parteiamtliche Tageszeitung
Nachrichtenblatt der Deutschen flrdeitsfront Bremen
Sian
der ilanonal
Amtsblatt des Senats der Freien kjansestadt Bremen
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Nr. 17S / 7. Jahrgang
Sonnabend, 5. lull 1S57
kinzelpreis 15 Npf.
Kaum noch ein sünkchen koffnung
krgebnis der Vecatungen des Nichteinmischungsausschusses / knglanü stellt quer zu den deutsch-italienischen vorschlugen
Vettere Veratungen in der nächsten Woche
London, 3. Juli.
Das Ergebnis der Veratungen des Ausschusses des Vorsitzenden des Nichteinmischungsausschusses am Freitag lägt sich wie solgt zusammenfassen:
1. Es wurde beschlossen, datz die Vertreter der Regierungen dieses Ausschusses ihren Regierungen über die entstandene Lage berichten sollen.
Unser lagesspiegvl
An der Santander-Front verwenden die Volschewisten Eiftgasgranaten.
Der Nichteinmischungsausschutz wurde abermals vertagt.
Ueber die Amur-Zwischcnsiille erfolgte eine japanisch-sowjetrussische Einigung.
Im sozialistischen Lager wachsen die Widerstände gegen die Regierung Chautemps.
In einer grundsätzlichen Entscheidung stellte das Reichsgericht fest, daß die Gauleitungen der NSDAP. staatlichen Behörden gleichzustellen find.
In einem Wiesbadener Oelwerk forderte eine schwere Explosion einen Toten und neunzehn Verletzte.
Ein neuer Prozeh in Koblenz offenbart abermals den Sumpf im Waldbreitbacher Kloster. Das Walfangboot „Rau III" konnte gestern gehoben werden.
460 Bremer Jungvolksührer unternehmen eine große Deutschlandfahrt zu Rade.
Die Bremer Straßenbahn stellte einen neuen Triebwagen mit Lenkachsen ein.
Das Gebäude einer riesigen Heeresbäckerei wurde in Bremen gerichtet.
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2. Es wurde beschlossen, daß der deutsch-italienische Vorschlag den Mitgliedern des Nichteinmischungsausschusses unterbreitet wird.
3. Es wurde dem Vorsitzenden des Ausschusses die Vollmacht erteilt, eine «eitere Sitzung des Ausschusses zur Fortsetzung der Beratungen nächste Woche anzuberaumen.
In der Sitzung brachte zunächst Lord Ply- mouth die englisch-französischen Vorschläge erneut vor. Hierauf brachte Botschafter von Ribbentrop den deutsch-italienischen Vorschlag ein. der eingehend vom italienischen Botschafter Erandi begründet wurde. Die deutsch- italienische Erklärung hat folgenden Wortlaut:
Die deutsche und die italienische Regierung haben in den letzten Tagen die tatsächliche Lage der Nichteinmischung in Spanien beraten. Sie sind fest entschlossen, den Grundsatz der Nichteinmischung aufrechtzuerhalten. Der Vorschlag, der von dem Vorsitzenden in der Erklärung enthalten war, die er im Namen der britischen und der französischen Regierung am Dienstag, 29. Juni, abgab, kann von der deutschen und italienischen Regierung nicht als eine befriedigende Lösung dieser Frage angesehen werden, und zwar aus den Gründen, die bereits auf der vorigen Sitzung dargelegt worden sind.
Der Hauptgrund besteht darin, datz das Gleichgewicht in der Behandlung der beiden Parteien in Spanien, das unter dem Viermächteplan gewährleistet war, zu Gunsten einer Partei in Spanien gestört worden ist. Die Leiden Regierungen sind sich der ernsten Schwierigkeiten in der Lage bewußt und sind der Ansicht, daß es um so mehr Pflicht aller ist, neue Wege und Methoden zu suchen, um die Nichteinmischung so wirksam wie möglich zu gestalten. 2m Hinblick auf dieses Ziel sind sie übereingekommen, diesem Ausschutz folgende neue konkrete Vorschläge vorzulegen:
l. Alle interessierenden Mächte kommen llber- ein, beiden Parteien in Spanien die Rechte einer kriegsführenden Macht zuzugestehen.
