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Nr. lSl / ?. lalzrgang
Montag, 5. Juli 195?
kinzelpreis 15 Npf.
Notspanische Häuptlinge bei tiiautemps
verzweifelter Weruf an frankreich
Unser lagesspiegel
Auf den Ministerpräsidenten von Portugal wurde ein Bombenanschlag verübt. Volschewistenhäuptlinge aus Valencia ersuchten Ehautemps und Delbos um Hilfe. Zum Nichteinmischungspakt macht die englische Presse vermittelnde Vorschläge.
In Freiburg fand ein deutsch-französisches Frontkämpfertresfen statt.
Durch ein Eroßfeuer im Landkreis Miihl- hausen wurden acht Gehöfte vernichtet. Senator Dr. von Hoff eröffnete die 1. Große Kunstausstellung im neuen Haus des bremischen Künstlerbundes.
Der Schwimm-Länderkampf Deutschland — Frankreich endete in Darmstadt mit einem klaren Sieg unserer Vertreter.
Bei« internationalen Segelslugwettbewerb in der Rhön stellte Hanna Reitsch mit einem Flug von 350 Kilometer einen Weltrekord auf. Dora Ratjen stellte in Krefeld mit 1,88 Meter einen neuen deutschen Rekord aus.
Auf den in Hannover ausgetragenen Leicht- athletik-Eaumeisterschasten konnten unsere Bremer Vertreter mehrere Siege erziele.i.
Bombenanschlag auf Salazar
Der portugiesische Ministerpräsident unverletzt Lissabon, 5. Juli.
Sonntag vormittag wurde auf den portugiesischen Ministerpräsidenten Salazar ein Vomben- agschlag verübt, der jedoch ohne Folgen blieb. Personen wurden nicht verletzt. Der Anschlag ereignete sich, als der Ministerpräsident im Wagen vom Kirchenbesuch zurückkehrte. Der Materialschaden ist bedeutend.
Das Attentat erinnert an jene Serie von Bombenanschlägen, die vor einigen Monaten zu verzeichnen waren und als deren Urheber Volsche- wisten ermittelt wurden.
Sandiger kommuniftenliilirer geflüchtet
(biigsnsr Orabtbsiiolit cisr „Brsinsr 2sitvng") ra. Danzig, 5. Juli.
Wie der „Danziger Vorposten" mitteilt, ist der Führer der verbotenen Kommunistischen Partei, Plenikowski, der noch 1935 auf seiner eigenen Liste zum Volkstagsabgeordneten gewählt worden war und noch zu den letzten parlamentarischen Sitzungen erschien, geflüchtet und hält sich gegenwärtig in Dänemark auf. Dort ist er Gast der Internationalen Roten Hilfe, die seinen Ausländsaufenthalt finanziert und ihm sogar eine „Kur" verordnet hat. In Kopenhagen nimmt er an einer Konferenz teil.
Mit Plenikowski ist der geistige Kopf der Danziger Marxisten aus Danzig verschwunden, der es zwar in den letzten 'Jahren verstanden hat, sich im Hintergrund zu halten und der in der Uebertretung von Gesetzen sehr vorsichtig war. Plenikowski hatte sich seit 1918 als Volksauf - Hetzer großen Formats betätigt und war bis 1933 vom Staat bezahlter Volksschul- lehrer. Dann wechselte er in einen anderen Beruf über und wurde Angestellter der sowjet- russischen Handelsvertretung in Danzig.
Zuletzt tarnte er sich als friedlicher Bürger, indem er eine Erwerbslosenunterstützung bezog und sogar für das Entgelt des Staates Notstandsarbeiten leistete, obgleich er im Schutze der Abgeordnetenimmunität auch weiter bolschewistische Pro- Pagandareden im Danziger Volkstag hielt.
Als er vor mehreren Wochen Absichten zeigte, seine politische Tätigkeit ganz aufzugeben, war er dem Druck des letzten Restes des bolschewistischen Klüngels in Danzig ausgesetzt, der ihm sogar m i t Ermordung drohte. Er hat es daraufhin vorgezogen, sich in den Schutz der Internationalen Roten Hilfe zu begeben. Von dem Angebot der Nationalsozialisten, ihm das Fahrgeld nach Moskau zur Verfügung zu stellen, hat Plenikowski keinen Gebrauch gemacht.
Mackenfen Linie Schrägster
Der westdeutsche Kavallerietag in Düsseldorf Düsseldorf, 5. Juli.
Der westdeutsche Kavallerietag, der aus Anlaß der Reichsausstcllung „Schaffendes Volk" in diesem Jahre in Düsseldorf stattfand, und an dem rund 20 000 alte Kavalleristen aus dem ganzen westdeutschen Gebiet teilnahmen, hatte am Sonntag seinen glanzvollen Höhepunkt in der großen Paradeaufstellung am Rhein und dem anschließenden Vorbeimarsch vor dem alten Reitergeneral und letzten lebenden Feldmarschall des großen Krieges Eeneralfeldmarschall von Mackensen.
