch, daß ja auch die n i ch t l an d w i r t s ch a ft l i ch e Bevölke> rung durch großartige Selbstzucht beim „Kampf dem Verderb" zum bisherigen großen Erfolg der Erzeugungsschlacht und der Nahrungsfreiheit Deutschlands mit beigetragen hat, und daß, wenn wir heute wie der Reichsbaucrnführer auf dem Parteitag der Arbeit feststelle» konnte — statt 65 Prozent bereits 85 Prozent unseres Eigenbedarfs an Nahrungsmitteln decken können, das gesamte deutsche Volk dieses Ergebnis als den Sieg seiner Haltung verzeichnen darf.
Diese herrliche, diese disziplinierte Haltung des deutschen Volkes von heute, des Volkes
Adolf Hitlers ist es und wird es immer wieder sein, die Wunder vollbringt, wo die Welt von Llnmöglichem spricht. And wenn diese Welt dem Siebcnundsechzig-Millionen-Volk der Deutsche» heute noch das vorenthält, was sie ihm mit den Kolonien nahm, so wird sie dieses Raubes niemals froh sein könne»; denn ihr Gewissen, einem lebensstarkcn und lebenstüchtigen Volke, wie dem deutschen, lebensnotwendige Gebiete gerauht zu haben, wird sich dann immer am stärksten rege», wenn dieses starke, hochgemute und zielbewußte Volk, um seinen Führer geschart, zu Kundgebungen sich versammelt, wie sie der 1. Mai bringt, wie sie Nürnberg zeigt und wie wir sie soeben erst bei dem Staatsakt auf dem Maifeld zum Duce-Besuch erlebt haben.
In die Reihe solcher Kundgebungen gehört vor allem auch die Kundgebung auf dem Bückeberg, bei der wir — mag man es heute draußen wollen oder nicht — dereinst auch deutsche Farmer von Aebersee sehen und begrüßen werden. Wenn man dies heute noch nicht in der Welt wahrhaben will, einmal wird es die Welt doch erkennen müssen. And der heutige Tag vom Bückeberg mag es einprägen: Deutschland
läßt sich nicht dauernd sein Eigentum vorenthalten. Deutschland läßt sich nicht dauernd seine primitivsten Lebensrechte als Nation beschränken. Auch dessen ist bei allem anderen das deutsche Volk eingedenk am heutigen Tage, am Tage des Erntedanks, am Tage von Bückcberg.
I. ö. v.
Um 15 llhr verließ der Führer das Hotel und bestieg mit Gauleiter Staatsrat Florian und Obergruppenführer Vrückner seinen Wagen. Die Fahrt zum Sitz der Eauleitung gestaltete sich zu einem unvergeßlichen Treuebekenntnis der Rheinländer, für das der Führer, im Wagen stehend, grüßend dankte. In der historischen Reitallee hatten die Ehrenformationen der Bewegung, eine Kompanie der Wehrmacht, die Alte Garde und die Blutordensträger des Gaues Düsseldorf Aufstellung genommen. Unter Tücherschwenken und Jubelrufen der Massen schritt der Führer die Fronten ab. Dann betrat er durch das prächtige schmiedeeiserne Tor den Jägerhof, ein altes kurfürstliches Jagdschloß, das jetzt der Sitz der Eauleitung Düsseldorf ist. Im Großen Sitzungssaal erwarteten die führenden Persönlichkeiten aller Par- teigliedcrungen, der Wehrmacht, des Reichsarbeitsdienstes, des Neichsluftschutzbundes, des NSFK. und der Behörden, ferner sämtliche Oberbürgermeister der größeren Städte des Gaues sowie die führenden Männer der Wirtschaft, der Kunst und der Wissenschaft den Führer. Nachdem Gauleiter Florian die Herren dem Führer vorgestellt hatte, unterhielt sich der Fühler mit den einzelnen Persönlichkeiten. Hierauf trug er sich in das GSloene Buch der Stadt Düsseldorf ein. Es folgte eine Besichtigung des Hauses der Gauleitung.
Die Vegeisterungskundgebungen der Massen vor dem Schloß Jägerhof wollten kein Ende nehmen. Da öffnete Gauleiter Florian das große Fenster des Balkons des Schlosses und der Führer trat auf den Balkon, wo ihn ein unbeschreiblicher Jubel umbrandete. Er grüßte mehrmals nach-allen Seiten dankend für die grenzenlosen Begeisterungskundgebungen.
Um 16.30 Uhr setzte der Führer die Fahrt zum Bahnhof fort. Noch einmal umfing ihn die ganze Liebe des niederrheinischen Volkes. Seit Stunden war im weiten Umkreis der Bahnhofsvorplatz von einer unschätzbaren Menschenmenge besetzt. Unter den Jubelstürmen der Menge durchschritt der Führer das Bahnhossportal.' Wenige Minuten später bereits verließ der Sonderzug die gastliche Hauptstadt des Gaues Düsseldorf.
Nie krntedankfeier in vremen
Zeitsolge der Veranstaltungen
Zwischen 10.3» und 10.40 Uhr: Abmarsch der vier Säulen vom Erünenkamp, der Humboldt- straße, Danziger Freiheit und Holler Allee.
Gegen 11.15 Uhr: Konzert der Kapelle des Vereins chem. Militärmusiker. Beginn der Erntedankfeicr aus dem Domshof: Eintreffen der Säulen, Hochivindcn des Erntekranzes, Kreisleiter Blanke spricht, Uebcr- tragung des Festaktes auf dem Bückeberg.
Die Veranstaltung wird umrahmt von Darbietungen der HJ. und der NS.-Eemeiuschast „Kraft durch Freude".