Eine solche Entscheidung würde die diplomatische Wirkung haben, datz die Politik der Nichteinmischung gestärkt würde, da tatsächlich alle europäischen Mächte zu ihren Verpflichtungen als Signatarmächte des Nichteinmischungsabkommens die Pflichten hinzufügen würden, die neutralen Staaten zufallen, und zwar gemäß den Grund- sähen des internationalen Rechts, das der besonderen Lage in Spanien angepaßt ist. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden darüber hinaus folgende Vorteile sichern:
1. Durch Gewährung eines internationalen Rechtsstandes an beide Parteien in Spanien würden die letzteren gegenüber den neutralen Staaten die volle Verantwortung für die Führung des Krieges in der Luft, auf dem Lande und zur See übernehmen.
2. Die Flottenpatrouille durch die vier Mächte, die gänzlich fehlgeschlagen ist, sowohl wie jedes
andere System der Flottenpatrouillen würde überflüssig werden.
3. Die schwerwiegenden Lücken, die in dem vorherigen System vorhanden waren, würden ausgeschaltet werden, da die Schiffe, die entweder die spanische Flagge oder die Flagge nichteuropä- ischer Länder führen, von den zwei Parteien einer wirksamen Form der Kontrolle Unterwerfer würden.
II. Mit Ausnahme des Patrouillensystems, das, wie bereits ausgeführt wurde, sich als gänzlicher Fehlschlag herausgestellt hat, und daher nicht fortgesetzt werden kann, soll das gegenwärtige lleber- wachungssystem, wie es vom Komitee genehmigt wurde, beibehalten werden. Die deutsche und italienische Regierung regen demgemäß an, daß sowohl die Ueberwachung der Landgrenze Spaniens, wie auch das System der Ueberwachung sowohl in den Häfen und durch Beobachter, die sich an Bord der Nichteinmischungsschisfe befinden, aufrechterhalten werden sollten.
III. Die deutsche und italienische Regierung würden jede weitere Anregung auf diesen Grundlinien begrüßen.
Lord Plymouth lehnte im Namen seiner Regierung den deutsch-italienischen Vorschlag ab und zwar mit der Begründung, daß dieser keine Kontrolle vorsehe und einseitig die Salamanca-Re- gierung begünstige. Der französische und sowjet- russische Vertreter lehnten den deutsch-itälienischen Borschlag ebenfalls ab, erklärte» sich aber bereit, über ihn ihren Regierungen zu berichten.
Der französische Vertreter erklärte zu einem Punkt, daß er diesen im Namen seiner Regierung ablehnen müsse. Frankreich sei nicht bereit, die Anerkennung als kriegführend« Macht in Spanien zuzugestehen. Der portugiesische Vertreter nahm eine vermittelnde Haltung ein und erklärte. sich bereit, den englisch-französischen Vor- , schlag anzunehmen, falls er allgemein angenommen würde, setzte sich aber gleichzeitig für dieAn nähme des deutsch-italienischen Vorschlages ein Die Vertreter Belgiens, der Tschechoslowakei und Schwedens erklärten sich bereit, den .englisch-französischen Vorschlag anzunehmen, aber ebenso alle anderen Vorschläge zu prüfen.
Welche Weiterentwicklung die Dinge neh-' men werden, läßt sich auf Grund der Ereignisse des gestrigen Tages noch nicht übersehen. Eine endgültige Entscheidung wird jedenfalls erst in der Vollsitzung des Nichteinmischungsausschusses in der- nächsten Woche fallen. Deutscherseits ist darauf zu verweisen, daß der deutsch-italienische Plan dazu bestimmt war, in einer kritischen Lage durch konstruktive Vorschläge, die auch Deutschland starke Opfer zumuten, zur Lösung der entstandenen Lage beizutragen. Der deutsch-italienische Plan war dazu bestimmt, die Lücken in der Nichteinmischung zu füllen, die durch das Ausscheiden der Flottenpatrouille entstanden war.
Dr. 6ovbkvls ompkinK um OonaorstaKiiaebmittaK seine Mitarbeiter, äio in ävn letzten 8 Hvküsn als MITsärbbltsr in äsn Vvtrisbvu xenrbeitst unä Sie Sorxen unä Mtv äor arbsitsuäsll ÜevölllvrunA konnoiiKeleint Laben. (krssso-llotkmsim-.).