Der greise Feldmarschall fuhr mit zahlreichen Ehrengästen, darunter General von Kluge, Gauleiter Florian und der Vorsitzende des Waffenringes der deutschen Kavallerie Generalmajor a. D. Pr süßer die Front der einen Kilometer langen Paradeaufstellung ab, immer wieder von den vielen Tausenden, die die Straßen säumten, stürmisch begrüßt. Nach dem Vorbeimarsch fuhr der jetzt 87 Jahre alte Eenkialfeldmarschall zum Schlagcterdenkmal. Einige Minuten weilte er allein in stillem Gedenken an der Gruft und grüßte die dem Gedächtnis des Toten geweihte Stätte mit erhobenem Karschallstab.
Selzeimnisvolle Besprechungen
Paris, 5. Juli.
Mehrere Pariser Htitungen veröffentlichen die aufsehenerregende Mitteilung, daß die Volschewisten-Häuptlinge von Valencia, „Ministerpräsident" Negrin und „Außenminister" Eiral in Paris geweilt und bedeutungsvolle Besprechungen mit der französischen Regierung geführt hätten. Es ist bemerkenswert, daß dieser Pariser Besuch der beiden spanischen Volsche- wistcn streng geheimgehalten wird. Beide sollen von Ministerpräsident Ehautemps und Außenminister Delbos empfangen worden sein. Die spanischen Volschewisten sollen Ehautemps und Delbos über die verzweifelte Lage in Rotspanien Bericht erstattet haben.
F r e i b u r g i. Vr., 5. Juli.
Sonntag trafen in Freiburg mit einem Son- derzuge 1000 französische Frontkämpfer ein, die von 2000 deutschen Frontkameraden und der gesamten Bevölkerung herzlich begrüßt wurden. Der Besuch der französischen Frontkämpfer geht auf deren eigenen Wunsch zurück.
Am Bahnhof überreichten Mädchen in Volkstrachten den französischen Gästen hübsche Angebinde mit Schwarzwälder Kirschwasser. Reichs- kriegsopferfllhrer Oberlindober erklärte in einer Begrüßungsansprache, daß die Achtung vor den tapferen Gegnern von einst mit dem Willen guter Kameradschaft und freundschaftlicher Nachbarschaft verbunden sei. Reichsstatthalter Robert Wagner wies darauf hin, daß die deutschen und französischen Frontkämpfer heute unter der Last eines schweren und harten Schicksals Kameraden geworden seien. Er drückte den Wunsch aus, daß diese Kameradschaft sich von den Frontsoldaten aufbeide Völker übertragen möge.
Nach der Begrüßung formierte sich ein langer Zug, der zum Ehrenmal marschierte, an dem neben der Hakenkreuzfahne die Trikolore aufgezogen war. Nach der Heldenehrung ergriff Reichskriegsopfer- fllhrer Oberlindober erneut das Wort und hob hervor, daß dem Freiburger Treffen erheblich größere Bedeutung zukomme als den kurzen Besuchen, die sich französische und deutsche Frontkämpferführer bis jetzt abgestattet hätten. Freiburg sei der Beweis dafür, daß die Gefolgschaft ebenso denke wie ihre Führer. „Wenn unser Führer und Reichskanzler davon sprach, daß es zwischen den beiden Völkern nach der Saarabstimmung keine territotialen
Die Ernährung der Bevölkerung sei besonders in Madrid zu einer Unmöglichkeit geworden. Die spanischen Volschewistenhäuptlinge sollen dringend um moralische und materielle Hilfe ersucht haben. Man sei neugierig, so schreibt der „Jour", welche Antwort die französische Regierung ihnen erteilt habe. „Paris Midi" stellt fest, daß die Neuigkeiten, die die spanischen Volschewisten nach Paris mitgebracht hätten, nicht gerade zu einer optimisti- stischen Auffassung Anlaß gegeben hätten. Das Blatt berichtet weiter, daß Ministerpräsident Ehautemps und Außenminister Delbos eine Besprechung mit dem sowjetrussi- schen Botschafter in Paris gehabt haben und wirft dann die Frage auf, ob es sich hier um das zufällige Zusammentreffen zweier Besuche handele oder ob man in ihnen etwa das Vorzeichen neuer überstürzter Ereignisse zu sehen habe.