Her S. lull für chautemps grfützrllch
Wachsende Widerstünde im sozialistischen tager / die Preissteigerungswelle rollt weiter
(Digerier Orabtbsriebi äsr „Bremer Leitung")
v. Paris, 3. 2uli.
Die weiteren Beschlüsse der Regierung Chautemps auf steuerpolitischem und sozialpolitischem Gebiet, vor allem die Erhöhung der indirekten Steuern und die Durchführung des Stahlprogramms werden aufstarkenWiderstand in allen Bevölkerungskreisen stoßen. Die Opposition hat unter den gegebenen Umständen leichtes Spiel, um eine neue Regierungskrise zu verursachen. Bei Beurteilung der Ee- samtlage des Kabinetts Chautemps, dem Kammer und Senat zwar mit großer Mehrheit die verlangten Vollmachten erteilt haben, ist zu berücksichtigen, datz Bonnet und seine Mitarbeiter keineswegs freie Hand haben, um die. Verordnung zur Durchführung ihrer Finanz- und Valutaorganisationspolitik und vor allem zur Staatshaushaltsreform zu erlassen. 2n dieser Hinsicht erweist sich bei der Beurteilung der Tragweite der von Finanzminister Bannst zu treffenden Maßnahmen jeder Pessimismus als berechtigt, da nicht der Finanzminister. allein, sondern das gesamte Kabinett über die Durchführung des Vollmachtsgesetzes zu entscheiden hat.
Aus diesem Grunde ist die Veröffentlichung jeder Verfügung von der Genehmigung sämtlicher Minister, d. h. nicht allein der Radikalen, die zweifelsohne in ihrer Gesamtheit hinter Bonnet stehen, sondern auch der Sozialisten erforderlich. Man weiß, wie stark gerade bei. der sozialistischen Kammerfraktion der Widerstand gegen das Vollmachtenaesetz war, der nur. durch die Versicherung der sozialistischen Minister überwunden werden konnte, datz sie die Maßnahmen der Regierung aufs genaueste überwachen würden, um die Partei vor den Wählern nicht zu stark zu kompromittieren. Als kritischster Tag der Regierung Chautemps kann der 8. Juli gelten, an dem der s o z i a l i st i s ch e Kongreß in Marseille stattfindet.
Wie verlautet, wird die Parteiopposition den Antrag auf Rücktritt der sozialistischen Minister aus dem Kabinett Chautemps stellen. Welche Beschlüsse der Kongreß fassen wird, ist nicht vorauszusagen. Unter den jetzigen Verhältnissen kann der 8. Juli als ein Tag bezeichnet werden, der unter Umständen das Schicksal des zweiten Volksfrontkabinetts entscheidet.
In Moulins sind Freitag vormittag 3672 Metallarbeiter in den Streik getreten. Sie verlangen wegen der ständig steigenden Preise Lohnerhöhungen.
Frankreich verbietet...
Paris, 3. Juli.
Im französischen Amtsgesetzblatt ist eine Verordnung erschienen, die unberechtigte Preissteigerungen verbietet. Nach dem Text der Verordnung ist jede Erhöhung der Preise im Großhandel, Zwischenhandel und Einzelhandel für Waren uns Lebensmittel und jede Erhöhung der in den Industrie- und Handelsunternehmen am 28. Juni gültig gewesenen Preistarife verboten. Zuwiderhandlungen werden bei den Großhändlern mit Eerängnis von einem bis sechs
Monaten und mit einer Geldstrafe von 600 bis 10 000 Franken, bei den Zwischenhändlern und Einzelhändlern mit einer Geldstrafe von 50 bis .500 Franken geahndet. Im Wiederholungsfälle innerhalb eines Jahres können die Strafen verdoppelt werden. Außerdem kann der Wortlaut der Verurteilung in den Zeitungen veröffentlicht oder im Geschäft oder im Haus des Verurteilten angeschlagen werden. Die Durchführung des Preiserhöhungsverbotes liegt in den Händen der Preisüberwachungsausschüsse in den einzelnen Departements. Bei Feststellung von Preisüberschreitun- gen sind besondere Maßnahmen zur beschleunigten Einleitung eine Verfahrens vorgesehen.
»veispiel nationaler Visziplin
Französische Abgeordnete fordern Erhöhung ihrer Diäten
Paris, 3. Juli.
In dem Augenblick, da sich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf die Finanzkrise in Frank
reich richtet und die Regierung keinen anderen Ausweg aus ihren Nöten weiß, als eine neue Frankenabwertung vorzunehmen, geben die französischen Abgeordneten ein äußerst schlechtes Beispiel nationaler-Disziplin, die sie ja vom Rednerpult aus dem einfachen Bürger nicht hoch genug zu rühmen wissen. Während für den Staatshaushalt größte Sparsamkeit gefordert wird, um die Schuldenlast eindämmen zu können, sollen die Diäten der Abgeordneten erhöht werden. Man könnte fast annehmen, daß sich diese Volksvertreter in allererster Linie selbst einmal sichern wollen vor den Auswirkungen der Volks- srontpolitik, die schon in nächster Zukunft weitere Preissteigerungen herbeiführen' wird. Bisher betragen die Diäten 5000 Franken im Monat: der Rechnungsausschuß der Kammer hat beschlossen, sie um. 600 Franken zu erhöhen. Der Senat allerdings, hat sich geweigert, diesem „Beispiel" zu folgen, und verweist darauf, daß alle neuen Ausgaben unvereinbar seien mit den Bemühungen zur Wiedergesundung des Staatshaushalts.
endgültig gescheitert!
(Von unserer Berliner Lcbriktlsitung)
Deutschland und Italien können für sich beanspruchen, bis zür letzten Stunde alles getan zu haben, um die Neutralitätspolitik gegenüber Spanien zu retten. Wenn man sich heute noch einmal vergegenwärtigt, welchen Belastungen gerade die Haltung Deutschlands und Italiens in der Spanien-Frage ausgesetzt war, so darf gesagt werden, daß. Berlin ebenso wie Rom gegenüber den ständigen Herausforderungen des spanischen Bolsche'wisteNgesindels . wie allerdings auch den nutzlosen Debatten und den Verschleppungsmanövern im Londoner Ausschuß ein Ausmaß an Langmut und Geduld gezeigt haben, das unmöglich noch zu überbieten ist. Deutschland verzeichnet als Opfer der Erfüllung seiner internationalen Aufgabe in den spanischen Gewässern die 31 Toten der „Deutschland", es. verzeichnet eine Unsumme weiterer ständiger Provokationen, die schon in den ersten Monaten des spanischen Bürgerkrieges bis zu Ermordungen Reichsangehöriger auf'spanischem Boden gingen.
Bei Italien sind die Erfahrungen, die mit der „solidarischen Mächtepolitik" gegenüber Spanien gemacht wurden, die gleichen. Auch Italien verzeichnet im. Gegensatz zu Frankreich und England eine Reihe von Todesopfern, die auf dem Felde der spanischen Neutralitätspolitik blieben. In keinem einzigen Falle konnte die selbstverständliche freiwillige Genugtuung von den Verantwortlichen erlangt werden. In nicht einem einzigen Falle war aber auch die Solidarität der großen zivilisierten Nationen Europas stark genug, um auch nur den Schein eines gemeinsamen Auftretens nach außen hin zu wahren. Es war daher nicht verwunderlich, dag diese Politik der Schwäche auf bolschewistischer Seite geradezu als eins Ermunterung zu neuen Attentaten und Herausforderungen aufgefaßt wurde.
Ueberblickt man die Entwicklung der letzten Wochen noch einmal, so ist es eigentlich nur erstaunlich, daß diese Summe von Zwischenfällen, von mangelndem Vertrauen der verantwortlichen Großmächte untereinander und von allen anderen Widerständen nicht schon längst zu einem Krissn- höhepunkt geführt hat, bei dem vielleicht nichts anderes mehr übriggeblieben wäre, als den Dingen ihren Lauf zu lassen. Allerdings kann heute nicht mehr verschwiegen werden, daß die Fieberkurve der europäischen Krisenentwicklung eine stetige Linie nach oben ausweist und daß vor allem die letzten Tage eine schon sehr schwere Belastung des internationalen Sektors der spanischen Ereignisse brachten.