Streitfragen mehr gebe, so hat dies zweifellos bei der großen Masse des französischen Volkes Befriedigung ausgelöst. Wenn aber von verschiedenen Seiten die Frage aufgeworfen wird, ob er auch nach diesen Worten handeln werde, so muß ich folgendes sagen: Die Franzosen sind ein Volk, das sich seit vielen Jahrhunderten den Namen „Krsvcks natiüa" gegeben hat. Wer einer grämte nution angehört, hat die Pflicht, von einem anderen Volk ebenso groß zu denken, wie er erwartet, daß groß von ihm gedacht wird."
Im Namen der französischen Frontkämpfer dankte Dr. M a i t r e - Besancon für den herzlichen Empfang und betonte, daß die Franzosen im Bewußtsein gekommen seien, einen wichti- genSchrittaufdemWegezurdeutsch- französischen Versöhnung zu unternehmen, die eine notwendige Bedingung des europäischen Friedens sei. Sie seien gekommen, die deutschen Kameraden aufzufordern, die Vergangenheit zu vergessen und den Kriegsgefahren die Entschlossenheit eines gemeinsamen- Friedenswillens entgegenzusetzen. Wenn die Deutschen und Franzosen dahin kämen, ihre wirklichen Absichten und Gefühle kennen und verstehen zu lernen, würden sie die tragischen Mißverständnisse verschwinden sehen, aus denen ein neuer Krieg entstehen könnte. Denn beide hätten die gleiche Liebe zum Vaterlande, dem sie in glühender Hingabe dienten. Aber diese Liebe könnte für Deutschland und Frankreich kein Hindernis eines guten Einvernehmens sein. Die Franzosen seien gekommen, um zu versuchen, das noch immer bestehende Mißtrauen zwischen beiden Völkern zu zerstören und sie hvfftcn, daß die Freiburger Kundgebung nicht vereinzelt bleiben werde. Die Deutschen seien
„Oeuvre" teilt mit, daß Negrin und Girat von ihrer Pariser Reise sehr befriedigt nach Valencia zurückgekehrt seien.
London munkelt
London, 5. Juli.
Sämtliche Londoner Blätter berichten über den geheimnisvollen Besuch, den die Volschewistenhäuptlinge aus Valencia in Paris abstatteten. Allgemein wird vermutet, daß der Zweck des Besuches ein Appell an Frankreich war, die Nichteinmischung aufzugeben, damit Valencia mit Waffen und Munition beliefert werden könne. Delbos soll aber, so berichten die Blätter, erklärt haben, daß Frankreich die Nichteinmischung nicht fallen lasse.
(Siehe auch Seite 2)
daher herzlich eingeladen, bald nach Besancon zu kommen und den Besuch zu erwidern.
Mit den Worten „Es lebe Deutschland! Es lebe Frankreich!, beide in Frieden und Freundschaft für jmmer geeinigt!" schloß der Redner seine Ausführungen, die ebenso wie die Worte des Reichs- kriegsopferfllhrers brausenden Beifall fanden.
französische Milliar-en-flnleike
Paris, 5. Juli.
Der Londoner Sonderberichterstatter des „Ma- tin" will- in Londoner Finanzkreisen erfahren haben, daß Frankreich in allernächster. Zeit eine englisch-amerikanische Milliarden- anleihe aufnehmen werde.
»wir wollen Veutsche bleiben"
Hohenelbe, 5. Juli.
Ein von den Sudetendeutschen verunstaltetes „Fest aller Deutschen" in der Riesengebirgsstadt Hohenelbe erreichte Sonntag seinen Höhepunkt. In der kleinen Stadt waren nicht weniger als 65 000 M.enschen zusammengeströmt, die Konrad Henlein und eine Reihe führender Ratsmitglieder und Parlamentarier der sudetendeutschen Partei stürmisch begrüßten. Der Tag begann mit einem Morgenappell der Jungturner. dem die Hauptversammlung folgte. Nach der Hauptversammlung würde ein farbenprächtiger Trachten zug formiert, an dem sich etwa 20 000 Menschen beteiligten. Brausende Siegheilrufe sowie der Ruf „Wir wollen Deutsche bleiben" begleiteten ununterbrochen den Zug. dessen Vorbeimarsch über eine Stunde dauerte.
westeuroMWe Probleme
flus dem Boden der neuen Tatsachen
Das Verständnis der Westmächte für Mittel- europa und seine Sorgen nimmt zu. Freilich ist auf manchen Gebieten noch reichlich Mißtrauen vorhanden. Hinter den natürlichsten Ereignissen und Entwicklungen wird gerne die dunkle Hand alldeutschen Imperialismus oder allfaschistischer Verschwörung vermutet. Unsere notwendig disziplinierten sozialen und wirtschaftlichen Lebensformen gehen dem Westeuropäer auf die Nerven. Er lehnt sie für sich ab und beobachtet sie bei uns mit einem Gemisch von Mitleid und Furcht. Insbesondere die neue künstliche Rohstoffwirtschaft verfehlt nicht ihren Eindruck auf die kolonial-besitzenden Westeuropäer. Wer sich bisher im Besitz bedeutender Monopole in seiner wirtschaftlichen Position für unangreifbar hielt, muß nachdenklich werden angesichts der Sacherfolge und des Umfanges der Werkstoffproduktion.
Trotz des allgemeinen Trennungsstriches, den der Westeuropäer zwischen sich und uns zieht, versteht er gegenwärtig von unseren Problemen mehr als vor einigen Jahren. Der Machtaüf- stieg des Reiches hat Westeuropa gezwungen, die Augen auszumachen. Die im ersten Jahrzehnt nach dem Weltkrieg so bequeme Methode der Siegerkoalition funktioniert nicht mehr. Damals hatte England sich daran gewöhnt, den Kontinent und seine Sorgen den Franzosen zu überlassen. Paris, das gerade-von Mitteleuropa nicht allzu viel verstand, hatte wieder einen Teil der Agenda an Prag abgetreten. Von Zeit zu Zeit fand man sich in Genf zusammen und konnte befriedigt feststellen, daß es keine mitteleuropäischen Probleme gebe. Das ist nun anders geworden. Friedensverträge, Siegerkoalition, Genfer Völkerrechtsmethoden gehören in Wirklichkeit noch weit mehr der Vergangenheit an, als es den Anschein hat. Insbesondere Paris pflegt sich gelegentlich der Sprache des Genfer Kollektivismus zu bedienen. Tatsächlich glaubt aber kaum em Verantwortlicher mehr an die Wirksamkeit dieser abstrakten Rechtsgebäude. Man steht auf dem Boden der neuen Tatsachen und scheint hier und da bereit zu sein, ihnen auch praktisch Rechnung zu tragen.
Die deutsche Gegnerschaft gegen ein Eingreifen der sowjetrussischen Politik in Mitteleuropa rückt naturgemäß das tschechoslowakische Problem an die erste Stelle des westeuropäischen Interesses. Die Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit über das Rheinland wird sowohl in Paris als auch in London als Belastung der bisherigen Mittel-, süd- uitd südosteuropäischen Bündnispolitik Frankreichs aufgefaßt. Man rech-, net wohl mit dem Bestand der Kleinen Entente, traut ihr indes weit weniger Festigkeit zu «ls ehedem. Angesichts der ungünstigen Entwicklung der Beziehungen von Prag zu Berlin, Warschau, Budapest und Rom scheinen die Fortschritte der polnischen Diplomatie in Rumänien Und der deutschen und italienischen Politik-in Südslawien als eine ernste Schwächung des Kleinverband es und des Präger Einflusses in Mitteleuropa. Man fragt sich daher allgemein mit einiger Besorgnis: was werden die Präger Staatsmänner unternehmen? Werden sie allmählich in die ringsum sich ausbreitende Politik mitteleuropäischer Solidarität einschwenken, das Nationalitätenproblem lösen und mit ihren Nachbarn Frieden machen oder werden sie starr festhalten an der antideutschen, frankorussischen Zan- genpolitik auch dann, wenn wichtige Stücke der Zange, wie etwa die Kleine Entente und der Balkanbund, gerade an dieser Politik notleidend werden?
England will in Europa Frieden und Prosperität. Die Engländer wissen, daß die französische Status-quo-Politik der Nachkriegszeit in Mitteleuropa Härten des Friedensvertrages nicht nur nicht gemildert, sondern verschärft hat. Europa macht den Engländern also Sorge. Sie suchen nach Wegen einer friedlichen Entwicklung aus der Zerreißung in Sieger und Besiegte, in neue Zustände der Gleichberechtigung und des Gleichgewichts. Deshalb findet die Politik Konrad Henleins und seiner sudetendeutschen Partei Interesse und Sympathien in England Die Verwirklichung des von ihm vorgeschlagenen neuen Volksrechtes würde nicht nur das suüetendeutsche und damit indirekt das tschechoslowakische Problem lösen, sondern die Lage der Minderheiten in ganz Ost- und Süd- osteuropa mit einem Schlag verbessern. Neben der großraumpolitischen Wirtschaftsorganisation Mittel-, Ost- und Süoosteuropas ist ohne Zweifel das Nationalitätenproblem die brennendste aller mitteleuropäischen Fragen. Weil die Engländer in den Henleinschen Gesetzentwürfen
- und unterer Meinung nach durchaus mit Recht
- einen wichtrgen Ansatzpunkt zur Befriedung des gesamten Nationalitätenkampfes Mittel-, Ost- und Südosteuropas erblicken, werden sie sich gewiß mit ihnen eingehend beschäftigen. Das be-
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Schritt W VMch-franMschen Versöhnung
lausend Frontkämpfer aus Frankreich in freiburg - »vereint in frieden und freundschaft für immer"