Angesichts dieser' schwerwiegenden Sachlage kann es nur als der eklatanteste und über jeden Zweifel erhabene Beweis des guten Willens Deutschlands und Italiens bezeichnet werden, wenn Berlin und Rom auch angesichts dieser Tatsachen, die sie von jeder Verantwortung für das Scheitern der gemeinsamen europäischen Politik in der spanischen Frage befreit haben, in London noch einmal den Versuch gemacht haben, doch noch in letzter Stunde zu einer Ueberbrückung der gegenwärtigen sehr ernsten Schwierigkeiten zu kommen. Auch der neue deutsch-italienische Vorschlag, der gestern dem Londoner Ausschuß übermittelt wurde, atmet wie jede andere der bisherigen deutsch-italienischen - Initiativen in der spanischen Frage jenen Geist der realpolitischen Nüchternheit, der allein noch dieser ganzen schwierigen Lage Herr werden kann.
Das Nächstliegende in der gegenwärtigen Lage wäre zweifellos die Kl-ürung der völkerrechtlichen Situation in Spanien gewesen, die am ehesten über die Zuerkennun'g der
beauftragte für Sicherung des Waldes
verkütung und vekämpfung von Ständen reichseinkettlilk geregelt
Berlin, 3. Juli
Eine neue Verordnung zur Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden bringt eine wesentliche Vereinheitlichung aller Maßnahmen zum Schutze und zum Kämpfe gegen die Feuersgesahr, die besonders in den Sommermonaten unserem Bolksgute Wald droht. Sie legt die Sicherung der nicht im Eigentum des Reiches oder der Länder stehenden Wald-, Moor- und Heideslächen gegen Brand den Forstaufsichtsbehördcn in die Hand und schafft sür jeden Gefahrenbezirk einen Beauftragten, bcr die Richtlinien für die Einrichtung und Ausübung des Feuerwachdienstes seines Bezirks gibt und den Einsatz der Mannschaften im Ernstfälle regelt. Er arbeitet in enger Fühlung mit den Polizeibeamten und den Leitern
See sükrer
verleitn ardensauszeichnungen
Berlin, 2. Juli.
Der Führer und Reichskanzler hat dem italieni- nischen Minister für „eultura popolare", Dino Alsieri, in Anerkennung seiner Verdienste um die Ausgestaltung der kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien das Eroßkreuz des Ordens vom Deutschen Adler verliehen.
Ferner verlieh der Führer und Reichskanzler sür Verdienste um die deutsch-ungarischen Beziehungen folgende Ordensauszeichnungen an ungarische Offiziere: das Großkrcuz des Ordens vom Deutschen Adler dem Honoedminister Roeder und dem Oberkommandanten der Honvedarmee Ee»r«
der Feuerwehren und veranstaltet im Benehmen mit diesen auch Waldbrandübungen.
Die Forstaufsichtsbehörden sind in Zukunft auch berechtigt, zur Sicherung der ihnen übertragenen neuen Aufgaben den Waldeigentümern aufzuerlegen, bestimmte technische Einrichtungen zur Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden zu errichten. Ist ein Waldbrand ausge- brochen, steht dem Beauftragten der Forstaufsichtsbehörde die uneingeschränkte Leitung der Lösch- arbeiten zu.
Damit ist die Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden sür das ganze Reich und alle Besitz- sormen einheitlich geregelt und eine um vieles verbesserte Durchschlagskraft aller Maßnahmen, sei es zur Verhütung oder Bekämpfung von Wald- bränden, gewährleistet.
ral der Infanterie Sony, das Verdienstkreuz des Ordens vom Deutschen Adler mit dem Stern den Feldmarschall-Leutnants Ratz und von Vartha sowie den Generalmajoren Temesy und Keresztes- Fischer.
sörderl Nvwk.-Neichssieger
München, 3. Juli.
Das amtliche Organ des Jugendführers des Deutschen Reiches „Das junge Deutschland" gibt eine Verfügung des Chefs des Personalamtes der HJ., des Obergebietsführers John, bekannt, wonach die Reichssieger des vierten Reichsberufs- wettkampfcs in Anerkennung ihrer hervorragenden beruflichen.Leistungen, soweit sie Mitglieder der HJ. sind, umeinenDienstgradinder Hitler-Jugend befördert werden.